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Jüdische Rundschau · 1935-12-03 · Heft 97 (3.12.1935) · page 12

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
40 (1935)
Issue
Heft 97 (3.12.1935)
Date
1935-12-03
Page
– (sequence 12)
Language
German
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Seite 12 Jüdische Rundschau Nr. 97, 3. XII. 19» Wie gestalte ich den Schabbal? Für Schabbai, 7. Dezember Wochenabschnitt ״Waj«e“ <1. B. M., Kap. 28, 10 — 32, 3) I. Es liegt nahe, die Erzählung des Wochenabschnittes vom Traum Jaakobs zu verbinden mit dem Werk von Richard Beer-iioffmami: ״Jaäkobs Traum“. Man gehe auf die Deutung ein, die die alten Erklärer dem Traum geben. Die Leiter, die vom Himmel zur Erde reicht, ist für sie Sinnbild der Aufgabe des jüdischen Volkes: die Ideen aus dem Reiche des Himmels auf der Erde zu verwirklichen und das Tun auf der Erde auszurichten nach ewigen Ideen. Man. lese dann aus dein Drama von Richard Becr-Hoffmann die Szene vor, in der der Dichter die Aufgabe Jaakobs darstellt. Man setze sich mit der Auffassung des Dichters auseinander. Man achte auch darauf, welche Ansprüche Jaakob an das Leben stellt. Er verlangt nur ״Brot zum Essen und ein Kleid aiizu/iehen". II. Rahel und Lea sind zwei Figuren, die in ihrer Gegenüberstellung den Midrasch sehr beschäftigen. Man lese im Midrasch Rabha die bezüglichen Midraschim und versuche zu erklären, wieso gerade Rahel immer als Fürsprecherin des jüdischen Volkes auftritt (vgl. dazu Jeremias Kap. 3!, Vers 15—17). Interessante Szenen finden sich auch in dem Roman von Thomas Mann: ״Die Geschichten Jaakobs“; man suche die Rahel und Lea betreffenden Stellen heraus, lese sie teilweise auf dem Üm.׳g Schabbat vor und versuche die Quellen auf/uweisen, die Thomas Mann zur Charakterisierung dieser beiden Figuren benutzt hat, wobei möglichst immer vom Text ausztigclieri ist. III. Die Wiedergabe der Erzählung von der Geburt der Sohne Jaakobs ist ci’11 Glanz stück der Buber-Rosenzweigschen Udurset/ung. Man lese aus ihr Kap. '29, 31_ — 30, 26. Man bekommt durch diese Ucberset/ung einen tiefen Einblick in die Schönheit hebräischer Kamen, die nicht sinnlos gegeben werden, sondern ihren Ursprung haben in einem Ereignis, das mit der Gehurt des betreffenden Kindes im Zusammenhang steht. Man vvmuche bei einer Reihe von anderen jüdischen Namen den Sinn lest zustellen und den Ursprung dieses Namens im!'nach auf/u/rigen. Ais Haftarah wird aus dem Propheten Hosca Kap. 12, 13 bis 14, tu gelesen. Der Zu-ainiiieuliang mit unserem Wochenabr.chnitt wird durch eien ersten Vers hergestellt, 1. E. Der Traum zu Bethel ln der Sülm dieser Wiche beschäftigen wir uns hauptsachlich mit der 1 b/aiiliing von J .1 a k o b s t r .1 um I n Beth evl (Kap. US, 10 -22). Jaakob befindet sich auf dem Wege von seiner smljudaiseheii Heimat nach dem Zweistromland zu dar Verwandten seiner Mutter und verweilt eine Nacht an der hei- |i:;.a Statte in Bethel, wo er einen wundersamen, verheiliungsvollen Traum erlebt. Wir haben in dieser Erzählung mit der 1:!11 s t e h u n g s - g c s c h i e!11 e der von alters her b e r ü 11 m t e 11 h e i I i - gen S t ä i t e z u B e t h e I zu