Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 41 (1936)
- Issue
- Heft 51 (26.6.1936)
- Date
- 1936-06-26
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 93% known words query
- IRI
…/2651273-2653922-2653970--29045-2690554- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
- hazzan 1× ep/1004827
OCR text
SPOP T-P UN DSC HAU NR. 51, 26. JUNI 1936 Palästinensische Sportler in Berlin JÜDISCHE RUNDSCHAU Den Vertretern Erez Israels zum Gruß In wenigen Tagen wird die Mannschaft des Makkabi Erez Israels in Ilaifa das Schiff besteigen, um für wenige Wochen einigen europäischen Makhabikreisen im sportlichen Wettkampf entgegenzutreten. Auch in Berlin werden wir sie begrüßen. Der Besuch von Vertretern der Jugend Palästinas gerade in dieser Zeit sei uns symbolhaft für das unzerreißbare Band, das uns mit unseren Brüdern im Lande und mit dem Aufbau verknüpft. Die Juden Deutschlands werden durch den Empfang, den sie den sportlichen Sendboten Erez Israels bereiten, den Gefühlen Ausdruck geben, die uns mit dem Jischuw, dem arbeitenden und kämpfenden Erez Israel verbinden. Wir brauchen Sportärzte Von Dr. Koch mann, Frankenberg i. Sa. Angeregt durch die Beobachtung, daß gerade bei dem Massenumfang unserer sportlichen Veranstaltungen es in den letzten Jahren häufig vorkommt, daß Teilnehmer aufgeben, versagen, oder auch augenscheinlich über ihre Kräfte hinaus versuchen durchzuhalten, muß man sich als Arzt fragen, warum im Makkabi die sportärztliche Betreuung der Aktiven bisher noch vollständig fehlt. Seit über zehn Jahren gibt es in den allgemeinen Sportverbänden Deutschlands planmäßige sportärztliche Untersuchungen, und es hat sich gezeigt, daß überall dort, wo entsprechend vorgebildete Aerzte diese Aufgabe versehen, die Sportler nicht etwa eine Behinderung ihrer Arbeit (wie es anfangs von manchem befürchtet wurde), sondern gerade eine Förderung ihrer Entwieklung erfahren. Es kann au dieser Stelle nur festgestellt werden, daß es eine wichtige Aufgabe des Arztes ist, Schädigungen des Körpers zu verhüten, bestehende Schäden zu entdcckncn und, wenn möglich, zu beheben, bevor sie sich in einer Gesundheitsstörung offenbaren. Auf der anderen Seite muß cs für den Sportler eine Beruhigung sein, neben der Anleitung durch den Trainer auch durch die Obhut des Arztes seine sportliche Entwicklung gefördert zu wissen. Kein wirklicher Sportarzt wird seine Aufgabe darin sehen, mit Verboten und Verordnungen die Lust am Sport zu verderben, aber das Recht und die Pflicht hierzu bestehen dort, wo nicht die körperlichen Voraussetzungen für Training und Wettkainpf gegeben sind, oder wo durch unsinnige Lebensweise oder durch Ueberschreitung der Grenzen Gefahren für die Gesundheit drohen. Einige Beispiele aus der Praxis mögen meine Betrachtung erläutern: Wenn die zu fordernde Beobachtung während einer Trainingszcit eine dauernde Verringerung des Körpergewichts ergibt, so zeigt dies häufig, daß der Sportler mit seinen vorhandenen Kräften dem Training nicht gewachsen ist. Die Ursachen können verschiedener Natur sein, sie bedürfen auf alle Fälle einer ärztlichen Klärung. Wenn dieser Sportler aber dtinn noch an einem Wettkampf teilnimmt und hier körperlieh versagt, so trifft die moralische Verantwortung die Vereinsleitung, weil sie die nötige Sorgfalt bei der Auswahl und der Vorbereitung arg vernachlässigt hat. Ein häufiger Schaden bei Fußballspielern ist die Verletzung des Kniegelenks, und