Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 41 (1936)
- Issue
- Heft 10 (4.2.1936)
- Date
- 1936-02-04
- Page
- – (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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jüdische Rundschau nr. w, 4. febrüar m6 1 ■ Hebräische Lehrer werden ausgebildet Vor einigen Tagen begann die Schulabteilimg der Reich svertreiung in den Räumen des BZV-Heiras in der Kant- «IraBe den ersten hebräischen Lehrgang zur Ausbildung von Lehrkräften für den hebräischen Erwachsenenunterricht. In einem fünfmonatigen Kursus werden hier 20 Damen und Herren aus Berlin und dem Reich (mit gewissen Vorkenntnissen) ausgebildet werden. Dr. Leschnitzer, der für die Reichsvertretung den Kursus eröffnete, betonte, daß eine Sprache nicht nur als technisches Hilfsmittel dienen dürfe, sondern daß sie zum Kulturträger gemacht werden müsse. Wenn auch heute bei vielen Menschen rein praktische Gesichtspunkte für die Erlernung des Hebräischen maßgebend sind, so dürfen doch die Lehrer dieser ihrer eigentlichen Funktion nie untreu werden. Mit der Wiederbelebung des Hebräischen sei eine Wiederbelebung des jüdischen Volkstums verbunden, und von diesem Gedanken her gewinne die hebräische Arbeit ihre besondere Bedeutung. In hebräischer Rede betonte sodann Dr. Kaliko die große Verantwortung, die die hebräischen Lehrer tragen. Sie seien die eigentlichen Wegbereiter der hebräischen Bewegung und der nationalen Renaissance. Er verwies auf die schwierigen Umstände, unter denen die hebräischen Lehrer in den östlichen Ländern arbeiten. Dem hebräischen Lehrer in Deutschland falle die besondere Aufgabe zu, die Menschen wieder dem Judentum zuzi:r:':hrcn. Mit der Vermittlung der hebräischen Sprache sei es nicht getan, sondern es sei nötig, den Menschen eine „geistige Hachscharah" zu geben, auch dann, wenn sie nicht nach Palästina gehen wollen. In der kurzen Ausbildungsfrist des Kursus werde es nicht möglich sein, eine umfassende Bildung zu vermitteln, doch solle dieser Kursus die Grundlage für ein späteres Selbststudium legen. Dr. Kaleko schloß mit dem Wunsche einer guten Zusammenarbeit zwischen den Lehrern und den Teilnehmern des Kursus. N. Konzerte Die Jüdische Winterhilfe teilt mit: Elntopf am 9. Februar. Am Sonnt dem 9. Febr., werden die Sammler der Jüdischen Winterhilfe die Eintopfspende für den Monat Februar einkassieren. Die Quittungen, die das Zeichen der Jüdischen Winterhilfe der Jüdischen Gemeinde zu Berlin tragen, haben diesmal lila Farbe. Jede Eintopfspende wird vom Sammler unter Gegenzeichnung des Spenders quittiert. Ehrenamtliche Helferinnen für die Pfundspende. Für die Pfundspende werden in allen Bezirken S a m m - Ierinnen.benötigt. Freiwillige Helferinnen, die bereit sind, sich für diese wichtige soziale Arbeit zur Verfügung zu stellen, wollen sich im Büro der Jüdischen Winterhilfe, Abteilung Pfundspende, Grunewald, Jagowstr. 30 (Telephon Schmargendorf H 1 0237), melden.