tun. Hier, betont die Geschichte, hat sich Gott einst dem Lr/.vater Jaakob offenbart, und daher hat der Ort seine Weihe erlangt. - Der antike Mensch sieht in der Kultstätte den Ort, wo Gott wohnt, wo er Gott suchen und finden Kami. Hier, i!1 Bethel, erzählte man sich, steht die Himmelsleiter, auf der die himmlischen Boten auf und ab gehen, hier ist der Wohnsitz Gottes und das Tor des Himmels. — Unsere Erzählung will uns auch den Eindruck vermitteln, daß Gott nicht nur im Himmel wohnt, sondern daß seine Stätte auch auf Erden ist, wo der ״Mensch seine Nähe erleben kann. Unser heutiges Gespräch wendet sich der Geschichte Bethels zu. Wir fragen uns: Was wissen wir aus der geschiehtliehen Zeit über Bethel? Welche ältesten geschichtlichen Heberlieferungeil "lieiren uns über Bethel vor? Wann wurde etwa Bethel zur zeniralen Kultstatte erhoben? - Wir ziehen einige geschichtliche Duellen heran und besprechen sie eingehend. Vor allem das Buch Richter 2a, 18 und 26 ff. Hier kommt das kriegführende Volk nach Bethel, und sie ״befragen Gott“, wer von ihnen zuerst zum Kample mit den Benjaininiten ausrücken soll. Hier werden auch nach dem Kampfe Opfer vor Gott dargebracht. Auch in I. Sam. 10, 3 wird Bethel als heilige Stätte < lottcerwähnt. Zentrale Heilt utiing gewinnt erst Bethel nach der erio'ch'11 13 rieh-.« p a 1111 n g unier Jerobcam 1• In Bethel wird ein R r i e h - t e nt p e 1 für da•״ Nordreich errichtet und somit auch die kubische l.otddsung des Nordreiches von E nt-uilem voil/o;׳en. Mut vei gleiche lucr/u 1. Kon. 12, 2gff. Es ließen sich hier auch die ge-chtchthchcii Lrcignis-e der Zeit anschlichtem! In-spi ׳. , heil und die Voi aussei/un gen, die zur Reichsspähu!1 geführt Italien, erwähnen. י״■ Man ziehe noch die prophrlisi ium Answinen und ihre Bekämpfung der Kultst.'ittc in B׳ thel etwa ln t Arnos 4, 4; 7, 13; I losen 16, 5 u. a. heran. Vom traurigen faule des i Icilia Uint-, in Bethel unter Josta lese matt im II. I'tiche der Könige '23, 15 ff. nach, Als nim-nehv jaakob na.h dein 1 raumhilde aufwaeht, nimmt er den Stein, den er sieb zu 1 iäupten gelegt: hatte, stellt ihn als M.!;stein auf und picht t )ei oben darauf. — Dieser durch die 1 »toiaibarttin; Gottes und die Handlung Jaakobs geheiligte Stt in ‘., heim daeigentliche Heiligtum in Bethel gewesen zu sein. 1 H 1 artige Steine t relirurngen begegnen uns bei fast allen Völkern des I trnaits w ie de. Abendlandes. Man vergegenwärtige sich die Bedeutmig der heiligen Steine, die bei den Griechen seit uralter Zeit heimisch waren, der Kaaba in Mekka bei den Arabern, der ( )heii-ken hei den Aegyptern usw. Auf einer niedrigoren Kultur- und Rcligions-Uife .sah man in den Steinen den Wohnsitz der (ioUhcit, und wem! man diese Steine gesalbt oder mit Gd bestrichen hat, so wollte man damit dem im Steine wohnenden Gotte eine Speisung verabreichen, ln Israel ging unter den! I inihili der Prophetie diese ursprüngii h״ Vorstellung gänzlich verloren, und man sah zu einer späteren Zeit in diesem Stein die Erinnerung, das Symbol einer einstigen göttlichen Offenbar urig. Nach der Deberlief mini; befand sich auch im Tempel zu Jerusalem ein Stein, den man mit אבן שתיה,den Grundtclsen