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Jüdische Rundschau · 1936-04-17 · Heft 30-31 (17.4.1936) · page 21

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
41 (1936)
Issue
Heft 30-31 (17.4.1936)
Date
1936-04-17
Page
– (sequence 21)
Language
German
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Nr. 30/31. 17. IV. 1936 JÜDISCHE RUNDSCHAU Seite 21 Das Neueste In Kürze Die Anglo-Palestine-Bank veröffentlicht ihren Jahresabschluß für 1935. Die Bilanz zeigt einen für eine Erteilung zur Verfügung stehenden Gewinn von 140 594 Pfund. Der Generalversammlung, die auf den 21. April einberufen worden ist, soll vorgescnlagen werden, eine D i v i - den de von 8% einkommensteuerfrei zu genehmigen und einen Bonus zur Verteilung zu bringen. Es wird auch beabsichtigt, weitere 200 000 stimmlose Aktien auszugeben. Die südafrikanische Binyan-Corporation hat die Erhöhung des Kapitals um £ 200 000 beschlossen. ln Petach Tik w a h wurde das Fest der B e e n d i - gung der Orangenernte gefeiert, an dem 20 000 Be- Sucher teilnahmen. Die Kolonie war festlich geschmückt. Am Nachmittag sprach u. a. Jizchak Oriinbaum für die Jewish Agency Das Nebi Musa-Fest fand am 10. April mit der Rückkehr der Pilger seinen Abschluß. Obwohl es gelegentlich Zusammenstöße zwischen arabischen Gruppen gab, konnten ernste Zwischenfälle dank der Wachsamkeit der Polizei vermieden werden. Die Revisionisten veranstalteten in Jerusalem eine Demonstration, bei der es zu Zusammenstößen mit der Polizei kam. Es wurden mehrere Personen verhaftet. Die Mufti-Partei beschloß, die Ende April stattfindende Levante-Messe zu boykottieren. Die Palästina-Regierung hat aus einem ihr zur Verfügung stehenden Bodenareal in der Gegend von Jericho 10(50) Dunam für die An Siedlung von Arabern freigegeben. Araber aus dem Hulegebiet hatten sich an den High Commissioner gewandt und 3500 Dunam zusätzlichen Boden efordert. Auch hatten sic die Errichtung von Schulen und ewässerungsanlagen, sowie den Bau von Verbindungsstraßen verlangt. Der High Commissioner versprach, ihre Forderung mit Ausnahme der 3500 Dunam Boden zu erfüllen. Die Palästina-Regierung verbot eine in Tel-Awiw geplante Aufführung eines Stückes ״Erez Hakode sch“ durch das Nationalstudio. Grund für das Verbot ist die Verwendung des Namens ״National“. Die Regierung verweigerte auch die Erlaubnis zur Aenderung des Namens in ״Studio Erez israelit“, weil solch eine Bezeichnung nicht bestehe. Als weiterer Grund für das Verbot der Aufführung wird angegeben, daß der Name ״Erez Hakodesch“ (das heilige Land) geeignet sei, die Empfindungen eines Teils der Bevölkerung Palästinas zu verletzen. Die Regierung verbot weiterhin die Aufführung eines Films ״Abdul der Teufel“, weil er die Gefühle der Mohammedaner beeinträchtigen könnte. Die Polizei hat die Untersuchung über den Galuthman-Mord beendet. Vier des Mordes verdächtige Araber werden vor Gericht gebracht werden. Sir Arthur Wauchope besuchte einige Siedlungen im Jordantal, und zwar eine Siedlung des Haschomer Hazair, sowie die Kwuzah in Kinereth, wo er eine neue elektrische Anlage einweihte. Das Rechnungsjahr 1935/36, das mit dem 31. März abschloß, hat der Palästina-Regierung einen U eberschuß von 2 Millionen Pfund gebracht. Die Reserven der