Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 41 (1936)
- Issue
- Heft 9 (31.1.1936)
- Date
- 1936-01-31
- Page
- – (sequence 22)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 89% known words query
- IRI
…/2651273-2653922-2653932--28179-2689649- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
5» it» 9? JODISCHE RUNDSCHAU Nr. 9, 31. I. 1936 Die seelische Haltung der Juden Ein Vortrag von Dr. Prinz Im Kulturbund hielt Dr. Joachim Prinz am 28. Jarjuar im Hachsaal einen Vortrag über „Seelische Haltung". Er machte den Versuch, die inneren Grundlagen herauszuarbeiten, auf denen unser Leben künftig aufgebaut sein soll. Notwendigerweise gins diesen Erörterungen eine Kritik und Analyse der vergangenen Epoche' voraus. Dem IQ. Jahrhundert, das im Menschen die stärksten positiven Kräfte geweckt hat, ist der Vorwurf zu machen, daß es seine naturgemäße Haltung zerstört hat, d. h. seine unmittelbare Beziehung zum Leben. Die Entzauberung der Welt war zugleich eine Entzauberung des Menschen. Aufstieg, Fortschritt, Sicherheit, bürgerliche Behaglichkeit rücken'' in der Wertskala an die eiste Stelle. Prinz sieht darin eine gefahrliche Verdrängung der vitalen Werte. Die Juden mußten von einer solchen Entwicklung doppelt erfaßt werden. Nachdem sie im Ghetto in einer gegründeten Weltanschauung mit der Ehrfurcht vor dem Geheimnis dieser Welt gelebt hatten, in der Religion ihnen nicht nur Gebet, sondern ein Lebens w c r t war, wurde ihnen das 19. Jahrhundert zum fühlbarsten Einschnitt, den es seit Esra in der jüdischen Geschichte gegeben hat. Der Prozeß der Entjudung war die stärkste Umwandlung der ursprünglichen seelischen Haltung. Der Jude ging in seiner Zeit völlig auf und unter und begriff ihre Katastrophen nicht mehr a 1 s Jude: er sah nicht die Auswirkungen des Weltgeschehens alit das Judentum. Wollen wir die Kräfte des Lebens wiedergewinnen, so müssen wir die „entzauberte Welt" zerschlagen. Das „Geheimnis" muß wieder in unser Dasein einziehen. Wir müssen die ursprünglichen Beziehungen zum Leben t uns neu erschaffen. Daraus wird auch ein echter Glaube an unser Schicksal entstehen. Und zu unserer seelischen Rettung gehört das Y< wachen einer neuen jüdischen Frömmigkeit. Die Rcl gion ist heute in einer Krisis; die Beziehungen und wir haben mocht. Die Tat bedeutet muh i Iigion muß aus Nicht nur iU verzweifelt, muh: Welt der Ablelu Menschen geric' Wir wollen iiii! Freie verlieren, einer Ertu. b e z i e h u n g e einer grundlcg. müsst :i Geduld Kunst, diewir hinkommen um lieh wi rtlcn soll einander in ihren einer Kraft vom a sie leiden und ka Der leidenMh; starkes Echo, lebh besinnung. zu lior i alten l keine ', daß Fouuu eil Sein ligiösc-ri auch den muß die Werden, .neu leu ud Uli k illl/U sind verloren gegangen Brücken zu hauen veri: iseie Synagogen gefüllt sind, igkut. Die Beziehung zur Reim herkommen. Menschen brauchen wir, der nie I i e b e n d e u Juden. In einer schwere Forderung an unsere ich vor Haß zu bewahren, her unsere ( ihcttomaueru ins