Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 41 (1936)
- Issue
- Heft 38 (12.5.1936)
- Date
- 1936-05-12
- Page
- – (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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Salto 12 JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 38,!2. V. 1936 Wie ^־eslalie ieli den §rl1nhl»al? BRIEFE AN DIE REDAKTION Für Schabbai, 16 . Mai Wochonabschnitte: ״B'har/B'chukotaj“ (III. B. M. Kap. 25, I - 27, 34) I. Die Sidra B’har enthält die Grundgedanken der jüdisehen Bodengeset/gebung, die der Keren Kajemeth wieder lutgenommen hat. Insb::.•o'idire die Institution der Erbaacht hat ihren Ur׳.pr:1mj in unserem Wochenabschnitt;Kap. 25, 23 f.). Wir werden u.is also, insbesondere mit den jüngeren, über den Sinn der Erbpacht unterhalten. Nach welchen Grundsätzen werden die Pachtverträge abgeschlossen und welche volkswirtschaftliche lietleiitung kommt ihnen zu? Die neue Materialiensammlung für Jiingercnführer ״Wir und der KKL“ gibt auf S, 12 Richtlinien für die Behandlung dieser Frage. (Die Broschüre ist vom Jugenddezernat des KKL, Meinekcstr. 10, zu beziehen.) II. Wir empfehlen, die Verse 35—3S auf den Oneg Schabbat mit der Erklärung von Raschi zu lesen, wobei insbesondere der innere Zusammenhang der einzelnen Verse herausgearbeitet werden soll. Wichtiges Material liefert auch S. R. Hirsch in seinem Kommentar zur Stelle, der deutlich die einzelnen Arien des Zinsverbots herausarbeitet. III. Zum Abscbluli des Oneg Schabhat geben wir einen Ucberblick über das lil. B. M., das an diesem Schabbat abgeschlossen wird. Wir zählen die einzelnen Wochenabschnitte noch einmal auf und rekapitulieren kurz ihren jeweiligen Inhalt. Wir werden dabei verstehen, wieso dieses Buch die Beinamen ״Torat Kohanim" und ״Levitieus“ erhalten hat. Als Haftarah wird jinnijahu Kap. 10, 19 2! und Kap. 17, 1—14 gelesen, da diese Fr!.phele'1.teile an die ״Tochacha“ unseres Wochenabscbniftes eriuiie o I. E. Schalem Alejchem ln diese Woche fallt der 2t», Todestag des groben jiddischen Schriftstellers und Humor ist! ״ S c I! o I e m Alt'!־ c h c m (Scholein Rahiuowicz), und wir werden diesmal die Gelegenheit wähl nehmen, um über seine dichterische!’ersuniiehkeit und sein Schaffen zu sprechen. Wir werden gut tun, Seholem Alejchem im Ralimen der iieuei eil jiddischen Literatur zu betrachten und von ihm aus Vergleiche zu Mciidcle MocIkt Sfurim und zu j. I.. I’crcz zu zii hen. Wir werden dabei von der 1J :ennr1igIo. it um! den pote'1 /icileit Kräften im o-tjmiiM hen Kultur kezii k aus/ugelien und die spe/ifi'.dien Lebensbedingtiitgen sowie die soziale I )ifferenzierung innerhalb dieses Bezirkes zu berücksichtigen haben. Seholem Alejchem ist einer der grollen Gestalter und Schilde rer echten jüdischen Lebens, wie es uns im Osten Europas entgegentritt. Zugleich ist er aber auch ein Meister der Sprache und Schöpfer eines spezifischen Prosastils, der in seiner Ursprünglichkeit und volkstümlichen Urwüchsigkeit in der jiddischen Literatur einzig dasteht und dahe. kaum übersetzbar i-t. Nebui Memlclc, dem großen Realisten, bat er mit seiner ausgezeichneten Beobachtung!!