Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 40 (1935)
- Issue
- Heft 92 (15.11.1935)
- Date
- 1935-11-15
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 92, 15. XI. 1935 JODISCH E RUNDSCHAU Seite 15 lldSCHAIJ Siedlung»wese 11 / Dr. 11. Ernst Beendigung der Konsolidierung Das letzte Jahr bedeutet in der jüdischen Siedlungsgeschichte Palästinas einer! Markstein. Es gelang, den Stillstand in der Ansiedlung durch die Jewish Agency, der Jahre hindurch gedauert hatte, zu überwinden. Die Exekutive nnter Führung Sachers hatte im Jahre 1927 übernommen, einen Konsolidicrungsplan durchluführen, der die damals begonnenen, aber in ihrer Investierung nicht beendeten Betriebe, vom weiteren Budget der Jewish Agency unabhängig machen und auf eigene Füße stellen sollte. Nach langen Verhandlungen begann die Unterzeichnung der Verträge zwischen der Agency und den Siedlungen. Es wurde festgesetzt, daß die Betriebe mit der Riickzahlung des ihnen geliehenen Kapitals fünf Jahre nach der Konsolidierung beginnen uinl sie im Laufe von 50 Jahren beenden sollten. Damit war zum erstenmal in der Geschichte der jüdisehen Kolonisation ein gewisser Rückfluß der investierten Kapitalien in die Kasse der Jewish Agency gesichert. Es mußte bestimmt werden, welche Teile der tatsächlich investierten Summe zurückzuerstatten sind. Wegen des Geklmangels der Agency war ein Teil des Kapitals als Betriebskapital aufgebraucht worden. Diese Mehrinvestitionen mußten von den Schuld• summen subtrahiert werden. Eine Revision der Verträge wurde spater notig', als die Jewish Agency in London die Anleihe von einer halben Million Pfund erhielt. Es wurde bestimmt, daß die Rückzahlung der Schulden sofort nach der Auszahlung der Konsolidierungsgelder erfolgen und die Konsolidierungssumme verkleinert werden sollte. Dafür wurde für die Rückzahlungen ein geringeres Kapital eingesetzt. Neukolonisation Mit der Anleihe der Agency und dem Ab- Schluß der Siedlungs vertrüge waren die Möglichkeiten für eine N e ti k o 1 o n i s a t i 0 n gegeben. Das Aktions-Camite beschloß im Frühjahr in Jerusalem ein Budget von L 75 000 für neue Ansiedlung. Die Situation sah jedoch jetzt ganz anders aus als im Jahre 1927. Die Arbeiterschaft hatte aus eigener Initiative in den verschiedensten Teilen des Landes Ansätze für neue landwirtschaftliche Punkte geschaffen. So war ein ganzes Netz von embryonaler! Siedlungen entstanden, die jetzt der Obsorge des Kolonisafionsdepartemeiits bedurften. Es war also schon der Weg vorgezeichnet, auf dem die Siedlungsarbeit fortsdireiten mußte. Es hatten sich eine Reihe von sogenannten ״Irgunini“ gebildet, d. h. Zellen für die spätere Ansiedlimg als ״Moschaw Owdim“ (Einzelbauern- Siedlung). Diese Irgunim sammelten Atittel für den Ankauf von Boden, die sie dann als Anleihe dem Keren Kajemcth für den Erwerb der erwählten Areale zur Verfügung stellten. Die ״Kibbuzim“ wieder, die kollektiven Siedlungsgruppen, schickten einen großen Teil ihrer Mitglieder auf Außenarbeit und benutzten diesen Verdienst für die Entwicklung einer Eigen- Wirtschaft. Das Siedlungswerk, das damit in den letzten 6—7 Jahren entstand, bildete sehr verzweigte Netze, in denen die einzelnen Punkte verschieden weit in ihrer Entwicklung waren. Manche privaten und halböffentlichen institutionen kamen durch Kredite diesen ans ei ge- 11er Initiative entstandenen Arbeitersiedlungen zu Hilfe. Ein Teil wurde in den Plan der ״Kolonisten der Tausend“ (Hitjischcruth Haelepe) cingeschlossen und durch die an diesem Plan beteiligten Gesellschaften (i!1 erster Reihe die Palestiiie Economic Corporation) finanziert. Ein anderer Teil wiederum erhielt Kredite von der Arbeiterbank (Bank Poalini), ״Nir“, der Siedlungsgesellschaft der Arbeiterorganisation und ״Bäte Kfar“, einer im letzten Jahre gef:rundeten Gesellschaft für den Häuserbau im )orf, an dem sich die südafrikanischen Ziorüsten führend beteiligten. Schließlich kam die Prosperity diesen Versuchen zu Hilfe. Gut bezahlte Außenarbeit war leicht zu finden und lieferte Mitte! für den Aufbau der Wirtschaft. Außerdem gruppierten sich die Siedlungskcrne um die großen Pflanzungsgesellschaftcn, die den Arbeitern feste Arbeit für Jahre hinaus sicherten und damit nicht nur die Grundlage für ihre Existenz, sondern auch für die Eigenwirtschalt legten. Von den Gesellschaften, die