Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 41 (1936)
- Issue
- Heft 9 (31.1.1936)
- Date
- 1936-01-31
- Page
- – (sequence 20)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 82% known words query
- IRI
…/2651273-2653922-2653932--28177-2689647- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
- Agen 2× ep/1043981
- Otto Zarek 2× ep/1023878
- Riga 2× ep/1000826
OCR text
Seite 20 JODISCHE RUNDSCHAU Nr. 9, 31. I. 1936 BRIEFE AN DIE REDAKTION Ohne häusliche Hilfe teni, lim den sich Herr Mar- Julies Mi! mehr ah eucn fahr- An me der Redaktion ..Jud. Rundschau"! Eerlin, den £<». Januar 1030 zn-mlnli ^rollen Praxis. Wir bewohnen eine sehr langgestreckte Ai;,)."imuii:!-Wohnung, Seit dem 1. bin Eh ohne ieglii lies Per- - o.d ^, C ranrr W,Mhe lud.Ulg 1-' »-ehr •* icl «•« mir eil 'Ucli, eine <;0i,dirie;c in der Woche zu mir hilii. Meine ich k'-ehen. walllc 1 Iniisarbeit, Zehnt Arige'egen ge-' hncbeu v. unendlich \iul l-proehcit. hh zu dem Brief Nelken in Runds, h.'!!" ( ■ C zt I i .tu Nr. 8 i icl v. nd «e- 7. lein Urttv ..Ind. \\\ mir cn 'licli. in zw . Istml ir .ilw-n. die; hter und en. maehr gen. Wofür lu!t die iiri.uVI.Mbei in ctgemlicli rtilc l-\.iuen. >l,.ll sie es lur nötig halt, ihnen Ratschläge zu gcl>cn, « ie man seine Wirtschuit der Zeit angemessen führen soll, sii h cin-chr.mkcn, selbst arliciteu u-.w. u-w. soll? Ich glaube, vir jüdisch-n Frauen in Deutschland wis-cu d.i..dies selbst. Wir haben um teil drei Jahren unendlich s'atk Hingeei stellt, im Leben nach auC, h ,il Und im Leben nach innen, und Si ich bew un lere mciin Volksv. genossinn, n. Ich schätzt- Krau Bett-, Nclkm k, ungefähr — oh gen zu Ii aber., > auf 40-.....-50 [.ihn. 1. Jahre. Wirt .;,.;x N 'Im und Mir \ N.hu i-: ,\:/- n<»tiist. W ir arbeiten von dir un!) 12 I in iwliG. Wie »i:>r. geht es vielen g'cVh «.der ähnlich. Seit dem 1. 12. 1935 bin VI, beim Arbeit sie,chw i, nc' ieri iür eine Hilfskraft. Niemand ha! si .Ii bei mir getne d t. Ihre M: arbeborin lichtete ihre Umfrage anscheinend hauptsächlich an Familien, nie da-, ( dlick hallen, nur eine oder zwei Fei Vitien zu seit), eine kleine Wohnung zu haben und dann eine .,^hi ze*' leichter bekommen zu V, Ahm N.f.ti i-: ' . * Gewiß teil erbcln'ipfou, listher ernster S' in der I kmdcl kamen, Die Mahnungen waren aber gewiß hiebt vorstehenden Zeilen gel rung an die an Einigtie uns gegenüber manchen ■ war Allen mit Arbeit. Fragen '• u n s, und die Antworten ■i eis häutig trostlos ausfallen. Ich konnte aus meinem Ile- •u.teiikieis mehrere Beispiele uhieii, Ahe und ältere Damen ■ -i n -i' \, o'ue icgüchcs I'ci- : a i ai u a, ki l ti, - - da schcincl l K.c ..-li!.i;;i: von Eiau .N. Flau!.N. Tcl-Awiw iniih'. koaill'i-n leider nicht von der So He. Der (Janen ist auch nicht der .Vlgciiieinl eil zugänglich. Was mir \ orsel iw cht i-t ein na etwa-, , n chal iieie - V u 1 k - m u st" um in der Art der näheren Urania in Ii ihn. mit Apparaten zur Sclbsdicoba' htuog dm F.xi'ci iuieiiic. mi! Mo *äii hkeilen zu Meinen Jen Vcr lägan Daß xai Zeit lür die-.e Zw.