* Rilke und die Bibel. Ein Rezitation s abend des Kulturbundes galt Rainer Maria Rilke. Dr. Lutz Weltmann schilderte in seinem Vortrag: „Rilke und die Bibel" den Dichter Rilke. Frau Edith Herrnstadt-Oettingen hatte den Dichter vor dem Vortrag neben einer Bibelrezitation zu Gehör gebracht. Auch die Biblischen Gedichte Rilkes erklärt Dr. Weltmann aus dem Grunde von Rilkes verinnerlichtem Gottesglauben. In den „Orpheus-Sonetten" bekennt sich Rilke zu einem Welt-Gottcsglaubcn, in dessen Tempel der Gott der Bibel an höchster Stelle steht. Frau Herrnstadt-Oettingen las nach dem Vortrag eine wenig bekannte Legende Rilkes: „Moses' Tod" und danach mit Intensität und Größe mehrere Gedichte Rilkes, u. a. „Ernste Stunde". Edith Herrnstadt-Oettingen, die sprachlich Vollendetes bot, beschloß den Abend mit Bibelübersetzungen von Dr. Fuchs und Israel Auerbach. Die Berliner Zionistische Vereinigung (Ortsg-uppe Oranienburg) veranstaltete am 20. Januar einen Vortragsabend mit Lichtbildern im Gemeindehaus. Dr. Rabau sprach über „Volk beim Aufbau". Der Bildstreifen Palästina-Monatsschau wurde mit Beifall aufgenommen. Herr Kurt Abraham dankte dem Referenten, dem auch von den zahlreich Erschienenen reicher Beifall zuteil wurde. Eine neue Zwelgbibüotliek der Jüdischen Gemeinde im Norden Berlins wurde im Gemeindehause Berlin-Pankow, Mühlenstr. 77, am 2. Februar eröffnet. Die Bibliothek besteht aus 600—700 Bänden und enthält neben wissenschaftlichen und belletristischen Büchern auch gute neue und ältere Literatur über Palästina. Bücherausgabe an jedem Sonntag von 10-11 und Dienstag von 18.30-10.30 Uhr. Die Freitag-Abend-Liturgie von Dymont, über deren kürzliche Wiederholung wir berichteten, fand ihre Interpretation durch Oberkantor A I b e c k, dessen Name versehentlich fortgeblieben ist. Herr Albeck war dem Gottesdienst ein inbrünstiger Interpret, erfüllt auch von der Bedeutung des Werkes. Der Chor der Synagoge Rykestraße sang fast durchweg sauber und tonschön. Willi Frey, der Konzertmeister des Kulturbundorchesters, gab -- mit Josef Rosenstock am Klavier — einen eigenen Abend. Nach dem ersten gewichtigeren Teil, der ein Bach-Konzert und eine Beethoven-Sonate enthielt, zu urteilen, ist Frey ein frischer, unbeschwerter Musikant und ein begabter Geiger. Er ist keine kontemplative Natur, der die Musik zögernd, mit Hemmungen und Gedanken aufbaut; er gibt deswegen manches anders in der Interpretation, als man es kennt, obwohl Rosenstock für Strenge und Stil sorgt. Seine Stärke ist vielmehr ein Draufgängertum, das durch einen aufgeprägten Sinn für Klang in den Grenzen der Kultur gehalten wird. Frey wird nie akademisch, langweilig oder trocken. Der Ton seiner Geige ist leicht und zart, von silbriger Farbe. Flüssige Passagen erhalten besonderen Glanz. Seine Begabung kann bei weiterer Arbeit gewiß noch mehr hergeben; sie ist noch nicht gänzlich ausgeschöpft. Wir glauben, daß ihn sein Weg immer wieder zu der grazilen und „zeichnerischen" Musik der Romanen führen wird. In einem Winterhilfskonzert, in dessen ersten Teil eine Ansprache von Dir. Stahl fiel, hörten wir Alfred Wittenberg das Andante aus Mendelssohns Violinenkonzert spielen. Danach dirigierte Leo Kopf aus dem „Elias". Es war nur die Wiederholung einer Aufführuno;, die hier schon besprochen wurde. Es sind keine neuen Nuancen hinzugekommen. Alles ntrturiTtT!iiriiiM<TMtirTri;MiiMiitTii;iTniir rnitMM rMriMHi i ri rtMMr m irTiiiir rinrijiiMiri:iMrT$in:iiMi im lmu MiiMMiMiiMiniiMUMTiirt HackdcH "Fteitafy: llUide^-JlutidsduMi liiiiii4iiiliiiii(tiiiiiiitiiitiiilii<iitiiiiMiii(iitiiiiiiiiiiiiiitiiri*ii)ii(itiitiiitr)iiiiii;it(iittiiiTtiiiitti»iiiiiiiiiif(iiiiitiiiiiiitiriiiiiitiiritii ist gewissenhaft einstudiert. Die Jüdische Chorvereinigung (gestützt von der Jüdischen Orchestervereinigung) bewies sich wieder als eine Singgemeinschaft von Ordnung und gutem Stimmaterial. Herrmann