so mittelbar als Ansiedlungshilfe dienten, waren es in erster Linie Tel-Morid, in dessen Radius einige hundert Arbeiterfamilien angesiedelt worden sind und die Gesellschaft ״Jachin“, durch die die Besiedlung von Emek Chcfer (Wadi Hawarith), wie auch die Entwicklung von Naanah ermöglicht wurde. Der Luzerner Plan Die langen Siedlungen wurden durch den ersten Anfang gezwungen, immer weiterzugehen, nach dem Erwerb von Boden steigende Investitionen zu machen und neue Kredite aufzunehint'ri, meist kurzfristige, da wir noch keine Institute für langfristige Agrarkredite besitzen, Dem Luzerner Kongreß lag ein Vorschlag eines Siedlimgsbuclgets vor, der gemeinsam vom Kolonisationsdepartement der Agency und dem Merkas Cliaklai (d. i. der Zentrale der L.indarbeiterorganisation), ausgearbeitet war. Hierin wurde die Ansetzung von 2283 Sicdlerhmilicn verlangt, die alle bereits auf dem Boden sitzen. (Eine Ausnahme bilden die 350 Familien der Mittelklasse, die zu einem Teil noch nicht mit der Siedlung begönnen Jiabcn.) Für die Ausführung dieses Planes waren £ 581 750 erforderlich, die noch aul Rechnung des Vorjahres laufenden JE 78000 inbegriffen. Infolge der Hilfe von anderen Institutionen Und des Eigenkapitals der Siedler hat die Agency pro Einheit mit einer kleineren Summe zu rechnen, als wenn sie die Ansetzung allein durchgeführt hätte, aber sie stellt vor einem bisher un gekannten quantitativen Umfang. Die genannte Familienzahl erfordert allein, wie aus den angegebenen Zahlen hervorgeht, mehr als eine halbe Million Pfund. Dabei sind jedoch nur die Familien inbegriffen, die bereits mit der Besiedlung begönnen haben. Für die erworbenen Böden, die auf Besiedlung warten (Chule, Beth-Sehan, Zemadi und Strecken im Süden des Landes), ist damit noch nicht gesorgt. Die Siedlungsaufgabeii der Agency sind also mit den bestehenden Mitteln aus dem Budget des Keren Hajcssod nicht zu lösen. Der Luzerner Kongreß hat zwar den Plan für die Ansiedlung von mehr als 2000 Familien angenommen und auch das Council der Agency hat ihn unterstützt, das Budget von £ 80 000 pro Jahr genügt aber keinesfalls für die Ausführung. Es ist notwendig, ein neues Instrument zu schaffen, das der Aufgabe gewachsen ist. Als Lösung hat Ruppin die Schaffung eines Kolonisationsfonds Vorgeschlafen, der fürs erste £ 50 000 aus dem normalen Budget der Exekutive erhalten und Obligationen über £ 200 000 herausbringen soll. Die Einzahlungen der Exekutive und die Ausgabe von Obligationen soll dann Jahr für Jahr weiter gehen und damit ein finanzielles Reservoir für Kolonisation in großem Maßstabe geschaffen werden. In den genannten Siedlimgsplan gehören folgendc Punkte: Emek Cnefer (Wadi Hawarith) mit 745 Familien, davon gehören 575 zu Moschawim (einschließlich Mittelklasse, Hapoel Misrachi und Jemeniten), 170 zu Kwuzoth. — Jeltuda, Scharon und Schomrorn mit 1078 Familien, davon 618 in Moschawim (mit Mittelklasse urul Hapoel Misrachi), 410 in Kwuzotli. — Emek Jesreel und Emek Hajarden mit •160 Familien, davon 150 Moschawim (nur Mittelklasse), 310 Kwuzoth. Julius Simon Außer den Geldern, die durch die Agency direkt und dem von ihr geplanten Koionisatious fomls investiert werden, sind noch größere Mittel für die Basicrung jener Familien nötig, die vor zwei Jahren unter dem Begriff der ״Kolonisation der Tausend“ zusammengefallt wurden. Hier wurden seinerzeit einige hundert Familien angesetzt, ihre Ausrüstung jedoch nie vollendet. Ein Teil der Siedler befindet sich in sehr schwierigen Bedingungen, und es ist dringend, die nötigen Kredite zum Ausbau der Wirtschaften zu beschaffen. Ein wichtiger Faktor in der Entwicklung dieser Siedlungen kann die Palestiiie Economic Corporation sein, die in der Hauptsache an der Finanzierung dieses Planes beteiligt ist. Es handelt sich einerseits um die Anlage genügender Hilfswirtschaften, andererseits um die Anlage von Wasserinstallationen. Man hofft auf eine Lösung dieser Aufgaben. Julius Simon, einer der führenden Köpfe der Pal. Econ. Corp,, ist zur Zeit im Lande, um di« Lage zu untersuchen und die Maßnahmen zu beschließen, die seine Gesellschaft ergreifen will. Arabische Welt /Michael Assaf Parteiwesen Die ״Arabische Exekutive“, die das einigende Symbol der Bewegung durch fünfzehn Jahre hindurch dargestellt hatte, ist im letzten Jahre von der politischen Bühne verschwunden. Die Tendenz zur Spaltung in einzelne Gruppen und Parteien gewann immer mehr die Oberhand. Die zwei alten Fraktionen oder Familien der Husseinis (Familie des Mufti) und der Nasehischibis (des früheren Bürgermeisters von Jen!