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Jüdische Rundschau · 1936-06-12 · Heft 47 (12.6.1936) · page 18

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
41 (1936)
Issue
Heft 47 (12.6.1936)
Date
1936-06-12
Page
– (sequence 18)
Language
German
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SPOD r-0 UN DSC HA U JOOISCHE RUNDSCHAU NR. 47, I2. JUN! 1936 Nur ein Titel für Berlin Endrunde der Makkabi - Meisterschaften Schwimm-Rekorde des IWlakkabi-Weltverbandes Herren: Steiner (Bar Kochba Bralislawa) 1:01,2; 1931; 100 m Freistil. Getreuer (llagibor Prag) 2:21,2; 1931; 200 m Freistil Getreuer (llagibor Prag) 3:53,0; 1935; 300 m Freistil. Getreuer (llagibor Prag) 5:06,6; 1932; 400 m Freistil. Getreuer (llagibor Prag) 0:54,2: 1931; 500 m Freistil. Getreuer (llagibor Prag) 11 :IS,2; 1935; SOO m Freistil. Getreuer (Hagibor Prag) 14:15,0; 1935; 1000 m Freistil. Getreuer (llagibor Prag) 21:33,0; 1935; 1500 m Freistil. Abeies (Bar Kochba Bralislawa) 1:1S,4; 1930; 100 m Brustschwimmen. Abeies (llagibor Prag) 2:54,6; 1935; 290 m Brustschwimmen. Stein (Hahoah Wien) 0:15,4; 1931; ■100 m Brustschwimmen. Stein (llakoah ILien) 7:51,8; 1931; 500 m Brustschwimmen. Baderle (Bar Kochba Bralislawa) 1:13,8; 1936; 100 m Rückensehwimmen. Baderle (Bar Kochba Bralislawa) 2:45,0; 1936; 200 m Rückenschwimmen. Kassau (llakoah Wien) 6:16,0; 1935; 400 m Riiehenschwimmon. Staffeln: Lederer-Polakov- Steiner-Getreuer (llagibor Prag) 9:49,4; 1933; 4 x200 m frei. Damen: Deutsch (llakoah Wien) 1:13,1; 1935; 100 m Freistil. Deutsch (llakoah Wien) 2:45,4; 1936; 200 m Freistil. Deutsch (llakoah Wien) 4:29,1; 1935; 300 m Freistil. Deutsch (llakoah Wien) 5:58,8; 1935; 190 m Freistil. Deutsch (llakoah Wien) 7:38,0; 1935; 500 m Freistil. Wertheimer (llakoah Wien) 1:28,2; 1931; 100 m Brustschwimmen, Wertheimer (llakoah Wien) 3:13,2; 1931; 290 m Brustschwimmen. Wert• lieimer (llakoah ll'u7ij 7:09,1: 1934; 400 in Brustschwimmen. Wertlwimer (llakoah Wien1 9:00,0; 1929; 500 m Brustschiehnmen. Galdncr (Hahoah Wien) 1:26,1; 1936; 100 m Riii-kenschwimmert. Kepich (Bar Kochba Brulislawa) 3:22,9; 1915; 200 m Rückenschwimmen. Guldner (llakoah Wien) 71:11),4: ]0:111; 400 m Rückenschwimmen. — Staffeln: Deutsch - Langer - Löwe - ],ich (Hahoah Wien) 5:16,2; 1935; 4 ■' 100 tn. Was bringt der Sonntag? Leichtathletische Wettkämpfe in Hannover Der Bezirk Nui׳d\v1>tdcut:.ch!aml fuhrt die Vereinswett• kämpfe seiner Vereine erstmalig an einem Ort durch. Folgende Konkurrenzen sind ausgeschrieben: Männer: 100 m, 400 m, 1500 m, I ioehspnuig, We'.t-prung, Diskuswerfen, Speerwerfen; Frauen: 100 m, Hoehsprung, Weitsprung, Kugelstoßen, Speerwerfen, last alle Vereine des Bezirks haben die Besten ihrer Sportler gemeldet. Am gleichen Tage kommt der 1. Durchgang der Faustbali-Rundenspiele zur Durchführung. Eie Freundschafts-Handballspiel des Bar Kochba Hamburg gegen den Bar Kochba Hannover vervollständig( das Programm. Sämtliche Wettkämpfe finden auf dem Bar Kochba-Sporlplatz. in Hannover ab vormittags 10 