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Jüdische Rundschau · 1936-06-04 · Heft 44-45 (4.6.1936) · page 2

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
41 (1936)
Issue
Heft 44-45 (4.6.1936)
Date
1936-06-04
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Safte 2 JO DIS CH E RUNDSCHAU Nr. 44/45, 4. VI. 1936 1 jüdischen Arbeit im Lande, die die tiefste Berechtigung unseres Werkes darstellen, und die Verknüpfung Eng* lands mit diesem Werke durch Bande der Ehre und Gerechtigkeit. * Die allgemeine Situation im Orient hat sich indessen noch nicht entwirrt. Die Verhandlungen, die in Kairo zwischen England und Aegypten schweben, haben zu großen Schwierigkeiten geführt. Der britische High Commissioner in Kairo, Sir Miles Lampson, hat sich im Zusammenhang hiermit nach London begeben, um dort persönlich mit den Regierungsstellen Fühlung zu nehmen. Es scheint, daß insbesondere die militärischen Fragen bei den Verhandlungen Schwierigkeiten machen. Das andere Nachbarland Palästinas, Syrien, erwartet jetzt die Rückkehr seiner nach Paris entsandten Delegation. Die Entscheidung über das Ergebnis der dort geführten Verhandlungen wird wohl erst fallen, wenn die neue französische Regierung gebildet ist, an deren Spitze Leon Blum stehen wird. Es ist ein interessanter Zufall, daß ein Jude ein gewichtiges Wort über das zukünftige Verhältnis zwischen Frankreich und Syrien sprechen wird, obwohl natürlich kein Zweifel darüber bestehen kann, daß die Entscheidung sich ausschließlich nach der Lage der beiderseitigen Interessen richten wird. Die Diskussion über die Rolle, die Italien im Vorderen Orient spielt, geht indessen in der Weltpresse weiter und ist noch dadurch genährt worden, daß der italienische Generalkonsul in Jerusalem zum Range eines bevollmächtigten Ministers erhoben wurde, was als Hinweis darauf ausgelegt wird, daß Italien der Entwicklung 111 Palästina erhöhte Bedeutung zumißt. Der Negus von Abessinien befindet sich auf der Reise nach London, wo er wie man hört im Hause von Sir El ly Kadoorie Wohnung nehmen wird, eines Angehörigen jener bc* kannten jüdischen Familie, die man als die ״Rothschilds des Ostens“ bezeichnet. Alle diese Vorgänge halten nicht nur die Welt als ganze in Atem, sondern wirken noch viel mehr auf die direkt betroffenen Länder des Orients zurück, deren Entwicklung dadurch immer wieder vor neue Situationen gestellt wird. Das jüdische Wanderungsproblem und insbesondere die Fragen der Auswanderung von Juden aus Deutschland sind der zweite Gegenstand, dem sich das jüdische Interesse der Welt zuwendet. Auch dieses Problem wurde auf der englischen Zionistenkonferenz behandelt. Simon Marks berichtete dort über die Tätigkeit des Council for German Jewry und konnte auf die erheblichen Erfolge der Arbeit himveisen. Mit Recht wandte er sich gegen Mißverständnisse, die in diesem Zusammenhänge über die Stellungnahme des Zionismus zur Wanderungsfrage verbreitet worden sind. Das jüdische Volk braucht Lebensraum. Millionen des Volkes sind attf der Suche nach einer neuen Heimat. Wie könnte eine Bewegung, die die nationale Regeneration des jüdischen Volkes zum Ziele hat, an dieser Tatsache vorübergehen! Der Zionisraus fühlt sich für alle nationalen Sorgen und Aufgaben des jüdischen Volkes verantwortlich, und er braucht nicht zuletzt deshalb eine starke Diaspora, weil der Aufbau Palästinas aus ihr seine Kräfte bezieht. Die Lenkung der jüdischen Wanderung in die verschiedenen Teile der Welt Ist daher eine Angelegenheit, an der er mit ganzer Kraft Anteil nimmt. Er sieht seine besondere Aufgabe darin, dafür zu sorgen, daß die-e Wanderung nicht zu einer sinnlosen Zersplitterung des Volkes führt, sondem daß auch .