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Jüdische Rundschau · 1936-07-07 · Heft 54 (7.7.1936) · page 11

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
41 (1936)
Issue
Heft 54 (7.7.1936)
Date
1936-07-07
Page
– (sequence 11)
Language
German
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JÜDISCHE RUNDSCHAU NR. 54, 7. JULI 1936 BERLINER ״Jugendfreunde“ Tanzabend Else Dublon Nach ihrer Rückkehr aus Amerika, wo sie mH dem Trudi• Schoop-Ballett eine längere Tournee absolvierte, gab Else Dublon in Berlin im überfüllten Schumann-Saal einen einmaligen Abend getanzter, gespielter und gesungener jiddischer Lieder und Melodien. Sie hatte ihm den Titel gegeben: ״Figuren und Bilder aus einem kleinen Stadtei“. Schon diese Ueberschrift deutet an, in welcher Richtung die Künstlerin arbeitet, und was sie ihrem Publikum bieten will: Das Leben des polnisch-jüdischen Städtchens will sie uns nahebringen, will in Tan?, Lied und schauspielerischer Geste jene Welt uns vor Augen führen, aus der so viele Kräfte des jüdischen Lebens bis in unsere Zeit hineinströmen — die aber dennoch eine untereehende Welt ist. Hierin schon zeigt sich die Stärke und zugleich die Problematik ihres Unternehmens. Die Stärke, die darin liegt, daß eine lebendige jüdische Kraft ins Künstlerische übersetzt uns vor Auge und Ohr geführt wird (noch dazu gleichzeitig interessant als Versuch eines aus dem westlichen Judentum stammenden Menschen der jungen Generation, sich diesen Quellen jüdischen Lebens wieder anzunähern) und die Problematik insofern, als bei all dem das Gefühl nicht unterdrückt werden kann, daß es eine romantische Hinwendung zu etwas ist, was uns unwiederbringlich verloren ist. Else Dublon bringt ihre große mimische Begabung als wichtigstes Gut für diesen Versuch mit. Seit ihrem letzten Auftreten in Berlin hat sie sich weiter vervollkommnet, und es ist immer wieder eine Freude zu beobachten, wie groß die Skala ihrer Ausdrucksfähigkeit ist, sei es nun, daß sie in das Groteske hineinspielt (etwa in der reizenden Szene von der ״Klaffe“), sei es, daß sic einen tragischen Zug gibt. Die Beherrschung ihres überaus grazilen Körpers und ihre tänzerische A u s d r 11 c k s f ä h i g k c i t sind nicht minder bewunderswert, obwohl gerade bei dem, was sie an diesem Abend bot, das rein Tänzerische etwas zurücktrat. Ein gewisses Gefühl des Bedauerns darüber kann man nicht leugnen, zumal Else Dublons Stärke gewiß nicht im Gesanglichen liegt (wozu noch kommt, daß bei jiddischen Liedern im Original eine einwandfreie Sprachbehandlung unbedingt erforderlich ist). Allerdings ist ihr die innige Verbindung von Wort, Gesang, Mimik, Geste und Tanz so sehr gelungen, daß eines dieser Ausdrueksmittel unmerklich in das andere übergeht. Es ist zu wünschen, daß es der Künstlerin möglieh wäre, das jüdische Leben des Ostens und auch Palästinas einmal aus der Nähe kennenzulernen; sie wird dort noch manche Anregungen fiir ihre Fortentwicklung erhalten und auch den Zugang zu den in die Zukunft weisenden Kräften des Volkslebens finden und sie künstlerisch erfassen. Aber auch das, was sie jetzt bietet, begeistert nicht nur immer von neuem das Publikum, sondern es vermag auch im eigentlichen Sinne erzieherisch zu wirken — und dies ist ja das Ziel, das sich Else Dublon gesteckt hat. Diese junge Künstlerin, die den Weg zum Jüdischen gefunden hat, wird ihn nicht nur liier, sondern überall, wohin sie kommt, erfolgreich weitergehen können. Sic w׳ird es gewiß verstehen, ihre tänzerische und mimische Eigenart und große Begabung weiterzucntvvickeln und so immer stärker zu einer Interpretin jüdischer Art auf ihrem Gebiete zu werden. Es war eine starke, das Publikum mit Recht hinreißende Leistung. Rudi L e h in a n n am Flügel war ihr ein vorzüglicher, temperamentvoller und stets einfühlender Begleiter. Voran ging ein Konzerfteil, der vom Orchester der Künstlcrhilfc unter Leitung von Ernst