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Jüdische Rundschau · 1936-03-20 · Heft 23 (20.3.1936) · page 1

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
41 (1936)
Issue
Heft 23 (20.3.1936)
Date
1936-03-20
Page
– (sequence 1)
Language
German
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L ,3^ l / Ib. 23 / Jahrgang 41 Preis 25 Epi. JÜDISCHE RUNDSCHAU Scft&rlftlttitnQg’yVerlag a. Anxelgenverwiiton^ RtrliaWlS ,Maltiekastr. 10 Farnraf t Sammal Nam^ier J1 (Bismarck) 9031• — Bezugspreis einsehl. Bsstsllgald ja Monat RM 2,־־, je Vierteljahr RM 5,75, bei Abholung RM 1,88 b*w. RM 5.39. — Postscheck - Konten der Vertriebs Abteilung: Berlin 73 15ל IHir GroÄ ־ Berlin!, Berlin 17392 {Kit das übrige Reich), in Fällen höherer Gewalt besteht kein Anspruch auf Nachlieferung oder Erstattung etwa echon gezahlter Beaugsgebühren. - Erscheint Jeden Dienstag nnd Freiing. BERLIN כ״ו אדר תרצ״ו FREITAG, 20. MAERZ 1936 Gfilttgt Anzelgenprelsliste Nr. 4. Die 12 gespaltene mm •Zeile 20 Rpf, für Familtennachrichten 15 Rpt. Aufnahme von Anzeigen an bestimmten Tagen oder Stellen und in bestimmte Ausgaben kann nicht gewährleistet werden. Gelegenheit*- anzeigen nur hei Vorauszahlung auf Postscheck - Konto Berlin 71818 oder har Montag bis Donnerstag 9—IS Uhr, Freitag 9 — 16 Uhr. Annahmeschluß für die Dienstag Ausgabe Montag 10 Uhr, für die Freitag - Ausgab• Mittwoch 13 Uhr. (Für Familienanzeigen am Tag vor Erscheinen 12 Uhr) Der Zionismus erstrebt für das Jüdische Volk die Schaffung einer Öffentlich - rechtlich gesicherten Heimstätte in Palästina. (Baseler Programm) Londoner Brief Das Schäcktverbot in Polen Kontingent für die Jüdische Bevölkerung Eindrucksvoller Verlauf des Proteststreiks Die Ergebnisse der Sejm - Debatte Warschau, 19. März. (JTA.) In der S e j m - S i t z u n g *om 17. März wurde vom Landwirtschaftsminister Poniat o w s k i namens der Regierung bekanntgegeben, daß der Antrag auf Einführung des BetMubungszwanges bei Schlachtungen in der Weise abgeänd e r t werden soll, daß die Versorgung der jüdischen Bevölkerung mit rituell zulässigem Fleisch gesichert wird. Zu diesem Zweck wird eine Regierungsverordnung vorgesehen, die ein bestimmtes Kontingent von Schlachtvieh, das der rituellen Schächtung zugeführt werden darf, festsetzt. Der Umfang dieses Kontingents soll dem Fleischbedarf der jüdischen, karäischen und mohammedanischen Bevölkerung, für die das Schächten religiöse Vorschrift ist, angepaßt sein. In dieser Form wurde der Antrag der V e r w a I - tungskommission des Sejm zur neuerlichen Behandlung sugewiesen. Der Schächtvcrbotsantrag wurde als letzter Punkt der Tagesordnung behandelt. Unter außerordentlicher Spannung trat der Seim in die Beratung ein. Als der Berichterstatter Dudzinski mit seinen Ausführungen begann, nahm Innenminister Raczkicwicz auf der Regierungstribüne Platz. Der Bericht des Abgeordneten Dudzinski war durch Oehässigkeit gekennzeichnet. Die in der Verwaltungskonimission abgegebene Erklärung des Unterstaatssekretärs im Kultusministcrium Pater Zongollowicz habe, so führte der Berichterstatter aus, nicht die Meinung der Regierung, sondern diejenige des Rabbinats wiedergespiegelt. Landwirtschaftsminister Poniatowski betonte zwar die Notwendigkeit einer