wie oft sieht man gerade hier, daß Spieler tingeheilt an Training und Wettspielen teilnehmen, leider dann mit dem Resultat eines Dauerschadens oder einer durchaus nicht harmlosen Operation. Nur erwähnen möchte ich, daß ich häufig beobachtet habe, daß junge Leute mit Leistenbrüchen oder mit Neigung zu Verrenkungneil oder Zerrungen gerade an Wurf- und Stoßübungen teilnehmen, ohne zu wissen, daß sie dauernd einer gesundheitlichen Gefahr ausgesetzt sind. Aus alledem ergibt sich die Forderung, daß der Sportarzt die Person ist, die die Voraussetzung für die Teilnahme am Training bestimmt und die laufende Gesundheitskontrolle der Sporttreibenden überwacht. Und nun zur praktischen Durchführung der Sportarztliehen Aufgabe. Auf Grund einer jahrelangen Tätigkeit bei Hunderten von Sportlern hat sich bei mir ein verhältnismäßig einfaches Verfahren bewährt. Es werden jährlich einmal alle Sporttreibenden vom 14. Lebensjahr ab in einer Reihen- Untersuchung erfaßt. Ein Gesundheitsblatt gibt die Anleitung für die zu stellenden Fragen und zu erhebenden Fcststel- Jungen. Die Fragen beschränken sich auf die wichtigsten Daten der eigenen Person und deren Familie und geben dem Arzt Hinweise auf etwa besonders zu beachtende Einzelheiten. Die Erhebung kann vom Trainer oder Abteilungslciter vorgenommen werden, weil die Fragen einfach und bestimmt gestellt sind. Auch die Körpermessung als zweiter Abschnitt der Untersuchung kann vom Laien vorgenommen werden, nachdem ihm der Sinn erläutert worden ist. Diese Messung umfaßt die wichtigsten Feststellungen am Körper und soll als Gesamtbild die Entwicklung von Jahr zu Jahr zeigen. Me Hilfsmittel sind leicht und billig zu beschaffen und bedeuten als einmalige Anschaffung fiir den Vereinsbetrieb keine weitere finanzielle Belastung. Als drittes ist dem Gesundheitsblatt eine Tabelle für die Leistungspriifung beigegeben, die alle häufigen Sportarten umfaßt und nach freiem Ermessen jedem einzelnen Sportler die Möglichkeit einer Selbstkontrolle geben soll. Ueberhaupt habe ich bei Ausarbeitung des Gesundheitsblattes Wert darauf gelegt, daß es kein ärztliches Geheimdokument wird, sondern ein lebendiger Vermittler zwischen dem Sportler und seiner gesundheitlich-sportlichen Ucberwachung. Deshalb Vermcidüng aller praktisch nebensächlichen, vielleicht Wissenschaftlieh wertvollen Statistiken oder Verhältniszahlen, Hervorhebung nur der wirklich notwendigen und dabei klaren Masse und Ergebnisse. Ueber die ärztliche Untersuchung ist hier nicht zu sprechen, sie muß der Verantwortung des Fachmannes überlassen werden, der seine Ratschläge dann mit dem Gefühl geben soll, dadurch dem Sportler und seiner Gesundheit zu dienen. Deshalb Verbote mir im äußersten Fall. Selbstverständlich darf mit der Untersuchung keinerlei Behandlung verbunden sein. Daneben hat der Sportarzt die Aufgabe, diejenigen Sportler laufend zu überwachen, die für größere Leistungen trainieren. Nun denke ich mir dies nicht etwa so, daß jede gestoppte Zeit oder jeder Stoß oder Sprung einer ärztlichen Kritik unterworfen w׳ird, sondern es ist Sache des Trainers, hier ein Auge dafür zu haben, wenn der Rat des Arztes einzuholen ist, wenn die Beobachtung der Trainingskisfungen irgendwelche gesundheitlichen Bedenken aufkommen lassen. Ich halte cs in diesem Rahmen fiir notwendig, daß die Ausbildung unserer Trainer oder Uebungsleiter bei den Kursen, wie sic in letzter Zeit abgehalten werden, sich auch