Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 41 (1936)
- Issue
- Heft 33 (24.4.1936)
- Date
- 1936-04-24
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 95% known words query
- IRI
…/2651273-2653922-2653954--28667-2690159- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Seite 2 JÜDISCHE RUNPSCHAU Nr. 33, 24. IV. 193« Wauchope an die Araber High Commissioner Sir Arthur Wauchope empfing eine Anzahl arabischer Führer zu einer Besprechung über die Lage. Die Abordnung wurde vom Vorsitzenden der arabischen Partei Palästinas, Dsc bemal el Hussein!, geführt. Sie protestierte gegen angeblich jüdische Angriffe aut Araber und gegen die Behandlung, die die Araber von der Polizei erfahren haben. Wie es heißt, soll der High Comir.issioner die Araber haben veranlassen wollen, die Delegation nach London zu entsenden. Fr habe jedoch zur Antwort erhalten, daß die Araber nicht willens seien, seinem Wunsche zu entsprechen. Darüber hinaus haben, wie die Jüdische Telegraphen-Agentur erfährt, die arabischen Führer den High Commissioner aufgefordert, die jüdische Ein- Wanderung zu verhindern. Sie erklärten, die arabische Delegation werde nicht eher nach London fahren, bis es zu einer Sperrung der jüdischen Einwanderung gekommen sei. Der High Commissioner hat sodann die arabischen Führer gebeten, daß sie ihre formelle Antwort um einige Wochen verschieben sollten. Er hat sic weiterhin aufgefordert, die arabische Bevölkerung zu beruhigen. Schließlich hat er betont, daß die Polizei nicht zögern werde, jeden Keim einer Unruhe zu beseitigen. Das offizielle Com m u n i q u e der Palästina-Regierung über den Empfang der arabischen Führer beim High Commissioner lautet uä׳ folgt: Der High Commissioner empfing eine Delegation, bestehend aus Ragebh Bev N.isdiaschibi, Dschcmal Hussein!, Abdul l.atif Sela und Jakub Ohusseini, denen er die folgende Erklärung abgan: ״Ich bin überzeugt, daß wir alle die Unruhen, die sich kürzlich ereignet haben und die zu dem tief bedaueriiehen Vcrlu-t von Menschenleben geführt haben, verurteilen. Solche Unruhen können keinen guten Zweck erreichen und sind die unmittelbare Ursache großer Bitterkeit. Ich rechne daher auf Sie, meine Herren, daß Sie Ihren EinfluD dazu benutzen, uni alle Formen von Unruhen zu ver- Der arabische Generalstreik ln Hebron, Nablus, Tulkerem, J e n i n, S a f c d und Bei san wird der arabische Generalstreik durchgeführt. Eine Versammlung extremer arabischer Führer, die in Nablus stattfand, beschloß, in allen Städten des Landes arabische Nationalräte einzusetzen, die für die Durchführung der arabischen Politik verantwortlich sein sollen. Der Nationalrat von Nablus veröffentlicht einen Aufruf, der zu einem verstärkten Boykott der Juden und für einen Fortgang des Generalstreiks bis zur Sperrung der jüdischen Einwanderung durch die Regierung auf fordert, ln Nablus und Tulkerem herrscht Schulstreik. Dschcmal cl Hussein! erließ eine Proklamation, in der aufgefordert wurde, nicht ״von dem Kampf um die Befreiung des Landes von Tyrannei abzulassen“. Die Regierung verbot die arabische Tageszeitung ״El Dschamiah ei Islamia“, weil sie gegen die Regierung gerichtetes Material publiziert hatte. Das Organ der Revisionisten ״Hajarden“ wurde nach mehreren Verwarnungen unter vorbeugende Zensur gestellt. Die Polizei wurde durch Freiwillige aus der Britischen Kolonie verstärkt. Das