Schey sang den Elias; sein Organ wird immer heller, schlanker, ja „tenoraler". Von den anderen Mitwirkenden Lucie Glaser, Else Löwen b er g, Hertha G r o t h, Benjamin Bestimmt nennen wir noch Alice Hannes-Cassirer, deren Sopran Stütze und dadurch Fülle besaß. In einer Veranstaltung zugunsten des Denkmalfonds „Der heilige Berg" von Dr. Alfred Nossig spielte Dr. Silber (Cello) mit Margarete Moses die A-dur-Sonate von Beethoven. Die Pianistin holte aus dem Klavier, das an Klang wenig hergab, heraus, was möglich war. Der Bildhauer Nossig interpretierte in seinem Vortrag „Das Judentum im Spiegel der Kunst" im wesentlichen sein Werk. Er habe den Gedanken dazu aus bestimmten Symbolen der Bibel erhalten. Es soll eine neue „Bundeslade" des jüdischen Volkes sein. Auf dem Karmel will er es aufgestellt wissen. Nossig entwickelte dann seine Gedanken über die Stilfrage. Er sagte u. a., daß er die Moderne ablehne. Zum Schluß der Veranstaltung sang Mascha Benjakonski jiddische Volkslieder, — ganz schlicht, echt und bescheiden. Dr. H. N. Das zweite Konzert der Jüdischen Winterhilfe für ihre Mitarbeiter fand in der Synagoge Fasanen Straße statt. Sein Programm war ein ganz anderes als das des ersten Abends in der Neuen Synagoge, es herrschten Gesang und Kammermusik vor. Die Pianistin Erna Klein, technisch zuverlässig, spielte mit der Violinistin Charlotte Rosen, deren schöner Ton und geschmackvolles Spiel besonders auffielen, und dem ausgezeichneten Violoncellisten Zeelander ein (schwächeres) Mozart-Trio. Mit diesen Spielern vereinigten sich dann der Bratschist Alfred Schlesinger und der Kontrabassist Rudolf L e w y, zwei vortreffliche Musiker, zum Forellenquintett Schuberts, das dieses Mal weit besser gelang als vor Wochen. Zwei jüdische Chorvereinigungen wirkten mit und regten zum Vergleich an. Erwin Jospe hat seine jüdischen Sängerknaben in kurzer Zeit zu einem beachtlichen Klangkörper erzogen, der sich an die schwere a-cappella- Musik des 16. Jahrh. wohl wagen darf. Was hier bereits an mühsamer aufbauender Arbeit geleistet wurde, ist hoch anzuerkennen. W i n a vv e r ist ein ganz anderes Temperament als Jospe. Der ekstatische Ohossid voller Naturbegabung steht gegen den durch die strenge Schule der deutschen Musikausbildung gegangenen künstlerischen Schuhnusiker. Sein Männerchor ist ihm ein Instrument, auf dein er virtuos spielt, und die Darbietungen auch dieses Chores wurden vielen jüdischen Menschen zum intensiven Erlebnis. Paula Lindberg-Salomon kam mit ihrer großen Kunst dieses Mal etwas zu kurz; welche Altistin singt die Koloraturen des Mozartschen llallelujah noch so klar! Nur so etwas, wie den Psalm von Reimann, sollte sie nicht singen. Frida W ebcr-Fleßburg war etwas fehl am Ort. — Direktor Heinrich Stahl sprach, ähnlich wie am ersten Abend, den Mitarbeitern der Winterhilfe den Dank aller aus. Dr. Oskar Guttmann Ein Konzert der „Seelischen Winterhilfe". In der 0. Veranstaltung der „Seelischen Winterhilfe" in der Synagoge Levetzowstraße hörte man die Sonate C-dur für Violine und Klavier von Mozart und das Trio op. 2 von Beethoven. Die Ausführung durch Oscar Guttmann (Klavier), Kurt Oppen heim er (Violine )und Wolfgang Brettschnei» der (Cello) war ausgezeichnet. Paula Guttmann sang Lieder von Mendelssohn und das Largo von Händel (Violine Oppenheimer) mit sympathischer Stimme und beseeltem Vortrag, vortrefflich von ihrem Gatten am Flügel