- gäbe das!.eben der jüdischen (icineinschaft, das kleinstädtische Milieu mit seinen einfachen, naiven AUtagsmcnsehen gesehen und gezeichnet. Dabei hat er einen scharfen Blick für die jüdische Wirklichkeit in all ihren Formen und Aeußeritrigen besessen. Er bat einzigartige, lebensnahe Tvpcn jüdischer Wirklichkeit geschaffen, besonders jener Luft• mcnschen, der Meimchem Mendels, deren trostloses Schicksai die Anomalie des jüdischen Daseins bildet. Aber das Charakteristische an Seholem Alejchem ist sein immer sprudelnder, u nnac h a h m lieber H u m o r, der die Trostlosigkeit des Lebens mildert. Im Gegensatz zu dem pathetischen Emst, dem oft mahnenden und strafenden Predigerton eines Memlele, ist Seholem Alejchem gut gelaunt. Er mahnt nicht und predigt nicht, er schildert nur das Leben, wie es ist, 111 all seiner Kleinlichkeit und Armut, mit seinen Typen jüdischen Elends, und das Groteske seiner Schilderung zwingt uns zum Lachen. Sein herzerfrischender Humor kommt besonders kräftig und fein pointiert in seinen meisterhaften Monologen /um Ausdruck. Wir brauchen in diesem ZusauinH 11 hang nur an den köstlichen Monolog von den weeliseivollen Scliicksaieu Tewjcs (״Tewje der Milchiger'•), diesem lachenden timl lulb-rcsigiiivrlcii ״Lebenspliilosophen", zu denken. Sowohl Lew je wie sein zweiter Held Menachem Mendel, berühmt dun It den Briefwechsel Menachem Mendels mit seiner I rau Sore Sdieindel, verkörpern in sieh etwas von dem passiven Heldentum jiibischer Menschen, die durch die Polarität der in ihnen lebenden Kräfte, der Resignation und der Zuversicht aus■ gezeichnet sind. Wir wollen aber bei dieser llt-pri-lmm: nicht rein literarisch bleiben und werden daher den Dichter selbst zu lins sprechen lassen. VI ir Werden em/dne Kapitel aus der deutschen Uebeisi 1/ung von I iw je ode 1־ andere Sachen gemeinsam lesen und uns über das Besondere in dem Stil Scholen! Alejchenis u!1b1־ halten. l)aln׳J werden wir natürlich zu bedenken haben, daß die Uebtrsi t/iing 11 ui eine blasse Vorstellung von der Lebendigkeit \ olkstuiniielier Rede, von der Urspi imglic'likcit um! der Lebeiist'riseiie der Sprache und der Helden widergilit. Wir verwei-en in diesem Zusammenhang noch aut die ausgezeichnete hebräische Ueberset/ung sämtlicher Werke von Seholem Alejchem durch I. D. Berkowicz, die m vielen l allen einer schöpfensclien Neudichtung gleichkommt. * Material für zukünftige Besprechungen. Aut Wunsch vieler interessierter Kreise haben wir uns entschlossen, von nun ab allwöchentlich diejenige Literatur zu nennen, die wir in den nächsten Wochen besprechen werden, damit diese rechtzeitig beschafft werden kann. Wir verweisen demzufolge schon heute auf folgende Werke: Max Brod, ״Heinrich Heine" (103!); ״Confessio Judaica“ und itee soeben erschienene Broschüre des Hechaluz. ״Zählet die Tage" KKL-Bibiiothek, Heft 2/3, J. M. DESSAU Sonntag, den 17. Mai 1936, 16 Uhr, Gemeindesaal, Steinstraße 11-14 R.