Mannheim
Compact Memory

Jüdische Rundschau · 1936-02-04 · Heft 10 (4.2.1936) · page 12

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
41 (1936)
Issue
Heft 10 (4.2.1936)
Date
1936-02-04
Page
– (sequence 12)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
93% known words query
IRI
…/2651273-2653922-2653933--28198-2689669
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

12 entity mentions

JODISCHE RtJNDSCHA» Nr. W, 4. % W» Aus dem Reich Von unseren Berichterstattern Seit« 12 Aus der Gemeinde Köln Wie in manchen anderen Großgemeinden ist die zionistische Richtung auch in Köln völlig ungenügend vertreten. Die Zusammensetzung von Vorstand und Repräsentanz beruht auf einer Wahl, die im lahre 19 27 stattgefunden hat. Jene Wahl wurde von den Konservativen und Zionisten gemeinsam geführt und zeitigte das Ergebnis einer aus Zionisten und Konservativen bestehenden knappen Mehrheit. In der Praxis hat sich jedoch erwiesen, daß zwar die Kölner Gemeindelibcralen vielfach Verständnis für zionistische Forderungen zeigten, daß aber die wahlkampfverbündeten Konservativen sich in starkem Maße a n t i z i o ni «tisch betätigten. Auf Grund eines konservativen Vorstoßes gegen die Zionisten im Frühjahr 1934 verlangten diese eine Umbildung der Gemeindegremien und stärkeren Einfluß in der Gemeindeverwaltung. Die hierüber geführten Verhandlungen scheiterten an dem widerstand der Konservativen. Der Vorschlag der konservativen Fraktion ging dahin, den bisher aus 9 Personen bestehenden Vorstand auf 10 zu erhöhen, wobei Zionisten und Liberale je 4 Sitze erhalten und die Konservativen 2 Sitze behalten. Die Zionisten lehnten diesen Vorschlag ab und erbaten von den Liberalen eine Stellungnahme hierzu. Die Liberalen haben sich entschlossen, einem zionistischen Antrag auf vorzeitige Auflösung der Gemeindcrepräsentanz zuzustimmen. So ist die Möglichkeit gegeben, eine den wirklichen Kräfteverhältnissen entsprechende neue Besetzung der Gemeindeverwaltung herbeizuführen. Vom Breslauer Rabbinerseminar In der überfüllten Semin.irsynagoge beging das Seminar anläßlich des 90. Todestages des Stifters, Jonas Fracnkcl, die traditionelle Entlassungsfeier. Dozent Dr. Lewkowitz wies in seinem Jahresbericht auf die Lage des Seminars hin, dessen Erhaltung einerseits den für den verstorbenen Dozenten Dr. Speyer sowie für den nach Palästina übergesiedelten Sem.-Kabb. Dr. Rabin neu in das Dozcntenkollegiuni eingetretenen Herren (kommissarischer Seminarrabbiner Dr. Ochs, Rabbiner Dr. W a h r m a n n, sowie Rabbiner Dr. Urbach), andererseits den Herren Stadtrat i. R. L e R, den er als Ehrenkurator einführte, R.-A. Dr. Klee (Berlin), der der Feier beiwohnte, und Wiener (Beuthen) zu danken sei, die sich gegenüber Auflösungsbestrebungen tatkraftig für die Autrechterhaltung dieser Lehrstätte einsetzten. Prof. Dr. J. Heine mann hielt den Festvortrag über „Neue Wege in der Wissenschaft des Judentums". Wie die jüdisch-kulturelle „Autarkie" des Ghettos den sprachwissenschaftlichen und philosophischen Maßstäben der Emanzipationszeit den Weg öffnen mußte, so vollzieht sich stets unter dem Einfluß des Wandels der Lebensbedingungen auch allmählich ein Wandel der Wissenschaft. Aus dem „L e r n e n" wurde Theologie. Die Entwicklung der emanzipatorischen Epoche über Jung, Geiger, Cohen bis zur als „jüdisch" gekennzeichneten, auflösenden Negation jüdisch-geschichtlicher Werte habe heute einem starken Willen nach Selbständigkeit und Selbstbehauptung Platz machen müssen. Die Krise rationaler Frömmigkeit habe ein tiefer, arteigener Glaube, der sich in Mystik, Sprache, Kunst, soziologischer Geschichtsbetrachtung und Literatur ausprägt, überwunden, auf dem sich die Wissenschaft als Judentumskunde aufbaut. — Komm. Seminarrabbiner Dr. Ochs nahm nunmehr die Entlassung der Herren Rabbiner Dr. Joseph Herbst, Salomon Herbst. Manfred L u b I i n e r, der namens der Entlassenen die Abschiedsworte sprach, und Dr. Hermann M. Sänger (z. Zt. Amerika) vor. Kantor Wartenberger (am Harmonium: Erich Schäfferi umrahmte die Feier mit musikalischen Vorträgen. — Cand. theol. E. Weiner (Prag), sowie stud. theol. F. Rosenthal gaben ihre Preisarbeiten mit Erfolg ab. Fritz Oünter Nathan In „The Musical Quarterly", New York, einer der führenden amerikanischen Musikzeitschriften, veröffentlicht unser Mitarbeiter Dr. Mosco C a r n e r, London, einen Aufsatz „Das exotische Element bei Puccini", worin zum ersten Male eine Anzahl von originalen ostasiatischen Melodien veröffentlicht werden, die Puccini in seinen exotischen Opern verwendet hat. Aachen- Am 23. J»nuar sprach Dr. S. Wassermann, Oberhäuten, über das Thema: „Palästina — ohne Zionismus?'1 Altenburg-MeuselwIU. Am 27. Januar sprach Dr. SchloSberg, Berlin, über das Thema: „Der Zionismus als Träger der jüdischen Zukunft". Amberg (Oberplali). Am 25. Januar sprach in der Synagoge .Dr. Hans Capell, Nürnberg, über: „Palastina im Aufbau — Ergebnisse einer Reise". Im Anschluß an den Vortrag wurde eine Arbeits. Gemeinschaft gegründet, der 15 Personen Ixiitraten. Breilm. Auf dem letiten Gemeindrabend sprach Dr. Alfred Klee, Berlin, über: „Gegenwart und Zukunft der jüdischen Gemeinde". Brieg. Am 29. Januar sprach Dr. Willy Cohn, Breslau, in der Zion. Arbeitsgemeinschaft über: „Palastina und die gegenwärtige Lage im östlichen Mittclmccr", DQueldoff. Nach einem Konzert der Kün tierschaft zugunsten des Winterliilfswerks erlebte die musikalische Saison ihren Höhepunkt in einem Beellioven-Abend des Frankfurter Orchesters unter Leitung von H. W. Steinberg. Solist war Professor H. Bassermann. Fluchten. Dr. Capell, Nürnberg, sprach arn 19. Januar vor der gesamten Gemeinde über: „Palästina heute". Im Anschluß an den Vortrag wurden die neuesten Lichtbilds!reifen des KKL gezeigt. Förth. Am 28. Januar beging Kommerzienrat Maier Bcchmann, der Ehrenvorsittcnde der Gemeinde, seinen 80. Geburtstag. Im Rat des Verbandes Bayerischer Israelitischer Gemeinden war er von dessen Gründung im Jahre 1920 bis 1932 Mitglied. Hagen. Atn 29. Januar sprach in der ZOG. Frl. Paula Loci). Köln, über: „Frauenarbeit in Palästina". Dem mit großem Beifall abgenommenen Vortrag folgte die Gründung einer Wizo-Ortsgruppe. Koblenz, Am 19. Januar fand die dritte Gründungstagung des Gruppenverbandes Rheinland-Westfalen statt. Nachdem die Bezirke Nordwestfalen und Südwcstfalcn in den letzten Wochen konstituiert wurden, wurde am 19. Januar der Bezirk Mittclrhein für die Gebiete Mosel, Eifcl und Westerwald ins Leben gerufen. Folgende Ortsgruppen und Arbeitsgemeinschaften waren vertreten: Koblenz. Vallendar, Mayen, Cochem, Wittlich, Trier, Niederbreisig, Bad Fms. Selters. Georg