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Jüdische Rundschau · 1936-04-03 · Heft 27-28 (3.4.1936) · page 7

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
41 (1936)
Issue
Heft 27-28 (3.4.1936)
Date
1936-04-03
Page
– (sequence 7)
Language
German
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Nf. 27/28, 3 IV. 1936 JÜDISCHE RUNDSCHAU Seite 7 Auf dem Berge Garizim Ein Besuch bei den Samaritanern Von Emanucl bin Qorion Seit dem Frühjahr 1935 führt eine Autostraße auf den Garizim, diesen den Samaritanern heiligen Berg, der zusammen mit dem ihm gegenüberliegenden Ebal das alte Sichern, heute Nablus, einfaßt und während der Tage des Peßach-Festes die gesamte samaritanisclie Gemeinde, Männer, Frauen und Kinder — sonst wohnen sie im Tal, in einem besonderen Quartier der Stadt — auf seinem Gipfel beherbergt. Mit dem 10. Nissan, dem Tage, an dem nach der Vorschrift der Thora die Aussonderung der zum Peßach-Opfer bestimmten Lämmer erfolgt, begibt sich diese Gemeinschaft von jetzt 212 Seelen auf den Berg; Zelte werden aufgeschlagen, für den Hohenpriester und einige priesterliche Familien auch kleine Holzbaracken errichtet. Dem fremden Besucher, der an einem der Zwischenfeiertage heraufgekommen ist, wird gastfreundlich der mit Teppichen belegte Aufenthaltsraum eines der Priester geöffnet, Kaffee nach landesüblicher Art wird gereicht und mit besonderem Stolz eine Probe des von der knusprigen jüdischen so abweichenden teigig-weichen Fladens der täglich frisch bereiteten Mazza verabfolgt. Dann macht einer der Priester den Cicerone und geleitet seine Gäste aut dem unerwartet ausgedehnten Plateau des mächtigen Berges zu allen Stätten ihm geheiligter Erinnerung: an Tempelruirieri aus der Römerzeit vorbei zu einem Lagerplatz, wo zu Josuas Zeiten die Stiftshütte aufgestellt gewesen sei, hernach zu der Feuergrube, die noch heute dem Braten der Pcßach- Lämmer dient, und dem Altäre, der ebenfalls an der Stätte des einst von Josua erbauten sich befinden soll; zwischendurch werden in den Steinlagen eines Mauerüberrestes die zwölf Denksteine gezeigt, die Josua zum Gedächtnis der wunderbaren Flußiiberfahrt aus dem Jordan heben ließ, und am östlichen Rande des Berges, von wo der Blick bis weit ins transjordanischc Bergland hinüberschweifen kann, bczcichnet eine Mulde die Stätte der Bindung Isaaks durch Abraham, denn: ״der Berg Moria, den die Thora als Ort der Akeda nennt, ist nicht der Jerusalemer Tempelberg, wie die Juden wähnen, sondern eben dieser unser Garizim, der Berg des Segens, gewesen“. Von alters her hat der Garizim den Namen des gesegneten Berges, umgekehrt heißt der Ebal, der ein weniges höher ist, ohne freilich die Sicht vom Garizim aus wesentlich zu behindern, der Berg des Fluches. Den Ebal schildern die Chronisten aller Zeiten als kahl, öde und unbebaut, wiederum rühmen sie die Fruchtbarkeit des Garizim; und jetzt, wo es Wälder nicht mehr oder noch nicht wieder gibt, der Weinbau hier wieder aufgehört hat und auch die anderen Anpflanzungen vernachlässigt sind, springt der Unterschied ebenso in die Augen; auch zeigen die zahlreichen Steintrümmer deutlich an, wie einstmals alles religiöse Leben der uralten Sekte auf diesem Berg konzentriert gewesen sein mag, während der Ebal verlassen war und es gcblieben ist bis auf beute. Die Thora also spricht von Segen und Fluch, die von den beiden Gipfeln aus ausgerufen werden sollten, wenn dereinst das Land von den Stämmen besetzt sein würde — ein Befehl des Mose, den