-.ke graßere (icldtncii^eii nicht zui Vertilgung .»tri» n. i t klar. Ich glaube aber einen W. g uch-n zu können, w ,e zun.a ',, ,t d ic I ininhl.eoai dir ein •!.. m: ' I 'nierneh'cen aiuh mi' gering :i Miltein g' tha 'en w i r c. n können. In der Schule, die mein Sohn he u hl. habe ich Nu'urkiui 'eu;)t' i i ih' d.idutv h eui.oclieht, daü i h der Schule die Kosimok.iUcn iceines S-'luies zar Veltiigung g -.Olk habe. M, denke nur. dalj viele Au.)u.moeiit' au-. DcutM-hlaud nach i'alastina dciar ige Lebt mir. ei ituei Kinder ai. einen IJalLst i n.pfinden, den sie zuiücklas-'H. Wenn deratlijjes l.ehraiaterial. Srhiilrrmikioskoi e. Fernrohre, i'opnlaic lau i.> r u-.w. mitgebiachl Uli 1 in cu oii;ti n '< r Menge zur Verliigiuij: gCsttlH weiden würden, tiia.-he ich mi<'. anheischig, in kurzer /'eil hier Anüchauun,; räume zu schallen, die der Aliacuicinh' ii \in 1 bc.ondiis aui a den SvHuleii ilie M .g. lichkcit zum Loiierrieht un«l Sclb.fiin'rrrieh' -ili>l(--n würden. Ist eiot der gtun "ogan'Je Ver- .tjch gelungen, dann hoffe ich, wird aus den klein', n Aldingen ein Mu 'inn Ihr N.C'uu is-envhult utii Te Iiink wor len. in ■ Via ' i h ■ ''en 1' "r a-liern und M.innrn Ar l'eclmik eine Art - Calle gc ehalten werden Zunächst ab. r biauclien wir 1 ehrnel'c'. I set" i ueati-rk i^ten. Mikro-'o e Pi uek luappaia e. I'at'O da g a o a F lolik o i ais 1 n-'ric'c'-i llii h<a u w.. an 1 auch «eifere Anregung n. In der Ih.ft- .'U"g, <'.! lucmc Ail-adll ungell auf fm, hfb.iren If > len ia'k n. bit e ich nur, all n üriefeu auch Küekpor!,! h, izufilgi u. 1 loeha, litung^voll Dr. M a r t i n A n e r h a r h. lel-Awiw, Haltour Street 10 Esra und die heidnisdien Frauen M'.gliehkei- 1;iile wirkdie über kleine berechtigt zu sein kann eine lanfinge nicht alle und auch uns scheint, daß die h\\ ieio'okciten bei alten und kranken Leuten un;.; uo.i.eier Mitarbeite rin etwas /u kurz dir lhtcfsclireiberin ans Südafrika mi Ijainen v\ ie die! insenderin der tni/t. Die ilarin entli.iHeue Lritineti geskiiten Anfürderung'en scheint rüstigen und arbeitsfähigen Frauen, l 'nheuiteutliehkcitcn ungebührlich klagen, (k'ed. Natura issensthaftlidicsN olksmuscuni in lirezIsrael T e i A 21. lau. "K< Sehr guhr, Khiko.ad Wer von dem aüjji me.ii.-n und dem er/ael,cii-, I , . Wie;,a uiv i-.scn«.ii.c dichi. i »il .img da: hdi engen iat, renn > i ^' .cua -ein ü' ,cr die gci ina, a M..";,, i ioai. n hier uul.,ioUc : aiiiii ti i»^ -ii a-hao . liehe Keine nh-c an iii< Allgcuiein'ieit hi i aiinv u hic,i ii. Auch in den Schulen wird zu einem großen Teil der na'ui w i.,-eui*. bauliche loioiri, ht in einer Wca-c beiiiebeu. die ,1,-r hcian- Wacii.