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Jüdische Rundschau · 1936-05-15 · Heft 39 (15.5.1936) · page 2

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
41 (1936)
Issue
Heft 39 (15.5.1936)
Date
1936-05-15
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Seite 2 JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 39, 15, V. 1936 Die Ereignisse in Palästina CARSCH-FRANKFURTa. M. Das alteingesessene Haus für Karren-, Knabenu. Sportkleidung Herrenwäsche- und Modeartikel auf das Flachsmonopol hingewiesen, das von der Regierung geschaffen worden ist. Dieses Monopol hat zwar jüdische Kaufleute, die bisher auf diesem Oebiete tätig waren, als Einkäufer angestellt, aber man darf vermuten, daß dies in erster Linie deshalb geschah, weil es andere Fachleute nicht in genügender Zahl gibt; es besteht daher in jüdischen Kreisen die Befürchtung, daß allmählich doch eine Aus- Schaltung der Juden erfolgt. Ein anderes Gebiet, das in früherer Zeit sehr stark jüdisch durchsetzt war, ist der Straße!1 -und II iiuserbau f ü r d i e Regierung. Gewiß können jüdische Unternehmer sich auch jetzt noch an den Ausschreibungen für derartige Bauten beteiligcn, aber sie erhalten nur selten den Zuschlag. Was die Beamtenschaft anbelangt, so gibt es in Litauen keine jüdischen Notare, keine Regierungsärzte und nur wenige Aerzte bei den Krankenkassen. Die Zahl der jüdischen Anwälte wird dadurch niedrig gehalten, daß die Gerichte nur eine beschränkte Zahl jüdischer Referendare beschäftigen. Die Beamten in der Polizei, die Juden sind, werden hauptsächlich im Memelgebiet beschäftigt, weil inan dort ihre Sprachkenntuisse braucht. Im Heer gibt es nur wenige höhere jüdische Chargen und auch die.-e zumeist noch aus der Zeit der litauischen Frcilieitskämpte. Ls ist also nicht etwa ein ״Mang e I an Interesse“ für diese Berufe, die die Juden Litauens von ihnen fernhält — wie es in der Erklärung des Ministers hieß —, sondern der Umstand, daß es außerordentlich schwierig für sie ist, in ihnen unterzukommen. Auch auf dem Gebiete des Schulwesens sind Befürchtungen laut geworden, die in der erwähnten Er- Klärung behandelt werden. Die Tatsache, daß die jüdisehen Lehrer in Zukunft in litauischen Seminaren ausgebildet werden!missen und sich jüdische Bildung nur zusätzlich verschaffen können, berechtigt zu der Sorge, daß der sprachliche Charakter des jüd i s c h e 11 Schulwesens in F rage gestellt wird. Etwa 80 ׳o, der judLrhcii Schulen Litauens werden bis- 11er in hebraimher Sprache und 20 0״ in jiddischer Sprache geführt, wählend nur eine kleine Gruppe ein in litauischer Sprache arbeitendes jüdisches Gymnasium, das naturgemäß eine assimilatorische Tendenz hat, besucht. Die Lehrer an den jüdischen Volksschulen, für die die Regierung sorgt und die daher Regierungsbeamte sind, haben bisher eine sehr gründliche jüdische Ausbildung genossen, und es wäre bedauerlich, wenn diese Basis des Schulwesens in Zukunft unterhöhlt wird. Wir haben auf diese Zusammenhänge etwas ausführlieber hingewiesen, weil sie in der Tat über den Einzelfall hinaus symptomatische Bedeutung haben. Es zeigt sich nämlich, daß der Wille der Regierung allein, die Juden vor Exzessen zu schützen und mit ihnen auf gewissen Gebieten zusammenzuarbeiten, nicht genügt, um den Juden Litauens die Existenz zu gewährleisten. Die Gleichberechtigung, die gesetzlich