*A. Dr. Sonder, Begrüßung DR, DAVID SCHLOSSBERG, Berlin Die Ereignisse in Erez-Jisrael — Unsere Antwort Landesverband der «nhelt. - Israel. Kultusgemeinden Landeakomltee Anhalt der Jewlah Agency Die ״toten Chassidim“ Bjelovar (Jugoslawien) 0. 5.1936 An die Redaktion! In dem Artikel ״Bei den toten Chosbiiläm" (Nr. 35 der ,Jüd. RutwUrhau“) spricht Ch. VVina* wer üiter die ,.(beschichten‘4 des R. N'achman aus Bratlav und meint, der Kimvand seiner Geg* mrt der RcBBe. hul>c sie in fiebrigem Zuvmule (der Tuberkulose) erzählt, könne den küiut* leriüt hen Wert derselben nicht sntusten. Demgegenüber verweise ich au{ Duliiiows G esuhichte des t'hnssidismus il, 216. Der Beste Kenner des CluisM(.li>1nu& hält dic-c ״Gt. ', bi׳ h'cii‘‘ für Lieba־־ pltantasien eines «n Körper m:d Gei.1t kranken Menschen, in weleben kein Körnchen 1׳־eengeSialt zu en’de.kvii Dt. ״\Vek:r habe״ wir einen klaren religröbcn Gedanken noch den SGiein einer dichterischen Schöpfung vor uns.“ Es sei dies ־•■— nach Duh־ now — ein Haufen von l'ngertim' heilen. Ausführliches über den Inhalt der Geschichten lese man dort nach. So kann man, bei aller Liebe zum ChasMcli-■- nun und seinen ,,nigumrn“, wie \ erelmnig für eine zweifellos große Persönlichkeit von einem kuiiaUeriscften Wert kaum spie* dien. Man geht noch immer an den GhassidLsmus nicht mit ob* jcktiven Mußatühcn heran. Hatten ׳He Gelehrten des vorigen Jahrhunderts (z. B. (.»ratz) von vnt lälieivin einen neg.11 iven S'.r: unkt ciif./eiioinmen. und an I! da" Efeabfiu• dei ('h.issitihmm uher"el1en, •סי geschieht cs heu־e, dau man überM.hweng* Schmalkalden, 28. April Sehr geehrte Redaktion! leb habe es seihst alt erfahren und hure viele andere lieh den Chasddismus feiert, ahne an die Schattenseiten zu denkenln dieser Hinsicht ist vielleicht (\m Werk Dubn״\\s vom p.e-crcbcn zur Objektivität erlullt. Inwiefern das erreicht wurde* soll liier nicht besprochen werden. Auch über die!':'״:kcit R. Nuditnatu s.ni h Wi! w,׳r sehr gelinde. ״Er s»h .*י.’ h!rahiioer allen Zeitgenossen.'* DubnowII 209 nennt das sdum mit dem rechten Namen: Auikrgew-ähnlicher Sclbsidünkcl. Er sei — sagU.־ R. Nurhman — ein gro* lks Novum, ein solches Novum wie ich 13! noi.ii nie d.igcvesen, wollte ich 1!1'di ganz ofienharen, >o würde mir alle Weh na׳ hlaufen. 1 >< r g׳.Tiohte Ei'iiker (Me^ia.") weide sein Nachkomme ״ein. Mein Elämnichen wird l>is zur Ankunft des Mos־ sins ilackcrn usw. Dit'aC Zeilen sollen keineswegs gi gen den Chassidismus spreeben. Man weiß heute —!nmentü 11 derjenige, der den Cha.v»i dsmiis aus eigenem Er- IcUm kennt —, welch eihahene Ideen das Judentum ihm zu verdanken hat, und daß die Rebl>en zum Teil grüße Per<m־ lichkciten waren, was nicht zuletzt die von Wiuawcr miigeteilte rührende Aiihängli ־hkeit an den .־,ei! 120 Jahren toten Meisteril beweist. Nur .־•ollU‘!mm Ihm Bcurteilung unserer Kul:u.׳gi;ter der \'ei";.c!ngcnbci1 die < )1 »jcklivftut sprec hen Ja- -m. Mit vorzugh. her 1 io.ihaehiung Rabl!. l)r. David (.