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Jüdische Rundschau · 1936-02-28 · Heft 17 (28.2.1936) · page 14

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
41 (1936)
Issue
Heft 17 (28.2.1936)
Date
1936-02-28
Page
– (sequence 14)
Language
German
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a ו«׳*י"? JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 17, 28. H 1936 Das Neueste in Kürze Englands neue Aktivität in Arabien Nachdruck verboten I Von M. Y. B e n - g a v r i e 1 Während das Interesse der Welt auf Abessinien und die damit zusammenhängende Spannung im Mittelmeer gerichtet ist, macht, wie eine eben eingetroffene Meldung besagt, Jbn ssa'üd, König der Ssaudiye, bei Emir von Kuwet — am Persischen Meerbusen — einen Freundschafts* besuch, und zwar in Begleitung einer Leibwache von nicht weniger als siebenhundert schwerbewaffneten Kamel* reitern. Diese Meldung ist von um so größerer Bedeutung, als Ibn ssa’ud ein Bundesgenosse Englands ist und Kuwet unter englischer Kontrolle steht und man in Arabien mit einer derartig großen Leibwache nur darin Besuch macht, wenn es gilt, irgendwelchen Wünschen Nachdruck zu verleihen. Wer in diesem Augenblick weltpolitischer Spannungen sich ein wenig eingehender mit den Informationen befaßt, die aus Arabien kommen, wird feststellen müssen, daß Engfand in diesen Gebieten augenblicklich eine Aktivität entfaltet, die beinahe an seine Aktivität in den Kriegsjahren 1915/16, als Arabien gegen die Türkei revoltierte, heranreicht. Für .Menschen aber, die an Palästina Interesse halren, ist dieser Augenblick, da der große Nachbar Palästinas, das Wahliabi-k'eich, dem Bund motianunedan i s c 11 e r Staaten beitritt, ein Augenblick von vielleicht weittragender Bedeutung; was jetzt in Arabien geschieht, ist daher gerade von uns mit gebührender Aufmerksamkeit zu beobachten. Die Gründe der außerordentlich erhöhten englischen Anstrengungen, mit denen der obenerwähnte Besuch eng zusammenhringt, sind dreifache und heißen: Luftscliiffahrt, Petroleum und italienische Konkurrenz. Der erste Punkt hängt mit den! vor einigen Jahren erlassenen Verbot der persischen Regierung zusammen, welches das U eberflicgen persischen Hoheitsgebietes durch die englischen liidienfliegcr unmöglich machte. Die i mie mußte daher statt entlang des persischen Ufers des Persischen Meerhusens über die arabische Seite des Golfes geführt werden, das heißt, über die beiden englischen Schutz- Staaten Kuwet und Bahren. i );1 diese beiden Flugplätze aber für die sehr lange Strecke nicht genügen, versucht England von Ihn ssa'üii die Konzession zur L.rrichtung von Flugplatzen in der llasa, der ssaudiseiicn Provinz am Persischen Golf, zu bekommen. Um der Gefahr zu entgehen, daß eng- 1!sehe Flieger von den Stammen angegriffen werden, welche das (iesetz verteidigen, wonach Fremde nur mit Erlaubnis ries Königes die Ssaudiye betreten dürfen, drängt es, eine derartige Konzession zu bekommen. Ibn ssa'üd aber verknüpft diese Angelegenheit hartnäckig mit der anderen, nämlich mit der Festsetzung der Grenzen zwischen seinem Reich und den arabischen Fürstentümern im Osten und im Süden der arabischen Halbinsel. Dies durchaus nicht aus Prestigegründen, denn diese Grenzgebiete sind zumeist unbewohnte Wüsten, sondern weil die Standard Oil Co. vor einigen Jahren in Kuwet große Petroleum- Vorkommen feststellte, was darauf