festgelegt ist, bedarf auch einer weitgehenden Unterstützung durch die Verwalt« n g s p r a x i s, und selbst diese muß dort versagen, wo die Tendenzen der allgemeinen Wirt- Schaftspolitik sieg gegen bestimmte Gruppen wenden, wobei sehr schwer zu unterscheiden ist, ob diese Tenden/en aus allgemeinen Erwägungen heraus verfolgt werden ״der aus Gründen der innerstaatlichen National- Politik, nl-0 zwecks Ueberfuhrung wirtschaftlicher Posätionen in die Hantle de י Mehrheitsvolkes. Die I age der judeiwehaften, die von solchen Entwickhingen betroffen worden sind, ist naturgemäß labil. Audi dasjenige, was heute noch fest begründet erscheint, kann morgen durch irgendeine Maßnahme zunichte gemacht w erden. Der Aus w a n d c r u n g s d r a n g unter den Juden wächst daher, und er umfaßt nicht allein die Kreise, die bereits dem Verelendungsprozcß ausgeliefert sind, sondern darüber hinaus die ganze junge Generation, die — mit Recht —- für ihre Zukunft fürchten muß. So notwendig Maßnahmen der wirtschaftlichen Selbsthilfe in den Zentren der jüdischen Siedlung sind, so unzureichend bleiben sic ja gegenüber den drängenden Problemen. So stellten im Jahre 1933 die Juden 78,5 0״ der litauischen (iesamtauswanderung (bei einem Anteil von 7,ס׳ א der Bevölkerung des Landes). Obwohl Paiästina eine verhältnismäßig bedeutende Zahl von ihnen aufgenommen hat, reicht das bei weitem nicht aus, zumal das früher für litauische Juden wichtigste Auswanderungsland, Südafrika, für sie nahezu verschlossen ist. Die Verelendung großer Teile der jüdischen Bevölkerung Litauens, die auf eine besonders reiche Tradition zurückblickt, wächst daher in erschreckendem Maße. Es ist bei dieser Situation nicht damit getan, daß Erklärungen gegen Exzesse und Rechtsunglcichheit abgegeben werden, sondern es kommt darauf an, nach wirklich neuen Wegen in der Gestaltung der Be- Ziehungen zwischen den Juden, der sie umgebenden Bevölkerung und dem Staat zu suchen. In dieser Hin- Die arabische Streikbewegung: Jerusalem, 11, Mal. (JTA.) Aus Jerusalem, Haifa, Jaffa und anderen Städten liegen Meldungen vor, daß sich unter den arabischen Kaufleuten und Handwerkern eine scharfe Bewegung ge gen •den Streik geltend macht. Das Vorgehen der arabischen Führer wird als ״abenteuerlich und unverantwortlich“ bezeichnet und es wird darauf hingewiesen, daß zahlreiche arabische Kaufleute infolge des Streikes bereits ruiniert sind. Die Regierung fordert alle arabischen Unternehm e r, die Regierungsarbeiten durchführen, auf, die Arbeit fortzusetzen, widrigenfalls die Regierung die mit ihnen geschlossenen Kontrakte als nichtig erklären werde. In Beth Alpha kam es zu einem Kugelwechsel zwisehen jüdischen Wächtern und Arabern, die jüdische Felder anzünden wollten. Der Anschlag wurde abgewehrt, es gab keine Verletzten. Bei Dschenin haben Araber von der Regierung gepflanzte Bäume ausgerodet. Die Regierung hat zu gestimmt, daß die aus Juden zusammengesetzten Polizeiposten im Emek Jesreel verstärkt werden. Auf der Polizeiwache in Haifa wurde ein Sprengsfoffanschlag verübt, durch den jedoch kein Schaden angerichtet wurde. Drei Araber wurden als der Tat verdächtig verhaftet. Die in Tel־Aw׳iw׳ cingetroffenen jüdischen Flucht- Hn ge beginnen bereits, nach den Niederlassungen, in denen Sicherheit des Lehens und Eigentums gewährleistet erscheint, zurückzukehren. Die Zahl der