Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 41 (1936)
- Issue
- Heft 26 (31.3.1936)
- Date
- 1936-03-31
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Nr. 26, 31. m. 1936 JÜDISCHE RUNDSCHAU Wie <»<kstnlle W*Ik den §chabbal? Für Schabbat, 4. April Woctienabschnltt: ״Zaw“ (III. B. M. Kap. 6, 1 — 8, 36) I. Dieser Schabbat führt den Beinamen ״Sehabbat ha jadol“. Für den Beinamen: ״der große Schabbat“ werden fiele Deutungen gegeben. Die wahrscheinlichste ist die, die an eine Stelle der Haftarah anknüpft, wo von dem ״großen Tag“ die Rede ist. Weitere Deutungen werden in dem hier schon zitierten, sehr empfehlenswerten Arbeitsplan von B. S. Jacobsohn, zu beziehen durch Hanhala des Zeire Misrachi, Hamburg 13, Grindelhof 66, angegeben. Es ist Brauch, am Schabbat Haggadol über die Bedeutung der einzelnen Gebote, die im Zusammenhang mit dem Peßachfcst stehen, zu sprechen. Wir greifen zwei heraus: 1. Welches ist der Sinn des V e r botes, Chamez zu essen, und des G e botes, Mazze am 1. Seder-Abend zu essen? Neben dem im Arbeitsplan an• egebenen Material ziehe man den Kommentar von . R. Hirsch zu II. B. M. Kap. 12 heran. II. Da man schon ain Schabbat Ha-Gadol die Haggadah liest, beschäftigen wir uns auf unserm Oneg Schabbat mit diesem Buche. Wir werden die neu im Schocken-Verlag erschienene, von E. D. Goldschmidt bearbeitete Haggada, die eine Fülle von neuem und instruktivem Material enthält, für die Vorbereitung des Oneg Schabbat benützen. Manche Teile der Haggada sind hier sehr schön übersetzt und kommentiert. Man lese auch die Stelle aus dem Werk von Franz Rosenzweig: ״Der Stern der Erlösung“ vor, die den Weg der Sederfeier schildert. (III. Teil; I. Buch S. 73. Wieder abgedruckt im oben erwähnten Arbeitsplan von B. S. Jacob• sohn.) Als Hattarah wird in einigen Gemeinden Jirmijahu Kap. 7, 21—34; 8, 1—3; 9, 22-23 gelesen, die in ihren ersten Versen auf unseren Wochenabschnitt hinweist. In vielen Gemeinden wird das letzte Kapitel des Propheten Maleachi verlesen, das im Zusammenhang steht mit ״Schabbat ha-Gadol“. J. E. Der Maggid Wir unterhalten uns diesmal über die im Judentum weit verbreitete Institution des Maggid unter besonderer Berücksichtigung eines ihrer bedeutendsten Vertreter in der neueren Zeit, des R. Jakob b. S e e w Kranz, kurz der ״D ubner Maggid““ genannt. Das hebräische ״} מגיד\;>..;gid) bedeutet zuerst: Der Sagende, der Sprecher (Erzähler), und im erweiterten Sinne wird damit der Künder und Prediger bezeichnet. Der Maggid in dem uns geläufigen Sinne ist also der Erzähler und Prediger, der durch erbauliche Deutung mancher biblischen Stelle und unter Heranziehung der ethischen Literatur sowie von didaktischen Geschichten das Volk religiös-sittlich erziehen will. Um seinen Vortrag