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Jüdische Rundschau · 1936-02-07 · Heft 11 (7.2.1936) · page 16

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
41 (1936)
Issue
Heft 11 (7.2.1936)
Date
1936-02-07
Page
– (sequence 16)
Language
German
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5\*»**ä JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 11, 7. I!. 1936 R??Äum'A^N^v^Sft K iTÄfX B RIE F E A. N DIE R E D A K.T IOIV •IL 3IWIIM AtlNOY POB. PALI1TINI W15; Melnekestr. 10. Telephons J1. Bismarck 7165/70. Landwirtschaftliche Siedlung Alle Interessenten für latulwiitschattliche .VieJlimg in Palästina, die gegenwärtig für das Vorzeigegeld bei der Reichsbank angemeldet sind oder die Ein/ahler und Vormerker der Sonderkonten I und 11 sind, werden dringend gebeten, sieli umgehend schriftlich tinler Angabe von Einzelheiten über ihre Vorbereitung nir landwirtschaftlichen Siedlung beim Pai.islinn-Amt Herlin, Juristische Abteilung, zu melden. Insbesondere bitten wir um Meldung solcher Personen, die selbst eine Landwirtschaft betreiben oder betrieben haben und die obigen Voraussetzungen erfüllen. Pariser Brie! Von unserem Berichterstatter K. P a r i s, Anfang Februar Das zionistische Leben in Paris weist in den letzten Wochen wieder eine stärkere Aktivität auf. So konnten die Pariser Zivilisten Mili Henriette Szold begrüben, der zu Ehren ein Empfang in dem Hause von Frau Bjoernson- Sautrcau, der Tochter des großen norwegischen Dichters, veranstaltet wurde. Im Namen der französischen Zionistcn begrülite der Dichter Edmond Fleg Frau Szold, deren Persönlichkeit und grobe Leistungen für das jüdische Volk gefeiert wurden. Die fratJ/ösisch-|>;ila-tiiien.>ische Handelskammer in Paris hat soeben ihre erste Jahresversammlungabgehalten. Dieser Al l.:Ii wurde zu einer wesentlichen Erweiterung" des Vorstandes der Kammer benutzt. Vorsitzende!- bleibt weiter Justin Ciodart, dwh sind dem < iomit'; jetzt eine ganze Anzahl französischer Industrieller, die Gcschii,-^Verbindungen mit Palästina haben, beigetreten. Zu Vizepräsidenten wurden der Präsident des Svndic.it „l.'oiilrurs et Venns", Rene V i I I e m e r, sowie der Industrielle Huris Pr e gel, gewählt. Schatzmeister ist der Direktor des Palestine Lloyd, P e r n i k o f f. * In einer Pariser < i.ilerie hat der jüdische Maler J. D. Kirschen!) a u in eine Ausstellung von Aquarellen und Zeichnungen veranstaltet, <|te vor allem «las Leiten des kleinen jüdischer Städtchens im <)sten behandeln. — Ein junger jüdischer Künstler, Frik liosenblit, hat in der Pariser „Lcole Normale" sein erstes Konzen gegeben, das von der Presse ansprechend beurteilt wurde. Fernost und Palästina Haushaltungsschülerinnen in Lehnitz. Im Erholungsheim des Jüdischen I raueiihundes in Lehnitz befindet sich ein hauswirtschaftlicher Schulun^skursus. junge Mädchen machen Haus- und Küchenarbeit, waschen, bügeln und räumen die Zimmer auf. Dali junge Mädchen im Kinderheim des Hauses als Pflegerinnen tälig sind, gehört zum Unterrichtsgang. Man muß einmal in der Küche bei den Schahbatvorbercitungen gewesen sein, muß z. Ii. das grobe Backen miterlebt haben, um zu erkennen, was für ein wundervoller Geist in unserer Jugend lebt. Trotz Haus-, Garten- und Werkarbeit, Gymnastik, Nahrungsmittel-, Material-, Haushaltungskunde, Erziehung»- und Gesundheitslehre, 1 lotelbuchführiing, trotr hebräischer, englischer, deutscher, Musik- und jüdischer öeschiehtsstudien findet sieh noch immer Zeit zu einem regen Gemeinschattsieben in jüdischem Geiste. Da werden Singstunden und Vorträge abgehalten; an