Aenderung der Schlachtungsvorschriften, erklärte jedoch, von einem vollständigen Verbot des rituellen Schächtcns könne keine Rede sein, da ein solches Verbot im Widerspruch stünde mit der traditionellen Toleranz Polens für Angehörige anderer Bekenntnisse sowie mit den Bestimmungen der Verfassung. Im Zusammenhang damit erinnerte der Minister daran, da(| die letzten Gesetze, die die Versorgung der jüdischen Bevölkerung mit Koscherfleisch sichern, im Jahre 1927 erlassen wurden, als MarschaU Pilsudski an der Spitze der Regierung stand. Im Anschluß an diese Regierungserklärung stellte der Abgeordnete W a 1 e w s k i den Antrag, den Gesetzentwurf der Verwaltungskommission zur nochmaligen Behandlung zuzuweisen. Gegen diesen Antrag, der schließlich mit starker Mehrheit angenommen wurde, nahmen der Berichterstatter Dudzinski, der Vorsitzende der Vcrwaltungskommission, Abg. Duc 11, und Frau Prystor in heftigster Weise Stellung. Der Vorsitzende der Verwaltungskommission lieb sich sogar dazu hinreißen, offen gegen die Regierung Front zu machen, indem er verlangte, daß das Haus über die Erklärung der Regierung zur Tagesordnung übergehe. Diese Zumutung wurde mit stürmischem Gelächter aufgenommen. Mit Rücksicht auf den Abänderungsantrag der Regierung haben die jüdischen Abgeordneten Rabbiner Rubinstein, Dr. So mm erstein und M i n z b e r g vorläufig davon abeschen, zu dem Antrag grundsätzlich Stellung zu nehmen, s war beabsichtigt, daß alle drei Abgeordneten für den Fall der nochmaligen Lesung des Gesetzentwurfes zunächst au! die Verfass ungs Widrigkeit des Antrags Hinweisen, und falls die Forderung nach Zurückziehung des Antrags nicht durchgeset/t werden würde, meritorisch auf die Seheclüta-Frage eingchen sollten. Es ist zu erwarten, daß diese Stellungnahme bei der nächsten Lesung im Sejm-Plenum erfolgen wird. Die Plenarsitzung des Sejm am 17. März fand unter Ausschluß der Oeffentlichkeit statt. Der Sejm-Marschall hatte in der offenbaren Befürchtung, daß es zu Kundgebungen gegen das geplante Schechita-Verbot kommen könnte, angeordnet, daß für diesen Tag keine Besucherkarten ausgegeben werden. Die Verwaltungskommission des Sejm hat In ihrer heutigen Sitzung in Anwesenheit des Land- Wirtschaftsministers, des Kultusministers, sowie von Vertretern des Innenministeriums und des Handelsministeriums die Abänderungsvorschläge der Regierung zu dem Schächtvcrbotsantrag der Abgeordneten Prystor behandelt und angenommen. Der jüdische Abgeordnete Rabbiner R u b 1 n s t e i n appellierte an die Kommission, sie möge die amerikanischen Bestimmungen über den Handel mit Koscherfleisch übernehmen. Der Vorsitzende der Verwaltungskommission erklärte dagegen schroff, ״Polen brauche keine amerikanischen Gesetze.“ Landwirtschaftsminister Poniatowski hielt eine Anspräche, in der er betonte, die Regierung setze sich für das geplante Schächtverbot ein, ja sie gehe in ihren Vorschlägen noch über den Antrag von Frau Prystor hinaus; sie wolle nämlich, daß das Schichtverbot, das sich in dem ursprOngliehen Antrag nur auf Schlachtvieh bezog, auch auf Geflügel ausgedehnt werde. Die Verwaltungskommission nahm den Gesetzentwurf in der von der Regierung beantragten Form, d. h. mit Ausdehnung des Schächtverbots auf Geflügel, an. Nur für den Bedarf der jüdischen, mohammedanischen und karäischen Gemeinden des Landes wird eine begrenzte Menge von Koscherfleisch zugelassen. Die Kommission stellte folgende Abänderungsanträge zu dem Entwurf der Regierung: 1• Koscherfleisch soll einer besonderen Steuer unterliegen, damit es gegenüber nichtrituellern Fleisch verteuert werde und an Nichtjuden Tsicht verkauft werden könne. 