Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 40 (1935)
- Issue
- Heft 93 (19.11.1935)
- Date
- 1935-11-19
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Nr. 93 19. XI. 1935 MODISCHE RUNDSCHAU Seife 11 ״Bezalel Hechadasch" ׳ Auf dem alten Bezalel-Gebäude weht eine blauweiße Fahne. Die Tore, acht Jahre lang geschlossen, sind wieder weit geöffnet. Ueberrasclit stehe ich vor dem Eingang. Das neue Gittertor, der aufgeräumte Parkgarten, die freien Stufen zum hohen Eingangstor, die künstlerische Mesusah, das Schild: ״Bezalel Hechadasch“, — das alles ist schon Programm. Der Direktor, Joseph B u d k o, führt mich durch den ganzen Bau, und mein Staunen wächst von Raum zu Raum. Die große untere Halle, mit dem Schwarzen Brett, die obere Halle, ein Vortrags- und Ausstellungsraum, haben eine geschlossene Wirkung. Jede Tiirnummer, jeder Bilder- und Kleiderhaken, jedes Schildchen ״sitzt“. Die Einteilung der Arbeitsräume ist vorbildlich, besonders eindrucksvoll die Graphik- Das neue Schulgebäude F01o; MU»k;. und Metallklassen mit den neuesten Maschinen und technischen Hilfsmitteln. Die ganze Schule eine Musterschule in technischer und geschmacklicher Richtung. Man muß weit in Europa herumreisen, ehe man eine so sinnvoll eingerichtete Schule findet. Dies alles ist eine Pionierleistung im besten Sinne! Die obere Halle ist mit Bildern geschmückt und mit Stühlen hergcriclitet, zur feierlichen Einführung der Schüler, die nach einer strengen Prüfung ausgcwählt wurden. Bewährte Lehrkräfte: Ben Z w i, B r o n st c i n, Ries, Schächter, Wolpert werden zusammen mit Joseph Budko den Unterricht leiten. Der Prospekt sagt: ״Unsere Aufgabe ist, die Schüler zum Handwerk aut künstlerisch formaler Basis zu erziehen und ihnen gleichzeitig die Grundlage zur freien künstlerischen Betätigung zu geben,“ Bis jetzt sind die Abteilungen für Gebrauclisgraphik und Metallarbeiten eröffnet. Auch in nichtjiidischen Kreisen ist das Interesse bereits geweckt. Eine offizielle Eröffnung wird erst stattfinden, wenn die Mitglieder des Vorstandes und der High Commissioner wieder ins Land zuriiekge-kehrt sind. Paula Landauer Sir Arthur Wauchope bei Dizengoff Tel-A wiw, 17. November. (JTA.) High Commissioner Sir Arthur Wauchope hat dein Bürgermeister Meir Dizenoft in Tel-Avviw einen Besuch abgestattet. Der Besuch trug einerlei offiziellen Charakter. In gewissen Kreisen bringt man den Besuch des High Commissioners bei Dizengoff mit dessen vor kurzem abgegebener Erklärung in Zusammenhang, daß er bei den bevorstehenden Stadtratswahlen nicht mehr kandidieren wolle, weil er in der Politik, die die Palästinaregierung in letzter Zeit gegenüber der Tel-Awiwer Stadtverwaltung führt, den Ausdruck eines persönlichen Mißtrauens gegen sich erblicke. Welzmann über die Palästina-Industrie Kairo, 14. November. (JTA.) Zu Ehren des auf der Durchreise nach Jerusalem in Kairo eingetroffenen Präsidenten der Jewish Agency, Dr. Wcizmann, veranstalteten Führer der dortigen jüdischen Gemeinde und hervorragende Wirtschattier einen Empfang. Dr. Weizmann hob in einer Anspräche die konstruktiven Anstrengungen der Industrial and Financial Corporation zur Förderung der Palästina-lndustrie hervor und erklärte: ״Im Hinblick auf die Weltlage arbeiten wir unter starkem Druck. Wir müssen alle Mittel für die Absorption der Einwanderung benutzen, und dabei ist di« Industrie-Entwicklung eine praktische Mefhode. Wir wollen mithelfen, günstige Bedingungen für die Industrie zu schaffen, vor altem die Mandatarmacht veranlassen, gegenseitige Handelsabkommen zu fördern und einen Schutz gegen Dumping und unlauteren Wettbewerb zu schaffen.