Josua vollzieht. Seit dieses ersten Richters Tagen ist der Berg mit der Stadt an seinem Fuße Zentrum der Nordstämme Israels, seit dem Regierungsantritt Jerobearus I. von Israel einer der Hauptorte des Nordreiches; wenn, wie zu vermuten ist, die assyrische Gefangenschaft nicht die gesamte Mannschaft der zehn Stämme Israels für immer weggeführt, sondern die Armen des Volkes im Lande belassen hat, so haben sich hier bis in die Perserzeit Israeliten erhalten, die freilich, nachdem die judäischeu Rückkehrer aus Babylon das Zentralheiligtum zu Jerusalem von neuem auTgerichtet und das Judentum in seiner geläuterten Form wiedcrhergestelit hatten, nur noch als rivalisierende Sekte erscheinen mußten, eben als Samaritaner und nicht mehr als Söhne Jakobs. Doch bewährten sie sich noch einmal, in einer zweiten historischen Prüfung, und hielten, auch nach der Niederlage im römischen Krieg, den sie wie ihre Brüder vom Stamme Juda fast bis zum völligen Verbluten geführt haben, an der ehrwürdigen Stätte und den! erwählten Berge fest: eine allmählich zusammenrclmunpfende Schar, unter der Herrschaft des Heidentums und Christentums im Altertum, des Islams in Mittelalter und Neuzeit verachtet und unterdrückt, dabei getragen, gehalten und erhalten von dem fanatischen Glauben an die Richtigkeit einer Tradition, die älter sei als die Jerusalems, und an die Authentizität mosaischer Ueberlieferungcn, die die von Gott zu seinem Wohnsitz erkorene Stätte nicht erst in der künftigen Königszeit dem Volke anzeigen wollte, sondern längst bezeichnet und geographisch genau bestimmt habe.... Ihre größte Kostbarkeit ist die alte Thorarolle, nach ihrer Ucbcrlicferung von einem Urenkel Aarons geschrieben, deren Schrift, eine Abwandlung des altsemitischen Duktus, den die Juden selbst nach ihrer Rückkehr aus Babylon aufgegeben haben, freilich längst verblaßt ist, und die sie für die Tage des Festes mit auf den Berg hinaufgenommen haben. Sich selbst bezeichnen sie als den letzten legitimen Rest der Stämme Etraim, Manasse und Levi. Die dem Priesterstamme Angehörigen lassen kein Schermesser auf ihr Haupt kommen und tragen das lange Haar zusammengerollt unter Turban oder Fez. Dem Betrachter zeigt sich, trotz der geringen Seelenzahl, eine Fülle von Typen, die geradezu verschiedenen Rassen angehören könnten. Die äußere Assimilation an die Araber in Tracht, Beruf und Umgangsspräche ist seit langem vollzogen; die religiöse Besonderheit scheidet sie von jenen noch mehr als von den Juden; in jüngster Zeit beginnen die Gebildeten mit Anteilnahme die Fortschritte des weltlichen jüdischen Aufbauwerkes zu verfolgen und haben sich auch das moderne Hebräisch angeeignet. jahrtansendalte religiöse Streitfragen zwischen Samaritanern und Juden sind noch heute nicht abgeblaßt und erwachen mit jeder Heimsuchung durch einen der abtriinnigen Brüder vom Stamme Juda von neuem. Dem überwäitigenden Eindruck, sich auf einem Mittelpunkt der ältesten Geschichte des Volkes zu befinden, kann auch der Gleichgültigste sich nicht entziehen, und in eine solche Stimmung hinein dringen die Worte des in dieser Frage fanatischen Leviten: ,?Was dir und deinesgleichen Jerusalem, ist uns der Garizim!