Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 41 (1936)
- Issue
- Heft 23 (20.3.1936)
- Date
- 1936-03-20
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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i Seife 2 JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 23, 20. III. 1936 ’•״ •!;1 3 f׳ IJj. 5׳ der ganze Inhalt des Telegramms war, wurde nicht gesagt; cs wirkte jedenfalls wie ein Bruchstück. Ehrlicherweise muß man sagen, daß dies ein recht mageres Resultat der Reise einer so interessant zusammengesetzten englisch-jüdischen Delegation nach Amerika ist Es besteht der Eindruck, daß die drei englischjüdischen Herren schlecht beraten waren, als sie ihre Reise unternahmen, ohne sich vorher genau über die Verhältnisse in Amerika zu informieren, oder mit den leicht erreichbaren Körperschaften, die auf diesem Gebiet bereits einige Erfahrung gesammelt haben, vorher Fühlung zu nehmen. Die Rede Dr. Weizmanas Die politisch und sachlich bedeutendste Rede hielt Dr. Weizmann. Er gab zunächst die Versicherung ab, daß die Zionistische Organisation sich mit ganzem Herzen der von dem Komitee eingeleiteten Aktion anschließt. Es ist, so sagte er, für die Jcwish Agency eine besondere Freude, Sir Herbert Samuel wieder als Haupt einer Gruppe der jüdischen Gemeinschaft wirken zu sehen. Wir begrüßen es, in einem Moment einer sehr delikaten und kritischen Situation in Palästina, mit dem ersten High Commissioner Palästinas zusammenzuarbeiten. l>r. Weizmann wies dann darauf hin, daß die Organisation des Komitees noch nicht komplett ist, und sprach die Hoffnung aus, daß die Zusammensetzung des Komitees jenseits des O z e a n s auf denselben Prinzipien der Zusammenarbeit und des guten Willens aufgebaut sein wird, wie hier in England. Auf die Aktion selbst übergehend, betonte Dr. Weizmann, daß unter allen Versuchen, das Problem der aus Deutschland aus- «,ändernden Juden zu losen, Palästina naturgemäß den ersten Platz einnimmt. Palästina ist zwar ein kleines und beschränktes Land, während die anderen!.ander unbegrenzte Möglichkeiten physischer und inaterieller Natur haben, und doch sind in diesen die Schwicrigkeiten einer Einwanderung fast unübersteiglich, wie auch der Völkerbund erfahren mußte, als er für die 70 000 heimatlosen Assyrier einen Raum in der ganzen Welt suchte. Noch schwieriger aber ist es, wo" es sich um Juden handelt, denn die anderen Länder sind beherrscht von dem Prinzip einer begrenzten Duldsamkeit gegenüber jüdischer Einwanderung. Ihr Organismus reagiert sehr schnell, und die betreffenden jüdischen Gemeinschaften sind immer ängstlich, wenn sie jüdische Auswandeier aus anderen!.ändern aufiiehmen sollen, denn jeder solcher Einwanderer ist ein ״Bazillenträger des Antisemitismus“. Es ist wie bei einer chemischen Lösung, bei der nur eine begrenzte Menge aufgenommen werden kann, bis der Sättigungsgrad erreicht ist. Trotzdem hoffen wir alle, daß wir 12000- 15 000 Juden jährlieh in anderen Ländern unterbringen werden. Ganz anders aber ist es in Palästina. Während die jüdisehen Gemeinden in anderen Ländern den Wunsch haben, die Juden sollen langsam kommen und in kleinen Dosen, wünschen wir in Palästina, daß die Juden schnell kommen und in großen Dosen. Und in Palästina kommen sie ״nicht als Geduldete, sondern kraft eigenen Rechtes“ — dies ist ein offizielles Wort des ersten High