Regierung belaufen sich auf 6 750 000 Pfund. Dr. W c i z m a n n wird sich voraussichtlich Mitte Mai wieder nach London begeben. Dem Peßach-Gottesdienst in der Jerusalemer Yeshurun Synagoge wohnten u. a. der Oberrabbiner des Britischen Reiches, Hertz, Baron Rothschild, Schalom Asch und Salman Schneur bei. In Tel-Awiw sind sieben jüdische Aerzte zu einer Geldstrafe von je einem Pfund verurteilt worden, weil sie in der hebräischen Presse Anzeigen aufgegeben haben, die gesetzlich verboten sind. Es handelt sich um eine erste Verurteilung in einer Reine gleichartiger Proz.esse. Wie in einer Mitteilung der Hebräischen Universität Jerusalem bekanntgegeben wird, hat Sol. Rosenbloom testamentarisch verfügt, daß ein Teil des Betrages, den er der Hebräischen Universität hinterlassen hat, zur Ausgestaltung des Faches der jüdischen Philosophie zu verwenden sei. Anläßlich der Berufung von Prof. Julius G u 11 m a n n aus Berlin wurde beschlossen, daß sein Lehrstuhl ״Rosenbloom-Lchrstuhl für jüdische Philosophie“ genannt werden soll. In einer Bananenplantage auf dem Gelände, wo das alte Jericho gestanden hat, haben Arbeiter alte Synagogeninosaikcn gefunden. Sachverständige schätzen, daß die Mosaiken etwa 11m das Jahr 500 vor unserer Zeitrechnung entstanden seien. Der Leiter der Gynäkologischen Klinik des Hadassah- Spitals in Jerusalem, Prot. Dr. Bernhard Z o n d e k, veröffentlieht in der Wiener ״Klinischen Wochenschrift“ die Ergebnisse neuer Hormonforschungen, die er mit Unter- Stützung der Rockefcllcr Foundation durchgeführt hat. Zum jüdischmedizinischen Weltkongreß werden aus Polen 57 Teilnehmer erwartet, aus Paris 50, aus Rumänien 30 und aus Oesterreich 30. Führende Spezialisten haben ihre Teilnahme zugesagt. In Tel-Awiw fand eine Sitzung orthodoxer Juden unter Beteiligung der beiden Tel-Awiwer Oberrabbiner, Rabbi Amiel und Rabbi U s i e I, statt, auf der die Schaffung einer Einheitsfront aller religiösen Juden in Palästina erörtert wurde. Auf Vorschlag von Rabbi Amiel sollen Erfahrungen mit einer solchen Einheitsfront erst in Tel-Awiw gesammelt werden. Ein Einbruch erfolgte im Hotel Gat Rimmon in Tel-Awiw. Einbrecher drangen durch die Abflußrohren in ein Zimmer ein, knebelten einen amerikanischen Gast und raubten ihm 1500 Dollar, woraut sie entkamen. Die Polizei hat die Verfolgung aufgenommen. Die Bautätigkeit in Tel-Awiw, Jerusalem und Haifa hat sich weiter belebt. Senkung des Lebensstandards In Betrachtung des Verlaufs der letzten Versammlung der Moeza der Flistadruth begrüßt der ״B u s t e n a i“ die Tendenz zur Senkung des Lebensstandards, die dort ihren Ausdruck gefunden hat. ״In der Zeit der Proserity wurde in eben diesen Kreisen viel über theoretische ragen gesprochen, jetzt, wo wir Arbeitslosigkeit befiirchten, waren die Diskussionen realer . . . .