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Jüdische Rundschau · 1936-05-15 · Heft 39 (15.5.1936) · page 6

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
41 (1936)
Issue
Heft 39 (15.5.1936)
Date
1936-05-15
Page
– (sequence 6)
Language
German
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S'■’•'' 6 JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 3V 15. V. 1936 Aus dem Reich Von unseren Berichterstattern Altenbur!;-Meuselwitz. Am 7. Mai sprach Rechtsanwalt Moser, Leipzig, über da-> Thema ״Die Ereignisse in Palästina — Unsere Antworf. Im Atocliluß an die Begrüßung, welche der 1. Vorsitzende, Herr (i i 1 d i n g u r i!;, in hebräischer Sprache hielt, wurde durch Erlichen von den I’latzen der Opfer der Unruhen gedacht. Bamberg. Am 27. April sprach l)r. Hans Cap eil zur gegenwärtigen Lage. Brandenburg a. H. Am 25. April fand die erste Veranstaltung der ZOG. statt. Na׳ h einlühienden Worten des Vorsitzenden Max Heimann hielt l)r. Altred Ra bau ein Re.terat über den Zionismus als Gestalter der judmehen Gegenwart. Breslau. Bea1 rice Freudenthal-Waghalter errang bei ihrem Er.-t.11,1:treten im Kulturbund einen grollen Erfolg. Deutsch-Krone. Am 29. April sptaeh Herr K o 0 y d 1 0 w s k i, Stet■ tin, über: ״Gegen•,vattsliagen der zioni-tisehen Bewegung“. Dortmund. Am 22. M.oz wuide die Ormgr1,׳pp׳e des Verbandes Polnie׳ hi r Juden in Dcui.vhDnd gegiiindel. Die I * ״mg hatren folgende Hemm: Vorsitzender und Kti her״ r : Elias Grimberg: Stellvertr. Vor-i'/etxler: Baiu h Reith r! Schrift ruhrer: Uscar Wdowinski. Ferner geboten dem Vorstand an: Wälder, lliumenfeld, Gerncr. Schapira, Tanne ob aum, N eu; n at ui. Duisburg. Am 25. April vcian.SaUete der Hechaluz eine öffentliche KKl.-W-i ,hrktl; ,1; י. ן un״ ,1 \ - A 1- '!1 י k! der Purim Peßach־Aktion. Das K< 1; teil 1 ״, 1. r. \V< 1 יי - m a n n. ( )kr rkaii'CiL Porst 1. L. .' Ui! 2 .«׳ \ : T!! mh.״!. Dr. Kd״ar Rosen über das Thmm 1: . ,.TVr Anfh .JU Krtv■ Krads : md die Probleme des vorderen Fr an kenstein (Sch Ir. «>. Am 23. Apr il hielt Dr. T i c ha ue r, Glatz, cir.cn \-w t r:r״; ..Wo '! Xf urn;1 Ut'׳. Gladbeck. 1 : 1 . 1 i(}:u ( rxii f r.<:"'׳‘d mer Prwcitrnin^ 11e> \rorstarxles aul iun! Pu... neu i ui״,; am 12. Am 11 €11 11• Neuwahl :3:1!״. Der Vor- ■nI.hhI k(' )!('!.1 ■V ׳•>׳ Jl], : 1. \V,e < m ta’m, G.-Buer, W!sitzender und Wed״ oh״; lH״.; ( um 1-iÜll . i;!,! -lbe. k. ■ uhlv! ־!:!. V׳>i•-ז•)!!״;«?״ und KKL- ׳, Kttiiidii :1; 1•!;,!,:" f .1, ,, s.! ihn■!; Zu eea'.iub, G.llucr, r׳.t׳ ־! '!.K um! /io:.. \־p uurk . :! ü f; 1 utr , Pu ■mii.ger. Gla.llvck, Tarbuth- ( Hx!״.״״־. Am 13. A|״! i um ,11; um ־!11׳1| ."־.׳:!י ׳otf veraast alt ct. 11,1! \v i •> י. ־.«; 1 tn :! U ix ׳ri : ״w 1)4 ha prssach unk.ו! י um״. H i < 11! ■ i 1.1 1 ilfl u n 11 m O! t m a 11 n i.u 11 ein Referat über ״IC Um i, lut־:! r un ,1! mu‘< ־־ ־Dm . Heu. :•11 Klitmer und Premingfr 1" i 14׳ w < i ׳ ld l!m he Lied-;j za •n 1h:'!cn. — Am 26. April hei.״:..!. D <• A . -C Ut (, u! h m a!1 11, Du ■,׳.chiou, <ias Thema: ״Die Im;׳״׳ tii r Ju!, XI u\ der \V,-i Halle. I! :1 K1 k'urh ״ml min ■ute He:!*rice 1'rtudtnl hal■ Wagh a M «• 1 mit 1 K 0112( rf. Hamborn. . Am ׳)O A!.r .