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Jüdische Rundschau · 1936-06-12 · Heft 47 (12.6.1936) · page 7

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
41 (1936)
Issue
Heft 47 (12.6.1936)
Date
1936-06-12
Page
– (sequence 7)
Language
German
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Nr. 47, 12. VI. 1936 JÜDISCHE RiiMnsrHAIt Seite 9 DER JÜDISCHEN RUNDSCHAU AHe Reite Vorbehalten NathdmA »erboten Worker b’nei hechala nigun jj j°i J*m A*» iam.Tnt׳'$!!■ fy-U dfy*ti- fit . JV-jJ- JV jJJaJ . Jam iam imm. r.m^esei ׳/ ־ ,» ־׳«/־,״<'» «v **׳*, •» 5־L-3L2: 7: fy־eh~I .I^rj^‘^:^?SjEEEE־| JJ . Jam 3am iam. cJe.fyaJu jJ«. <$! ^j Ai . kc t oj. ty . 1?W1 mai . Jro,. %1J. .L.' .!*ז £> fr^. 1/ AJ d*rfi mal-Ao i'.qi.tu.fzn. "*.*־ ׳' J /<> ^pEt^r:--:: jj: :1 ״ j ־JT-2L^jE=Spr: =r^^^~£^EErr^ d:׳h* »e־ä . rf* * r״< ar&al qqui.fin . K st-ha-fe_ * rfitti »i».1rf v?«V fin•_Jf-ri. vi 7/ ctytii jjjE-rüj;:. j?_. ׳ zjhjtx L"■■ iLLij^T-~T775j!7-~T0| eifei.Ji Jleifi di.nin difaki fin — Zimar attön •*'& qg:. 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Auch wurde er nur von den alten Chassidim gesungen, die schon dank ihrer ״Mizwoth“ und ״guten Taten“ würdig genug hierfür waren. Ein junger Chossid hätte es nie gewagt, den ״Bnej hechala“-Gesang anzustimmen. Und wenn sich bei einem aus dem Kreise der Jüngeren das erste graue Haar zeigte, wurde er darum beneidet: noch ein paar Jahre und er würde das ״Bnei hechala“ singen dürfen... Dieser Nigun ist ein kostbarer rund, ich hörte ihn einst in meiner Kindheit und in diesem Jahre wieder, zu Peßach, in Warschau, wo ich ihn notiert habe. C h ent j o Winawer * B'nei hediala - בני היכלא Palastes Söhne, die Sehnsucht tragen, ד סי?**׳? £11 «whaum des Klcingcsirhtteen Glast, Willkommen an unserem Tisch, wo der König ל$ון{יז די חן«י Irt seinem Namen weilet zu Gast. ' ' * O schwebet herein In diesen Verein, Von Engeln umringt Und Wesen, beschwingt. Erfreut euch der Runde In dieser Stunde Voll Uebcsbehagen, Die 20rnc vertragen. So nahet mir sacht Zu schau'n meine Madttl Hier wurden zunichte Die starken Gerichte. Nach außen gehören Und können nicht stören Aus höllischen Zechen Die Hund«, die frechen. So lud zum Gelage Der Äft«־dcr Tage Die heiligen Runden, Bis jene geschwunden. So ist cs sein Wille, Den er enthülle. Die *Schalen« affe Bringt er tu Falle. Sie kehren in ihre Höhlungen nieder, Sie bergen in ihren Felsen sich wieder. So sei dei Nachmittags ruhsame Zeit Des Kleingcsichtigen Wonne geweiht. ןה1ך הפא*?האי iqfi״ דגי׳ גילן* 1יליהין: צבי לן!דא, «האי ו5דא, ןגי?ירד י?ל-«ך5ין: .חיי ה?וי»׳ s? ,*ns׳wp׳ דג* יעל* יל," מהין:?ריבי לי׳ תזי חילי׳ דלית דידז דחהיהין:?גי גהלין׳ י*א?*למי חגי רלייי מייקיז* יקי »ן?יו׳ עתיק ייגיין׳ למתה (לנ!«חא^ עלי יהוין חלןץ: ן~עי דילה׳ דגלי לוז׳ לג?יל*??ל־,קלי!זץ: יסיי ל1ן*?נ^פיומז׳ (יסןלרץ 3גו גסין; 1^ךי המי!א׳??