Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 41 (1936)
- Issue
- Heft 9 (31.1.1936)
- Date
- 1936-01-31
- Page
- – (sequence 21)
- Language
- German
- Belongs to
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JÜDISCHE RUNDSCHAU NR. 9, 31. JANUAR 1936 BERLINER RUNDSCHAU Der weg zum Beruf wie steht es um den Gemeindevorstand? Aufgabe und Arbeit der Vorlehre Was bedeutet, was will die Vorlehre? Der Name sagt es: rie soll zwischen Schulabgang und Lehrzeit eingeschaltet werden — ursprünglich in rein jugendpflegerischer Absicht, um die unter Umständen längere Zeit bis zur Vermittlung in eine Lehrstelle für den Jugendlichen zu überbrücken und sinnvoll zu gestalten. Dabei sollte die Vorlehre -~ im Gegensatz etwa zu einem Erwerbsloscnheim — eine Einführung in das Berufsleben, in die Eigenart der handwerklichen Arbeit vermitteln. Diese Aufgabe erschien gerade zu dem Zeitpunkt, in dem die Vorlehre begründet wurde, besonders aktuell, weil die plötzliche Umstellung der Lebensbedingungen der Juden in Deutsehland eine besondere Ratlosigkeit in der Berufswahl zur Folge hatte. Noch im Aufbau der Vorlehre erkannte man, daß sie die weit größere Aufgabe ebenfalls zu übernehmen hatte, der Einseitigkeit zu steuern, mit der die jungen Menschen zu einer neuen, ins andere Extrem führenden Berufsschichtung drängten. So wertvoll der Zug zur Landwirtschaft und zum Handwerk ist, so wenig darf verkannt werden, daß viele junge Menschen für diese Arbeit keine Eignung mitbringen. Man könnte sagen, daß die E i g n u n g s f e s t s t e! I u n g Sache der psychotechnischeii Eignungsprüfung sei. Das ist zweifellos in gewissen Grenzen richtig, soweit es sich, um psychotechnisch erfaßbare Faktoren handelt. Es hat sich aber in" der Praxis der Vorielire gezeigt, daß in vielen Fällen Jugendliche für einen handwerklichen Beruf ungeeignet erschienen, die in Wirklichkeit vorerst nur berufsunreif waren. Diesen bcrufsunreifen jungen Menschen zu dienen und sie für den Lebenskampf und die Arbeit vorzubereiten, ist heute die vornehmste Aufgabe der Vorlehre. Der Kreis der berufsunreifen Jugendlichen ist sicher größer, als man gemeinhin annimmt. Die Nichteignung für ein Handwerk kann körperlich und geistig bedingt sein. Die Mehrzahl der Handwerksmeister sträubt sich, kleine, schmächtig gebaute Menschen als Lehrlinge einzustellen. Und für viele von ihnen wäre auch eine reguläre Tätigkeit, die plötzliche Vertauschung der Schulbank mit der Werkbank, die körperliche Uebcrlastung sogar von Schaden. Diese Jungen sollen durch die weit weniger ausgedehnte Arbeit in der Vorielire gekräftigt werden, ohne überanstrengt zu werden. Andere zeigen einen Mangel an H andfertigkeit, der durch systematisch aufgebaute und Cädagogisch geführte Werkarbeit," nicht aber im Werkstattetrieb mit seiner auf Produktion gerichteten Arbeit behoben werden kann. Berufsunreife zeigt sich aber auch im Handwerk unter Umständen in gewissen geistigen oder doch nicht allein körperlich bedingten Mängeln. Befangenheit der Arbeit und den Mitarbeitern gegenüber wird sicher in einer Gemeinschaft Gleichaltriger und gleichermaßen Ungeschulter leichter behoben, als in der Werkstatt, in der sich der Junge vielleicht unter den Erwachsenen einsam und um so gehemmter fühlt. Schließlich sind ausgesprochene Symptome der Berufsunreife darin zu erkennen, daß ein Junge sich nicht zu einem bestimmten Beruf zu entscheiden vermag. Interessant ist es, festzustellen, daß besonders in der ersten Zeit des Bestehens der Vorlehre viele Jungen ganz auseinanderstrebende Berufe in den Kreis ihrer Wünsche einbezogen haben. Primitivste Wunschbilder, Ratschläge Unberufener und völlig falsche Benifsvorstelhuigen