bezeichnet hat. Auf diesem Stein soll einst, nach jüdischer Ansicht, die Welt gegründet worden sein (vgl. Tosifta Joma '!). . Die Omar-Moschee heißt noch heute daher der ״Feist-miom“ und ist neben Mekka der heiligste Ort der mohammedani-clien Welt. Wir unterhalten uns noch anschließend über den sinnreichen Midrasch (u. a. jalkut Schimoni 28, 121), der den Sinn der Leiter und der auf- und absteigenden Engel dahingehend deutet: ״Gott lii fi (aakob schatten und er sali, daß der Herrscher Babels siebzig Stufen Imiaidging und wieder abstieg, der Herrscher Me- Wir vorn Bachad Erster Bildbericht vom Schaffen des religi- 1 äsen Ckaluabundes Brit Chaluaim Datiim Thema der Kundgebung: SCHICKSAL UND WEG der gesetzestreuen Juden Deutschlands Dienstag, 3. Dezember 1935 HAMBURG C/mvenlearUn. FuhUnuHet«. 20.15 Uhr RaM>. Dt. M. StmcmsoJm-Bresiau Scmnaherui, 7• Dezember 1935 KÖLN Großer Saal der Rheinland-Loge. CäcilUnstr. 18*22, 2015 (ihr, Kahbtner Dt. E. BeiJunHü-Bwlin Sonntag, 8. Dezember 1935 DÜSSELDÖHF■ G<rn1Hnd«Hatuf Grafen Wrßtpr A 11**78.!6.30 und 20.30 t/hr, RabMner Dr E. BerkotHb׳■Berlin. HAMBURG: Palast Hotel, 2030 Uhr, Abschiedsabend für Herrn Alexander A<1Ut ßrrli־n, Redner: A, Adler, über ..Auswanderung oder AUjah?“, ohne BOrJhrricht, NÜRNBERG; Turnhalle dev Israel* VoUmthuL*. Obere KanaWr, 2% 20.15. Rabb, Dr. Alexander Alhnonn, Berlin. Sonntag, 15• Desember 1935 WIESBADEN Crmeindtham. MicJuUbwg 28, 20.15 Uhr. Rabbiner Isi Broch, Berlin Dienstag, 17. Dezember 1935 MAGDEBURG; Log«. 20.15 Ukr. Frau Dr. Citlj Zimte- Hamburg. Unabhängige Misrachi - Landesorganisation Deutschlands diens stieg zweiundfünfzig Stufen hinauf und ging wieder hinunter, der der Griechen’stieg hinauf hundertachtzig Stufen und kam wieder herunter, aber der Herrscher Edoms stieg immer höher und sein Aufstieg nahm kein Ende. Da erschrak unser Vater Jaakob sehr und sprach: Soll das etwa heißen, daß dieser nie herabsteigen wird? Da sprach zu ihm der Herr, gebenedeiet sei Er: Nicht fürchte dich und erschrecke Israel! Wenn du ili.1 sogar neben mir sitzen siehst, wisse, ich lasse ihn von dort, von dieser Höhe wieder herabsteigen.“ — Gott ließ demnach unserem Erzvater jaakob den Verlauf aller künftigen Galuth itn Traumbild schauen. Er zeigte ihm symbolisch die Dauer und den Ablauf der Galuth in Babel, der der Meder und Griechen und nur die letzte Galuth, die Galuth Edom, das identisch ist mit Rom und mit den Rom nachfolgenden Völkern, wollte kein Ende nehmen. Diese Galuth dauert auch die längste Zeit. Gott verhieß aber Jaakob, daß auch die Galuth Edom ihr Ende haben wird und daß auf die Zeit der schweren Prüfung und der Not eine Zeit der Tröstung und der Erlösung folgen wird. J. M. Kartelltag des KJV Wir erhalten folgenden Bericht: Am I. Dezember fand in Berlin unter starker Beteiligung, auch aus dem Reich, der fünfzehnte Kartelltag des Karteils jüdischer Verbindungen statt, dem am Sonn• abend ein Begrüßungsabend voranging. Nach einer Eröffnungsansprache von Amtsgerichts rat i. R. Kurt Tuchler, der Vertreter aller zionistischen Verbände und Institutionen begrüßen konnte, gab Dr. Egon Rosenberg einen Heberblick über die Bedeutung der Akademikerschaft für