Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 41 (1936)
- Issue
- Heft 63 (7.8.1936)
- Date
- 1936-08-07
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
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Seite 2 JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 63, 7. VIII. 1936 Gärende moslemische Welt Beweise genug, lind was vollends den Zionismus Betrifft, so stand an seinem Anfang, wenn nicht Angst und Zwang, so doch die intuitive Erkenntnis Theodor Her/Is, daß das jüdische Volk in seinem fast zweitausendjährigen Zustand der Zerstreuung immer wieder das Opfer von Angst und Zwang geworden ist und dies auch in Zukunft immer wieder werden könne und werden müsse. Die Konsequenz, die er daraus zog, sollte das Judentum von Angst und Zwang erlösen. Es ist — man denke an den Zustand des Volkes in Aegypten — eine echt und wahrhaft mosaische Konsequcnz, der sich, wann und wie immer, geöffnet zu haben kein Jude zu schämen braucht. Der Zionismus in Deutschland steht heute unter zwei Zeichen und Antrieben: denen der Jugend, die cs, um ihr Wesen zu erfüllen, nach Erez Israel treibt, und denen des Alters, das, ohne selbst noch dorthin übersiedeln oder dort arbeiten zu können, von dort die Erneuerung des jüdischen Wesens erhofft. Durch diese beiden Antriebe und Hoffnungen ist alle Angst und aller Zwang überbaut. Es gab in Mitteleuropa die Sitte, daß man in den Grundstein eines Kirchturms einen toten Hahn einmauerte, gleichsam um aus dem Tod des Kreatiirlichcn die Heiligkeit des Baues hervor- und emporwachsen zu lassen. So auch ist in den Turm des Zionismus Angst und Zwang der Kreatur eingemauert. Das heißt: sie sind durch ihn überwunden und aus der sichtbaren W'elt geschafft. * Natürlich lautete der Refrain fast aller Gespräche: die A r a b c r, die A r a b e r, die Araber! Seltsam, wie inan dem Zionismus alle Gefahren und Beschwerden nachrcchnet, die mit ihm verbunden sind. Ais ob Theodor Her/I oder irgendein Führer nach ihm geglaubt oder glauben gemacht hätte, die Besiedelung des Landes der Väter könnte als friedlich-scliiedliehes Aus- und Eiinvanderungssniel zu Ende gebracht werden! Als ob die Juden nicht seit Jahrhunderten gewöhnt sein müßten, ein, wie Nietzsche sagt, ״gefährliches Leben“ zu führen! Wer das Risiko der Lre/-!srae!-BesiedIung mit den Maßstäben der eman/ipatonsclieri lind assimilatorischen Epoche mißt, dem fehlt es an den Voraussetzungen zum Verständnis des /ioubtischen Geistes. Jedes Menschenleben, das drüben vernichtet wird, fällt im Dienst und für die Idee des Judentums. Aber solche Opfer negieren nicht, sondern bekräftigen den Vormarsch des Zionismus. Die Toten wirken neues Leben. Die Tragödie des Einzelnen ist nicht die Tragödie der Gesamtheit. Von anderer Seite wurde mir, mehr als einmal, vorgehalten, daß viele Juden aus Deutschland nach Palästina auswandern, um bloß eine Existenz zu finden. Bloß eine Existenz! Als ob das wenig wäre! Es bedeutet heute sogar alles, daß Juden unter und mit Juden eine Existenz finden, daß sie nicht mehr ״Gäste“ sind, die bei ״Wirts- Völkern“ wohnen, sondern mit der Erhebung des An- Spruchs auf eine Existenz automatisch auch den Anspruch auf eine Heimat verwirklichen. Gerade an solchen Palästina-Eimvandercrn, deren zionistische Gesinnung noch nicht hieb- und stichfest ist, deklariert sich der prinzipiellc Unterschied zwischen Assimilation und Dissimilation (richtiger: Rc-Assimiiation). Wer nach Palästina auswandert, wird Jude und Palästinenser. Wer aber z. B. nach Argentinien ubersiedelt, wird wahrscheinlich Argentinier und bleibt vielleicht