ינתמא׳?9ימ*א לזעיי Beadite: Die z\ufaf1gsbu<histahen der hebräischen Zellen, ergeben von oben nach unten gelesen, den Namen des Verfassers, Jizchak Lurje. Deutsch von Ernst Möller Aus ״Der Sabbat" von Moritz Zobef, SchockenWerfag, Berlin. Kreisfagung in Westfalen. Am 2t. Mai fand in JJortmund eine Kreistagung der Zionistischen ürtsgrunpen und Arbeitsgemeinschaften für Südwestfalen, das östliche Ruhrgebiet und das südliche Nordwestfalen statt. Nach einer Gedenkrede von Georg Outhmann, Düsseldorf, über Nahum Sokolow sprach Dr. Wassermann, Überhausen, über ״Das jüdisch-arabische Problem“. Dem Referate folgte eine lebhafte Aussprache, an der sich die Herren Dr. Kliersfeld (Bochum), Aves (Habonim, Dortmund), Ewald Stern (Gelsenkirchen), Julius Friedmann (Dortmund), Kupferschlag (Unna), Bernd Bergwerk (Herne), Dr. Feuerstein (Hernei, Max Oberndorfer (Bachad, Dortmund), I. Klausner (Bochum), Georg Outhmann (Düsseldorf), Hugo Moser (Dortmund) beteiligten. Die Vorsitzenden der Ortsgruppen lüeHen Heferate über den Stand der zionistischen Arbeit i!1 ihren Gruppen. Der Bczirksobinanii für Südwestfalen, Herr Benno Sichel (Hagen), gab einen Gesamtüberblick über diesen Bezirk. Dr. Kanowitz, Tef-Awiw, in Berlin, fn Berlin traf Dr. Siegfried Kanowitz, Tel-Awiw, ein, der nach Absolvicrung seiner Tätigkeit als ärztlicher Flüchtlingskommissar von TcJ-Awiw den Auftrag bekommen hat, einen neuen Plan der Kupath Cholim (Arbeiter-Krankenkasse) zu realisicren. Die Frage der ärztlichen Fürsorge in Palästina für die Neueingcwanderten, besonders auch in den Zeiten der Arbeitslosigkeit, stellt eines der dringendsten Probleme der Gesundheitsfürsorge in Palästina dar. Um für Einwanderer aus Deutschland erleichterte Bedingungen für die Erwerbung eines Versicherungsschutzes für sie und ihre Familie zu gewähren, hat die Kupath Cholim einen Plan ausgearbeitet, der unmittelbar vor seiner Verwirklichung steht und über den wir demnächst berichten werden. Schach Bearbeitet von J. Mieses Die nachstehende Partie wurde im Dezember 1935 zu Wien in einem Meisterturnier gespielt. Bei dieser Gelegenheit sei erwähnt, daß der Führer der schwarzen Steine nach mehrjährigem Aufenthalt in Palästina jetzt wieder nach Wien zurückgekehrt ist. D am e n g a m b i t Spielmann Weiß 1. d2 d4 2. 1;2— c4 3. Sgl—13 4. Sbl—c3 5. a2 —a4 ö. 02—e3 7. 1. UXc4 Glaß Schwär* d7— d5 17 I S S g8—16 r!5Xc4 E 1:8—15 e7—e6 S b8—d7 18. c3 t4־ 17. b2Xc3 18. 13—£4 S d5Xc3 L {5—g6 Stellung nach dem 18. Zuge von Weiß Die Theorie empfiehlt hier mit Re! ht L 18—b4. 8. 0 0 L iS «7 0. l)dlc2 . Weiß hat da» bc.oere Spiel, weil Schwur* nicht zu 06 ~־r5 kommt, dagegen e3—e4 auf die Dauer nicht verhindert werden kann. 0. S <17 ~bö **r ״ 7ÄS8 נ h'. 10. i, <■4 — b3 S b6- -d5 1 11. .S 13-- e5 0 -0 a b c <i e 1 g 12.!2!3 D dabn 13. b 113c4 18. .... T 18 .c8!Mit der Drohung 414• ~~a5 nebst Fd U 18. 