Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 41 (1936)
- Issue
- Heft 40 (19.5.1936)
- Date
- 1936-05-19
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 40. 19. V. 1936 JODISCHE RUNDSCHAU Seife 3 6 Beginn Der Augenblick und die Zukunft Die Nachrichten, die aus Palästina vorliegen, zeigen, daß von einer Entspannung der Lage noch nicht gesprochen werden kann. Der von den Arabern angekündigte Feldzug des ״b ärgerlichen Ungehorsams“ hat am vergangenen Freitag mit der Proklamation des Steuerstreiks eingesetzt. Obwohl die Mandatsregierung umfangreiche militärische und polizeiliche Vorkehrungen getroffen hatte, um Ruhestörungen, die im Zusammenhänge mit dem Beginn des Steuerstreiks befürchtet wurden, im Keime zu unterdrücken, ist es doch insbesondere in Jaffa und anderen arabischen Städten zu erheblichen Unruhen gekommen. Leider sind wiederum auch mehrere jüdische Tote zu beklagen, und zwar infolgeeines Feuerüberfalls auf Kinobesucher in Jerusalem. Das Interesse der jüdischen Bevölkerung Palästinas hat sich naturgemäß in diesen Tagen besonders mit der Frage beschäftigt, warum es der Regierung trotz all ihren Versicherungen bisher nicht gelungen ist, die Ruhe im Lande wiederher/ustellen und den ungestörten Ablauf der Arbeit zu sichern. In den Erklärungen, die sowohl von seiten der verantwortlichen Instanzen des Jischuw als auch von der Exekutive der Jewish Agency und in der hebräischen Presse abgegeben wurden, kommt dies mit aller Deutlichkeit zum Ausdruck. Es muß in der Tat gefordert werden, daß die Regierung nunmehr mit aller Schärfe durchgreift und die Elemente im arabischen Lager, die an der Fortsetzung des Unruhezustandes und der Gefährdung von jüdischem Leben und Eigentum interessiert sind, mit Energie in ihre Schranken weist. Wir können nicht annehmen, daß es der Regierung an den nötigen Machtmitteln hierzu fehlen sollte. Von allen beteiligten Faktoren wird die Ruhe und Besonnenheit hervorgehoben, die auf jüdischer Seite gegenüber allen Provokationen und Angriffen bewahrt wird. Auch der High Commissioner hat mit seiner Anerkennung hierfür nicht zurückgehalten. Allerdings wird die Geduld des Jischuw auf eine harte Probe gestellt, und es bedarf aller Anstrengungen, um diese Disziplin weiter aufrecht zu erhalten. Daß dies gelingen wird, steht außer Zweifel, da der Jischuw in seiner Gesamtheit nur das eine Interesse hat, ruhig seiner Arbeit nachzugehen und sich von ihr durch keinerlei Störungen von außen abhalten zu lassen. Jene Kreise im arabischen Lager, die gegenwärtig den Ton angeben, werden naturgemäß sehr stark von der Rücksichtnahme auf ihren radikalen Flügel beeinflußt. Der High Commissioner hatte den Arabern für den Fall des Abbruchs des Streiks recht weitgehende Angeböte gemacht, die u. a. die Einsetzung einer Untersuchungskommission zum Inhalt hatten, an die sich die Araber mit ihren Beschwerden und Forderungen wenden könnten. Auch diese Vorschläge vermochten die Araberführer nicht davon abzuhalten, den Steuerstreik zu proklamieren. Inzwischen ist die Einsetzung dieser Kommission durch eine Mitteilung des Kolonienrainisters Thomas im Unterhaus angekündigt worden. Ohne Zweifel gewännt die Situation im Lande durch ffie Ereignisse der letzten Tage ein neues und eigenartiges Gesicht. Wenn wir auf die Entw icklung der arabisehen Beziehungen zur