Guthmatin referierte über „Aktuelle Fragen des Falüstma- Aufbaus und die Aufgaben der zionistischen Bewegung in Deutschland". Die Vertreter der einzelnen Gruppen galx'n ein Bild über den Stand der zionistischen Arbeit. Danach hielt Georg Guthmann ein Referat über die Aufgaben der Organisation. Darauf wurde der Bezirksausschuß kon-tituiert. Es wurde gewünscht, in Koblenz ein Büro einzurichten. Die finanzielle und technische Möglichkeit soll vom Verbandsbüro aus geprüft werden. Bus zur Klarung dieser Frage ist die Bestellung eines Bczirksobmannes zurückgestellt worden. Landsberg a. W. Am 25. Januar sang Else H o r w i t z (Jansen), Berlin, im Rahmen des Jüdischen Kulturvereins Lieder und Arien, am Flügel Paul Lichtenstern, Berlin. Neiße. Am 26. Januar fand ein Vortrag von Dr. Hans Prinz, Breslau, über: „Englische Orient-Politik und Zionismus" statt. Nürnberg. In der Wizo-Ortsgruppe sprach am 29. Januar Dr. Hans Capell über: „Probleme der Einordnung der Juden aus Deutschland in Palästina". Nürnberg-Furth. Aus Anlaß des Delegiertentages der Zionistischen Vereinigung für Deutschland veranstaltete die zionistische Ortsgruppe einen Abend unter dem Motto: „Zionistische Lage und zionistische Aufgaben". In einer Reihe von Kurzreferaten wurden die Probleme des Delegierter»ages behandelt. Es sprachen: Dr. Hans Capell: „Vor dem Delegiertewag Fazit und Forderungen"; Bernhard Weintraub: „Legislative Council — Zcrtifikatsverminderung"; Dr. A. Löwenthal: „Probleme der Palästinawirtschaft"; Fritz Oberndörfer: „Kulturelle Fragen der Eingliederung in den Jischuw"; Heinrich UUmann: „Keren Hajesjod"; Hans Warburg: „Keren Kajemeth Lejisrael". Oppeln. Fritz Tau, Beuthen, sprach in der Zion. Ortsgruppe am 14. Januar über: „Die Aufgaber. einer Zionistischen Ortsgruppe". Spanien als Konkurrent Palästinas Von unserem Berichterstatter Barcelona, 20. Januar Der spanische Zitrusexport weist für die ersten Monate der Saison außerordentlich geringe Ziffern auf. Bis zum 4. Januar waren nur 231 968 t gegen 350 270 t im gleichen Zeitraum des Vorjahres verschifft, während der palästinensische Zitrusexport bis zum 5. Januar eine Ausfuhrsteigerung von 1 631 030 Kisten im Vorjahr auf 2 319 650 Kisten zu verzeichnen hatte. Die Hauptursache des spanischen Exportriickgangs ist die geringe spanische Ernte, die auf nur etwa 60 <»'o der Vorjahrsernte veranschlagt wird. Fröste, die im vorigen Winter in weitem Ausmaß die Qualität der Frucht schädigten und großen Anteil an der Schwäche der diesjährigen Ernte hatten, sind bisher nicht aufgetreten. Dagegen hat die im Dezember herrschende ungewöhnliche Trockenheit und Wärme Schaden in den Neuanpflanzungen angerichtet. Eine besondere Schwierigkeit für den spanischen Export bot der handelvertragslose Zustand mit Frankreich, der erst im Dezember beendet werden konnte und der den Güteraustausch zwischen Frankreich und Spanien fast sechs Monate lahmgelegt hatte. Im neuen Handelsvertrag werden Spanien Kontingente für Apfelsinen bewilligt, die je nach der Jahreszeit zwischen 84 und 97 °'o schwanken. Die Vormachtstellung Spaniens auf dem französischen Markt, der mit 26 000 t Jahresdurchschnitt 25 °,'o des spanischen Exports aufnimmt, wird also vorläufig erhalten bleiben. Die Handelsbeziehungen zu England, die durch das Einfrieren erheblicher englischer