Jude. In diesem Unterschied liegt die Zukunft des Judentums beschlossen. * Oft genug hatte ich Gelegenheit zu bemerken, daß dem Zionismus die höchsten und realsten Ziele gesetzt werden, um damit die Zweifel an seinem Enderfolg zu begründen. Etwa: die vielen Millionen Araber und die wenigen Juden! Oder: nach fast zweitausend Jahren ist doch der Anspruch der Juden auf das Land ihrer Väter verjährt! Oder auch: wieviele Juden gibt es und wie wenige haben in Palästina Platz! Und ähnliches. Ich habe demgegenüber immer an die Antwort Bialiks auf die Frage, warum er nach Palästina ziehe, erinnert. Sie lautete: Vielleicht nur, um den dritten Golus vorzubereiten. Der tiefe und freilich auch erschütternde Sinn dieser Antwort besteht darin, daß sie an die Unlösbarkeit der Judenfrage nach heutigen menschliehen Begriffen rührt. Das ist ja gerade das Erhabene an dem juclenprobkni, daß es scheinbar (oder auch wirklich) unlösbar ist. Niemand kann leugnen, daß die Zerstreuung der Juden unter den Völkern der Welt zu den unvergleichlichen und unmeßbaren geschichtlichen Tatsachen gehört, in denen sich ein nur metaphysisch zu wertendes Schicksal ausspricht. Der Zionismus von heute kann nicht daran denken und denkt nicht daran, diese Tatsache aus der Welt schaffen zu wollen. Der alle Juden umfassende ״Juden- Staat“ ist und bleibt eine Utopie, aber eine von jenen, die so wirklichkeitsträchtig sind, daß sie eines Tages eine Realität aus sich herausgebären, von der wir uns heute vielleicht oder sogar wahrscheinlich noch keine Vorstellung machen können. Schon darum ist es falsch, von dem Fluß der Entwicklung des jüdischen Siedlungsgedankens heute bereits ein eindeutiges Gefälle und eine Der algerische Mord Krise der französischen Kolonialpolitlk Von unserem Berichterstatter K. Paris, im August Der Groß-Mufti von Algier ist auf offener Straße von eingeborenen Mördern erstochen worden. Wie die Untersuchungen der französischen Polizei ergeben haben, ist die Ermordung des Mufti Bendali Mahmud, der eine der angesehensten Persönlichkeiten in der arabischen Welt Algiers war, auf politische Motive zurückzulühren. Man nimmt an, daß der Mufti von Mördern im Solde seiner politischen Gegner aus dem Hinterhalt überfallen und getötet wurde. Dieser Vorfall hat nicht nur wegen der Persönlichkeit des Opfers, sondern auch wegen der Motive, die zu der Ermordung geführt haben, in Frankreich größte Aufmerksamkeit hervorcrufen. Der Mufti Bendali, ein Manu von fast 70 Jahren, atte als vorzüglicher Kenner der orientalischen Wissenschaften auch in Gclehrtcnkreisen einen erheblichen Ruf. Er hatte sich den politischen Bestrebungen der arabischen Nationalisten gegenüber ablehnend verhalten und hatte vor allem energisch den Standpunkt vertreten, daß die Moschee und die niohamtnedanische Religion nicht in den politischen Kampf hineinfezogen werden dürften. Er gehörte jener Gruppe arabischer!otabeln in Nordafrika an, auf die sich die französische Herrschaft bisher am sichersten stützen konnte. Der Groll-Mufti von Algier war ein ergebener Freund Frankreichs und war vor nicht langer Zeit von der französischen Regierung mit dem Kommandeurkreuz der Ehrenlegion ausgezeichnet worden. Seine Frankreich freundliche Haltung und seine Weigerung, seinen rein religiösen Standpunkt aufzugeben, hatten ihm besonders unter den jüngeren arabischen Nationalisten zahlreiche und erbitterte Gegner zugezogen. Der aktuelle Anlaß zur Ermordung des Mufti ist aller Wahrscheinlichkeit nach die Haltung, die er dem arabischnationalen Kongreß gegenüber eingenommen batte, der vor einiger Zeit in