den in Lehnitz häufig stattfindenden Tagungen jüdischer Organisationen nehmen die Schülerinnen gleichfalls teil. Fs ist auch noch Zeit nir sportlichen Betätigung und zur Lrholung. Wenn sie nach einem Jahre als gründlich ausgebildete Heitngchilfinnen in die Praxis gehen, werden sie ebenso erfolgreich im Privathaushält wie im großen Hauswesen zu wirken vermögen. Jerusalem, 28. Januar Sehr geehrte Redaktion! In dem vor kuriem in der „Jiid. Rundschau" erschienenen Aufsatz von Dr. 0. Loefflcr kommt der Au'or zu Schlußfolgerungen, die mit den in meinem ersten, vor nicht als zehn Jahren erschienenen pan- »si.eisc'.icn Buch gezogenen sich durchaus decket). Die Forderung nach einer östlichen — ich wage in diesem Augenblick noch nicht und nicht mehr das ominöse Wort: panasiaiischrn Orientierung zu sagen, — ilie Forderung nach einer derartigen seelischen, kul'ürcllen und schließlich auch polnischen Orientierung der luden ist heule, d.i die Organisierung Asiens; ungeheuer foiisrhreite;, gebieterischer als je. Jeder Mensch, der nüchternen Blickes die Dinge zwischen Mitithncer und Chinesischem Meer betrachte!, wird zu diesem Schluß kommen, wenn er ültcrhaupt licgreiff, dali dir Zeit zu Ende ist, da man Politik und Weltanschauung im kleinen Kreis zwischen l>m und Bcrshcva' machen kann. Wenn auch heute die nächtliegendf Idee, die des Pan-Scmitisnuis. höchst unpopulär ist, hier wie dort, »ti-ht sie dennoch ebenso hadernd vor uns, wie die größere, umfassendere Idee des Pan- A-ia'i-mu-, die, ich betone nochmals durchaus nicht primär als polnische Kategorie zu werten IS'. Dr. Loefflcr macht in seinem Aul-alz keine konkreten V'orscldäge. wie er ja auch -— stellenweise -— als Niehtpalästinen^er, die Sache zu einlach .sieht. Wir miU^en uns klar sein, daß die Forderung „Zurück nach Asien aieh im üb,^ideographischen Sinn" nicht im Laufe eines Tages und auch nicht im Ablauf einer Generation durch einen Willerotakt durchzuführen ist. Was wir aber, die Generation, die diese Forderung zum erstenmal im Judentum ausgesprochen hat, tun können, ist; die Ii a s i s legen. Dies kann »hei' keine politische Partei, sondern einzig der parteilose Einzelne und die parteilose wis-en^chaftliche Institution. Diese Basis zu legen, wäre eine der vornehmsten Aufgaben der Hebräischen Universität in Jerusalem. Sie hat nicht nur die Aufgabe, ihre Sehühr im Gebt eines neu erwachten, serner Sonderausgabe im Aufbau der Welt bewußten Orients zu erziehen, sondern sie hat sie auch zu Sendboten einer Annäherung der dem ähnlichen historischen Moment entwachsenen Völker des semitischen I.ebcasraumes zu machen und darüber hinaus zu Verbindung-gliedern mit den anderen Völkern und Kulturen Asiens. Ob Pan-Scmilismu- oder Pari-Asiatismus: die Jerusalemcr lloth<hule hat das geistige Reservoir der beiden Bewegungen zu sein. Nicht als Gegenspieler irgendeiner europäischen Bewegung, sondern als .geistig befruchtender Teilhaber an der Verteidigung der allen l;eberlieferungm des Ostens, des Geistes All-Asiens, gegen die Vergewaltigung durch die technische Zivilisation, im Sinne einer Modernisierung und Neubefruchtung dieses Geistes in den alten Hahnen. Abschließend — es ist ja hier nicht der Platz zu weiteren Ausführungen — möchte ich zwei Worte zitieren, die mehr sagen als ein langer Aufsatz. Das eine, des vor einigen Jahren verstorbenen Japaners Kakuzo Okakura: „Asien ist ein einheitlicher lebender Organisc i , i ic i r e.ii/elne I eil von allen übrigen ahhiingt und ein eiiiheidiches vi« h.il'ig's Leben ausstrahlt." Und das andere, des alten chincsiscSicn