Kredite in Spanien etwas getrübt waren, sind durch den Abschluß eines das Clearing einführenden Zahlungsabkommens bereinigt worden. Ein eigentlicher Konkurrenzkampf zwischen der spanischen und der palästinensischen Apfelsine ist bisher noch nicht entstanden, obwohl zwei wichtige Abnehmer Palästinas, England und Deutschland, der zweit- bzw. drittgrößte Kunde Spaniens sind und z. B. auch die skandinavischen Staaten und Holland sowohl spanische wie palästinensische Apfelsinen kaufen. Auch in dieser Saison wird der Kampf noch nicht entbrennen, da die Aufnahmefähigkeit der Kunden die geringe diesjährige Produktion nach der Ausschaltung der italienischen Konkurrenz übersteigt. In Zukunft wird aber Palästina den Kampf um die Absatzmärkte mit Spanien als bisherigem Spitzenführer in der Weltrangliste der Apfelsinenproduzenten aufnehmen und in diesem Kampf sein Hauptaugenmerk auf die Erhaltung der Qualität der Frucht richten müssen. Denn die Achillesferse des spanischen Apfelsinenexports ist der Egoismus der Exporteure, die jeder behördlichen Regelung und Kontrolle des Exports entgegentreten und durch wiederholte Surbracken. Im Kulturbund veranstaltete Alfred Olschki am 18. Januar unter dem Motto „Ernstes und Heiteres von der Bibel bis lur Gegenwart" einen Vortiags-Abcnd, der starken Beifall fand. Ulm. In der Synagoge sprach am 18. Januar Dr. Hans Capell übers „Zionismus 1938 — Fragen der zionistischen Politik und Kolonisation". Wiesbaden. Im Jüdischen Lehrhaus sprach am 15. Januar Dr. Paul Eppstein, Berlin, über: „Tradition und Leben" (Palästina und Diaspora). Der Redner stellte die Spannung von Tradition und Leben in ihrer geschichtlichen Entwicklung dar und behandelte die Möglichkeiten der Lösung dieser Aufgabe in Palästina und in der Diaspora. In der Diaspora darf die Situation des Wartens nicht zu einer Thcologitierung, in Palästina die Sitttation der volkhaften Erfüllung nicht zu einer bloßen Politisierung des Judentums führen. Für die künftige Auflicbung der Spannung von Tradition und Leben wird es darauf ankommen, daß sich das jüdische Volk sein Gemeinschaftsleben nach den geschichtlichen Kräften gestaltet, die seine Feinheit und Entwicklung bestimmen. Ankündigungen Beuthen t Keren-Hajessod-Veranstaltung atn 5. Februar, 20.30 Uhr, KaLcrhof, Vortrag Dr. Joachim Prinz: „Europäische Judenfragen". — Breslau: Hcrzl-Club. Am 6. Februar spricht als Gastreferent Reg.-Rat i. R. Adolf Mandowsky zu in Ercz Israel aufgenommenen Lichtbildern. Veranstaltung beginnt um 20.30 Uhr, Gartens». 25 II. — Hamburg: Am 6. Februar: Arbeits-Abend der Zionistischen Stammgruppc Ziit. Palästina im Lichtbild und Bericht vom 25. Delegiertcutag der Zionistischen Vereinigung für Deutschland, 20.30 Uhr, Brahmsallce 16. Am 9. Februar: Chamischah Assur-Fest der Wizo, 18 Uhr, Jugendheim, Johnsallce 54. 