Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 40 (1935)
- Issue
- Heft 94 (22.11.1935)
- Date
- 1935-11-22
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
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Sette 4 JÜDISCHE *UNDSCHAd Nr, 94, 22. XI. 1935 Appell an die Verantwortlichen Keine Sonderaktionen Eine AeoBerung von Staatssekretär Stuckart Staatssekretär I)r. Stuckart verwies in einer Unter■ reitu 11 g mit item Hauptseliriftleiter der ״N i ed e r s ä ch s i* sehen T a g e s- Z e i 111 n g“ (Hannover) aut die Frage, ob durch die Nürnberger Gesetze und ihre Ausfülirungsverordnungen die gesetzliche Regelung für alle Lehensgebiete allein maßgebend und damit ein allgemein gültiger Rechtszustand geschaffen sei, auf seine Ausführungen auf dem Gautag des Rundes Nationalsozialistischer Deutscher Juristen in Frankfurt am Main: < ״Fs kann sich nicht jcslcr zum selbständigen Ordner von Angelegenhcite!» auf«ein 11, die die ganze Nation angehcii. Die Judenfrage ist nicht nur eine F!.!״e der einen oder anderen deutschen Lamlschait, ist eine Frage des ganzen Reiches. Sie kann daher mit Erfolg in keiner Beziehung regional, örtlich, eigenwillig oder gesondert gelöst w1;1׳d< 01. Irgendwelche S o n d e r I ö 5 u n g e n und Sondei akl ionen können nur schaden. Sie d.irf es daher nicht geben. .Alles, was nicht auf den Geo-tzcn oder auf ausdrücklichen Anordnung•׳» der Obcr-fcn Partei- und Keichsfiihrung beruht, Ist eine solche So;,!!׳!׳׳I1"״.ung und daher )erhol c n. . . . Vollendete Tatsachen erh i< ht> in mdit die Fuhicrcutschcidijiig und ihre Verwirklichimg, sondern erschweren sie. Recht und Gerechtigkeit sind ein solidaics Ganzes für alle im Lande.“ Männliche Hausangestellte? Wir gaben kürzlich in der ״Jüdischen Rundschau“ eine Aetißening der ״F r a 11 k f 11 r t c r Zeitung»“ zur Frage, ob männliche Hau-angostellte bei Juden beschäftigt werden dürfen, wieder, I >;!ä ״L r a 11 k f 11 r t e r V o 1 k s b I a 11“ hatte sich — übrigens unter I limveis auf den Inseratenteil der ,,Jüdischen Rundschau“ dagegen ausgesprochen, dal! Arier bei Juden Haiisdicnste leisten und •lies als Umgehung des Gesetzes bezeichnet. I >e!11gege11übcr wies die ,,Frankfurter Zeitung“ darauf ihn, dal. aus dein (icsetze, das nur Weibliche Personen ״unter Tj Intimi“ musschlietlt, hervorgehe, dat! andere weiblielie!1crsiiiieit und auch NI.inner im jüdischen Haushalt besdiaftigt werden dürfen. I )!esc Notiz der ״Frankfurter Zei* tung“ nimmt der ״K e ich s j u g e n d p r e s s ed i e n s t“ zum Anlaß eines scharfen .-Artikels, in dein es u, a, heißt: ..\\ ״ w.-li. o d׳׳r . 1׳;: 01; ,.,1.11 ׳ r /.!׳111 ";וסוס f!t aut 11,1! Gebiet spitzfiiclr.c r erbe :>! A>! 00׳!־:׳:,.10׳ o״!׳״!:״1 1!׳ Aber wir wollen ihr mol ,!.'.׳11! ,׳ a!f׳!■ f M .011: ״ soai solo!׳!!, klar und eindeutig sagen: Ikc An 1!1׳!״ Ii|. 1-1 und!>101•״,!hilf!־׳ eines jungen d <״ ׳ t :. <■ i. I) M C n ׳, e h!.״ ׳ u I: V. I. r 11 i g ist. in j 111!1 1 e 11 e n I i;1 u 1 10! י t e!1 1 י i •11 ׳ e r d i v n s 1 e zu tu n. Mag man dazu die jüdis'he |!11״;!