auf dieses Gebiet erstreckt. Am 19. Juli startet eine Mannschaft des Makkabi Erez Israel in Berlin. Damit steht das bedeutsamste Sportereignis bevor, das der Deutsche Makkabikreis seit langem durchgeführt hat. In Berlin wird den palästinensischen Sportlern eine Mannschaft des Deutschen Makkabikreises entgegentreten. Die palästinensische Auswahlmannschaft, die bereits mit guten Erfolgen im Orient gestartet ist, di e Länderkämpfe gegen Aegypten und andere Länder durchgeführt und an den westasiatischen Spielen in New Delhi teilgenommen hat, hat noch nie in Europa einen Länderkampf geliefert. Nur bei den Prager Wettspielen des Makkabi 1933 war eine kleine Mannschaft aus Palästina beteiligt. Der bevorstehende Start ist der erste einer geschlossenen Mannschaft. Abgesehen von der grundsätzlichen Bedeutung dieses Wettkampfes wird es auch zu spannenden Kämpfen kommen. Die Palästinenser erscheinen mit einer Mannschaft von zwölf Mann. Sie haben ihre besten Wettkämpfer zu Prüflingskämpfen zusammengezogen. Zur Auswahl stehen als Sprinter Zwei der besten palästinensischen Sportler: Waldmann und Passy Foto: p<1.-pr«B, 7fl ■A«i« \יי׳3י* Rundblick auf die Sportplätze Dia Rundenkampfe In Westdeutschland Auf dem in sehr schlechter Verfassung befindlichen Hakoah-Platz. in Köln wurden am letzten Sonntag die leichtathletischen Rundenkämpfe des Makkabi in Westdeutschland durchgeführt. 111 der A-Klasse gab es einen ausgeglichenen Kampt zwischen Makkabi Düsseldorf und Hakoah Köln. Durch bessere Leistungen hatte sich Hakoah Köln nach den 400 m und dem Diskuswerfen einen Vorsprung von 300 Punkten gesichert, der von Makkabi Düsseldorf im Speerwerfen und Hochsprung teilweise wieder eingeholt wurde. Die 1500 m und Weitsprung brachten Köln jedoch wieder nach vorn, so daß Köln hei den Männern 9360 Punkte, Düsseldorf 8467,8 Punkte erzielte. Bei den Frauen war Köln mit Ausnahme des Weilsprungs in alien Wettbewerben überlegen, so daß die Punktwertung für Hakoah Köln 314 Punkte, für Makkabi Düsseldorf 251 Punkte ergab, ln der B-Klasse gab es bei den Männern einen überlegenen Sieg von Makkabi M.-Gladbach mit 2583,7 Punkten vor Hakoah Essen mit 1138,6 Punkten. Bei den Frauen der B-Klassc war Hakoah Essen mit 157 Punkten vor Makkabi M.-Gladbach mit 89 Punkten klar in Front. Die besten Leistungen wurden bei den Frauen gezeigt. Pelz (Essen) sprang 5.04 in weit und erzielte außer Konkurrenz sogar 5,11 111, was einen neuen Makkahirekord bedeutet, wenn er anerkannt wird. Die 100 m lief Pelz in 13,7 Sek., was einem Bahnrekord gleichkommt. Sonst sind noch, die Leistungen der 14jährigen Rubens (Hakoah Köln), die 1,32111 übersprang, und der glejchaltrigcn Rutil Levi (Hakoah Kölrf) über 100 tu in 11.2 Sek. sowie bei den Männern der Weitsprung von Münz (Hakoah Köln) mit 6,19 m erwähnenswert. Auf dem Wege zur sQddeufschen Handballmolsterschatt Der einzige in der Entscheidungsrunde um die süddeutsehe Haiidballmcistcrsehaft der ״Arbeitsgemeinschaft“ noch atisstchende Kampf, das Rückspiel zwischen RjF. Stuttgart und Bar Kochba Frankfurt, wird wohl daran kaum noch etwas ändern können, daß der Frankfurter Makkabiverein nun seinem Makkabimcistcrtitc! auch noch dieser■ Ehrentitel anfügen wird. Das Rückspiel gegen den Rheinmeister der ״Arbeitsgemcinschaft“, Bar Kochba Mannheim, gewann Bar Kochba Frankfurt am letzten Sonntag auf eigenem Platze sehr überlegen mit 9:1 (1:1) Toren. Die Mannheimer Damenelf dagegen konnte