•״.!1 :mh ihr , U־ n KKL Dr. Wassermann, Oh..|l,.,U < i <<־r : •>;!״ :!ru'u :1g <l<m nau-!n.ilen Kapitals im Aulbau Palmdmi - Hamm i. w. Am 2y. Apii i *p1a<.h Di. S. Wassermann über da.. The: I.a 1״ ״!; -ur K.: iinjtt um V1״ k ui! ui Land — das Werk des ZiniG.xmi: . in 1 ׳;!!:ist■ ,na". Heilbronn. 1 n d er /( )( U' ״aim Rr Dr. Hei mann einen Ge- «M hl! ht‘-/N k hi», 7U (1 cm a-K'U Nichün itgHi■ der der ZOG. geladen sind. Im Kulturbund gadbrtrn Han•- Assenheim, Frau Holde- Hermanns 11n׳i Alfred Auerbach, Frankfurt a. M. Kassel. Im Dezember wurde eine Ortsgruppe der Wizo mit ungefähr 80 Mitgliedern gegründet. Bisher Sprüchen Dr. Kugelmann über ״Die Aufgaben einer Wirt, GruppeKrau Bergel-Gronemann über ״Sinn der jüdischen Gemeinschaft“, Käthe Katzenstein über ״Jüdische Lebensauffassung“. Hans Mosbacher leitete eine Arbeitsgemeinschaft über ״l’aüistinakunde“. — Weiter sind votgesehen ein Aniängcrkursus für Hebräisch unter Leitung von Käthe Katzenstein und ein Vortrag von Dr. Lew in über ״Die gesund!» itliehen Verhältnisse in Er« Israel“, Kiel. In der Mlsraelii-Gruppe sprach Landrabbiner Dr. Blum, Emden, am 4. Mai über das Thema: ״Der religiöse Gedanke im Zionismus‘*. Koblenz. Nach längerer Pause trat die Ortsgruppe am 2a April wieder zusammen. — Am 27. April sprach Dr. Steinhard, Bad Ems, über den ״Dvbuk — Zwischen zwei Wehen“. Kreuzburg (O.-S.). Am 5. April sprach Fritz Tau, Beuthen, über ״Was ist Zionismus?“ Bad Kreuznach. Am 29. April sprach Rabb. Dr. P. Lazarus, Wiesbaden, über das Thema: ״Ein Traum wird Wirklichkeit“. Llegnitz. Im Kulturbund gab Beatrice F'reudenthal-Waghalte!־ mit großem Erfolg ihr zweites Gastspiel. Ankündigungen K5!n: Zionist. Vereinigung. Am 18. Mai: Vortrag I)r. Michael Trauh; am 19. Mai: Internavkneis; am 21. Mai: Arhcit.-krek■; am 23. Mai: Oneg Schahhat. Veranstaltungen am 19., 21., 23. Mai um 20.45 t'hr im Heim, Cäcilienstraße. Familien-Nachrichten Herr Max II a r u t 11, Kultusbeamter in Lauenburg i. P., begeht am 31. Mai der! 70. Geburtstag. Herr Isidor Cohn. Breslau, Augustastr. 571, begeht am 17. Mai den 77. Gel.mrt.stag. Herr Hugo Kahn und F'rau Irma. geb. Kapp, Mainz-Bischofsheim,!»*gehen am 16. Mai die silberne Hochzeit. F'rau Florentine Mayer, geh. Steinhardt, M.-Gladbach, Schlageterstraffe 48, begeht am 20. Mai den 80. Geburtstag. F'rau Mathilde W o 11 f, Essen, Herwarthstr. 121, begeht am 16. Mai den 80. Geburtstag. Bar Mizwah-Termine Am 16. Mai (24. Ijar): Gerd Pfifferling. Sohn von Otto Pfifferling, Eisenach. — Am 23. Mai (2. Siwun): Wolfgang 1'a 1 k, Sohn von Dr. Meyer Falk, Breslau, Gnrtenstr. 19. — Am 6. Juni (16. Siwan): Heinz Griinebaum, Sohn von Lehrer L. Grünebäum, Köln, Lochnerstr. 