Ewald Gebert bestritten wurde. Wir hörten Mozarts Titus-Ouvcrture, zwei Sätze aus der L’Ariesicnne-Suite von Bizet und vier Sätze aus Glucks ״Don J11a!1“-Bal!ctt, die mit viel Grazie und Temperament gespielt wurden, oe. Otto Brahm. Im Kulturbund begann Dr. A. E I o e s s c r seine Vortragsreihe ״Jüdische Theaterleiter“ mit einem Vortrag über Otto Brahm, dessen Name mit dem Aufstieg und der Blütezeit des Naturalismus auf der Bühne gleichbedeutend ist. Otto Brahm (mit bürgerlichem Namen Abrahamsohn) war klein, plump, etwas verwachsen, aber seine dicken Lippen waren durch geistige Ironie charakterisiert. Als Theaterkritiker hatte er begonnen, als Leiter der Freien Bühne zog er 1892 ins Deutsche Theater ein, leitete es bis 1904 und von 1904 bis 1912 setzte er seine Arbeit ün Lessing-Theater fort. Brahin selbst war als Schüler der historisch-kritischen Richtung von Wilhelm Scherer zuerst als Schriftsteller bekannt geworden, u. a. durch seine Kleist- Biographie, eine Schiller-Biographie und eine Monographie über Karl Stauffcr. Brahms geschichtliche Bedeutung ist mit der Durchsetzung der naturalistischen Richtung verknüpft. Dr. Eloesser entwickelte, wie aus dem Naturalismus die realistische Richtung entstand, wie diese abgelöst wurde durch die Neurontantik, darauf den Symbolismus, Expressionismus bis zur jüngsten Vergangenheit. Brahms Verdienst war cs, daß er die Dramen der naturalistischen Richtung in dichtergetreuen Aufführungen herausbrachte. Ohne Schauspieler zu sein, war er dennoch der beste Regisseur. Kulturbundtheater-Aufführung Ludwig Fulda ist in sein fünfundsicb/igstes Lebensjahr, das Lustspiel, das der Kulturbund aufnahm, ist in sein vierzigstes eingetreten, wenn man annehmen will, daß es diese vier Jahrzehnte wirklich gelebt hat. Fulde gehörte zu den Stürniern und Drängern, die mit der literarischen Revolution der Achtziger Jahre marschierten; er gehörte auch zum ersten Aufgebot der Freien Bühne in Berlin, deren Gründer sich ganz genau nie feststellen ließen. Die Literaturgeschichte, der ihr Fall schon unterliegt, pflegt die Anteilscheine an diesem U11ternehmen sehr verschieden zu verteilen, und wenn sich die Legende der ganzen Angelegenheit schon bemächtigt hat so Von links nach rechts: Waldemar Scholz (Jose Ernesto l.rry) — Heinrich Hagedorn (Herbert Grünbaum) — Philipp Winkler (Martin Brandt) — Ür. Bruno Martens (Waller Herz) — Dora Lenz (Ruth Mannheimer) ist damit wohl gesagt, daß diese Gründung, die Ibsen erhob, die den jungen üerhart Hauptmann entdeckte, unabhängig von den einzelnen Helfern, ihre innere Notwendigkeit gehabt hat. Der dramatische Dichter Fulda, dem wir die schönen Moliere-Uebersetzungcn verdanken, ist nach seiner Vcranlagung nie Revolutionär gewesen, wenn er auch gern sozialkritische Probleme behandelt hat; er stammt mit einer deutlich festzustcllendcn Geisteserbschaft aus der Generation der Heyse und Wilbrandt, die beide auch vorzügliche Bearbeiter waren, und die sehr im Gegensatz zu der rauheren Generation des Naturalismus noch mit dem Nimbus des ״Poeten“ aufgetreten sind. Diese ״Jugendfreunde“ stammen aus einer Zeit, in der der Naturalismus von seinem scharfen Angriffsgeist, von seiner dramatischen Elendsmalerei schon viel nachgegeben hatte. Es ging schon auf einer sanfteren Welle in der Richtung zum Lustspiel, das unterhaltend und auch bürgerlich behaglich zu werden versuchte. Diese Zeitmerkmale machten sich bei der neuen Aufführung erkenntlich. Man spricht da noch von einem Amor, der die Pärchen zusammenbringt. Heute macht das Eros, auch bei den Viertelgebildeten. Der Schriftsteller I)r. Bruno Martens, wenn er in seinem Diktat an die Erotik der Japaner kommt, beurlaubt seine Stenographin (die heute eine Stenotypistin wäre) aus Schicklichkeitsgrümlen für eine halbe Seite. Und wenn er unbekümmert um die Anschauungen der Gesellschaft mit ihr seine Abende gemütlich verplaudern will, muß er sie heiraten. Das