״ i1!״: ס״!!.!׳״. fi.e, 11׳׳״ uns no 111 :.!1״e1r. 1)1: doit-׳״!.־n 11. .10. ,11׳ io n I!1;p1al j 1. ׳ (I,. iduii.s wird die Hj. immer weder n.1 i־d:.e0 d.1, h nt moo 1!׳g. 1e ie ihres Tum -vor Augen iuh.u,!01:10. r׳ w1׳׳h׳r «1,!:׳ di!• ilj. <len jungen Deut schon zeigen, wo׳!׳ he Schmach d.mti lagt, wet.n man Lakaiendienste bei Juden wen ich!et. \V1״n lKt ( U‘.M, fz- ,׳!■"יי! um l.i «t ui!!mal mit der ,Frankfurter Zei m IU<U zu redel i, S־׳HU :! ui;! en ז. w n׳־U! zum Aus!!nick hr'met, ein« guwi Kt. te׳a u i׳ ־ von ״!:!״1! Ken V •lltrt'Oll O d<r V nun vor di '11! JHU iiM-hrn Ksnil 11 i1׳ zu schul zen. so \ lat er damit noch 1 ni« ׳ht;!!,-'■ס! 0, dalj nun and! ׳ r c ־ larum oh■ ׳׳ Ht ־mnnm£ d-erri Jude n ül!׳!< 11י)י - 1;! mu:- -r. Woh 1 al tur vertu tat liier 1. 1er Gt ־— cbcr״3eiz: die ,Kra nF I Ul UT Zuifun k' IT ,tat. tet dii'NC Hafinru k.1!zial 1-1i>t:he Mci-!Hing ' >1!' :־״1 ׳ iu 11 - — afd <l״n ^1:-. und r 11 Instinkt dt :1 dcut-chufi Men- Schn i UH 11 uui di« ״• nah!» nn ].״׳>/ 1,1 li - .1 DU he 1h ■weeUi;K, Ihre < dirdcrun^t'D, ZU d vnt ח 1 i׳ 1 .ui! h diu I!1. zl. hiu Wt ׳rdell dort, wo man nicht immer!• h t; tze ui! Li—en kann, il.ii ״he r \va< 'hen. dalj alle* im national- Sozia hob "וי¬ ■"11 Sir, ne in ()1 dnunp h׳'-' ht. V nd dazu gehört : eben auch, da!!! den י[ un״111. Volks s׳e!ß■'» en vor An״ cu Reha!: tun w ml, was sie tun, V 0 5 m sie in jiidi n ciien 11 aus! iahen rnannlir he T) icns! madefirn spie! enA Um die jüdischen Rechtsanwälte Die Reichsfülmmg des Hundes N a 1 i o n a 1 s o / i a - listisvlr e r Deutscher Jurist e n versammelt aiti Freitag in Berlin dm R! ichsfnrhgvuppvnrtd und alle Gaulach״ berätst der Rciclisf.-ichgriippe Rechtsanwälte, um das Problem der Resritigiing d!׳s Notstandes der deutschen Anwaltsehaft ein er eingehenden At1ssprar!!e zu unterziehen. Der Rcichstitiieti'iitutirer I )!־. frrrr 11 k wird den Vorsitz der Tagung übernehme 11. l'idh-r rite The nie n, die behandelt werden sollen, (neidet die ,.Naii<>t1.1־R<>/ialM Rehe Partei-Korrespondenz“ u. a.: ,,Itislresondore werden;tut dieser Tagung auch die aus den AiisfuhniitLpiHotmunungcn zu der N u r n be r g e r Rasseg v s e t / ״ c b 11 n g sieh er:: ebenden notwendigen Auswirkungen für die Ren ittieimg!der detitsehen Rechtsanwaltschaft als eines n!u׳rk,!m!U׳n (!rgous dr׳r staatlichen Rechtspflege von j ü d i s c h e n 1 1 c tu t: a t r 11 er!friert werden.“ Jüdische Schule Von Kurt Herz, Düsseldorf Die vtillig unbefriedigenden Zustände im jüdischen Schulwesen und noch mehr die Apathie weiter Schichten gegenüber dieser zentralen Frage bedürfen einer Erörterung. Vielleicht gibt der nachstehende Appell eines Lehrers den Anstoß dazu. (Red.) Die Juden Deutschlands sind heute eine Gemeinschaft geworden, aber vor allein eine des Erleidens, des Betroffen- Werdens, des Standhaltens. Jeder gemeinsame Schritt ist ein Schritt der Sicherung, der Behauptung. Jetzt erst ist die Reichsvertretung in ihrem Programm vom 22. September weiter gegangen und hat sich eingegliedert in das