wirksamer und anschaulicher zu gestalten, bedient sich der Maggid häufig des Gleichnisses, das er aus dem täglichen Leben und der den Menschen umgebenden Umwelt heranzieht. Schon die jüdische Antike kannte derartige Prediger in der Form der sogenannten Agadisten, der בעלי אגדה der talmudischen Zeit, deren geistiges Schaffen seinen Niederschlag in den Midraschim-Sammlungen und in den agadisehen Teilen des Talmuds gefunden hat. Auch durch das Mittelalter bis in die neueste Zeit hinein begegnet uns dieser Predigertypus, der analoge Erscheinungen in der christlichen wie in der mohammedanischen Welt aufzuweisen hat. Die Maggidim waren zum großen Teil volkstümliche Wanderprediger, die von Gemeinde zu Gemeinde, vor! Ort zu Ort zogen und oft ein recht kümmerliches Leben führten, im Gegensatz zu den Predigten der Rabbiner und Gelehrten mit ihrer talmudischen Dialektik, die nur wenig Zuspruch landen, erfreuten sich die Vorträge der Maggidim allergrößter Beliebtheit. Das Volk lauschte auf ihre Reden, die die Gemüter ins Zauberreich der Agada und Midraschim oder in die phantastische Welt der Kabbala zu versetzen wußten. Der Dribner Maggid, wie man den Prediger R. Jakob Kranz genannt hat, ist 1740 in einem litauischen Städtchen zur Welt gekommen und brachte 18 Jahre seines Lebens als Maggid in Dubno zu. Er war der typische Wanderprediger, zog durch ganz Polen, kam nach Deutschland, wo er in Berlin die Bekanntschaft Moses Mendelssohns machte. Er zeichnete sich besonders durch seine griindliehe talmudische Bildung, verbunden mit einer außerordentliehen Gabe volkstümlicher Darstellung aus. Schon frühzeitig erlangte er große Popularität und galt als ״der Vater der jüdischen Gleichnisredner“, weshalb ihn Mendelssohn den ״jüdischen Aesop“ nannte. Seine Gleichnisse sind dem jüdischen Volksleben entnommen und bilden einen uncrschöpflichen Born jüdischer Volkskunde. - Seine Homilien und Gleichnisse hat er selbst nicht veröffentlicht, sondern sie sind erst nach seinem Tode von seinem Jünger R. Ab'ain Bärusch F I a h m nach erhaltenen Notizen gesammelt und herausgegeben worden. In diesem Zusammenhang sollte man auf die Rolle der Mussar-Literatur zu sprechen kommen, die sich in vielem mit der der Maggidim berührt. Auch das christliche Mittelalter hat eine reiche Prediger- und E x e rn p 1 a - literatur aufzuweisen, in der eine bunte Stoff-Fülle von Erzählung, Märchen, Gleichnissen usw. enthalten ist. Hier wie dort ist die Tendenz eine didaktisch-religiöse, die meistens in der angehängten geistlichen Aus- 1 e g u n g zum Ausdruck kommt. An Literatur zu unserem heutigen Thema empfehlen wir u. a. das ״Jüdische Lexikon“ unter ״Maggid“ und ״Kranz“, sowie die Enc. Judaica unter ״Kranz“. Im Almanach des Seite H Juden und Jüdisches im Rundfunk Dienstag, 31. März: Luxemburg (1304), 8.15: Schdlpl., u. a. Wcill: Drcigroschenopcr, Willy Rosen. — Warschau (1339!, 12.40: U. a. Meyerbeer. — Hilversum I (1875). 