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Jüdische Rundschau · 1936-01-24 · Heft 7 (24.1.1936) · page 6

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
41 (1936)
Issue
Heft 7 (24.1.1936)
Date
1936-01-24
Page
– (sequence 6)
Language
German
Belongs to
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Seite 6 JODISCHE RUNDSCHAU Nr. 7, 24.1. 193« Aus der Keren Hajessod-Arbeit Die Judenheit in Deutschland für den Palästina-Aufbau Aktionen in den Großgemeinden Soll Erez Jisrael mehr werden als nur ein Ori der Zuflucht für einzelne, soll es zur nationalen Heimstatte des ganzen Volkes sich entwickeln, die dauernd neue Einwanderung aufnehmen kann, dann müssen alle Energien darauf konzentriert werden, daß ein möglichst großer Teil der Alijah zur landwirtschaftlichen Siedlung gelangt. Landwirtschaftliche Kolonisation aber — das lehrt jahrzehntelange Erfahrung beim Werk des I'alästinaaufbaus — ist nicht durchführbar ohne nationales Kapital, mit dessen Hilfe alle Arbeiten der allgemeinen Landerschließung durchgciuhrt werden, bevor der einzelne Siedler oder die einzelne Sicdhmgsgrunpe sich an ihre eigentliche Tätigkeit begeben kann, und (las ihnen jene Kredite vermittelt, ohne die nirgendwo auf der Welt Kolonisation betrieben werden kann. Der Keren Hajessod muß die dafür notwendigen A\ittel aufbringen. Die Arbeit lür ihn wird so zum Herzstück der gesamten Palastinaarbeit, die das jüdische Volk in der Golah vollbringen muß. Der Verlauf des XiX. /.is,msi.ii ' hat dieser Arbeit auch in Deutschland einen gewaltigen Antrieb gegeben Sein Beschluß, das in Deutschland sich ergebende Sammlungsaufkommcn des Keren Hajessod in erster Linie der Ansied lung von Juden aus Deutschland in Palästina dienstbar zu machen, ist allerorten richtig verstanden worden: nicht als ungerechtfertigte Bevorzugung eines interessierten Teiles, sondern als lkweis des Willens der zionistischen Bewegung, die gesainte Kraft des Volkes für diejenige (iruppe einzusetzen, die gegenwärtig das Juden- Schicksal am schwersten getroffen hat, sowie die Mahnung an die Juden in Deutschland selber, nunmehr entschlossen das Werk der Selbsthilfe in Angriff zu nehmen. Nach eleu f ici bstieicrtiigen hat der neue VX'erbefeldzug des Keren Hajessod begonnen. Dr. Michael Traub der geschäftsführende Vizepiäsidcnt des Keren Hajessod in Deutschland, eröffnete ihn mit einer großen Kundgebung am 31. Übt' her m der Synagoge von Köln. Auitsgcncht'rat i. R. Otto May heg ruhte die stattliche Versammlung, deren Stimmung den Veilauf der darauffolgenden Aktion nachhaltig beeinflußte, ihr Ergebnis ubertraf das entsprechende Resultat des Vorjahres um 0! «f. Dir große Jubil.iumskundgebung in Berlin aus Anlaß des lbjalirigee. Br••sehen* des Keren Hajessod am 10. und die Tagung der Jewish Agency am 24. November schufen den folgenden Aktionen eine großartige Resonanz. Wohl noch n:c:na!~ hat der Keren Hajessod in Deutschland eine Kampagne durchfuhren können, wie die im November •Dezember 1035, innerhalb deren seine Versammlungen sämtlich als offizielle Kundgebungen der betreffenden Gemeinden in den Synagogen abgehalten wurden. Dr. Traub sprach am 23. November in Chemnitz, am 26. November in Dresden, am 5. Dezemher in Königsberg, am 10. Dezember in Hamburg, am ö. Januar 1036 in B r e s 1 a u. Ueberall w urde von den Gemeindevorständen und den lokalen Agency-Komitees der Leistungen des Keren Hajessod, die er in den 15 Jahren seines Bestehens vollbracht hat, in feierlicher Bonn gedacht. Begrüßungsansprachen wurden gehalten: In Chemnitz vom Gemeindevorsitzenden, Herrn Josef Kahn, und von Herrn Karl (ioeritz, in Dresden vom üemeindevorsitzenden Herrn besser, Rabbiner Dr. Wolf f und Herrn liochncr, in Königsberg von Sanitatsrat Rosenkranz, in Hamburg vom Gemeindevorsitzcnden R.