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Jüdische Rundschau · 1936-06-16 · Heft 48 (16.6.1936) · page 2

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
41 (1936)
Issue
Heft 48 (16.6.1936)
Date
1936-06-16
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Seite 2 JÜDISCHE RUNDSCHAU Nf. 48, 6 ו. VI. 1936 Die Lage in Palästina Jerusalem, 12. Juni. (Palcor) Bomben und Schüsse Um Mitternacht kam es zu Zusammenstößen zwischen Polizei und Militär und Wegelagerern bei den Hügeln von Hebron. Man nimmt an, daß ein Araber verwundet wurde; Polizei und Militär haben keine Verletzten aufzuweisen. Weitere Bombenanschläge und Kugelwechsel erfolgten in allen Bezirken: In Ataroth bei Jerusalem, in Manshiyeh bei der Grenze von Tel-Awiw und Jaffa und im Bassa-Gebi et wurden Schüsse gefeuert. Militärwachen wurden in Lydda, Ben Schemen, Sedjera und Migdal angeschossen; in Jaffa wurden Schüsse auf eine Patrouille gefeuert. Auf das Haus des Polizeikommandanten von Nazareth und auf eine Polizeipatrouille in Tiberias wurden Schüsse abgegeben. Ein Bombenanschlag erfolgte auf dem Bahnhof von Gaza, auf das Haus eines Polizei-Inspektors in Majdag und auf einen Zug bei J e b n a, wobei ein Schlafwagen beschädigt wurde; ferner wurde eine Bombe von einer Mauer der Altstadt in Jerusalem in der Nähe des Herodes-Tors geschleudert. Die verschiedenen Kugel- Wechsel und Bombenanschläge hatten keine Opfer zur Folge. Zwei Araber, die im Besilze eines Gewehrs und Munition waren, sind verhaftet worden. Auf den Chausseen bei Nablus und Hebron wurden Telephonleitungen durchschnitten. Auf einen von Jerusalem nach Atarot fahrenden Autobus wurden heute nachmittag Schüsse abgegeben. Ein Passagier, Abraham Ben V e h u d a, ein Mitglied einer Siedlung in Atarot, wurde durch einen Bauchschuß schwer verletzt! ein anderer Passagier, Schlomoh Weinstein, wurde leicht verletzt. Ein Pollzefwagen traf ein, um Untersuchungen vorzunehmen. Die Polizei hat eine Belohnung von 500 Pfund ausgesetzt für Informationen über die Morde an 23 Juden, drei Arabern, einem österreichischen Christen und dem Polizisten Bird. Jerusalem, 13. Juni. (Palcor.) Wieder Ueberfälle im Emek In einer Reihe von Orten kam es während der Nacht zu Schießereien, als Araber Ueberfallversuche aus dem Hinterhalt machten. Eine Anzahl von Schüssen wurde auf Kfar Jechezkel und Tel Joseph abgegeben; Truppen und Polizei erwiderten mit Maschinengewehren. Die Umgebung wurde mit Raketen beleuchtet, und ein Militärflugzeug flog über das Gebiet. Man glaubt, daß die arabischen Angreifer Verluste erlitten haben; es gab keine Verletzte unter den Siedlern, Polizei und Militär. Demonstrationen und Feuergelechte ln Bethlehem fand heute vormittag eine Demonstration statt; ein arabischer Polizist gab Feuer, wobei ein arabischer Demonstrant tödlich verletzt wurde; eine Menschenmenge überfiel später diesen arabischen Polizisten und nahm ihm sein Gewehr fort. Mit Hilfe von Polizei-Ver- Stärkungen wurde die Ordnung wieder hergcstellt. Das amtliche Communique vom Nachmittag ucrichtet über Feuergefechte, die im Laufe der Nacht zwischen Militär und Polizei und Arabern erfolgten. Ferner wurden auf einen Zug in Jerusalem und auf den Bahnhof von Lydda Schüsse abgegeben. Auch auf dem Bahnhof in Jaffa wurde eschosscn. In der Nähe von Hartoow wurde eine Eisenahnschiene