־de unter nationalen Gesichtspunkten gelenkt wird. Jüdische Emigration kann nur dann einen Sinn für das jüdische Volk haben, wenn die Auswandernden Träger des nationalen Bewußtseins sind, uml wenn sie ein Leben als Juden in neuen Landern fuhren wollen. Die Vorbedingungen liierfür zu schalfei! und so nicht allein individuelle Hilfe zu leisten, sondern konstruktive nationale Arbeit durchzufuhren, ist die Aufgabe der hierfür zuständigen jüdischen Iimtitutionen, an denen der Zionismus den lebhaftesten Anteil nimmt. Ls wäre verhängnisvoll, wenn — wie es gelegentlich versucht wurden ist — diese Einrichtungen zu einer Domäne derer gemacht würden, die das nationale Judentum ablehnen und in der Förderung der Wanderungsbewegung lediglich Philanthropie erblicken. Demgegenüber ist sich dm zionistische Bewegung in allen ihren Teilen bewußt, daß die Durchführung der jüdisehen Emigration, wohin immer sie gerichtet ist, eine nationale Aufgabe ersten Ranges ist, an deren materieller und geistiger Durchführung das nationale Judentum einen entscheidenden Anteil zu nehmen hat. '* Dennoch kann nicht verkannt werden, daß d i e Rolle Palästinas in dieser Emigrationsbewegung eine eigenartige und einzigartige ist. Es ist gewiß nicht der Punkt in der Welt, wo man es am leichtesten hat, sondern im Gegenteil ein Ort schwerer wirtschaftlicher und politischer Probleme. Nicht darin ist seine Eigenart begründet, daß es heute in einer Weltsituation, die die Tore der meisten Länder verschlossen hält, zum weitaus wichtigsten überseeischen Einwanderungsland für Juden geworden ist, sondern darin, daß hier — und hier allein — die Siche!heit gegeben ist, daß der Jude als Jude existieren und ein neues jüdisches Leben begründen kann. Die Erkenntnis dieser Besonderheit Palästinas wird gerade in einem Augenblick wieder wach, Zur Lage i Aufruf zu bewaffneter Erhebung In Jaffa, Nablus und zahlreichen anderen arabisehen Ortschaften wurde ein Aufruf zu bewaffneter Revolte verbreitet. In Jaffa wurden Proklamationen mit der Losung ״Rühret die Trommeln des Aufruhrs“ angeschlagen, ln dem Aufruf wird die Jugend zu den Waffen gerufen, um der Staatsgewalt aktiven Widerstand entgegenzuset/en. ln Nablus wurden Tausende Flugzettel verbreitet, in denen zur Erhebung aufgefordert wird. Auf einer gemeinsamen Beratung der Vertreter von 17 arabischen Dörfern bei Jaffa wurden der Anschluß an den Streik, Revolte gegen die Palästinaregierung und Boykott der Juden als Antwort an die Regierung proklamiert. Der Distriktskommissar von Haifa hat die arabischen Führer zu sich berufen und sie darauf aufmerksam gemacht, daß nicht nur Land-, sondern auch Marinctruppen in Haifa eingesetzt werden würden, falls es am 2. Juni zu Kundgebungen kommt. 150 arabische Polizisten in Jerusalem haben in einer Versammlung beschlossen, sich dem Streik an- /!!schließen, wenn sie von der Palästinaregierung den englischen Polizisten nicht gleichgestellt würden und wenn weiterhin arabische Polizisten in jüdische und jüdische Pol!