Commissiotier Sir Herbert Samuel; as of right and not on sufferance. Dr. Weizmann befaßte sich dann mit der Frage der Vergrößerung der physischen Aufnahmefähigkeit Palästinas. Wir können das Land nicht größer machen, aber wir können dafür sorgen, daß der gleiche Raum das Doppelte an Ertrag!!ergibt und daher auch die doppelte Menschenanzahl aufnehmen kann. Daher ist die w i s s c n s c 11 a f 11 i c 1! e Bode n b c h a n dl u n g von so großer Bedeutung. Ihr dient d-as von Dr. Weizmann geleitete Institut in Rcchowoth und die Landwirtschaftliehe Versuchsstation. Im vorigen Jahre kamen 60 000 Jude!! nach Palästina, und der Einwandererstrorn wäre nicht geringer geworden, wenn nicht die bekannten internationalen Verwicklungen eingetreten wären. Auch Dr. Weizmann kam noch auf die Lage der polnischen J udcti zu sprechen und erklärte dann in einigen schlichten Worten, warum gerade der Niedergang der Juden Deutschlands der gesamten Judenheit so ans Herz greift Abgeklärtheit and Bewegung: CS G* Es sprachen noch Simon Marks, Lord Bearst cd, und dann beantragte, der englischen Sitte gemaß, der junge Lord Reading (früher Viscount F.rleigh) das ,,Dankesvotum“ an die Veranstalter und Redner. Dieser Antrag gab ihm Gelegenheit, einige Worte über die Lage der Juden in der Welt zu sagen und auch darauf hinzuweisen, daß England die öffentliehen Dienste von Juden zu würdigen weiß. Es war eine deutliche Anspielung auf seinen kürzlich verstorbenen Vater, dessen auch der nächste Redner, der alte Nathan Laski (Manchester), ausdrücklich gedachte. Nathan Laski versprach die aktive Teilnahme der Provinz. Die Veranstaltung verlief in großer Ruhe und Abgeklärtheit. Die Veranstaltungen englischer Juden sind in hohem Maße an englische Vorbilder assimiliert, wie das schließlich in jedem Land der Fall ist. Aber hinter dem zurückhaltenden Aeußern verbirgt sich, wie wir wissen, eine starke innere Bewegung, ein wirklich herzlicher Anteil an dem Schicksal der jüdischen Brüder in anderen Ländern und einechterWillezu helfen. Die Judenfrage in Oesterreich Von unserem Berichterstatter J. R., Wien, 17. März Die österreichische Ständeverfassung kennt keine unterschiedliche Behandlung von Staatsbürgern. Die Juden sind nach der österreichischen Verfassung allen anderen Bürgern dieses Staates gleichgestellt. Sie haben die gleichen Pflichten gegenüber dem Staate und genießen die gleichen Rechte, die der Staat seinen Bürgern verfassungsgemäß zuerkennt. Diese verfassungsmäßig verbriefte bürgerliche Gleichberechtignng der österreichischen Juden erhält noch eine gewisse Erhärtung durch die im Friedensvertrag verankerten Minder 11 eiten-Rechte, aus denen ebenfalls der jüdisehen Minorität in Oesterreich die Garantie ihrer bürgerlichen Gleichberechtigung erwächst. Ueberdies haben die Repräsentauten der österreichischen Bundesregierung bei zahlreichen Gelegenheiten auf die Feststellung Wert gelegt, daß bei aller Betonung des christlichen Charakters des neuen Oesterreich die Juden in Oesterreich volle O 1 e i c h b e r ec h - t i g u n g genießen. Allerdings besteht zwischen den Erklärungen österreichischer Staatsmänner zur Judenfrage und der praktischen Behandlung der J u 11 c n ein Unterschied. Der Fliminierungsprozeß der Juden aus den verschiedenen Berufszweigen ist so gut wie vollzogen. Die Tatsache, daß für Juden der Staatsdienst und das Richteraint, von