Verbot des Waffentragens und der Aufbewahrung von Explosivstoffen wurde verschärft Mittwoch: XJeberfälle im Tel-Awiwer Bezirk Am Mittwoch Vormittag kam es in Jerusalem 7u Zusammenstößen zwischen Juden und Arabern. Araber taten sich in der Altstadt zusammen und griffen vorübergehende jüdische Passanten an und bewarfen in der Nähe des Jaffators einen mit jüdischen Passagieren besetzten Autobus mit Steinen. Ein Jude wurde mit schweren Verletzungcn in ein Krankenhaus eingeliefert. In der Nähe des Jaffators kam es zu arabischen Demonstrationen. Die Polizei schritt gegen die Menge ein und verhaftete vier Araber. In dem arabischen Dorf Lubban wurden Gewehre und Munition bei Arabern beschlagnahmt. ln Jaffa wurde am Vormittag ein französischer Offizier, der irrtümlich für einen Juden gehalten wurde, von Arabern angegriffen. An der Grenze zwischen Tel-Awiw und Jaffa wurden von der Polizei Drahtverhaue errichtet. Bewaffnete arabische Banden griffen Schechunat A r j e auf dem Wege von Tel-Awiw nach Petach Tikwah an. Die Juden verteidigten sich, bis die Polizei eintraf, die die Araber vertrieb. In der Nacht zum Mittwoch versuchten Araber, in den Tel-Awiwer Stadtteil H a t i k w a h einzudringen, Polizei griff ein und vertrieb die Araber. Mehrere Araber sollen dabei getötet und zahlreiche verwundet worden sein. In Hebron fanden arabische Demonstrationen statt. Die Behörden versammelten die in Hebron wohnenden Juden zu ihrem eigenen Schutz in einen! jüdischen öffentlichen Gebäude. Ein weiterer Verwundeter ist seinen Verletzungen erlegen. Am Vormittag fand die Beerdigung zweier am Dienstag getöteter Juden statt, an der Zehntausende teilnahmen. Bürgermeister Dizengoff besuchte die Verletzten im Hadassah-Krankenhaus und sprach ihnen seine besten Wünsche für ihre Wiederherstellung aus. Die Gebäude der Jcwish Agency m Jerusalem und zahlreiche andere öffentliche jüdische Gebäude und private Häuser haben Halbmast geflaggt. Unter dem Druck arabischer Agitatoren schlossen mittags die arabischen Geschäfte In Jerusalem. Die arabischen Parteiführer hielten eine Sitzung ab und beschlossen die Verschiebung der Abreise der Delegation nach London sowie die Fortsetzung des Generalstreiks. Die Arbeit im Jaifaer Hafen ruht, während die Arbeit im Halfaer Hafen unverändert fortgesetzt wird. Die Mehrzahl aller arabischen Geschäfte in den Städten ist geschlossen. hindern, alle ungesetzlichen Akte aufzuhalten und allen falschen Gerüchten, die Unordnung stiften können, entgegentreten. Ich bin der Meinung, daß Sicherheit der Person und des Eigentums für die Wohlfahrt aller Menschen in jedem Lande unerläßlich sind. Störungen des Friedens können den Menschen ohne Unterschied von Rasse und Religion nur Schaden bringen. Ich bitte Sie auch, denen, auf die Sie Einfluß haben, auseinanderzusetzen, daß die Polizei nicht zögern wird, alle Unruhen zu unterdrücken, obwohl ich große Hoffnung habe, daß keine weiteren Unruhen Vorkommen werden. Ich bedauere auch außerordentlich, daß viele Schuljungen und sogar kleine Kinder von ihren Schulen ferngehalten wurden. Ich bitte, meine Herren, daß Sic Ihren ganzen Einfluß aufbieten, um sie zur Fortsetzung ihr« Lernens zu veranlassen.