Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 41 (1936)
- Issue
- Heft 40 (19.5.1936)
- Date
- 1936-05-19
- Page
- – (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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JÜDISCHE RUNDSCHAU NR. 40,19. MAI 1936 Natürliches und verfälschtes Judentum Ein Vortrag Dr. Wieners Die Donnerstag-Vortragsreihe des Jüdischen Lehrhauses fand einen ausgezeichneten Abschluß in dem Vortrag von Dr. Max Wiener über das Thema ״Natürliches und sentimentales Judentum“. Die auf den ersten Eindruck etwas unklare Formulierung löst sich dahin auf, daß hier zwei jüdische Haltungen betrachtet werden sollten: einmal die natürliche, volkgebundene, unreflektierte Haltung und ferner die spezifische Haltung des 19. Jahrhunderts, die die volksmäßige Entferntheit vom Judentum durch eine ״sentimentale“, d. h. durch Pathos und Abstand des Gefühls ausgezeichnete Auffassung vom Judentum ersetzte. Anders ausgedrückt: die sentimentale Judentiimsauffassung findet sich im verfälschten, aus dem geschichtlichen Zusammenhang gerisseucn Judentum. Es ging Dr. Wiener darum zu zeigen, _ wie sich diese beiden verhaitungsweisen in unserer Geschichte darstellen. In die Geschichte einen bestimmten theologischen Sinn hineinzulcgen, war von jeher ein Kennzeichen des jüdischen Volkes. Es fühlte sich stets unter einem besonderen Gesetz von oben; und es gibt in der Geschichte kein Analogon zu dieser jüdischer! Geschichtsauffassung. Aber wenn etwa ein Mann wie Jeliuda Halevi das jüdische Leid so deutet, daß gerade das Leid erst das Judentum rechtfertige, wenn er also das Leid zum Prinzip des Lebens erhebt, so ist doch keinerlei Sentimentalität dabei, sondern es ist die selbstverständliche Verwurzeltheit im nationalen Geschichtsablauf. Gabirol dichtet sehr häufig in äußerst sentimentaler Form von seinem schweren persönlichen Schicksal — aber da, wo er als religiöser Dichter vom Leid seines Volkes spricht, ist er frei von Sentimentalität, weil er sich in dieses Schicksal eingebettet weiß. Vergleicht man mit diesen mittelalterlichen jüdischen Dichfern etwa Heinrich H e i 11 e, so sieht man, daß Heine Romantiker in dem Sinne ist, daß er jedes positive Erlebnis in seine Bestandteile auflüst. Er besingt — obwohl er getauft ist — jüdische Dinge; aber sein Judentum fußt auf keiner Realität; er sieht keinen Sinn im Ertragen des Judenleids. Bei Halevi fließt die Darstellung aus positivem jüdischem Mitcrlebcn, bei Heine ist sie reine Poetisierung. Dieser sentimentale Typ ist charakteristisch für das 10. Jahrhundert. Ist dieser Unterschied durch die größere oder geringe Glaubensfähigkeit bedingt? I)r. Wiener gibt die Antwort: Wie man sich zum Geschick verhält, ist ausschlagfebend für den Glauben. Die mittelalterlichen Juden haben ihr udentum in der Liebe zum nationalen Geschick getragen. Späteren Geschlechtern ist dieses Gefühl verlorengegangen. Und es kommt für uns heute deshalb nicht so sehr darauf an, Einsicht in die Fakten der Geschichte zu