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Jüdische Rundschau · 1936-06-30 · Heft 52 (30.6.1936) · page 3

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
41 (1936)
Issue
Heft 52 (30.6.1936)
Date
1936-06-30
Page
– (sequence 3)
Language
German
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Nr. 52, 30. VI 1936 JÜDISCHE RUNDSCHAU Seife 3 Bizzur Haarez — Festigung des Landes Ali die Zionisten Deutschlands! Der Kampf, den der Jischuw in Erez Jisrael gegenwärtig führt, wird für das ganze jüdische Volk in der Galuth ausgetragen: auch für uns, für unser Recht auf Einwanderung und Ansiedlung, für unseren Anteil an der Entwicklung der Nationalen Heimstätte, mit der Ehre und Zukunft des Judentums verbunden sind. Der Landesvorstand der Zionistischen Vereinigung für Deutschland hat in seiner Sitzung vom 14. Juni 1936 einstimmig beschlossen, als Antwort auf die Ereignisse in Palästina zugunsten der nationalen Fonds eine Aktion ״Bizzur Haarez“ durchzuführen. Jeder organisierte Zionist ist verpflichtet, als Zeichen seiner Verbundenheit mit dem Jischuw in Erez Jisrael den Ertrag eines Arbeitstages dem Werk ״Bizzur Haarez“ zuzuführen. Wir erwarten, daß jeder Zionist seine Pflicht tun wird. Berlin, im Juni 1936 Der Geschäitsführende Ausschuß der Zionistischen Vereinigung für Deutschland Benno Cohn, lei Eisner, Hans Friedenthal, Georg Josephthal, Richard Katzenstein, Alfred Lehmann, Georg Lnbinski, Franz Meyer, Adolph Michaelis, Joachim Prinz, Egon Rosenberg, Michael Tranb, Selig Tschertok, Kurt Tuchler. Der Radomer Prozeß Von unserem Korrespondenten s. Warschau, 25. Juni Der in Radom wegen des Judenpogroms in Przytyk geführte Prozeß ist gestern abgeschlossen worden. Das Urteil wurde für morgen angekündigt und wird in ganz Polen mit großer Spannung erwartet. Das Prozeßverfahren war seltsam. Angeklagte sind sowohl Christen als auch Juden. Die Verteidiger der Christen und die von ihnen berufenen Zeugen konstruierten die Beschuldigung, daß die Juden selbst in Przytyk den Pogrom arrangiert haben, erstens um Geld von ihren Brüdern im Auslande zu bekommen, zweitens um die polnischen Bauern wegen der von denselben betriebenen Boykottaktion zu bestrafen. Diese Beschuldigung wurde von den Verteidigern in ihren Plädoyers erhoben und die Verteidiger der Juden waren gezwungen, sic ernsthaft zu widerlegen. Die angcklagten Pogromteilnehmer beteuerten ihre Unschuld, und kein Mittel war ihnen zu teuer, um ihre Aussagen glaubhaft zu machen. Die von ihnen zitierten Zeugen verstrickten sich zwar oft in lügnerische Angaben, trotzdem blieben sie fest bei ihren Aussagen und die Verteidiger halfen ihnen, diese Taktik konsequent bis ans Ende zu führen. Kein einziger hatte den Mut, sich zu seinen Taten zu bekennen, dagegen behaupteten alle, die Juden hätten die Bauern äugegriffen, den Kampf genau vorbereitet, Gewehre Und Munition gesammelt, den Tag der ״Schlacht“ auf den 9. März festgesetzt. Die Bauern haben sich als Opfer der ״jüdischen Offensive“ hingestellt. Dagegen hat man während des Prozesses in Radom viel und frei vom a 111 i j ii d i s c h e n Boykott gesprochen. Diesen als legal bezeichnet«! Kampf mit den Juden, den ״Schädlingen“ und ״Ausbeutern“ der Polen, haben die nationaldemokratischen