ganz vereinzclten Ausnahmen abgesehen, gesperrt ist, erscheint den Juden schon fast als Selbstverständlichkeit; aber auch in den sogenannten ״jüdischen׳‘ Domänen, in den Batiken, in der Industrie, wo ja der jüdische Einfluß nie übermäßig zutage trat, ging der Verdräiigungsprozeli beharrlich vor sich. Daß die soziale Kraft der jüdischen Bevölkerung in ihren Grundfesten erschüttert ist, daß das jüdische Bürgertum einen verzweifelten Existenzkampf kämpft, ist eine auch den nichtjüdisehen Stellen bekannte Tatsache. Um so überraschter ist man, daß es noch immer Politiker gibt, denen der soziale Niedergang der jüdischen Bevölkerung nicht genügt, und die immer wieder auf die Judenfrage zu sprechen kommen, diese als brennend hinstellen und ihre eheste ״humane und vernünftige Lösung״ fordern. Nachdem ein« Zeitlang der frühere Untcrrichtsniinister, der christlich-soziale Politiker Dr. Emmerich C z e r m a k, die österreichische Judenfrage immer wieder aufwarf und Verhandlungen wünschte, wobei er der ״Verständigung von Volk zu Volk‘“ das Wort redete, scheint der christlich-soziale üemeinderat und Führer der Christliehen Arbeiter, Staatsrat Leopold Kunschak, sich diesem Gebiet widmen zu wollen. Erst kürzlich hat er das Projekt zur Lösung der Judenfrage veröffentlicht (siehe ״Jüdische Rundschau“ v. 7. 2.), das er seinerzeit dem Bundeskanzler Dr. Seipel vorgelegt hatte. An die Worte, die er seiner Veröffentiiehung des Projektes vorausschickt, knüpfte Staatsrat Kunschak in einer Rede an, die er im Rahmen eines Appells des Wiener Freihcitsbiindes hielt und in der er zur Jtidenfrage folgendes sagte: Er habe schon vor einigen Wochen auf die Notwendigkeit hingewiesen, mit der Vogel-Strauß- Politik in der Judenfrage zu einem Ende zu gelangen. Er habe diese Forderung nicht erhoben als ein Antisemit, der er sein ganzes Leben gewesen ist, nicht aus religiöseti Gründen, da ihm ja ein gläubiger Jude achtenswerter erscheine als die Assimilationsjuden. Seine Forderung nach Bereinigung der Judaifrage gründe sich auf soziale Erwägungen, wie sie im Programm der christlichen Arbeiter- Schaft niedergelegt sind, tn dem es heißt, ״für gesunden Fortschritt auf kulturellem, politischem und wirtschaftlichem Gebiet sei cs von wesentlicher Bedeutung, daß die Führer der Arbeiterseliaft in Abstammung und Denkart dem bodenständigen christlichen Volk angehören“. Staatsrat Kunschak wendet sich gegen die These, daß cs keine Judenfrage in Oesterreich gebe; es sei zumindest eine Leichtfertigkeit, sich um die Judenfrage herumdrücken zu wollen. Gestützt auf die genannte Stelle im erwähnten Programm der christlichen Arbeiterschaft fordert Kunschak daher die ״rechtzeitige, vernünftige und menschliche Lösung" dieser Frage. Man wird abzuwarten haben, wie sich diese Agitation weiter entwickelt. Die Exzesse in Polen Weitere Ausschreitungen Warschau, 17. März. (JTA.) Aus der Provinz treffen weitere Nachrichten über judcufeindliche Ausschreitungen ein, die sieh in den letzten Tagen ereignet haben. In Sosnow i c e w urde die Synagoge durch einen Bombenwurf erheblieh beschädigt. Die Explosion erfolgte kurz nach Beendigung des Gottesdienstes, so daß niemand zu Schaden kam• In Lodz wurden Juden in den Hauptstraßen von jugendlichen Nationaldemokraten überfallen, auch Nichtjuden, die jüdische Läden betraten, wurden angegriffen. Vierzehn