vermitteln, sondern das Bewußtsein von der schicks a I s m ä II i g c 11 Verbundenheit mit der Geschichte des Volkes unseren Menschen wieder einzuprägen. Aus dieser Perspektive heraus sieht Dr. Wiener den einzigen Weg, wieder 211 echter Religion zuriickzukeliren. Die Flucht aus der Religion ist nicht durch die Naturwissenschaften und Aufklärung entstanden. Auch im Mittelalter gab cs aufklärerische Perioden, in denen die Menschen dennoch beim Judentum blieben, weil es ihnen eben selbstverständliche Lehensgrimdlage war. Das verlorengegangene Bewußtsein der Unlösbarkeit geschiehtlicher Zusammenhänge ist der Grund für die Flucht aus dem Judentum. Darum ist Palästina der beste Boden für das Wiedererstehen jüdischer Religiosität: weil dort eine Lebensgemeinschaft heranwächst, die die natürliche Grundläge für religiöse Gefühle sein wird. Nur durch diese Rückkehr zu volkhaften natürlichen Lebensformen vermögen wir die Sentimentalität des 10. Jahrhunderts zu überwinden und zu einer einheitlichen Geisteshaltung zurückzufinden. Dr. N. Gemeinde-Etat angenommen In der Sitzung der Repräsentanten-Versammlung am 13. Mal wurde der Etat der Berliner Jüdischen Gemeinde für das Jahr 1936 beraten. Nach einer eingehenden Aussprache fand die Abstimmung statt. Sie ergab die einstimmige Annahme des Haushaltsentwurfs für das Jahr 1936 in erster und zweiter Lesung. Ein Perez-Abend. Der Verband Polnischer Juden zu Berlin nahm den 21. Todestag von I. L.. Perez zum Anlaß einer kulturellen Veranstaltung. Am 9. Mai begrüßte der Kulturreferent des Verbandes, Dr. med. L. Merkin im Logenhaus die Gäste und wies auf die Notwendigkeit der Kulturarbeit innerhalb des polnischen Judentums in Deutschland hin. Der Rezitator I. Glowinski lief! den Dichter selbst zu Worte kommen und las das bekannte ״Ojb nich noch hechcr“ und darauf aus dem Fragment ״Die goldene Kajt“ vor. Charlotte Rosens mit großem Beifall aufgenommene Violtn- Vorfrage und die Liedervorträge von Dr. L. Barczinski, der Werke von Schalit, Engel und Krein zu Gehör brachte, trugen zur musikalischen Umrahmung des Abends bei. Beiden Künstlern war Dr. Hans Nathan am Flügel ein verstandnisvolier Begleiter. Die dichterische Persönlichkeit von I. L. Perez wurde von Dr. J. Meitlis gewürdigt. Er schildert den Dichter als Dramatiker und Denker und Gestalter des jiidisehen Lebenswillens. Der jiddische Dichter A. N. Stenzei las eine zu Ehren von I. L. Perez verfaßte Novelle: ״Reb Abischel der Lichtigcr“. 50. Veranstaltung bei Weil. Die Bedeutung, die den Bestrebungen von Frau Gertrud Weil mit ihren ״Kulturellen Veranstaltungen“ zukommt, wmrde uns durch einen umfassenden Rückblick über die geleistete Arbeit bewußt, den Dr. Hans Nathan anläßlich der 50. Veranstaltung gab. Der Dank der Berliner jüdischen Künstler hierfür sei an dieser Stelle deshalb nicht vorenthalten. In der Reihe von Veranstaltungen war die letzte, die 50., wohl eher Rast in der anstrengenden Folge von Darbietungen mit sonst höher gestellte״ Ansprüchen, sie brachte