-euaeii lugitid da Naturva^-enschatieu veiifioen inuü. 1 Iii -C Zllslallde alld allcm, % gewissen .Noti.ige laa;,us euisunden. hedma' duoii ihn .Mau- £ei au Mnola. .\i,-c.....«;o matcria! zu hcha:n n. c 'ia-ncc Und l'hy-Ik Ihcchalii-i \, ,cls Lehrbii' hern , i '.■ i n', - ,iin ,'u; (,'' ic \\h-!setssst i a t u a. cii in ihc h.t--ie5se ahgc\iantie;i kann. \V"enn z. H. c eaic l mliage bei 2U Schülern und ^'hiiierinaen aas verschie- (i, aeti .'s; halcn und Kia-sen, ob von der Schule aus auf die Miaidhioteinis Anhing dieses Mo.'ials aulitierk-ain g( lilaelit w' aden i,-t, in 19 1 allen verneinend beantwortet winde, so niulj i'h das ab einen beweis dalur ansehen, dalj zu wenig \ crstatuluis daiur gez, igt wird, naittrw is,enschaII liehe Interessen hei der Jugend zu wecken. Dali die-e Interessen zu wecken bzw. \ in banden sind, dafür spricht der Anhang von Fi waeb-enen uiiI Jugeiidliehen vor einer Voge'handlanc in Tel Awtw, dalur spi iciit da- 1 ii' erc a.', da- Bs* ronoiiH'chc un 1 chcmisi 'n-phv-ikah-eia.' Ai'ikei in d--n Zidiim^en i. len. I) " Ansätze ciat » z.»>!.>- e seh« :i und holanischen «lar- A 1 1 e n s t e i n, 27. Januar Sehr geehrte Redaktion! Die Frage, ob F-ra aus rasscnpoiiiiscbeil oder aüs icligiu-en <lründcn die Mischehen aufgelöst hat, erweckt großes Interesse. In Nr. 4 der ..Jüdischen Rundschau" wird zu meinen Ausbihrungen in ^>"r. 2 Stellung genommen: Der Einsender ist unter Bezugnahme auf den Aufsatz: „Der Prophet Malcachi". von Kabb. Dr. L. Lew. gegent eiliger Ansicht. In dem genannten Aufsalz heißt es: ..Maieaohi war der Vorläufer Ewas und nahm seine Forderung nach Reinheit des Ulmes und Reinheit des Kultus, nach Erhaltung der Familie und sttalfei Zusammenfassung der Nation auf". Wenn ich nochmals hi' izu das Wort nehme, so geschieht c-, weil ich durch die Ausführungen in Nr. 4 nicht überzeugt hin. tiernde die Üciufung auf Malcachi (unsere Weisen -agen sogar, Esra ist Malcachi) zeigt, dali der Kampf gegen dieMi-clichc nur aus religiösen Gründen erlolgte. In Mal.achi 2. 11. heität es ausdrücklich: ..Ireuloist Inda nnl Absehen, liebes ist geschehen in Erat] im! |ii u;alem, denn ein weiht I at Juda das llciiig'um des Fwig.*n und sich vermählt mit der *I ochter des hem len Gottes 133 (>K J13." Ni Lts spricin von einer Sunde gegen Nation und ^dk.Cum, wohl aber von der Sünde ccgen die Religion. Der l'iopiict kann nur vorn reHgieocn Stan']ainkt die Mi-chelien bekäniptt haben: sagt er doch Kap. 2, 10: „Ilaben wir nicht alle einen Vater, hat un.-, nicht alle ein (',0;i er.