Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 41 (1936)
- Issue
- Heft 60 (28.7.1936)
- Date
- 1936-07-28
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 60 28. VIV. 1936 JÜDISCHE RUNDSCHAU Seite 7 BRIEFE AN DIE REDAKTION Getaufte als Dirigenten? Keine Schüsse in Deganiah Berlin, 26. Juli 1936 Redaktion der״Jütl. Rund sei!au“ Sehr verehrte Redaktion! Zu der in Ihrer Ausgabe vom 24. d. M. veröilentüehten Zuschritt des Herrn F. Hirsch, Paris, worin daran Anstoß genonimen wird, daß das l’aliistina-Orchestcr mit Bruno Waller und K!cn1|Kwr verhandele, möchte ich einiges sagen. Zunächst grundsätzlich dieses: der pharisäisch erhobene überlange Zeigefinger ist in der Malerei, im Triptychon (iriinewalds z. H., etwas bezwingend Großartiges. Tm Leben aber, das nun mal leider nicht den Gesetzen der Aestlietik unterworf«n ist, ist seine Wirkung, trotz seiner selbstgerechten Haltung, last immer sehr gering, und er ist datier, als pädagogisches Auskunftsmittel, mir in den ver• tweifeltsten Fällen zu empfehlen. Denkt man alter mit klarem, ungetrübtem, von keinerlei Ressentiment verwirrtem Kopl über fttlgi title י nach: Französische Revoiution, Idee der Kreiheit, Knianzipation der Juden, Assitiiilatiorrsprozeß, 19. TaiirlHtndett als die praktische Umwertung jener Ideologien insonderheit d r wesllicherf Welt —: dann erscheint einem die Taufe mir noch als eine Nuance auf dein großen S'iinleng.'ing aller. Chaim Wcizmann lutl die große Bibliothek des gel.itillcii Juden Elitz llaber fiir das Forschungsinstitut in Rcchoboth, als Schenkung 11 alters an Irre?. Israel, übernoimiicn. War das — ohne Hinblick auf ihren Wert und Nutzen — nicht gut und recht? Micha M i c 11 a 1 o w i t z * Mannheim, den 26, Juli 1930 Sehr geehrte Reduktion! Die Einsendung, wonach es unserer Würde nicht entspredien kann. Getaufte als Dirigeiuen in jüdischen Veranstal- Hingen, sei es in Palästina oder in der Gol.111, niitwirken zu lassen, kann nur vollinhaltlich gebilligt werden. Ich halre neulich in der Taninrus - Nummer eines Ge■־ mcindcblattes einer großen jiidisehen Gemeinde anläßlich des 5. Todestages einer jetzt schon fast vergessenen früheren iis׳ r.irisehen Größe, die von Kindheit an schon getauft war, niemals etwas vom Judentum wissen wollte, und sogar den jüdischen Namen tarnte, einen Schwungvollen Nachruf aul diesen Mann gelesen, der. wie gesagt — seine litcratisehe Bedeutung sei unlicstritten — fürs Judentum völlig negativ war. Daß unsere Großen Uerzl und Bialik ir! dieser Tarnmus-Nummer mit keinem Worte erwähnt wurden, verstärkt meine dringende Mahnung,!laß wir von Getauften den Abstand halten sollten, den sie selbst bewußt und gewollt uns gegcnülxr selbst sehr deutlich gezogen halten. Hr. Otto S i m o 11 *.