Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 41 (1936)
- Issue
- Heft 47 (12.6.1936)
- Date
- 1936-06-12
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 94% known words query
- IRI
…/2651273-2653922-2653966--28943-2690448- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
- Haifa 1× ep/1047930
OCR text
Nr. 47, 12. VI. 1936 JDDISCHF RllignsCH Af» Seile 3 Ein historischer Schnittpunkt Von Ernst Kahn, Jerusalem Jüdische Bevölkerungsbewegung In Deutschland verringert sich Tag für Tag die Zahl der Juden durch Auswanderung und Sterbeüberschuß; in Palästina steigt gleichzeitig ihre Zahl durch Ein- Wanderung und Geburtenüberschuß. In diesen Wochen haben diese entgegengesetzten Bewegungen sich geschnitten, und dieser Punkt verdient fcstgehalten zu werden. Die teilweise auf Schätzungen beruhenden Berechnungen zeigen ungefähr folgende Entwicklung: Deutschland Palästina Zahl der Juden Anfang 1936 416 50« 375(XX) Auswanderung 1. Jan, bis 1. Juli 1936 21 000 — Einwanderung 1. Jan. bis t. Juli 1936 Sterbeüberschuß 1. Jan. bis 1. Infi 1936 2 300 16000 Geburtenüberschuß 1. Jan. bis 1. Juli 1936 4000 Zahl der Juden Mitte 193(1 393 000 395 000 Die letzten amtlichen Ziffern liegen für beide Länder einige Jahre zurück: Am 1(1. Juni 1933 wurden (ohne das Saargebiet) 409 682, somit einschließlich der Saar etwa 504 000 im Deutschen Reich fcstgcstellt, während der Zensus vom 18. November 1931 in Palästina 174 610 Juden zählte (das war weniger als ein Drittel der damals in Deutschland lebenden). Das nachstehende Diagramm versucht die Entwicklung für die letzten 11 Jahre darzustellen: ln 3* tf!6 >9*9 /?28 1:930 1931 1931 1933 193* 193s 1936 mmm •«■tat ■a«! 4mm« 300000 JZoi U dm dt »V ytM.4* c 4/0*U3 lOOOOO z», UM Die Feststellung wird zwiespältige Gefühle Hervorrufen: die Freude über die Aufbauarbeit in Palästina und die Trauer vieler über die unheimliche Schnelligkeit des Aufirtsungs- Prozesses in dem einst blühenden Judentum Deutschlands. Dabei muß immer wieder eine Tatsache unterstrichen werden: So wichtig die Wanderbewegung für beide Länder ist, so ist sie allein für diese Entwicklung nicht verantwortlich; auch ohne Auswanderung aus Deutschland und auch ohne Einwanderung in Palästina wäre die Grundtendenz, wenn auch nicht das Tempo, die gleiche. Das mag an folgendem Beispiel gezeigt werden: Theorie und Praxis Von Dr. Oskar Wolfsbcrg, Jerusalem Das Meer der Leiden, das gegen uns überall anbrandet, lenkt unsere Aufmerksamkeit von den Grundfragen unserer Existenz immer wieder ab. Das theoretische Interesse wird immer wieder als Luxus abgetan und kommt nicht zu seinem Recht. Dabei wird völlig übersehe[!, daß, ganz abgesehen von der prinzipiellen Bedeutung und Unentbehrlichkeit solcher Bemühungen, sic ja auch die Grundlage unserer Ent- Scheidungen bilden, und daß vieles, was sich heute als zweckmäßige Praxis erweist, nicht dem glücklichen Einfall und der von jeder Theorie unbeschwerten Improvisation zu verdanken ist, sondern sich nur aus vielen, mühevollen denkerischen Ucbcrlcgungcn berichtet, die dem kritischen Moment um ein Erhebliches vorangingen. Diese Auffassung ist, wenn man so will, ein anderer Ausdruck für die Problem- Stellung, die