-,ehaflen....'" Schon im IV', buch Moses, Kap. 25, 1—4, als Israel in Sehit: im sich mii tnoahiiischen Töchtern einließ, „zürnte Gott, weil das Volk, durch, sie verleitet. au dem Oplcunahl ihrer Götter teilnahm un I Haidl'eor anhing". Ich verweise dcingegctiüber auch, hier auf die Moabitcrin Ruth, die aber zu Noemi gesprochen hatte: „Dein Gott sei mein Goti". also zum Judentum übergereten war. Sic wird unter Aniufuiig des Fwigen von den Frauen Israels gerühmt und gepiicsen (Ruth IV, 14—15). Auch bei Salonio wird ec:i|;i (Kg. 1 -11). dah er im Alter frnndc Frauen genommen. ,,un,l sie neigun sein Herz nach tremden GoItenCh Satz 2 desselben Kapitels -|>tk)it das allgemeine Wrhut aus, Ircinde I lauen zu heiraten, „denn sie vi luden Euer llerz fremden (iettcni zuwenden". So hat auch l.-ehel, die 1-iau Ahab.s. „den Fwigcn iwaanv", di im sie wat Heidin geblieben und ,,verleitete Ahaij zum Goizen dienst". 1 lochaeh' ungsvoil P. S i 1 b e r p f e n n i g Delegiertemag des Zerttraiverbandes jüdischer Handwerker Deutschlands \ni b ittde- \ irb ,n vv au Ii i im in ti Jndis ,i n inacnte zu ii Lcinbr I 11 i a l/i i «i i \ I in ,s i ri ho i Der Ze die einzige zehn'eu mit di r 1 leiaiib: Ii i i i'i '!'in*,<! tiuD d/img des Vertat!. In seiner i mlcmiiigsansprachc behandelte der i-i /ti '* \v du Im \l 11 ui s das l'r ib'etn tter Aus- ' oi,t i i [ , iir Ii n iitsi il Um der Jttgeml ■ /'io', ii in n. -t h* \ihlt d i \ in sitzende des I I t i i> i i \t Ol' ,n Gen i 1 otiis W o I f f , -e i iiiiti t'Munlkhi u Ie Vt'sinlntingeit, die in i .\icdci.-.chlao landen, in der es heißt: I i Ii he. dah die i i I i i , i (.eignete Atis- 1 1 i i t i i ' n Uli. vor eine v \ .abin gestellt. 1 i ii ii, daß rillt i i d u n c n i r;i t d e n g e eignet e n ' ii ii d i kl x i s t e n zvcideii. daß i ruh ii die . Beruf,- I ii \ i i I i Iii n/i Ibctricoen ist n i i uiti gefordert •i. in lorin lau l.i tu werk ,tat len oder i, i m, s,tjdi I,, i /i(Us»sutig zu er- Ausländcrn als Arbeitnehmer sowie die Finstelluttrr von Arbeitnehnieni unter 2i Jahren einoeliende Informationen erteilt. Besonders erörtert wurde die Frage der Arbeitsvermittlung, Rertifshcratunp; und Lelirstellctivermittltmgmit Rücksicht auf die kürzlich ergangenen gesetzlichen iJestiminiiiioen. Ueber das Ergebnis der vom Handwerker-Ausschuß bei der Reichsvertrctuug der Juden in Deutschland durchgeführten Handwerker-Umfrage berichtete der Sachbearbeiter, Dr. Herbert Kahn. Soweit möglich, werden die endgültigen Zahlen über die Zusammensetzung des jüdischen Handwerkerstandes in Deutschland in Kürze in geeigneter Weise bekanntgegeben werden. Juden und jüdisches im Rundfunk Freitag, lüdm" 12.35: (164E 1 i a r. a Pl Oll,1,1) 20.10: Sei „Die i (470), — Radio Paris (11531, 13.15: II (P10i, is.io: lallplatten, u. a. Handweike! nigaiiis.cion, d Demi eldani! seit . als fahrandw , ik, he Zcnll allen 1' tagen des ll.mdwciks, besonders aber mit hing nao g, , ighe'en handwerklichen Nachwuchses mit aller Fncigie cin«eM-t?i hat, fordert, Inn der praktischen Duicht'ihiung dieser Auiga' e:i m siark-tem Maße mit herangezogen zu werden. Er vciiaugt. au: Grund semer saehlii heil und lächln her. Kennt iii--e und Friahrungcn auf die,em Gebiet