Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 41 (1936)
- Issue
- Heft 17 (28.2.1936)
- Date
- 1936-02-28
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Sette 2 JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 17, 28. II. 1936 Gegen Hochschul •Exzesse ׳1;;•11 1 > 1*; A I # f Juden“ (jüdischer Verlag Berlin), die hervorgegangen ist aus Ruppins zu in ersten Male 1904 veröffentlichtem Buch ״Die Juden der Gegenwart“ und aus den an der Universität Jerusalem gehaltenen Vorlesungen. Zugleich aber — und das ist wahrscheinlich das noch Wesentlichere — ist Ruppin der Schöpfer der modernen zionistischen Kolonisation Palästinas, und zwar nicht nur der landwirtschaftlichen Arbeiterkolonisation, sondern im gewissen Sinne auch der Vater der städtischen Kolonisation, denn ohne das von ihm im Jahre 1907 gegen den Widerstand sehr einflußreicher Faktoren durchgesetzte Nationalfonds-Darlehen an die Initiatoren einer Vorstadtsiedlung von Jaffa wäre — wenigstens damals — Tel-Awiw nicht entstanden. Der Plan der Gründung einer ״Gartenstadt“ mitten in den weglosen Sanddünen war damals geradezu phantastisch und wurde auch mit entsprechender Skepsis aufgenommen, aber Ruppin, der scheinbar so nüchterne ״deutsche Gelehrte“, hatte Phantasie genug, die Zukunftsbedeutung dieses Schrittes vorauszusehen. Von unermeßlicher Tragweite wurde die Tatsache, daß dieser 1908 mit der Leitung der zionistischen Vertretung in Palastinabetraute Mann begriff, daß es sich in Kolonisation im Sinne eines haus handeln könne, sondern das wesentliche die Schaffung von Lebensbedingungen für einen durch die Kraft der nationalen Renaissance gewandelten neuen jüdisehen Menschen und ein sozial gesund gegliedertes arbeitendes V o 1 k ist. Dadurch trat er zwar in Gegensatz zu einer älteren Schicht palästinensischer Siedler, aber er schuf die Voraussetzungen für die Durchsetzung der zionistischen Volk-idee in der Siedlungsarbeit. Es winde siel zu weit fuhren, die einzelnen Verdienste und Leistungen von Ruppin aufzuzählen. Dreißig Jahre zionistischer und palästinensischer Entwicklung sind mit seinem Namen auf das engste verbunden und eine Biographie Ruppins würde zugleich eine Geschichte der jüdischen Sicdlungsbewegiing in allen ihren Nuancen sein. Es gab kaum eine wichtigere Aktion oder Gründüng, an der er nicht mitgewirkt hat. Unermüdlich war und ist er in der Erfindung immer neuer Gedanken und Pläne. Dabei war es stets sein Bestreben, sich von den Verschlungenheiten der ״Politik“ fernzuhalten und die wirtschaftlichen und Eine seit zehn Jah- Loslösung der land- Form einer Kolonisich der Verwirk- Palästina nicht um eine afrikanischen Plantagen- 8 lungsarbeit nach ihren eigenen psychologischen Gesetzen zu leiten, reit von ihm propagierte Idee, die wirtschaftlichen Verwaltung in der sations-Corporation, scheint jetzt lichung zu nähern. Die Nachricht, daß beabsichtigt ist, Ruppins Kongreßreden und andere seiner Arbeiten gesammelt erscheinen zu lassen, wird von allen Freunden des jüdischen Aufbauwerkes, die sich ernsthaft mit dessen Problemen befassen wollen, lebhaft begrüßt werden. Denn in diesen Arbeiten wird über die Phraseologie des Tages hinweg stets der Blick auf das Wesentliehe gerichtet. Den Lesern der ״Jüdischen Rundschau“ braucht Ruppin nicht vorgestellt zu werden. Wir schätzen uns glücklich, ihn zu unseren Mitarbeitern zählen zu dürfen. Erst kürzlich haben wir eine