Flüchtlinge in Tei-Awiw ist auf zirka 7000 gesunken. Wieder Zwangstorschluß in Jaffa Jerusalem, 12. Mal. (JTA.) Am Abend des 11. Mal Ist ei In Jaffa bei einer Kundgebung der arabisehen Jugend zu Ruhestörungen gekommen. Als Polizei den Demonstranten entgegentrat, eröffneten diese ein Steinbombardernent und weigerten sich, auseinanderzugehen. Die Polizei war gezwungen, von der Schußwaffe Gebrauch zu machen. Fünf Araber wurden erheblich verletzt ins Krankenhaus gebracht. Tel-Awhv blieb von diesen Ereignissen vollkommen unberührt. Die Behörden haben die Wiedereinführung des Zwangstorschlusses bei Sonnenunterang in Jaffa verfügt. Nach dem Eintreten der Polizeistunde ari sich niemand in den Straßen aufhalten. Aus verschiedenen Gegenden des Landes werden neue Fälle von Brandstiftung gemeldet. In Ejn Cliarod wurde zum zwölften Male jüdisches Eigentum in Brand gesteckt. Auch in Kfar Gideon, Kfar Tabor und im Emek Sebulun wurden jüdische Felder angezürulet. Anschläge wurden auch gegen die Eisenbahnlinie Jerusalem — Tei-Awiw versucht. An verschiedenen Stellen der Strecke sind Pakete mit Dynamit auf die Schienen gelegt worden. Der jüdische Zugführer bemerkte rechtzeitig die Hindernisse und hielt den Zug an. Die Dynamit-Pakete wurden der Polizei übergeben. In der Tel-Awiwer Stadtrandsiedlung Machne Jossef drangen Araber in ein jüdisches Haus ein, vernichteten die Einrichtung und steckten sie in Brand. Das Feuer wurde durch Polizei gelöscht. Gegen einen Autobus der von einer jüdischen Gesellschaft betriebenen Linie Tel-Awhv—Bajit wegan wurde von Arabern eine Bombe geschleudert, die jedoch erst explodierte, als der Autobus die Stelle des Anschlags bereits passiert hatte. Es wurde niemand verletzt. Ein zweiier Anschlag wurde gegen einen Autobus der Linie Tel- Awiw—Jerusalem bei Lydda verübt. Die Fensterscheiben des Wagens wurden durch Steinwürfe zertrümmert. Auch hier gab es keine ernster Verletzten. Aus H a i f a wird gemeldet, daß trotz verstärktem Druck' auf die arabischen Hafenarbeiter die Tätigkeit im Hafen normal vor sich geht; kein einziger Araber hat sich dem Streik angcschiosscn. Ausschreitungen in Jerusalem und Jaffa Zw•! Jaden getötet Jerusalem, 13. Mai, 14 Uhr. (JTA.) In Palästina ist es zu neuen schweren Ausschreitungen der Araher gekommen. In Jerusalem wurde In der Altstadt der 14jährige Reuben Klapholtz von Arabern überfallen und getötet. Später feuerten Unbekannte zweimal auf einen jüdischen Passanten, der jedoch unverletzt blieb. Gegen das Polizeirevier in der Altstadt von Jerusalem wurde ein Bornbenanschlag verübt. Die Polizei führte im Klub der arabischen Jugend Uberfallartig eine Haussuchung durch. Man glaubt, daß das Hauptquartier, von dem die terrorlstisehen Akte geleitet werden, sich in diesem Klub befindet. Zwei Personen wurden bei der Haussuchung verhaftet. sicht sind in den Ländern des Ostens noch kaum die ersten Ansätze zu verspüren. Dennoch wird diese Frage zwangsläufig auf der Tagesordnung bleiben, solange die Tore der Welt für große Auswanderermassen gesperrt sind, so daß dieses Ventil nicht in genügendem Maße offen steht. Kejn Staat und kein Volk kann wünschen, daß in ihrer Mitte eine Bevölkerungsgruppe lebt, die ein Element der Verelendung darstellt. Es besteht daher ein gemeinsames Interesse aller beteiligten Faktoren daran, die Frage nach der wirtschaftlichcn Zukunft