Algier abgehalten wurde. Auf diesem Kongreß ist cs, wie man jetzt erfahrt, zu heftigen Auseinander- Setzungen zwischen den älteren arabischen Führern und den jüngeren Nationalisten und sogar zu einer Spaltung gekommen, bei der die älteren und angesehenen Führer, unter ihnen auch vor allem der ermordete Mufti, die Sitzungen verließen. Trotz dieser Spaltung nahm aber der Kongreß einige radikale Resolutionen an und forderte insbesondere die Verleihung der vollen französischen Bürgerrechte an alle Eingeborenen Nordafrikas unter gleichzeitiger Aufrechterhaltung des religiösen und juristischen Sondcrstatutes. Der arabische Rumpfkongreß sandte dann eine Delegation nach Paris, um diese Forderungen vorzutragen, und diese Delegation wurde auch von dem Ministerpräsidenten Löon Blum empfangen. Die arabischen Notabein und an ihrer Spitze der ermordete Mufti sandten darauf Telegramme nach Paris, die die Delegation desavouierten und ihre Loyalität Frankreich gegenüber betonten. Mit diesem Schritt hat anscheinend der Mufti sein Todesurteil unterzeichnet, das jetzt von arabischen Nationalisten aus dem Hinterhalt vollstreckt w׳urde. Diese Vorgänge zeigen deutlich die innere politische Spannung, die in der arabischen Welt herrscht, und die Kämpfe, die sich dort -zwischen den traditionalistischen Führem nnd der jüngeren Generation, die von den nationalen und sozialen Bestrebungen Europas ihre politische Doktrin bezieht, abspielen. Auch ein anderer weniger bedeutsamer Vorfall, der sieh in dem französischen Protektoratgebiet T u n i s ereignet hat, zeigt die Schärfe der Gegensätze im arabischen eindeutige Richtung zu erwarten und zu verlangen. Nicht immer sind die zionistischen Fanatiker die besten Zionisten, diejenigen nämlich, die es lieben, täglich eine Bilanz des Zionismus aufzustellen und zu verlangen, daß morgen sich realisiert, was heute erst geplant ist. Haben denn die Juden das Warten so rasch verlernt, das zu üben sie Jahrhunderte lang Gelegenheit gehabt haben? Und seit wann gehört es zum jüdischen Schicksal und zur jüdischen Art, auf Numero-sicher zu gehen? Ein Araberaufstand, zwei, drei Araberaufstände — und schon feiert der Pessimismus Triumphe! Das ist nicht jüdische, sondern außenseiterische Art. Ob und wie den Juden ihr Recht in und auf Palästina wird, steht heute noch dahin. Ob ein Juden Staat ins Leben treten wird, das ist keine Sorge von heute oder morgen. Die jüdische Existenz in Palästina ist realisiert Die Zionisten haben den Anfang damit gemacht, dem vielgesichtigen Judentum der heutigen Zeit ein Gesicht zu geben. Sie haben das Exempel statuiert, daß die Juden, mit dem ihnen zustehenden oder zu geteilten Boden verbunden, allein für sich, ohne ״Wirtsvölker“, leben, arbeiten und produktiv sein können. So gut wie jedes andere Volk. Wenn der Zionismus nichts anderes und nicht mehr als dies bewiesen hätte und in der Zukunft würde beweisen können, so hätte er schon seine Schuldigkeit getan. Denn er hat damit das Vorurteil vom jüdischen ״Parasitenvolk“ zerstört. Das ist schon Sinn und Zukünftigkeit genug für eine Bewegung, die nebstbei für Hunderttausende von Juden in Palästina eine jüdische Existenz geschaffen und Millionen von Juden den Blick in eine jüdische Zukunft und Existenz eröffnet hat. Ist das nicht genug? Es ist mehr als genug. Manche von denen, die mehr und Plötzlicheres verlangen, sind Hysteriker ... Zionismus aber ist heute der Weg und das Mittel, um vom jüdischen Schicksal die Hysterie hinwegzunehmen. ... _ Aus dem Jahresbericht des amerikanischen Keren Kajemeth-Büros ist zu ersehen, daß die