“ Empfang Dr. Weizmanns Der High Commissioner empfing sodann den Präsidenten der Zionistischen Weltorganisation und der Jewish Agency, Dr. Chaim Weizmann. Er äußerte ihm gegenüber seine Befriedigung über die ausgezeichnete Haltung, die die Juden In Tel-Awiw bewahrt haben. Er versprach, alle Maß• nahmen zu ergreifen, um die Ordnung wiederherzustellen und alles nur mögliche zu tun, um die öffentliche Sicherheit aufrechtzuerhalten. Der Distriktskommissar von Jerusalem, J. E. Campbeli, empfing eine jüdische Abordnung, der er zusicherte, daß die englischen Streitkräfte genügten, 11m allen Schwierigkeifen zu begegnen. Es sei unnötig, gegenwärtig weitere Schritte zu unternehmen, da alles ruhig sei. Der Distrikts• Kommissar versprach jedoch, die Patrouillen der Polizei im Geschäftsviertel von Jerusalem und in den Bezirken am Rande der Stadt zu verstärken. Er dementierte, daß die Juden Hebron verlassen hätten. Er gab den Juden den Rat, ihre Geschäfte nicht zu schließen. Der Mittwoch-Nachmittag verlief Im allgemeinen ohne größere Zwischenfälle. Am Abend sind jedoch wiederum einige Zusammenstöße vorgekommen. Insbesondere kam es zu zahlreichen Brandstiftungen. Araber steckten zwei Häuser und eine Synagoge In der Vorstadt Tei-Awiws Neve Schalom in Brand. In Abu Kebir, zwischen Tel-Awiw und Jaffa, zündeten Araber eine im arabischen Viertel gelegene Papierfabrik an. In einer Vorstadt von Haifa wurde eine sephardische Jüdin durch einen Araber getötet. Die Polizei hat festgestellt, daß es sich aber um einen aus persönlichen Motiven verübten Mord handelt. Der Täter wurde verhaftet. Arabische Mohammedaner kamen heute von Tulkerem nach Jaffa, um, wie sie erklärten, den Arabern für den Fall beizusfehen, daß die moslemische Religion angegriffen werde. Die im Hadassah-Gebäude In Hebron versammelten Juden aus Hebron und Umgebung werden von der Regierung aut ihre Kosten nach Jerusalem gebracht werden. Die Juden können in Hebron nicht mehr verpflegt werden, weil die Araber sich weigertt, ihnen Lebensmittel zu verkaufen. DNB. meldet aus Jerusalem: Am Mittwoch mittag geriet der deutsche Generalkonsul Doehle, der sich auf einer Dienstreise befand, auf der für den normalen Verkehr gesperrten Straße von Jerusalem nach Haifa in ein Feuergefecht zwischen Arabern und Polizei. Generalkonsul Doehle befand sich mit seinem Kraftwagen gemeinsam mit anderen Fahrzeugen in einem unter Polizeischutz stehenden Geleitzug und mußte nach Nablus zurückkehren. Ein daraufhin von ihm allein unternommener Versuch, das bedrohte Gebiet zu durchfahren, gelang. Die arabische Bevölkerung erkannte die Dienstflagge am Wagen des deutschen Vertreters und ließ ihn ungehindert passieren. Generalkonsul Doehlke erreichte daraufhin unbehelligt Haifa. Arabische Aktionen Die arabischen Parteiführer hielten eine dringend einberufene Konferenz ab, in der über die von ihnen zu verfolgende zukünftige Politik entschieden werden sollte. Es wurde beschlossen, besondere Delegierte über das ganze Land hinauszuschicken, die überall die arabische Bevölkerung dazu veranlassen sollen, an dem proklamierten Generalstreik teilzunehmen, bis die arabischen Forderungen erfüllt worden sind. Die Arabische Reform pari ei erließ einen Aufruf. In ihm wird verlangt, daß die Abreise der arabischen Delegation nach London verschoben werden sollte. Die arabischen Füllrer sollten im Lande bleiben, um die arabische Politik im ge• genwärtigen Augenblick zu leiten. Eine arabische Delegation aus Jaffa hat dem Distriktskommissar einen Protest überreicht, in ihm heißt es, daß