gegen die B-Einheit des Bar Kochba Frankfurt mit 7:3 triumpliicrcn. Zehn Jahre Hakoah Karlsruhe Der Sportklub Hakoah Karlsruhe feierte am letzten Sonntag sein zehnjähriges Bestehen. Am Abend überbrachten bei einer Feier zahlreiche Redner die Gratulationen von Verbänden, Körperschaften und Vereinen. An dem Jubiläums- Fußballturnier waren außer dem Jubilar noch Bar Kochba Frankfurt und Hakoah Stuttgart beteiligt. Der Ankündigung des Makkabimeisters im Fußball waren viele Zuschauer gefolgt, und der gezeigte Sport ließ das Publikum auch auf seine Kosten kommen. Nachdem sich Hakoah Stuttgart und Hakoah Karlsruhe beim Stande von 1:1 unentschieden getrennt hatten, errang der Makkabimeister, Bar Kochba Frankfurt, einen überlegenen 2:1-Sieg über Hakoah Stuttgart. Das Endspiel zwischen Bar Kochba Frankfurt und Hakoah Karlsruhe ging zwar torlos aus, trotzdem aber bewies Frankfurt erwartungsgemäß das bessere Können. Turniersieger: Bar Kochba Frankfurt am Main. Maranz, Steinberg, Weil, Frunikin und Lichtblau. Von diesen ist Maranz ein seit Jahren bekannter Wettkämpfer, Weil ein Läufer, der schon, ehe er nach Palästina übersiedelte, für 11 Sek. gut war. Die drei anderen sind Nachwuchsleute, die auf den letzten Sportfesten zu guten Erfolgen gekommen sind. Noch stärker scheinen die Paiastinenscr auf den Mittel- und Langstrecken besetzt zu sein. P a s s y, der Sieger der Balkanspiele und Dritter der Makkabiah über 800 m, ist vor kurzem von Waldmann (Makkabi Rechowoth) über die längere Mittelstrecke geschlagen worden. Auch der Sieger der 1. Makkabiali, Flachsmann, ist inzwischen nach Palästina iibcrgesiedelt und hat gute Aussichten, in die Mannschaft zu kommen. Der alte österrcichische und tschechoslowakische Rekordläufer Frankl stellt immer noch zur engeren Wahl, und auch Sußmann und Jesaja sind Kräfte, die viel versprechen. Gerade hier wird es also einen schweren Kampf um die Qualifikation für die Mannschaft geben. _ Für die Sprünge werden die Palästinenser in dem früheren Amerikaner leider über einen besonders starken Kämpfer verfügen. Auf der 1. Makkabiali zeigte er im Hoch- Sprung mit 1,83 m eine ganz vorzügliche Leistung, bei der zweiten wurde er im Stabhochsprung Zweiter. Rosenberg, ein ehemaliger Berliner Bar Kochbaner, Tarchtenberg, Caspi und Chasan stehen weiter zur Wahl. Besonders stark sind die Palästinenser in den Würfen. Attermann und R a b i n o vv i t s c 11, neben denen sich noch für die letzte Auswahl Stiel und Hcrschler empfehlen, haben endlich in den Würfen die lange Stagnation beendet. Im Speerwurf besonders haben die beiden den Rekord immer höher hinaufgeschraubt. Der erst 1936 erzielte letzte Rekord von Attermann mit 51,50 m ist schon eine recht beachtliche Leistung. Audi die Mannschaft des Deutschen Makkabikreis es ist noch nicht im einzelnen festgelegt. Vorläufig stehen zur engeren Auswahl die in! letzten Jahr bewährten Kräfte, bei den Sprintern Dr. Lewin, S c 11 a t.t m a 11 n, Aufrichtig, Sternlieb, Selig mann: über 400 111: F a 1 k c n!) e r g. S o r k i n; bei den Mittel- und Lang• strecken neben den bewahrten O r g 1 e r. Rosengar• ten, Wert hon, Hirsch und Petzail die beiden Nachwuchsleufe Rot lisch i Id, Nürnberg, und Cohn, in den Sprüngen die Brüder B! a n c k, Goldenberger, G r ii n e h a 11 tu, M ii n z, N o 111111 a!1 n und S i e r a d s k i, in den Würfen: Hans Jacob, Hermann und Broniatowski. Es kann sein, daß bei den nächsten Sportfesten, insbesondere