Mandatsregierung und zum Jischuw zurückblicken, so sehen wir, daß die Unruheperioden immer wieder von a. TT ־.eher Seite hervorgerufen wurden. Wir erinnern an die Ereignisse vom März/April 1920, die damals — im Zusammenhänge mit den syrischen Wirren — zum Tode Trumpcldors und seiner Freunde in Tel Chaj und zu Unruhen in Jerusalem führten. Das Jahr 1921 brachte die Mai- Exzesse in Jaffa, denen u. a. Brenner zum Opfer fiel. Die Ereignisse jener Jahre waren dadurch gekennzeichnet, daß die Unruheperioden von verhältnismäßig kurzer Dauer waren und daß die Ausschreitungen auf einige Punkte des Landes beschränkt blieben. Das Jahr 1929 mit den schweren Unruhen des August, die das ganze Land erschütterten, bildete den Höhepunkt dieser Aktionen. Dennoch gelang es auch damals, in Verhältnismäßig kurzer Zeit die äußere Ruhe w׳iederherzustellen, wenn auch die Verluste, die durch die Unruhen auf jüdischer Seite entstanden waren, sehr schwer wogen. Nach den rasch unterdrückten Unruhe versuchen des Oktober 1933 sind die jetzigen Ausschreitungen ein neuer Versuch der arabischen Seite, ihrem politischen Ziele mit Mitteln der Gew׳alt näherzukomincn. Was jedoch die gegenwärtige Periode von allen früheren unterscheidet, ist der Umstand, daß die Methode, die von arabischer Seite angewandt wird, verändert ist. Während man früher ausschließlich mit Ausschreitungen und Strafiendemonstrationen arbeitete, hat man jetzt zum ersten Male in größerem Umfange das Mittel des Streiks und den Versuch der Lahmlegung von Wirtschaft, Verkehr und Staatsverwaltung beschritten. Obwohl die Aussichten für den Erfolg dieser Methode bei den besonderen Landesverhältnissen Palästinas nicht günstig sind und nicht mit den Verhältnissen etwa in Syrien oder Indien Lugano PARKHOTEL AM SEE 09s kultiviert(! Hsus der guter Krals■ titustr.Prosp.kostenlos. fam, Zähringer des Steuerstreiks verglichen werden können, ist doch nicht zu übersehen, daß hierin ein Symptom für die Entwicklung der arabischen Nationalbewegung als solcher erblickt werden muß. Es ist klar, daß Ueberfälle und Exzesse auf der Straße nur einer verhältnismäßig geringen Anteilnahme der arabischen Bevölkerung bedürfen, und daß es genügt, wenn an einem Ort wenige Hunderte und im ganzen Land einige Tausende an derartigen Ausschreitungen teilnehmen. Ein Streik dagegen kann trotz allem Terror und Druck, der von den radikal-nationalistischen Gruppen ausgeht, nur dann mit Aussicht auf Erfolg durchgeführt werden, wenn ein gewisser nicht zu kleiner Teil der Bevölkerung mit ihm sympathisiert und bereit ist, diese 4500 Zertifikate bewilligt Jerusalem, 18. Mai. (JTA.) Nach offiziellen Mitteilungen wird die Einwanderungs-Schedule für das laufende Halbjahr April-Oktober 1936 insgesamt 4500 Zertif i k a t e zählen. Von dieser Gesamtzahl sind 500 für i U e - a I e Einwanderer, die sich bereits im Lande befinden, estinimt worden. 