117■ - Eg 13 c4. 14■■ •15״, e >X!5 (»der 13. ... . L t-7 -dt! 20 ־t ׳ •,5 i 5 0 M J ־£1 ist e6- ׳ c5. Ul r T extrug - 14 zam Vuit r! Ul» enthalt e m• h ul!1׳. .!!IL, n.nm- 20 t4׳x‘b, 1-K׳> 1!7. 21. L lieh 14. a4 u5, Dl f־ ,7־1 15. t3־ un 1 \\ eib -teilt HU! ( n:\\ 1 - -f4, M) 15. . S ־ 15;<- 3- IG. 19. f4 15 c6vf5 t>2:<, 3, 1, 15- - g ). u in! nun kann 20 L rl ■ 03! Weiß I. ht בסי¬ 0־4־ j, lielt-ji, S F h war 1 K i :> t i 11 b wegen t. 16x112 t " h5t S [0 -115. .11■ E g׳> ■rlert n. ־ 14. K gl- -111' . 20 - Ke" ־. ,15 י n. Nun kam S. tu arr du . dr X«!.dt: f׳,־t U-w. (;3— e4 n ־.׳ht I!ehr u! m en üen. Ei je trotz!hier Klilr e re! 14. . . . L dH' 5־)> ha 11VC.Hl• l'arlie. 19. -h7. I, cl \\ eiß). 6, 15. d4X05 S IC-.(17 Internationales Schachturnier zu Moskau Das internaEmuuie Schade urnier zu Mu״׳kau icit am 7. Juni :ml di m Siege Capublaiiea־, geendet, der aus 18 i'aiiu.11 13 /.!!!:er erreicht bat. Ihm iulgt im Ah.tandc von einem /ahier liotwiuiiik 11E zweiter Prei.tr,iger. Dritter Prei-trager, ailerdingi nie iiebln ׳Imnt Altotatiil, ist Floh r mit 9' ., /״ililet!1. Den vierten i'reie, errang Lilienthal 9, den lünllen Kago.-in 8'//■ Dann leigeii: l.a־kcr 8, i'lliska.es. Kan, I, n w e n I i e c h 7'.., kjuinin 7, rfeefis der Feilnelimer sind Mei-ter jüdischer Abkunft; die-i von ihnen sind Preisträger geworden. I, asker, der nach gut an Anfang in der zweiten liaifte des, 'Turniers versagte, ist zum ersten Maie in seiner 47jährigen Schnelllaufbahn prudüa ausgegangen, ilollcndicii liegt liier nur eine vorübergehende Indisposition vor, wie er sie ja auch vor zwei'Jahren im Turnier zu Zürich zeitweise hatte. Aus jüdischen Sdiachvercinen Hamburg. Im Rahmen der durch dun Leipziger JtkfLc!1<m Scharhkongreß anjjereglcn Wuttapick* unjding die. Sf h,1ch;1iut־ilun‘1 Hlnu-Weiß H.im{mrg zu Pfing.stun eine Grupj>u Schach.'pieler des Rar Korliha Leipzig. Die Gäste konnten nur drei Spieler ihrer ersten Mann;.><haf1 mifhringen, währen<l dl weitere aus den unteren Mannschaften zusannntT1ge,'telit waren. Obwohl die llamhurger au׳ h nicht durchweg er.-'ü! Kla>>e zur Stelle lütten, waren sie erwai tun^gemüß stark überlegen und gewamv.־n im Ucsamtergebni» mn IC) : 4 l’unkien. Das Hauptinteresse konzentrieue sich auf die beiden Sjbizcnhreucr. Fajarowicz- I.eipzig gewann na׳h ^1u■ gr/.< it hiu t ein Spiel gegen den Hamburger Meiner Lehmann, und S c h a 1 n o w ה k 1 ־ llanibmg n3hm in einer ideenreichen KamplpaEic an Murukztuk lür die beim Leipziger Turnier erlittene Ni cd o! luge Revan< lut. Die Aufgaben Nr• 12 und 13 wurden ferner rirhiig grlo•.». von Julius Rtisner m Frankfmt a. M. Chawadja Nasar Erzählung von MOSCHE SMILANSKI. Aua dem Hebräischen übertragen von Dr. Paul Riebenield 3. Fertsetiang Seine breite Hand faßte nach der meinen, und er preßte sie wie mit einer Zunge. 