Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 41 (1936)
- Issue
- Heft 6 (21.1.1936)
- Date
- 1936-01-21
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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- Haifa 4× ep/1047930
- Safed 2× ep/1046078
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Seite 10 JODISCHE RUNDSCHAU Nr. 6, 21. I. 1936 Erzieherische Zwischenbilanz FUhrertreffen der Jugendalijart Die letzte Tagimg der JiiKc-nd-Alijah-Führer fand nicht in einem der kibbuzim statt, sondern in Haifa. Das nicht nur, weil im Winter die ZufahrtsmöKÜchkeiten zu manchen Orten, insbesondere im Knick, ungangbar sind, sondern weil diesmal die Zahl der Teilnehmer - etwa 90 — das Abhalten der Tagimg in einem Kibbu/ aus technischen Gründen ausschloß. Diese Zahl gibt Zeugnis von der Entwicklung, die das U'erk der Juyend-Alijah im letzten Jahr nahm. Aus 32 Orten im Lande war man zusammengekommen, um die Fragen, die bei dieser Arbeit auftauchen, zu klären bzw. sich aut die Beschäftigung mit ihnen vorzubereiten. Das Lernprogramm Bei der Einordnung der Jugendlichen in den Rahmen der Kibbuzim und als Chcwrath-Noar (Jugcndgemeinschaft) stößt man, was die körperliche Arbeit anbelangt, auf einen festen Rahmen: die arheitsmälSig durchorganisierte Wirtschaft. Hier sind die Jugendlichen in eine bestimmte Ordnung eingebaut, in die sie sich fügen müssen. I)as Vorbild wirkt liier unmittelbar. Hieraus wühl ist es zu erklären, daß von nirgendher Klagen über die Arbeit der Jugendlichen laut werden. Anders steht es um die Pintcilung der zweiten Tageshälfte, um das Lernen, die Freizeit.' liier ist es Aufgabe der Gruppe selbst, vom Beginn an den Rahmen aufzubauen. Hieraus ergeben sich natürlich verschiedene Schwierigkeiten und Aufgaben für die Gruppen und deren Leiter. Die Schaffung einer Lcrnatmosphärc, die sieh durchsetzt gegen Müdigkeit, Hitze oder Unlust am Lernen überhaupt; die Bemühung um den organischen ITnbatt des Lernens in das Leben des Einzelnen, in ebenso lebendiger Wi i-c wie etwa dessen körperliehe Arbeit; die IVbertiauun;: der Verantwortung für die Gestaltung des Lernens auf die Gruppe selbst. Darüber hinaus aber besteht die Frage nach dem Lern p r o g r a m m selbst. Diese beiden Komplexe wurden auf dem Haifaer Treffen im Anschluß an das Referat von J. Borovski (Mischmar H.iemek) lu-siirochen Line Kommission hatte hierzu vorbereitend einen l.ernvorschlag für verschiedene Lächer vorbereitet. (Uolomb, Ben-Schemen: Naturkunde, P. Heinebach, Ah'awa: Landeskunde, Naehum Lewin: Hebräisch, Waiulolska-Janovski, Üen-Seliemesi: Soziologie, E. Roscublüth, Rodges: tieschichtv, Oh. Kvinhohi, Lin-Cliarod: T'nach.) Die Diskussion konnte die Fidle des Materials und der Fraßen nicht orfas-ui. Im .Wittelpunkt stand neben den Fragen der Organen.rang und Verlebendigung des Lernens für di« Jugendlichen die t rage, weicher Weg den Jugendliehen den Zugang zu ludischem Gedankengut eröffnet. Dies wurde insbesondere au Fragen des Literaturmaterials erörtert. Die Diskussion zeigte deutlich den Mangel einer geschulten