führten die Jungen dazu, Koch oder Gärtner, eventuell auch Tischler oder Elektrotechniker werden zu wollen. Wesentliche Aufgabe der Vorlehre ist es daher, den jungen Menschen Berufsbilder zu vermitteln, und wie könnte das besser geschehen als in der Werkarbeit? Aus praktischen und pädagogischen Gründen mußte man sich auf vier Schlüsselhandwerke beschränken: Papparbeit In der Berliner jüdischen Öffentlichkeit ist in der letzten Zeit eine gewisse Beunruhigung eingetreten, da man immer noch nicht erfährt, wie die Verwaltung der Gemeinde in Zukunft zusammengesetzt sein soll. Man erinnert sich, daß vor einiger Zeit ein Gemeindekompromiß zwischen der zionistischen Seite und den nichtzioiiistisclien Gruppen abgeschlossen wurde, durch das im Vorstand der Gemeinde ein fifty-fifty-Verhältnis hergestellt werden sollte. Es war beabsichtigt, daß der Vorstand in Zukunft aus sechs Zionisten und sechs Nichtzionisten bestehen sollte. Ueber die Durchführung dieses Kompromisses hüllten sich die maßgebenden Instanzen der Gemeinde bisher noch in Schweigen, von liberaler Seite wird die Behauptung aufgestellt, daß die Bedingungen des Kompromisses bereits erfüllt seien. In Wirklichkeit jedoch scheitert die Durchführung noch daran, daß wider Erwarten eines der nichtzionistischen Vorstandsmitglieder sein Amt nicht niederzulegen bereit ist, da die hinter ihm stehende Gruppe auf den Sitz. Anspruch erhebt, während man bei Abschluß des Kompromisses davon ausging, daß dieser Sitz frei würde. So kommt es, daß die Dinge noch im Schwebezustand sind und daß die Worte des Gemeindevorsitzenden, in denen er erst vor kurzer Zeit seinen Stolz darüber ausdrückte, daß es unter seiner Führung gelungen ist, die Befriedung der Gemeinde auf der Basis des Oleichbcrechtigungspiinzips herbeizuführen, noch nicht ihre Realisierung gefunden haben. Sind schon diese Zustände in einer Zeit, in der alle Kräfte für die Arbeit im Gemeindevorstand gebraucht werden, höchst unerfreulich, so kommt noch hinzu, daß die Besetzung des Gemeindevorstandes auch sonst nicht ausreicht. Augenblicklich besteht der Gemeindevorstand aus 7 Nichtzionisten und 3 Zionisten, nachdem Dr. Salii Hirsch wegen seiner Auswanderung nach Palästina sein Amt im Gemeindevorstand niederlegen mußte. Aus völlig unverständlichen Gründen hat die liberale Mehrheit der Repräsentanlenversaininlung die sofortige Neubesetzung des durch den Fortzug von Dr. Hirsch freigewordenen Vorstandspostens verhindert, so daß der zionistische Anteil an der Arbeit des Gemcitidevorstandes ganz unzureichend ist. Es ist also der groteske Zustand eingetreten, daß die liberale Gruppe einerseits einen wesentlichen Punkt der Betrieclungsahmaeluingen nicht einhält und andererseits gestützt auf ihre Majorität in der Repräsentanz ohne jeden sachlichen Grund den Zionisten einen schon bisher innegehabten Sitz im Gemeindevorstand vorenthält. Der Mißbrauch der unter ganz anderen Bedingungen errungenen, längst überholten Majorität hat durch diese Vorgänge seinen Höhepunkt erreicht. Vollends unverständlich wird die Situation, wenn man als Wortführer der in dieser Art operierenden liberalen Fraktion Dr. Kurt Fleischer sieht, einen Mann, der erst unlängst seine Verbindung mit Palästina öffentlich bekundete und dessen persönliche Beziehungen zu dem zionistischen Aufbauwerk gerade jetzt eine sehr konkrete Form angenommen haben. Wir warten daher auf bündige Erklärungen der in Frage kommenden Instanzen zu dieser Sachlage. Niemand wird verstehen, wenn aus parteiegoistiselien GcMi-htipiiiikten die Arbeit des Gemeindevorstandes in der heutigen Zeit leidet. Das durch den Eortzug von Dr. Sal.i Hirsch freigewordene Vorstandsamt m u I! <> h