Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 41 (1936)
- Issue
- Heft 41 (22.5.1936)
- Date
- 1936-05-22
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
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Seite 2 JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 41, 22. V. 1936 Die Palästina-Ereignisse die Untersuchung wichtig sein, die durch die von der englischen Regierung jetzt geplante Royal Commission durchgeführt werden. Kolonienminister Thomas hat in unmißverständlicher Weise die Aufgaben dieser Kommission begrenzt und betont, daß auch für ihre Unter■ suchungen die Bestimmungen des Mandats in vollem Umfange Geltung!iahen und daher nicht zur Diskussion stehen. Es ist wichtig, in diesem Augenblick hierauf hinzuweisen, zumal diese Kommission nicht die erste ist, die im Aufträge der englischen Regierung das jüdischarabische Problem in Palästina untersucht. Schon im Jahre 1021 wurde die sogenannte H a y croft-Kom - mission nach Palästina entsandt, die sich mit den Unruhen des 1. Mai beschäftigte. Ihr folgte im Jahre!922 die Publikation des Ch 11 rc 11 i 1! sch en W e i ß b u c h e s, Wegen der Feiertage erscheinen die nächsten Ausgaben als Doppel-Nummern. Nr. 42/43 am Dienstag, dem 26. Mai, Nr. 44/45 am Donnerstag, dem 4. Juni das neben Balfmir-IXklaration und Mandat zu einer Grundlage der briti-clicn Palästina-Politik geworden ist. Nach den schweren!'rauhen de־. Jahres 1929 folgte die Unglück.elige Periode der Shaw-Kommission und sodann die Veröffentlichung des Simpson-Berichtes über die Bodenprohleme Palästinas und die Einwanderung-dragen, die damals /u einer Erschütterung der Beziehungen zwischen der Mandats-Regierung und der JevtUh Agency führten. Dioe Untersuchungen litten daran, daß die K׳>n1mis-i>>n sieh in ihrer Mehrheit das Problem allzu leicht in achte und von den konkreten Ursachen der damaligen l 'm uhen ausgehend zu Schlüssen kam, die im Grunde die Voraussetzung’ der besonderen Situation Palästinas negierten: daß nämlich jüdische Ein- Wanderung nach Palästina und jüdische Arbeit itn Lande integrale Bestandteile der׳ PaüUtiiia-Politik bleiben müssen; wirkliche •Aufgabe der Untersuchung’ wäre es gewesen, Wege zu weisen, die unter Innehaltung dieser Grund- Voraussetzung eine Wiederholung der unglücklichen Ereignisse verhindert hatten. Wir sind der Ueber/etggung, daß eine derartige Gefahr, ihre Aufgabe miß/uverstehen und damit weniger zur Befriedung als zur Erregung neuer Spannungen beizutragen, van der jetzt angekündigten Kommission vermieden werden wird. Mit Recht hat die Londoner ״Times“ in einein an anderer Stelle der heutigen Ausgäbe auszugsweise wiedergegebenen Leitartikel auf die begrenzte W i r k u n g s m ö g 1 i c h k e i t einer derartigen Kommission überhaupt hingewiesen, der gegenüber die Verwaltungsarbeit ein entscheidendes Gewicht besitzt. Dennoch vermag auch eine objektiv geführte Untersuchung der Verwaltung wichtige Ratschläge zu erteilen. Es wird dabei jedoch darauf ankommen, daß die Kommission wirklich den ganzen Umfang des Problems sieht und bei ihren Urteilen davon ausgeht, daß einer der Partner in dem Kräftespiel der palästinensischen Politik das jiidische Volk als ganzes ist, das mit Palästina willcnmäßig, wirtschaftlich und seelisch untrennbar verknüpft ist. Aus dieser Voraussetzung erst ergeben