Lehrerschaft, die den besonderen Anforderungen solcher Arbeit voll entsprechen kann, und bewies von neuem das Bedürfnis nach spezieller Ausbildung von Kräften im Hinblick auf diese Jugend. Der Weg der Jugendalljah Eine Reihe von Gruppen sind schon rin fahr und länger im Lande und können bereits in verschiedenen Beziehungen Zusammenfassendes sagen. Es besteht auch ein besonderes Bedürfnis, die Erfahrung — so gering und zufallsbedingt sie auch sein mag — zusammenzufassen, da sich hierdurch Fehler in den anderen Gruppen vermeiden lassen, ztininl sich immer von neuem bestätigt, daü bestimmte Erscheinungen im I eben dieser Gruppen sich unter allen Bedingungen wiederholen. Die Spezifizitat dieser Jugendlichen ist lange Z e i t s t ä r k e r als der Rahmen, in den sie gestellt sind. Dies ist auch die reale Grundlage für das Bedürfnis und die Möglichkeit eines lebendigen Kontakts zwischen den Gruppenleitern, den „Madrichim", trotz aller Verschiedenheiten der Einordnung, wie großer Kibbu/, Kwuzali, Kinderdorf, Heim, religiöse Jugeud-Alijah usw. So war es diesmal möglich, die Fragen zu besprechen, vor die eine Gruppe im / weiten Jahre gestellt ist. Ebenso mußte dabei notwendig die Frage der Zukunft der Jugendlichen angeschnitten werden. (Ch. Rein hold, Fjn- Charod: „Das zweite Jahr in der Gruppe und deren Zukunft.") liier war das ziignmdeliigende, erfahniugsmäßige Material gering, da Ljii-Obarod, die erste Gruppe, ebenfalls erst vor dem Abschluß der zwei lahre steht, wenn auch in deren lci/icm Stadium. Fig mzeml konnte E. Rosenblüth über den Weg der Gruppe <!i> Kibbu/ Rodges berichten. Es ergibt sich, üafS in beiden Gruppen bei einem großen Teil die. Absicht bu.-.Ji:. »,wh Abl.tuS der zwei Jahre im Kibbuz. zu leben h/w. einen si v u e n S'iGinngspuukt aufzubauen. Die D^kuv.km eiürKr'.c nun die Fiage, in welchem Maße II'. ^:!u;.M.m! nach lii-r zw i i, .du igen Ausbildung in den K;U>u/:;i -u einem $vl!>-!.ri-l; ■■n Aufbau ihres Lebens Vorst. Es der wurden Ca!»'1 di Schwierigkeiten darbercitet gestill!, die der f innrvhiung s..lvher großen Gruppen in einen bestehenden Kibbu/ für ein drittes I laehsoharah-Jahr im Wege stehen, l.hcnso wurde auf die p>vcho!ogisehe Schwierigkeit hingewiesen, daß diese Jugend in der Fortsetzung ihrer Hac'hscharah in einer bestehenden kibhu/ischen Wirtschaft keine Neuci un<r ihrer I cbcnslmsis sehen kann. Andererseits wurde von den Schwierigkeiten gesprochen, vor die eine junge Gruppe auf ihrem Wege gestellt ist. Die allgemeine Auffassung scheint zu sein, daß ein drittes H a c Ii s c h a r a h jähr unier normalen Lebensbedingungen in einem bestehenden Kibbu/. durchgeführt werden soll, Wenn auch für die ersten Gruppen au einen selbständigen Weg g.d.uht werden mag. Es wurde betont, daß aus den Gruppen ein/eine jedenfalls /ur Fortsct/tng der I lacl'scharah veranlaßt werden sollen, sofern sie für die Entscheidung zu solchen viel schwierigeren Bedingungen noch nicht bereit sind. Ferner wurde die Frage nach dem Wesen der Jugendlichen selbst gestellt. Es war dies wohl einer der wenigen Das Neueste