n e V e r z u g h e s c t z t werden. Darüber hinaus ist dafür Sorjge zu tragen, daß die Abmachungen, die zu den; Ki-mwimiß in der Gemeinde geführt haben, in vollem Umfange zur Durchf ü Ii r u n g gelangen. Im Kampf um das Volk 25 Delegiertentage der Zionistischen Bewegung in Deutschland KURT BLUMENFELD spricht in der Kundgebung der BZV. zum XXV. Delegiertcntag der Zionistischen Vereinigung für Deutschland Der Opernchor des Jüdischen Kulturbundes Leitung: Berthold Sander Sonnabend, den 1. Februar, 20.30 Uhr, Bachsaal, Lützowstraße 76 Unkostenbeitrag 30 Pf. Eintritt für Delegiert« mit Ausweis frei Berliner Zionistische Vereinigung sität, kurz über charakterliebe Eignung des Jugendlichen zum Handwerk überhaupt und zum einzelner. Bernfszweig. In der Absieht, die handwerkliche und technische Allgemeinbildung unserer Jugend zu pflegen, wird der Unterricht auch auf arbeitsergänzende und ausgleichende Fächer erstreckt: Werkstoffkunde, Werkstattkunde, Fertigungs- und Befriebskundc, Grundlagen der Elektrotechnik, Maschinenkunde, zeichnerische Gestaltung, handwerkliches Rechnen. Geschäfts- und Wirtschaftskunde innerhalb des Deutsch-Unterrichts, ferner jüdische Bildung, Sport und Spiel. Hinzu kommen Vorträge, die Vertreter bei uns nicht vorgesehener 1 landwerke — z. B. Bauwesen, Optik usw. —- halten und Bitriebs- und Museitmsbesichtiguiigen, die einerseits Bcrufsvorstellungeii auch jener Handwerke und andererseits ein lebensnahes Bild vom wirklichen Arbeiten vermitteln sollen. Die Charakteristiken, die über jeden Jungen der Vorielire angefertigt werden, bieten dan Berufsberater und dem Meister ein vorzügliches Mittel der Auslese der Geeigneten und ersparen viel Leerlaufarbeit im Betriebe, da die Arbeitsplätze von vornherein mit dem rechten Menschen besetzt werden können. Dipl.-Ing. Raoul Liebenthai. und Buchbinderei, Tischlerei, Metallbearbeitungs- und elektrotechnische Werkstatt, die die Jungen alle während eines halben Jahres durchlaufen. Die Werkarbeit gibt dem Jungen Einblick in die Arbeit, die Eigenarten und Methoden jedes dieser Handwerke und führt ihn so zu einer subjektiven Berufswahl. Dem Leiter dagegen ermöglicht sie ein Urteil über Fertigkeiten, Anstelligkeit, über Einordnungsvermögen, Arbeitsinten- Dle Jüdische Winterhilfe braucht ehrenamtliche Helferl Für die Durchführung der Eintopf- und Haussammlungcn werden für die westlichen Bezirke noch ehrenamtliche Helfer benötigt. Wir bitten Herren und Damen, die sich der Sache ehrenamtlich zur Verfügung stellen wollen, sich bei der Winterhilfe der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Abteilung Haussammlungen, Berlin C 2, Rosenstr. 2-4 (Dl Norden 6711, Hausapparat 50), schriftlich oder fernmündlich zu melden. S . Veranstaltungen der Bezirke und Gruppen der BZV. Freitag, den Hl. Jan. 20.30 Uhr Sonnabend, den l.Febr. 20J10 Uhr BZV-Hcim KttnistraSe 54 BZV-Hcim Roscntlmlrr Str. 44 Hebräische Ssichah unter Leitung von Dr. Borodiartsld Onog Schab bat (Hebräische und jüdische Lieder) KuHurabteilunjf Zentrum Reichsverband jüdischer Kulturbünde in Berlin Donnerstag, den 6. Februar, abends 8,15 Uhr Bechitcln-Sail, Linkstrafle 42 Paula SalomondlndM) Wilhelm Guttmann Lieder zur Laute Am Flügel: Rudolf Schwur« Karten lu RM 1.—, 2.—, 3.— im Kulturbund, Kommnr,. danterwtr. 57; Zahlstelle Asehaffenhurger Str. 18 (Laden); Zägarrenhnus Hirschfeld, Jaeowstr.44; Buchhdlg.Poppelauer, Neue Kriedrictutr. 59; PhiTo-VerIsu, Partner Str. 44; Burhhdly. Flanter, Suarerstr. 5, und an der Abendkasse. — Einlaft nur mit Kulturbundsod.Rficiisverbnnds!