die gegenwärtigen Unruhen von den Juden hervorgerufen worden seien und daß diese Tatsache genüge, um die jüdische Einwanderung zu unterbinden und die Landverkäufe an Juden zu verbieten. Aehnliche Forderungen wurden von einer arabischen Delegation in Safed erhoben. Die Erregung unter den Arabern in der Umgebung von Tiberias ist außerordentlich groß. Ein oder zwei arabische Dörfer sind geräumt worden, weil ihre Bewohner angeblich jüdische Angriffe befürchten. Der Mord bei Klar Saba Der Mord an zwei Arabern, der am Freitag bei Klar Saba stattfand, und der der Agitationssiofl für die Unruhen in Jaffa wurde, hat — laut JTA. —• eine sensationelle Aufklärung gefunden. Es hat sich herausgestetlt, daß ein angeb- Heller Araber ein Jude ist. Er heißt Mordechai Almanl und ist ein jüdischer Einwanderer aus Aegypten. Almani wurde mit dem anderen arabischen Opfer des Doppelmordes auf dem mohammedanischen Friedhof in Jaffa begraben. Die Lage in Tel-Awiw, In den Straßen von Tel-Awiw und Jaffa sind Bekannt• machungen angeklebt, in denen vor einer Verbreitung falscher Gerüchte gewarnt wird. Zuwiderhandlungen werden mit einer Gefängnisstrafe bis zu drei Jahren bedroht. In einem Communiquö der Regierung wird ebenfalls die Warnung ausgesprochen, unbegründeten Gerüchten Gehör zu schenken. Alle Verkäufe von Waffen, Munition und Explosivstoffen sind verboten worden. Alle Personen, die im Besitze solcher Gegenstände sind, müssen sie an Orten sicherstellen, von denen die Polizei Kenntnis hat. Die Polizei in Tel-Awiw ist angewiesen worden, imnachsichtig gegen Ansammlungen in den Straßen ein zu sch reiten und wenn notwendig, Zusammenrottungen mit Gewalt aitseinanderzutreiben, sowie unter Umständen sogar von der Schuft- Waffe Gebrauch zu machen. Eier Bürgermeister von Tel-Awiw, Met'r Dizengoff, besuchte eine Anzahl Regierungsbeamte, mit denen er die gegenwärtige Lage durchsprach. Er verlangte, daß die Re- Am Mittwochnachmittag besuchte der High Commis* sion er Jaffa und Tel-Awiw. In seiner Begleitung befanden sich Distriktskommissar Crosbie und der Chef der pa- Iästinensischen Luftstreitkräfte. Er inspizierte das Städtische Hospital in Jaffa, wo er die bei den Unruhen Verletzten aufsuchte. Sodann begab er sich nach Tei-Awiw, wo er die im Hadassa-Krankcnhaus in Behandlung befindliehen jüdischen Verwundeten besuchte. Er wurde im Krankenhaus von Bürgermeister Dizengoff, Vizebürgermeister Israel Rokeach und Stadtrat Dov Hos empfangen. Der High Commissioner brachte ihnen gegenüber sein Bedauern zum Ausdruck, daß die erste jüdische Stadt von den Unruhen betroffen worden sei. Der Stadtrat von Tel-Awiw veröffentlicht eine Erklärung, durch die die Bevölkerung aufgefordert wird, ihre Besehäftigung in den ungefährdeten Stadtvierteln wieder aufzu* nehmen. Es wird festgesteiit, daß ein Fiugzeuggeschwader Tel-Awiw, Jaffa und andere Ortschaften ständig beobachte. Getreidefelder angezündet Sonst Ruh« am Donnerstag Jerusalem, 23. April. (Palcor.) Die Getreidefelder der jüdischen Siedlung Beth Alpha 1m Emek Jesreel sind nach Mitternacht an zwei Stellen angezündet worden. Das Feuer wurde unter wirksamer Mithilfe von Polizei und Militär gelöscht. 