in Kürze Politik, Oaselitehaft und Kultur Amtlich wird bekanntgegeben, daß High Commissioner Sir Arthur Wauchope eine Ergänzung zum Pressegesetz erlassen wird, durch die er die Befugnis erhält, ohne vorherige Verwarnung Zeitungen zu verbieten, wenn sie falsche Nachrichten verbreiten, die geeignet sind, Erregung und Unruhen hervorzurufen. Die Kommandantur der englischen Kriegsschiffe in Haifa hat sich an die Leitung des Hafens mit der Bitte gewandt, ihr Räumlichkeiten der Hafenbehörden zur Benutzung zu ubergeben. Die arabische Zeitung „Falastin" meldet, die Regierung habe die Absicht, den Haifaer Hafen zu erweitern, um mehr Platz für die britische M i 11 e 1 m e e r f 1 o 11 e zu schaffen. Haifa solle zum Teil an Stelle von Malta treten. Auch Schiffsreparatur-Werkstat' - i werden eingerichtet. Für Reisende aus Bombay sind wegen einer Reihe von C h o 1 e r a fällen in Indien besondere Quaraiitänebeschrätikungen in Kraft gesetzt worden. Es wird berichtet, daß die Palästina-Regierung ein Darlehen von 200 OUO Pfund aus dem Verwaltungsüberschuß der Regierung für die Stadt gemeinde Jerusalem bewilligt habe. Mit Hilfe dieses Darlehens sollen öffentliche Arbeiten durchgeführt werden. Im Zentrum von J e r u s a I e m wurde ein Bauplatz für ein neues Theater und Kino gepachtet, das über KHK) Besucher fassen und mit modernsten Einrichtungen versehen werden soll. Sieben jüdische illegale Einwanderer im Jerusalemer Gefängnis sind in den Hungerstreik getreten. Während des Jahres 1935 wurden vor dem Tel- Awiwer Gericht 13 484 Zivilprozesse ausgetragen. Die entsprechende Zahl für das Jahr 1934 beträgt 8955. Die Zahl der Kriminalfälle betrug 5061. Schätzungen zufolge wächst der Prozentsatz der Prozesse rascher als die Bevölkerung der Stadt. Der Umbau des Hadassah-Hospitals in Safed, das von jetzt ab nur Lungenkranke aufnimmt, ist beendet. Das Spital enthält nach der Vergrößerung 60 Betten. Die Frauenliga für Palästina hat eine Aktion zur Aufbringung von 70 0ÜÜ Dollar eingeleitet, die zur Schaffung von Einwanderern ei men in Haifa und Tel-Awiw bestimmt sind. Sir Arthur Wauchope besuchte Mikweh Israel, wo er die dort vorgenommenen Ausgrabungen besichtigte, die unter Leitung der Archäologin Judith Krause-Marquet stehen. Prof. Adler, der Bakteriologe der Hebräischen Universität, hat sich zur genaueren Untersuchung einer eigenartigen, von Zecken übertragenen Fieberkrankheit absichtlich selbst infiziert, um den Krankhcitsablauf genau zu verfolgen. Prof. Adler ist bisher noch nicht völlig wiederhergestellt. Wirtschaft In Tel-Awiw hat eine Konferenz stattgefunden, an der Dr. Weizmann, Jizchak Grünbaum, Vertreter des Landarbeiterverbandes und der Landarbeiter in Petach Tikwah teilnahmen, um die Frage der Ausdehnung der Landarbeit in Petach Tikwah zu besprechen. Die Landarbeiter erklärten sich einverstanden, Schritte in dieser Richtung zu unternehmen. Die Palestine Land Development Company teilt mit, daß sie dieses Jahr für Stammaktien 8 ",o Dividende zahlt. Die im vorigen Sommer ausgegebenen Vorzugsaktien erhalten 6V:i °/o