leichteres, eingängigeres, italienische, russische Kantilenen und Arien. In Erinnerung blieb die gesanglich in sich ausgeglichene und darstellerisch wohlgestaltete Leistung des Baritonisten Sigbert Steinfeld in der Wiedergabe efes ״Credo“ aus ״Othello“ von Verdi. Die Sopranistin Jenny H a u f f verfügt über gesundes Stimmmaterial, das sich bei sachgemäßer Schulung wohl noch durchbilden ließe. Einen schmiegsamen Begleiter hatten die Sänger in Werner L i e b e n t h a 1 gefunden. —rg. Bar Mlnvah-Termtnc. Am 16. Mai (24. lj״r): Joachim Levy, Sohn von Fritz Levy, NO 55, Immanuclkirchstr, 5. MITTWOCH, SO. MAI, 20.30 Uhr Berolina ־ FestsSle, Schönhauser Allee 23 Rabb. Dr. Max Nussbaum Volk in der Prüfung Die Juden Deutschlands und die Ereignlsee in Palästina BERLINER ZIONISTISCHE VEREINIGUNG GRUPPE NORDRING _ — - - - ■ — .- Veranstaltungen der Bezirke und Gruppen der BZV. Dienstag, den 19. Mai,?0.30 Uhr, Joac-himsthaler Straße 13 (Jüdischer Club) Fehrbclliner Platz Lncle Zobel 1 Palfistinaberfcht — Vorführung1 der PalMsWna-Monataschau Dienstag, den 19. Mai. 20.30 Uhr, Cafe WitteUhaeh, Bayerischer Platz 2 Kniserpjatz Dr. Ernst Marcus t Palästina and dar Vordere Orient — Vorführung der Palfistina-Monatsschau Dienstag, den 19. Mal, 20.30 Uhr, BZV-Hcim, Neukölln, Jügerstr, 6 Siddy Goldschmidt: Jüdische Jugendbewegung (mit Lichtbildern) Hermannplatz Mittwoch, den 20. Mai, 20.30 Uhr, BZV-Hcim. OrnnJcnstr. 170 B. Eisenstadt: Die Situation in Palästina and die jüdische Jagend Südast Mittwoch, den 20. Mai, 2G.30 Uhr, Obcrschöneweide, Wühelmincnhofstr. 1 Studienrat Dr. M. Baum: Liberalismus und Zionismus Oberspree Sonnsbend, den 23, Mai, 20.30 Uhr, BZV-I leim, Knrdstr. 54 Oper Erwin Pollakt Das Werden dos fildisdiea Aufbanwerkes ln Palästina (Geschichte der Aiijoth, mit Chor. Rezitation und Lichtbildern) Sonnabend, den 23. Mal, 21 Uhr, Jüdischer Club, Joachimsthnler Str. 13 Lncle Zobel t ״Al nlsslati le'Erex Israel" Kulturabteilung Sonnabend, den 23. Mai, 21 Uhr, BZV-Hcim, Rosenthaler Str. 44 J. Jakobsohn ״ זMevillath Ruth - chomer hlatorl“ Chug iwri Zentrum Sonnabend, den 23. Mai, 21 Uhr, BZV-Hcim, Kantstr. 54 Nesrlief. Es sprechen 1 Dr. Martha Wertheimer, Dr, Oscar Adler Halensce MAX RIEGEL ־ ParU.rSlr.JS/59 t orn*T\ nno , J2 °Iiv* 5567׳ E \ J M. d.j. Handw.-V. Lief. d. Krankenk. Auto-Fahrschule A. Lebender Kurfürsten dämm 133 / J 7 4243 Gebrauchten Lastwaaen zu kaufen ges. Off. 11. L 14 an An־/..-Abt. (I. Jiid, Rundschau, W 15, Mf inckestr. 10 Brtdieäi'RBl “““ nurnDerser n. Üritrrr. (Culbertson) Spiel fleleg^nheit 84 Bar. 4120 Montag, 25.Mai, 20.30 Uhr pünktlich, Logenhaus, Kleiststr, 10, Gr. Saal Veranstaltung der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugend-Alijah Unsere Jugend hat eine Zukunft Es •preehsn: Rabbiner DR. BAECK Rslduvsrtretung der Juden in Deutschland D R. E. F R E U N D, Jüdische Jugendhilfe e. V. Unsere Jugend — hier EVA STERN, Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugend-Alijah Unsere Jugend — drüben Krftaufführung des Jugend-Alljah-Films ״Aufbruch der Düsend" lln Film aus dam Laban dar |Udl(d1an Jugend aus Deutschland In Palästina hergestellt von lou Landauer, Jerusalem eingeleitel durch Rezitation van EDITH HERRNSTADT.OETTINGEN Karten 75 Rpf. (nur für Milgl.d. |üd. GemJ bol der Arbeitsgemelnicharl f. Kinderu. Jwgenc־Ali|ah, Charlotfenburg 2, Kantstr. 