entfernt, wodurch ein Patrouillenwagen entgleiste; niemand wurde verletzt. Nördlich von Lydda wurden Eisenbahn-Schlafwagen verbrannt. In Jaffa wurde ein Araber in der Nähe des Hauses des Gouverneurs verhaftet; er war im Besitz.e einer Bombe und von Sprengstoffen, ln der Nähe von Hebron wurde eine Brücke gesprengt, Brandstiftung erfolgte wiederum im Regierungswald bei Haifa, ln einem jüdischen Haus in Tiberias explodierte eine Bombe, jedoch ohne Schaden zu verursachen. Jerusalem, 14. Juni. (JTA.) Todesstrafe für Unruhen und Sabotage Am Sonnabend wurde eine Sonderausgabe der ״Olficlal Gazette“ veröffentlicht, die ein Gesetz enthalt, das strenge Strafen für die Fortsetzung der Unruhen vor* sieht. Auf Grund des neuen Gesetzes droht denjenigen, die Schüsse auf Militär oder Polizei abgeben, Bomben werfen und Telephon- oder Telegraphenlinien unterbrechen, Todesstrate oder lebenslängliches Zuchthaus. Dieselbe Strafe Ist auch vorgesehen für die Beschädigung von Eisenbahnlinien oder Flugzeugen, sowie für jegliche Handlung, durch die die Aktion des Militärs und das normale Funktionieren der Bahnen und des Telephon- und Telegraphendienste» gestört wird. Die Vollmachten der Polizei und der Ml 11* tärbehörden werden durch das neue Gesetz erweitert. Diese Behörden sind jetzt berechtigt, die Gesamtheit der Einwohner einer Ortschaft unter Androhung schwerer Strafen aufzufordern, In den Straßen errichtete Barrikaden zu beseifigen und die Landstraßen von ausgestreuten Nägeln zu reinigen. fn dem dritten Teil des Gesetzes werden den D1 - striktskommissaren besondere Vollmachten erteilt, die es ihnen ermöglichen, Häuser, aus denen Schüsse gegen Militär oder Polizei gefallen sind, zu beschlagnahmen oder sogar zu zerstören. Zahlreiche Zwischenfülle Zu neuerlichen Schießereien kam es am Sonnabend in Kfarjecheskel, Tel Joseph und Kwuzah C h u g i m. Gegen ein jüdisches Haus in Tiberias wurde eine Bombe geschleudert; verletzt wurde niemand. Bei Artuf entgleiste ein Lastwagen, in dem sich die Militäreskorte des Zuges befand. Von der Besatzung kam niemand zu Schaden. Die Eisenbahnbrückc bei Hebron ist stark beschädigt worden. Bei Di re Scheich wurde ein Zug beschossen; es wurde niemand verletzt. Bei Lydda wurden Bahnschwellen verbrannt. Auf der Eisenbahnstation Jaffa wurde ein Brand gelegt, es wurde Frachtgut beschädigt. Auf der Strecke Hebron — BeerSeh ewa wurde eine Brücke gesprengt. Bei Nablus kam es zu einem Gefecht zwischen Militär und einer Gruppe von dreißig bewaffneten Arabern, wobei ein Araber verwundet und verhaftet würde. Die übrigen entkamen. Ein Araber, der am Morgen bei einem Zusammenstoß mit Militär bei Bethlehem verwundet wurde, ist seinen Verletzungen erlegen. Bei Kfar Jona wurden achtzig Dunam Melonenfelder von arabischen Terroristen verriichtet. Junge Orangenbäume wurden in dem Mugrabi-Pardess bei Ramleh auf einem Gebiet von sechzig Dunam mit den Wurzeln ausgerissen. Es wurden 4500 Bäume vernichtet. Der Schaden beträgt 6500 Pfund. Jerusalem, 15. Juni, mittags. (JTA.) Unruhiger Sonntag Im Laufe des Sonntags sind in Palästina wieder fünf Juden durch arabische Banden verwundet worden. Zwei Lastautochauffeure wurden bei Moza verwundet; schwere Verletzungen erhielt der 30jährige Jacob Gerson, leicht verwundet wurde der 35jährige Mosche Gerat. Beide wurden in das