die Entwicklung der zionistischen Bewegung. Anschließend wurde der Filmstreifen vom Lu/erner Zionistenkongreß und ein neuer Palästina-Film des KKL. vorgeführt. Der eigentliche Kartelltag wurde durch einen ausführliehen Rechenschaftsbericht eingeleitct, den für das abtretende Präsidium Kurt Tuchler erstattete, der eingangs auf die besonderen Verdienste des bisherigen Kartcllpräsidenten, Dr. Salli Hirsch, hinwics. Der Referent zeigte die starke zahlenmäßige Veränderung 1m Bestände des KJV,, die darin ihren Ausdruck findet, daß heute nur noch etwa ein Drittel des alten Bestandes des Kartells in Deutschland wohnt. Nach einem Ueberblick über die verschiedenen Gebiete der Kartcllarbeit forderte Tuchler eine erhöhte Einsatzbereitschaft jedes KJVers für die zionistische Sache. So wie heute schon an den Arbeiten aller leitenden Gremien des deutschen Judentums Bundesbrüder des KJV. in hervorragendem Maße beteiligt sind, müsse jeder Einzelne die ihm übertragenen zionistischen Pflichten mit doppelter Energie erfüllen. Anschließend gab Rechtsanwalt Benno Cohn einen Ueberblick über die zionistische Arbeit in Deutschland und zeigte ihre Schwierigkeiten, aber auch ihre Erfolge. In der Generaldebatte, die durch Rechtsanwalt Dr. Martin E x i n e r eingeleitet wurde, sprach u. a. auch der Vorsitzende der Zionistischen Vereinigung für Deutschland, Dr. Moses. Zum Präsiden für das kommende Kartelljahr wurde einstimmig unter starkem Beifall Kurt Tuchler gewählt. Dem Präsidium gehören ferner an Rechtsanwalt Walter Katschke, Georg Hirsch, Dr. Conrad Kaiser, Dr. Hans Klee, Maurice Hirschfeld und Dr. Ernst G o 11 h e I f. Die Zionistische Föderation in Belgien sucht einen Generalsekretär für Leitung und Organisation der Propaganda und Mitgliederwerbung. In Frage kommen nur Bewerber mit längerer zionistischer Praxis, organisatorischen und rednertschen Fähigkeiten und Beherrschung einer der Landes• sprachen. Bewerbungen sind zu richten an die: F€d£ration Sioniste de Belgique, 2, Rue Gretry, Anvers. ״Die Vier vom Klnereth“ (die Jugendschriften des Merkas Lanoar In deutscher Uebersetzung). In diesen Tagen erscheinen im Verlag Kedein die hebräischen Jugenderzählungen des ״Merkas Xanoar“ in der deutschen Uenersetzung von Jaakow Simon. Das Buch enthält eine Reihe Er- Zahlungen aus dem Leben der palästinensischen Kinder. Es hat einen Umfang von ungefähr 100 Seiten und enthält eine Reihe hübscher Zeichnungen. Es kostet RM. 2,40. Ankündigungen aus dem Reich Bredaai Zionistische Vereinigung, Am 4.* Dezember, 20.30 Uhr, im Paläst Ina-Büro, Gartenstr. 25, 2, Schulungsabend. Dr. Willy Cohn: Wirtschaft *geschickte der Juden itn •Mittelalter, 2. Teil. — Düsse), dort: W ir vom Bachad, Bildbericht vom Schaffen des religiösen Clialuzbundcs Brith Chaluzim Datiim. Am 8. Dezemticr, Gemeinde, haus (Loge), Grafenberger Allee 70. 18.30 und 20.30 Uhr, Rabh. Dr. E. Rerkovits» Berlin. — Frankfurt am Main: Samson-Raphael- Iihsch-Schule, Die Anmeldung w ird in der Zeit vom 9. bis 13. Dez.,!wischen 11—12 Uhr, im Sekretariat cntgogeiigenomtnen. Geburts. schein und Impfschein ist mitzubringen. —- Gesellsthaft für jüdische Volksbildung e. V. Am 9. Dezember: Ludwig Hardt, Rezitationen (Heine, Kafka, Schalem Alechem), 20.30 Uhr, im ilürsaal, Unter, lindau 21, — Am 18. Dezember: Vortrag von Amtsrichter i. R. Dr, Eduard Schreiber: ״Emil Franzos, der Mann und sein Werk“. 