* Es handelt sich hier in der Tal um ein umfassendes Problem, da mehrfach in Palästina getaufte Juden in künstlerischen oder ähnlichen Funktionen aufgetreten sind. Man wird die Bildung eines Urteils, besonders solcher Fälle, wo eine deutliche Gesinnungsänderung vorliegt, anders bewerten können. Nachdem wir nun zwei entgegengesetzten Meinungen Raum gegeben haben, schließen wir hierüber zunächst die Diskussion. (Red.) Wo bleibt ״unsere” Tel-Awiw, 15. Juli An die Redaktion der ״Jüdischen Rundschau“ So regelmäßig, wie auf das Gebet das Anten folgt, folgte auf jede der Unruhen der Jahre 1920, 1921, 1929 und 1933 im Jisehuw die Forderung nach der Herausgabe einer arabischen Zeitttng zwecks Antkhirung der Araber über die Ziele des Zionisraus und zur Anbahnung einer Verständigung. Auch jetzt liest man wieder dauernd in der Presse und hört wieder in Vortragen, wie dringend notwendig eine solche Zeitung sei, ober man hört und liest kein Wort, daß die verantwortliche Leitung des Jisehuw bz.w. eine de! vielen Itierfiir in Betracht kommenden Instanzen endlich einmal die Idee atifgreifl und verwirklicht. Und doch kommt c-, namentlich jetzt, wo es sich bei «len Aral >crn offenbar um Bii-ovn oder Brechen handelt, aut jeden Tag an. Ich möchte noch auf einen wichtigen Punkt hin weisen. hine arabisch geschriebene Zeitung muß wirken und kann nur wirken, wenn sie sie!! an die richtige Adresse wendet. T'ffendi-, 0!oßgn1ndbed!zcr und Beduinen kommen als I.eser flicht in Betracht; die einen wollen nicht lesen, die anderen können cs nicht. Die Fellachen dagegen, Bauern, die Knufleute. Handwerker, Arbeiter, die 711fftnimen über 85 °,0 der arabischen Bevölkerung ausmaeheu, sind belehrbar und an sic muß man sich wenden. In ruhigen Zeiten spielt die Politik bei ihnen kaum eine Rolle, ihr In'n.'ske konzentriert sich auf arabische Zeitung? das VV i r t scliaftsl v. b c n. Was wir in unseren Ze: ifungen und in , den üffent liehen Krk iiiningt'i) dci Vertreter des Ji schtiws minier wieder Iiören und Linkst wissen.!), daß jede r wir(- -rluftii ehe Aufwliwung d!er Ju- 1'en P;, ,!'i-i ina■ י zwnn^daufi ׳,r auch ciiK Zt .1it tler Prospeiity f ür den arabischen ISniiern, Händler um! Arbeiter Itedeutet, das muß ihnen gesagt und an Hand von Beispielen und statistischen Tabellen bewiesen werden. Fs ist ja sehr schön, wenn der Waad I ciimi in välter Entgegnung; vom 25. April 1936 auf die Erklärung des Obersten arabischen Rats naehweist, daß es die Juden sind, die die armen arabischen Dörfer in allen Teilen des Tandes iKueieliert haben, (faß die Kassen der Regierung von dem Geld (1er jüdischen Einwanderer gefüllt wurden und nur ans die- :-ent Grund die arabische Bevölkerunfz so große Stctiornaehlasse erhielt; alter fliese Erkläm:tg war an die falsche Adresse gerichtet, denn die Oe'f fett 1 lifhkeit, das beißt wir und die Engländer wissen das alles ja schon lange. Alles dies imtCte und muß den Ara. II 0111 ־ auf arabisch gesagt werden. Dem Fellachen muß nachgewiesen werden, daß die Aufliahr.ieinbigkeit Palästinas, das schon vor 3000 Jahren, zur Zeit de., primitivsten Wirtschaftslebetis, eine Bevölkerung von ca. 6 000 000 Menschen ernähren konnte, noch lange nicht erschöpft ist, usw. usw. Aber Eile tut, not, also endlich aul ans Werk! Dr, Max Strauß Deganiah, 17, Juli Sehr geehrte Redaktion! Tm Palästina-Blatt der Nr. 53 wird in einer Notiz unter den Orten, auf die Schüsse abgcfeuert wurden, auch Deganiah genannt. Infolgedessen haben wir