Philosophen Dsehiiangtser ..Schon dämmert's im Osten: wie steht's mit der Arbeit'(" Heide Worte sind Forderungen. Frlüllrn aber können wir Juden sie erst dann, wenn wär uns eine Ua*ii in A-ien — Z.ion — gesichert haben. M. Y. Ben-gavriel Photograpliieren in Palästina Tel Awiw, den 30. Januar 1938 Sehr geehrte Redaktion! Zu dem Artikel ..Phofographiererr in Palästina" von Dr. Mandowski möchte ich noch einiges hinzufügen. Wenn der Tourist nach Palästina kommt, bringt er meistens eine Menge Fihnmatcrial mit. um einige Ausgaben sich zu ersparen, i 1 icrvtm möchte ich dringend abraten. Die Filme, die man hier benutzt, sind alle tropensicher, d. h. ihre Schicht ist gehärtet. Wenn man nun mit mitgebrachten Filmen arbeitet, erhält man graue bis schwarze Negative. — Nach meiner Erfahrung würde ich von Panfilmcn »braten. Zwar geben die Panfilme tonrieht ige Bilder, aber in anderer Hinsicht ist ihre Schicht tu empfindlich für da» heiße Klima und es entstehen bei der Entwicklung leicht Verletzungen; außerdem geben die Panfilme hei der Vergrößerung ein stärkeres Korn als in Kuropa derselbe Film geben würde. Arn hesten nimmt man einen Film von 23 Grad Scheiner und belichte in der Sonne durchschnittlieh Vioo Sek. bei Blende 4 (im Schatten durchschnittlich l/M Sek. bei der Wende 4). Wahrend der heißen Monate ist es günstig, nur in den Vormittagsstunden oder an sparen Nachmittag ,-iundcn zu photographieren, da während der Mittagszeit die Sonne zu grell ist. Man muß ganz stark auf die Sonne achten, immer die Sonn« im Rücken haben. Gegenlichtaufnahmen kann man hoc Intern el>cn vor Sonnenuntergang machen, da sonst die Bilder zu stark überstrahlt werden. Schwierig ist die Filterfrage. Der Filter darf nicht zu stark sein, dann gibt ei die unnatürlichen Nachtaufnahmen. Der tielblaue Himmel Palästinas kommt schwarz heraus. Man sollte die meisten Aufnahmen mit einem ultravioletten Iulter machen, besonders am Strand. Strandaufnahmen sind überhaupt eine schwierige Angelegenheit. Es giiit am Meer noch viel verschiedenartige Licht strömungen. die das ganze Negativ grau färben. Die Entwicklung und weitere BetirlKiiung der Filme sollte man den Photohündlern in Palastina überlassen, da sie gewohnt sind, die hier gemachten Autnahmen vi entwickeln. Hochachtungsvoll Lotte Borchardt Die Stellung Philons Würzburg, den 3. Februar 1938 An die Redaktion der „Jüdischen Rundschau"! In Ihrer Nr. vom 31. Januar in Dr. Nußbaums Aufsatz: ..Gespräch von Volk zu Volk1' scheint mir tlic Rolle Philons nicht ganz zutreffend aufgefaßt zu sein. Denn daß Philon „außerhalb der jüdischen Mauern" gestanden habe, trifft zwar Iii r seine Bildung, aber nicht für sein Itcwußtsein 7.u. darf daher lur seine personliche Auscinandersctzung nicht ohne weiteres in ,\n,chl.,g gebt.cht werden. Philon weil! sich mit den nationalen I loftnurigen seines Volkes verbunden und fühlt sich als I üaubenska mpler für den Gott, der sich Moses durch Lehre und Gesetz geoffenbart hat. Die Vciemigung dieser Lehre mit griechischer Weisheit ist ihm selbstverständlich, da es ihm feststeht, daß diese — soweit sie echt ist — aus der mosaischen Offenbarung geflossen ist. Diese absoteba liehe \ orange! zung ist grundlegend für das Verständnis der platonischen Position. Er führt kein Gc.-priich mit einem Volk, dum Hellenismus ist nicht „griechisches Volk", sondern „liiiihlngswe't". Seine 1 »arstellung zielt nicht auf Ueberbrüekung eines Gegensatzes, sondern au! Darstellung des Wortes Gottes mit den Mitteln der Bildung, der Lehre Moses aus den Quellen des Hellenismus. Sehalom Jlermann Neumark Psyclio(ec!inik und Vorlehre Charlottcnhurg, 1. Februar 1Q36 Sehr geehrte Reduktion! In Nr. 9 der „Jiid. Rundschau" schreibt Dipl.