“ Zwei Wege scheinen den Arbeitern am gangbarsten, um die Arbeitslosigkeit zu verhindern: der erste ist die Rückkehr zur Land- Wirtschaft, der zweite ein stärkeres Eindringen des jüdisehen Arbeiters in die Arbeiten der öffentlichen Hand. L)ie Losung: zurück zur Landwirtschaft! wurde zuerst vor einigen Monaten in Chedera ausgegeben, als sich dort die Bautätigkeit zu vermindern begann. Der Begriff öffentliche Arbeiten wurde in der Versammlung über seine gewöhnliche Bedeutung hinaus erweitert. Ihm wurden auch zugezählt: Polizei, Hafenarbeiten, die Arbeiten am Toten Meer, kurz unqualifizierte, aber dauernde Arbeiten, für die nur ein geringer Lohn gezahlt wird, ein viel geringerer, als man von der Bauarbeit her gewöhnt ist. Diese Verengerung der Ansprüche ist keineswegs einfach, vor allem weil es der Landwirtschaft in wichtigen Zweigen jetzt keineswegs gut geht, weil sie ihre Tätigkeit einschränken muß, weil sie den arabischen Arbeiter nicht immer ohne weiteres gegen den jüdischen ausweehsein kann. Das liegt nicht nur am Widerstand des Arabers, der in letzter Zeit mehrfach in Erscheinung getreten ist. Auch der Arbeitgeber, der private wie der öffentliche, hat sich vielfach an den arabischen Arbeiter gewöhnt und wird nicht immer leicht in eine Aenderung willigen. Ein weiteres schweres Hindernis liegt im hohen Lebensstandard des Bauarbeiters, der seine Ueberfiihrung in niedrig bezahlte Arbeiten erschwort. Zu allem verteuert dieser hohe Lebensstandard die jüdische Produktion und schwächt so ihre Konkurrenz- Fähigkeit. Unter dem Eindruck dieser Schwierigkeiten fand die Forderung nach einer Erhöhung des Lohnes in der Landwirtschaft in der Versammlung kein Ohr. Es wurde anerkannt, daß es dem Pflanzer zur Zeit unmöglich ist, mehr als 20 Piaster Tageslohn zu zahlen . . . Die Forderung, durch Gründung jüdisch-arabischer Gewerkschaften das Lohnniveau in der Landwirtschaft zu heben, fand keinen Anklang. Das erste Radio - Programm Das Musik-Programm der Woche hatte einen ganz besonderen Charakter: viel jüdische und moderne Musik, wenig Klassisches. Unterhaltungsmusik von gutem Niveau. Zwischenu...ch viele gute arabische Musik in systematischer Weise — wie man es sonst aus Kairo beispielsweise nicht zu hören bekommt. Der Leiter der Musikabteilung, Karl Salomon, legt offenbar Wert auf die Gewöhnung des Publikums an Q u a 1 i t ä t s m u s i k. Die Erziehung zum Hören neuer Musik soll gepflegt werden, Sentimentalität wfrd bekämpft. Gleich in der ersten Woche wurde ein erstaunlicher Reichtum an Werken vorgeführt. Viele charakteristische Erscheinungcn des palästinensischen Musiklebens traten als Interpreten auf. Feierlich und würdig war gleich die Eröffnung: je eine Psalmkomposition von Michael Milner und Ernest Bloch. Drei Varianten des gleichen Themas: eine ost- und eine westjiidische. Dem Gesangsinterpreten Vittorio Weinberg, der sich hier in Kürze bereits einen Namen gemacht hat, liegt die aktive und dramatisch-dynamische Art des Westschweizers Ernest Bloch bedeutend näher als Miiners östliche ״Slichoth“-Melancho!ie. Als Komposition ist Bloclis Werk in der Tat weit bedeutender. Es gelang ihm, mit diesem Gesang typisch jüdische Musik ohne eigentlich jüdische Melodie zu schaffen. Die jemenitischen Lieder der Bracha Zfira klangen auch durch das Radio charakteristisch in ihrer unregelmäßigen Rhythmik, die leider durch die allzu typische und übliche Begleitung Nachum Nardis erheblieh beeinträchtigt wird. Die Krönung war ein Kammerorchester-Konzert Michael Taubes, das außer klassischer und englischer Musik zwei hochinteressante Werk* von Erich Walter Sternberg (״Quodlibet auf palästinensische Volksmelodien“) und Israel Brand mann (״Variationen auf einen