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Jüdische Rundschau · 1935-11-29 · Heft 96 (29.11.1935) · page 16

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
40 (1935)
Issue
Heft 96 (29.11.1935)
Date
1935-11-29
Page
– (sequence 16)
Language
German
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S.n» 1a JÜDISCHE RUNDSCHAU Nt. 96, 29, X'. 1935 Paläsima.iini Berlin OCR 9IWIIH AftlNOV FOR PAUITlNI W 15! Mcinekcstr. 10. Telephon: J 1, Bismarck 7165/70. Erleichterung für ״Kapitalisten“־Kategorie Mit Rücksicht auf die besonders schwierige Lage, die sich für die Einwanderer nach Kategorie A 1 der palfistinensirdien Eir.v. ßnderungsbestlmmungcn — Kapitalistcnzertlfi- Rate — aus der langen Wartezeit ergibt, Ist die Britische Paßstelle Berlin In dringenden Einzel fällen bereit, die Erteilung der Einwanderungserlaubnis In Erwägung zu ziehen, auch wenn der volle Betrag des Vorzeigegeldes noch nicht seitens der Reichsbank zur Verfügung stellt. Voraussetzung hierfür ist, daß der Antrag des Betreffenden bei der Reichsbank unter einer Kummer vorgemerkt ist, die wohl demnächst zur Zuteilung gelangen würde. Ferner ist ein Nachweis erforderllch, daß der Antrag:,*:Her in Palästina unter keinen Umständen der Oeffcntiichkeit zur Last fallen wird, und seine Bereitschaft, die Einwanderung bis spätestens zum 31. März 1936 durchzuführen. Sprechstunden Der ständig zunehmende Andrang während der Sprechstunden des Palästina-Amtes macht es notwendig, folgenden Hinweis zu wiederholen: Die Sprechstunden der Abteilungen ״Allgemeine Beratung“, ״H a n d w e r k e r - A I i j a h“ und ״Passage" finden von Montag bis Freitag vormittags von 9>/ע bis 12 Uhr statt. Die Zertifikats» bteilunß hält Sprechstunden jeden Montai׳, Mittwoch und Donnerstag, vormittags von 9<f'< bis 12 Uhr, ab. Die Abteil und ״IV irtschaftsberatung“ und die Juristische Abteilung empfangen ausschließlich nur nach vorheriger r " :;her oder schriftlicher, vom Sekretariat der betr. Abteilung bestätigter Anmeldung. Nachrn’Cags wird keine Sprechstunde abgehalten. Alisnahmen können auch bei auswärtigen Besuchern nicht gemacht werden, es sei denn, daß eine besondere, bestätigte Vereinbarung erfolgt Ist. Schrift!' t!cn Anfragen ist erstmalig ein Unkostenbellrag von 1 RM. be'zufügen. Durch Telephon können sachliche Auskünfte nicht erteüt werden■ Bei Anfragen jeder Art ist, zur Vermeidung von Verzi’10en׳n׳'cn. das Akten 1 eichen der Abteilung, das Diktatzeichen des Sachbearbeiters, der Betreif und das Datum der letzten Vorkorrespondenz anzugeben. Nur wenn die vorstehenden Hinweise sorgfältig beachtet werden, kann eine reibungslose Abwicklung des Ge- »chäftsganges gewährleistet werden. Info mationsdienst für Steuer- und Devisen - Recht Auf