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Jüdische Rundschau · 1936-03-20 · Heft 23 (20.3.1936) · page 3

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
41 (1936)
Issue
Heft 23 (20.3.1936)
Date
1936-03-20
Page
– (sequence 3)
Language
German
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Nr. 23 20. III. 1936 JÜDISCHE RUNDSCHAU Seite 3 Tagesprobleme in USA Von unserem Korrespondenten M., New York, Anfang März Jüdische Arbeit in der Landwirtschaft In den letzten Jahren, besonders seit dem Bankkrach von 1929, diskutieren die amerikanischen Juden das Problem der Berufsumschichtung. In der Erkenntnis, daß es für Juden schwierig ist, einige der ersten medizinischen Hochschulen Amerikas zu beziehen, ind daß andere Berufe in gleicher Weise überfüllt sind, betrachten die jüdischen Führer die Zukunft der Jugend mit großer Sorge. Jahr um Jahr verlassen Tausende von jungen Akademikern die Hochschulen, ohne Klarheit über ihren zukünftigen Lebensunterhalt zu haben. Das Problem ist sowohl für Nichtjuden wie für Juden ernst. Die Roosevelt-Regicrung hat in ihren Plänen zur Ueberwindung der Arbeitslosigkeit und der Schaffung sozialer Sicherheit versucht, etwas für die Jugend zu tun. Aber das Problem ist so umfangreich und die zur Verfügung stehenden Mittel sind so gering, daß bisher relativ wenig erreicht werden konnte. Wo immer man Berufsumschichtung für die jüdische Jugend erörterte, war andeutungsweise die Rede von manueller Arbeit. Dennoch ist das Problem, das ständig bedrohlicher für die seelische Haltung und die Wirtschaftliehe Existenz großer Massen der Jugend wird, noch immer ungelöst. Daß landwirtschaftliche Siedlung bei der Lösung der Frage nur eine kleine Rolle gespielt hat, wird durch den letzten Bericht veranschaulicht, den die Jewish Agricultural Society (die vor 36 Jahren vom Baron Hirsch- Fonds und der Ica gegründet wurde) herausgegeben hat. Die Gesellschaft ist mit ihren Erfolgen wie auch mit dem erbrachten Beweis, daß selbst in Amerika aus Juden gute Bauern werden können, zufrieden; aber Tatsache ist, daß nur eine kleine Anzahl von Juden eine Existenz in der Landwirtschaft gefunden haben. Doch vielleicht hält die Zukunft die großen Versprechungen. Gabriel Davidson, der Direktor der Gesellschaft, gibt folgende Tatsachen in seinem Bericht über die jüdische Position in der Landwirtschaft Ende 1935 bekannt: Er schätzt, daß annähernd 100 000 J11 d e n a u f d e m Lande wohnen oder in der Landwirtschaft beschäftigt sind. Ihr gesamter Landbesitz von 1>4 Millionen Morgen hat einen ungefähren Wert von 130 Millionen Dollar. Demgegenüber gab es im Jahre 1900 eine jüdische Bauernbevölkerung von 216 Familien mit einem Landbesitz von 12 000 Morgen. Während der Jahre ihrer Tätigkeit hat die Gesellschaft landwirtschaftliche Darlehen von insgesamt 7 275 000 Dollar gewährt, was keine überwältigende Summe ist, wenn man die Zahl der jüdischen Landbevölkerung berücksichtigt. Es ist interessant zu beobachten, daß die Hauptmenge der landwirtschaftlich tätigen Juden in Amerika aus Osteuropa stammt. Ueberdies wird das offizielle Organ der Siedlergesellschaft, das dazu bestimmt ist, den jüdischen *Siedlern einen Nachrichtenaustausch und Informationen zu ermöglichen, in jiddisch publiziert. Die Mitteilungen, die von Zeit zu Zeit in