Zum ersten Todestag MAX LIEBERMANNS TOTENMASKE Von Jakob Picard Dies Ist dein wahr Gesicht. Des Wissens Trauern Wird als Geheimnis immer darauf blähen, Und deiner edlen Züge Schwermut wird uns dauern So lang die heitern Bilder deines Lebens glühen. Du schaust ja noch mit deinen loten Augen, Als träumlest du von deinen schönsten Farben Obwohl die ewigen Schatten dich umhauchen, Vom Blättergrün und Mecresblau und .Sonnenstrahlengarben ... Wenn so das Antlitz eines der vollenden Und sich wie Du erfüllen durfte um ein Werk, Das den Geschlechtern sich zum Gleichnis wenden Und Menschen trösten wird am düstern Tage: Was bleibt dann uns Verlassenen, die den Berg Empor sich mühn, beladen mit der dumpfen Frage? (Im Februar wird in Berlin eine Liebermann- Ausstellung veranstaltet. — Red.) IHK"!......l'lllllllllllllllllllllllllllllilllllllllllllllllllllilililillilllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllilllllllllllllllllllllllllllllllllllilil Konzerte und Vorträge Dr. Max Osborn über: Peter Paul Rubens. Innerhalb der Kulturvorträge sprach Dr. Max Osborn in seiner Reihe „Die großer Meister der Kunstgeschichte" über Peter Paul Rubens. Dr. Osborn entwarf in großen Zügen ein Bild der üppige 17. Jahrhundert lebte vor uns auf, das eine Zeit der Großzügigkeit und der diesen Rahmen stellte er diesen Allerten Menschen der Lebensfreude und Maler üppiger und glanzvoller Vttlac Dr. Osborn verstand es, diesen Künst- 1111; e n uii-erer kommt noch d i n :i e r j u d i s Haltung zum erung llnterzo c Forderutt" e h e n 1. e Mitmenschen;en werden. nach ihen. Einsam leben ist •herrschen, zu der wir muß Wir eine aber Unsere den Aemlcr miteinander mich nicht he en, wenn uns dieses Leben nicht unenragi he altere und die junge Generation müssen I liifliiüiigeii und in ihren Taten begegnen, iiidercn nehmen — und beide wissen, wozu uiipten. sei! fand bei den Zuhörern ein 1 und — hoffentlich auch Selbst- Dr. N. tu Iii' Ap dien Beita Rabbiner Blumenthal 70 Jahre Rabbiner Dr. Blumenthal ist den Berliner Juden kein Fremder. Während der 35 Jahre, in denen er sein Amt in der Berliner Gemeinde innehatte, hat er eine Fülle von Arbeit geleistet. Nicht nur als Seelsorger ist er hervorgetreten, sondern auch in der sozialen Arbeit hat er maßgebend mitgewirkt. Insbesondere bleibt unvergessen die Liebe, die er der Förderung und Ausgestaltung der Ferienkolonien für Kinder widmete. Erst vor nicht allzu langer Zeit ist Dr. Blumenthal in den Ruhestand getreten. Wenn er nun am 2. Februar sein 70. Lebensjahr vollendet, so kann er auf eine reiche, von Erfolgen und bleibenden Werten zeugende Lebensarbeit zurückblicken. Wir wünschen dem Jubilar einen schönen und ungetrübten Lehensabend. _ In der Carmen-Aufführung des Kulturbundes hörten wir als Micaela Annv M o I n a r, die als Gast auftrat. Sie verlieh der Liebenden in ihrem Spiel vielleicht etwas allzu große Zurückhaltung und ein klein v. eilig /u viel an Hausbackenbeit, obwohl sie im 'i. Akt erheblich freier war als zu Antang. Gesanglich