Grund verschiedener Airregui gc;1 aus interessierten Kreisen beabsichtigt das Pa bistina-Ain. iSerlin, einen tautenden Informationsdienst fiir Rechtsanwälte, Treuhänder Und Berater, die sich beruflich mit der Beratung für Palästina- Wanderung befassen, einzurichten. Der Informationsdienst soll in der Form erfolgen, daß durch besondere Rundschreiben unserer juristischen Abteilung alle Neuerungen aut diesem Sachgebiet bekannfgegeben werden Darüber hinaus können die Teilnehmer etwa auftauchende Zweifelsfragen im Wege der Einzelkorrcspondcnz weiter verfolgen. Um den Umfang des Interessentenkreises festzustcileu, bitten wir um vorläufig unverbindliche Meldungen an die ü r g a 11 i s a t i o n s - A b t e i I u!1 g des Palästina- Amt c s. Wir werden dann den Interessenten weitere Nachricht zukominen lasset!. Im 5. Heft der Zeitschrift ״Jüdische Wohlfahrtspflege und Sozialpolitik“ ist der einleitende Artikel der Jüdischen Winterhilfe gewidmet, ihnen l 'eberbiiek über Entwicklung und Stand der .וnierikanbehrn Fiirsorgcarhcit gibt Prof. I)r. M, I. Karpf in seinem Autsat/ ,.Die Fürsorge für den 1׳ iii/clfall in Amerika'*. Der Artikel ,,Die Kieingemcindc“ von l)r. Siegfried tז c k o weist auf die sozialen Aufgaben hin, die hier n! leisten sind. Den Problemen der Jugendfür-orge sind die Beiträge von f)r. Georg l.ubiiiski ״Das neunte Schuljahr“ und von Dr. Grete K i t z i 11 g e r ״Jugend-Alijali" gewidmet. I)c. b'iit/ N o a c k, Jerusalem, schildert in seinem Aufsatz ״Aktuelle Fragen des GesundheiisweH'iis in Palästina" die hygienischen Verhältnisse des Landes um! de ח Aufbau des < iesiindlicitssvcsens. Die Zeitschnft ist zu iK'/iehen durch die Zcntralwnhlfahrfsstelic der Juden in Deutschland, Bei liu-Gharlottenburg, Kantstr. 15f. In dem von der jüdischen Gemeinde (iir ihre Schulen veranstalteten Wetthcw erb um den Entwurf des Titelblattes einer l.eist ti 11 ״ s n r k 11 11 d e für L e i 1! e s ii b 11 n ß e n hat die Mittelschule der ju tischen Gemeinde die ausgeset/ten vier Preise erhalten. Die Seimhenwiitung der (jemeincle hat den Siegern im Wettbewerb als!,reise wertvolle Biicher über- Jubiläums-Kundgebung au* Anlaß des 15jährigen Bestehen! des Keren Hajessod mit einen! Referat von Dr. Michael Traub Konstruktive Selbsthilfe und die Ansirrffung von Juden aus Deutschland in Palästina Musikalische Umrahmungen KÖNIGSBERG /Preußen) Mittwoch, 4. Dezember, pünktlich 20,30 Uhr in der Neuen Synagoge, Lindenstraß« Das Präsidium des Keren Hajessod Aus dem Reich Von unnrin Berichterstattern Bamberg. Am 11. November hielt in der ZUG. Herbert Esrhwrge ein Referat über Sport in En* Israel, mit Lichtbildern. Martha Ehrlich rezitierte Gedichte von Ben ClKwin und Irma Singer. Fritz Stein leitete die Versammlung