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Jüdische Rundschau · 1936-02-25 · Heft 16 (25.2.1936) · page 2

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
41 (1936)
Issue
Heft 16 (25.2.1936)
Date
1936-02-25
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Seit« 2 JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 16. 25. II. 19% Die Juden!rage in Polen Verstärkte Auswanderung im polnischen Senat gefordert wechselte man den Politiker mit dem Demagogen, und leider kennen wir auch heute noch diesen Typ., Was ein wirklicher ״politischer“ Zionist ist, können wir aus den Reden und Schriften Arlosoroffs lernen, die Jetzt vor uns liegen. Wir glauben, daß sich diese Seite seines Wesens in vier Grundeigenschaften ausprägte, oder — besser gesagt — daß sich seine Qualifikation als politischer Führer unserer Bewegung in ihnen zeigte. Chain! Arlosoroff war ein Atensch von echtem Weitblick, der die großen Linien der geschichtlichen Entwicklung vorauszuschauen vermochte, der Ahnungsvermögen für die wirklichen Notwendigkeiten der zionistischen Bewegung und ihre Aufgaben in der Zukunft besaß. Die erste Schrift, mit der er einer größeren Ocffentlichkeit bekanntgeworden ist, war seine im Jahre 1919 in Berlin erschienene Broschüre über den jüdischen ״V o 1 k s s o z i a i i s m u s“. Wir wissen, daß Arlosoroff in späterer Zeit nicht zu allen Ansichten stand, die er in dieser Schrift vertreten hat, aber der Grundgedatike, um den die Broschüre kreist, hat sich als eine Realität im jüdischen Leben erwiesen. Die von ihm erkannte nationale Aufgabe des jüdischen Arbeiters, die darin besteht, überhaupt erst ein arbeitendes Volk zu schaffen, ist in Palästina in einem großen Maße verwirklicht worden. Die Auseinandersetzung mit anderen Kreisen der jüdischen Arbeiterbewegung, die weniger spezifische Vorstellungen über die Ziele der Arbeiterschaft innerhalb der zionistischen Bewegung hatten, als sie Arlosoroff vertrat, hat vielleicht nicht zu einer theoretischen Anerkennung seiner Gedanken geführt, sie hat aber eine desto glänzendere Rechtfertigung im Leben Palästinas selbst und in der nationalen Haltung der jüdischen Arbeiterschaft gefunden, die sich als den vornehmsten Träger des Aufbaus empfindet und ihre Aufgabe darin sieht, die Massen des Volkes der produktiven Arbeit zuzuführen. Und noch ein zweites Beispiel für das Einfühlungsvermögen Arlosoroffs in den Ablauf der geschichtlichen Vorgange sei in diesem Zusammenhänge angeführt. Seit vielen Jahren vertrat er den Standpunkt, daß der Aufbau Palästinas mit Hilfe einer international garantierten An* leihe vorwärts gebracht werden müsse. Sein Buch über die Kolonisationsfinanzen der Jcwish Agency formulierte diesen Gedanken in prägnanter Weise. Auch diese Ideen sind heute viel plausibler geworden, wenn sie auch noch nicht in dem Umfange, wie ihn Arlosoroff erträumte, verwirklicht sind. Mit Weitblick verband Arlosoroff einen nicht weniger scharfen Blick für die gegebenen Realitäten. Dies führte ihn zu einer cindringendcn Beschäftigung mit den politischen Faktoren Palästinas, nämlich Engländern und A r a b c r n. Mit welcher L iebe und Akribie hat er sich in die Art des Angelsachsen cin/ulcbcn und hincirmidenken versucht! Wie glänzend schildert er etwa die verschiedenen Gruppen des englischen Beamtentums in Palästina und ihre Stellung zu den Juden, wie genau setzt er sich auch mit den Persönlichkeiten auseinander, die in der Mandatskommission sitzen, und versucht, ihren Charakter zu ergründen. Aus der