1200 Zertifikate einschließlich 3C0 Zertiiikaten für Verheiratete sollen Juden aus Deutschi a n d zugeteilt werden. (Diese Zuteilung von Zertifikaten an Juden aus Deutschland bedarf noch der Bestätigung. Red.) Die letzte Ei n'w andcrungs-Schedule fiir das Halbjahr Oktober 1935 bis April 1936 belief sich auf 4350 Zertifikate, von denen 1000 bereits als Vorschuß vor der ״:dgiiltigen Zuteilung ausgegeben worden waren und 1200 für illegale Einwanderer, die sich bereits im Lande befanden, zurückbehalten wurden. Aktion aktiv mitzumachen. In der Tat hat die Bew egung in Palästina einen erheblichen Teil des Landes erfaßt. Die verhältnismäßig lange Dauer der Aktion unterscheidet sie von allen früheren derartigen Ereignissen. Selbstverständlich gibt es in der friedliebenden arabischen Bevölkerung auch viele Zehntausende, die der Aktion ohne Interesse oder gegnerisch gegenüberstehen, zumal sie wirtschaftlich für viele von großem Nachteil ist. Diese Kreise treten aber naturgemäß in einer Zeit der Erregung weit weniger hervor als diejenigen, die einen scharfen Ton gegen die Regierung und die Juden Palästinas anzuschlagen bereit sind. Es ist unsere Aufgabe, die Kräfte und Entwicklungen richtig einzuschätzen, die in der arabischen Welt vorhanden sind. So dringend erforderlich cs im Moment auch ist, von der Regierung schärfstes Durcligrcifen gegen die Elemente der Ruhestörung zu verlangen, so notwendig ist es zugleich, sich über die inneren Ent- Wicklungen Klarheit zu ve-schaffen, die auf der anderen Seite vor sich gehen. Wir sind gewiß der ehrlichen Ueberzeugung — und können diese mit exaktem Material belegen —, daß jüdische Einwanderung und kolonisatorische Arbeit in Palästina auch dem arabischen Teil der Bevölkerung größten Nutzen bringt. Dennoch ist nicht zu verkennen, daß ein großer Teil der Araber unter dem Einfluß der Gruppen steht, die aus politischen Erwägungen Gegner unserer Arbeit sind, mit denen daher eine Diskussion wenigstens im Augenblick nicht möglich erscheint. Es wird die Aufgabe unserer Politik im Lande sein, den Weg zu jenen Kreisen im arabischen Lager zu finden, die einer vorurteilslosen Diskussion der Frage zugänglich und bereit sind, auch das anzuerkennen, was von uns Juden für das Land als solches und damit auch für die arabische Bevölkerung geleistet wird. Die von der Regierung jetzt geplante Untersuchungskommission wird — so hoffen wir — zu einer objektiven Beurteilung der Dinge kommen, die wir nur begrüßen können. Ueber die verständliche und berechtigte Erregung hinaus, die den Jischuw und das ganze jüdische Volk ergriffen hat, wenn täglich die Kunde von Angriffen auf jüdisches Leben und auf die schwer errungenen Produkte jüdischer Arbeit in Palästina gemeldet wird, muß der Ueberiegung Rechnung getragen werden, daß genau so wie die Araber Palästinas durch den Gang der Geschichte gezwungen sind, mit uns Juden als einem Faktor zu kalkulieren, mit dem sie Zusammenleben müssen, es auch un ere Aufgabe ist, nach Wegen zu suchen, damit dieses gemeinsame Leben friedlich und nachbariieh gestaltet wird. Von diesem Ziel scheinen wir heute vielleicht ferner denn je. Dennoch glauben w׳ir an seine Verwirklichung, da es auf beiden Seiten natürliche Kräfte gibt, die danach streben, zu einem Ausgleich zu kommen, und da das Interesse des gemeinsamen Landes, aus dem für alle Zeit keines der beiden Völker mehr fortzudenken ist, dieses Zueinanderfinden verlangt. K. L. Die Steuerstreik - Proklamation Jerusalem, 14. Mal. (JTA.) Das Oberste arabische Streikkomitee hat am 14. Mai abends den Beginn des Steuer- Streiks im ganzen Lande, vom 15. Mai an ge fangen, proklamiert, da an diesem Tage das Ultimatum an die Regierung betreffend Einstellung der jüdischen Einwanderung und des Bodenverkaufs, sowie Einsetzung einer nationalen Regierung