Rechtsanwälte (sämtliche Führer der jungen nationaldcmokratischcn Generation sind hier erschienen) als das wichtigste und erfolgreichste Mittel, die polnische Judenfrage zu lösen, während des Prozesses proklamiert und nachzuweisen versucht, daß die Bauern und Pogromisten in Przytyk eigentlich nur diesen Boykott durchführen wollten. In ihren letzten Reden konnten sich diese Verteidiger sogar auf das Sejm-Expose des Premierministers Skladkowski, welcher den ökonomischen Konkurrenzkampf mit den Juden guthieß, berufen. In! Laufe des Prozesses war mehrmals davon die Rede, daß dieser Kampf gegen die Juden insofern berechtigt sei, als das polnische Dorf sehr große Not leidet, die Bauernmassen verarmt seien und für sie kein anderer Ausweg vorhanden sei, als die Juden vom Handel und Gewerbe in den Städtchen auszustoßen und ihre Positionen einzunchmen. Auf diese Weise — dies ist die herrschende Meinung in Polen — könne man den Bauern Hilfe bringen und sie vom Untergange retten. Die Juden müssen ihre, wenn auch seit Jahrhunderten innegehabte ökonomische Position räumen und wenn sie es nicht gutwillig tun, dann breche eben der ״Vdlkszorn“ aus und das Resultat sei — Przytyk. Der Name dieses bis unlängst unbekannten Ortes wurde seit den traurigen Märzercignissen zu einem Symbol. Hier näiniieh habe man systemalisch die Juden aus den Marktbuden und Werkstätten verjagt, vor Judenläden Posten gestellt, tun Bauern den Eintritt zu verwehren, sogar Pferde der Juden habe inan vergiftet, um ihnen das Fulirgeschäft unmöglich zu machen. ‘י Es ist wahr, daß die Not auf dem Lande hier unbeschreiblich ist. Man zählt gegenwärtig in Polen 61,4 Millionen arbeitslose Bauern. 35 «0 der kleinen Bauernwirtschaften sind ertragios und auch 35 "0 der mittleren Wirtschaften können sich nicht erhalten. Etwa 9 Millionen Bauern leiden buchstäblich Hunger. Von den 3(4 Millionen polnischer Juden sind wirtschaftlich mir etwa 8000(K) tätig. Nehmen wir an, sämtliche Juden würden eines Tages auswandern, werden dann schon diese 9 Millionen Bauern versorgt sein? Wie naiv ist es aber zu denken, daß die Judenmasseri aus Polen auswandern können! Dies ist also kein Ausweg aus dieser schweren Ökonomischcn Krise des polnischen Dorfes. Aber der Großteil der Polen — nicht nur die Nationaldcmokratcn, auch regierungstreue Elemente — glaubt den Demagogen und man sucht die Aufmerksamkeit der Bauernmassen von den wahren Schuldjgen abzuwenden, ln Polen gibt es noch einen ansehnlichen Großgrundbesitz. Der polnische Kleinbauer bildet die Hauptmasse der Dorfbewohner und sehnt sich nach Vergrößerung seines allzu kleinen Bodens. Die Parzellierung des Großgrundbesitze« und Aufteilung unter die armen Bauern — dies wäre eine radikale Lösung, von der aber die polnischen Besitzer und deren politische Freunde selbstverständlich nichts hören wollen. Deshalb wenden diese Kreise den Zorn der Bauern gegen die Juden. Die Bauern verstehen aber Boykott sehr primitiv. Während des Prozesses antworteten die Bauern auf diesbezügliche Fragen sehr interessant. Boykott — sagten sie — heißt ״böjka“, im Polnischen: Ucbcrfall, Zusammenstoß. Also, nachdem man ihnen Boykott der Juden empfohlen hatte, gingen sie und überfielen Juden. Dies, habe man