Eingänge des Keren Kajcmeth in den Vereinigten Staaten vom 1. Juni 1935 bis zum 1. Juni 1936 406937,61 Dollar betragen. Lager. Dort hat sieh der Bey von Tunis unter Billigung des französischen Gcneralresidcnten veranlaßt gesehen, einer der führenden arabischen Zeitungen ״La Nahda״ wegen ihrer heftlgen Angriffe gegen die Person des Beys und gegen seine Berater das Erscheinen zu verbieten. Da dieses Verbot zweitellos ein Verstoß gegen das Gesetz der Pressefreiheit darstellt, werden der Bey und auch der französische Resident in der französischen Linkspresse angegriffen. Diese Haltung eines Teiles der Presse, die der heutigen französischen Richtung nahesteht, zeigt die ganze Sch wierigkeit der Position der Regierung Blum in der nordafrikanischen und in der kolonialen Frage überhaupt. Die sozialistische Partei Frankreichs und in noch stärkerem Maße die Kommunisten, die ja zur parlamentarischen Mehrheit der Regierung gehören, haben gegenüber dem französischen Im- )crialismus stets eine kritische Haltung eingenommen und iahen die Methoden der Eingcborenenbcherrschung auf autoritativer und administrativer Grundlage scharf kritisiert. Noch der letzte Parteitag der französischen sozialistischen Partei hatte in dieser Richtung radikale Beschlüsse angenommen, die die Demokratisierung der kolonialen Verwaltung vor allem in den nordafrikanischen Gebieten, die Gewährung von Bürgerrechten an die Eingeborenen usw. forderten. Trotz diesem Kolonialprogramm, das der sozialistischen Doktrin entspricht, kann sich aber die Regierung der Einsicht nicht verschließen, daß eine so weitgehende Lockerung der französischen Herrschaft im nordafrikanischen Besitz nicht nur die französischen Kolonisten der Majorisierung der Eingeborenen ausliefern würde, sondern daß bei den radikal-nationalistischen Tendenzen der jüngeren Eingeborenen-Generation die politische Machtstellung Frankreichs im Mittelmeer erheblich gefährdet werden könnte. Dieses letztere Bedenken ist besonders angesichts der italienischen Bestrebungen nach einer Vormachtstellung im Mittelmeer mehr und mehr in den Vordergrund getreten. Die französische Regierung hat daher in den letzten Wochen gegenüber den Autonömiebestrcbungen der Eingeborenen eine größere Zurückhaltung gezeigt, als es angesichts der Erklärungen der Parteien der Volksfront im Wahlkampf zu erwarten war. Es ist in dieser Richtung nicht nur bezeichnend, daß die syrischen Delegierten im Schlußakt der Verhandlungen für ihre weitgehenden Souveränitätswünsclie weniger Entgegenkommen bei der Regierung der Volksfront fanden, als sie erwartet hatten, sondern auch, daß der von den Zeitungen der Linkspresse leidenschaftlich angegriffene Generalresident von Marokko, der als der Mann der starken Hand in der Kolonial- Politik gilt, allen Forderungen der Parteiblätter zum Trotz von der Regierung Blum bisher nicht abberufen worden ist. Das Problem der künftigen französischen Kolonialpolitik bleibt für die Regierung im höchsten Grade akut. Es kann heute als sicher gelten, daß sich die führenden Männer der Regierung der ganzen Kompliziertheit dieses Fragenkomplexes bewußt sind und sich nur mit großer Vorsicht und nach genauer Prüfung der Bedingungen zu durchgreifenden Reformen der bisherigen Politik entschließen werden. Es ist in dieser Hinsicht bezeichnend, daß der neue Kolonialminister Moutet soeben eine Kommission eingesetzt hat, die bcauftragt ist, ״zu untersuchen, welches die legitimen Bedürfnisse und Bestrebungen der in den französischen Kolonien und Schutzgebieten lebenden Bevölkerungen sind. Die Kommissiotf soll nach