Artikelserie über seine Reise in Südamerika veröffentlicht, ein neues Zeugnis seiner unbestechlichen Sachlichkeit und seiner Darstellungskunst, die auch scheinbar trockene Untersuchungen für jeden Leser anziehend macht. Eine Kennzeichnung Ruppins wäre unvollständig, wenn nicht darauf hingewiesen würde, daß dieser Mann der praktischen Arbeit sich auch der mora- 1 i s c h e 11 und geistigen Probleme des heutigen Judentums und des Zionismus voll bewußt ist. Er kennt die geistigen Gefahren, die sich auch für uns Juden aus dem Zusammenstoß mit der Moderne und aus der Entwicklung eines modernen Nationalismus ergeben. Zeugnisse dieses Wissens sind seine Reden in der Prager A.-C.-Sitzung emi 1921 und dem Kongreß 1923 über nenn Wir wünschen ihm die die Beziehungen zu den Ar Kraft, an diesen Erkenntnis- Schiebens fest/uhalteu und : feste moralische Stützen Volksbewegung wie die zi< cn auch im Wirbel des Gea'e (lochzuhalten, denn ohne solcher Männer kann eine mistLche leicht ihr Wissen Polens Unterrichtsminister spricht Warschau, 24. Februar. (JTA.) Der polnische Unterrichtsminister Prof. Szwientoslawski befaßte sich im Sejtn während der Debatte über das Budget des Unterrichtsministeriums u. a. auch mit dein Schulwesen der Mind e r 11 e i t e n in Polen. Im Anschluß daran berührte der Minister die Verhältnisse an den Hochschulen, wobei er die judcnfcindlichcn Ausschreitungen, die sich in letzter Zeit immer wieder an den Hochschulen Polens wiederholen, schärfsten® verurteilte. Zu den Hochsciuil-Exzessen bemerkte der Minister: Nicht durch lärmende demagogische Losungen oder Exzesse, sondein mir durch ernste, bis zum Aeußersten angestrengte großzügige Arbeit werden Staaten und Völker sich in dem Wettkampf der Welt den Sieg sichern. Dies zu verstehen, ist für uns eine Notwendigkeit. Gerade darum empfinde ich die schmerzlichen und für gewisse Teile der Jugend schmachvollen Vorfälle, die sich au den Hochschulen ereignet haben, als besonders peinlich. Die Ausschreitungen, die sich anfangs gegen die jüdischen Studenten richteten, sind wie gewöhnlich durch andere Elemente zu demagogischen Kundgebungen ausgerurtzt worden. Ich werde es aber nicht zulassen, daß eine kleine Gruppe politisierender Jugend die ruhige Arbeit der ungeheuren Mehrheit der Studenten, die lernen wollen, um möglichst schnell an ihre! Arbeitsstätte zu gelangen, unmöglich mache. In der Debatte sprach der jüdische Deputierte Rabbiner Rubinstein sein Bedauern darüber aus, daß der Minister in seiner Rede das jüdische Schulwesen mit keinem Wort erwähnt habe. Hochschnl-Ghetto in Lemberg aufgehoben Warschau, 21. Februar. (JTA.) Der Senat des Lernberger Polytechnikums hat die Abschaffung der Verordnungen bekanntgegeben, durch die den jüdischen Studenten der Hochschule abgesonderte Sitzplätze in den Hörsälen und eigene Zeichensäle zugewiesen worden waren. Dieses nunmehr abgeschaffte ״Hochschul-Ghetto“ war bekanntlich nach den antisemitischen Exzessen an dem Lernbeiger Polytechnikum eingeführt worden. Gleichzeitig wurde die Relegierung von sieben jüdischen Student c n a u f g e h 0 b e n, die gegen sie wegen des Protestes der jüdischen Studentenschaft gegen die Ghetto-Verfügungen ausgesprochen worden war. Die Disziplinarkommission des Senats hat die Strafe für diese sieben Studenten auf einen Ausschluß vom Hochschulbesuch für die Dauer von drei Semestern herabgesetzt. Aus Ruppins Leben / Von