eine Reihe von Brieten aus Deutschland bekommen, die sich nach unserem Wohlergehen und insbesondere nach dem Befinden der hier befindlichen Gruppen der Jugend-Alijah erkundigen. Datier teilen wir Ihnen hierdurch mit, daß bei uns in Degankih kein t 'nglüi ksfali geschehen i ׳. und zwar weder in Deganiah A noch in Deganiah B. Unsere Arbeit geht ungestört weiter. Mit Gruß Joset Barn Die Berliner Toynbee-Halle Berlin-Schöneberg, 25. Juli 1936 An die Schriftleitung der ״Jüd. Kundschau“, Berlin W 15. Tn der Berliner Rundschau Ihrer sehr gesell. Zeitung vom 24. Juli (Nr. 59) bricht ein Herr Dr. N. eine Lanze .,Für die Gründung einer Toynbee-Malle“ in Berlin. Herr Dr. N. teilt mit, daß im Jahre 1904 in Berlin eine Toynlx'C-Halle gegründet worden, daß alter die Idee während des Krieges in Vergessenheit gcraten sei. Wir sind Herrn Dr. N. sehr dankbar dafür, daß er die allgemeine Aufmerksamkeit auf unsere Jüdische Tovidtec-[lalle für Volksbildung und Unterhaitun!:, begründet von den Herliner Bnci Briss-Logen, gcrichtot hat, und es sei gestattet, einige wenige Daten über unsere Tätigkeit milzuieilcn: Die Jüdische Tovnbec-llalle beginnt ihre Veranstaltungen unmittelbar nach den Hcrb.stfcicrtagen und dann regelmäßig Mittwooh und Sonnabend von 20 bis 22 Uhr in den Räumen der früheren Hildeslieimersclicn Synagoge, Gipsstr. 12 a. Zugelassen werden nur Juden, die sich als .solche auszuweisen verpflichtet sind. Die Veranstaltungen sind ausnahmslos von 300 bis 330 Gästen besucht, so daß wir im Laufe des Winters etwa 14 000 Besucher zählen. Das Programm der Toynbee - Halle wickelt sich so ab, daß einem poptilär - wissenschaftlichen Vortrage, meist jüdischen Inhalts, eine Bewirtung der Besucher folgt. Daran schließt sich als dritter Punkt ein musikalischer Teil; gegen 10 Uhr ist die Veranstaltung beendet. Es war in den tctz.ten Jahren nicht ganz leicht, diese Vcranstaltmige״, die trotz mancher Lielresspende immer erhebliche Aufwendungen erfordern, durchzuführen. Im letzter! Jahre war es die Jüdische Winterhilfe, die uns überhaupt erst das Durchhalten ermöglicht hat. Naturgemäß war die Fortiührünn unscrcr Arlx'it nur im Einverständnis mit den zuständigen Behörden möglich, denen wir die ungestillte und reibungslose Durchführung der Veranstaltttrjgen zu verdanken haben. Mitte Oktober!!offen wir wieder mit unseren Tovnbec-Aber!■ den zu beginnen. Wir würden uns freuen, dam: Herrn Dr. N. bei uns begrüßen zu können, damit er sieh davon ״!)erzeugt, daß die im Jahre 1904 von dem Schreiber dieser Zeilen mithegiiindete Toynbee-1lalle auch heute .segensreich arbeitet, und (laß wir sehr befriedigt sein würden, wenn in anderen Teilen Berlins üUnKehe segeusteiehc Einrichtungen entstellen würden. Mit vorzüglk-lier Hoehnditimg Der Vorstand der Jüdischen Toynbee-1 lalle. Gerson Bach, Vorsitzender Sterbetag des Ari Harburg-W'., den 26. Juli 1036 Redaktion der ,,jikl. Rundschau“ In Ihrer Hehräisrhen Beilage vorn 24. Juli schreilten Sie irrtümlich, daß der י״יגחקב׳ר) אר«י שימה אשכנזי) am 6, Aw g. -ttben sei. Das stimmt nicht, (ler Ari ist am 5. Aw gestorben. Hochachtend S. Marcus ttundqe&u*1q. de*. HVfD. Dr. Siegfried Kanowitz Tel-Awiw Leipzig: Mittwoch, den 29. Juli 1936 Turnhall•, Gustav ■Adolf-Straß« 7. 