bei allen Planungen und Giunduiigen sofort heiangezogen zu weiden und verantwoitle h in der I erung verintcn zu ..eiu" Eine ausführliche Berichterstattung über grundsätzliche Fragen im Handwerk fand durch die Faclibearbcifer des Verbandes statt. Es wurden die .grundlegenden Fragen der Zugehörigkeit zu den Berufsorganisationen wie Handwerkskammern und InniingL-ii, der Eintragung in die I iaudwerksrolle, der Handweikerkarte und die sieh aus den l'ebergangsbestimmungeri ergebenden Möglichkeiten erörtert. Es wurden ferner über die rechtliche Zulassung von I ehr\ ertragen durch die Innung sowie über die notwendigen Vorbedingungen rar Gehilfen- und Meisterprüfung, die Einstellung von Volontären und ungelernten Arbeitern, ferner über die Beschäftigung von 31. Januar: Straßburg (3-t'J). 11: U. a : 13: 1". a. Verdi: ..Ntbukadnezar". -- 1'. a. Weiuh.rgcr; 16.10: I-. a. Rubin-tein. 12.45: Jmh-ahe Sendung. — N-ainindi. aii.s ..Mo-cs" von kio-ini. —- Moszkowski. — Wien (506), Sciina Kauz. Sonnabend, I. Februar: Wor«-liau (1339). 12.25: E. a. Mo,7kow ki. — l.uxcnibuig (13'i1p 13.30: U. a. Rubin, (ein. •— Radio tüte (1608t. 13.45: Josef S. hmidt singt. — London (3421, 21.30; E". a. Schonberg. — Luxemburg (1304J, 23.40: Saint Saens: „Samson untl Dalila". — liaii (201). 19.25: N'acluichten in fremden Spiachen. dainuler llebiaisch. Sonntag, 2. Februar: Noimandie (1113), 14: U. a. Re)-naud: „Adam und Eva". — Wien (50Gi, 18: Otto Zarek liest aus eigenen Werken. — Radio Cit6 (lu63), 19.30: Die Comcdian Ilarmonis'5 singen. Montag, 3. Februar: Normandie (1113), 11: U. a. Mendelssoliri. — Radio Cit6 (10B8), 13.15; Tanzmusik liennic Goodman. — Luxemburg (1304). 13.40: Schallplatten, u. a. Emanucl Feuermann. — Riga (515). 17: Schallplatien, u. n, Meverbeer. — Biüssel (484), 19.15: Vor! ragszv kluvon Ilaron Firmin van den Ho.sch über Aegypten, Syrien und Palastina, I: Aegypten. Der Kölner Pianist Prof. Michael Wittels hat in Bukarest mit großem Erfolg gespielt; er ist für weitere zwei Abende verpflichtet worden. Zur Zeit konzertiert er in Palästina. Schach Bearbeitet von J. Mieses Die nachstehende Partie wurde im internationalen Meisterturtiier zu Hastings am 2. Januar gespielt. Sizilianische Eröffnung Tartakower Winter Weiß Schwarz 1. e2 -c4 c7—c5 2. g2-P3 ..... Hcstttr ist zunächst S bl—c3, urn i!7—clä zu verhindern. 2. . . . d7-d5 3. c4c,!5 I>el8Xd5 4. Sgl---f3 LcB—g4 5. E 11.—g2 S b8-cö Sclnvaiz sollte lieher mit D d5— c6f den Damentaiisch herbeifulireu. Weiß hat die Eröffnung in i'i-p r ar'i-i r. keineswegs einw annheier Wei c liehandelt. h2.......-h3 0- - 0 g3--g4 d2--do L cl - f4 ai I Lg4 -h5 S g8—(6 E h5 -g6 e7--e6 D (I5--(17 wäre hier icr I. f8 .16. weil Weiß mit S bl — c3 die Dame erobern würde. II. S bl c3 L f8--cl6 12. L f4Xd(i D d7Xt)6 13. S f3 - h4 0 — U— 0 iehl iger wäre hier die kurze 14. Ddl — (3 Dd7 15. D f3 e3 S cC- 16. Tal—cl S 16 Damit räumt Schwarz ner die richi ige T 1)8 "(3 17. S c3X<l5 e6xd5 18. T 11—el S,14- -e6 Stellung nach dem IS. Zuge Schwarz. .....