18.10: ßik-lvorlesung. — Warschau (1339), 20.10: U. a. Moszkmvski. Paris P. T. T. (432), 21.30: U. a. Jora: Jüdischer Marsch. — Pnstc Parisien (313). 22: U. a. Mendelssohn. — Kalundlrorg (1203,), 22.00: U. a. Nicisen: Saul und David. Mittwoch, t. April: P•I',! i (313). 19.15: Rah. Kaplan: Das unbekannte Kind. — Oslo (1154), 21: U. a. Offenbach. Radio Toulouse (329), 22.10: U. a. Mendelssohn. — Kalumlboig (1263), 22.25: b. a. Saint Saens: Samson und Dali!a. Donnerstag, 2. April: Wien (5061. 13.10: Schallpl.. u. a. Huievy: Die Jüdin, Olfenbai 11. — Hilversum I (1875). 16.40: Bit»,:!vorlesung. — Sotten, (443), 19.15: OigclniiiMk von Mendels ohn. -— Kalundborg (1263). 20: Kadi: Matthä״,.Passion. 1. Teil. Mitw. Alexander Kipuis. — Hilversum II (302), 20,55: I'. a. Mahler. — London National (1500). 23.30: F. Olfenbadi, Rubinstein. Freitag, J. April: Radin P.uis (16481. 12.30: Wirt rag: Der Scderabend — Prag (470). 15: F. a. Ii<me״״cr: K-.nig David. — Wien (506). 16.05: Sehallpl.. ״. a. Meverbeer: 19.25: Saint Saens: Samson und Dalila. I'ebcrti. a. <1. M;1;!t«״pcr. — Bukarest (365), ilalevv: Die |mlin. I cbortr. mm;1. Opernhaus. — Kaluudhorg (1263). 20: Kneh: Matthäus.Passion. 2. Teil, Miuv. Alexander Kipuis. — Warschau (1339). 20: th ״. Mendelssohn. — Hi], versiim II (302). 21.10: ih ״. Mitssorgski: 1 lebriiisehes Lied. — Radio Colonial (25). 21.25: Oe,li־>u-, ()per von Tleg-Ixnesco. — London (342). 21.30: C. a. W. inheigei. Sonnabend, 4. April: IliKetstim II (302), 16.10: Mahler: Sinfonie Xr. 4. -- Monte Ceneri (2571, 20: (־. a. Mendelssohn. — Radio Paris (16481. 20.55: V. :1. Mevribecr. — Kowno (1935), 23: U. a. <)!!cni>af'h. Radio in Palästina, Wellenlänge 449.1 in (608 kr), tagl. nachm, von 1 (.30- 22.30. davor! ca. 3 Siuiaieii nmmm I'osgramni. 1 2 Stunden Sehaüp!. und Febern a1״״,g .,״ i.ind,-.!״■! Sendungen. Tägti. 11 abends 19.55: Xaehiii titendiiaist in den die:! .ande-ss: ante! au; (englisch, hebräisch, arabisch). - Am 31. Mär;, tdenk■e״ r für loel lingei (Aushährende: Fheikin |S,.|c an). ]״•>״,,.־. | Vidinc |. llobnrkler IFello], Sachs I Klavier |i. 1.( 1 -״, li.dnicr d'iio (Sadri (Feige), Weißgerher |('el!o| und A. H, ri!,'׳ in | Kl,ui. r|> spielt das A-Moll- I t io von '1 seha:kow4:v. Am I. April v.ud h.׳.hoUd Drttmwsky in der ,.Jüdischen Knidei ,1 II)imde׳■ einen Voitmg über die < h'schiehte der Musikinstrumente halten. --״ Marg, rv Beat wich und Lticile Bartzä spielen Weikc emdn her tmd snnne.rhm* Kom;smi.!rn, und Allee Jacobd.״ettem-on di2 •׳, nimm.