20.30 l hr im llörsaal, Unterlindau 21. — Am 23. Dezernlrer: Chanukka(!- Feier. Religiöse Ansprache, Lichtcranzündcn, Ge-ang, Rezitationen: Ilse Scligmann - Ziegellaub. — Hamburg: Wir vom Bachad, Bild, bericht vom Schaffen des religiösen Clialtizbumics Brith Chaluzim Datiim. Am 3. Dezember, Convent garten, Fulilcntwicte. 20.15 Uhr, Rabbiner Dr. M. Simonsohn, Breslau. Am 8. Dezember, Palast. Hotel, 20.30 Uhr, Abschiedsabend für Alexander Adler, Berlin, Red. ner: A. Adler über: ״Auswanderung oder Alijah?“ — Am 8, Dezember findet die Cründungsvcrsainmlung der Selbsthilfe, gruppe jüdischer Körperbehinderter, Ortsgruppe Hamburg-Altona״ Wandsbek, statt. Es spricht der Vorsitzende der Selbsthilfegruppe für Xordwcst-Dcutschland: Kurt Lypold, Emden (Ostfriesland), übet: ״Unsere zukünftige Arbeit“. Die Versammlung findet: im Jüdischen Gemeindehaus, Hamburg, Johnsailee 54, statt. — jüdischer Kultur• bund Rhein-Ruhr 1 Symphoniekonzcrt, ausgeführt vom Orchester des Jüdischen Kulturbundes Rhein-Main, Frankfurt: Köln: 5. Dezember, 20.15 Uhr, Synagoge. Essen; 7. Dezember, 20.30 Uhr, Jugendheim. Krefeld: 8. Dezember, 20.30 Uhr, Synagoge. Aachen: 9. Dezember, 20.30 Uhr, Synagoge. Dortmund: 10, Dezember, 20.30 Uhr, Synagoge. — Theater: ״Komödie der Irrungen“, Lustspiel von Shake, speare. Duisburg: 4. und 5. Dezember, 20.30 Ultr, Theodor-Lauter. Haus. — Köln: Wir vom Bachad, Bildbericht vom Schaffen des religiösen Clialuzbundcs Brith Chaluzim Datiim. Am 7. Dezember im großen Saal der Rheinlandloge, Ciirilienstr. 18-22, 20.15 Uhr, Rabbiner Dr. E. Berkovits, Berlin, — Magdeburg: Wir vom Bachad, Bildbericht vom Schaffen des religiösen Chaluzbuntle» Brith Chaluzim Ibiiim. Am 17. Dezember, Loge, 20.15 Uhr, Frau Dr. Tillv Zuntz, Hamburg. — Mainz: Zinnia w-110 < >11־ -gruppe und Sportklub ״Hakonb“. Der Cenerjlsikt. d. 1). Makkabikrei-cs L. Gold׳chmid! spricht am 5. Dezember, abends 20.30 Uhr. im Gemeindesaal, 11 indenburg. Straße 44, über: ״Entscheidung zum Volk, Der Weg des Juden!“ — Mannheim: Am 3., 5. und 8. Dezember: Ludwig Hardt rezitiert im Kulturbund. — Schulungskurs!» der ZOG. ״Aktuelle Palästinafragen“, am 5. Dezember, 3. Abend: ״Die palästinensische Schule“. Referent; Baruch Eisenstadt (Tel Jos*el), August-I.amey. Loge. Jeden Samstag Abend 21 Uhr im Zion. Büro Chug I'vri. — München: Am 4. Dezember, 20.30 Ulu, im Sitzungssaal der Gemcinde: Dr. Rceha Freier spricht über: ״Jugend-Alijah — ihr Wer. den und ihre Arbeit“. Am 7. Dezember, 20.15 Uhr, im Saal der Rhca-Glus-Schule: Kundgebung ״Palästina im Aufbau“: 1. Dr. Hans Capcll spricht über: Ergebnisse einer Palä-tiiia-Roise im Herbst 1935, 2. Erstaufführung eines neuen i'aUi-tiim-äehmaliilms von Dr. Nachum Gidal und der Kwuzah Giwath Brenner. — Nürnberg: Wir vom Bachad, Bildbericht vom Schaffen des religiösen Clialuzbundcs Brith Chaluzim Datiim. Am 8. Dezember, Turnhalle der Israel. Volksschule, Obere Kanalstr. 