Dividende. Die Südafrika -Palästina Binyan Corporation verdoppelt ihr Kapital und gibt neue Aktien in Höhe von X 50 000 aus. F. G. Horwill, der vom Kolonialamt ernannte Bankprüfer für Palästina, wird seine Arbeit Ende Januar aufnehmen. Vom 16. Februar 1936 an müssen alle nach Palästina importierten Eier den Aufdruck des exportierenden Landes tragen. Die Gesamtmenge der Zitrusexporte aus Palästina bis zum 2. Januar betrug 2 794 105 Kisten, im Vergleich zu 2 0-15 122 Kisten in der gleichen Zeit des Vorjahres. In der letzten Woche wurde eine Rekordmenge von 475 000 Kisten verschickt. ernsthaften Versuche im Lande, den Typ des Einwanderers aus Deutschland zu begreifen. Ein Versuch, gemeinsam unternommen von aus Deutschland und aus dem Lande (bzw. dem europäischen Osten) stammenden, und dies auf Grund von Erfahrungen in alltäglicher Begegnung. Interessant war es festzustellen, wie vielfarbig und nicht selten einander widersprechend die Berichte waren. Während der eine zur festen l eberzeuguug gekommen ist, daß die Jugend für das Volk, für die Aufgaben der Bewegung im Lande, für deren Weg nicht zu begeistern ist, daß Ihr das Organ dafür geradezu fehlt, betonten andere — Beispiele aus dem Leben bringend — die Einsatzbereitschaft dieser Jugend. Erzählte der eine begeistert über die Fortschritte der Jugendlichen im Hebräischen, so berichtete der nächste, daß das noch nichts besage über deren Bereitschaft, in der neuen Sprache zu leben. Erzählte jemand von dem „chaluzischen" Geist der Jugend bei ihrer Ankunft, wenn sie vom „Komfort" der Einrichtungen des Kibbuz. usw. überrascht sind, da sie sich auf eine Wüstengegend mit Zelten vorbereitet hatten, so erklärte ein anderer, daß hier mehr Romantik als Chaluziuth am Werke sei. Im Schlußwort wurde darauf hingewiesen, daß man sich hier mit einein Hinweis auf allgemeine Zeiterscheinungen — man hatte in der Diskussion vom Skeptizismus der Zeit, von der Prosperity im Lande gesprochen — begnügen darf; es komme darauf an, zu erkennen, daß dieser Jugend im intensiven Assimilationsprozell in Deutschland — der auch in den letzten Jahren nicht aussetzte — der jüdische Zugang zu Fragen des Lebens verschüttet worden ist. Die verschiedenen Berichte widersprechen sich also nur scheinbar. Die neue Gruppe, noch ganz in den Begriffen der nahen und ferneren Vergangenheit lebend, bringt eben den großen Ballast der Assimilation mit sich — ohne ihn übrigens verarbeitet zu haben — und erst in allmählicher Entwicklung findet sie den Weg zu ihrer neuen Umgebung, zum Land und dessen Begriffen. Deshalb muß unser Augenmerk bei der Gestaltung des Lebens der Jugendlichen sehr auf die „Zurückführuug ms Volk'' bedacht sein. Der originelle Zugang zum hebräischen Buch, zur jüdischen Geschichte muß gefunden werden, der sowohl dem Stoff gerecht wird als auch dem Lernenden den Weg zu ihm ebnet. Vielleicht liegen gerade in dieser Situation der vollkommenen Fremdheit besondere Chancen. Ein anderer Teil der Diskussion ging um die Fragen der Zusammenarbeit zwischen dieser Jugend und der palästinensischen