-A. Bernhard David und dem Mitglied des Administrative Commitfce der Jewish Agency, Herrn .Max M. War bürg, in Breslau vom Gemeindevorsitzenden Stadtrat i. R. L. c ß und Rabbiner Dr. Hoff mann. In Bamberg wurde die Rednerin des Abends, i t au Dr. Rahel K 1 o m p u s, Delegierte des Hauptbüros des Keien lUjessod in Jerusalem, vom Vorsitzenden der Gemeinde, Herrn Dr. Morgen rot h, willkommen geheißen; in Nürnberg, wo Dr. Hans p o m c r a ri z und brau Dr. Kbimpus sprachen, begrüßte Herr Dr. Bamberger. In Aachen, wo das l'r.isidialmitglicd der Reichsverfret •. in g, Herr Dr. Rudolf C a 11 m a n n, Köln, und Herr Amtsgerichtsrat i. R. Otto Mar, Köln, die Hauntreferate hielten, erfolgte die Begrußungsaiisnrache durch Dr. Karl L ö w t «stein. Die verbindende Kraft der Palästina-Arbeit für alle jüdischen Richtungen, ihre zentrale Bedeutung für das Schicksal der Judenheit in l u utschlaml kamen in diesen Kundgebungen zu sii htbatcui \usdruck. Die vielen Tausende, die an den Versammlungen teilnahmen, wurden in dieser Erkenntnis befestigt und in dem Wilh n f\\ eigener Anstrengung für das Wohl lies Ganzen gestärkt. Der Aufruf des Keren Haies.od w. ekte in dm Menschen nicht nur Hilfsbereitschaft und Gcbefmidigkctt, sondern auch jüdischen Willen, nationales Verantwortungsgefühl schlechthin. In seineit Referaten gab Dr. Traub einen umfassenden Ueberbiick über die Leistungen des Keren Hajessod in den fünfzehn Jahren seines bisherigen Bestehens und sein Programm für die zukünftige Arbeit. Gegenüber manchen Stimmen, nach denen der Keren Hajessod nur aus Zwcckmäßigkeitsgrunden Forderung verlangen könne, betonte er mit aller Entschiedenheit, daß das Werk des KU. aus bloßen Nützlichkeitserw•äguiigeu niemals hätte Zustandekommen können. Als der Keren Hajessod 1020 auftrat und von einer verarmten, durch den Weltkrieg und seine Folgen wirtschaftlich und seelisch zerrütteten judenheit das Opfer einer freiwilliger. Steuer für den Aufbau Palästinas verlangte, da konnte niemals lediglich at*; nüchterner Berechnung und kühler Abschätzung der Rentabilitäten ein freudiges Ja erfolgen. Nein, Glaube und Gesinnung, das unerschütterliche Vertrauen auf die Sendung des jüdischen Volkes in F.rrz Jisrael und seine Kraft, auch schwierige Situationen zu meistern, das allein hat die Schmerzen des Anfanges überwinden helfen und auch den Delegierten des Keren Hajessod die Kraft gegeben, als Sendboten des werdenden Palästina hinauszugehen und das Widerstreben der Judenheit immer wieder zu besiegen. Das ist auch jetzt noch ihre vornehmste Aufgabe, die Sammlung der Seelen für die jüdische Nationalbewegung und Erez Jisrael noch heute ihr schönster Erfolg. Als die Zionistische Organisation zu Ende des Weltkrieges vor der Möglichkeit und der Aufgabe stand, endlich in großem Maßstabe die Kolonisation zu beginnen, da machte private Initiative sich nur recht spärlich geltend. In ein halb wüstes, durch den Krieg