Hadassah-Krankenhaus in Jerusalem gebracht. Neunzehn Kilometer von Jericho entfernt wurden auf der Straße, die von Jerusalem zum Toten Meer führt, drei jüdische Arbeiter, der 32j;ihrige Mosche Kraus, der 20jährige Schmuei J a n o w s k i und der 25jäh1ige M. S t e i n, verwundet. Sonnabend abend wurden bei einer Schießerei fh jaf{% drei Araber verwundet. Bei Burta wurde die Leiche eines Arabers gefunden. Neben ihm lag ein verwundeter . Araber. Es handelt sich offenbar um die Opfer eines tags zuvor stattgefundenen Feuergefechts zwischen Militär und bewaffneten Arabern. Die jüdische Hilfspolizei Auf Grund der von den jüdischen Körperschaften erhöbenen Forderung nach Mobilisierung von 2500 iüdisehen Hilfspolizisten hat die Regierung der Mobilisicrung von 400 weiteren jüdischen Polizisten zugestimmt. Die jüdische Hilfspohzei ist jetzt 800 Mann stark. Sie ist mit Gewehren aus den Waffenlagern der Regierung bewaffnet. Bombenwurf in Jerusalem Am Montag morgen wurde in der Altstadt von Jerusalem, in der Nähe des Jaffatores, gegen eine Polizeistation eine Bombe geworfen. Sie kam nicht zur Explosion und richtete keinen Schaden an. (Weitere Berichte Seite 9) eine ״Geste machen“ würde, um die Araber zu beruhi־ gen, und fügt den Satz hinzu: ״Wie könne man nationalen Geist durch Gewalt besiegen?“ Diese Fragestellung führt auf ein Gebiet, das die Situation klar beleuchtet. Wir sind selbstverständlich der Ansicht, daß nationaler Geist eines Volkes mit den Mitteln der Gewalt nicht besiegt werden kann. Was heute in Palästina jedoch täglich vorgeht, ist nicht der Ausdruck des nationalen Geistes des arabischen Volkes in seiner Gesamtheit, ja vielleicht nicht einmal identisch mit dem Willen der Mehrheit der offiziellen arabischen Führer, und wir müssen es ablehnen, die Taten der Mordbrenner und Mörder mit dem Willen des arabischen Ge samt Volkes zu identifizieren! Die jüdische Arbeit in Palästina wendet sich auch nicht gegen den nationalen Geist des arabischen Volkes. Schon im Jahre 1021 hat der XII. Zion i s t e n k o 11 g r e II, der unter dem Eindruck der Mai- Ereignisse in Jaffa stand, folgenden Beschluß gefaßt: ״Mit Trauer und Empörung hat das jüdische Volk die Ereignisse der letzten Zeit in Palästina durchlebt. Die feindliche Haltung der durch gewissenlose Elemente verhetzten Teile der arabischen Bevölkerung Palästinas, die in blutigen Gewalttaten zum Ausbruch gekommen ist, kann weder unsere Entschlossenheit zur Errichtung des jüdisch-nationalen Heimes schwächen, noch unseren Willen, mit dem arabischen Volk in einem Verhältnis der Eintracht und der gegenseitigen Achtung zu leben und im Bunde mit ihm die gemeinsame Wohnstätte zu einem blühenden Gemeinwesen zu machen, dessen Ausbau jedem seiner Völker eine ungestörte nationale Entwicklung sichert. Die zwei grollen semitischen Völker, die schon einmal das Hand gemeinsamer kultureller Schöpfung verknüpfte, weiden auch in der Stunde ihrer nationalen Wiedergeburt ihre l.ebensintcrcssen zu gemeinschaftlichem Werk zu vereinigen verstellen. Oer Xff. Zionistenkongreß fordert die Exekutive auf, ihre Bemühungen um eine aufrichtige Verständigung mit dem arabischen Volke aui Grundlage dieser Erklärung und unter uneingeschränkter Wahrung der Baifour-Deklaration in erhöhtem Maße fortzusetzen. Der Kongreß betont ausdrücklich, daß die jüdische kolonisatorische Arbeit die Rechte und Bedürfnisse des arbeitenden arabischen Volkes nicht beeinträchtigen wird.