sich ja die Problerne und Schw ierigkeitcn, die in Palästina akut geworden sind; wir Juden wurden es gewiß am meisten begrüßen, wenn durch die Untersuchung der Frage eine Entspannung der Situation herbeigeführt und ein Beitrag zur dauernden Befriedung des Landes gegeben werden konnte. * Wahrend diese politischen Erwägungen in den Vordcrgrtind des Interesses zu treten beginnen, geht der arabische Widerstand im 1. a 11 d c mit unverminderter Scharfe weiter. Es ist der Mandatsverwaltung immer noch nicht gelungen, den arabischen Terror zu unterdrücken, dem bisher 2b jüdische Mens c h c n 1 e h e n / 11 m O p f e r gefallen sind. Die Erregung darüber ist in der jüdischen Bevölkerung Palästinas sehr groß und begreiflich; auch der materielle Schaden, der durch die Vernichtung jüdischen Gutes, durch Brande und Anschläge in den Städten und auf den Feldem der Siedlungen eingetreten ist, wiegt schwer. Dennoch steht der Jischuw in Einigkeit und Disziplin zusammen, denn er weiß, daß der schwerste Schaden, der unserer Arbeit durch die Unruhen und den arabischen Terror zugefügt werden konnte, darin läge, daß wir die tägliche Arbeit nicht fortsetzen. Wenn in den nächsten Monaten auf Grund der neuen Zertifikate viele Tausende arbeitsbereiter junger Menschen ins Land kommen, werden sie in die für sie bereitgestellten Wirtschaftspositionen einrücken können; sie werden zugleich durch ihre Ankunft das Gefühl der Stärke vermehren, das die jüdische Bevölkerung Palästinas gegenüber allen Angriffen in dieser Zeit erworben hat. K. L. Die Untersuchungs-Kommission London, 18. Mai. (JTA.) Die Ankündigung des Ministers für die Kolonien, daß eine Königliche Komrn i s s i o n zur Untersuchung der Ausschreitungen und Unruhen nach Palästina entsandt werden soll, erfolgte in der Unterhaussitzung vom 18. Mai bei der Beantwortung einer Anfrage des Abgeordneten Oordon MacDonald. Abg. Gordon MacDonald fragte, welche Schritte unternommen worden seien, um den arabischen Führern In Palästina zur Kenntnis zu bringen, daß die Regierung JSr. Majestät sich durch Gewalt oder Gewaltandrohung von der Durchführung des Mandats nicht werde abbrinjgen lassen. _ Kolonienminister j. H. Thomas antwortete, der High Commissioner habe den arabischen Führern den Standpunkt der englischen Regierung durchaus klar gemacht. Er wolle diese Gelegenheit benutzen, um zu erklären, daß die Regierung Sr. Majestät die in Palästina infolge von Rassen- Unruhen und einem dauernden Zustand der Beunruhigung entstandene Lage einer ernsten Betrachtung un-!erzogen habe. Das erste Erfordernis sei die Herstellung der bürgerlichen Ordnung; der High Commissioner unternehme alle notwendigen Schritte zu diesem Zweck. Infolgedessen sei die Regierung zu der Entscheidung gekommen, daß die geplante Entsendung einer arabischen Abordnung nach London den entstandenen Verhältnissen nicht mehr entsprec h e n würde und daß stattdessen die Durchführung einer Untersuchung an Ort und Stelle wünschenswert sei. Sie habe daher beschlossen, nach Wiederherstellung der Ordnung, Sr. Majestät die Ernennung einer Königliehen Kommission zu empfehlen, weiche ohne die Bestimmungen des Mandats in Frage zu stel- I e n, die Ursachen der Unruhe und der angeblichen Beschwerden von Arabern und Juden erforschen solle. In Beantwortung einer Frage des Oppositionsführers