“ Im Anschluß daran gab der Direktor der Industrial and Financial Corporation, Emanuel Ncuman n, einen lieberblick über die Wirtschaftslage Palästinas und die Arbeit der Corporation. Er wies auf das Vertrauen maßgebender ausländischer Finauzkreisc zu der Stabilität und den guten Aussichten der Palästina-Wirtschaft hin und führte u. a. als Beispiel hierfür an, daß die ägyptische Nationalbank in dieser Woche 20 000 Pfund in Obligationen der Hypothekenbank Palästinas investiert hat. Die Lizenzsperre für Aerzte Aut Grund verschiedener Anfragen weist das British Passport Control Office zu Berlin noch einmal nachdrücklich darauf hin, daß mit einer Aufhebung der Lizenzsperre für Aerzte zum 1. Dezember 1935 nicht zu rechnen ist. Diejenigen Aerzte, die also einen Antrag auf Erteilung einer Lizenz stellen wollen, müssen bis spätestens Ende des Monats November als Einwanderer nach Palästina eingereist sein. Das Archäologische Museum, dessen Errichtung mit Hilfe einer Spende John Rockefellers jun. in der Höhe von 2 Millionen Dollar ermöglicht wurde, wird im kommenden Frühjahr eröffnet werden. Zur Zeit werden die Ausstellungsgegenstände in das neue Museum gebracht und für die künftige Aufstellung gruppiert. Das Mu.-.cuni wird fast nur In Palästina selbst gefundene Altertümer enthalten. Nur in Ausnahmefällen wird sich das Museum auch für Altertümer und archäologische Forschungen in den Nachbarländern interessieren. Der wissenschaftliche Stab des palästinensischen archäologischen Museums arbeitet jetzt daran, Reproduktionen derjenigen in Palästina gefundenen Altertümer herzustelle!!, die sich in ausländischen Museen befinden. Die Originalgegenstände wurden durchweg erst in der Zeit nach dem Kriege von verschiedenen archäologischen Expeditionen aufgefunden. Auch sie stellen aber nur einen Teil dieser Funde dar, da auch in dieser Zeit viele Altertiimer außer Landes gebracht worden sind. Es wird auch eine Bibliothek von Werken über Palästina-Archäologie und allgemeine Archäologie in allen Sprachen angelegt. Mr, Rockefeiler hat für diesen Zweck außer seiner 2-Millionen-Spende einen besonderen Betrag zur Verfügung gestellt. Für die Bibliothek ist ein großer Saal in dem neuen Gebäude reserviert. Zwei Spezialisten aus England und sechs Fachleute aus Aegypten sind mit der Präparierung der Museumsstücke beschäftigt. Das Inventar wurde in England bestellt. Das Museum wird auch eine Reihe von Laboratorien, ein mit den modernsten Mitteln ausgestattetes Photostudi o und andere technische Einrichtungen besitzen. Von . der 2-Millioncn-Stiftung Rockefellers wurde eine Million für den Bau und die Einrichtung verwendet, die zweite stellt einen Fonds zur Erhaltung des Museums dar. Musikbrief Konzert des Jerusalemer Arbeiterseminars. Hans Eisenstädt, Musikmeister aus Ben Schemen, konzertierte auf ebenso anspruchslose wie erfreuliche Art mit einem winzigen, aber durch sein Temperament und seine evidente Musikalität inspirierten Ensemble, unterstützt durch die vorzügliche