besonders schwer mitgenommenes Land zu gehen, dort zu siedeln oder Fabriken zu errichten, war ohne weiteres ein Ding der Unmöglichkeit. Die Allgemeinheit mußte vorbereitende Arbeiten leisten, von deren Vollendung erst ein Einsetzen individueller Tätigkeit erwartet werden konnte; nationales Kapital mußte den Weg bahnen. Erst der Keren Hajessod, für diesen Zweck ins Leben gerufen, hat den einzelnen und den Gruppen, die nach und nach kamen, das Feld geebnet. Auf allen Gebieten der Wirtschaft zeigt sich das gleicher Weise. In der landwirtschaftlich«« Kolonisation wird es naturgemäß am deutlichsten sichtbar. Für dieses Gebiet der Aufbauarbeit hat der Keren Hajessod den relativ größten Posten seiner Eingänge, nämlich £ 1 762 000, verwandt. Diese Summe erscheint hoch, und jahrelang wurde selbst in zionistischen Kreisen an der Finanzgcbarung der Siedlungsgesellschaften, der Kwuzoth, Kritik geübt. Heute iedoch, wo die Kwuzoth im Jahre 1033 31 sämtlich mit einem Ucberschuß, insgesamt in der ansehnlichen Höhe von £ 25 000, abgeschlossen haben, ist die Kritik verstummt, und man erkennt, daß im Stadium der Okkupation des Landes, inmitten äußerer Bedrohung, während einer noch nicht zu Ende geführten Entsumnfung und Assanierung, in der Zeit der Versuche und der Sammlung von Erfahrungen Defizite unvermeidlich sind, und daß die öffentliche Hand, in unserem Falle also der Keren Hajessod, recht daran tat, die Kwuzoth solange durchzuhalten, bis sie aus eigener Kraft zu arbeiten fähig wurden. Und was bedeutet nicht heute der Emek Jesrcel für die gesamte jüdische Landwirtschaft Palästinas? Welche Fülle von Erfahrungen ist nicht dort gesammelt worden, die allen späteren Sicdlungsversuch.cn zugute kamen, um wieviel leichter ist heute die Ansicdlung geworden, nachdem im Emek ihre Kinderkrankheiten überstanden sind! Ohne Organisierung von Chaluzgruppcn hätte kein Beginn gewagt werden können, und die Hilfsstclhing, die der Keren Hajessod diesen Gruppen gab, kommt indirekt noch heute dem mittelständischen Einzelsiedler zugute. Aber auch auf dem Gebiet wirtschaftlicher Tätigkeit, das nach europäischen Erfahrungen privatem Unternehmergeist vorbehalten zu sein scheint, auf dem Gebiete der Industrie wären die fundamentalen Positionen, die die Judenheit in Palästina heute aufzuweisen hat, ohne die Unterstützung durch den Keren Hajessod nicht zustande gekommen. Als Pinchas Ruthen berg privaten Unternehmungen den Plan unterbreitete, am Jordan durch Ausnützung der Wasserkräfte ein Werk zur Gewinnung von Elektrizität zu schaffen, fand er wenig Verständnis, noch weniger täfige Hilfe. Der Keren Hajessod allein wagte es, eine Subvention von C 100 000 in das Werk zu investieren, dessen Leistung wie wenige im ganzen Lande die belebende Kraft der jüdischen Kolonisation sichtbar macht. Nicht viel anders war es bei dem Projekt, die reichen Mineralvorkommen des Toten Meeres nutzbar zu machen. Die Palestine Pottash Company, deren Kali- und Bromgewinnung bereits auf dem Weltmarkt Bedeutung erlangt, in deren Anlagen Hunderte von jüdischen Arbeitern Beschäftigung finden, ist durch eine Investition des KU. in Höhe von £ 15 000 mitbegründet worden. Der Wagemut des nationalen Fonds hat sich als gerechtfertigt erwiesen. Der Keren Hajessod wurde durch seine Beteiligung an diesen Unternehmungen zum Pionier auch der industriellen