- zisten in arabische Vierte! geschickt werden sollten. Ein bis zum 4. Juni befristetes Ultimatum wurde von den arabischen Polizisten ihrem Vorgesetzten übergeben. Dem Beispiel der Jerusalemer Polizisten folgend haben auch die arabischen Polizisten von Ramallah beschlossen, in den Streik zu treten, wenn ihnen nicht vollständige Gleichstellung mit der englischen Polizei zugebilligt wird. Nachdem das Ultimatum überreicht worden war. hielten die höheren englischen Polizeibeamten unter dem Vorsitz des Oeneralinspektors Spie er eine Sitzung ab, in der die Forderungen der arabischen Polizisten abgelehnt wurden. Oie Regierung bat drei arabische Zeitungen für 14 Tage verboten. Die Zensur wurde verschärft. Der hebräischen Presse ist die schriftliche Aufforderung zugegangen, Nachrichten über drohende Dienstverweigerung von Polizisten und ähnliche Gegenstände nicht zu veröffentlichen. Streik arabischer Stadtverwaltungen Jerusalem, 2. Juni. Die Stadtverwaltungen von Jaffa, Tulkerem und Gaza, sowie von fünf anderen größeren arabischen Gemeinden sind am 2. Juni ln den Streik getreten. Am Sonnabend nachmittag hatten die Bürgermeister der arabischen Städte eine Abordnung zum High Commissioner Sir Arthur Wauchope entsandt, der die äußersten Anstrengungen machte, um den Streik noch im letzten Augenblick zu verhüten. Wauchope schlug vor, den Streik abzubrechen, worauf die Königliche Kommisslon sofort nach Palästina kommen wird, um die arabischen Beschwerden anzuhören; die Bürgermeister lehnten ab, es sei denn, daß die jüdische Einwanderung eingestellt wird, ln einer am Abend in Ramleh abgehaltenen Beratung der arabischen Bürgermeister einigte man sich darauf, den Streikbeschluß aufrecht zu erhalten. Der Bürgermeister von Haifa, Hassan Shukri, nahm an der Unterredung mit dem Oberkommissar nicht teil. Zehn weitere arabische Bürgermeister, unter Ihnen auch der Bürgermeister von Jerusalem, Dr. K h a 1 d 1, haben den Anschluß an den Gemeindestreik für den Fall angedroht, daß die Palästinaregierung die Forderungen der Araber nicht binnen zehn Tagen erfüllen sollte. Der Streik der Stadtverwaltungen wird fast lückenlos durchgeführt, ln Jaffa setzt nur die Wasser- Versorgungsabteilung des dortigen Magistrats ihre Tätigkeit fort. Die Straßenreinigung ist von der Gesundheitsabteilung der Regierung übernommen worden. in Haifa haben englische Matrosen die Bewachung des Hafens übernommen. Vor der Verkündung: des Standrechts? Jerusalem, 2. Juni. Wie die Jüdische Teleraphen-Agentur erfährt, hat die Palästinaregierung bereits en Text für die Proklamierung des Standrechts (martlal law) ausgearbeitet. Die Proklamation soll sofort veröffentlicht werden, wenn der Terror nicht nachläßt. Aus Aegypten ist ein weiteres Bataillon zur Verstärkung der palästinensischen Truppen eingetroffen. Truppen und Polizei stehen heute ln Jaffa und Haifa ln t Alarmbereitschaft, um bei etwaigen Kundgebungen und Ausschreltungen Im Zusammenhang mit dem heutigen Geburt»- tag Mohammeds einzugreifen. Auf den Dächern der Häuser sind Maschinengewehre in Stellung gebracht. Autobusse der jüdischen Gesellschaft ״Egged“ besorgen auf der Strecke Jerusalem—Tel-Awiw den Transport von Truppen und Material unter Bedeckung englischer Maschinengewehrabteilungen. Die Lokomotive eines aus Jerusalem nach Ludd fahrenden Zuges entgleiste nach einem Zusammenstoß mit einer Steinbarrikade, welche über das