Pianistin T. Griinfelder, zugunsten des Jerusalemer Arbeitsseminars, das eine neue und verbreiterte Form bekommen wird. Wir hörten alte Musik. Zunächst ein Konzert des übliehen Schemas von Johann Christian Bach (1735—1782), dem jüngsten Sohn Johann Sebastians (der ״galante“ oder ״englische“ Bach genannt). Darauf folgte eine Instrumental-Sonate von Maurizio Cazzati, eines italienischen Komponisten des 17. Jahrhunderts, der sich um die Entwicklung der mehrsätzigen Sonate verdient gemacht hat. Den Schluß bildete das D-moll-Klavierkonzert von Bach. Der erste Satz: wurde etwas zu langsam gespielt, aber das Ganze klang so ausgezeichnet, daß man diesen! Ensemble und seinem begabten jugendliehen Führer recht viele Fortsetzungen wünscht. Der Geiger Andre Asselin in Jerusalem. A11 dieser Stelle seien nicht die ungewöhnlichen Qualitäten des Geigers und seiner Begleiterin Colette Gras hervorgehoben. Uns ist die Programmgestaltung wichtig, die die gleichen Mängel in hervorstechendem Maße hatte, die wir an den meisten Konzerten der hier gastierenden Virtuosen aussetzen mußten. Welcher Sinn soll darin liegen, die an Cäsar Franck gemahnende, thematisch dürftige Sonate von Gabriel Faurc mit Mozarts allzuoft gespieltem A-moIl-Violinkonzert zusammenzuschnürett und die ganze ׳/.weite Kon/crthälfte mit virtuosen kleinen Arrangements für Geige anzufüllen? Hat man immer noch nicht eingesehen, daß Konzerte nicht dazu da sind, die bravouröse Technik der Artisten vorzuführen? Und was können derartige virtuose Zurschaustellungen in der Entwicklung des palär.t; •ensisclien Musiklebens bedeuten? Wieder einmal ein ״Wunderkind", Wenn uns die 12jährige Rina Maaravi im Sclü'i'er.m׳ /:vt eines dnrciischnittliehen Konservatoriums begegnet wäre, so würde ihre gesunde, kräftige und keineswegs oberflächliche Musikalität Und ihr fortgeschrittenes Formgefühl aufgcfallen sein. Sicher erfordern all diese Qualitäten sorgsamste Pflege. Ein ״Genie“ oder gar ein ״Wunderkind“ ist sie jedenfalls nicht. Immerhin ein kindlicher und reifer Typ, der durch Frau Maisei Horo- With gründlich lind gradlinig unterwiesen worden ist. Kapellmeister Wolfgang Friedlacnder (Philharmon. Gesellschaft, Tel-Awiw) begibt sich Anfang Dezember auf eine Tournee nach Polen. Er wird u. a. ein Konzert in der Warschauer Philharmonie geben. Trio Bentvid»* Yeflin * Bartzi. Eine konzertierende Getocinschaft dreier Frauen erweckt zunächst das Mißtrauen von Hörer und Kritiker. Die Ueberraschung war dann um so ar.^ inner: Hier haben sich drei ernsthafte, sogar asketische Künstlerinnen alliiert. Nicht Nur-Gefälliges, kein Kompromiß, nichts Feminines in ihrem Spiel. Ein durchaus würdiger, aristokratischer Typ des Konzerticrens wird angestrebt. Am besten gelang das Schubert-Trio, während bei Haydn die Einheitlichkeit, das Unindividualistisch-Kamnu•! musikalische, noch nicht da war. Das Schumann-Trio in seiner scfiwerzugestabenden Romantik stellte die schwierigste Aufgabe. Ueberhaupt wird es noch einige' Zeit dauern, ehe diese drei scharf ausgeprägten, qualitativ ungleichen Individualistinnen restlos zueinander finden werden. Wirtschaftsaussiditen fßr Musiker in Palästina־ Wirkliche Aussichten bestehen wohl nur für Orchestertnusiker, besonders für Bläser. Aber auch diese können meist nicht das Minimum zur Erhaltung ihrer Familie