Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 41 (1936)
- Issue
- Heft 14 (18.2.1936)
- Date
- 1936-02-18
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 2 JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 14, 1a II. 1936 1; ll fif ׳!«;4; ו 1 ׳ r «| Faschismus und Judentum Eine halboffiziöse Aeuflerung» — Die Judenfrage in Italien Von unserem Berichterstatter trachtet wird, die alle Gruppen zusammenbringen kann, war der Gastgeber der Delegation; Sir Herbert Samuel wohnte sogar iin Hause Warburgs. Warburg sorgte dafür, daß die Delegation mit Vertretern des United Palestine Appeal und des Joint Distribution Committee zusammentraf. Die Palästina-Gruppe war vertreten durch Louis Lipsky, Stephen Wise, Morris Rothenberg, Judge Mack, Rabbi Israel Goldstein. Die J. D. C.-Gruppe umfaßte Joseph Proskauer, James Rosenberg, Rabbi Jonah Wise, Paul Baerwald, David Breslauer. Mit den hier genannten Personen ist die Delegation bei mehreren Gelegenheiten zusammengetroffen, um das Programm der Geldaufbringung zu besprechen. Außerdem haben die Mitglieder der Delegation bei einer großen Anzahl von Veranstaltungen öffentlich gesprochen (worüber in der ״Jüdischen Rundschau“ berichtet wurde. — A. d. R.). Alan kann nicht leugnen, daß der Besuch der Delegation einen guten Zweck erfüllte. Es war ein großer moralischer Erfolg. Die Tatsache, daß beschäftigte Männer und Geschäftsleute sich die Zeit nahmen, in ein fernes Land zu fahren, um eine idealistische Sache zu vertreten, brachte ihnen allgemein Bewunderung und Respekt ein. Obwohl mit Ausnahme von Herbert Samuel die Mitglieder der Delegation äußerlich und rednerisch nicht zu glänzen vermögen, haben sie doch durch die Ehrlichkeit ihres Auftretens und ihre zurückhaltende Art überzeugender gewirkt als oratorisches Blendwerk von hunderten anderen Rednern, die man früher in Amerika gehört hat. Sie haben auch der Sache Palästinas gedient, indem sie alle ständig betonten,welche große Rolle Palästina im Programm der jüdischen Aus- Wanderung bereits gespielt hat und auch in Zukunft spielen muß. Es ist bemerkenswert, daß sogar in den Versammlungen des Joint Distribution Committee Palästina ihr Hauptthema war. (Es ist übrigens interessant, die Propaganda des J. I), C. zu beobachten: voriges Jahr, als das J. D. C, mit dem Keren Hajessod zu einer gemeinsamen Aktion verbunden war, wünschten dessen Leiter keine Hinweise auf Palästina; dies Jahr aber, wo das J. D. C. wieder selbständig vorgeht, machen seine Redner und seine Propaganda-Literatur dauernd Anspielungen auf die Hilfe, die sie Palästina der Vergangenheit gewährt haben und auch jetzt noch gevvährcn. Dies geschieht im Bewußtsein der wahren Stirnmung in der amerikanischen Judenhcit, welche für die größtmögliche Berücksichtigung Palästinas ist.) Wenn wir nun fragen, was für Ergebnisse die Delegation, abgesehen von dem großen Interesse für ihre Acußerungen und von den gewaltigen Ovationen, erzielt hat, welche praktischen Resultate in finanzieller Beziehung erreicht wurden, so kann man nur wenig darüber sagen. Zunächst muß betont werden, daß ihr Besuch viel zu eilig war, um wirklich in engen Kontakt zu kommen. Es besteht die Ueberzeugung — zumindest unter den Zionisten —, daß die Delegation selbst bei der Aufbringung einer gewaltigen Summe in Amerika hätte mitwirken können, wenn sie noch mehrere Wochen