ihnen gesagt, sei doch erlaubt. Und daher darf die Polizei ihnen nichts antun. Tritt die Polizei gegen sie auf, dann ist für sie klar, daß diese Polizisten — verkleidete Juden seien. Die Juden in Przytyk hatten allen Grund, sich auf die Polizei nicht zu verlassen und trotzdem, als sie schon ah Dezember die herannahenden Gefahren sahen, das Treiben der Agitatoren im Städtchen, die Provokationen der Bauern, haben sie unzählige Male in Radom bei der Bezirkshauptmannschaft vorgesprochen und um verstärkten Poli/eiscliutz gefleht, aber jedesmal fragte man sie, oh schon Tote vorhanden seien, man erklärte ihnen, sie seien übernervös. Bis das Unglück hereinbrach und die Hilfspolizei aus Radom i!1 Przytyk mit einer Stunde Verspätung ankam. Die Juden haben sich in Przytyk zur Wehr gesetzt, spontan, ohne die Selbstwehr organisiert zu haben. Nicht alle Juden haben sich hinschlachten lassen und sich in den Kellern verkrochen. Die sich und ihre Angehörigen zu verteidigen wagten, wurden vor Gericht gestellt. Sie bekennen sich zu ihrer Tat und schilderten die Notlage, in welcher sie sich befanden. Die Verteidiger der Juden, christliche und jüdische Juristen, haben von diesem Recht der Juden auf Sclbstvcrteidigung in solchen Notfällen als von einem selbstverständliehen und vom Gericht anzuerkemieiiden Recht gesprochen und Freispruch für die Angcklagten gefordert. Die Plädoyers der Verteidiger der Juden, Petruszewicz. und Szumanski (Christen), Berenson, Ettinger, Margolis und Fenigstein verwandelten sich in Anklagereden gegen den Teil der polnischen Gesellschaft, der solche Pogrome organisiert und duldet. Im Namen der polnischen Kultur und der polnischen Staatsraison haben sie gegen diese Judenverfolgung protestiert. Manche von diesen Rechtsanwälten, die noch vor zarischcn Gerichten aufgetreten sind, erinnerten an die Pogrome i!1 Rußland, und wiesen darauf hin, wie im zaristischen Rußland sich die russische Intelligenz vollständig anders, als gegenwärtig in Polen die polnische Intelligenz, den Pogromen gegenüber benommen habe. Diese Parallelen haben die Nationaldcmokratcn in große Erregung versetzt. Die antijüdischc Verteidigerbank hat die gesamte judenfeindliche Literatur gesammelt und zitiert, um die Juden, die jüdische Religion, die jüdische Tradition in schwärzesten Farben malen zu können. Mit bangen Gefühlen erwartet die jüdische Bevölkerung in Polen das Urteil. Wieder Ausschreitungen in Polen Warschau, 26. Juni. (JTA.) Im Dorfe Ciganc in Galizien wurde die jüdische Ladenbesitzerin Rosa Kühn, gegen die die Nationaldcmokratcn eine scharfe Hetze geführt hatten, in der Nacht ermordet. Als der Tat verdächtig wurde der Nationaldemokrat Mcskal verhaftet. In der Wars c h a u e r Vorstadt Wola haben unerkannt geblichene Attentäter in den Laden der Channa Bernstein eine Bombe geschleudert, die nicht explodierte. Die Verfolgung der in den Wäldern versteckten Teilnehmer an dem Ucbcrfall auf das Städtchen M y s z. 1 e - nice führte zur Verhaftung von vierzig Mitgliedern der Bande. Die Verhafteten bestätigter! die Annahme, daß der Ucbcrfall von dem Vorsitzenden der Bezirksorganisation der nationaldemokratischen Partei für den Krakauer Bezirk, Ing. Adam Dohoszynski, organisiert worden war. Fast die