“ ln diesem Beschluß des ersten nach dem Kriege zusammengetretenen Kongresses, der von den späteren Kongressen bestätigt wurde, ist die Basis der Haltung des jüdischen Volkes zum arabischen Volke zu sehen. Dr. Weizmann hat dieser Anschauung erst vor kurzem wieder die Form gegeben, daß wir in Palästina das arabische Volk weder beherrschen, noch von ihm beherrscht werden wollen. Dieser politische Grundsatz der ״Non-Domination“ kann einen reichen Inhalt gewinnen, wenn man ihn als Maßstab bei der konkreten Regelung der Be- Ziehungen zwischen den beiden Völkern Palästinas benutzt. Gewiß ist es richtig, daß ein Teil des arabischen Volkes der jüdischen Arbeit mit Furcht gegenübersteht, und vielleicht ist von jüdischer Seite in den Jahren unserer Arbeit in Palästina zu wenig getan worden, um diese Furcht zu beseitigen. Gerade darum gilt es, ihr heute mit verdoppelter Energie entgegenzutreten, um aus der Sackgasse heraiiszugelangen, in der sich nicht allein Araber und Engländer im Moment gegenüberstehen, sondern die in noch viel größerem Maßstabe im Verhältnis der beiden Völker Palästinas besteht. Die zionistische Bewegung hat auch in der Vergangenheit bewiesen, daß es ihr damit ernst ist, alles zu vermeiden, was auch nur den Anschein einer B e!! a c h 1 e i 1 i g u n g des arabischen Volkes oder seiner Schädigung durch jüdische Maßnahmen bedeuten könnte. Wir erinnern in die-cm Zusammenhänge an die Ent- Schädigungen, die z. B. bei der Uebernahmc der Hule-Kon/esMon für die dort lebenden Fellachen festgelegt wurden. Oft genug ist darauf hingewiesen w׳orden, welche Vorteile wirtschaftlicher Art die Entwicklung des Landes durch jüdische Arbeit den Teilen des arabischen Volkes gebracht hat, die von diesem Prozell berührt wurden. Es ist unsere Forderung, daß die Landentwicklung in einem ganz, anderen Maßstabe und Tempo durchgeführt wird, als es bisher der Fall war, und daß die Regierung auf diesem Gebiete Aktivität entfaltet. Nur so w׳ird das Land als Ganzes auf einen höheren Standard gebracht werden können, so auch werden alle seine Bewohner von dieser Entwkklung profitieren. Gewiß versucht der Zionismus, Palästina zu entwickeln, tim einer möglichst großen Zahl von Juden in ihm Lebensmöglichkeiten zu verschaffen, und um im Lande die nationale Heimstatte des jüdischen Volkes aufzubauen. Aber zugleich weiß er, daß der Segen der Entwicklung allen Bew o h n e r 11 des Landes zugute kommen muß, und er fühlt sich daher als Vertreter der Interessen der Gesamtheit der Landesbewohner. Wir wissen, daß allein unter diesen Gesichtspunkten das Problem der Beziehungen zwischen den beiden Völkern nicht zu lösen ist. Die Nachbarschaft, die zwischen ihnen herrscht, muß auch zu einem konkreten Ausdruck gelangen, sie darf nicht allein auf den Verhandlungstisch beschränkt sein, der vielleicht in Zukunft einmal gegeben sein wird, sondern sie muß in realen Beziehungen der Menschen untereinander zum Ausdruck kommen, in der Achtung, die sie einander entgegenbringen, und in dem Verständnis für die Sprache und die Lebensart des anderen. Gerade in diesen Tagen, in denen das Land von Mord und Brand erschüttert wird, muß dies gesagt werden, weil wir glauben, daß nach den schw׳eren Wochen, die wir jetzt