geblieben wäre, so daß ein wirklieh planvolles Vorgehen möglich gewesen wäre. Nunmehr hat die Delegation nur folgende Versprechungcn mitgenommen: Erstens, daß ein anonymer Nichtjude (man glaubt ein Vertreter der Rockcfcller-Gruppe) bereit ist, 100 000 Dollar zu geben, wenn der Rest der Summe anderweitig aufgebracht wird; zweitens, daß die ,,Refugee Economic Corporatiori“, an deren Spitze Felix Warburg steht, bereit ist, sich der neuen Körperschaft einzugliedern. Dies bedeutet, daß die 1500 000 Dollar, die, wie man glaubt, für die neue Corporation gezeichnet worden sind, an die ״Pa- Iestine Economic Corporation“ übergeben würden, die das Geld in Palästina anlegen würde gemäß Plänen, die gemeinsam mit dem neuen Komitee (für das der Name ״Council for German Jewry“ in Ansicht gcnonunen ist) bearbeitet werden. Die Delegation hatte gehofft, daß das J. D. C. und der D. P. A . die zwei bedeutendsten Geldaufbringungs- Apparate in Amerika, sich verpflichten würden, zehn Millionen Dollar für die nächsten vier Jahre zu beschaffen. Man ging davon aus, daß die beiden Fonds entscheiden sollen, welches Minimum sie selbst für ihr Budget benötigen und daß alles Geld, das diese Höhe überschreitet, dem ״Council for German Jewry“ überantwortet wird, damit es nach gemeinsam festgelegten Plänen verwandt wird. Dieses Schema aber stieß auf Hindernisse sowohl von der geldlichen als auch von der prinzipiellen Seite. Die Führer des J. D. C. (anscheinend mit Ausnahme von Felix Warburg) waren nicht begeistert von dem Gedanken, eine neue Körperschaff zu gründen. Sie erklärten, daß sie bereits in Europa arbeiten und einen erfahrenen Apparat besitzen. Sie verwenden ihr Geld für die gleichen Zwecke, die das neue Komitee ins Auge faßt; warum also brauche man eine übergeordnete Körperschaft, die nur der Autonomie und dem Prestige des J. D. C. schaden könnte? Die Zionisten hatten ähnliche Einwendungen. Wenn Geld für die Ansiedlung von Juden aus Deutschland in Palästina erforderlich ist, warum sollten die hierfür arbeitenden Persönlichkeiten sich nicht der Jewish Agency zur Verfügung stellen und für deren Arbeit die erforderlichen zusätzlichen Gelder beschaffen? Warum eine neue Behörde, die nur das Prestige der Jewish Agency-Exekutive beeinträchtigen könnte? Trotz dieser Bedenken haben die beiden Gruppen natürlich mit der Delegation zusammengewirkt. Niemand hätte hier als Störenfried auftreten dürfen. Denn die öffentliche Meinung Amerikas erwartete viel von der Delegation und brachte ihr tiefste Sympathien für ihr Programm und ihre Vorschläge entgegen. Keine jüdische Institution in Amerika hätte wagen Kr. Rom, 12. Februar Im Zusammenhang mit den Sanktionen und der dagegen in Italien geführten Pressekampagne haben — wie wir hier berichteten — einige römische Zeitungen das Judentum der Welt bezichtigt, gegen Italien zu konspirieren. Ke aotisemitische Stellungnahme gewisser römischer Blätter, gegen die eine Reihe hervorragender jüdischer Persönlichkeiten Protest einlcgte, wurde gemildert durch eine Erklärung, daß nicht die italienischen Juden, an deren Patriotismus niemand zweifle, sondern die ausländischen Juden gemeint seien. Obwohl damit die Pressepolemik ihren wenigstens vorläufigen Abschluß fand, hatte die ganze Diskussion über dieses Thema in der italienischen Oeffcntlichkeit doch weit über die jüdischen Kreise hinaus Aufsehen