Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 41 (1936)
- Issue
- Heft 68 (25.8.1936)
- Date
- 1936-08-25
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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JÜDISCHE RUNDSCHAU NR.68,25. AUGUST 1936 Vor 130 Jahren Die Berliner Judenheit am Vorabend der Emanzipation Am Ende des Zeitabschnittes landesherrlicher Staats-, Wirtschafts- und Kulturpolitik, geschrieben vor dem Zusammenbruch des alten Preußen auf den Schlachtfeldern von Jena und Auerstädt, erschien im Jahre 1806 auf dem Büchermarkt ein ״Lexikon von Berlin und der umliegenden Gegend“. Für den Geschichtsschreiber Berlins hat dieser ״Gädicke“ den gleichen Quellenwert wie der ״Nicolai“ vordem und nachmals ״Fidicin“. Er gibt gleichsam eine Augenblicksaufnahme des bestehenden Zustands; die Menschen und Häuser, die Gewohnheiten und Verknüpfungen erscheinen dann nicht wie sie sein mochten oder sein sollten, sondern wie sie wirklich waren. Berlin war eine ״koloniale*' Neuschöpfung auf mittelaiterlichem Boden. Aus der Zeit vor dein Dreißigjährigen Kriege waren einige Kirchen, der Grundriß der Altstadt, alte Straßennamen überkommen, so auch die der beiden Jüdenhöfe und der J üd c n s t r a f) e, die im Mittelalter am damaligen äußeren Stadtrand den Juden zugewiesen worden waren. Das Leben aber bestimmten der Hof und — die Zugewanderten. Im Jahre 1800 gab es neben einer deutschen Zivilbevölkerung von bald 140 00(1 Seelen noch Kolonien von 3900 Franzosen, 850 Böhmen und 3200 Jude n. Die Verschmelzung der Bevölkerungsgruppen zu einem staatsbürgerlichen Ganzen hatte allerdings längst eingesetzt, trotz des verschiedenen Rechts, unter dem die einzelnen Gruppen standen. Die drei Kolonien der Franzosen, Böhmen und Juden, die im Jahre 1800 5,45 °,0 der Zivilbevölkerung ausmachten, hatten 20 Jahre zuvor noch 9 °/0 bestritten. Den stärksten absoluten und verhältnismäßigen Rückgang hatten die Franzosen erlitten; ihnen folgten die Böhmen, aber auch die Juden hatten sich in dieser Zeit um 164 Köpfe verringert. Nicht etwa, daß Abwanderung die Minderheiten geschwächt hätte. Vielmehr verringerten konfessionelle Mischehen mit der Mehrheit, bei den Juden auch Taufen, ihre Seelenzahl. ״Wer sich als einen guten und treuen Bürger des Staats beweist, bei dem fragt man nicht nach seinem Glaubensbekenntnisse.“ Von den Juden insbesondere wird fesagt, daß man nur wenige au ihren Kleidern und ihrer prache erkenne. Gymnasien und Schulen würden von mehrcren Judenknaben besucht, die selbst dem Religionsunterricht beiwohnen und des Sonnabends die Lehrstunden besuchen. nennt nur 19 ״von der christlichen Nation“ neben 30 ״von der jüdischen Nation“, darunter I. und A. Mendelssohn, d. s. Moses Mendelssohns Sühne Joseph und Abraham, die Begründer des Bankhauses Mendelssohn & Co. Ein jüdischer Bankier hatte auch von der Königlichen Klasseulottcriedirektion den Vertrieb der Lose pachtweise übernommen. Das soeben in Kraft getretene Börsenreglement von 1805 hatte bereits die Mitglieder der bisher getrennten beiden Christliehen Kaufmannsgilden mit den Schiffahrtsspeditcurcn und den jüdischen Kaufleuten und Bankiers unter einein Dach zusamniengcfaßt. Die vier Vorsteher der Korporation der Kaufmannschaft sollten zu gleich cnTeilen aus Christen und Juden sicli jeweils zusammenset/.en. Ebenfalls gab es je 3 vereidete christliche und jüdische Wechseimakler. Die freien Berufe Die freien Künste, von denen oben die Rede war, vertraten u. a. 12 Aerzte von der ״jüdischen Nation“ neben 50 ebensolchen von der christlichen. Jüdische Antiquare und Moses BACHSAAL Berlin \V .