uml rief zu intensiver Mitarbeit aut. Bingen, Dr. Hans Pomeranz (Frankfurt) hielt im Lehrhaus den KrOffnungsvortrag über den XIX. Kongreß — Bilanz und Prognose — der mit großem Beifall aufgenommen wurde. Mayen. Lehrer Albert Lery ist am 1. Dezember 25 Jahre in der Gemeinde als Lehrer und Prediger tätig. Ankündigungen Breslaus Auffühning de י Tonfilme ,,Land der Verheißung“ am Sonntag, 1. Dezember, 11.15 I hr vorm., Taueiiteicntheaier, Tauefitaicnplatz 11. Ansprache: Dr. \Valter Lux, Bre-slau. — Zion. Vereinigung. 4. Dez., 20.30 Uhr, Gaiteji-tr. 25. Zweiter Schulungsabend, Dr. Willy Cohn: \VirUehafuge-d1id1u; der jaden im Mittelalter. II, Teil. — Wizo- Am 2. Dez. sprü ht Trudi Cuhn über: ״Lebendiges Judentum im dichterischen bäiailcn“. I ierta haclus liest aus Zuckcniiarm, Strauß, jBiaÜk. ״■— A!i>el! :,gemeinsduift: ״Geschichte des Zionismus“* am 3. Dez., 16.30 Uhr, bei Kober. Wulilstr, 18. -- Düsseldorf: Bachad 8, Dez. Gemeindehaus, Grafenhergcr Allee 78, 16.30 und 20.30 Uhr, Rabb. Dr. E. Burkovlis, Berlin. ■״* Görlitz: Aufiiihrung des Tonfilms ,,!.and der Verheißung*‘,• am Sonntag, 1. Dez.. 17 Uhr, in der Synagoge, Ottu־Müller-S!r. 3. — Hamburg: Jü< lUcher Kulturbund. Dezember-Veranstaltun״ru: Am 9.! )czember: Konzert des ,,Hamburger TcinpelcJior*“ (Leitung: Georg de Haas). Solistin: Susanne Stein. ■— Am 12. Dezember: .,Kleinkunst-Abend'1; Juse£ l’Iaut als Gast. — Am 15. Dezember: ,.('I1anukkah.Mes.vc des Jüdischon KuiulhaudwcrW*. — Am 25. und 26. Dezember: Muk Wächtert ,,Künstlerische 1 landpuppcnspivle jüdischer Schauspieler*‘. — Am 28., 29. und 30. Dezember; ״Komödie der Irrungen‘‘ (Regie: Hans Buxbaum). — Bachad. 3־. Dez. Gonvcntgarten. i'uhlcntwictc, 20.15 Uhr, Kahb. Dr. M. Sim״ni>uhn, HrcsLiu. ־—־ Aufführung des Ton* filins ״Land der Verheißung“, am Sonntag, 1. Dez., 11.30 Uhr vorm., Passage-Theater, Mtmekehejg.str. 17. — Karlsruhe? Am 30. Nor., 20.30 Uhr, Lvlnhaus-Saal ll. Mhglivdei v.י -anindung der Zum. Ortsgtuppe. — Wizo. Zusammenkunft am 4. IV/.. 10 Uhr, im Siiibingcr. —-־ Köln! ZUG. Am 4. Dezember, 20.30 Uhr, Mitglieder- Versammlung. Georg Gutluiuum spricht iibur ,.Die Aufnai1:m*1:il1ig• keil Palästinas“. — Am 5. Dezumlxjr, 20.45 Uhr: Arbeitskreis. Df. Fritz ikenberg spiieht über ,.Die Auswirkungen des Aufbauwerks in I'aLisUiiii auf die arahi suite Wirtschafrk Am 7. Dezember, 20.45 Uhr: Opcg Schabbat mit Rabb. Dr. Philipp, Wuppertal-Liberfeld. — Sämtliche ZusankHictiktintic im Heim. Güciliunstr. 1811 22־, Am 7, Dezember IjacLdd, Rheinlandhige. Ciiciliensir. 18-22, 20.15 Uhr, Rabbiner Dr. E. IVrküvits, Berlin. — Konstanz: ZOG. Am 1. Dezember, Dr. Kurt Lieht, Mannheim: ״Palasiina 1935“. — Lübeck: Ikichad am 2. Dezember. Drachtisehes Heim, St.