der Juden in ihren Wohnländern, an den Orten ihrer Massetisiediung von Grund aus zu erörtern. Dabei gilt es, Vorurteile und Befangenheiten, die auf beiden Seiten bestehen mögen, fallen zu lassen, um einen Ausweg zu suchen, der den Juden neue Lebensmöglichkeiten gibt und sie so zu einem aufbauenden Element macht, das am Schicksal der Gesamtheit kein geringeres Interesse hat als jede andere Bevölkerungsgruppe. K. L. In den «plten Abendstunden wurde der 67jährige Alter Cohen durch Revoiverschüsse in der Altstadt getötet. Die Regierung hat daraufhin den Ausnahmezustand über die Jerusalemer Altstadt verhängt. Beim Damaskus-Tor in Jerusalem wurde ein arabisches Auto von Streikposten in Brand gesteckt. In Jadschur wurden 40 Dunarn Weizen niedergebrannt. In Chedera wurden mehrere Dunam Getreide durch Feuer vernichtet. In Sichren jaakow fielen 10 Tonnen Gerste einer Brandstiftung zum Opfer. In Jaffa veranstalteten 6000 Araber eine lärmende Straßenkundgebung. Von den Demonstranten wurden Rufe wie ״Tötet die Juden!“ ausgestoßen. Es dauerte eine und eine halbe Stunde, bis es gelang, die Menge zu zerstreuen. Ein Bombenanschlag wurde auch gegen die Wirkwarenfabrik ״Gerev“ in einer Jaffaer Vorstadt verübt. In Haifa wurde die Wohnung des jüdischen Vizebiirgcrmeisters Shabbctay Levy in Brand gesteckt; es gelang jedoch, das Feuer rechtzeitig zu löschen. Ein in jüdischen Diensten stehender arabischer Wächter wurde bei M o z a erschossen, weil er sich weigerte, sich den Streikenden anzuschließen. In Jerusalem wurde ein Araber, der i!1 einem jüdischen Laden Schuhe gekauft hatte, durch Messerstiche schwer verletzt. Araber haben versucht, die Bewegungen der zur Aufrechtcrhaltung der Ordnung herangezogenen militärischen Kräfte in Palästina dadurch zu stören, daß sie die Eisenbahn-Telephonlinien zwischen Jerusalem, Lydda und Haifa unterbrachen und die Koppeln von Lastwagen, mit denen Truppen nach Haifa befördert wurden, abrissen. Die paiästinensische Eisenbaiinverwaltung hat die Einstellung des Fraehtverkeiirs während der Nacht verfügt. Ferner wurde eine Ueberprüfung der Strecken an jedem Morgen vor der Aufnähme des Personenverkehrs ungeordnet. Der Waad L e 11 m i, die Agudath Jisrael und der Verband der jüdischen Landwirte haben gemeinsam eine Abordnung zum High Commissioner_Sir Arthur Wauchope entsandt, um Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit im Lande und der ungestörten weiteren Einwanderung von Juden zu verlangen. Jüdische Abordnung bei Wauchope Jerusalem, 14. Mai, 5 Uhr nachm. (JTA.) Der High Commissioncr Sir Arthur Wauchope empfing am Donnerstag-Mittag eine Aburdnung der jüdischen Körperschaften, die von dem Vorsitzenden des Waad Leumi, Ben 7. w i, geführt wurde. Im Verlaufe der Unterredung, bei der dem High Commissioncr die Wünsche des Jischuws vorgetragen wurden, versprach Sir Arthur Wauchope, daß die Ordnung im Lande endgültig hergestollt werde. Er sprach sich anerkennend über die Haltung der Juden in Palästina aus und teilte weiterhin mit, daß verschiedentlich Kollektivstrafen über arabische Dörfer verhängt worden seien. Arabische Delegationen Entsprechend einem Beschluß des Obersten arabischen Komitees sind am 12. Mai arabische Delegierte aus Palästina nach Aegypten, Syrien, Marokko und dem Irak abgereist, um in diesen Ländern für den Fall, daß der Higli Commissioncr bei seiner