10. Februar: Hebräische Chamischah Assar-Feier der Hamburger Zionistischen Vereinigung im Jugendheim, Johnsallce 54. Hebräische Ansprache: Dr. M. Salzberg. M. Duwschani erzählt über ,,Chau>ischa Aasar b'Schwat in Erez Israel". „Palästina im Lichtbild" mit hebräischem Bcglcitvortrag. Arn 11. Februar: Gemeinsame Veranstaltung der Hamburger Zionistischen Vereinigung mit der Wizo im Gabriel-Riesser-Saal, Ober- Straße, 20.30 Uhr. „Die arbeitende Frau in Palästina", mit Vortrag von Frau Dr. Elfricdc Bcrgcl-Groncmann. Am 15. Februar: Verband Polnischer Juden, Jugendheim, Johnsallce 54, 20.15 Uhr, VorUag Dr. Flesch: „Palästina — heute und morgen". Vorführungen der neuesten Palästina-Filme. Am 17. Februar: E. Zionistischer Abend der Hamburger Zionistischen Vereinigung und aller angeschlossenen zionistischen Organisationen. Gabriel-Ricsscr-Saal, 20,15 Uhr, Hamburger Delegierte erstatten Berieht vom 25. Dclegiertcntag. Es sprechen außerdem Vertreter des Misrachi, des Ilcctialuz und der Wizo. — Jüdischer Kulturbund Rhein-Ruhr. Theater: „X Y Z". Ein Spiel zu Dreien in drei Aufzügen von Klabund: In Essen am 8. und 9. Februar, 20.30 Uhr, Jugendheini Moltkeplatz; in Duisburg am 10. und 11. Februar, 20.30 Uhr, Theodor-Lauter-Haus; in Aachen am 12. Februar, 20.30 Uhr, Ballsaal des Siädt. Konzerthauses. Vortrag Dr. Osborn (mit Lichtbildern) ..Rcmbrandt und die Juden" in Krefeld am 12. und 13. Februar, 20.30 Uhr. Nicdcrrheinischc Loge. — Wiesbaden. Jüd. Lchrhaus. Am 5. Februar Vortrag Rabb. Dr. Grunewald, Mannheim, über „Werdende Religion in Palästina". Familien - Nachrichten Herr Moritz Lux, Beuthen (O.-Schl.), begeht am 8. Februar den 85. Geburtstag. Herr Ludwig Weber, Andernach, Breite Str. 52, begeht an 11. Februar den 60. Geburtstag. Bar Mizwah-Termine Am 15. Februar (22. Schwat): Markus Uhrmacher, Sohn von Salo Uhrmacher, Leipzig C 1, Waltcr-Blumcl-Str. 11. — Am 29. Februar (6. Adar): Hans Gröschler, Sohn von Julius Gröschier, Jever. Sendungen mangelhafter Frucht auf zahlreichen Märkten Mißtrauen gegen die spanische Apfelsine geschaffen haben. Die spanische Regierung versucht seit Jahren Abhilfe zu schaffen, da die Zahlen der Außenhandelsbilanz ein nur zu deutliches Bild geben (ständiges Absinken der erzielten Preise unabhängig vom Steigen oder Sinken der ausgeführten Quantitäten). Aber alle Oesetze und Verordnungen haben bisher dasselbe Schicksal erlitten, wie eine im Oktober dieses Jahres erlassene Verordnung, die genaue Vorschriften über den Reifegrad der zu exportierenden Frucht machte und eine Untersuchung jedes zur Verschiffung gelangenden Transports durch staatliche Beamte anordnete: Eine Protestversammlung der Exporteure machte die Abgeordneten aller Parteien mobil, und die Verordnung wurde unverzüglich aufgehoben. SOEBEN ERSCHIENEN 3 JAHRE ZIONISTISCHE ItEWJEGIJUCi IJV DEI T^i U l.AA JLI Sonfferriruek des Berichts dtr ZVfD an «Jen XXV. Delegierten -Tag Frei« RI 1.35 VERLAG JÜDISCH« RUNDSCHAU BERLIN W 15 MEINEKESTR.ro Jubiläums-Kundgebung aus Anlaß des 15jährigen Bestehens des Keren Hajessod BEUTHEN O.-S. Mittwoch, den 5. Februar, 20.30 Uhr, Im Kaiserhofsaal Begrüßung: Herr Apotheker Kunz, Vorsitzender der Jüd. Synagogengemeinn'e Beuthen Dr, Joachim Prinz, Berlin „Europäische Judenfragen" Musikalische Darbietungen ausgeführt vom Logenquartett, Beuthen KEkEN » HAJESSOD «KOMITEE BEUTHEN Gemeindeabend aas Anlaß des 15jährigen Bestehens des Keren Hajessod LEIPZIG Mittwoch, den 5. Februar, 20,30 Uhr, in der Gemeindesynagog«, Gottsehedstraße 3 Begrüßung: Herr Carl Goldschmidt, Vorsteher der Israel. Religionsgemeinde zu Leipzig Dr. MidiaelTraub-Berlin „Aktuelle Probleme des Palfistina« Aufbau«" Musikalische Darbietungen Der Vorstand der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig;

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.