‘1.1, Lützow strafte "h Sonntag, den 14. September, 20 I hr, anläßlich der Ktilturaus&tellimg Jemej Bittlik", Uraufführung des Oratoriums von MAX ETTING ER Au*führende; Dir |fnli*ehe (;horvereiniprung Dir jüd««ch« Orchentrrvrrelnigimg Solisten 1 AN!SV MOL!NAK (Sopran) Leipzig PAULA SALOMON-LINDBERG (Alt) IIEHMANN SCHEY (Baß) Bill NO I ( KO (Tenor) Musik. LeHungt IEO KOPF Eintrittskarten zu KM I. ״, t.50, 2.-, 3.׳> -,4 ,־ Bekanntgäbe der Vorvcrknuftstellen in der nächsten Ausgabe BERLINER ZIONISTISCHE VEREINIGUNG JUdische Firmen von damals Diese an sich zutreffenden Beobachtungen dürfen aber nicht zu sehr verallgemeinert werden. Noch galten die Staatliehen gewerblichen Beschränkungen; noch gab cs die freie Selbstbescheidung auf den eigenen inneren Kreis. Ihre ״Nahrungsvcrliältnisse“ überwachte die Churmärkische Kammer, d. i. die Königliche Provinzialverwaltung. Nahrimgszweige der Juden waren der Handel, Manufakturen und Fabriken und ״einige freie Künste“. Die jedem beruflichen Stichwort hcigcgchcncn Finnenadressen weisen aus, daß die Jude n einen erhebliehen Anteil am Altwarenhandel hatten, angefangen vom Altkleidertrödel über den Handel mit gebrauchten Möbeln bis' zum Buch- und Ktipferstichantiquariat. Der eigentliche Beitrag der Juden zum wirtschaftlichen Aufbau aber lag auf dfcm Gebiet der Spinnstofferzeugung. Unter 24 nameritlieh aufgeführten Kattun-Manufakturen und-Druckereien waren 14 jüdische Firmen. Weiterhin erscheinen Juden unter den Seidenzctig- und Baridfabrikanten, unter den Herstellern von Baumwollgarn, Gold- und Silberdraht und -tressen (Vcitel Heine Ephraims Erben), aber auch als Inhaber je einer Bleistiftfabrik, Lackierfabrik, Saffianmanufaktur, Tabakfabrik, sowie als Vertreter einer Berliner Steingutfabrik. Im Modewaien-, Wäsche- und Bekkidungsgeschiift werden jedoch nur deutsche und zu einem erheblichen Teil französische Namen genannt. Erst nach dem Zusammenbruch der Berliner Spinnstoff- Industrie als Folge der Napolconischen Kriege und der nunmehr freizügigen Wirtschaftspolitik tauchen die Abkömmlinge des jüdischen Altwarenhandels und des Stoffverlages in erheblichem Ausmaß im Schnittwaren- und Bekleidungsgeschäft auf. In dem Hause Molkenmarkt 2, in dem nachmals N. Israel seine Leinwandhandlung führte, war!806 noch die Kattunmanufaktur von Aron Gold Schmidt ansässig. Ueberwiegend erschienen Juden derzeit im Bank- und Wechseigcschäft. Gädicke Kupferstichhändler fanden schon Erwähnung. Zu ihnen geseilten sich noch 2 jüdische Leihbibliothekare unter 15 insgesamt aufgeführten Firmen, sowie der ״als Meister in diesem Kumstfaeh allgemein bekannte“ Medailleur, Herr Abrarasohn, d. i. der in allen Beschreibungen jüdischer kunsthandwirklicher Betätigung gewürdigte Abraham Abrahamsohn. Line eigene Gruppe unter eien Schriftstellern bilden schließlich die sieben ״von der jüdischen Nation“, darunter die Mendelssohn- Schüler Saul Ascher, David