2. Das rituelle Schachten soll in Ortschaften, in denen die jüdische Bevölkerung weniger als 15 ״׳״ der Gesamtbevölkerung ausmacht, vollständig verboten werden. Diese beiden Abänderungsanträge wurden jedoch von der Regierung, ebenso wie Abänderungsanträge der jüdischen Abgeordneten, die eine Milderung des Gesetzes anstrebten, abgelehnt. Das Sejm-Plenum hat das Gesetz über die Mor, opolisierung des Milch handeis in dritter Lesung angenommen. Das Gesetz wird nunmehr dem Senat zur weiteren Behandlung zugewiesen. Durch seine endgültige Artnahme wird die Existenz zehntausender Juden gefährdet werden. Der jüdische Proteststreik Warschau, 17. März. (JTA.) An dem von der iüdis eben Arbeiterschaft Polens für den 17. März proklamierten Generalstreik zum Protest gegen die Bedrohung der wirtschaftlichen und physischen Existenz der polnischen Judenheit und gegen die Duldung der Judenfeindliehen Propaganda durch die Regierung haben sich alle Schichten der jüdischen Bevölkerung ohne Unterschied ihrer sozialen Anschauungen oder politischen Einstellung beteiligt. Die Generalstreikparole wurde tatsächlich von der gesamten 3</2 Millionen zählenden polnischen Judenheit befolgt, und viele tausende nichtjüdischer Arbeiter schlossen sich den Protestkundgehungen an. Der vollkommen friedlich verlaufene Massenstreik wurde um 2 Uhr nachmittags abgebrochen. Bis dahin ruhte das Wirtschaftsleben ln Polen fast vollständig. Es war eine der größten und eindruckvollsten Kundgebungen, die Polen seit den Demonstrationen anläßlich des Beilis-Prozesses im Jahre 1912 erlebt hat. Rabbiner und Arbeiter, Kaufleufe, Rechtsanwälte und Studenten hatten jede Tätigkeit cingestellt. Die Büros der jüdischen Gemeindeverwaltungen und der Organisationen blieben geschlossen. Das jüdische Oeschäftsviertcl Warschaus lag vollkommen tot, auch zahlreiche nichtjüdische Geschäfte biieben geschlossen, ln den jtidisehen Schulen fiel der Unterricht aus, die jüdischen Tages- Zeitungen waren nicht erschienen. Alle jüdischen öffentlichen und privaten Unternehmungen ruhten. In Warschau allein wurden über tausend Kundgebungen veranstaltet, bei denen Transparente mit Aufschriften wie ,,Wir fordern Schutz des jüdischen Lebens“, ״Dem Gedenken der Opfer von Pr/vtyk“ usw. mitgeführt wurden. Berittene Polizei und Gendarmerie versuchte die Kundgebungen in verschiedenen Stadtteilen aufztilösen, wobei stellenweise auch hejahrte Personen und Kinder mit dem Gummiknüppel angegriffen wurden. Besondere eindrucksvoll war die Kundgebung der Rabbiner, die sich in geschlossenem Zug auf den iüdisehen Friedhof begaben, um an den Gräbern der jüdischen Gelehrten um Frieden und Gerechtigkeit für die Juden Polens zu beten. Die jüdischen Anwälte waren zwar zu den Gerichtsverhandlungen, die am Vormittag in Warschau stattfanden, in Amtstracht erschienen, bewahrten iedocli eine Stunde lang