Geleise gelegt worden war. Menschenopfer sind nicht zu beklagen; der Eisenbahnverkehr nach Jaffa ist unterbrochen. Der Stadtrat von Tel-Awiw richtete an die Regierung die dringende Bitte um G e w ä h r 1111 g v o 11 E n t s c 11 ä d i g u n - gen an die Familien der Juden, ,weiche in Jaffa ermordet oder lebenslänglich arbeitsunfähig gemacht worden sind. Die Regierung hat den Tei-Awiwer Magistrat verständigt, daß sie die Zahlung der Unterst ützungs beitrage für jüdische F I ü c 1111 i n g c am 17. Juni einstellen wird. Der Gouverneur von S a f e d belegte zwei arabische Straßen der Stadt mit einer Kollektiv strafe von £ 200, welche binnen 24 Stunden zu zahlen ist. Nach dem Abschluß von Beratungen, die vier Tage in Anspruch genommen haben, verließen am 2. Juni mehrere hohe englische Militärs Palästina, um nach London zurückzukehren. Inzwischen ist das 2. Bataillon des Bedfordshire and Hertfordshire-Regiments in Palästina eingetroffen. Weitere Truppen werden erwartet. In einem amtlichen Communique wird mitgeteilt, daß auf dem Karmel bei Haifa, sowie bei Ramleh jüdische Autob u s s e beschossen wurden. Es gab keine Verletzten. In Nazareth wurde ein Bombenanschlag gegen die Polizei- Station verübt. Die Fensterscheiben wurden zertrümmert, verletzt wurde niemand. Drei Bomben sind in Tulkerem, zwei in Ramleh geworfen worden. Bei Ben Sehe m e n kam es zu einem Kugelwcchscl zwischen Polizei und Arabern, die versucht hatten, jüdisches Besitztum in Brand zu stecken. Auf seiten der Polizei wurde niemand verletzt. Zu Brand- Stiftungen kam es auch in Tel A d a s c!1 i m und J a b n e e!, wobei beträchtlicher Schaden entstand. Die Telephonarbeiter der Linie nach Pctach Tikwah haben sich dem Streik angeschlossen. Unter den englischen Truppen sind Flugblätter verteilt worden, in denen sie von dem ״Zentral- Komitee der Kommunistischen Partei Palästinas“ zur Meuterei aufgefordert werden. Aus derselben Quelle stammen Flugblätter in hebräischer Sprache, in denen die jüdischen Arbeiter aufgefordert werden, den Araberstreik gegen englischen Imperialismus und Zionismus zu unterstützen. Ruhiger Verlauf des ״Prophetentages“ Jerusalem, 3. Juni. (JTA.) Der ״Prophetentag“, der Tag der Geburt Mohammeds, ist in Jerusalem, Haifa und Jaffa r uh lg verlaufen. Die aus den Dörfern zum Gottesdienst nach Jaffa kommenden Fellachen wurden von der Polizei nach Waffen durchsucht. Bei Mikwe Israel wurde eine Bombe gegen einen jüdischen Autobus geschleudert. Einer der Passagiere, David Leibowitsch, wurde verwundet. Das Gericht in Jerusalem hat den 65jährigen Juden Isaac Chorusch freigesprochen, der von Arabern fälschlich beschuldigt worden war, In der Altstadt einen Mordversuch an einem 14jlhrigen Kind verübt zu haben. Aegypftische Stimmen In Kairo wurde It. ״Frankf. Zig.“ vom 30. Mai unter dem Vorsitz Dr. Saids, des Präsidenten der jungmohammedanischen Weltvereinigung, im Beisein vieler prominenter Persönlichkeiten ein Komitee zur Unterstützung der arabischen Bewegung in Palästina gegründct. Ferner wurde die Entsendung einer panislamitisehen Kommission zur Prüfung der Lage beschlossen und Finanzmittel zur Unterstützung notleidender Palästinenser bereitgestelit. In einer Resolution wird gegen die englische Mandatsregierung protestiert. ״AI Guehad", das führende Organ des Wafd in Kairo, veröffentlicht einen weiteren Artikel, in dem