Fricdiändcr und Lazarus Bendavid. Der letztgenannte kantianische Philosoph schlägt in der Dar- Stellung von Gädicke die geistige Brücke zur Allgemeinheit, und zwar als Direktor der;7% gestifteten ״Gesellschaft der Freunde der Humanität“. Diese 'Privatgesellschaft kam alle Sonnabende zu Vorlesungen über Morjil, schöne Künste und Oerneinnützlielies zusammen; Politik und Fakultätswissenschaften waren jedoch ausgeschlossen. Gemeinde. und Vereinslaben Ausgeprägt war das auf innerer Freiwilligkeit aufgebaute gemeindliche Leben der Juden. In ihrer Mehrzahl lebten sie im sogenannten ״Berliner Viertel“, d. i. der heutige Alt- Stadtkern zwischen Spree und dem durch die Stadtbahn beschrieboncn Ring. Dieses enge Beieinanderwohuen hatte teils wirtschaftliche, teils gemeindliche Gründe. Da in damaliger Zeit Wohn- und Gescbäitsviertel noch nicht getrennt waren, mußten die Juden sieh im Zentrum des Wirtschaftslebens, an den Märkten, rund um das von Spandauer- und Königstraße gebildete Kreuz aimisicdcln trachten. Da der Synagogenbesuch zweimalige tägliche Pflicht war, gab die im Jahre 1714 vollendete Synagoge in der Heidereutergasse einen weiteren Mittelpunkt ab. Wenn später die Familie Mendelssohn- Bartholdy sich in der Leipziger Straße, auf dem Gebiet des heutigen Luftfahrtministeriums ankaufte, so konnte man schon daraus ersehen, daß ihre Beziehung zur Synagoge sich gelockert hatte, wenn nicht ganz erloschen war. Die gemeindlichen Aufgaben oblagen einer Reihe von Vereinen, von denen Gaedicke 14 an der Zahl beschreibt. Er leitet diese Darstellung mit dem zusammenfassenden Urteil ein: die hiesige Juden-Gcmcinde sorgt für ihr e Armen und Hilfsbedürftigen ungemein gut. Zutreffend fügt er zur Begründung hinzu: sie sieht diese Hilfe als eine gottesdienstliche Handlung an. 5 Vereinigungen sorgten für die Unterstützung der Armen mit Hausmiete, Betriebskapital, Geld und Naturalien wie Bekleidung, Brot und Brennholz, und zwar für letzteres durch Ausgabe von Anweisungen an Bäcker und Holzverwalter. Kapital erhielt die eine Vereinigung u. a. aus Ueberschüsse» beim Handel mit österlichem Zucker, der in der Berliner Zuckersiederei hergestdlt und bis nach 1*01111־, Böhmen und Oesterreich ausgeführt wurde. —• Zwei weitere Vereintgungeii trugen die Lasten für den unentgeltlichen Schulunterricht armer Kinder um! den Unterhalt bedürftiger Studierender. Gesellschaften, die sielt Iris heute erhalten haben, sind Hachnasat Kaliait zur Ausstattung bedürftiger Bräute, sowie die Begrabuugsgesellschaft 1)״ licivra Kadischa h“. Von großer Bedeutung waren die drei Gesellschaften der ״Krankcnhosucher“, davon eine von und für Frauen allein. Die Aufnahme als Mitglied galt als besondere Ehre, ln zweistüiuligem Wechsel losten sie sich im Hausbesuch bei den Kranken ab. Für schwierige Hainpflegcn standen 8 männliche und 12 weibliche Wärter, sowie 2 eigene Aer/1e zur Verfügung. Die Vorsteher führten auch die Aufsicht über das ״Juden-f.azarett“. Das Krankenhaus, ״die einzige und große öffentliche Anstalt dieser Art der Juden in ganz 1 teilt will,iml“, war bereits 175() begründet und lag damals in der Grame!iburger Straße 6- -9. Die Aufnahme erfolgte auf Grund ärztliehen Attestes. Das jährliche Budget der Anstalt bett1־;g 4000 L'tler, die ganz durch laufende milde Beiträge bcsdiaift wurden. Gädicke liebt hervor, daß der Arzt in der Verordnung der Medikamente nicht eingeschränkt sei und daß er, wo c-, noug ist, ״Wem, Hühner, Schokolade usw.