-Annen- Straße, Beginn 20.15 Uhr, Rabbiner Dr. M. Shnonsohu, BresLau.—■ Mannheims Am 30. Novnmihcr, Bachad, August-Lamcy-Logc, C 4, 12, 20.1S Uhr, Redner: .Rabbiner Dr. Lauer, Mannheim, Rabbiner Dr. Hofiuiann, Frankfurt um Main. — Am 1. Dezember. August- Lamey-Fngr, C 4, 12. 20 Uhr, Wiederholung: Rabbiner I>r. A. Roth, Mannheim, Arieli L. Händler, Frankfurt am Main. — Pforzheim: Am 30. Nuvembcr, 20.30 Uhr, im Gemeindehaus, Gründlings- Versammlung der ZOG., Referat: Dr. I.icht, Mannheim: ״Die zionistische Bewegung im deutschen Judentum — Situation und Aufgabe“. —־ Wiesbadens Am 15. Dezember Bachad, Gemeindehaus, Miehelsberg 28, 20.15 Uhr, Rabbiner lsi ISioeh, Berlin. Familien - Nachrichten Herr‘ Ärfl^lä Ab r »halft. Trier, Njfbär. 86, begeht am 2. Deternher den 90. Geburtstag. Herr Abraham Herr mann uml Frau Clara, geb. Falkenstein. Regenwalde, begehen am 1. Dezember die goldene Hochzeit. Herr Benno Woilheirn, Ostrowo, beging am 28. November den 70. Geburtstag. Bar Mizwah -Termine Am 30. ,November — 4. Kä-Iew: Joachim Komet, Sohn von Chaim Komet, Heine (Westfalen), Overweg 4. Arbeitstagung der Jüdischen Darlehnskassen. Am 24.Noveniber fand in Berlin die erste Arbeitstagung der jüdischen Darlchnskassen in Deutschland unter dem Vorsitz von ()tfo Eskeles statt. Die Tagung galt allen Fragen der jüdischen Krcdithilfe und dem Austausch von Erfahrungen aus der Darlehnskassenpraxis. Nach einleitenden Bemerkungen über die Bedeutung der Kreditliilfe von Dr. Hirsch für die Reichsvertretung, von Justizrat Dr. Blau für die American Joint Reconstruction Foundation und von Dr. Alfred Klee für den Preußischen Landesvcrband und den Vorstand der Jüdischen Gemeinde Berlin erstattete der Geschäftsführer der Zentralstelle, Dr. Paul Eppstein, einen Arbeitsbericht, in dem die Gegenwart saufgaben der jüdischen Kreditliilfe behandelt und der Stand des jüdischen Darlehnskasscnwcscns in Deutschland (mit 35 Orts- und 24 Bezirksdarlehriükasscn und einem bilanzierten Gesamtkapital von 1121000 RM.) dargestcllt wurde. S. Ad- 1 e r - R u d e 1 wies aut das Verdienst und die Erfahrungen der American Joint Reconstruction Foundation beim Aufbau der jüdischen Dariehiiskassen in Ost- und Südost-Europa hin. Der Gründer der jüdischen Darlciinskasse Berlin, Wilhelm Marcus, unterstrich die sozialen Aufgaben der jüdischen Kreditliilfe־. Dr. Weißenberg (Breslau) behandelte den Zusammenhang zwischen Kredithilfe und Wirtschaftsberatung an Hand der in Breslau gesammelten Erfahrungen. Dr. Weismann (Karlsruhe) entwickelte Aufgaben und Probleme der Ortsdarlelinskassen im Zusammenhang mit der wirtschaftlichen Struktur der jüdischen Bevölkerung und die sich daraus ergehenden Folgerungen fiir den wirtschaftlichen Verwendungszweck der Kredite, deren Laufzeit, Sicherung