schließen läßt, daß es auch in der linsa und in den unbestimmten Grenzgebieten, die die gleiche geologische Situation haben, Erdöl gibt (dessen Förderung jederzeit auf den Preis des mesopotamischen Petroleums drücken kann.) Nun wurden diese Grenzen bereits in einem türkisch-britischen Vertrag im Jahr 1913/14 festgelegt. Dieser Vertrag wird aber von dem Wahbabi, als im Widerspruch zu seinem 1913 mit den Türken geschlossenen Abkommen stehend, nicht anerkannt. (Die Türkei anerkannte damals sowohl England wie auch gleichzeitig Ibn ssa'üd als Herrscher der gleichen Gebiete.) Der Standpunkt des Königs ist nun der, daß er mit den Emiraten und Sultanaten am Persischen (iolf direkt bezüglich der Grenzen verhandeln will, wahrend England einwendet, daß die Fürsten dieser Gebiete vcifraglich verpflichtet seien, außenpolitische Verhandlungen nur durch England führen zu lassen. Dies sind die wichtigsten Gründe einer außerordentlichen politischen und diplomatischen Aktivität auf der arabischen Halbinsel. Dazu kommt natürlich noch der latente italienische Versuch, den Herrscher der Wahhabi-Staafett für sich, also gegen England zu gewinnen, der zwar wenig Aussicht auf Erfolg hat, aber ailenfalis seine Stellung in den Verhandlungen mit Großbritannien außerordentlich stärkt, wie es — ander-eits — gleichfalls Zeichen einer systemati-chen R u e k e n d e c k 11 n l! gegen England ist, daß vor kurzem auf Wunsch lim :.-a'iiiU der frühere russische Konsul in Ujidduh, kennt Kii.in ilakiniuff, ein fanatischer Muslim, /um ru״si>rhe!t <iesamlten in •Mekka ernannt wurde. Die Kräfte in Arabien halten sich ungefähr die Waage, England funktet Ilm ssa'üd, dessen 1 iutluli in der gesamten mohammedanischen Welt, also auch in Indien, ein ungeheurer ist, und der Wabhabi furchtet die gewaltige militärische Stärke Englands, das die Tilgt rfabrt nach Mekka, die wichtigste Einnahmequelle der Ssainliye, jederzeit stören kann. So werden voraussichtlich die Vorgänge in Arabien zu einer Machtstärkung beider Parteien führen, wobei aber noch nicht klar ersichtlich ist, auf wessen Kosten dies geschehen wird. Weißgerber In ״Giwat Brenner“. In diesen Tagen kam der Violinvirtuose Andreas Weingerber nach Palästina. Eine Cltawera, welche mit demselben Schiffe fuhr, konnte den Künstler tur einen Abend im Kibbuz. Giwat Brenner gewinnen. So gab Wcilfgerber sein erstes Konzert iri Palästina. l:r brachte 11. a, zu Gehör: D-iiur-Koiizert von Mozart, Chaconne von Bach, Andanfino von Pietro Martini, Scherzo von Dittersdorf, hebräische Melodien von Achron und Eingarische Tänze Nr. 6 und 7 von Brahms. Tosender Beifall dankte dem Künstler für sein Spiel. Ganz besonders trat auch der Pianist Rudiakoff (Tel-Awiw) durch feinsinnige Begleitung hervor. Chain! W o h I g e m u t h, Giwat Brenner Kultur und Gesellschaft Am 25. Februar wurde in Rechowot das Laboratorium für B od e n un t e r s u c h 11 n g en durch Sir Arthur Wauchope una Dr. Chaim Weizmann eröffnet. Das Laboratorium wurde mit Hilfe einer Zuwendung des Fligh Comtnissioner errichtet. Als Dozent für neuzeitliche jüdische Geschichte wurde der Lehrer für jüdische Geschichte, Literatur und Bibel am Jerusalemer Hebräischen Lehrerseminar, Benzion Dina* bürg, an die Hebräische Universität berufen. Der neue Dozent wird seine Vorlesungen im Sommersemester beginnen. Prof. L. A. Mayer und Dr. A. Reifenberg, die im vergangenen Jahr