ג i n s h erg vhüühe:׳ klagen, daß Bewevbun״ gen unbeantwortet bleiben. Das i"t Mianlilung eines geki.8cU*n Dienste-, eines Dien-tes, der verlangt worden ist. Denn wer eine Anzeige aufgibt, erwartet Antworten darauf, und Anfrage und Bewerbungen sind Dienstleis!ungen. Jeder 1)41*11־ aber hat Anspruch auf Dank in irgendeiner Eorrn. Man wende nicht. ei!1, cs sei u׳1:’־r>;׳:i. I). alle t'tn1״g,mgcn<׳n lieuciTuiigcii o.ler Anfragen zu cr!c!!igcn; keine An! wort sei au. h eine An1 wort. Das ist M:m״vl an Taktgefühl uml KüeUii. ht>lo ■tgkeit gegen anüere. Wer nie Kos'cii für Anzeigen aufhiingr, kann mieli die Kosten lür i׳or:i um! ein paar Stunden Zeit zu BeanUvortiiugen atifbrint׳eu. Am s. hlimnieien steht es liier mit den Anzeigen unter C'hllt're. i’er-imcn. die si< 11 so de ken, meinen, sie seien durch ihr Ikogniio ohnehin geseiiützt und iiiiu'heu es sich um so lei, lih'i, oje Mineher., die sich bemüht haben, warten zu lassen. Ge« in, wer sH1 bewirbt, su.ht seinen Nu'zen; tut aller nicht das gleiibe, wer Utwcrbuiipen einloi'bcri i Man vergesse doeil nicht, daü eine sehr grobe Anzahl von IU-wcrbu111׳cn Iniufig Nemours, 8. Mai 1038 >chr ge. Inte Kcdokiinn! Der Wim-י b. den A'>r di.mi Kai/.ncio m U׳i der Lr 1i ,!11111!» dis leiu .deiner Scmk'is an■- snr.ctn dal» de, Radio jetzt ade Teile der Diaspora erfassen werde, ist vom terhnisihen Simvipunkt aus schwer zu erlullen. J )11■ Sendcsiarke v!m 20 kW ist gerade au-rei! herrl 1111' detr Kmplano im \ orderen (>1a:nt. Line Lrhiiliuno ist im iibriceu geinälS den inicrnai icnalcn \'ereinbiituiicen niehl möglich, um nicht mit den euiopäisi heil Sialioneii zu kollidieren. Genau die gleiche Wellenlänge wie Kamaliah hat der englische Seitder North Regional. Da die Sendezeiten der Ix-iden Statinvon etwas anderem als feinem Materialismus eingegeben sind, daß in vielen Anerbieten der Zug des Ideellen zu spüren ist. Wie wenig aber die Menschen daran gewöhnt sind, Antworten;mt Bewerbungen zu erhalten, das habe ich selbst erfahren. Als ieh vor Jahren eine flau»- da me suc ht e. hitl'K! ich alle eingcgungei cn Hewed ungen bcantwollet, und ich erlebte die Freude, daß mir trotz ablehneu er lie-ihfide für meine Antwort Dank gesagt wurde, Heute aber, wo wir jüdischen Mensehen alle schwer genug zu ringen haben, sollten wir auch .spüren, daß wir jedem einzelnen uoscier Schicksalsgenossen mehr s huldig sind denn je, daß wir ihre Tagerleichtern, ihre Spanmmgen lösen sollten, wo und wie wir können. Line höfliche Antwort aller zeigt, daß wir den Liozeli'c.i ic'litcn, daß wir seinen Dienst für uns anerkennen, und das gibt ihm .Mut und Hoffnung, Hochachtungsvoll Carl Plant nett z!!s:Hmnrnf:d!en, werden wh kaum die Möglichkeit haben, Pur 11 den Rundfunk mit Kre* 100־•! in Kontakt zu bleiben. Die nli ׳!nie Aufgabe müßte daiuni sein, Ramallah durch einen lv u 1 z w e 1 l c n s e n d e r zu ergänzen. Wenn die Regierung diese Auigabe im Augenblick nicht in Angriff nehmen will, so müßte die Zionistische ()rgimi-ation für sie cintrelcn. Nur auf kurzen \\ tdien ist cs rnögli. h, daß wir die Stimme- Erez Israels täglich hören, (laß wir in enger Verbindung mit allen Gesclu!missen im Lande blcÜHcn und hebräische Sprache und Kultur aus dem Leben s hopfen. Mit Zioasgruß Dr. Kurt. II e r z f e 1 d Antwort auf Offerten Palästina-Radio und Diaspora Gruppenverbandstag Oberschlesien Der zionistische Gruppenverbandsfag am 26. April in O I c i w 111, (O.