158, Gth. II (J1 Bism. 3275!, und a. d. Abendkasse 1 Kleinkunstbühne des jüdischen Kulturbundes 1 im Cafd Leon, KurfUrstendamm 1S5 Dienet. 19. Mal •>/» DU kkdm Z Mittw.?0. Mai ״ '8 ״Herr Direktor — bitte Vorsdiuß“ Revue ln 18 Bildern von Willy Roten und Max Ehrlich mit MAX EHRLICH und dem Premieren-F.nseinble Karten RM 1—3 im Cafe Leon (J7 4329) u. an der Abendkasse. Einlaß nur mit Kulturbund- oder Relchsverbandskartc (a. d. Abendkasse). Paßbild mttl> ringen. KURSUS FÜR ERSTE HILFE unter besonderer Berücksichtigung der hygienischen und der klimatischen Verhältnisse in Palästina Qnnakme.6is StJefaikbk r;' ’Ci**׳ Montag und öonneritoa bit 13 Uhr Der Kursus soll im Jüd. Krankenhaus Berlin, Iranische Sfr., in 8 Doppelst. (Dauer 4Wochen) stattflnden, nachm.od. abends aufWunsch der Teilnehmerinnen, deren Zahl beschränkt wird Rechtzeitige Anmeldung erforderlich im Büro (Montag bi» Freilog, 9-15 Uhr) Frauen - Arbeitsgemeinschaft für Palästina Berlin W15, Meinekesfr. 10. J1 Bism. 9031 Anzeigen- Verwaltung Brasilien als Einwanderungsland Es spricht für das Interesse «11 der jüdischen Auswanderung aus Deutschland, daß ein vom Hilfsvercin der Juden in Deutschland in Gemeinschaft mit dem Jüdischen Lehrhaus veranstalteter Vortrag über ״Brasilien — Land, Wirtschaft, Zukunft“, den die Deutsch-Brasilianerin Charlota W o 1 f f hielt, so große Scharen angelockt hatte, daß der Saal des Logenhanses sie nicht zu fassen vermochte. Die meisten Besucher fühlten sich aber enttäuscht. Denn sie vernahmen nur wenig von dem, was sie vorwiegend interessierte, nämlich über die Lcbensbedingtmgen, die Berufsaussichten und die sonstigen Arbeitsverhältnisse für jüdische Auswanderer sowie über die Lage der jüdischen Bevölkerung des Landes. Allerdings wollte Frl. Wolt'f, wie sie hervorhob, auch nicht Auswandcrungspropaganda treiben. ihr Vortrag hätte im wesentlichen auch für ein nichtjüdisches Publikum gelten können. Er bot ein reichhaltiges Material über Land und Leute sowie über die Wirt- Schaft von Brasilien und war von flammender Begeisterung für die Schönheit und für die Zukunltsmöglichkeiten dieses riesigen Ländergebietes getragen. Auch die klimatischen Verhältnisse in den tropischen, subtropischen und gemäßigten Zonen wurden geschildert, ebenso die Gestaltung der Bcvölkerung. Von den 41 Millionen Einwohnern des meistens mir sehr dünn besiedelten Landes, das aber mehrere Großstädte aufweist, mögen jetzt OOOüO Juden sein. Ganz überwiegend wohnen die Juden in den großen Städten, wo sie Kultus- und Schuleinrichtungcn besitzen; es gibt sogar ein jüdisches Gymnasium. 