Major A111 e e teilte der Minister weiter mit, daß der Beschluß über die Entsendung einer Kommission ohne vorherige Befragung der Führer der beiden Geme i n s c haften in Palästina gefaßt worden sei. Lord Winterton fragte: Habe ich zu verstehen, daß die Königliche Kommission nicht die Freiheit haben wird, die Bestimmungen des Mandats zu erwägen, und daß es der Kommission nicht frei stehen wird, zu beurteilen, in welchem Ausmaß das Mandat durchgeführt ist oder nicht? Koionienminister Thomas: Die Kommission wird in der Lage sein, zu erklären, ob das Mandat richtig interpretiert wird (fairly interpreted), es wird ihr aber nicht frei stehen, das Mandat selbst in Frage zu steilen. Weitere Unterhaus-Anfragen angekündigt London, 18. Mai. (JTA.) Für die Unterhaussitzung vom 20. Mai hat der Abgeordnete Morgan eine Anfrage an den Kolonienminister angekündigt, in der der Minister gefragt wird, ob es ihm bekannt sei, daß der Mufti von Jerusalem, dessen Gehalt von dem palästinensischen Schatzamt bezahlt wird, ein Mitglied des arabischen General- Streikkomitees ist und bei der Organisierung der Fortset/ung und Ausbreitung des Streiks in den Häfen, bei den Bahnen und im Staatsdienst im allgemeinen aktiv tätig ist; was gedenke die Regierung in dieser Sache zu unternehmen? Eine zweite vom Abg. Morgan angekündigte Anfrage bezieht sich aut die Gründe der Weigerung der Palästina■; Regierung, den seit dem Beginn der Unruhen vor zwei ״Times“ über die Untersuchungs-Kommission In einem redaktionellen Artikel nimmt die ״Times“ vom 19. Mai zur Unterhaus-Erklärung des Koloniaiministers Thornns über die Einsetzung einer Untersucliungskommission in Palästina Stellung, indem sie auf die ständige Verschied!- terung der Lage in Palästina trotz den Bemühungen Wauchopes um einen Ausgleich hinweist. Zur Rede des Ministers Thomas schreibt das Blatt, daß die Erklärung, die Ordnung müsse wiederliergestcllt und aufrechterhaltcn werden, allseits begrüßt werden wird. Bedenken bestünden freilich über die Ankündigung einer neuen Untersuchung■ k o m m i s s i o n, denn es sei schwer zu sehen,_ wie diese Kommission irgend etwas von Bedeutung den Berichten ihrer Vorgänger hinzufügen könnte. 1921 sei bereits eine Kommission tätig gewesen, die dem Parlament berichtet habe. Das freilich geschah vor der endgültigen Regelung der britischen Verwaltung durch die Mandatskominisson des Völkerbundes. Seitdem ist dieselbe Prozedur mit fast monotoner Regelmäßigkeit wiederholt worden. Die Shaw-Kommission, die nach den Unruhen von 1929 ernannt wurde und im März 1930 berichtete, schlug vor, daß die britische Regierung eine Verlautbarung veröffentlichen sollte über die Politik, die sie in bezug auf die Interpretation der Stellen im Mandat betreiben wolle, die die Sicherung der Rechte der nichtjüdischen Gemeinschaften betreffen, und daß sie ausführliche Richtlinien in bezug auf die Einwamlerungskontrolle und den Landverkauf festiegen sollte. Hier liegt die Wurzel aller Scliwierigkeiten. Es liegt in der Natur der Sache, daß es unmöglich ist, b e i d e־ S e i t e n zu befriedigen. Jede hat die Verwalturig de’r Begünstigung der anderen Seite beschuldigt, was vielleicht darauf hindeutet, daß das Gleichgewicht im ganzen gehalten worden ist. Was gefehlt hat, war, wie schon die Shaw-Kommission 1930 ausführte, eine ausführliche