in der Alternative: Rettung oder Erlösung ihren Ausdruck findet. Die Notwendigkeit erneuter vertiefter Betrachtung unserer Schicksalslagc, der nationalen und geistigen, sollen diese Zeilen erweisen. Ich brauche wohl nicht zu betonen, daß damit keiner Prinzipienreiterei das Wort geredet wird. Freilieh scheue ich mich nicht, die geschichtliche Rolle des Zionismus zu akzentuieren und die Linie unserer Geistesgeschichte nicht abbreclien zu lassen. Wiederum fließt die Notwendigkeit prinzipieller Erwägungen aus der Wirklichkeit, aus der Verworrenheit unserer Situation. Weder können das Chaos unserer Gegenwart in seinem ganzen Ausmaß dargestellt noch alle theoretischen Konsequenzen hier in extenso gebracht werden. Einige Beispiele müssen genügen. . Zu den Paradoxien unserer Tage gehört die Lage der Diaspora, gesehen von der zionistischen Warte aus. Wie oft bereits war die Galuth-Arbeit in unseren Kreisen umstritten! Und gerade in Zeiten, da die konkrete Bedeutung Palästinas noch wenig ins Gewicht fiel, gab es bedeutende Zionisten, die in der Konzentration auf die Hauptaufgabe unsere Pflicht beschlossen sahen. Heute kehrt in anderer Weise die Problemstellung wieder. Die Diaspora bedarf des Zionismus und seiner Denkweise. Es gab Momente, wo diese Ahnung bei vielen dämmerte. Jetzt, wo alle Kräfte der Assimilation sich noch einmal Zusammenschlüßen und e!1tscheidenden Widerstand gegen den tiefsten Sinn des Zionismus leisten, ist die objektive Notwendigkeit zionistischer Wegweisung noch viel dringlicher. Die Assimilation ist drauf und dran, den Sinn des Geschehens in sein Gegenteil zu verkehren. Sie akzeptiert Palästina als notwendiges Uebel, findet sich mit ihm opportunistisch ah, strebt aber in Wirk- Voraussichtliche natürliche Bcvölkcrungsbewegung der Juden im Jahre 1936 in Deutschland in Palästina Geburten 1 800 ( - 4,5 »/*,) 12 000 (= 30,0 ״״/״) Sterbefälle _6000 (^ 15,4 1600 3 (״״/י ( q,0"?״n) Geburtenüberschuß — 8 400 (=21,0״/«,) Sterbetiberschuß 4 ״/״10,9-•■) 200׳,,) — Hier fällt die wohl beispiellos niedrige Geburtenziffer für Deutschland und die für moderne Juden ebenfalls beisniellos hohe Geburtenziffer für Palästina auf. Es wäre nun verkehrt, daraus auf eine grundverschiedene Einstellung zum Kinderproblem hier und dort zu schließen. Gewiß ist die Neigung zum Kinde in manchen, namentlich orientalischen Kreisen noch recht erheblich; aber andererseits ist der Neomaltluisianismus in Stadt und Land — teilweise der Not gehorchend — sehr verbreitet. Tatsächlich erklärt sich die verblüffend hohe Gehurten- Ziffer von 30״/oo unter den palästinensischen Juden im wesentlichen aus der völlig anormalen Veit ,1mg der Altersklassen. Es ist keine Volksgruppe weder in der Gegenwart noch in der Vergangenheit bekannt, die altersmäßig so günstig zusammengesetzt ist wie die Juden Pakistinas, umgekehrt wird es schwer halten, eine ähnlich überalterte Menschengruppe zu finden wie die Juden in Deutschland. Das erklärt auch in weitgehendem Maße den Gegensatz in Geburten- und Sterbeziffern dort und hier. Im folgenden wird ein Versuch gemacht, eine ungefähre Schätzung nach Altersklassen zu gehen. Es braucht nicht gesagt zu werden, daß es