Beendigung ihrer Untersuchungen entsprecheiKla Vorschläge machen“. In französischen Rechtskrei^c.n vQrmff man allerdings die Ansicht, daß auch die Arbeiten dieser’wÄ gierungskommission nur geeignet sind, Unruhe unter den'Eingeborenen zu schaffen und die bestehenden Spannungen zu׳ verschärfen. Volkswirtschaft und Bibel Dieses Frühjahr hielt Universitätsprofessor L)r. Richard B a c h i, der bedeutende italienische Wirtschaftshistoriker und prominente Vertreter der Juden Italiens in der Jcwish Agency, einen außerordentlich interessanten Vortrag vor dem ״Convegno di studi ebraici“ in Rom, der führenden kulturellen Vereinigung des römischen Judentums. Riccardo Bachi heschaffigte sich da mit der Frage, ob in der Zeit der Entstehung der Bibel volkswirtschaftliche Probleme als solche schon erfaßt worden sind und welche wirtschaftspolitischen Maßnahmen man damals bereits gekannt hat. Seine Fest- Stellungen werden nun in einer erstmals erscheinenden wirtschaftsgcschichtlichen Zeitschrift des bekannten Soziologen Prof. Luigi Einaudi in Turin veröffentlicht, und zwar leitet der Herausgeber diese Studie folgendermaßen ein (״Rivista di Storia Economica“, Nr. 1): ״Riccardo Bachi untersucht die Wirtschaftswissenschaftliehen Probleme in der Bibel; er zeigt uns in einem faszinierenden Bild, wie in der Heiligen Schrift die ökonomische Seite des Lebens behandelt wurde. Gesetzgeber und Propheten des auserwählten Volkes interessieren sich vor allem um die sozialen Fragen: Verhältnis von Kapital und Arbeit, Lohn, Los der Armen, Wucher, Schuldentilgung usw. ln einem Volk, das sich landwirtschaftlich betätigt und Handel treibt, wirkt der Einfluß aus der primitiven Zeit der Weidewirtschaft noch lange nach. Nur wenige wären so wie Prof. Bachi imstande, die großen Linien im jüdischen Wirtschaftsdenken kritisch darzulegen, einer ökonomischen Auffassung, die völlig verschieden von dem ist, was gewöhnlich nach einer landläufigen Meinung als jüdisches Wirtsehaftsdenken bezeichnet wird. Dr. Paul Ucker, Zürich Zionistentagung ln Zagreb. In Zagreb wurde die Sommer- Konferenz des Verbandsausschusses des jugoslawischen Zionisten Verbandes abgehalten. Aus vielen Städten waren zahlreiche Delegierte gekommen. Im Mittelpunkte der Konferenz standen die Ereignisse in Palästina und die daraus folgernde Notwendigkeit des noch größeren Kräfteeinsatzes für die zionistische Arbeit. Eine Reihe von Resolutionen wurden in dieser Hinsicht von der Konferenz einstimmig angenommen. — Zu Beginn des Herbstes soll mit einem großen Propagandafeldzug die zionistische Arbeit in Jugoslawien einen Auftakt erhalten. J. H, Hauptschiifl leiter: Dr. Robert W e 11 s c h, Berlin - Charlottenburg 9 (auch verantwortlich für die Aufnahme von Bildern). Stellvertreter: Kurt Loewenstein, Berlin W15. Ameigenleiter und verantwort, lieh für den Inhalt der Ameigen: Hermann F i n n, Berlin VV 15. Gültig Anzeigen - Preisliste 5 vom 1. April 1930. Verlag und Anzcigenvciwaltung! Jüdische Rundschau, Berlin W 15, Mcinekestr. 10. D.-A. Juli 35 077. —• Druck: Siegfried Scholem, Berlin-Schöncberg. HUGO JACOB Anfragen. INTEBJfATIOJlAliE SAMHEIi- IJNf»!”־״־« in . ... ,־״.. vAiiNTiNi (־ BKKKKK-VIIKK IIIIKS- 4n K II Frachtagentur der London & North lästern Railway für den Schnellverkehr Hoek van Holland - Horwieh. — Ablieferung binnen 20 Stunden ab Berlin Umrüge nach England ohne Umladung in Föhrbootwagen / Expedition von Reisegepäck Im täglidien ladungsdienst BERLIN NW 40 / HEIDESTRASSE 73 (nah• Lehrter Bahnhof! / Fernsprecher 1 Sammel-Nummer C 5 4718 / Umzüge nach dem Ausland und □bene• in llftvans