erreichen und müssen sich daher meist einem anderen Hauptberut zuwenden. Solisten jeder Art haben sehr geringe wirtschaftliche Aussichten. Besonders überfüllt ist das Fach der Klavierlehrer. Fast völlig aussichtslos ist es, sich hier als Theoriclchrer niederzulassen, da die meisten Menschen hier keine Ahnung haben, was Musiktheorie ist. Man interessiert sich nur für das Hören. Für alle diese Berufe gibt es natürlich Ausnahmen. Es kommt sehr auf Glück, Elastizität und gute Beziehungen an. Es wird kaum wahr, daß sich Qualität hier durchsetzt (in künstlerischer Be- Ziehung). Die Sensation berühmter hier gastierender Solisten wirkt auf das Publikum viel stärker als qualitativ gleichwertige oder höherstehende Leistungen hier ansässiger Künstler. Für Musikstunden zahlt man hier im Bestfalle 4!P 1—1,50 monatlich (bei zwei Wochenlektioncn). Dies ist aber keine sichere Einnahme, weil es sehr viel allgemeine und private Ferien gibt, die nicht mitbezahlt werden. Einige Lehrer setzen sich durch; zeitweilig — oder auch für die Dauer —, das ist — wie gesagt — keineswegs von der Qualität allein, sondern öfter noch von obengenannten Faktoren abhängig. Konzertieren auf dem Lande ist zwar dankbarer als in der Stadt, wird aber ebenfalls untcrzahlt. Das Herumreisen ist anstrengend; Hitzeperiode und Regenzeit kommen dafür nicht in Frage. Anstellungsverhältnisse reichen meist nur für die Dauer eines Jahres; irgendeine Sicherheit leistet niemand. Jerusalem. Alice J acob- L oe wen son Ich bin KSitlfer von ersten und zweiten Hypotheken auf Berliner HSuser WERNER P1NNER, BankgetdiHfl BERLIN NW7, UNTER DEN LINDEN 40/41 FERNRUF: SAMMELNUMNER AS MERKUR 5120 Einem Palcor-Tclcgramm zufolge erhielt die Jewish Agency in Jerusalem von abessinischen Fallaschas aus Addis Abeba eine Bitte um Zertifikate. Vom palästinensischen Postwesen der Vorkriegszeit Als die Türkei im Jahre 1914 in den Weltkrieg cintrat, machte sie sich von den sogenannten ״Kapitulationen“ frei. Unter ״Kapitulationen“ verstand man Verträge unter Staaten, von denen, wie Meyers Lexikon sagt, ״einer als minderwertig betrachtet wurde, zur Regelung der Rechts- Verhältnisse der dort lebenden Staatsbürger des andern“. Zu diesen Kapitulationen gehörte das Recht der europäischen Staaten, in der Türkei eigene Postanstalten zu unterhalten. Besonders reichlich wurde von diesem Rechte Marken der deutschen, österreichischen, französischen, italicnischcn, russischer! und türkischen Post in Palästina, sowie eine Marke von Petach Tikwah F״u>: Ur. Bi Sch!.MU ***** 4 Mang«; G*T"V5.| י6; 5 *sי, 1. in Palästina Gebrauch gemacht, ln Jerusalem, Jaffa und Haifa wetteiferten neben den staatlichen türkischen die d - u t s c h e, österreichische, englische, russisehe, italienische und französisc h e Post um die Gunst des Publikums, insbesondere des jüdischen, dessen damals noch nicht 10()000 erreichende Gesamtzahl fraglos die Posteinrichtungen erheblich mehr in Anspruch nahm, als die etwa 600 000 betragende Zahl der übrigen Bewohner. Der Kampf ging also in erster Reihe um den jüdischen Kunden. Um ihn sich zu gewinnen, unternahm mau alles mögliche. Die staatliche türkische Post suchte ihn wenigstens in Jerusalem durch die hebräische Ortsbezeichnung ירומלס im Poststempel zu beeinflussen. Uebrigens haben unsere heutigen Poststempel keine