bei den verschiedenen Bezirksmeisterschaften am 5. Juli, noch einige neue Talente auftauchen, die die Mannschaft verstärken. Anschließend an den Wettkampf in Berlin wird die Mann- Schaft noch in Leipzig, Köln und München an den Start gehen. Tennis: Hakoah Köln gegen TC. 28 Krefeld 7:12 Auf der Anlage der Hakoah in Köln-Deutz standen sich die 1. Turniermannschaften des TC. 28 Krefeld und der Hakoah Köln gegenüber. Die Krefcldcr siegten in 12:7 Spielen und 26:18 Sätzen. Es gab auf der ganzen Linie spannende Kämpfe, die knappe Resultate brachten. Die größere Turniererfahrung brachte den Krefeidern einen verdienten Sieg. Höhepunkt des harmonisch verlaufenen Turniers war das Herrendoppel zwischen Sander—W. Havmann und Idstein— Dcnnes, das die Kölner dank des hervorragenden Spiels des 16jährigen Heymann nach schwerem Ringen mit 10:8 3:6 6:4 gewannen. Ergebnisse: Urrremin7.fi (Köln zu״r-t genannt): Sander—Icbtein 6:8 zurück. (je?.. \V. Her mann- Dem4:6 2:6 6:2 ,•״; I■', 1 Icymann—llevmann 3:6 6:2 4:6: Salm -Dr. Klee 5:7 4:6; Falk — Gymnicher 1:6 0;6; Tahfl Dr. Sommer 2:6 2:6. Danicnelii/el: M.nkn- N'a.-.n: 6:2 6:8?imiikgrz.. Löwnthal— Sehwalic 3:6 3:6; Walke h Herl 2:6 5:7; Kelgran—llevmann 6:2 6:2. ]!erren1!np]>cl: Sander gegen W. lle'emann 10:8 3:6 6:4; F. Hevmann Salm gegen Dr. Klee Ilfvmami 7:9 3:6; Wulf—Dr. Sflmamm gegen Dr. Sommer5״ ׳ ',vmniehrr 3:6 2:6. Mixed: Sander ge.g n Na—in.FF!e:n 7:5 6:2; Löwen-!lud W. llevmann gegen S,!!wahr Dennce 6:8 6:2 6:3; I.ewms״lm . r.!!ev.m.iim gegen Wrvl Dr. Klee 6:4 11:9; Salm— Salm gegen l!cvm.sn:1 ikvmann 0:6 6:2 9:7: Felgtan — Falk gegen Heim.um < K nmi, her 6:3 6:3; I.owcnthal—-Dr. Schwamm gegen Svhwaöc Dr. Summe: 1:6 8:6 4:62 * Nach längerer Pause hat Hakoah Dortmund wieder seine sportliche Tätigkeit ausgenommen. Im Fußball weilte Hakoali Dortmund I in Hagen und war gegen Makkabi Hagen I mit (1:3 erfolgreich. Auch die Hakoah Beutlicn hat jetzt erst wieder ihren Spielbctricb aufgenommen uad konnte im Fußball den RjF. Beuthen mit 1:0 schlagen. Was bringt der Sonntag? In Frankfurt am Main finden die leichtathletischen Rundenkämpfe für Südwestdeutschland statt. Außer den bckannten Sportlern des Bar Kochba Frankfurt am Main werden besonders Sternheim (Leipzig), Annemarie Hadra (Magdeburg) und Hecht (Beuthen) zu beachten sein, die als Schüler der Sportschule Bloch (Stuttgart) jetzt für die Hakoah Stuftgart starten. In Frankfurt am Main stehen sich ferner die 1. Turniermannsehaften von Bar Kochba Frankfurt und Hakoah Köln gegenüber. In Danzig findet ein groß aufgezogenes Bczirkssporffest statt, an dem sich auch der Bar Kochba Königsberg beteiligt In Berlin findet ein Jugendsportfest des Bar Kochba- Hakoah statt, an dem sich Jugendliche aller Berliner Makkabivereinc beteiligen. Wettkämpfe für alle Altersklassen sowie Vorführungen versprechen ein interessantes Programm. Im Rahmen desselben werden drei Läufe über 100, 400 und 800 m durchgeführt, an denen sich die besten Leichtathleten des Bar Koehba-Hakoah Berlin beteiligen. Das Sportfest beginnt auf dem Sportplatz Gruncwald um 14 Uhr. In Essen stehen sich im Endspiel um den Dr. Heymann- Oedächtnispokal die beiden Gruppensieger im Fußball von Rhein und Ruhr, Makkabi M. - Gladbach und Ha• koah Essen gegenüber._ Anfänger Sportfest des JSK. Haglbor. Am 12. Juli veranstaltet der Hagibor aut dem Gruncwald-Sportplatz ein für alle Berliner jüdischen Vereine offenes Sportfest.