-lug. Liebeiithal: „Man könnte ».igen, daß die l''igimng sfe-t Stellung Sache der psvehotechnischen Eignungs. prüiung sei." Dies trifte aber nur in gewissen Grenzen zu, da die Eignung häufig nur von zeillicher Berufsunreite abhänge. Hierzu isr zu sagen, daß die Psvchoiei-hnik sogar die allerwesentlichsle und hauptsächlichste Methode der Eignungsfe-.tstcilung ist, deren Bewahrung laut amtlichen Siaiisiiken zirka 05 Prozent erreicht! Auch die zeitliche Berufsunreifc stellt s|e'" Iis tUi, hi r fe-t. wie dies zahlreiche Fälle der Uerufshcratungsstcllen der lüdi"<hcn Gemeinden Deutschlands beweisen können. Psvchotoohiiik und Vorl.'hre konkurrieren nieh' mi'einander, sondern ergänzen sich. Hochachtungsvoll Dr. Heinrich Kuhn ANTWORTEN DER REDAKTION H. Ci. T., Oriinherg i. Schlesien. Wir bitten tun Angabe Ihrer Adresse, um Ihre Tinge beantworten zu können. „40 Jahre Zionist". Der gegtnwiirtige Lord Mayor von London, Sir IVrcy Vincent, ist kein Jude. Olfenbacher Straße. Her Verfasser des Ruches „Jude woltin" ist der bei einer Schifiskatastiophe 1932 umgekommene fran/osischc Journalist Albert Loudrcs. Das Buch (deutsch im Ph.tidon-Wrlaif) ist eine Reportage über die h ..,-.1......i (jhetti der V\ zu werten. lt, aber keineswegs als nm buchende Analyse Zum 15. Schweif Wenn ins Land kommt.. Ein Jugendbuch mm 15.ScWat herausgegeben vom Keren Kajemeth Lejisrael im Hedialuz-Verlag Preis 60 Rpf. Au» dem Intraltr liedeutunp <ies t-'estes — Da« Fe»t im Ilten Israel — Das Pest In Atr Oolah — Das Fest Im tirutirrn Brei Israel — Oedirfue und Lieder rnrti 15.SA»ai — Baompflanjungen In Em Israel — Aufforjnmg — Wir feitrn wir das Festt ElnVorsdilag Bestellen Sie bitte aofort bei Ihrem Budihändltr oder direkt betn Hechaiuz »Verlag, Berlin W 15, Meinekestraße 10 gegen Voreinsendung de« Betraget ruiüRl. 10 If. Porto oder auf PomoSedk» konto Hedvaluz, Dentjdier Landesverband, Verlags-Abt., Herlin 177513 KEREN KAJEMETH LEJISRAEL Aus dem Reich Von unseren Berichterstattern Aschersleben. Am 18. Januar veranstaltete die ZOG. einen Werbeabend. Es sprachen Prediger Fritx Cohn „Zur zionistischen Situation" und K.-A, Julius Jsrosch, Magdeburg, über „Die Aufgaben des Keren Ilajcssod". Die Vorführung eines Filmstreifen« vom l.clicn in Erex Isruel fand allseitiges Irucrcssc. Darmstadt. Einen Singtag mit Karl Adler, Stuttgart, veranstaltete die ArbciescM-itrein.-chan jüdischer JugetKl mit der MinelMcIlir für jüdische Erwachsenenbildung und dem l.andcsausschuiS der jüdischen JugcndverbarHlc für Jugend und Gemeinde. Dresden. Anläßlich des 100. Geburtstages von Mendele Mocher Sforim hielt Dr. Sallv Rahiuowi!t% Lei|)zig, auf Einladung der Zionistischen (,)rt sgrupric einen Vortrag, der Umwelt, Leben und Werke dieses jüdischen Klassikers in fesselnder und kenntnisreicher Art nahebrachte. Der Abend wurde durch Begrüßungsworte des Vorsitzenden Bochncr und einige fri-reb gesungene Kanons der Singgemeinschaft unter Leitung von Walter Goldmann eröffnet. Duisburg. Am 26. Januar zeigte die Ortsgruppe des Brith Hanoar den ersten Bildbericht vom Schaffen des religiösen Chaluzbtmdes ..Wir vom liachad". Einleitend sprach Rabb. Isi Kroch, Berlin, über „Schicksal und Weg der gesetasestreuen Jugend". Gladbeck. Arn 28. Januar referierte in der ZOG. Rabb. Dr. Isi Broch, Berlin, Uber „Schkksal und Weg", ferner Kurt Blankenstein, Düsseldorf, über „Die Ziele der jüdischen Jugend ai Frei Israel". Anschließend