bezug auf die Verbesserung der Erzeugnisse herausgehen, sind auch in jiddisch geschrieben. Die kleine Zahl der schon in USA. geborenen Juden, die Landwirte werden, werden auf der sehr erfolgreichen jfidisehen Landwirtschaftsschule in Doylesfown ausgebildet, aber die Zahl der jungen Juden, die durch diese Schule gehen, steht kaum im Verhältnis zu dem großen Bedarf der jiidisehen Jugend nach einem Arbeitsplatz im amerikanischen Leben. Der jüdische Bauer in Amerika hat alle Arten der Landwirtschaft mit Erfolg betrieben. Kartoffeln, Tabak, Rüben, Weizen, Bienenzucht, — alles hat er erzeugt. Obgleich es mehrere jüdische Bauern im Mittleren Westen gibt, die große Besitzungen haben, ist der t Durchschnitt des jüdischen Landbesitzes klein und gerade groß genug für den eigenen Lebensunterhalt Die meisten jüdischen Bauerngüter liegen nahe beieinander. Ursprünglich waren die meisten der jüdischen Ansiedlungsprojekte als kooperative Unternehmungen gedacht, mehr oder weniger in derselben Art wie die Kwuzoth in Palästina. In der Hauptsache jedoch sind alle diese Kolonien zerfallen. Die Siedlungen, die sich gehalten haben und erfolgreich waren, sind diejenigen, in denen Privatinitiative herrschte. Wie die Jewish Agricultural Society in dem Bericht ausführt, wurde mit der Landwirtschaftsparole keine Propaganda getrieben. Die Gesellschaft hat nur versucht, denen zu helfen, die den Willen zur Landwirtschaft hatten. Wenn die Gesellschaft eine ״Zurück-aufs-Land“-Propaganda hätte führen wollen, würde sie durch den Mangel an Mitteln behindert gewesen sein. Jedoch in Hinsicht auf den Erfolg der vergleichweise wenigen, die in der Landwirtschaft arbeiten (etwa 2 % der jüdischen Bevölkerung Amerikas), würde es eine Aufgabe der jüdischen Führer sein, die jüdische Jugend, die nach einem Betätigungsfeld für ihre Energien sucht, zu veranlassen, aufs Land zu gehen. Ein solches Programm würde im Lichte der allgemeinen Stagnation der Landwirtschaft in den USA. vielleicht tollkühn erscheinen. Aber die Jewish Agricultural Society zeigt durch ihre Zahlen, daß die Juden in der Landwirtschaft den wirtschaftlichen Sturm viel besser überstanden haben als andere Teile der jüdischen Gemeinschaft. Was die jüdischen Einwanderer aus Deutschland betrifft, die hier siedeln wollen, so berichtet Dr. Davidson folgendes: ״Unter unseren Petenten waren in diesem Jahr Juden aus Deutschland und Verwandte und Freunde von Juden in Deutschland, die nach Siedlungsmöglichkeiten verlangten. Nur eine geringe Zahl von Juden aus Deutschland besitzt eine landwirtschaftliche Ausbildung, und auch der durch die Erschwerung der Transferierung von Vermögen aus Deutschland hervorgerufenc Kapitalmangel ist ein Hindcrnis. Es kann jedoch erwartet werden, daß einige von ihnen in Siedlungen in Amerika Platz finden werden. Es ist zu bedauern, daß keine Mittel vorhanden sind, um ihnen in großzügiger Weise zu helfen. Aber wir werden versuchen, ihnen bis zur Grenze unserer Möglichkeiten beizustehen.