erklärt wird, daß die einzige Lösung des Palästina-Problems eine Verständigung zwischen Arabern und Juden sei. (Weitere Berichte Seite 15) Palästina in dem das jüdische Volk in bezug auf das Land vor Schwierigkeiten steht und sich fragt, welches der Sinn seiner Arbeit und seiner Opfer für diese Sache ist. Es ist erfreulich zu konstatieren, daß in allen Teilen der Welt die Erkenntnis von Palästinas Sonderstellung im jüdischen Volke heute wach ist; die zionistische Bewegung darf diese Tatsache als einen Erfolg ihrer nationalen Erziehungsarbeit buchen. Auch aus dent großen Zentrum des jüdischen Volkes im Westen, aus den Vereinigten Staaten wird uns berichtet, daß die Begeisterung für Palästina und die Verbundenheit mit der Arbeit im Lande ungeschwächt anhält; ein konkretes Symptom hierfür ist das Ergebnis des in den letzten Monaten durchgeführten United Palestine Appeal, der bereits die respektable Summe von 1200 000 Dollar erbracht hat. Auch über den Kreis des amerikanischen Judentums hinaus ist diese Arbeit nicht ohne Eindruck geblieben. Wir hörten erst in den letzten Tagen, daß eine Abordnung nichtjüdischer Amerikaner, besonders aus kirchlichen Kreisen, den britischen Botschafter in Washington aufgesucht hat, um ihm eine Petition für den Fortgang und die Erweiterung der jüdischen Arbeit in Palästina zu überreichen, wobei ihre Stellungnahme mit menschheitlichen Argumenten begründet wurde. In der Tat liegt hierin ein besonders wichtiger Hinweis auch für uns. Wir müssen in einer Zeit, in der wir in Palästina des Schutzes durch die staatlichen Machtmittel bedürfen und ihren Einsatz im Interesse einer ruhigen Fortsetzung der Arbeit verlangen, betonen, w elch große m e n s c 11 - liehen Werte die zionistische Arbeit in Palästina enthält, welche Kräfte menschlicher Erneuerung in ihr wirksam werden, und daß wir ins Land kommen, nicht um es seinen Bewohnern zu rauhen oder um sie zu unterdrücken, sondern um neben ihnen in Freiheit zu leben. Darum können wir mit reinem Gewissen die Sympathien und die aktive Unterstützung Englands und der Welt fordern, weil wir eine Sache vertreten, die in ihrem innersten Wesen rein ist. In den Tagen der Gew a 11 und des Aufruhrs bedürfen wir selbst dieser Erkenntnis, die uns die Sicherheit gibt, daß unser Werk mit Anschlägen und mit den Mitteln der Gewalt nicht zu vernichten noch in seinen Grundlagen zu erschüttern ist. K. L. Tagung: des Beirats der Jewish Agency Am Montag, dem 15. Juni, nachmittags 15.30 Uhr, findet auf Einladung des Präsidiums des Keren Hajessod die erste Tagung des Beirats der Jewish Agency ln Berlin, Logenhaus Kleiststr. 10, statt. Näheres wird ln der nächsten Nummer der ״Jüdischen Rundschau“ bekanntgegeben. In einer Sitzung des kanadisch-jüdi sehen Kon• g r e s s e s wurde an England der Appell gerichtet, die Ordnung in Palästina zu wahren. Ilauptschriftleiter! Dr. Robert W e 11 s c h, Berlin - Charlotfenburg 0 (auch verantwortlich für die Aufnahme von Bildern). Stellvertreter: Kurt L o c v e n ז I c i 11, Berlin W 15. Anzrigenleifcr und verantwortlieh für den Inhalt der Anzeigen: Hermann Kinn, Berlin W 15. Gültig Anzeigen - l’reuüstc 5 vom 1. April 1938. Verlag und Anzcigenverwaltung! jüdische Rundschau, Berlin W 15, Meinekeur. 10. D.-A. April 37 625. — Druck! Siegfried Schalem, Berlin-Schöneberg.

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