-S.) war überaus stark besucht und gab Zeugnis von der umfassenden Arbeit auf sämtlichen Gebieten des zionistischen Lebens in Oberschlesien. Der Verbandstag wurde durch eine von Georg Joel (Breslau) abgehaitene Arbeitsgemeinschaft über ״Nationale und Mittelstaiulskolonisation“ eingeleitet. Es folgten eine Arbeitsgemeinschaft über ״Grundsätzliches und Methodisches zur Iwrith-Arbeit“ unter Leitung von Dr. Hans P rin/ (Breslau), ein Bericht der Fundsarbeiterkommission (Referentin Liesel G u ttma n n), eine Darstellung der zionistischen Arbeit in Oberscltlesien (Referenten R.-A. Dr. Weißmann und!7ritz Tau, Beuthen), anschließend Berichte der Vertreter der ZOG. und der ZAG. des Bezirkes, und eine lebhafte Aussprache über die Arbeit des Hechaluz und der zionistischen Jugend (Referent Felix Tauber, Reuthen). - Gleichzeitig fand unter Leitung von Frau Ehrlich (Gleiwitz) eine Distriktstagung der Wi/a statt, zu weicher auch eine Vertreterin des ostoberschlesischen Distriktes (Frl. N e u m a n n, Kattowitz) erschienen war. Den Höliepunkt bildete eine Kundgebung aus Anlaß der Vorfälle in Erez Israel; die Versammlung nahm eine Resolution an, i!1 der sie die Mensclicnverluste beklagt und einen einheitlichen Einsatz aller Kräfte fordert. Die Neuwahlen zu den üruppeiiverbamJskorperscha[- ten hatten folgendes Ergebnis: Vors, des oberschl. Gruppen- Verbandes: R.-A. Dr. W c i li 111 a 11 11, Bcuthen: Vorstand des Gruppenverbaiides: Bcuthen: Arnold Wiener, R.-A. Dr. Brünkel, Salo Cluttmann; Ratibor: I.udwig Asehner; Gleiwitz: R.-A. Ehrlich; Hindenburg: Dr. Elias; Oppeln: Dr. Heymann. Juden und Jüdisches im Rundfunk Dienstaß*!2. Mai! Lu\rni1mr(12.40 ,(4*1.30) ׳: llaK'vy: Ballcttmusik uu.3 ״Dir Juäiii"; 13.25: kuOm-oriii: ״Mtlodic E-Dur“, — htraljbürg (349), 13.10; V. a. \\V!]1: ,,!.)rrigro^L■henoper”. — Brüssel (!Tanz. 464), 14: ke|.״>ru«gt: von Bau) M. G. l.cvy: ״La NaD;sunce «l'uu Timim׳ i'iG-Oe•'. — i.onflo18.50 .(342) ״: Suite ],'־Mult von Moozkovosü. - Bukarest (365), 19.2ü: Sonaic lür Violine unä Klavier von M!11!hu•!״ - - KaluiHlborg (12{>3i. 20: U. a. (.h'n,:uba:'11, <Hiv1rü1ft• zu ״Du- N’cilobimg b, d. Laftmc". JEHlapt'-a H |840): D. 1i. Mm-zkow.-ki ,,Si-rciiaäu־‘. — National (1530), 22.20: U. a. Meiiik־!'■»',!;!!!!. Mittwoch, 13. Mal! S'ruOUtrg (349). 14.30: U. a. Mendelssohn. — Wien (506). 10.05: SrhuMpia' Gt:.:,1v Mahler. — Budapest II (R40), 16,15: <B-ang. u. a. M0't׳!!n0,׳f au- ,,Ab ikanerin**. ״־-■״ Prag- 1.il*1 i'at (470). 20.05; Sml!!!׳!! k>!1 i/p:■!;!!!-. t!,׳r,1 S!m־tan.1-Saal. Dir!« G«׳nt : OM0 Kk׳n1jH־irr. ״ Noil-Balim (492), 2B.40: B. a. Mahler: Ad.igitoro a. d. Sinftrü!* Nr. 5. —- Kowno (1935), 20,50: Korngnld : Suite. Donnerstag. 14. Mai: Miin•!.!;!-!..nd (296), 20.20: V. u. Moszkowski: äus ״Boahdil־•. s hwclen (1389), 21.15: U. a. Ofienbach: Lied a. ,,Madame Favar!