200 Dunam sind verbrannt. In Jaffa. Tel-Awiw und an anderen Plätzen herrscht heute völlige Ruhe. Der Streik der arabischen Ladeninhaber dauert an. Heute morgen wurde der regelmäßige jüdische Autobusverkehr auf der Strecke Jerusalem—Tel-Awiw und zurück wieder aufgenommen. Zum ersten Male in dieser Woche sind 300 jüdische Arbeiter aus Tel-Awiw, die an dem Bau einer neuen jüdischen Siedlung im Süden von Jaffa arbeiten, wieder zur Arbeit gegangen. Arabische Presse berichtet, daß m Amman, der Haup> Stadt Transjordaniens, Demonstrationen stattgefunden haben, die von der Polizei zerstreut wurden, wobei mehrere Personen verletzt worden sind. Zwei von den am Sonntag getöteten Juden, die am Montag ln Tel-Awiw bestattet wurden und nicht identifiziert werden konnten, wurden jetzt festgesteiit. Ihre Namen sind Josef Liebermann und Daniel Cohen. Letzter Situationsbericht, Donnerstag, 5 Uhr nachmittags, hat unsere Redaktion telephonisch mit Jerusalem gesprochen. Es wurde uns bestätigt, daß gestern und heute im ganzen Lande Ruhe herrschte. Es kamen nur zwei kleine Brandstiftungen an der Grenze zwischen Tel-Awiw und Jaffa vor, aber keine ernsten Zwischenfälle. Es herrscht jedoch eine starke und deutlich fühlbare Spannung im ganzen Land, und man fürchtet, daß die nächsten zwei Tage, der moslemische Freitag und der jüdische Schabbat, kritisch sein könnten. Die Regierung ist aber fest entschlossen, Unruhen mit allen Mitteln zu unterdrücken. Starke Polizei- und Militärkräfte stehen hierzu bereit. Die Exekutive der Jewish Agency steht In ständiger Verbindung mit der Regierung. Der arabische Gen•* ralstreik ist nur teilweise durchgeführt. Im jüdischen Teil des Landes geht das Leben ungestört und unverändert weiter. Die Landung der Einwanderer vollzieht sich ohne jede Störung. Alle Veranstaltungen finden programmäßig statt. So wurde heute, Donnerstag, vormittag, Sn Tel-Awiw der jüdische Aerzte-Kongreß mit einer Ansprache von Dr. Weizmann eröffnet. Auch die Vorbereitungen für die Levante-Messe sind im Volten Gange. Weitere Nachrichten im Palästinablatt (S.11) Donnerstag, 30, April, 20.30 Uhr, veranstalten die Jewish Agency for Palestine und die Zionistische Vereinigung für Deutschland eine Kundgebung im Logenhaue, Berlin W62, Klelststraße 10 Vorsitz: Rabbiner Dr. Leo Baeck Ansprachen! Rabb. Baack, Juallaral BradnRx, Dp. OMo Hlrach, Dp. Frans Mcyap Thema: Die Ereignisse in Palästina — — Unsere Antwort Referent: Dr. Michael Traub Hauptschriftlcitei: Dr. Robert Weltsch, Berlin - Charlottenborg 8 v fauch verantwortlich für die Aufnahme von Bildern). Stellvertreter! Kurt Loewenatein. Berlin W 15. Anreigenleiter und verantwort״ lieh für den Inhalt der Anzeigen: Hermann Kinn. Berlin W 15. Gültig Anzeigen - I’reisliste 5 vom 1. April 1936. Verlag und An. scigenvcrwaltung: Jüdische Rundschau. Berlin W 15. Mnnckestr. HX D.-A. März 37 811. — Druck: Siegfried Scholem, Bln.-Schöneberg. Sachgemäße u. schleunige Durchführung Ihrer AUSWANDERUNG Raprfi.aatan.aa In Amtsger.-Rat a. D. Dr. AsChner HAIFA: Herbert Ascbner, 27. Hm1.tr. s r> . rx «s Kinr haiomon Bank überreg.-Hat 3. D. R. K6flfpfl0r JERUSALEM: A. M. * J. Hellbronner Bank Ltd. . “ _ _ , , ,,,, pos km! Berlin W18, Meineke.tr. 9. J 1 Btsmardt 2856 <9 ,/j—•13 u. 16*/*—19 Uhr) TEL-AVIV« DrUur. w.Merz. asAatemAWAem Tr.n«»er-i»rolekte / Vermögens-Liquidationen ׳׳ Anlageberatung nach Palästina und anderen Ländern Repräsentanz In Südamerika! Dr. Kurt BcheyS, Seo Faule Prat^ Martfcha! lieodoro II Eigene Repräsentanzen in Italien In Westdeutschland 1 Dr. Jur. Kahn, Dortmund, BrüdtatraBe 51