englischen politischen Literatur und Kolonialgcschichte erwarb er sich die Fähigkeit, auch psychologisch den Repräsentanten der Mandatarmacht näherzukommen. Denn er wußte; nur wer deren Denken und Wollen begreift, kann mit ihnen politisch reden. Aber auch mit den Problemen der arabischen Welt hat er sich eingehend auseinandergesetzt, und er wurde nicht müde, immer wieder die Strömungen zu untersuchen, die in ihr vorhanden sind, und Wege zu zeigen, die sich für eine weitsichtige jüdische Politik hier ergeben. Vielleicht ist gerade in diesem Punkte eine Kritik an seinen Ansichten im einzelnen am ehesten möglich; aber darauf kommt es weniger an als vielmehr darauf, daß er unablässig (und insbesondere nach den großen Unruhen im Jahre 1929) auf die Bedeutung dieses Problems, besonders auch für England, hinwies. Wir wissen, daß es Arlosoroff in der letzten Periode seines Lehens vergönnt war, in seiner verantwortungsvollen Stellung als Mitglied der Zionistischen Exekutive in Jerusalem die Früchte seiner geistigen Betnühung zu ernten und wichtige Ansätze zu einer Vcrbcsserung der politischen Atmosphäre gegenüber der Mandatarmacht zu schaffen. Arlosoroff war bei aller Stärke seiner Vision vom künftigen jüdischen Leben kein Romantiker, sondern das, was man einen ,,historischen Realisten“ nennt. Diese Grundeinstellung zeigt sich dort, wo er sich mit Wirt* schaftlichen und sozialen Tatsachen auscinandersetzt, aber auch in dem Verständnis für die aus der Vergangenheit kommende geschichtliche Linie, die für den Politiker eine Grenze seines Handelns darstellt, weil er gewiß einen Umschwung in der geschichtlichen Entwicklung vorbereiten kann, aber wissen muß, daß auch dieser Umschwung den allgemeinen Gesetzen der nationalen Geschichte des Volkes unterliegt. Damit ist bereits Arlosoroffs Verbindung mit dem 1 e bendigen Volke angedeutet. Arlosoroff war ein Mann des Volkes, die eigenartige Mischung eines Menschen, der durch seine Herkunft ans dem Osten und durch Erziehung und geistige Schulung in Deutschland die beiden wichtigsten Komponenten des erneuerten Volkslebens in sich vereinte. So konnte er schon sehr früh den Zugang zu den Herzen gewinnen, hier und im Osten und in Palästina, wo er ein echter Repräsentant des arbeitenden Jischuw geworden ist. Und dennoch: In allen Phasen seiner zionistischen Arbeit, in allen seinen Schriften und Reden war dieser ״politische“ Zionist ein unerbittlicher Gegner der tönenden Worte und Phrasen. Man lese, was er auf dem Basier Kongreß im Jahre 1931 in der sogenannten ״Endzieldebatte“ gesagt hat, wie er gegen die eiferte, die es fertig gebracht hatten, durch die Selbstherauschung an Worten die Front der Gegner des Zionismus zusammenzuschweißen und auch die in die Arme der Gegner zu treiben, die bisher noch nicht zu ihnen gehörten. Diese Gegnerschaft gegen die Dem« Warschau, 20. Februar. (JTA.) In der am 20. Februar abgehaltencn Sitzung der Bijdget-Kommission des polnischen Senats haben die Senatoren Graf Rostworowski und Fürst Radziwiil aufsehenerregende Vorschläge für eine Lösung der Judenfrage in Polen gemacht. Grat Ros.t worowski schlug vor, ,daß die polnische Regierung England auf diplomatischem Wege veranlassen solle, eine größere Zahl von Palästina- Zertifikaten für Juden aus Polen auszugeben. Die bidentrage, erklärte der Rcdiicr, verschärfe sich von Tag zu Tag und es bestehe keine Aussicht־ auf eine Entspannung der Situation. Die Zahl der Juden in Polen sei zu groß. Die wirtschaftliche Entwicklung in.Polen verlaufe so, daß