b. ,t sie eine abgerundete Leistung, wenn auch die Stimme m den oberen Lagen manchmal etwas gepreßt erschien. .Mit der großen Arie im :j. Akt holte sie sieh einen Sonderapplaus des Publikums. Die Aufführung, die diesmal unter der musikalischen Leitung von Bcrthojd Sander stand, wurde im Illingen sehr beifallsfreudig aufgenommen, oe. Zur Kundgebung des Bar Kochha. Auf dem Wcrbeahend des Bar Kochba am Sonntag in der Singakademie, uhci den wir berichteten, wurde /um ersten Male in Berlin der „Makkabi-M.u-.ch" von Co Hak aufgeführt, ein hinri-i'.-'in'cr Rhythmus, pr-iiif-sirm-it, das Bundesüed des Makkabi zu weiden. Fatcr der Leitung von Dr. Hans Nathan mußte der gut d:-zipliniertc Chor des Mnkkabi-Hn/air den Marsch und das Lied der Hakoaii von Go Irlberg wiederholen. Generalmusikdirektor Hosenrock übertraf «ich seihst an stiaffei Führung des Ensembles und Geschlossenheit der Eorm. Zeit: Das üppige 17. Antwerpen dieser Zeit, Temperamente. Und in größten seiner Zeit, eii der Kraft, den großen und mächtiger Gestalten. ler der Riesenmasse vmd Riesenforinen liebenswert und bewunderungswürdig darzustellen, schilderte seine Entwicklung und zeigte in vielen Lichtbildern die Hauptwerke, unter ihnen auch viele aus der Bibel. R. M. Im Rambam-Lelirhaus sprach in der Synagoge Rykestraße am 16. Januar Rabbiner Dr. A. Ohrenstein über „Probleme der jüdischen Lebensgestaltung". Er beschrieb die Entstehung und Entwicklung des Talmuds und die daraus sich später ergebende Feststellung der jüdischen Lebensgestaltung im Schulchan Aruch. Die Arbeitsgemeinschaft wird von Rabbiner Dr. Berkowitz am ft. Februar, 20.30 Uhr, in der Syn. Rykestraße fortgesetzt. Der Bibelkurs im BZV-Heim in der Rosenthaler Straße, in dem die biblische Poesie gepflegt wird, ist durch seine Originalität besonders beachtenswert. Der Lehrstoff beschränkt sich nicht auf eine Erklärung der Bibel im gewöhnlichen Sinne. Nicht nur der Sinn des Prophetenwortes unter Berücksichtigung des kulturellen und historischen Milieus wird übermittelt, sondern der Leiter des Kursus, David Joset Bornstein, erläutert in seinem prägnanten Hebräisch die einzelnen Wortformen, ihren vokalischen Aufhau, die Wandlung der Begriffe in den verschiedenen Sprachperioden, die syntaktische Wortführung und die biblische Metrik bei Zugrundelegung der biblischen Akzente, ß. E. Ein Genieindeabend. Bei einem von der Gruppe Prinzregentenstraße am 29. Januar veranstalteten GemeindeaBend gab Moritz Rosenthal einen geschichtlichen Ueberblick über das Werden der Berliner Jüdischen Gemeinde, wobei er insbesondere auf das Anwachsen des Etats hinwies und eindringlich zeigte, in welchem ungeheuren .Maße der Aufgabenkreis der Gemeinde gewachsen ist und welche Fülle von unerwarteten Pflichten ihr seit dem Jahre 1933 zugewiesen worden sind. Der zweite Redner des Abends, Rabbiner Dr. S w a r s e n s k y, umriß die Stellung der Berliner Gemeinde im Gesamtjudentum und schilderte einzelne große Persönlichkeiten, die aus ihr hervorgegangen sind. Insbesondere