abläuft• Es wird berichtet, daß der High Commissioner folgende Alternativvorschläge unter der Bedingung des Abbruchs des Streiks gemacht hat: 1. Es werde eine neue Einwanderungs-Schedule nicht veröffentlicht werden, bevor nicht eine arabische Delegation in London verhandelt haben wird; 2. sollte eine Delegation nicht nach London abgehen, dann werde eine englische Regier u n g s k o!11 in i s s i o n (Royal Commission) nach Palästina entsandt, werden, um die Beschwerden der Araber entgegenzunehmen; 3. es solle eine gemischte arabisch-eng- 1 i s c h - j ii d i s c 11 e Kommission zur Festsetzung der Aufnahmefähigkeit des Landes gebildet werden. Hierzu wird weiter gemeldet, daß das Oberste arabische Streikkomitee noch am Abend dem High Commissioner eine Antwort auf diese Vorschläge erteilt hat. Dem ersten Vorschlag wird ein striktes Nein entgegengesetzt und auf unbedingter vollständiger Einstellung der jüdischen Einwanderung bestanden. Auf die beiden anderen Vorschläge will das Komitee noch antworten. Eine Abordnung mohammedanischer und christlicher arabischer Kaufleute hat den Distriktskommissar für den Süddistrikt, C r o s b i e, besucht, und verlangt, daß die O e f f - nung der Läden durch Anordnung der Regierung erzwangen werde. Distriktskommissar Crosbie antwortete, er müsse hierzu eine Weisung der Jerusalemer Regierung einholen. Die Lage in Jerusalem ist weiter äußerst gespannt. Die Regierung hat an alle englischen Zivilbeamten Stahlhelme und Waffen verteilt. Eine Panik entstand unter der jüdischen Bevölkerung der Jaffa-Straße, als Araber das Begräbnis eines am Morgen beim Jaffa-Tor durch einen englischen Polizisten erschossenen Streikpostens in eine antijüdische Kundgebung umwandeln wollten. Die Teilnehmer am Trauerzug versuchten in die Jaffa-Straße einzudringen. Die jüdischen Läden wurden in großer Eile geschlossen. Es gelang jedoch, die Menge zu zerstreuen, bevor sie ihr Vorhaben verwirklichen konnte. Der arabische Streikposten war erschossen worden, als er einen anderen Araber, der sich dem Streik nicht angeschlossen hatte, mit dem Messer angriff. Den jüdischen Arbeitern, die an der Peripherie von Jerusalem beschäftigt sind, wurde der Rat erteilt, die Arbeit einzustellen. Die städtischen Autobusse verkehren nicht mehr bis zum Jaffa-Tor. Alle jüdischen Geschäfte zwischen dem Hauptpostamt und dem Jaffa-Tor sind geschlossen. Die Räumung der Altstadt durch die Juden geht weiter. Alte Leute, Kinder und Frauen wurden unter Bewachung in die Churwa-Synagoge gebracht. Die Behörden wollen die Altstadt allmählich evakuieren und versprechen, die Sicherheit jedes Einzelnen zu schützen. Morgens wurde in der Jerusalemer Altstadt ein erschossener Araber aufgefunden. Sein Bruder behauptete, er sei von Juden getötet worden. Die jüdischen Schulen in den Außenvierteln haben den Unterricht eingestellt und die Schüler nach Hause geschickt. Das Heim des Sportklubs Hapoel iin Stadtzentrum wurde geschlossen. Amtlich wird bekanntgegeben, daß Higli Commissioner Sir Arthur Wauchope Panzerwagen und Tanks in Rami eil und S arafand stationiert, sowie die neu angekommenen T ruppen inspiziert hat In Haifa und Akko hat der Großmufti von Jerusalem Reden gegen die Juden gehalten, in denen er diese beschuldigte, Araber ermordet zu haben. Als erste Stadl hat Bethlehem der Geliorsamsvcrweigerungsparole