jüdischen Volkstanz“) brachte. Das Orchester klang ganz vollendet. Wesentlich war auch eine ״Pastorale“ von Ernest Bloch, gespielt durch das Jerusalemer Streichquartett. Streieher klingen ja immer am besten, herrlich tönte Thcima Jellins Cello heraus. Auch die nächsten Tage brachten viel Interessantes und einiges Populäre. Margery Ben t wich und Lucile Bartzi spielten spanische und englische moderne Komponisten, Sidney Seal Altenglisches; Jehuda Har-Helach brachte Lieder von Engel und Milner, Philip Scharf üeigenstückc von Rosowsky und Gabriel Grad; dem Pionier der neuen jüdischen Musik war eine Gedächtnisstunde gewidmet (Chcikin: Sopran, Parness: Geige). Die junge Jerusalemer Musikpädagogin Jochcbed Dvorowsky veranstaltete eine nette Kinder-Musikstunde; Alice Jacob-Loewenson spielte eines der repräsentativsten Werke jüdischer Musik: die zweite Klaviersonate des russisch-jüdischen Komponisten Weprik; das Haifacr Trio (Sadri, Weißgerber, Bernstein! spielte das A-moll-Trio von Tschaikowsky. Besonderes Lot) verdient der Begleiter; Erich Sachs, ein begabter und einfühlsamer junger Pianist. Das ganze Programm zeigte Mut und Großzügigkeit und Kampf gegen Sentimentalität und Kitsch. Alice Jacob-Loewenson Das HebrSische Seminar Tel-Awiw der H. O. G., über dessen Arbeit in der ״Jüdischen Rundschau“ vom 31. März berichtet wurde, nimmt seine Arbeit am 19. April, abends 8 Uhr pünktlich, mit einem Eröffnungsvortrag Jaakow Sandbanks, des Leiters des Seminars, wieder auf. Das Programm des Soinmersemcsters umfaßt neben verschiedenen Einzcivorträgeii Kurse über neuere Geschichte des jüdischen Volkes, Landes- und Volkskunde Palästinas, hebräische Publizistik, Geschichte des Zionismus und seiner Strömungen, politische und nationale Verhältnisse in den Nachbarländern Palästinas, soziologische Struktur der verschiedenen Einwanderungswellen und Tenach. Die Kurse finden in der Tel Nordau-Schule (Tel-Awiw, Frischmannstraße nahe Sirkinstraßel statt. Der Eintritt ist in der ersten Woche unentgeltlieh. Näheres im Büro der H.O. G., Rothschild Boulevard 37, außerdem ab 19. April täglich (außer Freitag und Schabbnt) im Seminar ab 1/28 Uhr abends, in der palästinensischen Presse sowie an den Anschlagsäulen. WARIHOUStBS°CS) 12 ~ ־ StÄ-ÄdilÄÖ 1 II Geschäftshaus-Neubau in Haifa |״־to; Herbert Soußcnfeid Die Jerusalemer Gemeinde In Besprechung der Auseinandersetzungen, die in Jerusalem zwischen dem Wand Leumi und einem Teil des alten jiscbnw über die Neubesetzung des Oberrabbi־ n a t s erfolgt sind, schreibt der ״Bustenai“ : ״Jerusalem hat sich seit dem Kriege sehr verändert. Es ist viel gebaut worden, viele Unternehmungen wurden gegründet, und man schätzt die Zahl der Juden in jerusalcm jetzt auf 80 000. Die ökonomischen Grundlagen sind dort nicht mehr dieselben wie vor .30 Jahren, Jerusalem lebt nicht mehr von der Chaluka. Die Spenden des Auslands sind fast auf ein Nichts zusammengeschmol/en, und selbst die Nutznießer dieser wenigen Spenden erziehen jetzt ihre Kinder zu nützlicher Arbeit. Nur eines hat sich in Jerusalem nicht geändert — die Organisation der Gem e i n d e. Jerusalem ist wohl die einzige jüdische Gemeinde der Welt, in der jeder Einzelne und jede Gruppe machen können, was ihnen gefällt, wo sie Institutionen