׳ vei Alexand, r Wcpiik. Schockenvcrlages für das Jahr 5(><»(> finde•״ wir einen sehr prägnanten Aufsatz ״Der Dublier Maggid als Erzähler“ S. 76 ff. Auch Bubers ״Der große Maggid" werden wir heranzuziehen haben. Ein Auszug aus den Gleichnissen Mischne Hamaggid Meduhnow von S. S, Kantorowicz (Warschau 1023) ist als Lektüre für die Jugend besonders geeignet. J. M. HEBRÄISCHE BEILAGE DER JÜDISCHEN RUNDSCHAU Redaktion: Dr. S. Kal6ko מוסף עברי לת1לד1ת ה״הגדה" t t ־ - TT הספר היותר קדמון» שלנו היא ההגדה של פסח. יש לשער2. שהיא קדמה לעריכת ה״סדר*, וע1ד טרסי שסדרו אנשי ־ כגסת ־ הגדולה את ההגדה בצורה מיוחדת. היו נוהגים לספר בלילות הפסח ספורים ואגדית על יציאת־מצרים. בימי־ד,תלמוד היתד, כבר ההגדה מפורסמת בקהל וחביבה* על בל איש מישראל. אז היתה לספר עממי6 וכל אחד השתדלי לכתוב לו את ספר־ההגדה. א1 ששכרו סופרים להעתיקה’ בעבורם (־־בשבילם)• המקורות* שממנו שאב בעל־ההגדד, הם רבים. אולם ביהוד לקוחים הם מהמשנה. התלמוד והמדרשים. בהגדה יש גם צד דרמתי0: ארבע הקושיות והתרוץ0» הבא אחריהן עושים רושם של מחזה■». שב1 משתתפים ארבעה שחקנים2■ וכל קהל־המסובים• ארבע הקושיות׳ שהן היסוד העיקרי של ההגדה• חוברו3׳ בימי התנאים*»׳ כדי לענין את הילדים. ולספר להם את נס יציאת מצרים על־ידי התרוץ .עבדים היינו". מטעם זה היו נוהגים לפנים לשיר את .חד גדיא" לפגי עריכת ה.םדרי׳ לעורר ע״י השיר את תשומת־לבם6» של התינוקות• השלמת" ההגדה היתד. בימי הגאונים׳ נימי התחלת הזרם הקראי’׳. משום שהקראים כפרו8» בתוי־ה שבעל־פה" והתחילו לפרש"® את חוקי ־ התודה באופן מתנגד לתלמוד• חשבו הגאונים את אמירת־ ההגדה לחובה קדושה׳ ומי שלא אמר את ההגדה. נראה כאילו הוציא את עצמו מן הכללי2 כספר עממי׳ נדפסה ההגדה כאלפי־מהדורות» ועז היום הזה היא נדפסת מדי שנה־ בשנה באלפי טפסים23• היא תורגמה לכל השפות ומאית פרושים*» נתחברו עליה (משנת ר״ס עד תרס״א יצאו 884 תוצאות של ההגדה). בתוצאות הראשונות יש כמה הגדות נדפסות בציורים (ההגדה המצוירת הראשינד. יצאה בשנת יפ״ז בפראג). ניחוד סצטינת■* ביפיה הגדת־וניציה (1740). המתורגמת גם לאיטלקית• בכמה פרושים על ההגדה נמצא ח1מר היסטורי רב ־ עגיף-• כבה ימסור האכרבגאל בהקדמה7• לפרושי,זבח־פסח" את תלאות28־היהודים שגורשו« מספרד ובפרוש .ברית מטה משה" יסופר על גזרות ת*ח ית״טי*. «י״י י• ו■ 8• מאת!,עקב להן גלילה ה$ה למרקים' אין שום שלטון" ולכל רוח1ת רעות׳ ימלאקי־שרת"?ריקים .על קל;פש סל־נלדות וו1ם"! יה?!לקים׳ ש5נזי־חקלאות"׳!ישנו בטח4' שנת־דודים׳ והלאות יבינם6' אלד,י ־ החלום ליל־ה״סדר" V - נלןלה הןה?ל קל הפוצות־הגולר,2 ישוךר5. ולמשפחות ק ל ק י ם * זיני־ ח1רים 6 ןד,י קל קהל־העבךים׳ העמי ואיש איש להיים יתע¥ר׳ יחוש6 חיים ודרורז׳ וכמשורר — י??ף8 לנסתר׳ לן־ם... משה ובית פרעו;«,־ן הןזךךש> ייגןיר וז)יר!תכאהי ל3ת־וך(ח ויהי nS לב! (.שמ1ת׳ ב. ’) היו^ה בת פרע1ז קונ׳אקוז ומחבבת׳ אותו. כאלו הוא בנה. ולפי(־מפני) שהיה יפה. הכל vt זז? I) dt; uralt. 2) vermuten. 3) noch bevor 4) beliebt' 5) völkisch; volkstümlich• 6) »ich bemühen- 7) kopieren; abschreiben. 8) Quelle■ 9) dramatisch. 10) Antwort. II) Vorstellung; AulJührutig. 12) Schauspieler.!3) verfaßt werden. 