des Obersten Arabischen Streikkomitees Folge geleistet und die Zahlung der Steuern verweigert. In einem amtlichen Communique wird mitgeteilt, daß ein jüdischer Autobus in Rechowoth von Arabern mit Steinen beworfen wurde; in Ramie h gaben Araber Schüsse aut einen jüdischen Autobus ab; in Tulkarcm explodierte eine Bombe vor dem Hause des Distriktskommissars. Zusammenstöße in arabischen Städten Jerusalem, 15. Mai. (JTA.) Anläßlich des Beginns der Gehorsamsverweigerungskampagne kam es zu Ausschreitungen in den arabischen Städten, die besonders in Jaffa ernsten Charakter annahmen. In Jerusalem ist der Tag ohne bedeutendere Zwischenfälle verlaufen. Starke militärische Kräfte patrouillierten durch die Altstadt und verhinderten den Ausbruch von Unruhen. Die Moscheen in Jerusalem waren nicht besonders stark besucht, da den Bauern aus der Umgebung der Zuzug nach Jerusalem nicht gestattet worden war- 900 Juden wurden am Morgen aus der Altstadt evakuiert. Eine arabische Kundgebung in Safed wurde aufgelöst, als die Teilnehmer versuchten, in das jüdische Viertel einzudringen. Kundgebungen fanden auch in Hebron, Nablus, Akko und Tulkerem statt. Bei Zusammenstößen mit der Polizei in Akko sollen 14 Araber verwundet worden sein, in Tulkerem wurden von den Demonstranten sechs Bomben gegen die Polizeistation geschleudert, es wurde jedoch kein Schaden angerichtet. Zwei Bomben waren von Schülern der Kadoorie-Ackerbauschule geworfen worden. In Jaffa veranstalteten die Araber nach dem Verlassen der Moscheen eine Kundgebung, an der 10 000 Personen teilnahmen. Eine Bombe wurde gegen die Polizeistation geschleudert; ein jüdischer Polizist namens Arkin brachte die Zündschnur rechtzeitig zum Erlöschen und verhütete so die Explosion. Später kam es zu einem Zusammenstoß mit der Polizei, die sich genötigt sah, das Feuer zu eröffnen. Hierbei wurden zwei Araber erschossen und 25 verwundet, vier von ihnen schwer. Telephondrahte zwischen Palästina und Transjordanien wurden von Arabern durchschnitten. Es wurden auch Spreng- Stoffanschläge gegen Jordanbrücken versucht. Die Verbindüngen wurden jedoch bald wieder hergestellt, ln einer Reihe palästinensischer Bahnstationen wurden Züge von Arabern mit Steinen beworfen. Es wurden Fensterscheiben zertrümmert und zwei Passagiere leicht verletzt. Bei der Eisenbahnstation von Jerusalem explodierte eine Bombe. Gegen das jüdische Altersheim im Romema-Viertel von Jerusalem wurde eine Bombe geworfen, cs kam jedoch niemand zu Schaden. Im Hafen von Haifa setzten Araber 15 Wagenladungen mit Uebersiedlungsgut jüdischer Familien aus Deutschland in Brand. Die Wagen brannten vollständig nieder. Die Histadruth hatte sich erboten, eine Wache von 100 Mann für die Wagen zu stellen, die Behörden hatten jedoch dieses Angebot abgeiehnt. Amtlich wird bekanntgegeben, daß durch den Brand im Walde von Misch mar Haemck 4600 Bäume vernichtet wurden. Die Behörden haben die durch die Lage gebotenen Schritte unternommen. Jaffa gleicht einem Heerlager; die Straßen sind voll von Soldaten und Polizisten in voller Kriegsausrüstung. Die strategischen Punkte der Stadt sind durch Drahtverhaue, Tanks und Maschinengewehre gesichert. In Jerusalem und in den Kolonien sind die militärischen Vorkehrungen weniger auffällig. Immerhin werden die jüdischen Kolonien zwischen Haifa und Sichrem Jaakow t