Nationaldemokraten wurden verhaftet. In dem von 150 jüdischen Familien bewohnteil Ort Karezew bei Otwock kam es am Wochenende zu mehrfachen jiidenfeindlichen Ausschreitungen. Die jüdischen Kinder wurden nach Warschau in Sicherheit gebracht, ln B o c 11 n i a kam es zu Angriffen auf eine Reihe jüdischer Wohnungen. Die Fenster der Synagoge wurden zertrümmert. Die Rädelsführer der Ausschreitungen wurden verhaftet, aber nach wenigen Stunden freigelassen, ln einem Zug zwischen Warschau und Otwock wurden jüdische Reisende von Handelsächülern angegriffen. Die Exzedenten entzogen sieh der Verhaftung durch die Flucht, nachdem sie die Notbremse gezogen und den Zug zum Stehen gebracht hatten. Bombenanschlag: in Grodno Warschau, 16. März. (JTA.) Auf das Haus der Ge- Seilschaft Toz in Grodno (polnische Abteilung des Verbandes für Gesundheitsschutz der Juden Ose) wurde ein Bombenanschiag verübt. Durch die Explosion wurde ein Teil der Außenfront zerstört, sämtliche Fensterscheiben wurden zertrümmert. Nur dem Umstand, daß die Explosion vor dem Beginn der ambulatorischen Behandlung im Toz-Haus erfolgte, äst es zu verdanken, daß keine Menschenopfer zu beklagen sind. Der Anschlag auf die der öffentliehen Fürsorge dienenden Anstalt — in dem Toz-Haus sind ein Kinderambulatorium, eine Tuberkulosen-Fürsorgestelle, eine Zahnklinik, eine Milchküche usw. untergebracht — hat in der ganzen Stadt außerordentliches Aufsehen erregt. Die Leitung von Toz hat sicli an den Starosta mit der Forderung nach Einleitung einer strengen Untersuchung gewandt. Es wird darauf hingewiesen, daß der Anschlag otfenbar auf die Hetze der natioiialdemokratischen Presse zurückzuführen ist. Von den Tätern fehlt vorläufig jede Spur. Ukrainer gegen die Ausschreitungen Lemberg, 17. März. (JTA.) Die in Lemberg erscheinende Tageszeitung ״DyIo“, das Hauptorgan der ukrainischen Nationalisten Polens, hat einet! Artikel veröffentlicht, in dem erklärt wird, daß die Ukrainer entschieden von den gegen die Juden gerichteten Ausschreitungen abrücken. Blutbeschuldigungsprozeß in Radom Warschau, 17. März. (JTA.) Vor dem Kreisgericht in Radom hatte sich der Bauer Jan Koziol aus einem Dorf im Kreis Sandomierz wegen Verbreitung der Blut- Beschuldigung gegen Juden zu verantworten. Koziol war der Urheber eines Gerüchtes, das behauptete, die Juden in Tamobrzeg hätten ein 20jähriges christliches Mädchen zu rituellen Zwecken getötet. Unter der Bauernschaft hatte Koziol zur Rache an die Juden gehetzt. Er wurde zu einem Jahr Gefängnis, allerdings mit vierjährigem Strafaufschub, verurteilt. ¥ Ein gewisser Stefan K olczak hat der in Warschau lebenden Witwe M e i n f e I d und ihren vier Kindern aus Amerika 10 000 Dollar überwiesen. Kolczak hatte 1010 an einem Pogrom teilgenommen, bei dem der Gatte von Frau Meinfeld den Tod fand. Sofort nach der Ermordung Meinfelds flüchtete Kolczak nach Amerika. In einer Anwandlung von Reue beauftragte er einen Warschauer Anwalt, die Angehörigen des Pogrom-Opfers ausfindig zu machen, um ihnen eine Gcldentschädigung zukommen lassen zu können. Eine Manifestation jüdischen Lebenswillens Von unserem Berichterstatter s. Warschau, 18. März Einen denkwürdigen Tag erlebte gestern die polnische Judenheit. Nach dem Pogrom in Przytvk und unzähligen Exzessen und Attentaten in verschiedenen Orten, nach den beleidigenden Angriffen im Zusammenhang mit dem