111 einigen Städten sind auch Beratungsstellen für Einwanderer gebildet worden. Die Vortragende machte keine näheren Angaben über die schon seit Jahrzehnten dort bestehenden jüdischen Kolonien. Sie schilderte aber die allgemeinen Bedingungen für eine Siedlertatigkcit in so verlockenden Farben, daß doch wohl der rauhen Wirklichkeit, wie sie uns von anderen Kennern des Landes dargestellt wird, einige Gewalt angetan sein dürfte. Unbestreitbar ist es allerdings, daß Brasilien mit Naturschätzen gesegnet ist, deren Gewinnung aber doch viel Arbeit und Ausdauer, zumal in die weniger gesunden Gegenden, erfordert. M. W. Scholem Alejchem-Abend des Bezirks Friedrichshain. Der Bezirk I riedrichsfiain der BZV. veranstaltete anläßlich des 20. Todestages von Scholem Alejchem einen Neschef, der außerordentlich stark besucht war. Der Vorsitzende des Bezirks, Hugo Wolf er mann, wies darauf hin, daß der Bezirk Friedriehshain der BZV. bestrebt sei, unseren Mensehen die Werke unserer Dichter und Schriftsteller nahe zu bringen. Dow Kantor, der Leiter des hebräischen Studios, leitete das Programm des Abends mit einer kurzen Ansprache ein, in der er auf Leben und Arbeit des Dichters Scholem Alejchem hinwies. Zwei Einakter wurden an diesem Scholem Alejchem-Abend aufgeführt. Zunächst ״Hak Doktor“ (hebräisch) unter Leitung von Herbert Grün bäum. Es ist sehr erfreulich, daß es auch im Osten Berlins gelungen ist, eine hebräische Aufführung zustande zu bringen, und man konnte feststellen, daß der Großteil des Publikums den Inhalt des Stückes verstand. Der zweite Teil brachte einen jiddisehen Einakter ״Odern habe“, in dem Scholem Alejchem den Typ des halbamerikanisierten Ostjuden in New York verhöhnt. Das Studio des Bezirks Friedrichshain (früher Hagibor-Studio, Regie M. S a 1 z m a n 11) konnte diesen kleineu Einakter sehr wirksam gestalten. Trotz mancher Schwaeben zeigte das Studio, daß es durchaus entwicklungsfähig ist und daß wir in Zukunft von ihm noch manche gute Leistung zu erwarten haben. Außer dem Einakter zeigte das Studio als Umrahmung ־zwei kleine Szenen: ״Galuthmarsch“ und ״Chassidischcr Tanz“, von denen insbesondere der letzte sehr gefiel. P. E. Mittwoch, 20. Mai, 21 Uhr, Synagoge Lossingstr. 18 Für Frieden und Aufbau in Erez Israel Kundgebung der Juden des Hansabezirkes Vorsit2: Dr. LEO SCHEREK Es sprechen: Rabb. Dr. H. A. COHN, Rabb. Dr. HARRY LEVY, Dr. DAVID SCHLOSSBERG Berliner Zionistische Vereinigung, Bezirk Hansa Synagogenverein Monbii und Hansabezirk Sander-Veranstaltung anläßlich des 13. Todestages von Josef Chaim Brenner Dienstag, den 19. Mal 1936, 20,30 Uhr, Logenhaus, Kleiststraße 10 Es sprechen: Boris Elsenstadt Dr. Ch. Borodlanskt Mitwirkende: Paul Blumenfeld (Cello) Herbert Maihoff (Rezitation) Gustav Sabel (Klavier) Chor des Habonlm Karten ru 40Rpf. imVorverkauf: GeschSflssteilo d.Jßd. Rundschau, Melnekeatr.JO, 8ZV HeIm.Kanlstr. 54, und an der Abendkasse. Juaendl. durch dis Bünde 20 Rpf. מכון וו.[.ניאליק 11׳ ממסמדוווומציוניוו בברלין aCeJ^stedte.. Ck. H. BLcdlk cLer Beritnrf. J£idnJj4<scAjz#~ O&reJuicjMvu^