Festlegung der Politik bezüglich der Ein- Wanderung und A n s i e d I u n g. Als die Regierung den Shaw-Bericht erhalten hatte, sandte sie Sir Simpson zur Untersuchung der Probleme der Einwanderung und des Landkaufs nach Palästina und veröffentlichte auf Grund seines Berichtes im Oktober 19:30 ein Weißbuch. Leider war diese Verlautbaning keineswegs unzweideutig. Sie enthielt Stellen, die so unbestimmt abgefaßt waren, daß sie beinahe Wochen gesperrten Hafen von Jaffa wieder zu öffnen oder dafür das Ausladen von Lastwagen und Schiffen in Tei-Awiw zu gestatten. Bestimmungen gegen Waffentragen und Geheimbündelei Jerusalem, 19. Mai. (JTA.) In der ״Palestine Gazette“ werden folgende außerordentliche M a ß n a h - men und Verordnungen der Palästina-Regierung augekündigt. Wer Dolche erzeugt, verkauft oder trägt, wird mit drei Jahren Gefängnis oder 100 Pfund Geldstrafe bestraft. Wer in öffentlichen Straßen Messer trägt, wird mit einem Jahr Gefängnis bestraft. Die Polizei wird ermächtigt, ohne Haftbefehl Personen zu verhaften, die illegale Ansammlungen bilden. An öffentlichen Orten getragene Waffen jeder Art einschließlich von Knüppeln und Eisenstöcken sind von der Polizei zu beschlagnahmen. In einem amtlichen Cotnmuniquc wird bekannfgegeben, daß das arabische Dorf Ziff bei Akko mit einer Kollektivstrafe belegt wurde, weil die Telephondrähte abgeschnitten worden sind. Schutz der Amerikaner Jerusalem, 19. Mai. (JTA.) Der amerikanische Generalkonsul in Jerusalem, Loland B. Morris, hat an die in Jerusalem lebenden amerikanischen Staatsangehörigen Verhaltungsmaßregein für den Fall von Unruhen herausgegeben. Der Generalkonsul hat an das amerikanisch-jüdische Zentrum, dem 600 amerikanische Bürger angeschlossen sind, ein Schreiben gerichtet, iri dem er empfiehlt, zunächst amerikanische Flaggen vorzubereiten, die im Fall von Unruhen auf den Gebäuden des Zentrums auffällig gezeigt werden sollen. Sodann hätten sich bei einem allgemeinen Aufruhr sämtliche amerikanischen Juden in dem Zentrum. zu versammeln, bis Konsulatsbeamte cintreffen. Schließlich seien beim Konsulat alle Namen und die Paßnummern der in Jerusalem lebenden amerikanischen Juden einzutragert. Vorher hatte der Generalkonsul das Zentrum besucht, um den jtidisehen Mitgliedern zu versichern, daß das Konsulat in dauerndern Kontakt mit den lokalen Behörden betreffend Leben und Eigentum der Amerikaner stehe. Italiens Stellungnahme DNB. meldet aus Rom: Die gesamte römische Abendpresse wendet sich unter Hinweis auf das bereits vom italienischen Generalkonsul in Jerusalem veröffentlichte Dementi aufs schärfste gegen die in Palästina erscheinenden jüdischen Zeitungen, die, wie das Giornale d’Italia“ schreibt, im Dienste der englischen Sanktionspresse ihre Verdächtigungen wegen ang e b 1 i c 11 c r italienischer Umtriebe in P a 1 ä - s t i n a veröffentlichten. Nach Ansicht des halbamtlichen italicnischcn Blattes liege die Verantwortung für die Unruhen in Palästina einzig und allein bei der englischen Regierung, die in einem ihrer Verwaltung anvertrauten Mandatsgebiet eine gefährliche Politik treibe, indem sie Haß ־׳und Opposition zwischen den verschiedenen Lagern hervorruft, um dann als Vermittler auftreten zu können. Die Unruhen und blutigen Konflikte der letzten Monate seien das Ergebnis dieser Politik, während