Uhr statt. Handball In Leipzig standen sich die Mannschaften des Bar Kochba-Hakoah Berlin und Bar Kochba Leipzig im Entschcidungsspicl um die Makkabimeisterschaft gegenüber. Es gab ein überraschend hochklassiges, faires und schnelles Spiel, das die Berliner vor etwa 1000 Zuschauern durchaus verdient gewannen. Zuerst sah es nicht einmal nach einem Sieg der Berliner aus. Zwar gelang ihnen bald nach Anpfiff in einem überraschenden Vorstoß das erste Tor, dann jedoch drängten die Leipziger eine Viertelstunde lang ununterbrochen. Die Berliner Verteidigung war zunächst unsicher. Der Torwart Kobor, der bestechende Leistungen zeigte, mußte Schuß auf Schuß meistern. Dennoch konnte er nicht verhüten, daß die Leipziger mit 3:1 in Führung gingen. Bemerkenswert und für den Spielverlauf kennzeichnend ist, daß zwei von den drei Toren durch Strafschuß von Czoppek geworfen wurden. Der Berliner Mittelläufer Sommerfeld, der ein aufopferndes Spiel zeigte, bewachte nämlich Czoppek derart, daß er sich nicht entfalten konnte. Mehrmals grift er im letzten Moment rettend ein, wobei seine Angriffe freilich mehrere Strafwürfe verursachten. Die Berliner Mannschaft verlor jedoch nach diesem guten Anfang der Leipziger nicht die Nerven. I!n Gegenteil fanden sich nun die Stürmer, die zuerst nervös gespielt hatten, und zeigten eine ganze Reihe guter Kombinationen; nach und nach wurde auch die Verteidigung sicherer, und schon bis zur Halbzeit gelang cs, den Torunterschied aufntholen. 3:3 ging es in die Pause. Nach der Pause wurden die Berliner noch besser. Werner Spandau, der überragende Stürmer der Berliner, dirigierte den jungen Sturm, der seinen Anweisungen klug folgte, hervorragend, und ans der Läuferreihe beteiligte sich bald der rechte Läufer Falkcnberg mit großer Begabung an dem Aufbau des Spiels. Die vielen schnellen Angriffe führten zunächst zu einem Vorsprung von 2 Toren. Aber das Spiel war noch nicht entschieden. Vielmehr holten die Leipziger noch einmal den Vorsprung auf. Wieder war es so, daß die Stürmer durchbrachen, daß Czoppek in günstiger Schußstellung im letzten Augenblick: vor! Sommerleid gehalten wurde und daß die verhängten Würfe, ein Strafwurf und ein 13-Metcr-BalI für Czoppek, unhaltbar für Kobor verwandelt werden konnten. Aber auch jetzt ließ sich der Berliner Sturm nicht verwirren. Er trug erneut seine Angriffe, die immer eleganter und leichter wurden, vor, und in regelmäßigen Abständen fielen jetzt die entscheidenden Tore. Der Schlußstand von 0:5 entsprach der Spielstarke und befriedigte auch die Leipziger Zuschauer um so mehr, als das Spiel, obwohl es um eine Meisterschaft ging, ohne jeden Zwischenfall abgelaufen war. Besonderes Verdienst für die vortreffliche Abwicklung des Kampfes kommt dem Schiedsrichter Freund, Kassel, zu. Die Mannschaft des Berliner Bar Kochba-Hakoah, die zum erstenmal Makkabimeister im Handball wurde, spielte in der Aufstellung: Kobor; Smedresmann, Simon; Recznek, Sommerfeld, Falkenberg; Schlesinger, SaKnger, Kahane, Spandau, Swarsensky. Sie