Kolonisation. Dr. Traub würdigte des weiteren die Leistungen des Keren Hajessod auf dem Gebiete des S c h u 1 w c s c n s, der öffentlichen Gesundheitspflege, der Straßenbauten und der allgemeinen Unterstützung der Einwanderung. Alles dieses hat in seiner Vereinigung dazu beigetragen, daß der Jischuw Erez Jisrael der großen, seit 1033 aufgetretenen Pflicht, der Aufnahme der Alijah aus Deutschland, genügen konnte. Jetzt zeigte «ich die große Bedeutung des jüdischen Dorfes, der gemeinsamen Schöpfung der Chaluzim und des Keren Hajessod: 2000 jüdische Einwanderer aus Deutschland wurden von unseren Siedlungen absorbiert und erhielten In ihnen ihre landwirtschaftliche Ausbildung, 900 jüdische Kinder aus Deutschland wurden von Ihnen aufgenommen, 400 Eltern fanden In ihnen ihre neue Heimat. Es ist ein großes Werk aufbauender Hilfsarbeit, das Menschen in eine neue Selbständigkeit führt und die nationale Heimstätte immer fester begründet. Wie stark alle diese Tatsachen das Bewußtsein auch der nichtzionistisclien Partner innerhalb der Jewish Agency bestimmen, bewies am sichtbarsten die Rede, die das Mitglied des Administrative Committees, Herr Max Warburg bei der Eröffnung der Hamburger Kundgebung hielt. Er betonte, daß Palästina kein Land sei, in dem Milch und Honig fließt, daß noch Jahre schweren Ringens vor uns liegen, bis Palästina das wird, was alle hoffen: eine freie Heimstätte für ein freies Volk. Alle Hindernisse, die der jüdischen Arbeit sich entgegenstellen, auf dem Gebiete der Beziehungen zur Mandatarmacht und dem arabischen Teile der Landesbnölkening. nicht zuletzt auch durch gelegentliche mangelnde Eintracht der jüdischen Kräfte selber, müssen und werden überwunden werden. Die gemeinsame Anstrengung aller Teile des jüdischen Volkes wird ihre Früchte tragen. Verglichen mit den fast verschlossenen Türen der übrigen Welt, bietet Palästina trotz momentaner Schwierigkeiten große Einwanderungsmöglichkeiten. Daß sie in rechter Weise genutzt werden, hängt von der Größe der Mittel ab, das heißt von der Stärke des Keren Hajessod, an dem mitzuwirken Max Warburg alle jüdischen Richtungen mit eindrucksvollen Worten aufrief. Der Verlaut aller dieser Veranstaltungen hat bewiesen, daß die jüdischen Massen den Ruf der Stunde hören. Die Jubiläums «Kundgebung aus Anlaß des 15jährigen Bestehens des Keren Hajessod FRANKFURT a. M. Sonnabend, den 25. Januar 1936, 20.30 Uhr, in der Westend-Synagoge, Freiherr-vom-Steln.Str, Begrüßung: Justizrat Dr. Blau, Vorsitzender der Uraelftisdien Gemeinde Frankfurt a. M. Dr. Joachim Prinz, Berlin „Juden bauen Erez Israel" Orchester des Jüdischen Kulturbundei unter Leitung von Hans Wilhelm Steinberg JEWISH AGENCXFOR PALESTINE Orukomitce Frankfurt a. M. Gemeindeabend aas Anlaß des 15jährigen Bestehens des Keren Hajessod BREMEN Sonnabend, d. 25. Januar, pünktl. 20.30 Uhr, im kleinen Saale d. „Union" <EingangTiefer) Ansprachen: Herr M. Markreich namens des Vorstandes der Israelitischen Gemeinde Bremen Rabbiner Dr. F. Aber Herr S. Zacharias namens des Bremer Jewish Agency*Komitecs Dr. MichaelTraub-BerÜn 15 Jahre Palästina «Aufhau Musikalische Darbietungen ausgeführt vom Neiger-Qijartett-Hamburg Der Vorstand der Israelitischen Gemeinde Bremen Aktionen übertrafen bis jetzt das Ergebnis des Vorjahres durchschnittlich um 78,6 °/o. Ueberall war die Propaganda des Keren Hajessod