erregt. Die dem faschistischen Regime besonders nahestehende, von dem ehemaligen Partei- Sekretär Roberto Farinacci gegründete Zeitung 11״ Regime Faseista“ hielt den Zeitpunkt für gekommen, grundsätzlich zur Judenfrage Stellung zu nehmen und vor allem die Einstellung des Faschismus zum Judentum zu fixieren. ln einem sehr ausführlichen ״Fascimo e d e b r a» s m o“ übcrschriebencn Artikel bemüht sich Giuseppe Longo, ein Bild der heutigen Situation zu zeichnen. Interessant sind vor allem die Schlußfolgerungen, in denen der Autor eine Formulicrung für das Verhältnis zwischen Judentum und Faschismus gibt, die deshalb unsere Aufmerksamkeit verdient, weil sie seit der Machtergreifung des Faschismus den ersten Versuch dieser Art darstellt, und weil sie die zur Zeit herrschende Ansicht maßgebender italienischer Kreise widerspiegelt. In dem betreffenden Artikel des ״Regime Faseista“ heißt es u. a.: Der Faschismus kennt keine Judenfrage als inneritalienischcs Problem und betrachtet die Juden Ein Haus für die Jugextdalijah — Jüdisches Leben in San Salvador San Salvador, Anfang Februar Ich nehme an, daß es für viele Leser der ״Jüdischen Rundschau“ interessant sein dürfte, einen Bericht über das jüdische Leben in El Salvador zu bekommen. El Salvador ist die kleinste der mittelamerikanischen Republiken, liegt am Stillen Ozean südlich von Ouatemala und hat 1,5 Millionen Einwohner. Darunter gibt es ca. 120 Juden, sämtlich Ausländer und, außer etwa 10, sänitlieh wohnhaft in der Hauptstadt San Salvador, in der sie die Führenden im Handel sind. Ein jüdisches Leben gäb es bisher so gut wie gar nicht. Synagoge und Rabbiner sind nicht vorhanden und nur zweimal im Jahr, zu Neujahr und am Vcnsöhnungstag, kamen die Juden zum Beten zusammen, ja — es kamen noch nicht einmal alle. Eine Gemeinde entstand nicht, wobei auch noch die Verschiedenheit der Ursprungsländer und der Sprache hindernd einwirkten, und nur eine Sammlung zugunsten der jüdischen Emigranten aus Deutschland im Jahre 1933 unterbrach ein einziges Mal die Stille. Der Initiative von Herrn Ernst Liebes ist es zu verdanken, daß nunmehr ein kleiner Wandel eingetreten ist. Liebes, von Jugend an Zionist, faßte den Oedanken, durch allmonatliche Zusammenkünfte den Sinn für jüdische Dinge zu erwecken, und zwar zunächst bei den jüngeren Leuten, um später den Kreis zu erweitern. Und wenn auch diese Zusammenkünfte einen zionistischen Unterton hatten, so wurde doch zunächst nicht zuviel auf Einzelheiten dieser hier bisher tast fremden Idee eingegangen, sondern mehr auf allgemein-jüdische Dinge, um erst einmal eine Interessen- und Wissensgrundlage zu schaffen. Herr Liebes wandte sich gleichzeitig an den Keren Hajessod in Jerusalem, um zu erreichen, daß ein Delegierter auch einmal Salvador besuche, und zwar sowohl aus Propagandagriinden als auch, um durch eine Sammlung das Aufbauwerk in Palästina materiell zu fördern. Dankcnskönnen, den Anschein zu erwecken, als ob־ sie nicht zur Zusammenarbeit bereit wäre. Aber in eingeweihten Kreisen scheint man die Befürchtung zu hegen, daß es sich hier zum Teil nur um eine Fassade handeln könnte, hinter der noch nicht alles in Ordnung ist. Als ein charakteristisches Beispiel sei ein Zwischenfall von der großen Palästina-Konferenz in Washington erwähnt. Dort erklärte Rabbi Silver, er werde gegen die Resolution stimmen, die sich für eine