eine alte Synagoge in Ashtamoa entdeckt haben, fanden nunmehr in dem in dem gleichen Distrikt gelegenen Kurbet Susiyeh abermals Ueberreste einer antiken Synagoge. Richard Beer-Hofmantt wird auf Einladung des Keren Hajessod-Direktoriums im kommenden Monat Palästina besuchen. Die Hebräische Universität Jerusalem hat zum ersten Male den Doktortitei verliehen, und zwar an Raphael Patai, den Sohn des ungarisch-jüdischen Schriftstellers Joseph Patai. Am 2. Adar, dem Todestag des früheren Oberrabbiners von Tel-Awiw, Rabbi S. Aronsohn, fand in Tel-Awiw die Grundsteinlegung zu dem Gebäude statt, in dem die von dem Verstorbenen gegründete ״J e s c h i w a Tel-Awiw“ untergebracht werden soll. Als nächste Inszenierung nach ״Hanna Oitel sucht Arbeit“ brachte Regisseur Alfred Wolf bei dem palästinensischen Theater ״Die Komödie“ ״Nina“ von Bruno Frank heraus. Bühnenbildnern! Genia Berger. In Haifa starb im Alter von 65 Jahren Israel Cassel, einer der Gründer von Hadar Hacarmcl und langjähriger Geschäftsführer und Direktor der Salt Company in Athlit. Der Verstorbene war früher als beratender Ingenieur bei den Ruthenbergwerken und bei der Palestine Potash Company tätig. Das Begräbnis fand unter großer Beteiligung in Athlit statt. High Commissioner Sir Arthur Wauchope hat den bisherigen Beamten der Haifaer Zweigstelle der Anglo-Palestine- Batik, M. Hamburger, zum Hauptassistenten des Statistischen Amtes der Palästina-Regierung in Jerusalem ernannt. Die Palästina-Regierung hat die Bewilligung zur Herausgäbe einer zweimal wöchentlich erscheinenden hebräischen Zeihing in Haifa gegeben. Das Biatt erhält den Namen ״Iton Half a“. Politik Der Araber Tahr Achmed wurde als Führer der palästincnsischen Kommunisten verhaftet; er soll aus Palästina ausgewiesen werden. Die Palästinaregierung hat die Zeitung ,,Haboker“ wegen ihrer Aufsätze im Zusammenhang mit dein kürzlich bei Haifa erfolgten Raubmord verwarnt. In einer Sitzung des Waad Leumi sprach Jizchak G r ft n b a u m über die Lage der polnischen Juden. Er wandte sich gegen das in Aussicht genommene Schechita-Vcrbot und behandelte die im polnischen Senat abgegebenen Erklärungen, die eine verstärkte jüdische Einwanderung aus Polen gefordert halten. Der Waad Leumi beschloß, gegen das Schcchita-Verbot zu protestieren und eine der polnisch-jüdisehen Lage gewidmete Sondersitzung cinzuberufen. Ferner wurde in dieser Sitzung ein Komitee für die nächsten Asse- Feier für Miss Szold Anläßlich von Miss Szolds 75. G e b u r t s f a g fand im Gebäude der Jewish Agency ein Empfang statt. Der Ertrag dieser Veranstaltung floß dem Fonds für Wohifahrtsarbeit zu. Der Vorsitzende des Waad Leumi, Ben Zivi, hielt die Eröffnungsansprache und gab bekannt, daß für den Wohlfabrtsfonds auf den Namen von Miß Szold 3500 Pfund gesammelt worden sind. Unter den Bcgriißungstelegrammen befand sich auch ein Telegramm von Dr. Weizmann. Fiir die Arbeitersiedlungen und den Keren Hajessod sprach Josef B a r a z, der die Leistungen Miß Szolds für die Jugend- Alijah hervorhob. Nach einer Rede von Dr. Magnes für die Hebräische Universität und von Dr. Yassky für die Hadassah spracli zum Schluß Ben Gurion. Mit bewegten Worten erwiderte Miß Szold und hob hervor, daß sie die Jugcnd-Alijah auch auf Kinder aus Polen,_ Karpatbo-Ruß- Land lind anderen Ländern ausdehnen wolle. Eine Gruppe von Siedlern aus Kfar Szold, der neuen Keren