Aufbauwerk des jüdischen Volkes, In diesem Programm ist das jüdische Sch ul werk in Deutschland an erster Stelle genannt. Dieses jüdische Schulwerk ist in seiner heutigen Gestalt noch jung, noch im Werden, es kann noch keine endgültige Gestalt haben. Aher diese endgültige Gestalt muß es bekommen, ehe es zu spät ist. Und es besteht die Gefahr, daß es damit zu spät werden kann. Es gibt zwar allgemeine Richtlinien z.ur Aufstellung von Lehrplänen, aher sie sind heute schon teilweise überholt, und außerdem sind sie so wenig eindeutig, daß sie alles und deshalb eben nichts sagen. So überlassen sie jeder Schulenden Weg einzuschlagen, den sie für richtig hält — und dieser Weg ist sehr oft derselbe wie vor x Jahren. Das jüdische Schulwesen in Deutschland stellt zum großen Teil ein Museum dar, das leider jedoch nicht von Erwachsenen als eine Sehens- Würdigkeit, sondern von der Jugend als ihre Erziehungsstätte besucht wird. Die Schule ist eine Einrichtung der Gesellschaft, und wie bei allen gesellschaftlichen Einrichtungen besteht auch bei ihr die Gefahr, daß sie die gesellschaftlichen Schichten, die sie einst errichteten, überdauert. Das jüdische Bürgertum, der einstige Träger des Schtilwerks, ist nur noch in einzelnen Veitretern, aber nicht mehr in seiner Gesamtheit das jüdische Bürgertum von einst. Es ist heute in einem Zustande der Auflösung, in einer Gegenwart ohne Zukunft. Das bürgerliche Ideal der individuellen Bildung hat keine Verwirk- Rchungsmöglichkeit mehr, weil ihm die wirtschaftliche Grundläge fehlt. Die Schule aber kann nicht ״Bildung ins Leere hinein“ vermitteln — Bildung ohne Bewährung im Leben gibt es niebt. Leben heißt Einsatz in einer Gemeinschaft, jedoch in einer bestimmten und bestimmbaren Gemeinschaft. Deshalb muß die jüdische Schule ein bestimmtes, ein eindeutiges Erziehungsziel haben, und dieses Erziehungszid kann nur Eingliederung der Jugend in eine neue jüdische Gemeinschaft sein. Das Aus den Gemeinden Wahlreiorm In Leipzig Aus Leipzig wird uns gemeldet: In der Gemeindesitzung vom IQ. Nov. wurde auf zionistischcn Antrag einstimmig beschlossen, den bisher noch in Sachsen bestehenden Zustand, wonach di« Juden auslätx• disclicr Staatsangehörigkeit nur eine beschränkte Anzahl von Gemeindevertretern wälilen durften, in dieser größten Gemeinde des Landes zu beseitigen und grundsätzlich für alle Genicindcangchörigcn, ohne Unterschied des Geschlechtes, das allgemeine und gleiche Wahlrecht einzuführen. Ueber die weitergehenden zionistischen Anträge, die eine Durchführung der neuen, von der Reichsvertretung aufgestellten Grund- Sätze und ihre organisatorische und personelle Auswirkung zum Ziele haben, wird eine aus allen Richtungen zusammengesetzte Kommission einer neuen, demnächst zusammentretenden Gemeindesitzung geeignete Vorschläge machen. Einigung in Breslau Aus Breslau wird uns berichtet: In Anwesenheit führender Persönlichkeiten der Reichsvertretung ist es in Breslau, wo Neuwahlen der Gemeindekörperschaftcii fällig waren, zu einer Einigung zwischen den verschiedenen