war in allen Posten gut besetzt; besonders bewährte sich der junge Sturm gleichmäßig gut, was daraus hervorgeht, daß jeder der Stürmer mindestens ein Tor erzielte. Die Leipziger Mannschaft enttäuschte nach ihren letzten erfolgreichen Spielen gegen München und Frankfurt. Ihr Sturm war bis auf Czoppek, der von Sommerfeld zu gut gedeckt wurde, zu langsam in seinen Entschlüssen, und in der Abwehr konnte nur der Mittelläufer Nebenzahl restlos gefallen, dem es naturgemäß ohne genügende Unterstützung nicht gelang, die ständigen Angriffe des Berliner Sturms zu halten. Fußbali Der letzte Sonntag brachte in Frankfurt die Ent sch eidüng über die Fußballmeisterschaft des Deutsehen Makkabikreises. Die beiden Finalisten, Bar Kochba Frankfurt und Bar Kochba-Hakoah Ber- I i n, lieferten sich einen erbitterten, harten Kampf, den der zweifellos Bessere, Bar Kochba Frankfurt, mit 1:0 (0:0) nach Verlängerung zu seinen Gunsten entschied. Unsere Voraussage, daß die Mitwirkung des außergewohnlich spielstarken Mittelläufers Herrsch in der Frankfurter Mannschaft die Entscheidung für Frankfurt bringen würde, hat sich bewahrheitet. Er war nicht nur der beste Spieler des ganzen Kampfes, ihm ist auch der Sieg der Frankfurt er, der wirklich nient leicht erkämpft wurde, zu danken. Dem sehr energischen Schiedsrichter Löwenstein stellten sich folgende Mannschaften: Bar Kochba-Hakoah Berlin: Meier-Keyt; isenheim, Sperber; Bogner, Schwank, Scharf; Ringel, Zimet, Neuinann, Ende und Rathaus. Bar Kochba Frankfurt: Leo Rothschild; Girgusky, E. Stern; H. Mayer, Herrsch, Strauß; W. Grünebaum, Appel, B. Grünebaum, Gutmann und E. Meyer. Die Zuschauer waren begeistert von dem flotten, im ganzen recht fair durchgeführten Kampf. Der Sturm beider Mannschäften ließ allerdings viele Wünsche offen, dafür aber konnte die glänzende und sichere Arbeit der Verteidigungen von Anfang bis Ende befriedigen. Die Spielstarke der Berliner hat etwas nachgelassen, im ganzen aber waren ihre Aktionen bis auf die des Linksaußen Ringel ohne Tadel. Gegen den kräftigen und ständig drängenden Frankfurter Sturm konnten sie nichts ausrichten. Mittelläufer Herrsch war itmiberwindlich, und der bekannte Verteidiger Girgusky blendete durch eine selten gesehene reife Technik und Ballbehandlung. Wichtig ist vor allem auch die Feststellung, daß ständige starke Regenfälie den Boden auf ge weicht hatten, so daß sämtliche Spieler gehandicapt waren. Oer Kampf ging in starkem Tempo ohne jeden Torerfolg zu Ende, und erst kurz nach der Verlängerung konnte W. Grünehautn (Frankfurt) nach einer schönen Vorlage von Crutmann zum Siegestreffer einsenden. Der kleine Kreis der Unentwegten, die trotz des schlechten Wetters ausgeharrt hatten, bereitete den Siegern, die ihren Erfolg wirklich verdient haben, Ovationen, und am Abend überreichte ihnen dann bei einer_kleinen Feier Sportwart Dr. Atlasz den Pokal des ״Reichsaus- Schusses jüdischer Sportverbände“. König läuft 49,1 — Blödy 4:02 Sportbrief aus Oesterreich Von unserem Berichterstatter