immer mehr Juden die Erwerbsmöglichkeit verlieren und die Reihen der Erwerbslosen anschweilen lassen. Im weiteren Verlauf seiner Rede griff Graf Rostworowski die Nationaldemokraten wegen der von ihnen verübten antisemitischen Exzesse a n. Eine solche Politik, erklärte er, könne keinesfalls eine Lösung der Judentrage herbeiführen. Das Problem müsse vielmehr so formuliert werden, wie dies seinerzeit der frühere Abgeordnete Grünbäum getan habe, der erklärte, es gebe in Polen eine Million Juden zuviel. Darum sei es Pflicht der polnlschen Regierung, die jüdische Auswanderung zu fördern. Im vergangenen Jahr sei die Auswanderung nach Palästina groß genug gewesen; aber in diesem Jahr sinke sie infolge der Politik tler Mandatarmacht, die die Tendenz verrate, mit Rücksicht: auf die internationale Lage die jüdische Einwandorung nach Palästina zu drosseln. Die polnische Regierung müßte deshalb alle möglichen Schritte unternehmen, um durch diplomatische Aktionen mehr Zertifikate zu bekommen. Nach Polen kämen heute weit weniger Zertifikate als nach Deutschland, das nicht mehr als 600 000 Juden habe, während in Polen dreieinhalb Millionen Juden leben. Die polnische Regierung, fuhr der Redner fort, müsse auch mit den jüdischen Organisationen Fühlung nehmen, die zur Zeit in England und Amerika eine große Kampagne für die Juden aus Deutschland durchführen, und zu aiesem Zweck 15 Millionen Dollar sammeln. _ Vielleicht wäre es auch möglich, ein anderes Territorium außerhalb Palästinas zu finden, das von der Politik, die von verschiedenen Erwägungen diktiert sei, weniger abhängig wäre. Aehnliche Gedankengänge entwickelte Fürst Radziwiil. Er stellte eingangs fest, daß er sich von d^n antisemitischen Methoden abgestoßen fühle; man müsse sich aber vor Augen halten, daß der Antisemitismus überall in Europa anwachse. Dies könne auch auf Polen nicht ohne Rückwirkung bleiben. Es sei Pflicht der polnischen Regierung, die Initiative zur Erhöhung der PaIästina Einwanderungsa u o t e zu ergreifen. im Namen der Regierung antwortete Innenminister R a c z k i e w i c z auf diese Forderung. Er erklärte, die polnische Regierung stehe grundsätzlich einer Verstärkung der jüdischen Auswanderung aus Polen freund- I i c h, gegenüber. Diese Frage erfordere jedoch eine i n t e r - nationale Aktion und liege njeht innerhalb der Kompetenz der polnischen Regierung. n'.,'.■. . ** ... Der Bericht über diese Reden, die von polnischer nichtantisemitischer Seite gehalten wurden, beleuchtet den ganzen Ernst in der Lage des polnischen Judentums und die Tragik der gesamtjüdischen Situation auf dem Gebiete der Emigration. Gewiß muß es begrüßt werden, agogie entsprang bei ihm nicht allein der Erkenntnis von ihrer Schädlichkeit, sondern letzten Endes seiner Verbunden״ heit mit den Kult 11 raufgäben des Zionismus. Er gehörte ganz und gar in die Front derer, die mit dem kulturellen Wachstum in Erez Israel zutiefst verbunden sind, und die den letzten Sinn all dessen, was in Palästina geschieht, in einer Neubclebung der Herzen sehen. Zionismus war ihm nicht Selbstzweck, sondern di« Voraussetzung dafür, daß das Volk unter neuen, besseren Bedingungen wieder produktiv wird, und daß es sich auch im ethischen Sinne eine neue Welt erbaut. So beantwortet Chaim Arlosoroff die Frage, was ein ״politischer“ Zionist wirklich ist. Er hat die Antwort durch sein Leben gegeben. Gewiß auch nicht im Sinne des Ideals und mit Fehlern und menschlichen Schwächen behaftet, aber doch im Prinzip erkennbar. Er vermochte das