Hälfte der Mitglieder der Bande bestand aus Hochschülern. In dem Städtchen Dzentyn im Kreis Kielce wurden mehrere Juden mißhandelt und fünfzig Fenster in jüdischen Häusern zertrümmert. Die jüdische Gemeinde hat sich an die Behörde um Schutz, gewandt. Der Kopocziner Rcbbe wurde in T a r 11 o p o I, wo er zun! Besuch seiner dortigen Anhänger eingetroffen war, von einer nationaldemokratischen Horde angegriffen. Mit großer Mühe konnte der Rabbi von seiner Begleitung vor Gewalttätigkciten gerettet werden. Eine Haussuchung in den Wohnungen mehrerer Nationaldemokraten in Otwock führte zur Entdeckung von zwei Bomben und einer großen Menge von Sprengstoffen. Mit den Bomben sollte die Synagoge in dem benachbarten Städtchen Karczcvv, wo es vor kurzem zu heftigen judenfeindlichen Ausschreitungen gekommen war, in die Luft gesprengt werden. Fünf Nationaldemokraten wurden verhaftet. Das polnische Aniischechitagesetz Warschau, 25. Juni. (JTA.) Der polnische Landwirtschaftsminister Poniatowski hat einer Abordnung des jüdischen Komitees zur Verteidigung der Schcchita, der u. a. auch die Abgeordneten Rabbiner Rubinstein und M i n z - b e r g angehörten, zu verstehen gegeben, daß das Antischechitagesetz in seiner ganzen Schärfe durchgeführt werden wird. Von Juden übernommenes Vieh, das trefo wird, darf ebensowenig wie die Hinterviertel an Nichtjuden verkauft werden. Der Zweck des Gesetzes, eine strenge Scheidüng zwischen jüdischen! und nichtjüdischen! Fleischhandel durchzuführen, müßte unbedingt erreicht werden. Auf die Frage von Mitgliedern der Delegierten, was mit dem für Juden unverwendbaren Fleisch geschehen solle, antwortete der Minister, das sei Sache der Juden. Sie könnten es ja verbrennen oder zu Konserven verarbeiten. —- Die infolge dieser Handhabung des Gesetzes zu erwartende Verteuerung des Koscherflcischcs wird voraussichtlich dem überwiegenden Teil der jüdischen Bevölkerung Polens den Fleischgenuß unmöglich machen. Budapester Brief Von unserem Berichterstatter. Budapest, 26. Juni Während im Lande allerseits die Anhänger der Sensenk reuzier zu Freiheit-strafen verurteilt werden, hat sich im Lager der ge.simiun״ wer wandten P f e i I k r e 11 /, I e r eine innere Spaltung vollzogen. Wie ״Ppa׳״ meldet, hat sieh die Ungarische nationalsozialistische Partei mit der Landarbeiterpartei vereinigt und ihrem Führer, Graf Alexander F cst et i cli, der sich offen gegen Feudalismus, Klerikalisnms und internationalen Kapitalismus geäußert hatte, die (jefolgschaft gekündigt. Inzwischen mehren sieh im Lande die publizistischen Angriffe gegen die Jeschiboth in den Provinzstädten gegen Kaftan und Haartracht; der in nächster Zeit zusammeutretende Huriderterausschuß der Orthodoxie wird sieh mit dieser Frage zu befassen haben. Der sogenannte Leitende Ausschuß des Kabbiiierscniinars, eine von der Regierung ernannte autonome Körperschaft, hat in seiner jüngsten Sitzung die verwaiste Wurde seines Vorsitzenden mit dem pensionierten Direktor der Kommerzialbank, Adolf Werth ei 111er, besetzt. Wertheimer, ein direkter Nachkomme R. Samson Wertheimers, genießt den Ruf eines Kunstfreundes und Kunstsanimlers und auch jüdisch versierten traditionell gesinnten Mannes. Sein Verdienst ist es, daß die