vollkommenes Schweigen als Ausdruck ihrer Sympathie mit dem Streik. Die jüdischen Hochschüler blieben den Vorlesungen fern. An der Warschauer Technisc'nen Hochschule waren Anschläge in polnischer und hchräischer Sprache angebracht, in denen Klagereden des Propheten Jeremias zitiert und auf die gegenwärtige tragische Lage der Juden Polens angewandt wurden. Eine einzigartige Kundgebung fand auf dem Warschauer Hauptbahnhof statt, wo ein Transport von 400 Juden nach Palästina abging. Die Wagen des Zuges wurden spontan in Rednertribünen verwandelt, von denen aus Ansprachen über die judenfeindlichen Ausschreitungen an die dichten Menschenmassen auf dem Bahnsteig gehalten wurden. Da fast alle Bäckereien geschlossen waren, machte sich in Warschau teilweise Brotmangel bemerkbar. Nach dem Abbruch des Streiks um 2 Uhr nachmittags wurden alle Läden wieder geöffnet und das Leben nahm seinen gewöhnlichen Gang. In Lodz hat eine Konferenz von 500 Delegierten, den Vertretern von 100 000 polnischen Textilarbeitern, ihre Solidarität mit dem jüdischen Generalstreik zum Ausdruck gebracht. Im Zusammenhang damit wurde auch eine eigene Massenversammlung polnischer Arbeiter einberufen, die eine Resolution gegen die Duldung der antijüdischen Exzesse annchnten sollte. Der Regierungsvertreter ließ jedoch die Abstimmung über diese Resolution nicht zu. Auch in anderen Städten veranstalteten die nichtjüdischen polnischen Arbeiter Kundgebungen der Sympathie mit der jüdischen Arbeiterschaft. In Biaiystok wurde die Arbeit m den Fabriken fiir eine Stunde zum Zeichen der Sympathie mit der jüdischen Protestkundgebung nicdergelegt. Ächnliche Sympathiekundgebungen fanden u. a. in Piotrkow (Petrikau), Kalisz uad Czenstochau statt. * New York, 18. März. (JTA) Der Vorsitzende der außenpolitischen Kommission des amerikanischen Senats, Key Pitt man, hat in einer telegraphischen Erklärung an den American Jewish Co ng ress die judenfeindlichen Vorgänge in Polen aufs schärfste verurteilt. Senator Pittman bezeichnet diese Vorfälle als ״unfaßbare Verfolgungen“. Weitere Nachrichten siehe Seite Z Die Council• Kundgebung — Eindrücke der Nachrichten aus Polen — Weizmanns Rede Bereitschalt zu heilen RW, London, 16. März 1936 Durch die große Kundgebung im Dorchester Hotel am 15. d. M. ist die Tätigkeit des ״Council for German j ewry“ offiziell eröffnet, [)er Council selbst ist aber noch nicht endgültig zusumniengcstellt, da eine Einigung über die Vertreter aus Amerika noch nicht zustamlegekommen ist. Die grobe Gcldsammelaktion in England wird am erst e n T a g P e b a c h beginnen. Wie Sir Herbert Sa!11 u e 1 i!1 der Versammlung mitteilte, hat der Chief Rabbi des britischen Reiches, Dr. Hertz, eine Mitteilung an alle Rabbiner verschickt mit dem Ersuchen, auch in den Synagogen zu einer Beteiligung an den Sammlungen des Council auf/ufordern. IJeber die Reden, die in der Kundgebung gehalten wurden! ist bereits ein kurzer auszugsweiser Bericht hier veröffentlicht gewesen. Sir Herbert Samuel hat m seiner überaus sympathischen Rede in groben Zügen jenen Plan entwickelt, der bereits aus früheren Aeußcrungen der Initiatoren des Council, vor allem aus den in Arnerika gehaltenen Reden bekannt ist. Einen besonderen Teil seiner Ansprache