(arten(a ,d. Abendkasse) Konzert-Direktion L Taube Sennabeiia, IS. Fabr., 10,15 Uhr, Bechstainsatl, Unkitr. KLAVIER-ABEND J&MI YJ&li Bech-Busoni, Lisit, Bartok, Debussy, Karten: 1-3 RM bei Philo, Kadern, Wolff, Laah- | mann, Poppelauer. Einlaß nur gegen Ausweis I Klavierstimmer PEREZ, Q 2 Stegh 19201 JOd. Sport-Club Hagibor 1. F.b»». Gesellschafts - Abend 3 Kapellen, LeiseroWllSCh u. a. Vorverkaaf 1,50, Abendkaae* 2,- RM 2. Fabraan Austragung der Deutschen Makkabi- Tischtennls - Meisterschaften 1936 RundentchluB 17 Uhr Anschl. 20Uhr: Kapell» Groae-Belnowitz Tageskarte inkl. Abendveranstaltung RM 1.— Sinti!. Varanataltarafran in den GeearatrHnmaw d. Logen»., Klrietitr.10, Vorverkauf dortseihst Tel. B4 3421 Dr. Jacobson. Alte Schönhauser Straß*- 3, Tel. D 1 5838 i Kollektiv jüdischer Bühnensänger i Mittwoch, den 12. Februar 1936, abends 8 V. Uhr Residenz-Festsäle, Landsberger Str. 31 RIGOLETTO Oper In 1 Akten von Verdi Vorverkauf bei Lilienthal, Prager StriSe 20, Tal. B 4 R1H, Phile, Kadern, Peppelaaer, Lachmaan, Bayer. PI.11, HirtchfeM, Jeaowttr. 44, Fromm, Memhartttatr. 4, Hoset, BreltiwiWer Mr.1t«. Eintritt Rur mit Kulhirberded. Relcharerbands-Karte $ Restaurant Gorodecfci "^3 Frledrfchatrafie 183 «eitoübir Cafe Imnerator «AI 3420 GroOer Mittag- und Abendtisch eng. wiener ungirUena - KUche Gedeck RM 1.10 u. 1.50 im Abonnement RM 1.— und 1.40 Ä ia carte solide Preise Inh.: J. Spielmann W, OrolmanetraBe 4t Nähe Kurfürstendamm / Bismarck 6783 Besuchen Stet U.A. i. G. Kretschmers Restaurant Berlin SW 19, Niederwillttr.!S Telephon : A 6 Merkur 1665 Menü ab KM 1.20 / Klubzimmer für 60-80 Personen frei / StadtkUeh« Ausrichtung v. Familien - reetlichkelten Futterstoffe Siisriä«: Qualititen. Hans Sllber.teln, '*' SO, Augsburger Sir.. Ecke Wfirtburger Sir. Nr. 1 £ Damen- :0' Mäntel HaBanf., neue Modelle, Umarb.bill.Storfjnn., Alte SchOtnaitr. 1011 Aiexsnderplatx BridgeM niirnierger n. Unten. (Calbertaoo.) Sptaljrelerenheit B 4 Bai. 4SM Verlang*« •!• bltta Vertrat«*« ■••uch Konzert-Direktion L. TAUBE Joseph SCHMIDT KONZERT VERLEGT vom 29. Januar auf 6. Februar, Philharmonie Karten behalten Gültigkeit! , Zweites Konzert: 10. Fabr., Philharmonie Karten nur bei: Phlio-Vanag, Kadern, E Wolf, Poppelauer, Hlrechfetd g. Lachmann Mittwoch, den S. Februar 1936 TAG DER WIZO Heim, Wlitenbergplatz 3 a, II Nor f0r geladene G ä s i n Vorm. 9,30 Uhr: Arbeitsgemeinschafti Dr. Walter Gross Politische Strömungen in Palästina Nachm. 3 Uhrs Kurtreferate mit anschließender Ausspräche über We rbemethoden and Probleme praktischer Arbeit. Abends 6,30 Uhr.- Geselliges Beisammensein Verbund Jüdisch, Frauen für Palästina-Arbeit (WIZO) EIN PAL ASTIN A-TONFILM der Urim Palestine Film Co. Ltd., Jerusalem hergestellt im Auttroge des Keren Hajessod, Jerusalem Nächste Aufführungen in BERLIN Sonntag, den 9. Februar 1936, 11.30 Uhr vormittags, Märchenbrunnen, Friedrichshain k9-32 Ansprache: S. Tschertok Karten zu RM 0,80, 1,— und 1,20 Montag, den 10. Februar 1936, 20.30 Uhr Brüdervereinshaus Kurfürstenstraße US/116 Ansprache: Rabb. Dr. Max Nußbaum Mittwoch, den 12. Februar 1936, 20.30 Uhr Brüdervereinshaus, Kurfürstenstraße 115/116 Ansprache: R.-A. Dr. Alfred Rabau Karten iu RM. 1,-, 1,50 und 2,- Vorverkaufi Buchhandlung Gonzer, Oranienburger Strafte 26; Buchhandlung Salles, Grenodiersiroße 30; Atlanlic-Express, Friedridiilr. 1001 Laden der Jüdischen Rundschau, Meinekestraße 10; Zigarrenhaut Epstein, Jerusalemer Slraße?,■ BZV-Heim, Kantstr. 54; Papierhandlung tippmann, Trautenaus raße 161 Restaurant Kimmelfeid, Rosenthaler Straße 321 Finder, Alte Schönhauser Straße 54, und an der Kaste Berliner Zionistische Vereinigung PALÄSTINA*FILMSTELLE der Zionistischen Vereinigung für Deutschland RM EMEK-LIED auf Lukraphon 2,50 / Vartrtab „LuKra", Berlin W, Friedrich»!-, tot —J t