sich um Schätzungen handeln und eine genaue Zählung erhebliche Korrekturen bringen würde: Die AI 11 e r v e r t e i 1 u n g Mitte 1936 für die Juden i n Deutschland P a 1 ä s t i n a 0— 5 Jahre 8 (MIO =*-־ 0׳״ 2 12 451 10,75 "0 5 — 10 11 500 3 «.0 36 310 - 9,20 « 0 10-15 ־_■ 800 23 6 «0 31938 »״ 8,85 15—20 ־ - 500 20 5,2 0/0 29 833 -- 7,55 «0 20-25 11 600 «״ 3 59 963 15,15 ",, 25-30 ־=-; 400 26 0׳״ 6,8 48 980 : <> ״ 12,40 30-35 ״ 000 31 0״ 7,9 46 215 ״׳״ 11,70 35-40 36 500 -= »'״ 9,3 27 255 ,!״ 6,90 40—45 35 800 « 0',״ 9,1 16 590 - 4,20 «0 45-50 35 300 - ״;״ 9,0 13 035 <,'״ 3.30 50—55 32 400 - ״/״ 8,2 11 060 0׳° 2,80 55—60 32 ()00 - ״/״ 8,3 :■״■ 073 10 2,55 " 0 60—65 32 900 - ״'״ 8,3 6 517 1,65 ",0 65—70 29 100 , 7,4 ()/0 4 233 ״ ״ 1,35 über 70 ♦» 25 600 ■ <״ 6,5 6 517 - ״,״ 1,65 zusammen 393 000 ״;״ 100 395 000 - 0 ׳' 100 Der Unterschied könnte nicht größer sein: Wenn die Schätzung stimmt, so ist heute nur mehr die Hälfte der Juden in Deutschland unter 44 Jahre, in Paiästina aber unter 20 Jahre! lieber 60 Jahre sind in Palästina nur 17 000, in Deutschland aber 87 000 usw. Vor allem aber sind dank der Jugendeinwanderung in Palästina fast 40'•, der Menschen in den Jahren zwischen 20—40 Jahre. Und das ist ja das Charakteristikum des Landes, das jedem in die Augen fällt, ob er draußen in den Siedlungen oder in Tcl-Awiw lebt: Palästina ist das Land der Jugend. lichkeit danach, assimilatorische Inseln zu finden, iin wahrsten Sinne die Zerstreuung Israels seinem Maximum entgegenzuführen und in neuen Wanderungspunkten (nicht -Zentren) die Möglichkeit der Entdifferenzierung weiter zu treiben. Es gibt kein Ideal auf der Welt, und sei es noch so widersinnig, das nicht mit Fanatismus gefördert wird. Die Assimilation hat auch nicht die Hoffnung aufgegeben, daß verlorengegangene oder jetzt entschwindende Gebiete jüdischer Diasporasiedlung einst ihre ehemalige Bedeutung wiedererlangen werden. Hier hat der Zionismus noch nicht seine Funktion in vollem Umfang erkannt. Er kann aus mancherlei Gründen sich einer Emigration nach anderen Ländern als Palästina nicht widersetzen. Richtig gelenkt, dient diese dem Aufbau unseres Nationallleims. Aber das setzt voraus, daß diese neuen Siedln 11 gspunkte nicht als Antagonisten Erez Israels gedacht sind. Es wäre eine große zionistische Aufgabe, eine Koordination hcrzustellen. Unser Beitrag müßte vor allem darin bestehen, die Möglichkeiten zu schaffen für eine nationale Orientierung dieser Arbeit. So wie es überhaupt unsere zionistische Sendung ist, den Einklang zwischen Zentrum und Peripherie herzustellen, damit die Judenheit eine sei, ein jüdisches Volk de facto und nicht nur als Wunsehtraum existiere, so muß im besoiideren das Problem der Wanderung, eines der zentralen Probleme unserer Zeit, unter dem Gesichtswinkel der Mehrung unserer nationalen Kraft, der Vereinheitlichung unserer nationalen Existenz erfaßt werden. Davon sind wir himmelweit entfernt. Aus solchen Erwägungen heraus forderte ich bereits im April 1933 zionistische Aktivität und Initiative in Fragen der Migration, nicht weil ich uns mit neuen, uns dem Prinzip nach fremden Aufgaben belasten wollte, sondem weil ich den Zusammenhang mit