gründen oder ״erhalten“ können, über die der Oeffciitüchkeit nicht Rechenschaft abgelegt wird. Auf dem Gebiete der Wohltätigkeit herrscht völlige Anarchie. Waisenhäuser, öffentliehe Küchen, Altersheime und selbst Krankenhäuser findet man in großer Zahl in Jerusalem, ohne daß immer klar wird, wem sie unterstehen. Sie sind häufig durch Unberufene gcgründet worden, denen es auf irgendeine Weise gelang, das Geld für den Bau aufzutreiben, und die nun bis an ihr Lebensende die betreffende Institution beherrschen, ja ihr Amt noch ihren Kindern vererben. Alle geschäftlichen Abmachungen und Transaktionen machen sic auf eigene Verantwortung ohne jede Aufsicht. Die Aufsichtsbehörde über alle diese Institutionen müßte der Waad ba-kehila sein, (Jessen Einfluß aller bis jetzt noch nicht spürbar war. Erst jetzt werden Vorbereitungen zur Vereinheitlichung des rituellen Schladitens getroffen und damit die ersten Schritte gegen die Aemtcranmafiung durch Unberufene getan. Frauengefängnis in Bethlehem Aus Tel-Awiw wird uns geschrieben: Der ,,Dawar‘•' bringt eine Schilderung der Typen, die man unter den Gefangenen des Frau e 11 g e f ä 11 g n i s s e s i n 15 e 1 h 1 e h e m findet. Unter den Jüdinnen ist die illegale 1!nwaiukrin vorherrschend. Meist sind es orientalische judiniieii, i rauen mit vielen kleinen Kindern. Die größeren Kinder werden ihnen in der Zeit der Gefangenschaft abgcnonuncii und in Anstalten untergebracht, Kleinkinder und Säuglinge aber hl01 hon bei der Mutter. Häufig soll auf die Gefangenschaft die Aus- Weisung folgen, diese aber ist oft nicht voll/iehbar, da die Papiere der Gefangenen nicht in Ordnung sind, und so zieht sich ihre Gefangenschaft noch lange Zeit hin. — Unter den Araberinnen sind die Leidensehaftsdehkte vorwiegend. Nach den geltenden moslemischen (icset/en ist nicht nur der Ehebruch strafbar, sondern auch eins!,erlassen des Gatten oder der Eltern gegen deren Willen. So befindet sich eine geschiedene Frau im Gefängnis, die gegen den Willen des Vaters dem zweiten geliebten Manne folgte, der den Kaufpreis für sie nicht erlegen konnte. Eine andere Frau verbüßt zwei Monate Gefängnis, weil sie ihren. Mann verlassen hat. Eine dritte hat die Nebenfrau am Tage der Hochzeit ermordet. Eine vierte — noch ein Kind von 15 Jahren — hat ihren greisen Mann erschlagen. Auch Diebstahl ist bei den Frauen bisweilen ein L.eidenschaftsdelikt. Es ist nicht selten, daß die Männer ihre Frauen zum Diebstahl abrichten und sich aut diese Weise von ihnen ernähren lassen. Häufig haben solche Männer mehrere Frauen, und sie gehören dann zu den ständigen Besuchern des Frattengefängiiisscs, denn sie kommen stets, um diejenige ihrer Frauen zu sehen, die jeweils ihre Strafe dort verbüßt. Die Palesfine General Tirne-Table mit einer Karte der palästinensischen Verkehrsmittel ist im Verlage Zvi Fried- I a e n d e r, Kirjath Chaim bei Haifa, in neuer Ausgabe erschienen. Dipl.-Ing. Roer (Hadera-Haifa) bittet uns mitztiicilen, daß die Konstruktionspkine und statischen Berechnungen für den Bau der Glasfabrik ״Phoenizia“ durch Dipl.-ing. Richard Eisenstädt (Haifa) bearbeitet wurden. Z WocUett bis zur Eröffnung der £evanie-Ple^se■ Zel-Aviv 30. IV. bis 30. V. 1936

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