setzte er sich mit den Problemen auseinander, die unserer Zukunft den Stempel aufprägen werden: die Fragen der Ueberalterung und Abwanderung. Zuckerkrankheit bei Juden. Nachdem Geheimrat Strauß vor einigen Wochen in der „Aerztlichcn Gesellschaft für Palästina" ganz allgemein über seine Erfahrungen betreffend Krankheiten und Frnährungsschäden bei den Juden berichtet hatte, behandelte er an dem letzten wissenschaftlichen Abend der Berliner jüdischen Aerzte eingehend die Frage, inwieweit die Zuckerkrankheit bei den Juden etwas Eigenartiges darbietet. Wenn zugegebenerweise die Häufigkeit der Zuckerkrankheit größer bei Juden als bei Nichtjuden ist, so weist das darauf bin, daß Umweltsfaktoren, welche schlummernde Erbanlagen wecken, bei den Juden in stärkerem Grade wirksam sein müssen als bei den Nichtjuden. Strauß sucht diese vor allem in den häufigen durch den Beruf gegebenen Spannungen sowie in den durch Jahrhunderte fortgesetzten Erschütterungen des Nervensystems, welche die Empfindsamkeit des Nervensystems beträchtlich erhöht haben. Daneben dürften aber bis zu "einem gewissen Grade auch noch Ernährungsfaktoren eine Rolle spielen. Dr. Marg. Adam. Ankündigungen Zionistische Veranstaltungen Frauen-Arbeitsgemeinschaft für Palästina. Wegen des Delegiertentages fallen alle Veranstaltungen in der Zeit vom 1. bis 6. Februar aus. — Gruppe Nord und Ost: Bibelvorlesung unter Leitung von Rabbiner Dr. Nobel wird verlegt auf 10. Februar. — Westliche Gruppent Die Hibelvorlesung unter Leitung von Rabbiner Dr. Karliner fällt am 1. Februar aus. Neuer Termin wird noch bekanntgegeben. Tagung der Wko (Nur für geladene Gäste.) Am 5. Februar, Im Wiio-Hcim, Wittenbergplatz 3 a; vorm. 9.30 Uhrs Dr. Walter Groß! Politische Strömungen in Palästina. Nachm. 3 Uhr: Wcrbeincthoden und Probleme der praktischen Arbeit. Abends 8.30 Uhr: Geselliges Beisammensein. — Der Verband Jüdischer Frauen für Palästina- Arbeit ladet alle Frauen, die als Delegierte zum Delegiertentag der ZVID. in Berlin anwesend sind, zu einem Empfang in das Wizo- Heim, Wittenbergplatz 3 a, II., am Sonnabend, dem 1. Februar, t8 Uhr, ein. Neue hebräische Kurse der BZV. Am 29. Januar, 19.30 Uhr, begann ein Anfüngcrkursus im Heim Landsberger Str. 87. Leiter: Schlichter. Am 4. Februar, 20.30 Uhr, Beginn des Anfängerkursus in der Konditorei Hansa, Flensburger Str. 19. Leiter: Rosenthal. In folgenden Kursen können neue Teilnehmer aufgenommen werden: Sonntags 10 Uhr, Rosenthaler Str. 44, Leiter: Dr. Szuster; Dienstag, 21 Uhr, Heim, Üranienstraße 170, Leiter: Dr. Fischer; Dienstag. 19.30 Uhr, Heim, Briiekcnstr. 9 (Kursus für Fortgeschritten«), Kuben Kellmann. Demnächst beginnen Allfängerkurse im Westen und in den Heimen Rosenthaler Str. 44 und Briiekcnstr. 9. — Aeltercn-Kursus. Um älteren Damen und Herren Gelegenheit zur Erlernung der hebräischen Sprache zu geben, wird ein Nachmiltagskursus im Heim, Kantstraf-e 54, eingerichtet, in dem auf die Aufnahmefähigkeit der Teilnehmer weitestgelieml Rücksicht genommen wird. Vorbesprechung am 3. Februar, 18 Uhr, im BZV.