hätte er schon lange nicht mehr nötig, und wenn ich mich recht entsinne, war das auch 1897 nicht mehr so unbedingt erforderlich. Aber das Lustspiel braucht woid etwas von konventionellen Voraussetzungen, um durch vier Akte Hindernisse anztilegen für zwei Widerspenstige, die sich beide als r.hefeimle erklären, bis sie der letzte Akt, wie man damals wohl sagte, unter Hymens sanftem Joch zur Kapitulation bringt. Die muntere und liebenswürdige Regie von Ernst Rosenbau m hätte aber dem Lustspiel zunächst da aufhelfen müssen, wo seine Schwächen zutage liegen. Dieses ernste mit seinen eigenen Gefühlen unbekannte Liebespaar, so alt wie die wohltätige Erfindung der Komödie seihst, mußte durch etwas Humor entlastet werden. Der sehr begabte Walter Herz ist noch zu jung und zu wenig Konversationsschauspieler, um mit solcher Rolle auch über den Text hinaus spielen zu können, und Ruth Mannheimer ist dafür zu sehr Sentimentale, noch dazu mit einem wenig plastischen Vortrag. Das Lustspiel war also mehr oder ausschließlich Sache der anderen, die sich entgegen dem Gelöbnis der Jugendfreunde schon vor dem Schlußakt heiraten und mit vielem Zank nicht gerade Beer - Hofman - Feier, Dem Dichter von ״Jaakobs Traum“ und des Schlaflieds für Mirjam bereitete der Kulturbund anläßlich seines 70. Geburtstages eine würdige Feier. Dr. Lutz W e 11 in a n n gab einen Ueberblick über den Entwicklungsgang des Dichters und Edith Herrnstadt-Octtingcn rezitierte zwei Szenen aus dem ״Jungen David“ und das Gedicht ״Alter“. Dr. Weltmann berichtete, wie Beer-Hofman in seinem Landhaus bei Wien abendländische Kultur und Judentum harmonisch für sieh selbst zur Einheit bringt und das Charakteristikum aller Beer-Hofman-Werke ist ja in der Tat Harmonie und Schönheit. Es ist bekannt, daß Beer-Hofman seine Werke langsam reifen läßt. Zwischen dem ״Graf von Charlolais“ und ״Jaakobs Traum“ liegen zehn Jahre; auch Miriams Schlaflied schuf erst der 32jährige. Das Vater-Kind- Problem, beherrschend im Grafen von Charolais und klassisch in Mirjams Schlaflied, ist für Beer-Hofman der Sinn jiklisehen Lebens, ein Glied in der Kette jüdischer Zukunftshofinung. In der Mozart-Gedenkrede 19;>6 klingt es ebenfalls an. zur Nachfolge ermuntern, obgleich sie alle nach bestem Wissen und Gewissen sehr glücklich verheiratet zu sein beschwören. Als aktuell und für immer gültig bewährte sich jedenfalls die Feststellung, daß auch die reizendsten jungen Frauen die festesten Männerhi'mdnisse erschüttern können, und daß die verschiedensten Männer auf die gleiche blamable Art sich von ihren Frauchen einschüditern lassen. Da schien das Stück gar nicht so vierzigjährig und da gab es Verständnisvolles Lachen. Ludwig Fulda hat seine Frauen nach drei Haupttypcn hübsch eingestellt. Das aus der Kindschaft kaum entlassene Bräutchen kam mit Ellen Moses heraus; aber die hübsche junge Schauspielerin sollte sieh selbst nicht allzu sehr verwohnen. Es kommt nicht darauf an, daß der Darsteller zuerst sich selbst gefällt. Das größere Format hatte Gerda Kleins junge Frau aus vornehmer bürgerlicher Familie, lind darum immer beleidigt; sie machte das mit Geist und mit lustiger Anspielung auf den großen Stil einer Tragödin, üina Fried mann brachte die Erwählte des Malers — also doch schon mehr Verhältnis und Modell —- auf sächsisch, als ob sie in dieser Sprache geboren wäre. Früher plauschte diese Naive österreichisch; aber darauf kommt es nicht an. Das war auch ein Naturwesen von frischflnwigctu Humor und ganz von ernstem Anstieg. Der reiche Schriftsteller und Weltreisendc — das gab es also schon 1897 -- hat sich seine Jugendfreunde, die seineu Champagner, seine Zigarren, seinen mit Fritz Lion sehr vornehmen und weisen Diener schätzen, nicht ohne Vielseitigkeit gewählt, einen MiMkkririker, einen Techniker, einen Maler. Es widerspricht eigentlich dem damals noch gültigen Programm des Naturalismus, daß die Freunde keine