-c7 - -d4 -d5 dem Gfgoffenc e-Linie ein. Der Zug wäre statt dessen 19. b2—!)4! . . . Weiö geht jetzt zum entscheidenden Angriff über. 19..... T d8—d7 20. b4Xc5 Dc7XcS 21. D 13 g3 T ha—(18 22. c2—1:4! d5—d4 Weiß hat nunmehr sein Ziel erreicht: die offene b-Linüe Und die oflene Liiufeidiagonale , sind ausschlaggel-ende Faktoren, i 23. T cl - bl Dc5—gS 24. S h4Xg6 h7yg6 25. I' ( 1--i-5 1) ,,5 - - tt 26. T e5—c5f K cB— b8 Längeren Wi lerstand könnte Schwarz mit 20...... T d7—e7 leisten. Es würde sich darauf nach 27 L g2 <b7f, K i:8—d7 28. T cöXc'il. K d7Xc7. 29. Dg3XI4t, S eö..-f4. 30. L b7—c4 ein für Weiß auf Gewinn stehendes Endspiel cigeben. 27. Lg2>b7. Schwarz gibt auf, dum nach 27..... T d7xl>7. 28. Tbl>.b7r, Kb8\b7. 20. Dg3— g2f ist das Malt, unabwendbar. 129..... K 1.7 ■ b8. 30. T c5— 1,5t- K b8.......c7. 31. 1) g2 — b7f, Kc7—(10. 32. T b5—d.5 matt.) ( hier 27..... D i4X",3t. 28. L 1.7g2f. 1 d7b7. 29. T blX b7t, K 1)8—a8. 30. f2Xg3 Usw. Eine Partie mit dramatischem Schluß. $1 t i 4 k 1 't "' * ' i A i i «'V, >j ''4 v >• ,. t }■ Ä th u " Ä W ' Ä a '1 5 3 $ V & B b c d i j h der Lösung Aufgabe Nr. 10 1. D e3--g3 2. T f4—fßf S g5Xe4 usw. Ie4 T d4> usw. d5Xe4 usw. .'"- -f> UsW. 2. T £4—£5f 1. . . . 2. Tf4Xg4f 1. . . . 2. T f4~f5f Richtig gelöst von Rosa und Margot Süßermann in Berlin. Aus jüdischen Sdiadivereinen Turnier um die Schachmcit'.cr«chaft der BZV. Nach einer Dan« von drei Wochen ist der Mcister.-iehaftsk.impl licendet. — Als erster Preisträger ging aus diesem Kample Edmund Kipluii hervor, der das ausgezeichnete Ergebnis von 71/2 (!) Punkten aui 8 Partien (■ziehe. Wir erwarten von dem erst 2f>jahi igen, dessen scharfes Angi-iii,.Spiel —• verbunden mit einem Ungewöhnlich raschen Und .sicheren Blick für positiotiellc Feinheiten — fa ziniert. noch große Leistungen. Wolf Koninski, der zweite Preisträger, hat mit er/, Punkten, ohne Verlust pari ie (5 gew., 3 remis) eine erstaunliche Probe -eine- Könnens abgegeben. Sein l'o-iiions-Spic! ist iitwundernswert. — Der drille Fiel ,11 agei, Dr. L. 1' a b a t 1 n i k, erreichte 5 Punkte. Dr. Tabatznik ist der Tip des Angriffs-Spicler.s. Seine Partien-Anlage i-t s'ets g,-i-tvoll. Sein Ab-elnieidcii in dictm Turnier (in Anbe'i-acht seiner erstmaligen Teilnahme an einem d'urnier) ist höchst beachtlich. — An vierter Stelle landeten Goldberg und Klein mit je 4»i Punkten. Goldbeig hallen wir weiter vorn erwartet. Klein .spielte ühei 1 uscbcm 1 gut. Sein Enentaeliiclcn gegen Koninski und gegen Dt. Tabatznik verdient Beachtung. — II ed rieh erzielte 4 Punkte. In der ersten Hälfte des Tinni-aes lag er mit in Führung, ließ jedoch merklich nach. E, fole! n G I i t z e n s t e i n mit 2 Punkten, Reichen berg mit 1>» und Goidwasser mit '» Punkten. Glilzen.slein kann mehr, ak er in diesem lünnier zeigte. Reichenbcrg leistete sich in einer Ruinvon Partien llusaren-Siückchen, indem er wilde . >j der- Kombinat ionen riskierte, in Gewinn kam und dann, bedingt durch sein Illnz-Parncn Tempo, verlor. Seinem Spiel f, hlt die sah Ie Anlage. Goldwa-oer zeigte gegen Ende des Turniers, daß seine Teilnahme in der Meister ehalt.