und deren Rückzahlungen. Ludwig Roscuthal (Schneidemühl) gab ein Bild von’den Aufgaben der Bczirksdarlehnskasscn, uie innerhalb eines größeren Gebietes besonders die Mitglieder von Kieingcmeinden wirtschaftlich zu beraten und im Wege der Kredithilfe zu unterstützen haben. Der Revisor der Zentralstelle, Dr. Ludwig Batzner, behandelte in seinem Schlußreferat die Ergebnisse uml Erfahrungen bei den Instruktionen und Revisionen der Kassen. Um die Zusammeiiarbeit der Zentralstelle mit den einzelnen Kassen enger zu gestalten, wurde ein Beirat der Zentralstelle gebildet, dem folgende Persönlichkeiten angeboren: Dr. Augapfci (Insterburg), Elkan (Düsseldorf), Fiiehrriann (Chemnitz), Dr. Gumhel (Stuttgart), (iuttmann (Bcuthcn), Haymann (Aliineben), Jacob (Schneidemühl), Dr. Kat/enstein (Bielefeld), Katzenstein (Leipzig), Lachs (Breslau), Offenburg (Hamburg), Dr. Rosenberg (Ludwigshafen a. Rh.), Schacfer (Magdeburg), Dr. Weißmann (Karlsruhe). Wir vom Bachad Enter Bild bericht eon Schaffen, de» religi* Uten Chalutbun des Brit Chalmzim Datiim Thema der Kundgebung: SCHICKSAL UND WEG der gesetzestrmen Juden Deutschlands Sonnabend, 30. November 1935 MANNHEIM : August-Lam«? Log*, C, 4, 12, 20.15 UI», Eröffnung'- Babbinft Dr. Laurr - MannhHm. AnAftTach«; GenwrtiwRrabHrrr Dr. Jakob Hofjmann - Frankfurt a. M. Sonntag. 1. Desember 1935 MANNHEIM :AwKiisf LairutyLoßp, C. 4-12. 20UJ1r, Wutier• holung. Arifh Händler■Frankfurt a. M , 5ü/!(i«ulicher ßfair^jsWtcr; RaW»- Dr. A Roth-Marmheirn BERUN: SfwgafeöwIüTni#, EpAJtmg'graLrti 2. 20.15 Uhr• Hahbiner Dt. E. ßtrküvÜs Berlin; ÄUnandet ArfUr-Btrkn ( A Montag, 2. Drscmber 1935 LÜBECK: IsTculjKich** Hftm, St Anrwmtropc. 2015 UHr, Raffb. Dt. M. S*nwn*ohn-Bm!au Dun.fnc, 3• Dezember 1935 HAMBURG : ContvntgarUn. FuhUmvfeU, 2015 Uhr, Rabb. Dr. M. SfmortsoliTt Breslau Sonnaberuf. 7• Dezember 1935 KÖLN: Grnj&tr Sani RhiHinUmfLLngf. CäcilUmtt. 1822־, 20.15 Uhr. WaMhiruiT Dr. E. Berkoutts-Be-rUn Unabhängige Misrachi - Landesorganisation Deutschlands Schach Bearbeitet von J. Mieses Die nachstehende Partie wurde als 11. des Wettkampfes um die Meisterschaft der Welt am 2. November zu Groningen gespielt. Indische Verteidigung Euwe Weiß 1. d2—d4 2. c2—c4 3. S bl—c3 4. L «1—14 Ein ungesundes gegebene Zug i: 5 L 14— eä e L e5—g3 7. l>2Xg3 Alechla Schwatz S g8—16 R7—g6 d7—d5 S £0—hs Manörer, Der hier c7—cß. 17־—fa S h5Xg3 Schwarz hat nun zwar den einen fcindliclicn Läufer besviligt, aber dafür fiat Weiß den Vorteil der offenen h-Linie, und der bchwarze Königsflügel ו*( geschwächt. 7. .... . c7—e.6 8. e2~e3 L!8 g׳< 0. L H—d3! ...... Damit wird die Rochade verhindert, so daß Schwarz eigentlich nur die Wahl zwischen 16 — 15 und K e8—f7 hat. ln beiden Fällen ist seine Stellung wenig erfreulicli. 