“ Juden im amerikanischen Theater Es wird zuweilen gesagt, daß Juden das Theaterleben in Amerika beherrschen. Ein Blick auf die Theaternachrichten einer durchschnittlichen New Yorker Zeitung gibt die beste Antwort über die Ausdehnung des jüdischen Anteils in der Biilmenwelt. Der größte musikalische Treffer in New York sind jetzt die ״Ziegfeld-Foliies“, die an den Namen des verstorbenen Florenz Ziegfeld erinnern, einen Theaterdirektor deutscher Herkunft. Der Star der Revue ist Fannie B r i c e, die mehr als 20 Jahre hindurch die beste Schauspielerin auf der amerikanischen Bühne gewesen ist. Ein jüdisches Mädchen von armer Herkunft, deren Aufstieg in der Theaterweit das Ergebnis eigenen Verdienstes ist, hat sie besonderen Ruhm wegen ihrer jüdischen Charakterrollen erworben, die sie durchdringend wahr darstellt. Ihr Gatte, Billy Rose, ein berühmter Schlagcrdichter, ist der Autor einer anderen großen musikalischen Revue des Tages mit dem Titel ״Jumbo“. Sie wurde zum Teil von dem jüdischen Schriftsteller Ben Hecht verfaßt, der den Bohemien-Stil seiner frühen Romane, als er noch in Chicago lebte, vergossen hat und nun der Exponent eines etwas überspitzten Stils geworden ist. Bella und Samuel S p e w a c k, Mann und Frau, haben das Stück ״Boy meets Girl“ geschrieben, einen der größten Schlager des Broadway. Es ist eine gutartige Satire auf die Von der pazifischen Küste Zum Thema ״Atomisierung“ Man kann öfter die Ansicht hören, die Zerstreuung der aus Deutschland stammenden Juden in alle möglichen Länder stelle einen bedauernswerten Atomisierungsprozeß dar. Nach dreijährigem Leben im Auslände glaube ich sagen zu können, daß dies durchaus nicht immer der Fall ist. Es hängt vor allem von den Auswandernden selbst ab. Meist werden sie an Orte kommen, wo eine Gemeinde oder die Anfänge irgendeiner jüdischen Gemeinschaft schon vorhanden sind. Es kommt dann alles darauf an, daß sie sich den örtlicher» Organisationen wirklich anschließen! Wenn ich an meinen Aufenthalt in Frankreich 1933/1934 zurückdenke, so fällt mir nachträglich ein, wie sehr wir alle das versäumt haben. Waren es die Schicksalsschläge, die einen scheu machten, oder war es falscher Stolz, daß man nicht irrtümlich als Unterstützungssuchender angesehen werden wollte? Selbstverständlich ist es überall unmöglich, gleich mit der Bitte um Geld zu kommen, — dann ist das Vertrauen weg! Aber man kann darum bitten, den Gottesdienst in der nächsten Synagoge oder die Zusammenkünfte eines Gemeinde- ' Vereins besuchen zu dürfen. Auch sollte man danach fragen, ob nicht ein jüdisches Wochenblatt oder Monatsblatt in der Gegend erscheint. Und in welchem Teile der Welt erscheint es etwa nicht, — bei der unabänderlichen Vorliebe der Juden für das Schrifttum! Aus diesem Blatte ersieht man dann alles Nähere über das Genreinschaftsleben, Vereine, Veranstaltungen, führende Persönlichkeiten. Es war kein Wunder, daß man in Frankreich vereinsamt war, — worüber auch in der ״Jüdischen Rundschau“ geklagt wurde. Denn man konnte und kann nicht erwarten, daß die Einheimischen einen aufsuchcn, sie erwarten, daß man sich ihnen zunächst in ihrem öffentlichen Leben nähert. Ob sich dann daraus private, mehr persönliche Beziehungen ergeben, bleibt Vorbehalten. Die wenigsten von uns haben in Frankreich in dieser Be- Ziehung die richtigen Schritte getan! Statt dessen herrschte zuweilen engherziger Klatsch und Mißgunst in dem engen Kreise der Emigranten selbst. Wie sehr auf die freiwillige Einordnung der Emigranten ewartet wird, kann ich hier in Kalifornien genau eobachten. Der Prediger der größten Synagoge in (Jakland beklagte sich