Hajessod- Siedlung bei (iedera, überreichte der Jubilarin ein Album mit Photographien vor. der Siedlung. (Palcor.) Das Land der Verheißung wird zum Land der Erfüllung durch den KEREN HAJESSOD Zentrale für Deutschland: Berlin W15, Meinekestr, 10. Postscheck-Konto: Berlin 104 951 Eröffnung des Tel - Awiwer Museums Unter großer Beteiligung und in Anwesenheit Sir Arthur Waue hop cs und des Distriktkommissars wurde am 23. Febrtiar der neue Bau des Tel-Awiiver Museums eröffnet. Die Eröffnungsrede hielt Bürgermeister Dizengoff. Hierauf sprach Sir Arthur Wauchope, der die Verbundenheit der Stadt Tel-Awiw mit der Kunst und die Initiative des Bürgermeistere Dizengoff hervorhob. Danach folgte die Besichtigung des Museums durch die Gäste, worauf sich Sir Arthur Wauchope in das Privathaus Dizengoffs begab, wo er mit diesem und den Vizebürgermeistern'eine Unterredung hatte. (Palcor.) fat Hanivcharim-Wahlen eingesetzt und ein Büre für Tozcreth Haarez-Propaganda geschaffen. In einer arabischen Pflanzung bei Petach Tikwah wurde ein Lager von englischen Gewehren neuester Konstruktion mit zugehöriger Munition entdeckt. Die Waffen wurden beschlagnahmt, der Eigentümer der Pflanzung verhaftet. Am 24. 2. waren alle Läden Jerusalems zum Profest gegen den Nichterlaß einer Verordnung gegen die Miets- Steigerung geschlossen. Die Stadtverwaltung von Jerusalem hat in einer Resolution die Regierung aufgefordert, den bereits in Tel-Awiw und anderen Städten bestehenden Mieterschutz auch aut Jerusalem auszudehnen. Eine Konferenz palästinensischer Rab• bin er beschloß, eine Delegation zum polnischen Konsul zu senden, um gegen den Plan eines Schechitaverbots zu protestieren. Am 29. Februar wird in Jerusalem das gerichtliche Ver* fahren wegen der Ermordung des jüdischen Polizeisergeanten Mosche Rosenfeld und des englischen Polizisten R. C. V, Mott eröffnet. Die Angeklagten werden des Mordes und der Verschwörung beschuldigt, worauf Todesstrafe steht. Acht Absolventen der Regierungsschule für Polizei- Offiziere haben ihre Abschlußzeugnisse erhalten. Unter den neuen Polizeioffizieren befinden sich fünf Juden, darunter ein ehemaliger Richter aus Deutschland. Im arabischen Dorfe Al-Lawan bei Sichern brach zwischen zwei arabischen Familien eine Schlägerei aus. Die Kämpfenden benutzten Gewehre, Revolver lind Messer. Dabei wurden vier Araber getötet und eine große Anzahl verwundet. Der Polizei gelang es erst nach großer Mühe, der Schlägerei ein Ende zu machen. (Palcor.) Revisionistengruppen, die unter Absingung von Liedern aus einer Versammlung in Tel-Awiw kamen, versuchten zu demonstrieren, wurden jedoch von der Polizei aufgelöst. Wirtschaft Nach einer Mitteilung der Statistischen Abteilung der Jewish Agency wurden im Jahre 1935 72 905 Dunam Boden von Juden erworben gegen 62114 Dunam im Jahre 1934 und 36 992 Dunam im Jahre 1933. Im Laufe der ersten Woche wurden für den Arbeitsloscn-Fonds der Hi stadruth £ 15 000 aufgebracht. In Afule fand eine Beratung der Geflügelzüchter des Haifaer Bezirks statt, die von der Regierung einen Schutz gegen den ungeregelten Import von Eiern und Geflügel zu verlangen beschloß. Die Resolutionen weisen die Behörden auch auf die Verbreitung von Seuchen unter dem Geflügel hin, die aus dein Ausland eingeschleppt worden sind. In dem Wäldchen, das der Keren Kajemeth im vergan« genen Jahr bei Ramat Jochanan angelegt hat, wurden in der