-g.uppe nicht um-oma gewe-eri i-a. er hat in dii .etil Tut iiier viel rahm'. — Dia Durclilührurig des Turniere.- ist da- Vcokeii,! A iolf l.ncket des tatkräftigen Leiters der Bezirksgruppe Zentrum-Noid der HZV. Ihm ist. es zu danken, daß alle Voraussetzung u für den bat monischeii Verlauf des Meist 11 ., 1 ia Ii. Kample, eilullt wann. Seinem S'elivertreter L. Rosen berg gebührt ebentalls der Dank aller Teilnehmer. Makkabl M,-Gladbach gegen Hakoah Köln. K>ln erschien mit 11 Spielern. Die M.-Gladhaehcr Mannsrhaff schlug sieh diesmal hervorragend. Fange Zeit 3:1 in Führung liegend, unterlag sie schließlich mit 4G : 6'j Punkten. Am 4. und 5. Brett verschenkten Hie M.-Gladhacher Spieler Voß und F'alkenstein zwei haushoch gewonnene Partien durch grobe Versehen. Wenn aristati dir er Remisen die Partien gewonnen worden wären, wäre der Wettkampf unentschieden ausgegangen. Jedenfalls eine erstaunliche Verbesserung der Gladbaehcr Mann-hall, die seinerzeit in Köln 9:2 unterlag. Am 1. Brett gelaiij., Kali-wirth, Köln, die Revaa he lur seüie im IIimpiei erlittene Niederlage gegen Flörsheim, M.-t Uadbach. Die n«ucinp*tr«t«n«n Leser < Iis hen Kundschau", die erst seit kurzer Zeit die Zeitung ständig beziehen, seilten auch die AeuBerungen der Zeitung aus der nahen Vergangenheit kennenlernen. Diese Kenntnis ist für ernste Leser, die sich mit der judenfrage. befassen und die die Erschütterung des deutschen Judentums im Jahre 1933 in ihrer unmittelbaren Spiegelung kennenlernen wollen, unerläßlich und bildet eine Vorbedingung zum Verständnis der weiteren Vorgänge im jüdischen Lager. Eine für jedermann leicht zugängliche. Möglichkeit, diese Aeußerungcn nachzulesen, bietet das Buch „Ja-Sagen zum Judentum'', Jus eine Sammlung der wichtigsten Aufsätze der „Jüdischen Rundschau" aus dem Jahre 1933 darstellt. Zahlreiche Grundgedanken, die jetzt erst in den Mittelpunkt des Denkens der jüdischen Oeffetitlichkeit in Deutschland rücken, sind damals dargelegt worden, so daß diese Aufsätze nicht nur eine historische Bedeutung haben, sondern zugleich auch einen aktuellen Sinn für die Gegenwart. (Die restlichen Exemplare sind vom Verlag der „Jüdischen Rundschau" zum ermäßigten Preis von nag RM. 150 zu beziehen.) Linoleum für Treppen, Liefen, Zimmer und Küchen Anschlage kostenlos la Reter./Gegr. 1892 Grofies Lager in Cocos-, Boucleu. Velourläufern fritz Stoehr Memhardsir. 10 frühere MUnastr. 17 E1Berol!nal26«-87