“ verschreibe. Wenn wichtige Operationen vorkonunen, die der ordentliche Gliirurgunicht vorniuimt, wird der beste Wundarzt der Stadt dazu gerufen mul bezahlt. Die Pflege der Kranken ist ungemein gm. Auch in Ansehung der Reinlichkeit hat das Lazarett vor sehr vielen der gewöhnliehen Krankenhäuser große Vorzüge. Die Anstalt hatte fünf Frauen- und sieben' Maimerstubn!, so\v:e einen Rekonvaleszcntensaal. Jährlich fanden 303 bis 500 einheimische und auswärtige Kranke Aufnahme. So unbestritten die Leistungen dieser Vereinigungen waren, und so selbstverständlich ihre •Aufgaben dein religiöseti Gemüt einieuchtefeii, so gab es doch eine Gruppe ״fortschrittlich“ gesonnener junger Leute, die im Herkommen mancherlei Besserungsfähiges erblickten. Sie scharten sich um die ,,Gesellschaft der Freunde״, die seit 1702 ihre Zusaimiienkimfte in der Königstraße 44 hatte. Mit iiir hing eng zusammen die Jüdische Ressource in der Breitestraße 1, wo man zwanglos /usanunenkuimneii konnte. Audi diese Vereinigung sorgte — neben rein geselligen Zwecken •— aut ihre Weise für Notleidende und Kranke. Sie hatte gegen die ,,frühe Beerdigung“ der Juden (noch am Todestage) einen besonderen Kampf entwickelt. Sie schrieb das Mendelssohn-Wort aut ihr Banner: ״Schönes lieben, Gutes wollen, das Beste tun.“ Auch liier schien ein geistiger Weg ins Freie sich zu eröffnen. Schulwesen Im Mendeissohnschen Geist wurde schließlich noch die Indische Freischule in der Klosterstraße 9 geführt. Sic war 1778 durch David Friedländer und Isaak Daniel Itzig gestiftet worden. In vier Klassen wurde die deutsche, französische und hebräische Sprache, Religion, Rechnen, Naturgeschichte, Mathematik, Geographie und Buch- Haltung gelehrt. Im Jahre ISOi unterrichteten neun Lehrer, teils Juden, teils Christen. [Tie Zahl der Schüler war 72. Das )ahresbudget betrug 1280 Rt.ilcr, das gedeckt wurde aus Schulgeldern, milden Beiträgen und dem Gewinn aus der Berliner hebräischen Buchdruckern. ,,In dieser Schule“, berichtet Gädicke, ״sind schon viele junge Leute, vorzüglich zum Hamlelsstande, erzogen worden “ Den Geist der Schule kennzeichnend erwähnt er, daß dort ein schon gearbeitetes, marmornes Brustbild Mose.-, Mendelssohns von Fassart aufgestellt sei. Aufschlußreich ist an G.idirkes Beschreibung der äußeret! und inneren Verhältnisse der Berliner Judeiilieit am Vorabend Veranstaltungen der Bezirke und Gruppen der BZV ChU Wittclabarh, Bayrrisrhcr Platz 2 Kntsrrplatz 25.Auffunt,20.30 Uhr Walter Schwarz 1 Die PaUlstlna• Wanderung au« Deutaeh»!and, Bericht über die Tätigkeit de* Palästina-Amts Mittwoch BZV- Heim, Rosenthalcr Str, 44 Hörst 26.Auju*t,2ö.30 Uhr I«l Eisner 1 PolitUrhe Bewegungen In der arabischen Welt Mittwoch BZV-Höim, 1-nniLbrrger Str. 87 Fricrfrichshain 26• Au£U1t;20.30 Uhr Dr. Werner Levlei Auf dem Wege zum jüdischen Kulturleben Mittwoch Joschimathaler Str. 13 Wittinbtrgptat* 26.Aufu«t ,20.30 Uhr Dr. Edgar Rn»*n, Dr. Han« Klee» Zur Ltiaung de« jüdisch• arabischen Problems• ein Zwiegespräch Mittwoch, Kalficrsllrp 47 (Csff‘ R«nr) Sfrejitz-Schmargendorf 