Volk zu führen, weil er mit ihm fühlte, weil er seine Geschichte, seine Lebensbedingungen und seine Seele kannte mit ihren guten und ihren bösen Trieben. Solche Führung gibt nicht den Instinkten der Masse nach, sondern ist Leitung zum Guten, auch wenn die Masse dieses nicht immer erkennt, und Erziehung zu den eigentlichen Zielen und Aufgaben des Volkslebens. Diese Führung erkennt zugleich die harten Bedingungen, unter denen sich unser Werk vollzieht, sie kennt die Welt und die Menschen um uns und versucht, mit ihren Kräften zu einem Ausgleich zu gelangen, um ein Höchstmaß unserer Idealvorstellungen zu verwirkliehen. Wenn wir Arlosoroffs Worte lesen, wird uns nicht nur seine einzigartige Persönlichkeit wieder nahe gerückt, sondern auch der Inhalt dessen, was er uns vorlebte. Darum ist sein Wort nicht nur für die Generation seiner Freunde ein wertvolles Dokument des Zionismus, sondern nicht weniger wichtig für die Jugend und für die kommenden Generationen, die bei ihm in die Lehre gehen können. Für alle aber, die ihm nahen, stellt er das Beispiel eines Juden dar, der in seinem Volke wurzelte und für das Volk und seine Zukunft lebte, der aber dennoch ein Mann der Welt war, überwenn nichtjüdische Kreise darauf hinweisen, daß es Aufgabe auch der Regierungen sei, die jüdische Emigration zu regulieren. Man soll aber darüber die andere und — wie uns scheint — noch dringlichere Aufgabe nicht vergessen, die darin liegt, den Juden Polens und anderer Länder ein größeres Maß ökonomischer Bewegungsfreiheit zu geben. Hier bietet sich den Regierungen die Möglichkeit, im eigenen Hause und mit eigenen Kräften dazu beizutragen, daß die Lage der Juden sich verbessert, Dies ist gewiß schwieriger und weniger populär als der Appell an andere, aber darum nicht weniger wichtig. Eine andere Frage, die in diesen Aeußerungen ange« schnitten wurde, verdient gleichfalls unsere volle Aufmerk« samkeit. Die Aufteilung der vorhandenen beschränkten Auswanderungsmöglichkeiten — insbesondere nach Palästina — unter die Juden der verschiedenen Länder ist ein Probiem, das in den letzten Jahren unter dem Eindruck des Schicksals der Juden Deutschlands kaum erörtert wurde, weil man allgemein — in der jüdischen wie in der nichtjüdischen Ocffentlichkeit — empfand, daß hier rasche Hilfe notwendig sei. Mit der in einem beinahe unvorstellbaren Maße wach« senden Verelendung großer Teile des östlichen Judentums muß diese Frage jedoch zwangsläufig wieder diskutiert werden, und wir werden hierauf bei all unseren Plänen und Aktionen Rücksicht zu nehmen haben. Um den Schächtverbots-Antrag Warschau, 22. Februar. (JTA.) Die halboffizielle ״Gazetta Polska“ Veröffentlicht einen Artikel, aus dem zu ersehen ist, daß die Regierung über die Einbringung eines Schächtverbots-Antrag im Sejm keineswegs erfreut ist und nicht beabsichtigt, den Juden ein Schächtverbot aufzuzwinen. Eher scheint die Regierung geneigt zu sein, die chcchita sukzessiven Einschränkungen zu unterwerfen. Die von der Konferenz der jüdischen Großgemeinden Polens gewählte Exekutive des Komitees für die Abwehr des Schächtverbots hat beschlossen, in der nächsten Woche eine Delegation zum Staatspräsidenten Prof. Mos c i c k i zu entsenden, um den Präsidenten über die wahren Gründe der Schächtverbot-Propaganda und die Bedeutung der Schechita für die jüdische Bevölkerung aufzuklären. Der polnische Sejm hat am 21. Februar die erste Lesung des von der Abgeordneten Janina Prystor einet■ brachten Gesetzentwurfes, der ein allgemeines Scnächteverbot