“ Wenn man nach Westen über das Hochlana Saniaricns blickt, erkennt man deutlich am Rande des Horizonts den Strand des großen Meeres, ein scharfes Auge vermag im Norden im Umriß sogar den Schneegipfel des Hermon zu erkennen, nur das vergleichsweise nahe Jerusalem im Süden, das etwa auf gleicher Höhe wie der Garizim sich befindet, ist durch die Hügel ringsum verdeckt. Um plötzlich werden die Sagen des samaritanischen Volkes auch in einem selbst lebendig: man lächelt nicht mehr über die Sicherheit, mit der die Akeda Isaaks gerade an diesem Purikt des Landes lokalisiert wird; man versteht, warum die fromme Dichtung der Josefs-Stämme diesen einzigen Gipfel von der Ueberschwemmung durch die Wasser der Sintflut ausgenommen wissen will, und weshalb sie sogar den Leib Adams, des ersten Menschen, geknetet sein läßt aus der Erde des gesegneten Berges. JSÖHWfM tum«* «nu * fl Die von Flinders Petric irn Jahre 1S96 entdeckte Stele aus lern Grabtempel des ägyptischen Königs Merncptah, in wcl- :her der Name ״Israel" vorkonunt. Foto; Archiv Herbert Sonneilfeld Das arabische Fest Nebi Musa Von Martha Hofmsnn, Wien Es war der Vollmond nach Frühlingsbeginn. Eine dufende Mondnacht über Jerusalem. Riesengroß, greifbar nahe, jueliend in ihrem flüssiggelben Licht, hing die Mondschale iber dem Löwentor Bab el Isbad, durch das die Straße lach dem Wallfahrtsorte Nebi Mtisa — dem angeblichen jrabe Mosis — führt. Wir wanderten heimwärts von einem unvergeßlichen iederabend in der Jerusalemer Vorstadt Rechawja. Ich war remd damals in Jerusalem und einer der Freunde brachte nich durch die herrliche Mondnacht heim in das Stadtviertel Vtusrara, wo ich logierte. Noch heute sehe ich jede Einzelheit dieses Weges mit alt der visionären Klarheit vor mir, wie nur Erlebnisse von einmaliger Wucht sie dem verleihen, der sich lange danach gesehnt hat: ich sehe die Winkel, die Gassen und Bazargewölbe der Heiligen Stadt, von balsamischem Lichte milchweiß überflutet, sehe huschende Schatten vorüberhastender Araber und die hagere Gestalt eines abcssinischen Mönches, dessen dunkle Hautfarbe sich mit der schwarzflatterndcn Kutte zu spukhafter Harmonie vermählt. Wie erschrak ich Ortsunkundige, als der düstere Fremde an uns herantrat, um — wie ich bald belehrt wurde — meinen Begleiter in arabischer Sprache 11m eine milde Gabe zu bitten. So eigenartigen Zaubers voll war diese Mondnacht, daß ich gerne cinwilligte, als mein Dragoman mich bewog, mit ihm aut niedriger Treppe die Stadtmauer zu ersteigen, die in breitem Bogen die unvergleichliche Stadt umsäumt. Von hier aus ließ sich das webende Geheimnis der mondbeglänzten Stadt mit ihren zahllosen Kuppeln und Gewölben, ihren Türmen, Moscheen und Toren, mit ihren Hügeln und den weithin sich erstreckenden Stadtmauern am ehesten entwirren. Aufwärts blickten wir zum Oelberg und zum Berge der Späher — abwärts in das tief sich senkende Kidrontal. Groß stand der Mond über Bab el Isbad, von wo die Straße nach Nebi Musa führt. ... ״Kommen Sic morgen mit mir“, sagte mein Führer. ״Ich zeige Ihnen den Einzug der Beduinen von Ef Challi, ” - ■ *---» 1-1_(1 ״Welches Fest?“ fragte ich verständnislos. Denn ich begrift nicht, daß cs jetzt ein anderes Lest als Pcßach oder das christliche Ostern geben könne, so fern war ich noch dern Lehen der Araber. Da aber zeigte mein Begleiter nach Norden hin, dort, wo die Wüstendünen seltsam gefaltet gegen das Tote Meer hinziehen. Jetzt, in der weißen Dämmerung des Mondes, konnte die Landschaft nur erraten werden — nicht erkannt, wie am hellen Tage von Rechawja aus. Westlich des Toten Meeres — erzählte mir nun mein Begleiter —, abzweigend von der Straße nach Jericho, führt der Weg zwischen kleinen Hügeln durch die Ebene zum sogenannten Grabe des ״Propheten Moses“. ״Des Moses Rabbcnu?