Gruppen gekommen. Der Vorstand wird künftig aus 5 Liberalen, 5 Zionisten und 2 Konservativ e n bestellen. Die G e m einde Vertretung wird sich aus 9 Liberalen, 9 Zionisten, 3 Konservativen und 2 Wirtschaftsparteilern zusammensetzen. Die wesentlichen Dezernate sollen wie folgt besetzt werden: Wohlfahrtsamt und Schule mit je einem Liberalen und einem Zionisten, ebenso das Finanzdezernat. Ein neu zu bildendes Jugcnddezernat und etil neu ztr bildendes A 11 s wände r c rd czcrnat wird mit je einem Zionisten besetzt werden. Der bisherige Vorsitzende der Breslauer Jüdischen Gemeinde, Stadtrat i. R. L e s s, der der religiös-liberalen Richtung angehört, bleibt irn neue Erziehungsziel ist der arbeitende Mensch hl einer arbeitenden Gemeinschaft. Nicht das Hölier-Hinauf, die Eingliederung ist sein Zweck. Erziehung zu einem neuen Geseilschaftsbild, Vorbereitung für die Eingliederung in dieses neue Leben: soziale Gesinnung und soziale Tat bestimmen die Erziehung unserer Jugend. Unsere Aufgabe, unsere dringende und drängende Aufgäbe ist es, diese Erziehung zu verwirklichen, Es genügt nicht, neue Schulen m gründen: notwendiger ist, Erzieher zu haben, die so erziehen, wie es die Zeit fordert: Lehrer mit neuer Gesinnung, die den Mut haben, sich gegen alle Widerstände durchzusetzenf Und diesen Erziehern muß eine Führung zielsetzend und richtunggebend sein, die Gesinnung, Rückgrat, Mut, Einsicht und Arbeitswillen hat —י diese Führung aber gibt es heute nicht. Es ist keine Zeit zu verlieren, die Not drängt zum Tun. Deshalb schlage ich vor: 1. Erzieher, denen es um die Zukunft unserer Jugend geht, haben sich unverzüglich zu verständigen und eine Be- Spree 11 ung zu vereinbaren. 2. Sie bestimmen einen pädagogischen Ausschuß, der neue Richtlinien ausarbeitet und die Möglichkeit ihrer Durchführung prüft. 3. Ein Ausschuß hat sofort die Frag« neuer Schulbüch er und neuen Arbeitsmaterials für die jüdischen Schulen zu bearbeiten, damit ein nach einheitlich pädagogischen und praktischen Gesichtspunkten ausgcwähltcs u11d zusammengestelltes modernes Arbeitsmaterial so bald wie möglich zur Verfügung steht. 4. Ein Ausschuß hat sich mit der durchaus urizureichenden jüdischen Lehrerausbildung zu befassen und Vorschlage für ihren Neuaufbau zu machen. 5. Es ist eine Zeitschrift zu schaffen oder auszubauen, die als Mitteilungsblatt, aber auch als pädagogisches Fachblatt, der neuen Scliulbcwegung Antrieb und Festigung gibt. Uns ist eine Aufgabe gestellt, die Aufgabe: die Erziehung unserer Jugend zu einem starken, mutigen und einsatzbereiten Leben. Wir müssen uns dieser Aufgabe der Jugend und ihren Führern gegenüber bewußt sein. Wir wissen, daß der Beruf der Väter kaum noch der Beruf der Söhne sein kann. Wir wissen aber auch, daß die Schule eine Einrichtung der Väter ist. Die Zelt der Väter ist dahin. Die Zeit der Söhne ist noch nicht gekommen. Wir sind die Mittler zwischen diesen Zeiten. Und dieses Amt fordert den ganzen .Menschen. Warten wir nicht mehr, beginnen wir mit der Arbeit. Es nutzt uns nichts, die