für Polen aus ״humanitären und wirtschaftlichen Gründen“ vorsieht, vorgenornmen. Den Bestimmungen der Geschäftsordnung des Sejm zufolge, fand keinerlei Debatte im An* Schluß an die erste Lesung statt. Der Schwerpunkt der Verhandlungen über diesen Entwurf wird in der Verwaltung*- kommission liegen, der das Gesetzprojekt nach seiner ersten Lesung im Plenum des Sejm zugewiesen wurde. (per Chet «der Abteilung für Angelegenheiten der jüdischen Gemeinden im polnischen Kultusministerium hat dem Vorsitzenden der Warschauer Jüdischen Gemeinde mitgeteilt, daß aller Wahrscheinlichkeit nach noch im Laufe des Monats Februar eine Verordnung über die Durchführung von Neuwahlen in allen jüdischen Gemeinden Polens erlassen werden wird. all lernte und die Werte des Lebens in sich aufnahm und gerade durch diese Verbindung der verschiedenen Sphären in seinem Wesen dazu fähig wurde, auf die Umwelt zu wirken. Hier offenbart sich die Begabung des wirklichen Staatsmannes, und hier zeigt sich auch der ganze Verlust, den das jüdische Volk durch das tragische Schicksal Arlosoroffs erlitten hat. Seinen Worten und Ideen zu. folgen gehört zu den anregendsten Möglichkeiten, die uns geboten sind, um in eine wirklich moderne und dennoch in sich beruhende jüdische Welt einzudringen. K. L* Simon Marks in England London, 21. Februar. (JTA.) Am 21. Februar nachmittag ist das dritte Mitglied der nach Amerika entsandten englischjüdischen Abordnung, Simon Marks, an Bord der ״Berengaria“ in Southampton eingetroffen. Bei dieser Ankunft äußerte sich Simon Marks kurz über die Ergebnisse der von den englisch-jüdischen Führern unternommenen Amerika- Reise. Die jüdische Gemeinschaft Amerikas, erklärte er, folge geschlossen auf dem von England gezeigten Weg. Die Juden Amerikas und England seien einig in der Bemühung, die Aktion für die Juden Deutschlands durchzuführen und sie in Palästina und anderen Ländern anzusiedeln. Flic Mitglieder der Abordnung seien befriedigt über die Aufnahme, die sie in Amerika gefunden haben. Ihr Besuch sei fiir die dortigen Juden sicherlich ein Ansporn gewesen. ״Wir sind überzeugt, sagte Simon Marks, daß sie ihre Aufgabe erfüllen, d. h. zwei Milfionen Pfund in den nächsten 2 bis 3_ Jahren für den Plan aufbringen werden. Selbstverständlich ist zu hoffen, daß in England und Europa eine weitere Million aufgebracht wird,“ Hauptschriftleiter: Dr. Robert W e 11 s c h, Berlin Charlottenburg B (auch verantwortlich für die Aufnahme von Bildern). Stellvertreter« Kurt Loewemtein, Berlin W 15. Anzeigenleiter u. verantwortlich für den Inhalt der Anreigen! Hermann F in n, Berlin-Tempelhof. Gültig: Anreigen-Pretsliste 4 vom 15. Oktober 1935. Verlag und Anreigenverwaltung: Jüdische Rundschau, Berlin VI15, Meinekestr. 10. D.-A. Jan. 37 455. — Druck: Siegfried Scholem, Bln.-Schöneberg, nzuhunnihrer Kinder £2£ Landschulheim Florenz Höhere Schule und Internat 1. Schulbildung bis zum Abtturium 2. Für Knaben und Mädchen von 6—18 Jahren, Sprachenpflege 3. Leitung bewährter Pädagogen 4. Studienberechtigung in fast allen Staaten 5. Werkunterricht, Landarbeit, Haushaltkunde 6. Vorbereitung für Palästina 7. Aerztllohe Uoberwechung, individuelle Förderung 8. Schönste Umgebung, gutes Klima, Sport 9. Erstklassige Verpflegung 10. Zeitgemäße Preise — keine Transferschwierigkeifen AuskOnft« und Prospekte durch die Leitung: ODerreo.-Rat dp. Werner Feuer or. m. aoidetele Florenz, Villa Pazzi, Pian dai Giullari Neuaufnahmen zum 1. April 1936

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