5. KAPITEL Aus dein Galil kam ein Gast in unsere Moschawa, einer der Lehrer, und wir drängten ihn, uns vom Galil zu erzählen. Alle Jüngeren der Moschawa versammelten sich in seinem kleinen Zimmer im Gasthaus, bi» es gestopft voll war, und, gedrückt und gepreßt herumstehend, tranken alle durstig die Worte seiner Erzählung. Ich suchte Chawadja Nasar unter den Versammelten und fand ihn in der Nähe des Erzählers stehend, während seine Augen sich in ihn bohrten, als wollte er in sein Innerstes einaringen und alles ausschöpfen, was jener im Lande gesehen hatte. Ich sah, wie der Erzähler mehrere Male seine Augen zu dem ihn anstarrenden Riesen erhob, als ob er von dessen Blick verwirrt wäre. Und das Gesicht meines jungen Freundes war voll großen Interesses. Ich achtete mehr auf dieses Gestellt als auf die Worte des Fremden, und ich konnte darin lesen. Plötzlich verdunkelte sich das Gesicht meines Freundes, der Ausdruck der Liehe schwand aus ihm, und im Augenblick war er verändert und ein ganz anderer Mensch. Was ist los? Was ist ihm geschehen? ״Im Galil ist der Jarden nur ein dünnes Band... Gegen Ende des Sommers versiegt sogar sein Wasser ... und es gibt Stellen, die man dann zu Fuß überschreiten kann...“ ״Das lügst du!“ Alle wandten ihre erstaunten Gesichter in der Richtung der Stimme, die gerujen hatte. Es war die Stimme Chawadja Nasars. ,Seine Züge waren in diesem Augenblick düster und hart, und es schien, als ob in dem kleinen Zimmer gleich etwas Furchtbares geschehen würde. Das Gesicht des Erzählers färbte sich rot wie Blut. ״Was? Ich habe den Jarden doch gesehen. Oft sogar habe ich ihn gesehen!“ Ein schweres Gefühl des Schweigens folgte. Mein Herz bebte, und zitternd blickte ich auf meinen Freund. Sein Gesicht war blaß, und es sprach Schmerz aus ihm. ״Bist du den Jarden in seiner ganzen Länge entlanggewandert?“ Sciae Stimme war kalt und hart. Niemals noch hatte Ich Chawadja Nasar so sprechen gehört. ״Nein. ..“ ״Ah...!“ Welche Beleidigung für den Erzähler lag in diesem ״Ah“ und wieviel Rache für jene andere Beleidigung, die Beleidigung des Jarden! Das Gesicht des Erzählers wurde blaß und noch mehr verwirrt. Stotternd beendete er seine Worte, und danach schlichen wir uns alle, angefüllt mit einem quälenden Gefühl, aus dem Zimmer. Ich wollte nach Hause. Zu meiner Rechten ging mein Freund, und ein hartes Schweigen lastete zwischen uns. Wir kamen an unser Haus, traten aber nicht ein, sondern schritten weiter. Wir gingen in das Feld hinaus. ״Mein Freund...“ ״Bitte?“ ״Ist cs wahr?“ ״Du denkst noch' an den Jarden?“ ״Ist das etwa möglich, mein Freund? ,Ein dünnes Band ... man kann zu Fuß hindurchgehen.. / Das ist doch gelogen, nicht wahr?