25, 20.15 Uhr, Rabbiner Dr. Alexander Altmann, Berlin. — Offenbach: Am 7. Dezember rezitiert Ludwig Hardt im Kulturbund. — Wiesbaden: Wir vom ISacluul, Bildbericht vom Schaffen des religiösen Clialuzbundcs Brith Chaluzim Datiim. Am 15. Dezember, Gemeindehaus, Michclsbcrg 28. 20.15 Uhr, Rabb, Isi Broch, Berlin, — Worms: Am 4. Dezember rezitiert Ludwig Hardt im Kulturbund. Juden und Jüdisches im Rundfunk Dienstag, 3. Dezember: Bratislava (299), 20.30: J. Segal-Rostnbach singt ostjüdisclie Volkslieder. — Paris P.T.T. (432), 20.38: Saint-Sacns: Samson und Dalila. —• liilver. sum (1875), 23.15: U. a. Goldmark. — Luxemburg (1304), 22.05: Schallplatte!), Ilronislaw lluberman. Mittwoch, 4. Dezember: Prag (470). 11-05: U. a, Mendelssohn. — Warschau (1345), 12.30: U. a. Rubin:,!ein. — Bukarest (365), 20.10: U. a. Achron. — Warschau (1345). 21: l'. a. Rondo über ein Thema aus Mcyerbccrs ״Robert der Teufel'1. Donnerstag, 5. Dezember: Budapest I (550), 12.05: U. a. Händel: ״Esther“. — Wien (507), 14: Schallplatte!!, Uronislaw Huberman: 17.30: U. a. Händel: ״Der 'Mcssia-“. — Monte Gcncri (255), 20: U. a. Bloeli. — Brüssel (franz.. 484). 21: U. a. Mendelssohn. — Laibach (569), 22.15: U. a. Mo-zkow.-ki. — Luxembürg (1304), 22.40: Arien aus ״Die Afrikanern!“, von •Meycrbcer, Freitag, 6. Dezember: Warschau (1345), 12.40: U. a. Moszkowski. — Luxemburg (1304), 13.30: U. a. Mendelssohn; 20.20: U. a. Goldmark. Sonnabend, 7. Dezember: Prag (470), 12.35: U. a. Moszkowski; 20.30: Sinfonie Nr. 3 (4-Mull, von Mehlet״, -— Mittel-Fngl.ind (296), 20.30: ,.Der Mio-iah', von Händel. — Luxemburg (1304), 21.10: U. a. Ruliinstein. — BiiU-el (11iu1i-ci:, 322), 21.30: Hotspiel: Die Arche Noahs. — Nord-England (449), 21.50: U. a. Mendelssohn. Sonntag, 8. Dezember! Beromünster (540): ״Die Stimme Victor Hugos“, Hörspiel von Hans Arno Joachim (im Rahmen des kontradiktorischen Zyklus ״Streitbarer Geist"). Die Rulle Victor Hugos wird Prof. Carl Ebcrt, die Rolle RochclorU der Autor sprechen. ANTWORTEN DER REDAKTION An mehrere Einsender. Wir glauben, es erübrigt sich, jetzt noch Ihre bestätigenden Zuschriften zu dem von uns schon ausführlich behandelten Thema der Attswanderungsnot ab/udrucken. Es gibt sicherlich noch eine große Zahl von verschiedenartigen Ein/elfällen, die man anführen könnte, doch glauben wir, daß es dieser zusätzlichen Beweise nicht mehr bedarf, lim die ausweglose Lage vieler auswanderungsbedürftiger Juden in Deutschland darzulegcn. Dr. Drucker, Berlin. Die Zuneigung Goethes zu Felix Mcndelssohn-Bartholdy ist bekannt, und wir haben bei früheren Gelegenheiten in der ״Jüdischen Rundschau“ bereits darauf hingewiesen. ״Eine Berliner Studentin“, Wir bitten Sie, uns Ihre Adresse mitzuteilen, damit wir auf Ihre Zuschrift eingehen können. Timmermans, Antwerpen. Aerztliche Ratschläge können wir leider nicht erteilen und empfehlen Ihnen, sich an einen Spczialarzt an Ihrem Wohnsitz zu wenden. Margraf & Co., Juwelen - Gold - Silber O. M. B. H. RUF: SAMMELNUMMER AS FLORA •••1 Die schönsten Geschenkartikel in reichster Auswahl / Auch Ankauf UNTER DEN LINDEN 6 laoen im hotkl swistol / TAU ENTZIEN STR. 18a ick■ nOnnbkrsir •tu. / KANONIER STR. 9 ENGROSABTEILUNG i

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