Wien, Anfang Juni Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus! Das bezieht sich ganz, allgemein aut den ganzen tisferreidiiselieu Leiciitathictikln'Uieb‘ vielen erhöhte Aktivität zum Teil auf das Konto des nmci ikar.iM.he11 1 rainers Bruce zu setzen ist, teils auch auf die Leichtathleten der 1 iakoali selbst, von denen tiuiit nur »he "Iraner berühmter Namen, die dem Oivmpiakadcr an geh1'׳reu, sondern auch die weniger Beruliinten mit Hochdruck trainieren, da der ״lag der jüdischen Jugend“, die große Veranstaltung des Orstermahisehen Makkabikreises, am 14. Juni vor d<-r Tür stellt und zur Anspannung aller Kl.die zw 1:1: Nur Deuischer trainierte unter Bruce, alle anderen arbeitete» in ihrer gewohnten Umgebung unter Bierb r a 11 e r s 1 eitimg mul -,allen ihr Vertrauen auch durch die wuklidi umriioi teil Leistungen belohnt, die* sie beim ersten Olympia-l'j uiiui; -mechng erzielen konnten. Die eiste Bahnvciaiv-falfuug war da-. E r S.t 11 11 g S m e et i n g der T 11 r 11 e 1 c!1 a f t, bei weichem der Hakoahner Kalb die KX) und Innut;:ev.ann: 1 1 ,cs und 55,1 -Sek. auf schwerer Bahn. Lih־;tl,״,:ei1 siegte über 150.) in in 4;i3 Min., König 11 über 800 m für Jugend in 2:07,S »Min. In einem Rahmcinvcttbeweib über 2000־ m für Senioren bekam es Biödy mit dem österreichischen Rekordler Fischer zu tun, dem er aber bei HtX) m auf um! davon ging, um mühelos in 5:15 Min. zu siegen. Auch König trat i!1 Aktion und mußte sich ebenfalls nicht, anstrengen, um über 200 m in 22,8 Sek. den ersten I*lat/, zu beiegen. Beim N e u 1 i 11 g s m e e t i 11 g d e s R e i c h s b u n d e s gab es zwar weniger Siege der Hakoahner, dafür aber einen großen Erfolg Kaisers, der das Neulingsreiinen über 1500 m in der ganz ausgezeichneten Zeit von 4:00,2 Min. gewann. Daß diese hervorragende Leistung kein bloßes Zufallsergebnis war, bewies er dann nrn nächsten Tage, wo er in einem Seniorenrennen über 1000 m initging!und sich in 2:35,5 Min. als Dritter placierte. Kalb kam über 100 m ins Finale und lief dort 11,5 Sek,, Schilder die 400 m in 51 Sek., llerlitschck in einem offenen l00-m-Renncn 11,3 Sek. Auch die Damen sah man an diesem Sonntag das erste- Mai in Tätigkeit. Gretl Neumami war schon ziemlich schnell lind lief die (Mim in 7,0 Sek. (»euer Krci.srekord), Göttlich, die nun doch für die 1 Iakoali »startet, brauchte 8,2 Sek. Die durch Göttlich verstärkte 1־ mal 100-m-Staffc! stellte sieh natiirlieh auch prompt mit einem Rekord ein und wurde von der siegenden Meisterstaffel des WAG, nur .äußerst knapp bozwungen; Zeit 52,6 »Sek. Nur fünf Tage später gab es ein von der Hakoah selbst veranstaltetes 1) amenmeeti 11 g, bei dem •aber Kälte und Regen die Erzielung von Höchstleistungen verhinderten. Im- Hierhin schaffte Gottlieb 1,40 m im Hochsprung und bezwang damit sogar die österreichische Meisterin und Rckordlerin Nowak, im Standweitsprung erzielte sie 2,48 m. Neumann lief die 100 m in 13,3 Sek. Das Wochenende brachte dann die Klubkämpfe der Senioren gegen die Turnerschaft und