20.30 Uhr Kampf und Schöpfung in irez Israel Dr. Siegfried Kanowitz Tel-Aviv HAM BU RG Donnerstag, 30. Juli, 80.30 Uhr prSz. Heinrich-Levy-Saal des Tempels,Oberst!•. 120 Soziale Probleme Palästinas im Lichte der neuesten Ereignisse Gtiellschaftsstruktur / Dai Völkargemiidt / Ori.nta- Itsdi« und aschkenatische Juden; Zwischen Jaffa und Tel-Aviv I Hinter den Mauern der Altitadt / Dai Tel- Avlver Flüditlingsprobl.m / Soziale Fürzorge und Singllederung t Vom Werden einer neuen Gesellschaft ZIONISTISCH-AKADEMISCHER CLUB Palästina- Sonderbeilage des ״Manchester Guardian‘1 Das H a.n d e I s b I a 11 des ,,M a 11 c 11 e s t e r G u a r - di an“ hat eine 22 Seiten starke Palästina-So 11 der• bei lagt veröffentlicht, in der die wirtschaftlichen Errungenschäften Tn Palästina als phänomenal bezeichnet werden und erklärt wird, dal! der palästinensische I lande! trotz der politischen Schwierigkeiten, mit denen das Land jetzt zu kämpfen hat, sich gegenüber heftigsten Widerstanden behauptet. Es könne kein Zweifel darüber bestehen, daß unter geordneten friedlichen Verhältnissen der Fortschritt in Palästina weiter- /gehen werde. Die Beilage enthält zahlreiche von jüdischen und nichtjüdischen Fachleuten geschriebene Artikel über alle Gebiete des palästinensischen Lebens, insbesondere über die wirtschaftliche Entwicklung des Landes. In dem ersten Artikel, der von A. Goldwater, einem der Direktoren der Palestine Corporation Ltd., verfallt ist, wird festgestellt, daß Palästina als Gebiet für sichere I n v e s t i - tionen gilt; öffentliche Anleihen im Gesamtbeträge von Aus Brasilien zurück Herbert Frankenstein Wirtschaftsberater für Brasilien, Berlin - Säo Paulo Bgrlin-Charlottenburgr Scblüterstr.33/Ci Steinpl.3357 Sprechstunden nur nach telefonischer Voranmeldung über fünf Millionen Pfund seien im verschiedene Institutionen in Palästina in London gezeichnet worden, darunter eine Anleihe vor! 500000 Pfund für die Jewish Agency und eine von einer Million Pfund für die StadtgcmeimJe Tel-Awiw. Auch englische Versicherungsgesellschaften, sowie gewisse englische Industrie k o!1 z e r n e sind durch Anleihen und Investitionen an Palästina wesentlich interessiert. In weiteren Artikeln der Somler-Iie■ilage werden Kapital und Waren-Import, verschiedene Probleme des Absatzes palästinensischer Erzeugnisse, die Oetiovscnscliaftsliewegung, das Bankensystcin und der Gedanke der Errichtung eines Jüdischen Naftonalheims in Palästina behandelt. Kleine Nachrichten Wie aus Rom telegraphiert wird, meldete das Organ des Vatikan ״Osservatorc Romano“, daß in den polnischen Kirchen ein Hirtenbrief des Kardinals El 1 o 11 d, Erzbischofs von Gnesen und Posen und Primas von Polen, verlesen wurde, in dem es u. a. heilst: ״Ls ist notwendig, in jedem J u d er! den M e 11 s c Ir c n 11 n d d e n N ä c h s t e n zu erkennen und zu lieben.