11. Lugano PARKHOTEL AM SEE Ost ksltlviart• Hass der getee Kreise iituetr.Pretg.kostenlos. Fam. Zihrlnger Rabbiner Dr. M. Simonsohn-Breslau Der konservative Rabbiner der Breslauer Einhdtsgenieinde Dr. M. S i tu <> n s o 11 n starb am 12. Mai. Er wurde 1913 als kabbiner und Lehrer an die Breslauer Jüdische Gemeinde berufen. Mit ihm scheidet der Raw und Lehrer, der sich allgemeiner Beliebtheit erfreute und den die jüdische Jugend, insbesonderc die /ionistisdn׳ und clialu/.ische Jugend, verehrte, für die er nach dem Weltkriege das jüdische Sc hui werk in Bre-Iau geschaffen hatte. Seine Religiosität, seine Verbumleiiluit mit 1.1 <׳/ Israel und der hebräischen Sprache liebet! ihn im Kampfe utn Judentum und jüdische Kultur bei seiner Tätigkeit an dm Schulen, am Rabbhierseminar, am Judi-dieti Lehrhaus in der ersten Reihe stellen. Seine soziale Tätigkeit galt jeden! Juden. F. G.N. Todesfall. Die (inttin un-etes (iesiitnungsgenossen Max W o 1 1 s 1 c 1 n e r, Karlsbad (früher Berlin), Frau Hedwig W n 11 s t c i ne r, ist an den tätigen eines Unfalls gestorben. Wir sprechen den Angehbiigen /u diesem schweren Verlust unser herzlichstes Beileid aus. DESSAU Sonntag, dan 17. Mai 1936, 16 Uhr, Gemeindesaal, StainstraBa 11-14 R.-A. Dr. Sonder, Begrüßung DR, DAVID SCHLOSSBERQ, Berlin Die Ereignisse in Erez-Jisrael — Unsere Antwort Landesverband der anhalt.- Israel. Kultuegemelnden Landeskomitea Anhalt der Jewleh Agency Juden und jüdisches im Rundfunk Freitag, IS. Mal! Luxemburg (1304), 14.05: Schallplatte!!, u. a. Alexander KipnLs. — Straßburg (349), 13.45: Schallplatten: Streichquartett Nr. 7 B-Dur von Milhaud. Sonnabend, 16. Malt Luxemburg (1304), 14.25: Schallplatten, u. a. Kipnis. — Preß bürg (299), u. a. Offenbach. — Prag I (470), 17.55: Gustav Mahler, Anekdoten. — Wilna (580), 18.50: Hebräisehe Lieder. — West-England (373), 19.30: ״Elias“, von Mendelssohn. •— Droitwich (1500), 19.45: U. a. F'ant. aus ״Samson und Dalila‘‘. — Warschau (1339), 22: Moszkowski: Otiverttire zu: ״Die diebische Elster“. —• Wien (507), 22.15: U. a. Kreisler. Sonntag, 17. Mal: Straßiiurg (349), 10.45: Schallplatten: Artur Schnabei. — Radio CiX (281), 15.30: Jasrha Heifetz. -— Brüssel I I.N.R. (frz.), 21: Symphonickonzcrt: die ״Kindertotenlieder“, von Gustav Mahler. — 22.15: Beat rice Freudenthal-Waghalter singt ihren jüdischen Liederzyklus. Montag, 18. Mai: Straßburg (349), 11: U. a- Moszkowski; 12: U. a. Brüll; 23.10: U. a. Ja»ha Heifetz. — Luxemburg (1304). 13.25: U. a. Mendelssohn. — Preßburg (299), 17.15: U. a. Kreisler. — Kaschau (259), 17.40: U. a. ״Biblische Lieder“, von Dvorak. — Luxemburg (1304), 21.05: Vortrag mit musikalischen Erläuterungen: ״Der unbekannte Offenbaeh“. — Radio CiR- (281), 23.30: ״Die Gurrelieder“, von Schoenlx-rg. Zwei Veranstaltungen In Köln. Die Opernaufführung von Pergolesis ״La serva Padrona“ fand starken Erfolg. Lude Mankiewitz (Manen; Berlin), leuchtender Sopran, und der kraftvolle Barifon Leo Rohrstocks (Rohr), Berlin, sowie der charakteristisch-humorvoll gespielte stumme Diener von Butkowski ergaben im Verein mit dem trefflich spielenden kleinen Orchester unter Heinemanns Leitung eine abgerundete Vorstellung, an der die Regie Qerh. Walter-Rosenbaums reichen Anteil hatte. Dem Einakter gingen Brahms Liebesliederwalzer fiir gemischten Chor und Klavierbegleitung, vorgetragen durch die Jüdische Chor- Vereinigung, von Kurt Heinemann geleitet, und Bachs A-moll-Violinkonzert mit der rhythmisch und dynamisch vorzüglich spielenden Solistin Ilse Scheffler (Sopran) voraus. — Die Jüdische Kunstgemeinschaft Köln, ״Lied