der Jugend gegen den WAG. Beide Begegnungen gingen leider verloren, da die Hakoah nocii immer nicht über W'urfathleten und Springer verfügt, die das Leistungsniveau der anderen Vereine erreichen. Bei den Herren lief Metzl die 100 m in 11,4 Sek., Beck die 5000 m in 16:22 Min., Ortner, ein neuer Mann, wart den Speer 45,40 m. Bei der Jugend B sprang Mehr 1,45 m hoch und 4,02 m weit, und Heilpern lief die 100 m in 11,7 Sek. Bei der Jugend A »sprangen Löw und Königstein 1,50 m hoch, König II lief die i000m in 2:53 Min., und Zweig warf den Diskus über 37 m weit. Die Leichtathleten fuhren nach Preßburg, wo die dortige ״Makkabia“ ein internationales Meeting, verbunden mit einem Klubkampf ״Makkabia“ gegen ״Hakoah“ veranstaltete. Natürlich verlor der Wiener Verein wieder alie Wurf- Wettbewerbe, blieb aber in den Sprüngen durch Deutscher (1,65 m) und Präger (5,95 m) siegreich, was zusammen mit den überlegen gewonnenen Laufhewerbcn zum Endsieg gerügte. Die 100 m gewann diesmal Präger in 11,4 Sek., die 400 m König in 51,2 Sek., Kaiser lieferte dem bekannten tschechischen Internationalen Keim aus Lobositz ein wirklich schönes Rennen über SOO m und unterlag nach härtestem Widerstand auf der Endgeraden nur um einen halben Meter (Zeit 2:02,6 Min.). Krim ging dann auch über 1500 m mit, war aber dem scharfen Tempo Blödy» nicht gewachsnen und gab nach zwei Dritteln der Strecke auf. Blödy lief dann verhalten in 4:11 Min. durchs Ziel. Bei den Damen gewann Gottlieb ein 60 m-Latiferi in 8,2 Sek. und siegte auch im Weitsprung mit der schönen Leistung von 5,10 m vor Fischer, die 4,92 in erreichte. Beim Pfingstmeetingdes WA O., das als Olympia- Prfifungsmccting ausgeschrieben war, brachte gleich der erste Wettbewerb eine Ueberraschung, da Präger in seinem 100-m- Vorlaut 11,2 Sek. und damit das Finale erreichte. 1)0rt wurde er zwar nur Vierter, lief aber immerhin giatt 11 Sek. 100 m Damen: Gretl Neumann startet blendend, läuft ihren Gegncrinnen auf und davon, reißt mit einem Vorsprung von 4 m das Zielhand (Zeit 12,7 Sek.). 1500 m: Blöoy will Rekord laufen und geht scharf an, 62 Sek. die ersten 400 m. Plötzlich ist irgendein unbekannter Außenseiter vorn, bremst das Tempo, läßt Arpad nicht an die Spitze; 800 m in 2:12 Min., etwas zu langsam. Der Hakoahner sprintet, führt wieder das Feld, aber hinter ihm läuft wie ein Schatten der WAF.-Mann Hübscher. Das Tempo wird wieder schärfer, 1200 m in 3:19 Min. Plötzlich spurtet Hübscher, geht an dem Führenden vorbei, aber Biödy läßt nicht locker, 2100m vor dem Ziel ist er wieder vorn; auf der Zielgeraden ein Kampf Brust an Brust, aber der Hakoahner ist auf den letzten Metern doch der Schnellere und siegt sicher. Zeit 4:02 Min., neuer »Makkabi-Weltrckord. 