Berufsmerkmale erkennen lassen, allenfalls mit der Ausnahme, daß der etwas ruppige oder gar zynische Maler die Freuden der Ehe mit Künstlerfrcihcit schon vor ihrer Legitimierung vorweggenommen hat. Herbert Grün ha um sollte aber diese Ruppigkeit nicht noch übertreiben; so unbesorgte Maliieren hätte der vornehme Hausherr und sein Diener gar nicht vertragen. Grünbaum hat von Natur aus schon Charakterniaske genug geschenkt bekommen; eine Steigerung empfielt sich da nicht mehr. Der Regisseur sollte ihm auch nicht eriatiben, daß er im großen Zankakt, wenn alle Jugendfreunde sich von ihren brauen abschleppen lassen, noch zwei Kisten Zigarren mitnimmt. Das wäre Mundraub, Rudolf Rittncr, bei der Uraufführung, nahm sich nur eine einzige Zigarre, und das wirkte viel komischer. Martin Brandt als der Musikschriftsteiler hat wie schon öfter seine Eignung für sclnich- Tori links nach rechts: IJsbeth (Ellen ,Moses) — Frieda (Gina Ericdmann) — Amelie (Gerda Klein-Weißmann) Foto!: Hnrbert Soonenfeld ®äug׳ :.־ ■ יי, 41 sS. . ״‘•n. ferne, ungeschickte, dabei grundanständige Leute bewährt. Jose E r 11 e s t o 1. e w v vemniach viel mit seinem aufgereckteil Schnurrbart von damals, mit der (irandez/a seiner Erscheinung, aber er hielt auch viel, jedes Zöllchen ein Männchen. Das war Gott sei Dank nicht mehr Lustspiel, sondern schon Schwank; aber wie Gina I rieilmann holte er sich den Erfolg, der alies rechtfertigt: wenn er lacht, lacht man mit. Gut für ihn, daß er von der Heldenspielerei erlöst wurde, in der ihn Walter Herz seiner Natur nach abzulosen hat. Der Kulturbund hat mit den lieben alten Jugendfreunden des fast fünf111ulsieb/1gjahrig11!׳ Ludwig Fulda sein Sommerstück. Ls war auch ein Zwischenspiel /.wischen zwei Regentschäften; der alte Spielleiter Nt abgetreten, und der neue wird zu größeren Taten voll .Mark und Nachdruck erwartet. Arthur Eloesser. Auch in dem Gedieht ״Das Alter“ feiert Beer-Hofman das Hineingestelltscin des Menschen in den Ablauf des Lebens. Die erste bewußt jüdische Gestalt ist der Träumer Paul in der Novelle: ״Der Tod Georgs“. ״Gott ist immer der Gerechte“ ist hier der Grundton. brauH errn stadt- Oettingen brachte die Szenen aus dem ״jungen David“ mit solcher Einfühlung und intuitiver Schau, dal! es eine so vollkommene Darstellung war, wie sie selten erreicht wird. Die Szenen Davids Liebe zu Malta und das Schlußhild ״David nimmt die Krone“ wurden zu vollgültigem Erlebnis. R. M. Theater-Abend des Bezirks Zentrum-Nord der BZV. Im Nachtrag zu dem Bericht über den gut gelungenen Theater- Abend des Bezirks Zentrum-Nord der BZV. ist noch die Mitwirkung der sehr begabten Lene Herz zu erwähnen, die sieh schnell die Sympathien des Publikums erwarb.!eotriiS Herben Herzl-Ciedenkfeier Dienstag, 14. Juli, 20.30 Uhr!/)genhaus, Klciststraüc 10 Dr. Joachim Prinz Grundzüge xu einer jüdisdicn Politik Mittwoch Spandau, Lindenufer 12 Spandau 8. Juli, 30.30 Uhr, Dr. Darid Schloßberg 1 Im Kampf um Erei Ursel, Einwanderung und Aufbau Donnerstag BZV-Heim, Neukölln, Jägarstr. 6 Chag trori Hermannplatt 9. Jul», 20 J0 Uhr, Sonnabend BZV*Heim, Xantstr. 54 11. Juli, 21,15 Uhr, HebrWsche Herrl-Gedenkfeier, Es sprechen: Dr. Borodianaki, Dr. Kaliko Dienstag Oberschönewride, Wilhelminenhofstr. 1 Qbenpree 7. Juli, 20,30 Uhr, S, Tschertok: Zwischen Sicherheit und Freiheit Bilanz einer Pallatinareiae Veranstaltungen der Bezirke und Gruppen der BZV, Klavierstimmer Perez G 2 Stegl. 1920 Neu übernommen Ungar. ־ Wiener - Speisehaus GrolmanstraBe 43 (Nähr Kurfurstendamm) (früher J. S p i e 1 m a n n) Anerkannt gute Küche Mäßige Preise Rudolf «Soldmann Treffpunkt der westlichen Gruppen der FAP (Frauenarbeitsgemeinschaft für Palästina) im Wlio.Helm, Wittenbergplatz 3a" Teenachmittag» Geselliges Beisammensein Vorträge Jeden Donnerstag, 1S.30 Uhr Gäste sind willkommen Am S. Juli: ERNST BAUER, Jüdische Jugend und Bund

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