Zusammenarbeit mit der englisch-jüdischen Delegation aussprach, denn es sei eine ״Beleidigung der Jewish Agency“, wenn man glaubt, eine neue Körperschaft für Arbeit in Palästina, sei es auch für irgendeinen Spezialfall, schaffen zu müssen. Auf der anderen Seite meinte von den Mitgliedern der Delegation anscheinend vor allem Lord Bearsted, der von der zionistischen Ideologie am meisten entfernt ist, daß viele reiche Juden Geld geben würden, wenn dies nicht in zionistische Hände käme. Es scheint aber, daß diese Annahme sich als ein Irrtum erwiesen hat. Es gibt in der Tat in Amerika eine ganze Anzahl von reichen Juden, die sich bisher für jüdische Zwecke nicht gebefreudig erwiesen haben. Ihnen gegenüber blieb auch die Samuel-Delegatton e r f 01 g 1 o s, sei es, daß sie nicht genügend Ueberredungskraft hatte, sei es, daß die hier gemeinten Juden eben auf keine Weise zum Bewußtsein ihrer Verantwortung gegenüber der Gemeinschaft zu bringen sind. Es mag ein Fehler gewesen sein, daß die Delegation nicht mit konkreteren Plänen nach Amerika gekommen ist Sie hatte ungenaue Vorstellungen and ein ganz allgemein gehaltenes Budget, ab« keinen aasgenau so wie die anderen Büger als gleichberechtigt nnd -verpflichtet. Diese interne Stellungnahme berührt jedoch in keiner Weise die äußere. Gegenüber dem jüdischen Problem bei anderen Nationen und den dortigen antisemitischen B»■ wegungen kann der Faschismus, der ein eifriger Vorkämpfer des Prinzips der nationalen Souveränität ist, offiziell nur ein« korrekte Haltung absoluter Neutralität ein* * nehmen, indem er solche Phänomene als eine interne Angelegenheit jener Länder betrachtet. Wenn man im übrigen die aufrichtige italienische Meinung zu dieser Frage wissen will, so glauben wir, sagen zu können, daß der Faschismus einerseits wegen seines Geistes klassischen Gleichgewichts und lateinischer Humanität nicht mit Exzessen sympathisieren kann, andererseits wegen seines nationalen Geistes, iin umfassendsten und höchsten Sinne dieses Wortes, nicht anders als mit einer gewissen Sympathie jene Bewegungen betrachtet, die sich die Einheit und Kraft der Nationen zum Ziel gesetzt haben. Soweit der Artikel des ״Regime Faseista“. Er nimmt die italienischen Juden als gute Bürger des Landes in Schutz, ist jedoch einigermaßen unfreundlich gegen die ausländischen Juden und ihre Probleme. Es scheint, daß darin die Ansicht durchschiinmert, die Juden der Welt hätten gegen Italien im Sanktionskonflikt Stellung genommen. Abgesehen davon, daß dies für die offiziellen jüdischen Instanzen nicht zutrifft, wird dabei übersehen, daß die Juden jedes einzelnen Landes selbstverständlich die Politik ihres Landes ebenso zu unterstützen haben, wie dies für die Juden Italiens zutrifft. Eben aus diesem Grunde kann es keine einheitliche jüdische Haltung in solchen politischen Fragen geben. Kaffee für die Jüdische Winterhilfe werterweise hat der Keren Hajessod diesen Gedanken aufgegriffen und einen langjährigen Mitarbeiter, Herrn Manuel Graiver, beauftragt, auf seiner Propagandareise durch Süd- und Mittelamerika auch Salvador zu berühren. Herr Graiver traf hier am 13. Januar ein und hat es verstanden, unter den hiesigen Juden wärmste Sympathie für die Palästina-Idee und ebenso auch für seine eigene Person zu erwerben. In mehreren Versammlungen hat er in packenden Reden die Idee des Zionismus und ihre