Ungarisch-israelitische l.iteratnrgesellschaft sowie der Jüdische Museiimverein vor Jahren ihre Tätigkeit neu aufnehmen konnten. Die Pester israelitische Gemeinde kann dank ihrem Generalsekretär Aiex. E p p 1 e 1׳ auf einen dcfi/itlosen Haushalt zurückblicken, der den Umsatz von 1' c Millionen Penga übersteigt, wovor! auf .Schulwesen und Religionsunterricht etwa st Millionen entfallen. Der Jahresbericht weist auf die immer schärfer in Erscheinung tretenden Zeichen der Judenfeindschaft und die sieh häufenden "laufen hin. die im Laufe von fünf Jahren sieh verdoppelt haben. Dagegen finden wir zum erstenmal eine eingehendere Würdigung d e r Palästinaarheit, die ״Tausenden von heimatsioseu Juden ein neues Heim bereitet, wo sie für ihre Familie und die Menschheit produktive Aufbauleistungeii vollbringen“. Generalversammlungen hielten ab die tilg. Isr. Liter a t u r g e s e 11 s c 11 a f t und der unter deren Aegide stehende Jüd. M u s e 11 m s v c r c i 11, beide unter Vorsitz, von Direktor Adolf Wert h e i 111 e r. Dr. A. F. Die Juden in Litauen Kaunas, 2i. Juni. (JTA.) Bei einer in der Stadt Janow« bei Kaunas veranstalteten l eier hielt der litauische Staatspräsident Prof. A, S m e t o n a in Beantwortung einer Begrüßungsrede, die der Vertreter der Indischen Gemeinde an ihn gerichtet hatte, eine Ansprache, in der er u. a. erklärte, Litauen sei seit jeher das Vaterland für alle Nationalitäten gewesen, die es bewohnen, und werde es auch in Zuklinft bleiben. Schon iti alter Zeit habe ( iroß-Litaueii die Juden, die in benachbarten Ländern verfolgt wurden, gastfrei bei siel! aufgeuommen. Aue!! jetzt, fuhr der Staatspräsident fort, sei die Staatsfültrung bemüht, die gleichen Beziehungei! zu der jüdischen Minderheit aufrecht zu erhalten. Er sei überzeugt, daß die Vertreter der jüdischen Oeffcntlichkeii ihren Gefühlen atifrichtig Ausdruck gegeben haben, als sie ihre Liebe zu Litauen bekundeten, und daß sie ebenso patriotisch gesinnt sind wie die Staatsangehörigen litauischen Volkstums. Darum hoffe er, daß die schwere, verantwortungsvolle Arbeit ries Staates in voller Brüderlichkeit zwischen Litauern und Juden geführt werden wird. Schließlich äußerte sich der Staatspräsident über seine Auffassung der Begriffe ״litauisches Volk" und ,,litauische Nation“. Der litauischen Nation gehören seiner Auffassung nach alle Bürger ohne Unterschied von Nationalität und Glaubensbekenntnis an. Allen Angehörigen dieser litauischen Nation, die die gleichen ihnen vom Staat auferlegten Pflichten zu tragen haben, kämen daher auch alle Rechte und Privilegien zu, auf die jetles loyale Mitglied der litauischen Staatsgemeinschaft Anspruch hat. »׳vvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvwvvvvvvvvvvwvvvvvvvvvvvvvwvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvu WICHTIG FÜR AUSWANDERUNG! f Anfang Juli erscheinen in beschränkter Auflage laufend 2 F.W.I.-BE RICHTE ÜBER TAUSCH־ UND KAUFANGEBOTE AUS DEM AUSLAND | | Bei Vierteljahrcsbczug monatlich RM 6,-— / Bestellungen und Anfragen an ן I F. W. 1. G. m. b. H., Berlin W 15, Kurfürstendamm 214 / Telefon: J 1 Bist! a d< 3788, 3789 f?VVIAM/VVVVVVrtlrtVtAVVlAA/lA/VXAA/Y^VVVVVVVWVWWVVVVVVVVVViZt/W

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