14) Tanait«■ 15) Aufmerksamkeit. 16) Beendung; AbschUift. 17) Karaer. 18! «blehnen; leugnen. 19 ״mündliche Lehre“ — Bezeichnutu lür die narhbihlis Fe Gesetz! alehn (Ta mud) 201 komt1>eTt«1׳ren; »t18l**K n 21) ( itdt■ I r) Gemei achdt. 22) Drucktusgah«; Auflage 23) Exemplar. 24 Komme, lat 25! auszeichnen 26) hohe» Interesse; imeressan 27) Vorwort. 28) Landen 291 verbannt werden 30) Kosaken* aulstand i J. 1648/4 ». מרזאוים (־חפצים) לראותו. וגם פרעה המלןד היה?זנשקו ומחבקו2!נושאו על מ־יו. והיה הילד ניטל(־־אי!לו) את כרזרו® by פך־עוז?זעל ראשו.וניתנו.על יאשו. ךאו riü חרטומי4־ מצדים׳ ןאמחי: "מרדךאים (־חוששים)6 אנו כזוה. שי־א יהיה אותו בךישראל. ש;עתיד6 לטול ו־ לקחת) מלכות ממף!" מהם אומרים להךגו. מהם אומרים ל׳ט־פו באש. וחיה יתרו, יושב ־* TT * " T :T : * V * ־מ ביניהם ואומר להם: "הנער הזה אין בו בעתי. ב־־נו* אותו והביאו לפניו בקערה" ןד!ב ־־י־ : rx' * T י:'־ז ו *T וגחלת/" ן־יח אם ירטיט (־ישלח) ידו אל הוהב - .לש בי דעת׳ ןהךגו אותו׳ ואם יושיט ידו לגחלת - אין בו דעת ואין זעליו מינןפט־ טות2,. מיד (=,קיבף) הביאו ל^יו. ונז^" שלח ידו לקהת מן הזהב׳ בא ג״רסןל המלאך”' ןךחה4' את ידו ותפס6' (־־לקח) את הנחלת• או׳^ם כשהכניס6׳ ידו עם הנהלת לתוך פיו נ?ותה" לשונו. ומאד נעי^ה כנד־^ה ו?בד־ לשוף. (זןם׳ח רןה> 10) Macht; Gewalt. 11) diensttuend« Engel. 12) Unschuld; Hedlichkett!3) *twa die vom Kummer befreit. 14) ruhiß; ztive! ׳ i ht ich.!5) «tu«a sie belehren; (beselipt״n). \) li < ko'.en; rärtiieh *ein. 2) umarmen 3! Krone 4) Ms• gM־r; ZA»«berer 5׳ Atifst; Betlenkm haben. 6י d׳ r lünftig wird 7׳ Name d••* » ,!!« ren S‘־bwieBervat*־rs Mo־!s 8) Vornunit; Verstand 9) prtift ) 10) Schussel 11) glühende Kohle. 12) Todesurteil. 13) Engel, 14) stoßen; shlenken. 15) erfassen; gteilen 16) hinemtun; hinein^ ringen.!7) verbrennen. 18) Stotterer; unberedt "סדר" של בעל תשובה1 ־־ ־ T J החגיגה מעוררת רגשי2־קרש בלב כל מי שעשוי - s- ־ ׳T - V (=יצל) להתרגש« לכל נשגב*. שכן החג הזה׳ היהדותי t -״ : ז ** י r v ־ -ד שבכל החגים׳ מקורו" בעבר של האנושיות יותר מכל מנהג ומסורת® בעולם־ התרבות פולו• העולם נשתנה ינתהלף7 מאז: עמים שקעו ואבדו (=אינם) ואחרים הופיעו על במת6"ההיסטוריה׳ כדור־הארץ התרחב• כחות־טבע באו והקלו8 והנעימו את החיים — ורק העם האחד הזה עודו 5=הוא עוד) נאמף׳ לעצמו ושומר זכי סבלות"־אבותיו. יעיד הוא מתפלל באותן המלים בנות אלפי־השנים - הוא עט העבדות יההיופש: ישראל! “ T : 1 אבל אחד היה בין המסובים2» לשולחן־ה״הסז־ר". שקרא את המלים העבריות בדבקות8» של פעל־ תשובה . . לא אחת שמו לו רגשותיו מחנק*" בגרונו׳ עד שאנוס (־מכרה) היה להתאמץ6» שלא לפרייץ6" באנחה כבדה. כמעט שלושים שנה עברו י ד־י! ~ ־ T T מן היום. שהוא עצמו שאל בעודו ילד את "מה נשתנה״• ואחר באד, ההתרחקות יי מפל דבר ןהודי... והוא רואה את עצמו בליל סדר זה כבן־אובד8» ■ .• כאשר נסתים8' החלק הראשון של ד,"סדרי והתחילו מגישים« את המאכלים. קרא אליי האדון ק. מעבר(=צח־השלהן השני: — פריטץ. לא ידעתי כלל׳ שאתה עברי גמור׳2 כזה! י* : י ־ r t — האמת היא׳ שגם אני לא ןדעתי זאת! - היתד, תשובתו. ת•(:ר*.» 