Italien an diesen Vorgängen weder eine direkte noch eine indirekte Verantwortung trage. zu Mißdeutungen aufforderten. Teile davon wurden von den arabischen Führern falsch übersetzt und als Angriff gegen den Zionismus benutzt. Und sie freuten sich darüber, was sie als Erfolg ihrer Agitation und der Unruhen betrachteten, die sie angestiftet hatten. Die Juden waren verstimmt, und eine Zeitlang schien es, als ob die Verwaltungsmaßnahmcn und die Zionistische Organisation nicht mehr imstande sein würden, zusammenzuarbeiten, wie es das »Mandat vorschreibt. Auf ihre Proteste antwortete M a c D o n a 1 d einige Monate später an Dr. Weizmann und gab eine autoritative Interpretation des Weißbuches. Diese Wiederherstellung des Friedens mit den Zionisten jedoch verärgerte wiederum die Araber. Man kann nicht die Notwendigkeit einer Einwanderungskontrolle in Uebereinstimmung mit wirtschaftlichen Erwäguagen leugnen, ebensowenig wie in bezug auf Landverkäufe, die die allgemeine Politik der Ansiedlung betreffen. Die Verwaltung kann nicht Entwicklungen ermutigen, die ein landloses und arbeitsloses arabisches Proletariat zu schaffen drohen. Es besteht kein Grund zu Pessi tn i s m 11 s. Der Sonderkorrespondent der ״Times“ habe in seinem Bericht (siche ״J.R.“ Nr. 40) dem Aufschwung in Palästina warmes Lob gezollt. Die britische Verwaltung und der Fleiß der Juden habe einen Wohlstand hcrvorgehracht, der Arabern wie uden zugute gekommen ist. Seine Analyse der arabischen Jnzufricdcnheit scheint zu zeigen, daß, soweit die Schicht der Effcndis betroffen ist, die Unzufriedenheit in hohem Maße grundlos ist, da sie hauptsächlich auf Eifersucht beruht. Aber er ־zeigt, daß der Bauernstand eine Rückversieherung verlangt, eine Garantie, daß er nicht von Fremden verdrängt wird oder in wirtschaftliche Abhängigkeit gerat. Die neue Kommission wird zweifellos berichten können, welche Veränderungen in den Bedingungen seit den Untersuchungen von Simpson eingetveten sind. Es wird dann die Pflicht der Regierung sein, ihre Politik klar fest zu* legen und dabei zu bleiben. Er ist einer der Fälle, in denen Vcrwaltungspraxis — im Kolonialministerium nicht weniger als in Jerusalem — wichtiger ist als Untersuchungen. (Weitere Berichte Seite 11) Hauptfchriftlciter: Dr. Robert Welt sch, Berlin - Charlottenburg 9 (auch verantwortlich für die Aufnahme von Bildern). Stellvertreter: Kurt I-oewenstcin. Berlin VV 15. Anzeigenleiter und verantwortiiclt für den Inhalt der Anzeigen; Hermann F i n n, Berlin W 15. Gültig Anzeigen - Preisliste 5 vom 1. April 1936. Verlag und Anzcigcnverwaltung: Jüdische Rundschau, Berlin W 15. M<׳mt kestr. 10. D.-A. April 37 625. — Druck: Siegfried Schoietn, Berlin-Schöncberg. Sachgemäße u. schleunige Durchführung Ihrer NDERIING Repräsentanten in Pal&stlnas HAIFA: Harbart Aschnar, ZI, Hmiitr. King Satomon Bank JERUSALEM; A. M. « J. Hellbronr.ar Bank Ltd. r.o.b. 1041 TEL - AVIV! Dr. Jur. W. Mars, IS, Seb*Jora Alekfc«• Street, Erke Ren lehuda Road Amtsger.*׳Rat a. D, Dr. ASChner Oberreg. «׳Rat a. D. R. Kempner Berlin W1B, Melnekestr. 9. J 1 Bismarck 2856 <971-13 0. 16'/a—19 Uhr> Transfer-Projekte / Vermögens-Liquidationen / Anlageberatung nach Palästina und anderen Ländern Eigene Repräsentanzen in Italien deprlBenlens In Südamerika 1 Dr. Kurt ScbayA, Sa« Paul« Prapa Marldial Deodoro II