Adolf Böhm Ruppins Jugend um sich selbst verlieren. Die Wiedergeburt de? jüdisehen Volkes kann und wird niemals ein nur kolonisatorisches ״der nur wirtschaftliches Unternehmen sein. Und gerade Menschen von! Ansehen Ruppins, die bei aller fachlichen Tüchtigkeit nicht engstirnige Fachleute sind, haben auch ihre geistige Verantwortung, Wir feiern den 60. Geburtstag Dr. Ruppins, indem wir ihm unsere Dankbarkeit, Freundschaft und Sympathie zum Ausdruck bringen; und wir feiern für uns, indem wir uns Gedanken machen über die eigentümliehe Situation des jüdischen Volkes, in der uns Persönlichkeiten wie Ruppin geschenkt wurden und ein Arbeitsfeld finden konnten. * Die ״Jüdische Rundschau״ hat vor zehn?ähren, mm 50. Geburtstag Ruppins, einen Aufsatz von Adolf Böhm gebracht, der einen Ueberblitrk über Ruppins Leben und Schaffen gibt. Wir gehen einige gekürzte Abschnitte hieraus wieder, die gewisse Kapitel in Ruppins Leben charakterisieren. Die Laufbahn Ruppins zeigt, daß er stets den gewöhnliehen Pfad zum Erfolg verschmähte, immer die schwierigsten Aufgaben suchte und sich, seiner universellen Veranlagung entsprechend, dabei niemals auf ein begrenztes Gebiet einengen ließ. In jungen Jahren war er Kaufmann. Sobald er aber einiges Geld erübrigt hatte, verließ er diesen Beruf, in dem er große Erfolge errang, und zog an die Universität Halle, um zu studieren. Es war für ihn sehr schwer, sich in eine bestimmte Fakultät einzwängen zu lassen, denn sein Interesse umspannte alle Wissensgebiete. Er inskribierte zwar auf der philosophischen Fakultät, aber er hörte vom frühesten Morgen bis in die tiefe Nacht Vorlesungen auf allen Fakultäten, selbst auf der theologischen. Sein besonderes Interesse galt den Natur- und den Sozial- Wissenschaften. Das ersparte Geld reichte nicht lange, da kam ihm ein Zufall zu Hilfe, oder besser gesagt, er half sich selbst. Die Universität Jena hatte ein Preisausschreiben für eine Arbeit erlassen, welche die Zusammenhänge von Naturwissenschaften und Soziologie behandeln sollte. Ruppin, dessen Interesse und Studiengang gerade diesen beiden Disziplinen besonders gewidmet war, beteiligte sich an der Konkurrenz und erhielt den ersten Preis von baren 300 Goldmark. Diese Preisschrift ist 1903 unter dem Titel ״Darwinisnius und Sozialwissenschaft“ (Verlag Gustav Fischer, Jena) erschienen. Er zeigte sich darin als ebenso gründlicher Kenner der naturwissenschaftlichen Entwicklungslehre, wie der Soziologie. In politischen Fragen nahm er einen ziemlich konservativen Standpunkt ein, wenn er auch die Vergesc!!- schaftlichung der Produktionsmittel als wahrscheinlich für eine ferne Zukunft hezeichnetc• In seiner theoretischen Haitung ist eine Hinneigung zu den Lehren Rudolf Stammlers unverkennbar. Ruppin macht darauf — nicht das juristische — sondern das philosophische Doktorexamen, gleichzeitig absolvierte er die juristischen Staatsexamina und wurde für kurze Zeit preußischer Assessor. Sein Interesse an jüdischen Fragen war stets lebendig gewesen. Schon seit dem ersten Zionistenkongreß zahlte er den Schekel. Er hatte aber für die rein ״politische“ Riehtung der damaligen Bewegung wenig übrig und sein Standpunkt war schon zu jener Zeit derjenige der späteren ״Fraktion“ und der ״praktischen“ Zionisten. Sein Wissenschaftliebes Gewissen trieb ihn an, die Judenfrage gründlich zu untersuchen, und er veröffentlichte 1904 die soziologische Studie: ״Die Juden der Gegenwart“. Diese Arbeit war auasi sein ״Entreebillett“ für sein praktisches Wirken in jüdischen Angelegenheiten. Der ״Verein für jüdische Sta* tistik“, 1903 durch Dr. Nossig gegründet, der schon ein Jahrbuch herausgegeben hatte, dem aber eine straffe und auslesende Redaktion fehlte, wandte sich wegen Mitarbeit an Dr. Ruppin, der einwilligte, das Büro des Vereins zu übernehmen und auszugestalten, namentlich durch Herausgäbe der ״Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden“, die unter seiner Leitung die Zentralstelle für die einschlägige Forschung wurde. Die erste Studienreise Ruppin fuhr, mit einem Studienauftrag der zionistischen Leitung ausgestattet, 1907 zu halbjährigem Aufenthalt nach Palästina. Diese Reise war von grundlegender Bedeutung für seine Anschauungen und seinen ferneren Lebensweg. Er erkannte, daß Palästina größere Möglichkeiten habe, als er von der Ferne geglaubt hatte. In einer längst vergessenen Broschüre ״Die wirtschaftliche Lage der Juden in Palästina“ (1<)08, Verlag des jüdischen Kotonfsations- Vereins Wien) hat er seine Eindrücke zusammengefaßt. Schon in dieser Broschüre hat er neben der Kritik an der Rothschildschen Administration die wichtigsten Erfordernisse einer neuen landwirtschaftlichen Arbeit im Lande angegeben: Bessere berufliche Vorbildung der Ansiedlungsbewerber, Einführung gemischter Wirtschaft, Heranziehung der Frauen, insbesondere für Milchwirtschaft, Gemüsebau und Geflügelzucht, Ausbildung des Kreditgenossenschaftswesens u. a. in. Nach Europa zurückgekehrt, machte er der zionistischen Leitung den Vorschlag, sie möge ihn nach Palästina als Leiter des neu zu schaffenden ״Palästina-Amtes“ senden. Zur Bedingung stellte er, daß seine Vorschläge — Gründung der P. L. D. C. und Ermöglichung der Entstehung von Tel- Awiw durch ein Darlehen von 300 000 Frcs. seitens des KKL an die Baugenossenschaft ״Achuzath Baith“ — angenom־׳ men werden, was auch geschah. Im Frühjahr 1908 ging Dr. Ruppin mit Dr, Jakob Thon nach Palästina, Praktische Arbeit Damit begann die Periode der systematischen Palästina- Arbeit der Zionistischen Organisation in Palästina, die Dr, Ruppin bis zum Friedensschluß allein geleitet hat. Ueber diese Arbeit hat er selbst in seinem Buche ״Die landwirtsehaftliche Kolonisation der Zionistischen Organisation in Palästina“ (1925) ausführlich berichtet. Was aber nicht darin steht, ist, daß ohne das schöpferische Ingenium Ruppins kaum ein Schritt auf jenem Weg gemacht worden wäre, der schließlich aus den trostlosen Zuständen des damaligen Jischuw zu neuen und richtigen Methoden geführt und mit welchen Widerständen er zu kämpfen gehabt hatte. Selbst die Leitung der Zionistischcn Organisation stand den Plänen Ruppins kühl gegenüber. Ruppin ,hatte auch mit Widerständen in Palästina selbst zu kämpfen. Das Prinzip moderner Verwaltung durch Beamte, die nach festgesetzten Richtlinien Entscheidungen unter alleiniger Verantwortung treffen, war den Chowewe-Zion- Führern in Erez Israel neu. Sie hatten stets nur als Komitees beraten, entschieden und gearbeitet. Auch war der neue Mann, der ״preußische Assessor“, der nicht aus dem vertrauten russisch-jüdischen Milieu kam, ihnen ein Fremder. Es sieht in Ruppins Buch nichts darüber, wie rasch er sich durchgesetzt hat und wie er bald die oberste jüdische Autorität des Landes, die höchste Instanz geworden ist, der damalige freiwillig