widmete Sir Herbert der Frage der Aufnahmefähigkeit Palästinas, die, wie er sagte, kein feststehender Begriff ist, sondern von den kolonisatorischen Investitionen der Juden abliängt. Der Council- Plan geht (in seinem rohen Schema — A. d. Ber.) davon aus, daß etwa 12 000 Juden aus Deutschland jährlich in Palästina absorbiert werden können, falls die nötigen Investitionen gemacht werden können. Ebenso hofft man, 12 0Q0 jährlich in der übrigen Welt unterzubringen; es sei, ,so sagte Sir Herbert, weder möglich noch wünsehenswert, dies schematisch nach Ländern zu spezifieren. Besonders bestehe überall ein Bedürfnis nach gut ansgebildeten Handwerkern. Sir Herbert betonte, daß die Einwanderung deutscher Juden nach anderen Ländern die Arbeitslosigkeit nicht vermehrt, s o n - dern vermindert habe. Es sei berechnet worden, daß in England 7000 Arbeiter in neuen Unternehmungen, die von Juden aus Deutschland gegründet wurden, Arbeit gefunden haben. In Holland wurde die Zahl der auf diese Weise beschäftigten Arbeiter mit 4500 festgestellt. Zur Lage in Polen Einen großen Eindruck haben in England die letzten Nachrichten über die L a g e der Juden i 11 P o 1 c n gemacht. Die jüdische Oeffentlichkeit verfolgt mit großter Erschütterung und banger Sorge die Entwicklung der Dinge in Polen insbesondere itn Zusammenhang mit dem geplanten Schächtverbot. Auch die beklagenswerten Ausschreitungen in Przytvk, bei denen es jüdische Todesopfer gegeben hat, werden als schrilles Warn u n g s z. c i c h c n empfunden. An demselben Sonntag, an dem am Nachmittag die Dorchester-Konferenz für die Juden Deutschlands stattfand, beschäftigte sich am Vormittag der ״Board of Dcputies“, d, i. die I amlcsver- Sammlung der englischen Judenschaft, in einer Plenar- Sitzung mit der Lage der Juden in Polen, die als sehr ernsthaft und kritisch gewürdigt wurde. Der Board of Dcputies hat dem polnischen Botschafter in London die Besorgnisse der englischen Judenheit mitgeteilt. Diese Stimmung hat auch Sir Herbert Samuel veranlaßt, in seiner Rede bei der Eröffnung des Drives des ״Council for German Jcwry“ auf die Lage in Polen einzugehen. Sir Herbert betonte, daß niemand daran denke, die Ein- Wanderung nach Palästina etwa als ein Monopol der Juden Deutschlands zu betrachten. Aber auch in der vergangenen Epoche hat die Einwanderung von Juden aus Deutschland in Palästina Arbeitsgelegenheiten geschaffen, die vielen Juden aus Polen zugute gekommen sind. Außerdem ist ja auch der Keren H a j e s s o d in England dem Drive des Council angeschlossen, und die Arbeit des Keren Hajessod ist in Palästina für Juden aus allen Ländern bestimmt, wovon die Juden aus Polen einen sehr großen Teil ausmachen. IJeber die Zusammenarbeit mit den a n! e - rikanischen juden — ein, wie schon im vorigen Bericht erwähnt, recht heikles Problem — sprach Sir Herbert begreiflicherweise nur vage. Er sagte, die Dclegation habe in Amerika viel Ermutigung empfangen; aber das Telegramm von Felix Warburg, das Sir Herbert der Konferenz vorlegen konnte, war nur sehr allgemein gehalten. Es lautete: ״In Ihrer Eröffntingsansprache werden Sie hoffentlich unseren oft geäußerten Wunsch zur Zusammenarbeit unterstreichen.“ Ob das

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