Unnacligiebigkeit gegenüber den Forderungen des ihm am letzten Freitag übergebet; eti Ultimatums verharren sollte, Kundgebungen gegen die Juden und für die Araber Palästinas zu organisieren. Außerdem haben sich arabische Führer aus Jerusalem auf eine Tournee durch die palästinensische Provinz hegeben, um in arabischen Versammlungen zu sprechen und für die passive Resistenz, der Araber gegenüber den Landesbehörden Propaganda zu machen. Rücktritt Dr. Khaldis gefordert Jerusalem, 11. Mai. (JTA.) Der von den jüdischen Stadträten Jerusalems erhobenen Forderung nacli Rücktritt des arabischen Bürgermeisters Dr. Khaldi hat sicli nun auch der Waad Leumi angeschlossen. Der Waad Leumi und das Präsidium der Jerusalemer Jüdischen Gemeinde ersuchten den Jerusalemer Distriktskommissar, Dr. Khaldi von seinem Posten als Bürgermeister zu entfernen, weil er durch seinen Anschluß an das arabische Streikkomitee die ihm als Bürgermeister gebotene Unparteilichkeit gebrochen habe. Um einen Hafen in Tei-Awiw Tei-Awiw11 ,׳. Mai. (JTA.) Die von der Stadtverwaltung und der Handelskammer von Tei-Awiw erhobene Forderung nach Schaffung eines eigenen Hafens für Tei-Awiw wird im Hinblick auf die N o t w e 11 d i g k c i t, die Stadt und ihr Hinterland von der Abhängigkeit von Jaffa zu befreien, in weitesten jüdischen Kreisen unterstützt. Die Forderungen Tei-Awiws werden in der hebräischen Presse eingehend begründet. Die Errichtung einer provisorischen Ausladestation an der Mündung des Jarkon, für die die Pläne bereits fertiggestcllt sind, wird energisch betrieben. Die Stadt Tei-Awiw hat sich bereit erklärt, die Kosten des Baues zu tragen. Die Stadtverwaltung wird in dieser Angelegenheit im l aufe dieser Woche mit dem High Commissioner Sir Arthur Wauchope eine Beratung abhalten. Verurteilte Araber Schach Moliamed C hach ine, welcher den Ueberfafl auf die Tabakfabrik Maspcro in Jaffa ain 19. April anführtc, wurde zu einem J a 11 r Gefängnis verurteilt. 17 arabische Scouts, welche vor zwei Wochen in eine jüdische Orangerie bei Herzliah drangen und einen dort arbeitenden arabischen Mechaniker schlugen, wurden zu je 6 Monaten Zwangsarbeit verurteilt. Eine kollektive Geldstrafe von £ 500 wurde der Stadt J e n i n auferlegt. (Palcor.) Hauptiehnftlciter: Dr. Robert Welt sch, Berlin - Charlottenbarg 9 (auch verantwortlich für die Aufnahme von Bildern). Stellvertreter: Kurt Loewenstein. Berlin W 15. Anzcigenieiter und verantwortlieh {iir den Inhalt der Anzeigen: Hermann F i n n, Berlin W 15. Gültig Anzeigen - Preisliste 5 vorn 1. April 1936. Verlag und Anzeigen Verwaltung: Jüdische Rundschau, Berlin W 15. Memekestr. 10■ D.-A. April 37 625. — Druck: Siegfried Sthok-m, Berlin-Srhönebcrg. Sachgemäße u. schleunige Durchführung Ihrer gj £ Jg g|g £ g! gg gj |j| £ Am^R« ־. D. Dr. Aschner King Salomen Bank OberteC. »Rat 3. D. R. KOlllDflOr JERUSALEM: A. M. A J. Hellbronnor Bank Ltd. _ .. ״cnipiiw EO.B 1M1 Berlin W18, Metnekestr. ». J 1 Biimardt 2856 <9Vs13 ־־ u. 16V*-19־ Uhr) TEL-AVIV: Dr. Jur. W. Marx, 18, Sehtlom Alekhera __ . , , , . ״ _ . . Street. Rdte Ben lekuda tw Trsnsfer-Projekte / Vermögens-Liquidationen / Anlageiaeratung nach Palästina und anderen Ländern Eigene Repräsentanzen in Italien Repräsentanz in Südamerika 1 Dr. Kurt 8cl1«y6( Sau Paulo Prag* Mtrdchal Deodoro 11

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