anerkannte ״High Commissioner“ des jüdischen Palästina. Insbesondere waren es die jüdischen Arbeiter, für deren Ziele und deren Wert für die nationale Sache Ruppin, der auch den Vertrag über die erste Kwuzah geschlossen hat, allein das richtige Verständnis besaß. Ruppin hat aber auch von Anfang an die Notwendigkeit erkannt, Leute mit eigenen Mitteln zur Kolonisation heranzuziehen und die Pläne dafür entworfen. Zionistische Theorie iin Jahre 1911 veröffentlichte er eine zweite Auflage B11 seines Buches ״Die Juden der Gegenwart“. Sie war gegen die erste völlig verändert. Zunächst war die Anlage eine ganz neuartige. Der erste Teil zeigte die Wirksamkeit der dissoziierenden Kräfte, die die Judenheit zur Auflösung bringen, in eindringlicher, soziologisch-statistischer Darstellung, der zweite das Ansteigen der gegen diese Auflösung gerichteten Bewegung. Hatte man nach dein ersten das Gefühl: lasciate ogni speranza, so brachte der zweite die Peripetie, den Schicksalsumsehwung, den Katharrsis, die Reinigung und Befreiung. Den Zionismus stellte er so als eine natürliche Reaktion des jüdischen Lebenswillens auf jene auflösenden Tendenzen dar, als sein Ziel (unter den damaligen politischen Umständen) bezeichnete er die Schaffung eines jüdischen ״K r i s t a 111 s a t i o n s k e r n s“ mit der Landwirtschaft als ökonomischer Basis und dem Hebräischen als nationaler Sprache. Im und nach dem Kriege Während des K scher Staatsbürger durfte aber in Kon iin, eine Arbeit dieses offiziellen amtlichen Quellen ieges wurde Ru ppin, obwohl er dcut* war, von Djemal Pascha ausgewiesen, tantinopel bleiben. Djemal beauftragte her die Wirtschaft Syriens zu schreiben, en Auftrags konnte Ruppin sich alle schließen. So entstand 1917 sein Werk: Syrien als Wirtschaftsgebiet“. Ruppin hatte in der Kriegszeit aber auch die Vertretung der Zionistischen Organisation in der Türkei zu besorgen, was nicht nur eine sehr heikle politische Aufgabe bedeutete, sondern auch an seine kaufmännischen Fähigkeiten große Anforderungen stellte. Die Hilfsgelder für das jüdische Palästinawerk, die aus den neutralen Ländern in Gold nach Konstantinopel strömten, mußte er nach Palästina befördern, was damals bei dem sinkenden Geldwert und der Papicrinflation keine leichte Aufgabe war. Nach der englischen Okkupation war Ruppin Mitglied der ״Zionist Commission“ und der Keren Kajemefh-Kom* mission. In jene Zeit fällt die von dieser durchgeführte Erwerbung der Ern ek- Boden von Nuris und Nahalal. Bei der Schaffung der Palestine Zionist Executive übernahm Ruppin, der bis zum Kriege sämtliche zionistischen Agenden in Palästina geführt hatte, das Ressort der Kolonisation. Noch zur Zeit, in der die zionistische Oeffentlichkeit ratlos den Problemen gegenüberstand, veröffentlichte er einen voll• kommen ausgearbeiteten Plan unter dem Titel: ״Der Auf• bau des Landes I s r a e 1“. Hauptschriftleite!;: Dr. Robert Welt sch, Berlin - Charlotteriburg 9 (auch verantwortlich für die Aufnahme ron Bildern). Stellvertret«: Kurt Loewenstein, Berlin W 15. Anzeigen lciter u. verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Hermann F i n n, Beriin-Tempelhof. Gültig: Anzeigen-Preisiiste 4 vom 15. Oktober 1935. Vertag und Anteigenverwaltung: Jüdische Rundschau, Berlin W 15, Meinclcestr. 10. D.-A. Jan. 37 <155. — Druck: Siegfried Scholem, Bln.-Schöneberg. Hardinvn-Schuu i*ss i s BERLIN C ל SPANDAUfJ» KON IG SIR