2ß.AufU*l,20.30 Uhr Dr, Emat Marcus ן Vor politischen Entscheidungen In PalK&Üna Mittwoch Konditorei Hansa, Ki*n«bt!r*«r Str. 19 Hansa JM.AufUiL^SO Uhr Julius Stern 1 Die Erneuerung der jüdischen Schule• jüdische Erziehung heute Sonnabend BZV-Heim, Knnt*tr. 54 Kaltambitilung 29-August,20.45 Uhr Hebrlieeher Abend Sonnabend BZV-Heim, BruckendraSe 9 Süffost 29. August, 20 Uhr Onarg Schebbat Sonnabend Musiker «FeaUäl«. Kfli*«r-Wilhe!rn־Str. 31 j£c׳nf ratfR * Aord 29. Auffust,30.45 Uhr Theater-Abend *,Anzeige Gottesdienst der Berliner Zionistischen Vereinigung und des Mlsrachi an den hohen Feiertagen in den Räumen der ZVfD Melnekestr. IO Karten zum Preise von .AM 1.5C, 2...5C, 4_, 5.—. Vorverkauf in der Anzalqervonnohme der Jüdischen Rundschau, MntneKesrraße IQ Ferner veranstalte' die BZV Gottesdienste nach altem uifus m Ihren Heimen: BrilcKenslr. 9 Vorverkauf bei hepner, :naelsiraäe Sa, und bei Silber׳ Lothringer Straße (50 Kanlslr. 54 Vorverkauf Im Heim und in der Anzeigenannahme der Jüdischen Runasohou, Meinekeair. IO Rosenlholer Sfr. 44 Vorverkauf In der Buchhandlung Salles, Qrenodiersfr. 30, und bei Meyerhardf Nacht., Posenthaler Straße 42 Preise der PISfze: JUl 1-, £.- und 3..- Sonnabend BZV-Hejm, Laod«herg־r!r Straß« 87 Frl9drith9ht»in 29.Au*u*t,20.30 Uhr M«Uweh־M%!kah-Feier * Anreise Melaweh-Malkatv-Feier aum Sohabbat-Auaganfi Pr. Borodianiki .... Einleitender Vortrag ,Jotef Qlowiniki .... Perezi Oolderti Kott« VlolMeM neoh Mhcr Sohibbeegsj Wilhelm Bgultr .... Hebrlleohe und jlddlooh• Volkt||,der Tr)• dM Hoohalu* . . Kammermusik Unkeetenkeitreg 40 Rpf> Ptlnkttlohsr Beginn I Berliner Zionistisch• Vereinigung (Baz. Friadricltghain) Treffpunkt der westlichen Gruppen der FAP (Frauanarbaitiscmainschaft für Palästina) im Wixo-Heim, Wittenbar gpl. 3a» Teenachmlttage / Gasallifla» Beisammensein / VorirBga Jeden Donnerstag, 16.30 Uhr Gäste sind willkommen Donnerstag, 27. August Vortrag von Frau Hilde Prinz: Vor her zisch er Zionismus!«nnsbgnd, d*n »». August, H.H Uhr BZV.•Maim, Landtbargar StraBa ST Gottesdienst der B2SV zu RoschhcGSchcäi'ö und JomKippur Im Beethoven-Saal Köfhen er Straße 32 Predigt; Robb. Dr. Joachim Prinz Karten zu AM. 5.—, 5.-- und IO.— in den Vor Verkaufs ■stellen: Meinekestr. 10 (Laden),!'.lV-f״ie:rn,Knn׳s:r. 51, Lrpprr.rnn Trautenaustr. IC, Atlantic Express, rricärlchsrr.ICO, Kendl:. Hansa, Flensburger Sfr. 10 THEATERABEND Sonnabend, den 29. August 1936, 20.45 Uhr, Muslkerfestsü«, Kaiair-Wllhelm-StraOe 31 Ansprache: Dr. Borodianski ״VOLK IM WERDEN“ gespielt vom Studio des Bezirks Friedrichshain der BZV. Mitwirk rode: Rose Lichtenstein / Lene Herr ׳׳ WitteUohn / Saltmanrt / Wurzeldorf J Üerkowitsch / App«l / Alex H«ubemiorJc / Jwffendcbor Regi«: Salzmann Mu*ik; lemar Welse Drkoraticm: Appel Karten *u RM 0,75 u. 1,-- im Vorverkauf : Kondilom Dohrin, An der Spnndguer Brücke 7; Buchhnndhin? S*H«s, Grenadier*ir. 40; Mnhe^hnxj-s Adiersfem, Alte Schonhau&er Str. 58; Buchhandlung Qonicr, 0mni«,nburjr#r Str. 26; Jüdische Rundtchau. MeinekestraBc 10, und an der Abendkasse. BERLINER ZIONISTISCHE VEREINIGUNG Bezirk Zentrum * Nord Jeder Zionist gibt den Ertrag eines Arbeitstages für Bizzur Haarez zur Stärkung unseres Aufbauwerkes in Erez Israel Hast du schon deine Pflicht erfüllt?