letzten Woche 400 junge Bäume umgebrochen. Das Waldchen liegt in der Nähe des Terrains, auf das von arabischer Seite Ansprüche erhoben werden. fm Monat Januar 1936 sind von der Palästina-Regierung 31 Aerzte, davon 30 Juden, zur Praxis in Palästina neu zugelassen worden. Ferner wurden in diesem Monat Lizenzen an 10 Dentisten und 7 Hebammen, davon eine Araberin, ausgegeben. Für Apotheker wurden 5 Lizenzen (durchweg; für Juden) neu bewilligt. Im Spiegel der ägyptischen Presse Angesichts des engen Zusammenhangs der vorderasiatU sehen arabischen Länder wird es unsere Leser interessieren, Acußcriingen und Nachrichten der ägyptischen (arabischen) Presse kennen zu lernen, die unsere Mitarbeiterin zusammen• gestellt hat. In Palästina wird von den Juden meist nur die in europäischen Sprachen (Französisch und Englisch) ge• schriebene, nicht aber die arabische Presse Aegyptens ge* lesen. (Red.) Während die ägyptische Presse sieh noch bis vor kurzem ausschließlich mit ihren eigenen, internationalen Angelegen* beiten beschäftigte, bringt sie in letzter Zeit häufig über ihre Nachbarländer, z. B. Palästina, und auch über spezielle jüdische Fragen Nachrichten. Da Aegypten in bezug auf arabische Kultur über allen anderen arabisch sprechenden Ländern steht, ist ihre Presse in jeder Beziehung tonangebend und steht aut einem hohen Niveau. Die ägyptische Presse ist sich in ihrem Kommentar Uber die Verhandlungen zwischen Aegypten und England darüber einig, daß nur im Falle einer Verständigung dieser beiden Länder die Situation in Palästina und Syrien zur Ruhe kommen wird. Das Scheitern einer Einigung wurde die Schwierigkeiten Englands und Frankreichs im Nahen Orient nur vermehren. Die syrischen Ereignisse und ihre gefährliche Wirkung für Palästina und Transjordanien beschäftigt die arabische Welt sehr. Die politische. Unruhe verbreitete sich in den letzten Tagen so sehr in Palästina, daß sie die ganze Bevölkerung in Beschlag nahm. Die englische Regierting beobachte diese Entwicklung mit Vorsicht. Vor kurzem sei die arabische und hebräische Presse völlig ausgefüllt gewesen von der Frage des Legislative Council, seit über einer Woche seien die syrischen Unruhen völlig in den Vordergrund getreten. Der ägyptische Konsul in Palästina teilt dem ägyptischen Außenministerium mit, daß eine Gruppe vom Verband palästinensischer Lehrer beabsichtige, Ende März eine Reise nach Aegypten zu machen. Man erwartet eine Beteiligung von ca. 251) Lehrern. Das von der Regierung eingerichtete Propaganda-Reisebüro verlangt von der Regierung weitgehende Unterstützung dieser Gäste, z. B. Ermäßigung der Fahrpreise und Eintrittspreise in die Museen, öffentlichen Sammlungen, Ausgrabungen, Gräber usw. usw. 1200 Besucher aus Palästina und dem Irak sind zu der in Berlin stattfindenden Autoausstellung gefahren. Edith Friedenthaf Sachgemäße u. schleunige Durchführung Ihrer Repräsentanz in HAIFA: Herbert As ebner Leiter der King Salomon Bank Fuuie Haifa 27, Herziitr. Berlin W18, Melnekeittr. 9! AUSWANDERUNG »ad. Amtsger.-Rat a. D. Dr. Aschner Oberreg. -Rat a. D. R. Kempner 1 ־ Bismarck 2856 <9*/g-13 u. 167,-19 Uhr) Palästina und anderen Ländern Repräsentanz in TEL-AVlV: Dr. Jur. W. Marx, Tel-Avlv 18 Schalom Alcichem Str. Edse Ben Jehad» Road VERMÖGENS-LIQUIDATIONEN TRANSFER-PROJEKTE ♦ TAUSCH-OBJEKT■ ♦ ANS AGB BERATUNG

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