erleben, wieder eine Zeit der friedlichen Arbeit kommen muß, und well wir meinen, daß mit der gleichen Energie und Disziplin, mit der der Jischuw heute auf der Wacht steht, um Leben und Eigentum zu verteidigen, der Versuch der inneren Befriedung des Landes gemacht werden sollte. Die Judenheit der Ga'uth kann zur Lösung dieser Fragen wenig beitragen. Sie vermag die Ereignisse nur vom Hinterland aus zu beobachten und dem Jischuw־ und den verantwortlichen Faktoren der Jcwish Agency in schwerer Zeit eine moralische Stütze zu bieten, dadurch daß diese fühlen, daß das jüdische Volk in der Welt mit Vertrauen auf sie blickt. Darüber hinaus aber vermag die Judenheit gerade in diesen Monaten einen großen Beitrag zur Fortsetzung unseres Werk e s zu leisten. Jetzt wieder xvird es sich zeigen, welche Bedeutung das nationale Kapital bei der Ent- Wicklung unserer Wirtschaftspositionen in Palästina hat. Es gilt, die neu ins Land kommenden Menschen so rasch wie möglich in die Wirtschaft einzuordnen; es gilt die Struktur der Wirtschaft zu verbessern, neue Zweige zu entwickeln und ganz besonders die jüdisehe Landwirtschaft als den Kern unserer gesamten Arbeit noch stärker zu fundieren. Einen großen Teil der Lasten, die damit verbunden sind, muß das jüdisehe Volk als solches tragen. So sehr auch der einzelne Jude weiterhin ermutigt werden kann und muß, rnit seinen eigenen Mitteln am Aufbau des Landes sich zu beteiligen, so klar ist es doch, daß in einer Zeit, in der die Sorgen unseres Aufbauwerkes stärker hervortreten, die Aufgaben der öffentlichen Mittel besonders groß sind. Wir wissen, daß der von arabischer Seite heute gegen die jüdische Wirtschaft erhobene Vorwurf, sie sei eine ״künstliche“, unberechtigt ist. Die jüdische Wirtschaft im Lande genießt in der Welt bereits großes Vertrauen, das nicht zuletzt im Verhalten der Londoner City zum Ausdruck gekommen ist; aber wir wissen selbst am besten, daß in ihr noch nicht alles so gestaltet ist, wie es unseren eigenen Vorstellungen entspricht, und daß es daher gilt, durch eine kollektive Anstrengung ihre Verankerung im Boden Palästinas zu verstärken. Vergessen wir über den aktuellen politischen Fragen nicht, daß die Bewährung unseres Werkes nicht zuletzt in dieser Hinsicht zu suchen ist, und bedenken wir, daß der Anprall der gegenwärtigen Unruhen vom Jischuw in erster Linie darum bestanden werden kann, weil seine wirtschaftliche Kraft durch die Entwicklung der letzten Jahre gestärkt worden ist! Wenn das politische Thema Palästinas zur Verhandlung stehen wird, dann wird unsere ökonomische Kraft und Sicher.• heit ein wichtiger Faktor sein, den wir in die Waagschale zu werfen haben. Es ist unsere Aufgabe, die Aufgäbe der Judenheit in der Galuth, dem Jischuw in Palästina auf diesem Gebiete vermehrte Hilfe zu leisten. K.L. Hauptschriftlciter: Dr. Robert W e 11 s c h, Berlin - Charlottcnburg 9 (auch verantwortlich für die Aufnahme von Bildern). Stellvertreter: Kart I. o e w c n s t e 1 ת, Berlin W 15. Anzcigenleiter und verantwortlieh für den Inhalt der Anzeigen: Hermann F: n n, Berlin W 15. Gültig Anzeigen - Preisliste 5 vom 1. April'1938. Verlag und Anzeigenverwaltung: Jüdische Rundschau, Berlin W 15, Meinekestr. IQ D.-A. Mai 30 325. —־ Druck: Siegfried Schalem, Berlin-Schönebag.

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