400 m: Der auswärtige Oudenus Sief ein schönes Rennen, lag beim Einbiegen in die Zielgerade noch knapp voran, da begann König zu sprinten, setzte seine kolossale Kraft ein und rang seinen Gegner sicher nieder. Zeit 49,1 Sek., neuer Makkabi-Weltrekord. Metzl als Dritter lief nicht aus, erreichte aber doch noch 5t,8 Sek. Zum Schluß lief dann noch Beck, der als Vierter durch Ziel kam, seine 5000 m in 15:54 Min,, obwohl er infolge seiner beruflichen Ueberlastung fast gar nicht trainiert. ________ Fritz A. Präger Tennis im IWlakkabi Tennis Bar Kochba Berlin auf Reisen Die Mannschaft des Tennisklubs Bar Kochba Berlin, die in den Pokalspielen in Ungarisch- Hradiste teilnahm, konnte teilweise mit gutem Erfolg abschneiden. Leider waren die Witterungsverhältnisse sehr ungünstig, so daß die Spiele stark dadurch beeinträchtigt wurden. Bar Kochba Berlin gewann gegen den Gastgeber Hradiste 7:0, Olmütz strich gegen Bar Bochba. »Makkahäa Bratislava schlug Makkabi Olmütz 6:1 und »Makkabi Brünn den Pokalverteidiger 5:2. Die Endrunde fand in Bratislava statt. Trotz schlechtem Wetter wohnten 400 Zuschauer den Endspielen bei. Makkabäa Bratislava konnte mit seiner sehr starken Mannschaft den Berliner Tennisklub mit 4:3 schlagen־ und gewann damit den Pokal. Die einzelnen Ergebnisse des letzten Spieles Makkabäa Bratislava gegen Tennisklub Bar Kochba waren: ßurhw;1her — (Brat i-lawa) 6:3, 4:6, 0:6; Dr. Kahn Regen Klein (Bratidawal 3:6, 2:6; Drevfus — Adler (Bratislawa) 1:6, 4:6; Drevfus — Weinbcrgcr 6:4, 1:6, 3:6; Frau Friedleben — Frl. Fi-uhcr (Urali-lawa) 0:3, 7:5 (damit konnte Frau Fricdiebeu ihre Niederlage in den Endspielen um die Makkabi- Tennöineistersehn;len 1935 wieder atisfdeiehen); Buchwalter-Dr» Kahn Danzig-Klein 6:2, 9:7; Frau Friedleben-ISuchwalter gegen Frl. Fischer-Danzig 6:1, 6:4. Inzwischen hat die Mannschaft noch ein Spiel gegen ״Vae“ Budapest ausgetragen und verhältnismäßig leicht gewonncn. Es werden noch Spiele gegen Olmütz und Brünn in diesen Tagen ausgeführt. Makkabi Düsseldorf schlägt RJF. Krefeld 12:7 Der Makkabi Düsseldorf weilte mit seiner ersten Turniermannschaft in Krefeld und konnte von dort einen 6chönen Sieg mit nach Hause nehmen. Nachstehend die Ergebnisse (Krefeld zuerst genannt): H srtf nr inif 1: Idstein — Sondhcim I 5:7, 6:1, 3:8; Denes gegen Simdheini 11 6; 3. 4:6. 6:4; P. Ilcymatm — Wolf 6:4, 5:7, 7:5; Dr. Klee — Kann 3:6, 5:7; Dr. Sommer — Wilmorsdoerfer 4:6, 2:6; Girrmieher — Lölmberg 0:6, 3:6; E. Heymann — Kraft 4:6, 5:7; Dr. Alexander—Haas 2:6, 6:8. — D a m c n e i n z e 1: Nassau — Schweriner 1:6, 6:2, 6:3; Schwabe gegen Lcuhuschcr 2:6, 3:6; Simon—Bär 8:4, 7:5; Montgedewitz --- Mavor 4:6. 3:6. — Herrendoppel: Idstein- Don es — Ccbr. S״ndh״im 6:2, 9:7; I*. Ilevraarm-Dr. Klee gegen Wolf-Wiimcrsdoe; fer 6:8, 1:6: Sommer-Gimniclier— Zann-Lölmberg 0:8, 2:6; Heymaiin-Dr. Alexandci — Kraft-IIaas 3:6, 6:2, 1:6. — Mixed: Simon-1 Ir. Klee — Schweriner-Wolf 4:8, 5:7; Montgcdcwilz-Dem'S— liär-Sonäheiin II 6 : 4, 6 :1; Schwabe- P. Heymann •— Mnyer-Zann 6:2, 6:0. Maccabl boxt. Donnerstag, den 18. Juni, ab 20 Uhr, werden 1n der Trainingshalle des Clubs, Auguststr. 11—13, zehn Boxkämpfe des Nachwuchs abgewickelt. Der Jtus Nürnberg hat sich dem Deutschen Makkabikreis abgeschlossen.

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