und Tanz um Rahel Varnhagen“ brachte neben einem anmutigen Kinderchor unter Leitung von Gabriele Speyer-Sander, der Einführung Rahels in ihrer Zeit (Dr. F r i e d 1 a ת d) verbunden mit Vorlesung von Briefstellen ((Fanny Meyer) ausgezeichnete Gesangsvorträge von Emmy Lußheimer- Joseph und Dr. C a 11 e b a c h. J. Jubllgumskundgebuttg des Keren Hajessod in Mannheim. in der überfüllten Hauptsynagoge ■begrüßte der Vorsitzende der Gemeinde, Dr. Grünewald, die Mitglieder der Gemeinde. Das Referat des Abends hielt Dr. T r a u b. Er legte im Hinblick aut die Ereignisse in Palästina den Schwerpunkt seines Referates nicht wie beabsichtigt auf die Wanderbewegung des jüdischen Volkes, sondern auf Palästina. Er schilderte das Elend der Massen im Osten und erklärte, daß mit den Arabern eine Verständigungsmöglichkeit gefunden werden müsse. Zusammenlegung der Rabblnate Bayreuth und Regensbürg. Das seit mehr als 100 Jahren bestehende Rahbinat Bayreuth hat infolge der geschwächten Leistungsfähigkeit der Gemeinde zu bestehen aufgehört. Das Rabbinat wurde mit dem Bezirksrabbinat Regensburg-Neumarkt i.O. zu einem neuen Bezirksrabbinat verschmolzen. Rabbiner Dr. F, Salomo» hat demgemäß seinen Wohnsitz nach Regensburg verlegt rj CT I I T U C M Montag, den 18. Mal, 20,30 Uhr, DuU I II C. 1יו Saal des Kaiserhof, Bahnhofstr. Dr. Franz Meyer Die Ereignisse in Palästina — Die zionistische Antwort ZIONISTISCHE ORTSGRUPPE BEUTHEN Schach Bearbeitet von J. Mieses Zum 100. Geburtstag von Wilhelm Steinitz Einer der Größten im Reiche der 64 Felder, Wilhelm Steinitz, hat am 14. Mai 1836 zu Prag als Sohn jüdischer Eltern das Licht der Welt erblickt. Die Erfolge, die er während seiner etwa 40jährigen Schachlaufbahn (von 186(1 bis 1900) aufzuweisen hatte, sind geradezu staunenswert. Er hat an 22 großen internationalen Turnieren feilgenommen und war, mit einer einzigen Ausnahme (London 1899), stets entweder erster Sieger oder doch unter den vier ersten. Ferner hatte er 29 Einzelwettkämpfe zu bestehen, die er, mit Ausnahme der beiden Wettkämpfe gegen Lasker (1894 und 1896), sämtlich gewann. Unter seinen besiegten Gegnern befinden sich folgende erstklassige Meister: Anderes en, Bird, Blackburne, Gunsberg, Mackenzie, Schiffers, Tschigorin, Zukertort. Der aufsehenerregende Wettkampf mit Zukertort 1886 war der erste, der um die Weltmeisterschaft gespielt wurde. — Bei aller Bewunderung für diese glanzenden Leistungen in Turnieren und Wettkämpfen kann man aber doch den Schachtheoretiker Steinitz in seiner Bedeutung für die Entwicklung der Schachspielkunst noch über den Praktiker stellen, denn auf theoretischem Gebiete ist Steinitz geradezu bahnbrechend gewesen. Er muß als der Begründer der modernen Schachstrategie bezeichnet werden, die, im Gegensatz zur alten Schule, nicht sofort den feindlichen König anzugreifen sucht, sondern bestrebt ist, die schwachen Punkte im gegnerischen Spiel herauszufinden und zielbewußt, bis zum Zusammenbruch der Stellung, auf sie zu drücken. Daß Steinitz dabei aber auch ein hocheleganter Kombinationsspicler war und im Angriff eine vernichtende Initiative entfalten konnte, zeigt die nachstehende, prachtvolle Partie aus dem Turnier zu Hastings 1895. Italienische Eröffnung. Steinitz Weiß e2—c4 S gl—f3 L fl—c4 c2—c3 (!2—d4 c3Xd4 S bl—c3 Besser ist 7. ... 