an diese Referate wurde der Bildstreifen „Wir von Bachad" vorgeführt. Minnheim. Der Arien- und Liederabend von Alexander K i p n i s wurde zum künstlerischen Gipfel der bisherigen Liederkrani Konserte. Er haue in Rudolf Schwans, Berlin, einen äußerst kultivierten Begleiter. — Die Ortskommission des KKL. veranstaltete einen Pal», stina Abend, bei dem nach einem Vortrag von Dr. Kurt Licht, Mannheim: „Einwanderung und Aufbau" ein Amatcur-Schmalfilm „F.rez Israel" zur Vorführung kam. Dr. Licht sprach auch auf Einladung des Vereint selbständiger jüdischer Handwerker und Gewerbetreibender ü!>er: „Baiästina als Einwandemngsland". München. Am 2. Februar veranstalteten die Jüdischen Jugendbiinde aller Richtungen gemeinsam eine Feier, deren Ertragnisse der Gemeinde für Wohlfahrts- und Jugendarbeit zugute kamen. Unter der Leitung von Hans Lamm wickelte sich ein Programm ah, um dessen Atislührungen sich Lotte Ernst als Schöpferin der ssteni- •chen Dekorationen, Kurt Wernet durch Leitung der Sprech- und Singchöre, Alfred Obermayer und Alfred Lands «er durch Inszenierung und Regie der Theaterszenen neben den Ausführenden besonders verdient machten. — Der Gerneindevoi-itzende, Dr. Neumeyer, sprach herzliche Begrüßung*«orte. Rosenberg (O.-S.). Am 25. Januar sprach Fritz Tau über „Strömungen und Parteien im Zionismus". Ankündigungen Bamberg: Am 10. Februar, Dr. Bambergen ..Gesetz'-«!rcues Judentum und Zionismus*'. Am 24. Eebruar, Dr. I ''iwen'hal. Nürnberg: „f'ahislinerisiM'hc W^rlsc!ia^tsfra;I<■n'•. --■ Hamburg: Wizo. Am 9. Febr., lfi Uhr, Johns-Allee 54. - Am 11. Februar, 3.1.30 I dir, Ga'o.ie!- Kiesser-Haal, Vortrag Bergrl fhonctriann. Fi'm: ..Die adrei'cii le Ftau in Palästintr". — Köln: /< »O. Ate 8. Febr.. 20.45 Fbr. 15. S,-b«:ilalxuid. Am 12. Febr.. 20.45 1 br. Juie^tuppe. Ate 13. Fc!>r.. 20.15 Fhr, Arbt-ttskreis. Am 14. Febr.. 20.45 lMir. t »lietr Sch.-bbn: anl. d. 60. Gehurlsta^e-s von T-eheniieh-m-.ki. Ks spiicln Dr. Kaliko. Itctlin. Am 15. Februar, 20.30 Ehr, Kiimlgebiiiig im Getneindebatu, Ciirilieii. strafie: „i lehntiscbcs Leisen in unserer Zeit". F.- spiechen Dr. Kaleko, Berlin (Iwrith), Rabb. Dr. Philipp. W.-Flbcrield bleutsch); hebräi,che Chöre unter Leitung von Julius C'.oldbcrg. Alle Zus.ee.- nrenkinilte — mit Au-nähme der Kundgebung com 15. Februar — im Heim, Cäcilicnstr. 18-22, IL — Mülheim (Ruhr): Arlw iisgcmemschaft jiid. Lehrer am Nicderrhein. Am 9. l'Vbiuar, 16 Uhr. im isr. Gemeindehaus«. — Vacha: Am 16. Februar Vortrag Hans Seidenberg in der Synagoge über: „Was wird aus den Juden in der Well", »"«'liließenden Lichtbildern ülxir Palastina. Familien - Nachrichten Herr Elias bewinnek, Greifenberg (Pommern), beging am 5. Februar den 70. Geburtstag, Herr Max Lesse r und Frau Martha, geh. Bergmann. Licgnilj;, Backerstr. 16, begehen am 7. Februar die silberne Hochzeit. Herr August S t c i n h e r g, Düsseldorf, Schnorrstr. 74, begeht am 11. Februar den 75. Geburtstag. Bar Mizwah-Termine Am 15. Februar (22. Schwat): Frilit Rs |)|», Sohn von Rechtsanwalt Dr. Max Rapp, Hanau am Main, Hinrirntnirganlagc 40. —• Arn 22. Februar (28. Schwat): Gerirard Haff mann. Sohn von Han» Hofftnartn, Hamburg, Rappstraße 13. — 1 laus Simmena u e r, Sohn ton Albert Simmenauer, Köln-Lindenthal. n.d.y.G. ^Dettfedern V 0 Gustav;« FrdVfl Priniensfr.<f6 LCNC SebastianätlC ^|^gWilm6r$d»fersk1-8 Siirrwtffitr. ßettfedcm-BcttenJnlefe-ßcttwäscIicSt^^ Bcttsft?! len Matratzciirm-KLAPP" Patent-Schiafmöbcl I WWMMM^f f*'***9* f*f^*%"Jm%nfiffniS*mS?e>S ~,Sfilss** * us w* j

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