Zeichen des Heute zu sehen, die Not des Heute zu spüren; es sei denn, daß wir das Werk des Morgen beginnen! Amte. Der Vorsitzende der Gemeindevertretung wird ein Zionist sein; ebenso voraussichtlich der Stellvertreter des Gemeindevorsitzenden. Von zionistischer Seite wird erwartet, daß die Zionisten auch im Vorstand der jüdischen Kranken- Verpflegungsanstalt, wo sie bisher unvertreten waren, einen entsprechenden Anteil erhalten. Das gleiche gilt für die Ver• tretung in den zentralen jüdischen Körperschaften, wie Reichsvertretung, Preußischer Landesverband und Provinzialverband der Synagogengemeinden Schlesiens. Verurteilter Erpresser Die Große Strafkammer in Darmstadt verhandelte H. ״Frankf. Ztg.“ vom 20. Nov. gegen einen Angeklagten wegen versuchter Erpressung. Im Mai d. J. hatte ein jüdischer Metzger in Klein-Auheim einen anonymen Briet erhalten mit der Ankündigung, falls er nicht bis zu einem bestimmten Zeitpunkt 2500 Mark an einer bestimmten Stelle hinterlcge, sei er seines Lebens nicht mehr sicher. Zufällig erzählte der Metzger einem Verwandten von diesem Brief, wobei sich herausstcllte, daß ein jüdischer Bäcker in OroB -Auheim einen ähnlichen Brief erhalten hatte. In diesem Falle war das Lebert der Tochter bedroht worden, und die zu hinterlegende Summe sollte 8000 Mark betragen. Nachdem der Bäcker noch einen zweiten Drohbrief bekommen hatte, zeigten die beiden die Sache an, und bald konnte die Kriminalpolizei einen jungen Mann aus Hörstein als Täter festnehmen. Dieser leugnete anfangs, doch gab er nach einigen Vernehmungen die Taten zu. Vor Gericht versuchte er noch einmal, die Schuld auf zwei große Unbekannte abzuwälzen, die ihm unter Drohungen befohlen hätten, die Briefe zu schreiben; aus Angst habe er ihnen nachgegeben. Die Strafkammer war jedoch der Auffassung, daß der Angeklagte selbst der Urheber war, und verurteilte ihn wegen versuchter Erpressung ru einer Gefängnisstrafe von einem Jahr und zehn Monaten. I GESELLSCHAFT ZUR FÖRDERUNG WIRTSCHAFTLICHER INTERESSEN VON IN DEUTSCHLAND WOHNHAFTEN ODER WOHNHAFT GEWESENEN JUDEN M.B.H. H Berlin ־Charlottenburg 2, Kantstraße 153, Hochparterre Telefon: J 1 Bismarck 9141 Vorsitzender des Aufsichtsrats: Min.-Rat i. R. Dr. Otto HIRSCH, geschäftsfahrendes Vorstandsmitglied der Reichsvertretung der Juden in Deutschland GeschäftsfQhrung: Friedrich BORCHARDT, Dr. Alfred LEVI Wir verwalten und verwerten Vermögen nach Auswanderung, beraten und helfen bei der Verwertung vor Auswanderung. Wir leisten Beistand und betreuen in Vermögensangelegenheiten die Angehörigen aller Berufe, gleichviel ob Industrie, Großhandel, Einzelhandel, Handwerk, Landwirtschaft oder freier Beruf. Wir besitzen infolge großen Wirkungskreises reichhaltiges Material und ausgedehnte Verbindungen, wir stellen Ihnen sachkundige Mitarbeiter zur Verfügung. Darum empfehlen wir rechtzeitige und ständige Fühlungnahme und Betrauung der F.W.I. Schreiben oder besuchen Sie uns; letzterenfalls am besten nach Anmeldung. F.W. I. BERATUNG BETREUUNG VERWALTUNG VERWERTUNG