Jugend. Es wurde über die verschiedenen Bedingungen der Begegnung berichtet. Ueber Tcl-Chai, wo eine gemischte Gruppe unter denselben Bedingungen lebt, Ben-Schemen, in dem neben palästinensischen auch aus dem Osten stammende Jugendliche leben. Man wies auf die besonderen Schwierigkeiten hin, die einer ernsten Begegnung entgegenstehen, eine echte Verständigung im ersten iahr ausschließen und erst im zweiten Jahr Ansatzmöglicheiten zeigt. Wichtig ist hierbei allerdings die Tatsache, daß die palästinensische Jugend nicht unter denselben Bedingungen m den Kibbuzim eingeordnet sei wie die Jugendaliah-ürup. pcn. Auf diese Weise kann der Nachmittag, der in der Gestaltung des gesellschaftlichen Lebens durch Unterricht, Besprechungen aller Art, Vorbereitimg von Festen usw. ausschlaggebend ist, nicht gemeinsam verbracht werden. Darüber hinaus besteht die Frage des Kontaktes mit der Jugendbewegung im Lande, Welche lebendige Funktion kann diese erfüllen, da der Rahmen der Chewrath-Hanoar die meisten Bedürfnisse der Jugendlichen befriedigt V Neben diesen äußeren Erschwerungen wurden auch die inneren Schwierigkeiten erwähnt: der verschiedene Typus, die verschiedene Sprache im weitesten Sinne, die geringe Erfahrung und Gewandtheit der jüd. Jugend aus Deutschland. Abschließend wurde festgestellt, daß diese Jugend im Laufe der zwei Jahre doch in vielem die Brücke zur palästinensischen Jugend findet und daß sie für einen ernsten Versuch des Zusammenlebens mit dieser Schicht mindestens ebenso vorbereitet ist, wie zu einem solchen mit neuen Einwanderern etwa. Die schwierige Situation und die Aufgaben des aus Deutschland mit der Gruppe kommenden Gruppenleiters wurden angedeutet. Die Frage seiner eigenen Einordnung absorbiert einen groften Teil seiner Energien. Betont wurde das Bedürfnis nach spezieller A u s b i I du n g aus Deutschland stammender Führer, die in dieser Arbeit eine vielseitige Funktion zu erfüllen haben. Die letzte von D. U m a n s k i (Ginegar) angeschnittene Frage ging um die weitere Arbeit der Gruppenleiter-Organisation. Es wurde das Bedürfnis zum Ausdruck gehra:'tt, daß die Kommission nicht nur beratend, sondern auch verpflichtend zu den Fragen des Lernprogramms Stellung nehmen soll. Die Klärung ergab, daß es noch verfrüht wäre, Normen für den Unterricht aufzustellen, daß man hier auch den besonderen Bedingungen der jugend-Alijah wird gerecht werden müssen. Es ist andererseits sehr wahrscheinlich, daß in dem Maße, in dem Kinder in größerer Zahl in den Kibbuzim das entsprechende Alter erreichen werden, die Arbeit in einem größeren Maße durch die allgemeinen zentralen Instanzen bestimmt werden wird. Es wurde beschlossen, wie bisher halbjährlich Treffen abzuhalten, zwischendurch Seminare und Teittrcffen für Einzelfragen zu veranstalten. An Miss Szold wurde ein Glückwunschtelegramm abgeschickt. Ferner wurde über das Buch berichtet, das, von samtlichen Jugendalijah-Gruppen geschrieben, Miss Szold überreicht werden wird. Interessant für die Teilnehmer des Treffens war die Darstellung, die M. Schattner, der vor