von der Kanzel über den mangelnden Anschluß der ziemlich zahlreichen Einwanderer aus Deutschland an den Synagogenverein. Das hiesige ״Chapter“ der Hadassah erwartet meinen formellen Eintritt, nachdem die gegenseitige Sympathie bereits bekundet ist. In die örtliche Frauentage des »ne Brith bin ich bereits hineingegangen, weil ich der freundlichen Aufforderung kein Nein entgegensetzen konnte. Ebenso bin ich Mitglied des Oaklander jewish Community Center, des Gemeinde-Klubhauses, wo man für einen Dollar im Jahr die Bibliothekbenutzung und im Winter je ein Konzert oder einen Vortrag monatlich frei hat. Ist der Anschluß einmal hergestelit, dann ist meist auch die Hilfsbereitschaft da, um dem Eingewandertcn, wenn nur irgend möglich, zu einer Stellung oder zu einer Existenz zu verhelfen. Werden auf diese oder ähnliche Weise neue Mitglieder in eine bereits vorher bestehende Gemeinschaft aufgenonimcn, so ist doch dadurch die ,״Atomisierung“ im großen ganzen nicht größer geworden! Es hat nur eine geographische Ver- Schiebung stattgefunden. Daß sich die nordamerikanischen Gemeinden dieses Prozesses voll bewußt sind, geht z. B. daraus hervor, daß die Hauptgemeinde in San F r a n - Cisco kürzlich zu Ehren der Neuankömmlinge einen bcsonderen Abend veranstaltete. Die Härte der Auswanderung nach Uebersee wird durch die Verbundenheit mit jüdischen Kreisen am neuen Wohnort wesentlich gemildert. Die Einwanderer sollten sich dessen Vorschrift über die Richtung beim Gebet Unsere Meister lehrten: Ein Blinder, oder wer die Himmelsrichtungen nicht leststellen kann, der richte sein Herz aut seinen Vater im Himmel; steht er im Ausland, so richte er sein Herz auf Israels Land; steht er in Israels Land, so richte er sein Herz aut Jerusalem; sieht er in Jerusalem, so richte er sein Herz auf das Heiligtum; steht er im Heiligtum, so richte er sein Herz aut das Allerheiligste .. Also richtet ganz Israel sein Herz aut einen einzigen Ort. b. Berathot SO a (Uebersetzi 1׳. N. N. Gl atzet) Hohlheiten Hollywoods, für dessen Filme sie häufig Manuskripte verfaßt haben. Sidncy K i n g s 1 e y, der den Pulitzer- Preis im letzten Jahr mit ״Men and Wifcs“ gewann, hat ein neues soziales Drama ״Dcad End“ seiner Erfolgsliste hinzugefügt, das Monate vorher schon ausverkauft ist. S. N. Behrin a n, ein Autor, der wegen seiner spröden Konversation berühmt ist, hat eine neue soziale Satire mit dem Titel ״End of Summer“ verfaßt, die durch die große ״Theatre üuild“ aufgeführt wurde, deren Leitung im wesentlichen jüdisch ist. Auch ״The Children's I lour“ von Lillian Hellman ist eine beißende Jugend-atire, die die (.)Öffentlichkeit stark interessiert. Unter den jüdischen Theaterleitern ist Max (iordon zu nennen, der ,,Etham Fronte“, eine Dramatisierung des Romans von Edith Wharton, bringt. Lawrence Schwab hat die Operette ״May Witte“ hcrausgebracht, und Georges White hat eine Variete-Operette aus der Taufe gehoben. Insofern die Schauspieler itt frage kommen, so ist die überwiegende Mehrheit 11 i e h t j ü d i s c h. Tatsächliclt gibt es unter eien ersten Schauspielern am Broadway keinen einzigen hervorragenden jüdischen Darsteller, seit so hervorragende Künstler wie Paul Muni, Edward G. I/obinson, J. Edward Bromberg und Sylvia Sidncy nach Hollywood gegangen sind. —MAGISTER KIRSCH- Der