hebräische Ortsangabe, wohl aber ein Kreuz zwischen zwei schwarzen Strichen. Die Österreich! sehe Postverwaltung, die sich bei den palästinensischen Juden besonderer Beliebtheit erfreute, soll eine Zcitlang Karten mit hebräischem Aufdruck gehabt haben. Ausgerechnet die russische Post setzte in Jerusalem als Verwalter ihrer Post einen Juden ein, der den Wolilfahrtsinstituten und der großen Zahl Privater, die in alle Welt Unterstützungsbriefe sandten, den Betrag für das dafür in russischen Marken aufgewandte Porto kreditierte, um es dam* von den daraufhin eingehenden Geldern wieder abzuziehen. Die österreichische und zeitweilig auch die deutsche Postverwaltung wandten jedoch ein sicherlich vornehmeres Mittel an, um den jüdischen Postkunden sich zu gewinnen: Sie übernahmen die Gratisbefördern 11g von Briefen zwischen den jüdischen Kolonien und den nahegelegenen Städten, oder wenigstens ohne Vergütung für sie selbst. Denn eine Zcitlang erfolgte eine Bezahlung für diese Leistling durch das Aufkleber! der kleinen blauen KKL- Marke, der ersten Ausgabe unserer Naiionalfonds-Marke, die dann z. B. in Rischon-lc-Zion mit einem Stempel ״Durch deutsche Post“ entwertet wurde. R i s c h o 11 -1 e - Z i o n ließ jedoch eine Zeitlang eine besondere Marke für diesen Zweck!!erstellen, auf der angegeben ist, daß von den 10 Prutoth, die sie kosten, ״chazi hahachnassah lekcren kajemeth״, also die Hälfte für den Keren Kajemeth bestimmt ist. Diese Marke ist mit einem Stempel ,,par poste autricliiemie" abgestempclt vorhanden. Anscheinend auch im Einvernehmen mit der österreichischen Post hat P e t a c h - T i k \v a 11 eine hübsche Marke — Pflug unter Früchte tragendem Orangenbaum — in schwarzgelber Umrahmung, also den österreichischen Farben,!!erstellen lassen. Mit welchem Erfolge die einzelnen Postverwalhmgen um den Postkunden in Erez Israel warben, kann mrm vielleicht einer Tabelle entnehmen, Palästina-Handbuch von 1912 erzielten für Marken: ()österreichische Post Russische ״ Deutsche ״ Türkische ״ Italienische ״ ie Davis Trietsdi in seinem viedergibt. Im Jahre 1909 ca. 2000 0י Francs 000 100 ״ 60 ״(MX) 000 20 ״ 000 15 ״ Dr. H i 11 e 1 Schachte I, Haifa Mit Rücksicht auf die Neubesetzung des Einwanderungsdepartments, das nunmehr von Dr. Werner Senator und Mosche Schertok geleitet wird, die von den Herren Schapiro und Bobkin unterstützt werden, ist der bisherige General- Sekretär dieser Abteilung, B a r 1 a s, zurückgctrctcn. ln Anwesenheit von etwa 100 Wissenschaftlern fand in Jerusalem unter dem Vorsitz Prof. Tore/ y 11 e r s von der Hebräischen Universität die 72. Jahresversammlung der Gesell- Schaft für die Erforschung des Ostens statt. Zum Vorsitzenden der Gesellschaft wurde der Dominikanerpater L. H. Wanson gewählt. Es wurden mehrere wissenschaftliche Vorträge gehalten. Prof. Torczyner sprach über Uebcrsctzungcn der Bibel!ns Deutsche, Pater Abel über die geographische Lage in der Bibel erwähnter Ocrtlichkeiten, Prof. Albright refeauftragsgemäß Berliner Zinshäuser gegen Rervfe oder bezahlte Versicherungs-Police Kaufe Übernehme Vermögensurvd Hausverwaltungen WERNER PINNER, Uankgetchäfl BERLIN NW7 rierte über die Ergebnisse der Ausgrabungen in Bet El. Ein Vertreter des Rockcfellcr-Museums sprach über die Grusinier in Palästina, deren Zahl jetzt etwa 101)00 beträgt.