“ fragte ich staunend. ״Starb unser Lehrer Moses denn nicht im Ostjordanland, blickte er nicht brechenden Auges vom Berge Nebo in das Gelobte Land, das er niemals betreten sollte? Wie also? ...“ Er unterbrach mich feinlächelnd. Kundig des Arabischen, wußte mein Begleiter, daß nach islamischer Lehre Allah in seiner Gnade den Leichnam des Propheten Moses — ״Nebi Musa — hierher überführt habe, um den Gläubigen des Koran die Wallfahrt zu erleichtern — und so könnten denn auch wir ״Ungläubigen“ die Schar der Pilger, mit feierliebem Tanz und Gepränge von dem Grabe zurückkehrend, in den heiligen Haram von Jerusalem einziehen sehen. Und er erzählte mir mit lebendiger Anschaulichkeit, wie es in diesen Tagen in dem kleinen arabischen Pilgerorte Nebi Musa zugehe, wo er erst gestern geweilt, seihst in arabischer Tracht mit Tarbuscli und Galahije und dem Perlenkränze der Gläubigen zwischen den Fingern. Langlockige Beduinen strömten, so erzählte er mir, aus der ganzen Umgegend zum Grabe, ja selbst aus dem Ost-Jordanland kommen Pilger nach El Ohalil, Ein Kranz ärmlicher Gast- Stätten und schmutziger Pilgerquarticrc aus Leinwand und Lehm beherberge die Festteilnehmer, bis die Gläubigen aus Jerusalem sie feierlich einholen, um mit ihnen durch das Löwcntor nach dem Haram zuruckzukchren. Ob ich nun also di ese Heimkehr mit ihm am nächsten Morgen betrachten wolle. Freilich wollte ich dies. Und so begab ich mich in Begleitung meines Führers anderen Morgens zum Stadttor, das von bmihvogenden Mensdicnmasseri umlagert war, von arabischem Volk aus Jerusalem und den umliegenden Dörfern. Männer und Knaben hockten und standen dicht gedrängt seitlich der Straße in der frühen Sonnenglut. Wasservcrkauf er — der Hitze Rechnung tragend - liefen in ihrer roten Türkentraclit hin und wieder, klapperten mit den Metallschalen und schrien mit gellendem Schrei ״Gazoz“ (Limonade). um die Dürstenden anz.ulocken. In seltsamem Gefäße tragen sie, quer vor den Leib gehängt, das dunkle Tamarindengebräu, das sie besonders liehen, in Gefäßen, die — wenngleich ans gelbem Metall — heute noch an den Ziegenbalg erinnern, der ihre Urform war. Mein Begleiter warnte mich, den süßlich-herb duftenden Trank selbst hei größtem Durst zu versuchen. Ruhr und Typhus könnten die Folgen sein. An der anderen Seite der Straße, auf den alten, niederen Stadtmauern, hocken dichtgedrängt im Türkensitz Knie an Knie die arabischen Frauen in ihren schwarzen Mänteln, das Gesicht mit weißem oder unheimlich buntem Seidentuch dicht verschleiert. Aufgeregtes Wogen durchbrandet die Schar der Verhüllten, urplötzlich aber erhebt sich ein ohrenzerreißendes Zungen schnalzen, Zirpen und Zischen, ein nicht mehr menschenähnlicher Laut, den die unzähligen Frauen mH Zunge und Gaumen hervorbringen: das ist das Zeichen der Anfeuerung, des begeisterten Zurufs, der der eben cinzichcnden Vorhut der Derwische und Bauchtänzer gilt, welchen die kriegerischen Beduinen hoch zu Roß, mit großer Flinte und edelsteingesehmüektcvn Dolch bewaffnet, in weißem Burnus und Kefija folgen. Halbwüchsige Beduinenknaben sah man da, kindlich schmal, in langen Gewändern, die sie noch schmächtiger erscheinen ließen, das glatte, dunkle Haar in den Nacken gekämmt, während ihnen von den Schläfen lange Haarsträhnen, denen der frommen Judenknaben nicht unähnlich, hernicderwallen. ja, auch geflochtene Zöpfchen und kunsU voll gedrehtes Gelock trugen viele der tanzenden Beduinen seitlich der Schläfen. In gleitenden, wiegenden Tanzschritten