unserer eigentlichsten Angelegenheit spürte. Unser Interesse am Gesamtproblcm der Wanderung ist einmal von palästinensischen Erwägungen bestimmt, jedes geeignete Land entlastet Erez. Israel von Olim, die keine ״Olim“ im übertragenen Sinne sind (״ünei Alijah“). Andererseits könnten wir versuchen, die Zufluchtsstätten von Juden zu Ansatzpunkten jüdischen Lebens werden zu lassen. Das bedeutet die Auswahl bestimmter Länder, nicht irgendeiner ״jüdischen“ Wildnis, eines ״nichtbesäten Landes“. Ein Milieu ist notwendig, denn Wanderer, besonders national nicht gefestigte oder gar den jüdischen Nationalismus verwerfende, werden weder die Kraft noch den Willen haben, den Wiederaufbau ihres Lebens unter schwersten Bedingungen auch noch unter das Gebot eines überpersönlichen Willens zu stellen. Gelingt es uns, die in den Abnahmeländern beheimatete Judenheit mit der Uebcrzeugung zu durchdringen, daß nur die zionistische, nationale jüdische Haltung vor der Geschichte und unserer Selbstachtung bestehen kann, ihr Das strahlende Antlitz *Es geschah, als Mosche vom Berge Ssinai herabslieg ... — Mosche wußte aber nidit. daß von seinem Reden mtl Ihm die Hau! seines Antlitzes strahlte .. (2. B. M. 34,29): Wodurch empfing Mosche die Strahlen des Glanzes? Rabbi Jehuda bar Nediemjo sagt: Als Mosche die Tora niedergeschriehen hohe war noch etwas im Schreibrohre zurückgeblieben; er führte es über sein Haupthaar; von daher bildeten sich ihm die Strahlen des Glanzes. Timdinnui ed. Buher, Ki tissa lieber!. v. V. .V, Glatter andererseits die Pflicht der innigsten Aiileilnahme und Fürsorge für die zu ihnen gekommene״ Bruder, über das leihliehe Wold hinaus, nämlich im Geiste der Förderung unserer nationalen Interessen, ans 1 lerz zu legen — eine Pflicht, die sich nicht in hochherzigen Spenden erschöpft ., so haben wir in den tragischen Prozeß zionistisch eingegriffeii. Fs ist nicht nötig, hier ein A r h e i t s p r o g r a 111 m für diese Angelegenheit zu entrollen. Ls versteht sich, welches Maß von erzieherischer und kultureller Arbeit zu leisten ist, wie sehr hier ethische und soziale Instinkte geweckt werden müssen. Die Rolle des Hebräischen leuchtet ein. Der Gedanke der Auto n o 111 i e — nicht so sehr der politischen als vielmehr der kulturellen —, der Autarkie, wenn auch ohne Ueberspannung, kann nicht ztiniekgewieseii werden. Wir sind auf uns gestellt, wir können nichts von anderen erwarten. Dabei bleibt das Problem der Beziehungen von Nation zu Nation als bedeutsam bestellen. I)׳•r Au-.lauscii der Guter, der geistigem, ist ein lebenswichtiger Prozeß: aller eben aus dem Gefühl unserer Besonderheit, I igciiart her.iin. Nicht darf unser Interesse am (int andere•!׳ sich dann inaiiitestieren, die Positionen der anderen zu erstreben. In gibt keine Diffusion, und die Flüssigkeiten . wenn wir dieses phvsikalische Bild auf die nationalen Partner, die aneinander grenzen, anwenden dürfen ■־ sind nicht gleichartig. Es gibt Scheidewände und Membranen zwischen uns und jenen, und nur nach den Gesetzen, die für solche (ircn/erscheinungen gelten, darf die Wechselwirkung erfolgen, F.s muß überraschen und bedeutet einen anGen>1 deutlichen Mangel, daß unsere (!egenwart kein Werk von wirklichem Gewicht über die politische Theorie und die ( u־m hichtsphilosophie des Zionismus hcrvorgvbracbt hat. 1111 Werk dieser Art wäre nicht nur eine notwendige I rgan/iing und ein würdiges Gegenstück zu dem Besten unseres Vollhriiigcns in der Sphäre des Schaffens und Bauens, sondern ein notwendiger Ausdruck unserer historischen Situation. Der Zionismus in seiner besten Gestalt begreift sieh doch als ein geschichtliches 1 11 s 11 11 111 e 111, das sich nicht iin Dienste des Augenblicks erschöpft, sondern einen großen Restitntionsprozelt ciiilcitct, der eine Erhöhung bedeuten soll. Im letzten ist Zionismus!11 e 11 r als Politik, ist Teil der Geschichte — der Unterschied braucht hier nicht näher erörtert zu werden — und deshalb ist der Moment nicht das Entscheidende, so bedeutsam auch vieles Einzelne ist. Größer aber als der Eigenwert des Augenblicks ist sein Ort i!u ücsamtgebäude der Geschichte, noch bedeutsamer seine paradigmatische Rolle. Gerade deshalb ist wiederum die Theorie von so ausschlaggebender Bedeutung. Sie gibt der Gegenwart nicht mir Sinn, sondern auch Dignität. So muß gerade im Gedränge der tragischen Komplikationen, im Labyrinth unserer Nacht der Weg gefunden werden zu einer umfassenden Würdigung־ der Wegrichtung unseres Zeitgescheliens. Man wird hierbei nicht stehen bleiben dürfen. Dieser theoretische Versuch stellt nur einen Ausschnitt dar, der seine Ergänzung erfahren muß durch eine Erneuerung der religionsphilosophisch e n B e 111 11 h u 11 g c 11. Sitzung des Landesvorstandes der ZViD Sonntag, den 14. Juni 1936. Ort der Sitzung: Berlin, Logenhaus, Kleiststraße 10. Beginn: 10 Uhr pünktlich. Tagesordnung: Vormittags: 1. Eröffnungsansprache des Vorsitzenden der ZVfD. 2. Referate über Palästinafragen a) Dr. Werner Senator (.Mitglied der Exekutive der Jewish Agency, Jerusalem); b) Rechtsanwalt Benno Cohn. 3. Aussprache. Nachmittags: 1. 15.15 Uhr: Arbeitsbericht, erstattet von Dr. Franz M e y e r. 2. Anträge. 3. Aussprache. 4.!8 Uhr_: Referat Dr. Michael Traub: ״Aktuelle Probleme jüdischer Wanderpolitik in Deutschland“. Gäste sind nicht zugelassen. Tagung des Beirats der Jewish Agency Montag, den 15. Juni 1936 Ort der Tagung: Berlin, Logenhaus, Kleiststr. 10 Beginn: nachm. 15.30 Uhr pünktlich. Tagesordnung: Rabbiner Dr. Baeck: Vorsitz und Eröffnung. Min.-Rat Dr. Otto Hirsch: Eindrücke über die Einwanderung aus Deutschland. Dr. Werner Senator, Jerusalem: Bericht über die politische und wirtschaftliche Entwicklung in Palästina. Dr. Michael Traub: Bericht über die Arbeit des Keren Hajessod. Aussprache. AUSWANDERUNG * REICHSFLUCHT- UND SCHENKUNGS-STEUER * VERMÖGENS-TRANSFER Rsprüssntansan in Palästina! HAIFA! Harbart Aachnar, 27, Herslstr. King Salomon Bank JERUSALEM: A.M. * J. Hallbronnar Bank Ltd. P O. B 1041 TEL-AVIV: Dr. Jur. W. Marx, 18, SAalom Alciditm Street, Ecke Ben lehoda Road Amtsger,»Rat a. D. Dr. Asctiner Oberreg.»Rat a. D. R, Kempner Berlin W18, MeinekflStr. 9. J 1 Bismardc 2856 (9'/a-13u. 16«/2~19Uhr> Transfer-Projekte / Vermögens-Liquidationen / Anlageberatung Eigene Repräsentanzen in Italien Repräsentanz in Südamerika: Dr. Kurt Scheyo, Sao Paulo iVa^a Marcdial Dcodoro I!