stifte Likör Magister •Likör tabrik, München VII bewußt sein, daß sie nicht bloß als Nehmende, sondern auch als Gebende kommen. Lieberall werden sich in der Neuen Welt Leute finden, die mit Freude das seit der Kindheit fast vergessene Deutsch oder Russisch wieder hervorholen, die sich mit Liebe nach Orten erkundigen, wo ihre Großeltern herstammteii; die sich freuen, wieder einmal ein altes Lied zu hören oder ein europäisches Gericht vorgesetzt zu bekommen. Darüber hinaus kann man — ohne vordringlich zu sein — sehr viele ernsthafte Anregungen geben; denn Europa ist kulturell immer noch Vorbild. Es fiel mir auf, daß meine Erzählungen über den Kulturbund, über den hebrä-!sehen Unterricht in Berlin, über die Gemeindeverfassung usw. scheinbar auf sehr fruchtbaren Boden fielen. Auch habe ich seit Monaten alle mir zugänglichen Kreise auf den Palästina-Film ״L and der Verheißung“ aufmerksam gemacht, den hier keiner kannte, und der nun hoffentlieh bald nach Kalifornien kommt. Selbst wenn cs einem die Mittel noch nicht erlauben, zu den Sammlungen der Jewish Federation (Familienfürsorge׳) oder des United Jewish Welfare Fund beizutragen, kann man sieh durch ein wenig ehrenamtliche Tätigkeit sehr beliebt machen. Um einem Irrtum vorzubeugen, schalte ich ein, daß die jüdischen Gruppen durchaus nicht abseits des amerikanischen Lebens stehen. Sie nehmen an Nationalfeicrn teil, wo sie auch Redner stellen. Sie beteiligen sieh an kulturellen Veranstaltungen und Wohlfahrtsaktionen (Community Chest). Sie sind nur eine Note mehr in dem amerikanischen Klubleben, durch welches die ganze Bevölkerung in große lind kleine Gemeinschaften gegliedert ist, deren tausenderlei Interessen vom Grasballspiei bis zum Townscmi-Plan (Alters- Versicherung) reichen. Die ״griechische Legion“ der eingewanderten Griechen zeichnet sich z. B. besonders durch sportliche Hebungen aus; hei den Juden überwiegt Synagoge, Wohlfahrt und Zionismus. Auf jeden Fall wird in ganz Amerika Gemeinschaftssinn außerordentlich geschätzt und meist zehnfach durch gegenseifige Hilfe vergolten. Wenn das richtig verstanden wird, ist der Atomisierung der einwaiulerndeii Juden bestimmt ein Riege! vorgeschoben. Bleiben nur die Ränder, wo man mangels jüdischer Bevölkerung ganz allein dasteht, oder wo man die Zugehörigkeit zum jüdischen Volke noch heute möglichst mit Stillschweigen übergeh). Dort wird man sich viel schwerer einleben und wahrscheinlich jede Gelegenheit benutzen, um wieder atisxureilk'11, — wie ich es auch nach dreimonatigem Aufenthalt in Nordspanien getan habe. Helene L u b o w s k i, Oakland (Kal.) ״Gleiche Möglichkeiten für alle“ Forderung eines USA-Ministers Washington, 17. März. (JTA.) Auf der in Washington stattfinden Zweijahreskonferenz der United Synagogue ot America hielt der amerikanische Staatssekretär für Inneres, Harold L. I c k c s, eine Ansprache, in der er die amerikanische Judenheit aufforderte, mitzuhelfen daß die Vereinigten Staaten ״ein Land gleicher Möglichkeiten für alle ohne Unterschied der Rasse, der Farbe und des Glaubens“ werden. Im Alter von 70 Jahren ist in New York der jüdische Philanthrop Morris Polsky an den Folgen einer Operation gestorben. FÜR DEN UMZUG kröne Wer,on״» ״•״f.'fedcoshir. <׳״bra 2275 (S5fg15

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