8. .... . 0—0? Schwarz rochiert trotzdem — ein waghalsiges Unter nehmen. 10. TI11Xh7! . Es ist nicht anzunchmera, daß AL « hin diesen naheliegenden Zug nicht in Betracht gezogen haben sollte. .Somit hat er geglaubt, ihn au.shalten zu können, —- Der Turm darf natürlich wegen 1) dl —115f nebst Ld3Xg6 uswnicht geschlagen werden. 10. 18—fB NUht mit Unrecht wirft Fl״hr in seinen Glossen zu dieser Partie hier die Frage auf: ,.Darf ein Weit ineister nach zehn Zügen in eine sulche Stellung geraten?“ 11. T 117—hl c7 —e5 Die einzig spieilcire Fortsetzung für Schwurs; Weiß kommt sonst zu f2— f 4. 13. (14X05 L g7Xe5 13. S gl—f3 1 c5Xc3f Dadurch wird zwar die weiße Rauernslellung vensfhlechtert, aber der schwarze Läufer, diese wichtigr. Verteidigungsfigur, verschwindet vom Brett. 14. 112X03 D d8—[6 15. c4X(15! . Euwe gibt den Bauert! turück und beliauptet dadurch eine chancenreiche Angriffsstellutig. 15. 1) f6Xc3f 16. K cl— fl D c3—46 17. T al—cl ch •115 18. T cl—c7 S b8—d? 19. L dl—b&t D 18—116 20. T c?—c4 . Hier läßt sich Euwe folgende schöne Öiewinnkombjnation entgehen: 20. I) dl—d4!,!> J6Xc7 (falls S (17— fß, so 21. T hl— 1171). 21. T hl— 118f, K g8 — f7, 22. SI3-.g5f, K f7—07 (oder K f7—e8, 23. 8< 1 '1־Xf8t nohst Sg5—c6f und S c6Xc7), 23■ T 118—h7f, K 07—e8, 24. I> d4X d5 mit klarer Gewinnstellung für Weiß. 20. S d7—f6 21. T c4—h4 1J dö—c5 22. i. 1)5—114 D c5—c3 23. Sf3—gS! . Schwarz ist nur scheinbar ״mit einem blauen Auge“ davotvgekommen: seine Entwicklung ist behindert, und sein König befindet sich in gefährdeter Stellung. 23. K g8—g7 24. Sg5—h7 T f8—d8 25. Sh7Xf6 Kg7Xf6 26. T!14—117 L c8—eö 27. T hl—116!. Nun droht 28. T hßXgßf. K f6X g6, 29. Dell—h5f, K 6״—f6. 30. I) 115—l)6f, K f8—05, 31. D h6— g7f nebst D g7Xc3. 27. L 06—17 28. K 11—gl T dB—g8 Es drohte L> dl—h5 nebst T h7X f7f usw. Stellung nach dem 28. Zuge ■von Schwarz 3 2 1 29. g3 g4 ..... Auch 29. D dl—h5, D c3—el־f, 30. Kgl 112, I)elxf2, 31. D hä —114f, K f6~e6, 32. L a4—d7f wüifle Weiß in entscheidenden Vorteil bringen. — Die von Euwe gewählte Fortsetzung ist gleichfalls sehr stark. 29. T g8—־g7 30. g4X5)־ Tg7Xh7 31. T 116Xh7 g6Xf5 32. I. 4״ .t 3! Dc3—c5 33. 1) dl—13 Ta8—c8 Auf Ta8— g8? würde Weiß «iss gewit, ■' ct-nde Qualitätsopler auf f7 haben. 34. g2—g4I L f7—g8 Falls 34. .... L f7-—e8?, K> 35. g4gSf, Kf6xg5, 36. DI3 ■—g2t usw. 35. Th7Xb7 De5—alf 36. Kgl- 2״ Tc8—h8 37. g4—g5f K f6Xg5 Es folgt nun ein dramatischä Schluß. 38. 1.) f3—f4f Kg5—fS 39. D f4—d6f K f6—g5 40. {2~Ht K gö 1.6 41. D (16—e7 mit Mattdrohung auf g5 und auf 114. —- Schwarz gibt auf. ■11§'־. I vmmm Zentrale für Deutschland, Berlin W 15, Meinekestraße 10 / Postscheck: Berlin 104951

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