“ Die polnische Presse, auch das Warschauer Organ des polnischen Episkopats, hat bisher nichts über den Hirtenbrief berichtet. Vom 4. bis 6. August wird der Zcntralrat der Agudas Jisroel und der Kabbinischc Rat zu einer ״Knessio Mechino“, einem Vorbereitungskongreß für die Kncssio Gedaulo, in Marie 11 bad tagen. Die in New York lebenden Araber veranstalteten eine von tausend Arabern besuchte Kundgebung gegen den Zionismus, beider der Präsident vier arabischen Nationalliga, Dr. F. Shatara, Angriffe gegen die ״Invasion“ der Zionisten nach Palästina richtete und zur Zeichnung von Beiträgen für den arabischen Streikfonds aiifforderfe. ״Reubeni, Fürst der Juden“, der Roman von Max Brod, dramatisiert von Gerhard Walter-Roscnbaum, ist über die Vermittlung des Verlages Max Pfeffer, Wien, in Basel, Bratislava (Preßburg), Wien und Warschau zur Aufführung ini kommenden Herbst angenommen worden. In Warschau wird das Stück in polnischer und jiddischer Sprache gegeben werden. Sterbefall. Mit Heinrich Grünfeld, der vor einiger Tagen dahinschied, ist eine markante jüdische Figur der Wirtschaft dahingegangen. Der Verstorbene hatte mit seinem Vater und seinen Brüdern die bekannte Firma zu ihrer heutigen Bedeutung mit emporgefülirt. Seine Fälligkeiten und Charaktereigenschaften führten dazu, daß man ihm früher viele öffentliche Ehrenämter anvertraute, insbesondere in der Berliner Industrie- und Handelskammer. Während des Krieges, den sein Sohn neben anderen Familienmitgliedern au der Front mitmachte, stellte Heinrich Grtmfcld sieh der Kriegsrohstoff-Ahteiiiing zur Verfügung. In seinen letzten Lebensjahren hat er ohne Groll wieder ganz dein väterlichen Unternehmen und seiner Familie gedient, der er neben dem Vorbild seines Wirkens noch eine Lriimeruiigsschrift ״l'aik Vallentm Griinl’eld und sein Werk“, geschrieben I(H2, hinterließ. Seinen 71). Gcburlstag im Vorjahre bat Heinrich Gnmfcld in Palästina verbracht, wo jetzt zwei seiner Töchter mit ihren Familien leben. Das Aufbauwerk, das er dort mit eigenen Augen sali, trug wohl dazu bei, ihm den innerlichen Ausgleich zu geben, den man bis zuletzt an ihm bewundern durfte. Druckfehlerberichtigungen. In dem Gedicht ״De r ewige Weg‘׳ Von Ilse Bluinenthal-Weiß in der vorigen Nummer hat sich leider ein sinnentstellender Druckfehler eingeschliclien. Es muß richtig heißen: ״und sind doch immer grenzenlos verirrt“ (nicht ״verwirrt"). — Herr Heinz Graupe, Haifa, bittet uns um Berichtigung eines störenden Druckfehlere. In seinem Aufsatz. ״Bialik als Volksbildner‘׳ in Nr. 55 Seite 6, links oben, Ende des zweiten Absatzes, muß es richtig heißen: ״sucht er dem jüdischen Grundgedanken des Gebotes (nicht ״Gebetes׳•) neuen Raum zu schaffen“. Berichtigung. Zu dem in Nummer 56 veröffentlichten Berieht über eine Versammlung in Amsterdam ist zu berteh* tigen, daß der Redner Stadtrat Boekman Jude ist. Durch eia Mißverständnis, an dem unser holländischer Korresprmdent unschuldig ist, ist er in der Veröffentlichung irrtiimlieh als Nichtjude bezeichnet worden. Londoner W8r8lcherung8maKier Iwrit in allen Ve r«irherungsfragen, besonder« Transportversicherungen für Auswanderer. 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Küch•. t •crL *MAJUl.\fat*am. •rfarilt*