1) Heldenstolr. 2) Länder der Zerstreuung. 3) herrschen. 4) Könige (nach der Uebrr!id*rung »״» Sseder-Abend jeder Jude einem König gleich)• 5) freie Sohne. 6) fühlen 7) Freiheit. 8) streiten; sich sehnen. 9) Dämon; Unhold. 1) Bußfertiger 2) Gefühl. 3) erschüttert we»d«n. 4) Erhabene» 5) Ur*rr»»ß 6) Tradiüon; Ueberhefenmg. 7) »ich verändern 8) Are־«a. 9) erleichte n. IO) treu. II) Leiden; Qunlen. 12 Anwes nde 13) Anhang ichke!t; inbrün'-tiges Sehnen. 14) Frwurgung.!5) sich ans rengen. 16) ausntoßen!7) Entfernung 18) verlorener Sohn. 19) *ich beenden; rv Ende gehen. 20) reichen. 21) vollkommen; gen* (וכר ליציאת־מצרים (לקוטים ככל דור ודור חיב׳ אדם לראות את עצמו׳ כאילו הוא יצא ממצרים יירישלמי׳ פסחים)• שלוש שמחות אתה מוצא כתוב בחג: "ושמחת בחגיך" (דברים ט״ז)׳ "והיית אך שמחי׳ «ושמחת לפני ד׳ אלהים שבעת ימים* (ויקרא׳ כ״גן־ אבל בפסח אין אתה מוצא כתוב בו אפילו שמחד, אחת• למה ז - בשביל שמתו בו המצרים (ילקיס שמעיני). * ישראל נגאלו2 ממצרים בשביל שלא שנו8 את שמם: לא היו קוראים ליהודה - רופום׳ לבנימין - אלכסנדרי וכד: וכלא שנו את לשונם׳ שהיו מדברים בלשון ד,קודש ימדרש רבה!• * יש לתמוה: למה לא נלחם המחנה הגדול של שש מאות אלף איש מבני־ישראל ברודפיה,ם י המצרים על נפשם ונפש־בניהם? - והתשובה: המצרים היו אדונים לישראל• והדור שיצא ממצרים למד מנעוריו לסבול את עול5 המצרים ונפשו שפלה"■ ולכן מת גם כל העם׳ שיצא ממצרים במדבר• כי לא היה להם כוח להלחם בכנענים» עד שקם ד1ר חדש - דור המדבר־ שלא ראה גלות והיתה להם נפש גבוהה (אברהם אנן ע:רא זאין צריך היה לביא גואלם של ישראל ז - מצרי לא היה מוכשרי, להיות לגואלם מחוסר2 עניף׳ לאומי׳ עברי היה חסר את הכוח הדרוש למפעל ׳< כזה• איזה מוצא2' בחר לו הגורל ז - נטל עברי, עקר אותו בהקדם3׳ מתוך עמו השקוע" בעבדות וחלק אותו מחכמת מצרים׳ וכר, היה עברי• אמוף׳ על תרבות מצרים׳ למכשיר6,׳ שעל־ידו יצאה אומה 4זו מעבדות לחרות (פרידריר שילר משה המזקיף׳ רואה וחוזר ורואה את קורה ועדתו8׳־ את העגל׳ אותם תוי־הפנים,״ של העבדים עיפה נפשו לכל המראות האלה׳ ואוים שימה« עליו להוסיף משוך בעול בכל מאמצי־כוחו וזוהי 22הטרגדיה של המנהיג הישר,2׳ שאינו בא להתעות את בני־האדם! <הר*י). * 2»8מי יודע יצירה ספרותית יותר מחנכת לתיעוב זעבדות ולאהבת החירות כספור יציאת־מצרים• ואיני •י. ע שום זפרון עתיק שכולו מופנה4- לקראת העתיד׳ שכולו סמל," להיה ולעתיד כ״זכר ליציאת מצרים* ׳1 «זנלסון). ו) verpllichivt .,*in; müssen. 2) erlöst werdrn. 3) verändern; wechseln 4 Veriolger. 51 lo1b:L»«• 6) nieiiris, demuu* ■rin 7) Kanaannrr 8) «erienr, «rin■ 9) M»n(:el. 10) Imcr II) Umemehmen; Werk 12) Answer. Au,»«. Hf vot/eiti«’; 7uer«t 14) ״er«־u> k•י־׳! ״־) errosettlb) lnxtrumctu 17) alternde. 18) Gememde; G. -n-m •chaft 19) OeMchts/fge 20 at.ferlegt; /:.r Pd.cht gemach! 21) redlich; mime- 22' irreführen 2")) Verachtung; Abscheu. 24J zugewendet, ppticbiel sein. 2^) Svmbol.