Schachtverbot, hatte es den Anschein, als ob die jüdische Bevöikerung ein Gefühl der Resignation und der Verzweiflung ergriffen habe. Jetzt raffte man sich auf. Die polnische Judenheit besann sich darauf, daß sie ein Dreicinhalbinillionenvolk ist, seit Jahrhunderten im Lande verwurzelt, dem Staate treu zugetan, ein produktiver Faktor in der Wirtschaft. Wie aus einer verborgenen Quelle kam die Lebenskraft des Volkes an den Tag. Man wartete nur auf ein Signal. Dieses kam vom Rat der jüdischen Gewerkschaften. Ein Proteststreik der jüdischen Arbeiter wurde für Dienstag proklamiert, und die Arbeitsniederlegung seitens eines Standes verwandelte sich, ohne daß man es organisierte, in eine grandiose, einheitliche Manifestation des gesamten polnischen Judentums, des Bürgertums und der Arbeiterschaff, der Alten und der Schuljugend, der Orthodoxen und der Assimilanten. Stumm und würdig, mit großer innerer Kraft und einem starken Gefühl der Empörung gab das jüdische Volk in Polen seinem Schmerz und seinem Leid Ausdruck, seinem Protest und seiner Kraft. Unter dem Eindruck dieser spontanen jüdischen Massen• demonstration, die insbesondere in Warschau und in Lodz, den größten jüdischen Zentren, einen imponierenden Verlauf nahm, versammelte sich das Parlament zu einer Plenar- Sitzung. Der Antrag auf das Schechitavcrbot umfaßte erst den 14. Punkt und doch waren alle nur auf diese Frage gespannt. Spät abends begann die Debatte. Der Vertreter der Regierung, der Landwirtschaftsminister Poniatowski, schlug einige wichtige Aenderungen im Gesetzentwurf der Kommission vor, die darauf abzielen, das Schächten der jüdischen und .aohammcdanischcn Bevölkerung zu ermöglichen. Der Minister betonte dabei, daß die polnische Regierung auch weiterhin, der alten Tradition des polnischen Staates gemäß, Toleranz gegenüber den religiösen Minderheiten üben wolle. Im übrigen aber stellte sich auch der Minister im Namen der Regierung auf den Standpunkt, daß die rituelle Schcchita vom humanitären und wirtschaftlichen Standpunkt zu verurteilen sei; die Regelung des Viehschächtens und des Fleisehhandels solle man aber der Regierung überlassen. Die Mehrheit des Sejm hat den Antrag auf Ft ü c k Überweisung des Gesetzprojektes an die Kommission angenommen. Dies bedeutet eine Ent- Spannung der Situation. Es gilt nun abzuwarten, was die nächsten Tage bringen werden. Hauptschriftleiter: Dr. Robert Weit sch, Berlin Charlottenburg 9 (auch Tcrantwörtlich für die Aufnahme von Bildern). Stellvertreter! Kurt Locwcnsttin. Berlin W 15. Anzeigenleiter und verantwortlieft für den Inhalt der Anzeigen: Hermann F i n n, Berlin W15. Gültig Atueigen-Preisiisle 4 vom 15. Oktober 1935. Verlag und Anxcigenverwaltung: lüdische Rundschau, Berlin W 15. Mcinekestr. 10. D.-A. Februar 36 837. —־ Druck: Siegfried Scholem, Bln.-Sehöneberg. Sachgemäße u. schleunige Durchführung Ihrer AUSWANDBRUN6 nach Palästina und anderen Ländern Amtsger.-Rat a. D. Dr. Aschner Repräsentanz in TEL-AVIV: Oberreg.-Rat a. D. R. Kempner ur. Jur. W. Marx,?el-Avlv Berlin W1B, Melnekefttr. J 1 Blsmardt 2856 <9'/*13'־׳ n. 16,/a-* 19 Uhf> IS» Schabm Aleichem Str״ Edtc Ben Ichuda Ro»d In Westdeutschland! Dr. für. Kahn, Dortmund, Brückstraße 92 Transfer-Projekte Vermögens-Liquidationen Anlageberatung Repräsentanz in HAIFA! Herbert Aschner Leiter der King Salomon Bank Filiale Halts 27, Hfrzlitr. i