kamen sie näher, halbkreisförmig um ein Bläserpaar gereiht, das in der Mitte schritt und aus einem einfachen Hirtenrohr langgcdchntc, endlos tremolierende Töne hervorlockte. Keine Frau war im Zuge. Die Jünglinge und Männer aber, welche die Flötenspieler umringten, wanden sich in dem zuckenden Rhythmus des arabischen Bauchtanzes, wobei jeder Muskel des Leibes mitspielt und sich mit wiegt. Ein allmähliches Ansehwelleu zu ekstatischer Bewegung, eine immer raschere Drehung bis zu fanatischer Raserei — dann ein Abflauen und wieder Anschweilen —, so schiebt sich dieser trunkene Zug, bald rasch, bald stockend, bis in die Tore der Stadt, von den schrillen, zirpenden und .schnalzenden Tönen der begcisteitcn!7rauen zu immer neuer Wildheit entfacht. Dann sprengen kräftige Reiter auf herrlichen, langmähnigen Araberhengsten herbei, die mit reichen Schabracken behängt sind. Die prächtigen Tiere in jäher Drehung herumwerfend, vollführen die bewaffneten Reiter wilde Schwerthiebe nach allen Seiten des Himmels und zeigen, mit phantastischer Kühnheit der Rciterposc, ihre Künste des abenteuerlichen Schwerttanzes, wobei sie wilde Gesänge mit heiser-gutturalen Lauten hervorstoßen. Dazwischen immer wieder die grellen ״Gazoz“־Rufe der Limonaden- und Wasserverkäufer, das begeisterte Jauchzen der Menge, das Schnalzen der Frauen, der schrille Gesang der Schwerttänzer. Und von allen Seiten der endlose Ruf der Gläubigen: ״La illahäh iüah alläh wamuhamad rasul ailäh ...“ e stadtwärts ziehen, 11m das Fest zu begehen,“ -.- ־ ......... Aus der Torczynerschen Bibelübersetzung der Torczynerschen Bibelübersetzung erscheint demnächst der 3. Band, der die letzten Propheten enthält (J. Kauffann Verlag, Frankfurt a. M.). Wir entnehmen mit Genehmigung des Verlages diesem Bande den nachstehenden Vor• fRed.) abdruch. Auf, auf. Hüll dich in deine Kraft, Zijon! Zieh an die Prachtgewänder, Jeruschaiaim, heiige Siadt. Denn nicht mehr soll dich betreten Ein Ungelöster und Befleckler. Enischötile dich vom Staub, sieh aui, Gefangenschail Jcruschalaims, Mach frei dir deines Halses Fesselm Gefangne, Tochter Zijons. Denn so spricht der Ewge: Umsonst ward ihr verkauft. Und ohne Geld seid aufgelöst. Denn so sprich( Gott, der Herr: Erstwillig nach Mizraim zog mein Volk hinab, Um dort zu gasten. Und Aschsihur hat um nldils es ausgeprefii. Und nun, was hab i<h hier? Isf des Ewigen Spruch: Ist ie umsonst mein Volk genommen. Es tollen seine Wörtler, Ist des Ewgen Spruch, Und ständig, alletag gelösten Ist mein Name. Drum soll meinVolk erkennen meinen Namen, Darum an jenem Tag, Dal» ichs bin, der geredet, Ich bin es 1 Wie lieblich auf den Bergen Des Frohboten Trilte, Der Frieden kündet. Glück meldet. Hell kündet, Der zu Zijon sprtdit: ,König ward dein Gotil‘ Horch, Deine Späher heben Ruf, Zusamt sie jubeln; Denn Aug an Auge schauen sie. Wie nach Zijon der Ewige zurückkehrt Jauchzt auf und Jubelt allesamt, Jeruschalalms Trümmer, Getröstet hat der Ewige sein Volk, Erlöst Jeruschaiaim. Blofestreift der Ewge seinen heiligen Arm Vor aller Völker Augen, Und alle Erdenenden schauen Unsres Gottes Hilfe. Fori ziehet, fori. Zieht aus von dort, Unrein ists, rührts nicht an. Zieht aus aus seiner Mille, Rein haltet euch. Die ihr des Ewigen Geräte tragt. Denn nicht in Hasten sollt ihr ausziehn Und nicht im Flüchter! wandern, Denn vor euch schreitet hin der Ewige, Und eure Nachhut ist Gott JlsroSls. Je schafahu, Kap• SU, i 11 ־t

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