begleitet. Lily Dymont, die hochbegabte Pianistin, spielte Werke von Chopin mit so starker künstlerischer Gestaltungskraft, daß man aufhorchte. Zwischen den ein/einen Musikstücken rezitierte Hilde Marx eigene Gedichte. Rechtsanwalt Kozower hielt eine kurze Ansprache. Das Programm wurde durch ein Orgelpräludium von Reger, das Hans Samuel in etwas undurchsichtiger Registrierung spielte, eröffnet. Leo Kopf Das Elternhilfswerk für die jüdische Jugend veranstaltete zugunsten seiner Schützlinge einen Solistenabend; der Ruf und Name der beiden mitwirkenden Künstler vermochte den große-» Logensaal erfreulich zu füllen. Paula Salomon- Lindberg sang stilvoll und schön wie immer eine Reihe Arien. Die dann folgenden Kindertotenlieder des jüdischen Komponisten Mahler, die freilich unbedingt der originalen Orchesteruntermalting bedürfen, wurden mit eindringlicher Vortragskunst zu Gehör gebracht. Jüdische Volkslieder, die am Schluß des Abends vorbildlich vorgetragen wurden, wirkten stark; Prof. Wittels machte als Bach-Spieler den größten Eindruck, er gibt Bach objektiv, sachlich, rein musikalisch. In den romantischen Kompositionen Schumanns und Chopins zeigte er sich als feinfühliger Gestalter von nuancenreicher Farbigkeit des Anschlags. Dr. O. G. Der Maler Fred Goldberg Es war ein glücklicher und interessanter Oedanke der BZV., die Ausstellung im Heim, Kantstraße 54, ins Leben zu rufen. Fred (ioklbcrg, dessen Vater, übrigens — ebenfalls Maler — einer der Mitgründer des Bezahl war, verdient es in der Tat, der jüdischen Offfentlichkeit vorgestellt zu werden, da wir es mit einem Künstler von wirklichem Format zu tun haben. Die Eigenart und die künstlerische Kraft Goldbergs fallen ins Auge. Werke wie „Der Landarbeiter in der Scheune", „Die Angler", „Der Bauer mit der Pfeile" üben auf den Zuschauer eine seltsame Wirkung aus. Jedes Detail lebt sein eigenes Leben. Daher jene besondere Plastik, in der Form und in der Farbe, jene Ganzheit und Ungebrochenheit, die Fred Goldbergs Bilder atmen. F»so: Dr. BroMt Dort, wo diese Plastik—' wie etwa in seinen zwei letzten Werken „Der Blinde" und „Der Mann auf der Bank" — menschliche Tragik fixiert, wirkt sie geradezu erschütternd. Wollte man überhaupt die üoldbcrgschc Kunst auf die eine Formel bringen, die ihre Eigenart kennzeichnet, so dürfte man sie vielleicht als „die Malerei des Seins", des „So-Seins" bezeichnen, des Seins in all seiner Ganzheit, jenseits der veränderlichen Dinge und ganz gleich mit welchem Vorzeichen es versehen sein mag, ob Freude oder Schmerz, Spott oder Mitleid, Bewunderung oder Entrüstung auslösen. M. Bros er, Kleine Nachrichten StctlenmarM. At!.<-it-geiwm-<-tuh der }8.!Mien Artw-iNwrhwefcA AblcHn;;:' lut k.l'lbiu :n:i .r>H:- I\ i>:,I, 11.m-;n r ■<Ml J und Anerllunfje der In im JSmife, Sil' 19, I.md. :i.lr. 48-50 (A 7 5396). Sprech, .-nmdrii: ») nir kaul'm. nunc). AV..d!i:c; und Abteilung für fieie l'erule: Ii) i:ir kaulni. aeild A:i',th:w im nvil.l. Al-Viam;; lur freie Hernie: auCcr S<>nual»-m!» und Sumej.., tägli.-h von 10 I», 13 lIhr; c) Verband Jüd. Ingenieure und Chemiker: M-uiUir 17 bis 19 Uhr; d) ] Iau=]icr.Mi!ial: 1. für tV,ie Svll.«: Montp;.-, Dica-tag, Mitm-och von 14 10 (dir, 2. für Aulu.irteli.inen, K< :nein;ie!icfrauen, Waschfrauen, TaK,-,u-He!» <eav. \,ai \!c:.mni. Knau;.; 12 (dir. Abteilung für ^-weibliches Pe:.