“ ״Uebcrtrieben wahrscheinlich ..., aber wirklich, ein breiter Fluß ist der Jarden nicht. Er hat Stellen, die nur wie ein dünnes Band aussehen., ״Unmöglich, mein Freund! ,Und die Ufer des Jarden sind gefüllt alle Tage der Ernte... Und die Wasser standen wie eino Mnuer... Und das ganze Volk schritt trockenen Fußes hindurch‘...“ ״Vielleicht war der Jarden im Altertum größer. Daß Flüsse austrocknen, kommt doch vor. Möglich ist auch, daß von Anfang an nur die Phantasie des Volkes ihn groß gemacht hat.. Mein Freund antwortete nichts, und sein Schweigen war hart. Ich wußte, daß sein Herz stürmte, und es tat mir leid um ihn. ״Nein, es ist nicht müglich“, fuhr er plötzlich auf. ״In Kriegszeiten eroberten sie die Furten des Jarden. Das ist doch ein Beweis, daß der Jarden sonst überall tiefer war, und daß die Heere ihn nicht zu Fuß durchschreiten konnten.“ Ich schwieg und ging mit mir zu Rate, wie ich ihn trösten sollte. .,Aber er ist schön, der Jarden, mein Freund. Von allen wird seine Schönheit gerühmt. Er ist schnell, strömend und springt von Fels zu Fels. Schön ist sein Ursprung am Fuße des Hcrmou, und schon ist sein Ende, wenn er sich in das Tote Meer ergießt. Liegt denn di« Schönheit nur in der Breite, mein Freund. ..?“ Er schwieg und antwortete mir nicht. Nach einigen Minuten erst sagte er mit leiser Stimme: ״Die Wolga... Es gibt Stellen, wo das Auge nicht zum anderen Ufer reicht. Ein Meer...“ Mein Herz preßte sich zusammen. Immer weiter war die Phantasie meines Freundes gewachsen, und deswegen war seine Verzweiflung jetzt so bitter. ״Aber zweifellos gibt es doch Stellen, an denen der Jarden breit ist, breit. . Er wandte mir sein Gesicht und seine Augen zu. Konnte ich ihm da entgegnen: ״Nein“? ״Natürlich gibt es die, mein Freund!“ ״Nicht wahr?“ In seiner Stimme zitterte ein Ausdruck der Hoffnung. ״Wir werden doch zum Jarden fahren, mein Freund?“ ״Wir werden fahren.“ ״Von Norden nach Süden werden wir gehen, —■ von seinem Anfang bis zu seinem Ende werden wir ihn entlangwandern!“ ״Bis zu seinem Ende.. ״Und je weiter wir gehen werden, desto breiter und breiter wird er werden!?“ ״Immer breiter.“ ״Keinen Ort werden wir nuslassen. Ganz werden wir ihn sehen, in seiner ganzen Länge?“ ״In seiner ganzen Länge...“ ״Und wir werden an die Stelle kommen, wo er besonders breit ist. Wo seine Ufer voUgefüilt sind, und sein Wasser Wellen schlägt, Wellen! Eine Stelle, wo *ein Wasser die Erde ganz bedeckt...“ Ich schwieg. ״Wir werden doch einen solchen Ort ftucheB, mein Freund?“ ״Wir werden suchen.. ״Und werden wir ihn auch finden?“ Ich schwieg. ״Wir werden ihn finden. .,Im Sommer vertrocknet sein Wasser...*' Mein Freund, das ist doch nicht möglich, daß das Wasser des Jarden versiegt? Das war dach übertrieben. Niemals versiegt das Wasser des Jarden. Von jeher steht es, und es wird in Ewigkeit bestehen. Nicht wahr?“ ״Ja...“ Konnte ich ihm etwa* anderes erwidern? (Fortsetzung folgt)

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