0—0, L l)4Xt3־t■ auch 9. <14—<151, v. Bardeleben Schwarz 67—e 5 S 1)8c8 L 18—c5 S g8—f6 e5X<14 Lc5—b4f <17—d5 ., S fö—e4. 8. 9. b2X*:3 (oder der sogenannte Stellung nach dem 21. Zuge Schwarz. Möllcrschc Angriff). <17—d5 usw. 8. e4X<15 S 10Xd5 9. 0—0 L c8—e8 10. Lei—g5 L b4—e7 11. Lc4X<15 Le6X<15 12. Sc3Xd6 Dd8Xd5 13. I. g5Xe7 S cßXe7 14. T fl—el! .... Schwarz kommt nun nicht mehr zur Rochade und hat ein eugünstige Königsstellung. 14. £7—£6 16. 1) dl—e2 Dd5—d7 16. T al—cl c7—c6 17. <14d5! .... Ein feines Bauernopfer, dessen Bedeutung bald klar wird. 17. ... . 18. S f3—d4! 19. Sd4—e8 20. De2—g4 21. S e6—g5f Der Beginn Kombination. 22. ... . c0Xd5 Ke8—£7 T h8—c8 g7—g6 KI7—e8 einer großartigen Ke8—£8 Fline höchst sonderbare Stellung! alle weißen Figuren sind angegriffen. Schwarz durfte nicht 22.Ke8Xe7 spielen, wegen 23. T cl—elf, K c7--d8. 24. D g4—b4f, K d6—c7. 25. S g5— eöf, K c7—h8. 26. D b4—I4f und Weiß gewinnt. 23. T e7—£7f K £8—g8 24. T £7—g7f K gB—118 25. Tg7Xh7f Schwarz gab hier die Partie auf, denn auf 25. ... ״ Kh8—g8 folgt: 26. T 1)7—g7f, K gS—״Bf 27. D g4—h4f, K h8x g7. 28. 1)114—117t, Kg7—f8. 29. D H7—h8t, K 18—e7. 30. 1) 118— g7f, K e7—e8. 31. Dg7—g8t, K e8—e7. 32. D g8—f7t, K e7— d8. 33. 1)17—18t, D <17-—<‘8. 34. S g5—f7t, K d8—d7. 35. D f8— d6 matt. Aus jüdisdhen Sthachvereinen Turnier des JQdischen Sportklubs ״Blau-Weiß“ Hamburg. Nach hall» jähriger Dauer fand in der vergangenen Woche das diesjährige Klubmeisterschaftsturmer seinen Abschluß. Der Senior der Schuchabteilung, Henry!,chmann, im 05. Lebensjahr stehend, konnte siel! erstmalig den Titel sichern. Der Meister der beiden letzten Jahre, Marcus Schainowslci, muß sich dieses Mal mit dem zweiten l’lat* bcgniigen. Den dritten bis fünften Preis teilen L a m b i g, I’erlmann und Z i n n e r, dicht gefolgt von Isaak S e h a i n o w s k i Ein besonderes Talent scheint sich in Kiigler zu entwickeln, den es als einzigen gelang, gegen Lehmann zu gewinnen. Dr. Silberstein erreichte genau 50 9,0. I)ic Turniere landen ihre Durch, führung unter der Leitung der Herren Peilnnnm und Wellmann Sch 1 u&» t and: 1. Klasse; Lehmann 12 a/14, Marius Schah nowski 11!/*, Lambig, Perlmann, Zimier 9•/*, Isaak Schainowski 8*/j Kiigler 8, Dr. Silberstein 7. 2. Klas.se: Kenipler 11(»;1/14. Will) Wolff 9t,5׳, Oppenheimer 8'/»• 3. Klasse: Ilerzield, Wellmann 1111/13 Bundheim 10, Gelber, Schlesinger 9'/!, Weinberg 8, Glattner 7. I)i« Spielabendc der Scharhabteilung finden jeden Mittwoch ab 20 Ulu im ״Kleinen Cafi“, Alsterarkaden 9, statt. 11. P. KÖLN Montag, dan 18. Mai, 20.30 Uhr, Gemeindehaus, Cäcillenstr. 18-22 Dr. Michael Traub Das jüdisch -arabische Problem - Unsere Antwort auf die Ereignisse in Palästina KÖLNER ZIONISTISCHE VEREINIGUNG HAMBURG Montag, (tan )8. Mal 1938, 20.48 Ohe, OaMal-Rleaavr-Saal, OfcsratraB* 120 Dr. David Schiossberg Die Ereignisse In Palästina - Unsere zionistische Antwort HAMBURGER ZIONISTISCHE VEREINIGUNG

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