„in,il (.Manaer und Klanen), C 2, Roscnsirafk- 2-4 {.Vörden (.711}. Sora,!,-nmd. n : .Maiialiahe Af>(• ilntifj für Fachkräfte und uit.abei nv Aiiaana: atilnT Soim.ibemK und Sonntags \„n 10—13 Vhr; W. .1.1. Abo ditia i,ir Fachkräfte und ungelernte Arbetieiinnen: Montag. Ibenoa^, I Jonm-rciaj», Fieüag von 9.30—13 Uhr; HeinLsbeitiama und J.ehr.-acliioiveinoblimo; Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag von 9.30—12.30 Uhr; lur Schüler: Dienstag von 15.....-17 Uhr; iür Madchen: Donnerstag von 10 bis 19 Uhr, Bleibt reust r. 2; iür Knaben: Donnerstag von 16—19 Uhr, Holsteinische Str. 57. Veranstaltungen der Bezirke und Gruppen der BZV. Donnerstnr, den 6. Febr. BZV-Heim, 20.30 Uhr Briickenstr. 9 Sonnabend, den 8. Febr. Joachimsthaler Str. 13 2030 Uhr (Jfidijrfier Club) Sonnabend, den 8. F«br. Lo^enhnus, 2030 Uhr Kleiststr. 10 Sonnabend, den 6. Fabr. BZV-Heim 20.30 Uhr Koienthiler Str. 44 Sonnabend, den 8. Febr. BZV-Heim 2030 Uhr Jägerstr. 6 Sonnabend, den 8. Febr. BZV-Heim 20.30 Uhr RruoVenttr. 9 Sünna band, den 8. Fabr. BZV-Heim 2030 Uhr Rowmlhaler Str. 44 Sonnabend, den 8. Febr. Konditorei Hann 20.30 Uhr Flensburg« Str. 19 Sonnabend, den 8. Febr. BZV-Heim 2030 Uhr KentstroBe 54 Konjunktur und Krise in Palästina, Ergebnisse de« Delegiertenta^es, neue PalantS na-Monatsschau (Bildbericht). Die jüdische Frau im Aufbau des lindes, eine Hörfolfc*, u.a. sprechen: l.olß Landau, Dr. Ev* I,öbeck. Chamlftchah Aasar b'Sdtiwat-Ftjicr. Ansprache: Dr. David Sehloisbcrg. HebrSische und jiddische Lieder, KinderchÖre usw. Einlaß nur auf Karten: Rundschauladen. Chamiflchah Aa«*r b. Schwat-Felor. Hajribor-Studio i „Wir fohrn nachPalestine". Gespielte Volkslieder, Gesänge u. a. Karten zu 50 Pfjr. im Vorverkauf bei Salles, Grena<fieritr.30 Chnmiatctiah Aisar b'Schwat-Feler. Grete Knt?, Oberkantor Schreiber. Chamiftclu.lt A**w b'Scbw«t-F»ier. Mitwirkung der Maohanoth H»i«Udim. Aaaprache: Rabb. Dr. Oscar Adler. Chof Chng Iwri Hebräische Chamtachah Aaaar b'Sdiwat Feier. Bildstreifen« Lieder, Ansprach«*. Südost Wittenberjrplatx Stadtpark Zentrum Herrn «nnplatx Südoil Zentrum Hansa Kulturabteil un; [— Dr. Leo Jacobsohn —i VORTRAG ZUGUNSTEN DER WINTERHILFE 20. FEBRUAR, 20.30 UHR LOGENHAUS, KLEISTSTR. 10 Magnetismus Suggestion Hypnose Karten RM 1.— und 1.50 Im Vorverkauf der JUdischen Winterhille, Rosensir. 2, Tel. D 1 Norden 6711, Apparat 39, sowie beim Philo-Verleg, Pariser StreSe 44, Tel. J2 Oliva 1375. An der Abendkasse RM 0.25 Zuschlag. Eintritt nur für Mitglieder der jüdischen Gemeinschaft Damen« 0 Mäntel MaSint., neue Modellt, Umaro., bill.Stolftnn., Alte tchOtimttr. 1011 AlsxaisderpiaU Berücksichtigen Sie unsere Inserenten BridgezlrKel nurnterger PI. Unterr, {CuibcrUon} Spiel Gelegenheit B 4 Bav. 4620 Kl NO-SPIELPLAN VON DIENSTAG BIS DONNERSTAG Kammer- Lichtspiete a. Lehniner Pt Wo. 4.45,1,9.15. St«, ab 3 Uhr Regina- Lichtsp.,Wiimcradorfer Str. 95 Mazurka Derjunge8rai Reichsvsrband jüdischer Kulturbünde in Berlin Dnnnrrit.j?, den 6. Febniar, ubi-oil» 8.1 S Uhr Bechst«ln-Saai, LinkstrnBc 42 Paula Salomen (UM) Wilhelm Guttmann Lieder und Duette Am Flügel: Rudolf Schwärs Karton tu RM 1.-—, 2.—, 3.-— im Kulturbund, Komm anduntcnstr. 57; Zahlstelle Aschaffcnburgpr Str. 18 (L*d*n); Zi{farr<*nlmus Hirsch fei ci, Jagowstr. 44; BuchMIg. Poppelauer, Neue Friedrichstr. 59; PhiTo-Verlfisr, Pariser Str. 44; Huehhdljr. Flanier, Suarcjustr. 5, und an der Abendkasse. — Einlaß nur mit Kulturbundsod. Reichsverb.ind«karten (a ,d. Abendkasse)