Bedeutung für das Judentum klargclegt. Herr Graiver hat durch persönliehe Besuche bei allen Mitgliedern der jüdischen Kolonie, wobei er oft die größten ideellen Hindernisse zu überwinden hatte, die Opferwifligkeit geweckt, so daß es möglich war, eine Summe von $ 5000 für den Aufbau Palästinas zu gewinnen, die zur Errichtung eines Hauses für die J u - gend-Alijah aus Deutschland verwendet werden sollen. Herr Graiver ist dann nach Guatemala abgereist. Er kann das Bewußtsein mitnehmen, eine wertvolle Arbeit hinter sich zu haben, die den Weg für ein jüdisches Leben in Salvador geebnet hat. E i n Punkt in Graivers Programm blieb freilich ungelöst; sein Bestreben, die Einwanderung für europäische Juden hierher zu ermöglichen, schlug fehl, da die Regierung sich dem strikt widersetzt und es heute nicht einmal mehr möglich ist, für Verwandte das Visum zu erlangen. Zum Schluß sei noch mitgeteilt, daß vor wenigen Wochen unter den hiesigen jüdischen Kaffee-Exporteuren eine Sammlung zugunsten der Jüdischen Winterhilfe in Deutschland durchgeführt wurde, deren Ergebnis eine Spende von 100 Sack Kaffee war, die in wenigen Tagen verschifft werden. Bcsonderer Dank gebührt der Hamburg-Amerika-Linie und dem Norddeutschen Lloyd, die in diesem Falle auf die Berechnung einer Seefracht verzichteten. Wenn jiidische Gemeinden anderer Länder sich an dieser Spende ein Beispiel nehmen und durch Gcldsammlungcn oder Stiftungen ihrer Landesprodukte das jüdische Hilfswerk in Deutschland unterstützten, dann würde diese Aktion von San Salvador im wahrsten Sinne Früchte getragen haben. Carl-Heinz Bernhard gearbeiteten Plan, der die Uebcrzeugung erweckt hätte, daß hier endlich ein genialer Gedanke für die Organisierung der jüdischen Wanderung ans Licht getreten ist. Die Delegation hat die jüdische Oeffentlichkeit Amerikas überzeugt, daß Geld gebraucht wird, aber darüber kam sie nicht hinaus. Es gelang ihr auch nicht zu beweisen, daß eine neue Körperschaft nötig ist und bessere Arbeit leisten kann als die schon bestellenden Körperschaften. Man meint hier, daß, wenn die schon bestehenden Institutionen zu sitzlieh es Geld bekommen, sie genau so gut und nützlich arbeiten könnten wie der neu zu schaffende ״Council for German Jewry“. Als die Delegation von Amerika abfuhr, nahm sie neben den herzlichen Abschiedsgrüßen nur vage Versprechungen der Zusammenarbeit mit. Es heißt, daß die Herren nach ihrer Rückkehr nach London dort weitere Verhandlungen führen werden. Man nimmt an, daß ihre Pläne noch beträchtlich revidiert werden müssen, insbesondere was die Form der Aufbringung von Geldem betrifft. Denn die Organisationen, die dabei mitwirken sollen, haben einen großen Selbständigkeitsdrang und betrachten zunächst den neuen Coundl nur als beratende Behörde. Dies muß man in Betracht ziehen, wenn die nächsten Schritte unternommen werden. Hauptschriftlelter: Dr. Robert W e 11 s c h, Berlin - Charlottenburg 9 (auch verantwortlich für die Aufnahme von Bildern). Stellvertreter! Kurt Loewenstein, Berlin W IS. Anzeigenkiter u. verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Hermann F i n n, Berlin-Tempelhof. Gültig: Ameigen-Preisliste 4 vom 15, Oktober 1035. Verlag und An- *eigenverwaltung! Jüdische Rundschau, Berlin W15. Mcinekestr. 10. D.-A. Jaa. 97 4M. — Druck: Siegfried Scholan, Bln.-Schöoeberg. Aus einer mittelamerikanischen Republik 1