zugleich eine Erweckung des Verständnisses für die jüdische Palästina-Idee. Hat doch das Geschehen der letzten Jahre auch die judenheit in Deutschland gelehrt, daß die geordnete Ueberfi'ihrung großer Scharen nach Erez Jisrael nur dann zu wirklicher Einordnung ins Land und damit zu endgültiger Beantwortung der Judenfrage führen wird, wenn die allgemeinen Voraussetzungen dafür — nationaler Boden und nationaler Siedllingsfonds — in entsprechender Stärke vorhanden sein werden. Die Judenheit in Deutschland — das beweisen alle Versammlungen und Aktionen, das ist der allgemeine Eindruck zu Anfang des Jahres 1936 — steht zum jüdischen Palästina, steht zum Keren Hajessod. ü. Die umstrittenen Ecuador-Projekte. Zu den in Nr. 3 vom 10. Januar enthaltenen Notizen über Ecuador sendet uns das „Internationale Komitee für die Einwanderung in Ecuador" in Paris eine längere Zuschrift, in der gegen die in unserer Zeitung mitgeteilten Informationen des Büros „Hicem" in Paris Stellung genomtuen wird. In jener Notiz waren von der Hicem sieben Bedenken gegen eine Kolonisation in Ecuador angeführt worden. Die Zuschrift des Komitees erklärt nun, daß von diesen Oriinden fünf auf alle südamerikanischen Staaten zutreffen und daß die unter f) und 7 gemachten Angaben unrichtig seien. Es wird ferner mitgeteilt, daß das Komitee vor einigen Monaten der Hicem die Entsendung einer Kommission nach Ecuador vorgeschlagen habe. Hicem habe dies aber abgeschlagen. — Es erleichtert keineswegs die Lage des bedauernswerten, auf Beratung angewiesenen jüdischen Auswanderers, wenn die Auswanderer-Beratung zu einer Kon kurren zangelegenheit verschiedener Büros, Komitees und Gesellschaften wird. Eine unparteiische öffentliche Kontrolle all dieser Unternehmungen von einer hierzu zu schaffenden, über allen den Ein/elintcressen stehenden jüdischen Organisation, — das scheint uns allmählich zu einem unentbehrlichen Erfordernis zu werden. Bibel und Hausangestelltenfrage. In „Lttdendorffs H albmonatsschri? t" (Folge 18) schreibt General L u - dendorff in einem Aufsatz „Selbstschildcriing Jahwchs und die christliehen Stammeltern Abraham und Sara" u. a. folgendes: „Nun war es ein Uebelstand, daß Abraham und Gattin keine Nachkommen hatten, die dieses Land nach dem Tode Abrahams übernehmen und bevölkern konnten. Diesen Uebelstand schaffte Sara aus der Welt, indem sie ihre Hausangestellte Hagar ihrem Manne Abraham zur Nachkomniener/eugung zuführte. Dies ist vorbildlich für die Juden geblieben, indem sie glauben, auf Hausangestellte ein Anrecht zu haben, wenn sie dabei auch gern auf die Zeugung lebenden Nachwuchses verzichten. Wenn jetzt weibliche Hausangestellte veranlaßt werden, in Judenfamilien nicht mehr zu dienen, so ist das gut, aber es wird nicht daran gedacht, daß der Jude wirklich gar nichts Anstößliches vollzieht, wenn er sich in s< ner Hausangestellten eine Art Nebenfrau hält: Jahweh hat das ja ausdrücklich gestattet. Man denke auch an Jakob, Lea und Rahel, die auch ihren Gatten Hausangestellte überließen, um vollwertige Stammväter des jüdischen Volkes zu zeugen." Mlttlerenhachscharah Steckelsdorf Ausbau, Post Neue Schleuse b. Rathenow a. IL, bittet um Ueberlassung eines Klaviers. INVENTURVERKAUF! Beginn 27. Januar 103© MKntel / Kleider / KosiUme KlnderkonfeRf Ion / Strickwaren!

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