“. Freitag, 15. Mai: I.u\<;״l.mg (1304), 14,05: Sehallplnlten. u. a. Alexantk•:׳ Ei -׳;i . -- Soabbu-o18.45 ,(349) ׳: SJtallplattea: Sirti<־h* (]uarU.׳t: Nr. 7 B Du! von Mdiiaud. Sonnabend, 16. Mai: Luxemburg (1304). 14.25: SdiullplaMen, u. a. Alexaiuler!\iGhis, — Waim hau (1339), 22; Mo^zkowski: Ouveriüre zu .,Die oiehisrhe Eisler“. Sonntag, 17. Mai5 Baris (Radio Gilb), 22.15: Beatriec Freudenfhal* W agiialter singt ihren jüdischen Liederzyklus, Die Versteigerung der Bibliothek S. Meyrowitz in Amsterdam, über die wir in Nr. 36 berichteten, erfolgt dureh da» Internationaal Antiquariat cn Moderne Boekhandel, Amsterdam, Keizersgracht (110. Ankündigungen aus dem Reich Breslau: Zion. Vercinu-iin^. Am 13. Mai, 20.3Ö Uhr, Garlenstr. 25:. ..Ururubatzlii lies und Mflhoilisi lns zum Erlernen der hebräischen Sprache-‘. Kefercni: Dr. Hans Prinz. — Stettin: Zion. \ deinipü״״. Am 10. Mai, 20.30 Uhr. bei Karrhowäki-Fisfher, Friedrich- Kail-Str. 3, Vortrag: Rabl). Richter: ״Volk — wie alle Völker?“ Bar Mizwah-Termine Am 16. Mai (24. Ijar): Karl-Heinz Strauß, Sohn von Max Strauß, Mannheim, I Ich,-I.a1«-1 Sr. 43. Uebcr die Omerzeit und das Schawuothfest stellt eine kleine Schrift mit dem Titel ״Zählet die Tage“ in der Jugendbiichcrci des Keren Kajemeth Lejisracl (Hechaluz- Verlag, Berlin 103(1) außerordentlich interessantes und reichhaiüges Material zusammen. In fesselnder und leicht faßlicher Form werdeii die alten und neueren Geschichten erzählt, die die Rechtfertigung der verschiedenen Festbräuche enthalten. Van besonderer Eindringlichkeit sind die Scliilderungeu des letzten Kapitels, in dem das ländliche Leben im heutigen Erez Israel dargcstellt wird. Da erleben wir noch einmal plastisch das Fest des Chag Habikkurim mit; Noten sind wiedergegeben, die jede Jugendgnippe, die dies Buch liest, zum Mitsingen auffordern; da sind hebräische Gedichte, die das Fest besingen, und wirkungsvolle Statistiken runden das ganze Bild ab. Kein Leser wird dieses Heft aus der I Land legen, ohne sein Wissen bereichert zu haben. —nn. Das M8rz-April-Hcft der ״Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums“ enthält eine Reihe wich• tiger Aufsätze, an deren Spitze vor allem die Arbeit Martin Hubers über ״Genesis-Probleme“ zu nennen ist. Auch mehrere geschichtliche Arbeiten vermitteln neue Einblicke. Makkabl Hazair- Seminar. Zu dem Bericht in der ״Jüd. Rundschau“ vom 8. Mai wird uns mitgeteilt, daß Dr. Hans Ericdenthal ein ausführliches Referat über ״Flora und, Fauna Palästinas“ gehalten hat. Wir berichteten in Nr. 30/31 über die Gründung eines neuen misrachistisclien Jugendvereins in Amsterdam. Dieser Verein ist eine Untergruppe des schon seit Jahren bestehenden misrachistisdu'11 Jugendvereins Zichron Jaakow. Die Adresse der neuen Abteilung lautet: J. W, Brouwersplein 15, Amsterdam Z. WIESBADEN Mittwoch, den 13, Mal 1936, 20.30 Uhr, in der Hauptsynagoge, Am Mlchelabarg Dr. Marxhaimar Rabb, Dr. La za r u 8 Begrüßungen DR, MICHAEL TRAUB, Berlin Das jadisch-arabische Problem und die englische Mandatspolitik Israelitische Kultusgemeinde Wiesbaden