-Heim, Kantstr. 54, Leiter: Rosenthal. Anmeldungen und Auskunft: Kuhurableilung der BZV., Mcinckestr. 10, Tel.: Bismarek 7165, App. 44. Jüdische Geschichte in hebräischer Sprache. Sonntag, 17.30 Uhr, Heim, Landsberger Str. 87. Leiter: Herr Sehärhtcr. HcbrSTsctie Ssichah. Am 31. Januar. 20.30 Uhr, im Heim, Kantstralle 54, hebräische Ssichah unter Leitung von Dr. Borodianski. Gast* willkommen. Chug iwri Hansa fällt am 1. Februar aus. Ab nächsten Sonnabend findet er wieder regelmäßig statt. Zionistische Fotogruppe T'munah. Am 4. Februar. 20.30 Uhr. Thea Prinz (Lichtbildervortrag): Grundsätzliche Gedanken über Porträt, Material, Kinder- und Ticraufnahmen. Besprechung über die Ausstellung. Kinder-Nachmittage. Aufnahme für die Maehanoth Ifajeladim, die die BZV. gemeinsam mit dem Hcchaluz veranstaltet. Dienstag 15.30 bis 17.30 l'hr im Heim, Kantstr. 54, und Montags 16 bis 18 Uhr im ITcchaluz, Sophienstr. 21. Sprechstunden der Junggruppen der BZV. Täglich 16—18 Uhr, Meinekestraße 10, IV. St. Brith Chaiuzirn Dathiim. Arbeitsplan: Freilag, 20.30 Uhr: Oneg Schabbat, Auguststr. 17; Schahhat, 14.30 Uhr: Seliiur für Chawerim (Dr. Leon Wechsler). 15 Uhr: Seliiur für Chawerot (Wohlgemuth); 20.30 Uhr: Arbeitsgemeinschaft (Zwi Siebzehner); Montag. 20.30 Uhr: Arbeitsgemeinschaft (Pcppi Keller): Dienstag, 20 Uhr: Iwrit für Mittlere (Dr. Kachmiel Bergmann). 21 Uhr: Ar beltsgernein ,< liaft (Dr. Rachmiel Bergmann); Mitiwoeb, 20.30 Uhr: Iwrit für Anfänger (Mosche Kasser); Donnerstag. 20 Uhr: Iwrit für Fortgeschrittene (Dr. Poppers), 21 Uhr: Hiob-Schiur (Dr. Poppers). LehrkUche auf Palästina-Herden. In Palästina gibt es keine Gas-, Holz- und Kohlenfeuerung. Elektrische Herde sind für viele unerschwinglich. Für die dort benutzbaren Herde ist daher eine andere Kochtechnik notwendig. Um den Hausfrauen die Umstellung zu erleichtern, werden parktischc Kochkutse (von acht Stunden) auf den in Palastina gebräuchlichen Systemen eingerichtet. Auskunft unter II 7 2528. mn n'infii nmnDiiiru pOK'i.i.n \nn LEHRSTÄTTE CH. N. BIÄLIK DER B.Z.V. Am 4. Februar, 2. Abend des Zyklus „Kulturgeschichte der Juden in Osteuropa", Dr. Ch. üorodianski: „Die Renaissance und Neuzeit", Meinekestr. 10. Am 5. Februar. 4. Abend des Zyklus „Palästina — Geschichte des Lande»". Dr. Edgar Rosen: „Unter der türkischen Herrsch,.dt". Heim Rosenthaler Str. 44. Am 5. Februar, 4. Abend des Zyklus ..Amtliches über da- Leben in Palästina". Dr. Isaak- Krieger: ..Liste Selbsthilfe bei bedrohlichen Erkrankungen". Heim Kantsir. 54. Am 6. Februar, 3. Abend des Zyklus „Jüdische Geschichte im Bilde der Zeit — Mittelalter" (mit Lichtbildern). Rabb. Dr. Joachim Prinz: „Der Jude des Mittelalters — wie die Welt ihn sah", Loge Kleist-tr. 10. Sämtliche Vorfrage beginnen um 20.30 Uhr.—- In folgenden Arbeitsgemeinschaften können neue Teilnehmer aufgenommen werden: „Kinführung in die jiddische Sprache und Literatur", Dr. Ch. Borodianski, Sonnabend, 17.30 Uhr, Heim, Kantstraße 54; „Hebräisches Bibel-Seminar". Dr. Ch. Bororlianski, Sonnabend, 19 Uhr, Heim, Kantstr. 