kurzem aus der Jugendalijah-Arbeit in Deutschland ausgeschieden ist, über den Umfang der Jugendaliiah und deren Organisierung, über die Bedeutung dieses Werkes in der Golah und dessen Perspektiven gab. Chanoch R e i n h o 1 d (Ejn Charod) Anglo-Palestine Bank-Aktien auf dem Londoner Markt. Die Londoner „Times" vom 2. Jan. kündigte die Gründung eines neuen Investment Trust an, dessen Investierungen sich auf Bank-Aktien beschränken. Der Name der neuen Gesellschaft ist „Trust of Bank Shares" und sie steht unter der Führung des Trust of Insurance Shares Ltd. Die Gesellschaft beschränkt sich bei ihren Investierungen aut Aktien von erstklassigen Banken des Britischen Imperiums. Die Liste von 37 Banken, deren Aktien das Portefeuille dieses Investment Trust bilden, beginnt mit der Bank ot England und schließt mit der Anglo-Palestine B a n k. Diese Tatsache kann als Symptom für das Vertrauen der Londoner City in die finanzielle Stabilität Palästinas gewertet werden. UNTERRICHT UND ERZIEHUNG LZicKers HOhere Privatsctiule IIIIIIIIIIIIIIUIIIMIIIIHIIIIIIIIIIIIIIIIIIIHIIIIIIIIIIIIIIIIIIIItlllllllllllllllllll.....Illllllllllllllilllllllllllllll für Knaban und Madchan (In gatranntan Klaaaan) BiivSohOne&arg. Kutsttlnar Str. ie, 81 «Iii Gruodichul« (Knaban und MSdchen); — VI — U 11 Nachmiltacs-Atbeilszirkel Frrmd#pr. Konvcriatton Engindsr CiatelnpUtxl.«* C~ _|]_l eMIMTMUMI, Rapid t_ n □ 11S Fl ProB«»«i An', u. Fort- 57 B»»eMM«n» (College Stud.) ■ 4 •«!*, Ecka TauenUlanatr irasiiiantr nboraner. 11 BLaroerck MM Dolmetscher schreiben I hnjll.cbtr ExprefJ-ZIrkal « 1 1 KtlMMllM tl H T Wilmersdorf Ulf | Kerzaehrlft, tuen fremdspr. MucbiMoidireiban, Bucbführ . Spraehas. Haudelll«br.rio PPMMM [oaduaetbaler Str. 12 r«l. i J 1 Um. KU, Londoner lepr, uster r.fagliaati. Schnell«rfol|,SUSPI. »••tUfferk. 074. Bar ila NO U Unterricht Utwrseiziiniien durch «taatl. jr«»rüft« Ubrario- Oieata».Belmataenerm 1. Ingllteh, franiBalaeli, DMrtHk. Auilandnutbiidunir. Ott. u. J 339 *. Aai.. Abt.,Mrintlt«ltraS< 10 Uniarrichis-Anzeigin gehören in die Jüdische Rundschau Leiterin ixt ab 15. J«nu«r in Berlin. Atukunft Berlin: Tel. J2 2401 Pautchulpreiio / Begleitung keitenloe Englisch Hoimrut. rapide. Kinder preisw. J * 0*20 %t m m ,'K>tt« Je Camajo-?^— *\ IKakM flrtMtr **!•{ f*a CAMAJO - Kanss - Broemterei * Carl Max Josephs *■* Bremen 1 Vartratar waraaa aach alagattallt $ Oanatlert rrinci >CX QXNSISCHMALZ LIESEN / HAUTFETT sovle alle GInu>arUk*I Ikfert mir beste Qaalltlt ptr Nadinahme E. BECK, BERLIN NO, Aadraaa-Ilalla, Staaa »7 AN-UND VERKAUF B8,8?.?81.8? Perser-Teppiche IIa Stoffes, Seid., TextUwarto aller Art kaolt Kaue Mai Hilak, Barlht C f llaHlimlititraa» 11 Franz. Billard ■*aB«M< Gral« aagebee. Off,«. 1312 >. d. Am.-Abt, Meiaelrastnt» 10. Bücher ■•RM Bibliotheken kauft standig Tapper, DahlmanMtr. J6Bl.ibtre«3412 kauft hSchltllhl. lev-n Kuil Kriech, Kurfüutendimm *i EAeBleibtreutlr.JI Bi»m.09Sl Parser-Teppiche u. Brüchen ^..'.r hBefcHiahL LHirBtelnw, Bl».WtB, atelBtkaitr. ta. Jt Bilm.Uta. 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