54; „Hebräisches Mbchna.Seminar", Dr -S. Ma-e. Mittwoch, 20.30 Uhr, Joachimstiialer Str. 13: „Hebräisches Literatur-Seminar", Dr. S. Kaliko. Mittwoch, 20 Uhr, Heim, Kantstr. 54; „Die Ethymologie der hebräischen Sprache", Dr. M. Broser, Sonnabend, 19 Uhr, Heim, Kantstr, 54. Sekretariat: Kul'urabteüung der BZV., Meinekestr. 10, Tel.: Bismarck 7165. ^----N ßLti&ßocjl d Kurltlrsti-ndamm 72, I.«!•»• Wiallzslr. J O Hleihlreii .14 75 1? angenehme Aufenthalt .O l K gepflegte KUche reichhaltige kalte BUfott . .■• e l I m!tt»jrs: Stammojsen RM 1.—, Menü!.40 u. 1.15 Werktäglich { „l)tnds. Souper 1.80. - Ttlleroerichte 1. - ^V^e rsanrf meine bestgenll. Biere frei Haus^ Icnt versessen - oft vegetarisch und Fische essen Vegetarischen und Fisch-Restaurant am Zoo Eingang Kentetra Se. Eck» Joachlmetruler BtraBe, hochplr. Ihr Cafehaus und Restaurant ist Caf k Wittelsbach, Bayerischer Plötz 2 Prinzeß-Cafe, Kurfürstendamm 214 Inhaber-. Oscar Aberbach Charly erwartet Siel Inn. Alfred Scherlinski Motzstr. 34, B 5 1457 1 Min. von der Skala Mi Main« origlMlH UM» Wilhelm Jahn Privatwäscherei und Feinplätterel Im Haus« de» Frauenvereine der Bne-Brl» Loge U,O.B.B. H31, Brunnenstran« 41 / Tel. 8 D* Humb. 7615 Abholung und Lieferung frei Haus Referem: Minna 8chwari-Helm IUN RÄUCHERFISCH Inhaber: ERNST N E I M A W N £x Salat« Fisch - Konserven WilmertdorferStr.m . Kolonnenftr.(1 Hr. Frankfurter ttr. 146 A RICEN Anu. verkauf Preisliste gratis Pnflipp Kosach&Co. Bertin 0 2, BurgMraü» 13 Gerecht's Mittagsn. Abendtisch teilt Alte Schönhauser Str. » / Dt MIT Ausrichtung von KesUicfikeiten in u. auBer Haus unter Aufsieht von Adas* jisroel Pianos gesucht Adam» Ansbachcr StraO« 36 Telefon: B4 Bav*rm 0225 & Max: Berg Z I O A R R E N W 30, Merttn-tuther-Stmoe 2 Fernspr.: B5 Barbai om» 2347 CaCMflliger Tanzzirkel H Bec.kerBSr^efSS| Wartburfrutr. 30. Gl Stephen 4674 ■ Cinval MfihOi kompl. Wotu>nng««!nrlchtniig« CinZBI'ITIuDBI (uttTpreiew. HoicMiSm.|> .rt Ludwig TEXTOft, KaUardamm 116 «n, ieU KINO-SPIELPLAN VON FREITAG BIS MONTAG Photo-Apparate •eiUne Ge!«r«nh«iten, •irntL Photebedarf fünstigit 8<-Hl•«!*■•;«•, NO 16, Gr. FranVf. Str. 77. E9 FriedridiiW. 156 _ Olivaer Med. Drogerie Inhaber: Apoth. Frltm Beter M. d. j. G. Oliv «er Plati 2 J 2 0*09 ALHAMBR A- Llchtaplele, Koppenttr. 29 Beginn 5, 7. 9 Ubr Sonntag« ab 3 Uhr Harry Plel in „Der Dschungel nitr MARCHUBMflllEII- Llehteplele Am Friedrichthain 29 Beginn 5, 7, 9.10 Uhr Sonntage ab 3 Uhr Hans Albera in „Hankar, Frauan und Soldaten" IMPERIAL Roaenthaler Str. 40/41 an Hadteschen Markt BIO Huckeecher Markt 8/S Der höhere Befehl dazu: Uneere Wehrmacht Jugendfrei He Utte die «ich bai am empfehlenden Kinoa Ksnt ■• Ab Fr,iu'! Liebtaptele, Charit Kentetr.M KP8C|1 IUI HIlltoTllBllt Wo. ab 5 Uhr, Sonnt ab 3 Uhr mit Hann« Porten und Elte Elfter Kammer» Lichtipiele a. Lehmner PI. Wo. 4.45, 7, 9.15. Stf. eb 3 Uhr Basjlna- Lichtip..Wilmcr«Joriti Str. 95 Mazurka Oer Student y. Prao