- salem) bemühen sich um ihre Umwandlung in moderne Parteien im eigentlichen Sinne des Wortes. Dazu kamen zwei neue Parteien, die sich aus den Resten der alten Fraktionen und verschiedenen Einzelnen zusammensetzten, die bisher noch keinen Raum in der Oeffentlichkcit gefunden hatten. Die arabische Jugendorganisation, die seinerzeit vor der Einigung mit der Muftipartei stand, blieb als besondere Gruppe bestehen und führt ihre Politik auf eigene Faust. Da diese neuen Parteien erst in der Bildung begriffen sind, wird die heftige Konkurrenz, in der sie miteinander stehen, verstündlich. Die gegenseitigen Beziehungen sind engherzig und voll Haß und Neid, Diese Tat- Sachen lassen das geschlossene und einige Auftreten der Araber beim Streik am 26. Oktober wie ein Wunder erscheinen. Wirtschaftliche Vorteile — Die arabische Bewegung im Lande wird von zwei Polen bestimmt: einerseits profitieren die Araber materiell durch die Zionistische Bcwcgung und ihre Begleiterscheinungen (die volle Kegierungskasse, eine zahlreiche Beamtemschaft), andererseits ist das Streben nach politischer Unabhängigkeit und die Gegnerschaft gegen den Zionismus lebendig. Dieser Zwiespalt ist sowohl in der Gesanitbewegung wie auch bei ihren einzelnen Mitgliedern stark spürbar. Wenn wir z. B. die Zahl der Streiks, die die Araber in Syrien veranstalten, mit denen in Palästina vergleichen — und man muß d^bei bedenken, daß Syrien kein so schwieriges Problem besitzt wie das Jüdische Nationalheiin—,so sehen wir, daß es sich ungefahr um ein Verhältnis von 1:5 zugunsten von Syrien handelt, während die politische Aktivität in beiden Ländern die gleiche ist. Die Stadt Jaffa, die von den Städten Palästinas am stärksten reagiert, will z. B. in den Monaten des Zitrusexports, der fast den ganzen Winter andauert, von Streiks nichts wissen; Haifa und Jerusalem, die eine gemischte Bevölkerung haben, sind sehr vorsichtig bei der Proklamation von Streiks, da bei solchen Gelegenheiten die jüdischen Kaufleute verdienen. Die lebendige Wirtschaftsbewegung schwächt überhaupt die Neigung zu Streiks. Ohne die Zu- Stimmung der Juden ist es unmöglich, in Palästina einen Generalstreik zu erklären; die Wirtschaft der öffentlichen Hand, die durch die jüdische Einwanderung reich geworden ist, spielt im Lehen der Araber eine große Rolle, und hier können sie ihre Streiks nicht hineintragen. Daher sind die arabischen Streiks in Palästina selten. ־— politische Gegnerschaft Aber auch der zweite Pol wirkt unaufhür lieh mit Hilfe der arabischen, sich recht zügcllos gebärdenden Presse und einer mündlichen Propaganda, die durch das, was der Durchir eröffnen heute die neue ״Umschau“ unseres Palästina-Blattes. Von ständigen Rubriken sind zunächst in Aussicht genommen: Siedlungswesen / Arbei lerbeweung / Arabische Welt / Aerztiche Umschau / Rechts wesen / Geistige Bewegung / Palästinensische Literatur / Jugendbewegung und Erziehungswesen. Die großen Gebiete der Politik und Wirtschaft werden vorläufig in solchen Rubriken nicht behandelt werden, weil dieser Stoff ständig in unseren Berichten besprochen wird. Ebenso werden wir auch über künstlerische und andere Veranstaltungen laufend außerhalb der Rubriken berichten. Die einzelnen Rubriken werden in zwangloser Folge hintereinander erscheinen. Wir empfehlen unseren Lesern, diese Teile auszuschneiden und zu sammeln, da sie in ihrer Gesamtheit ein umfassendes Bild der äußeren und inneren Entwicklung Palästinas geben werden. Redaktion ״J. R.“ Schnitts-Araber mit eigenen Augen sicht, unterstützt wird: das Nationalheiin, das die Araber für eine Utopie hielten, verwirklicht sich vor ihren Augen. Im Laufe der letzter! zwei Jahre hat sich viel Explosivstoff aufgehäuft, der eine Gelegenheit zur Entladung sucht. Eine dauernde systematische Propaganda kann auf die Dauer nicht ohne Einfluß Weihen. Auch der Geschäftsmann, der das ganze Jahr hindurch eifrig dabei ist, durch Geschäfte■ mit Juden und Nichtjuden Reichtünier aufzuhaufeii, liest Tag für Tag die Propagandaprcs.se und wird von ihr beeinflußt. Außerdem ist die arabische Oeffentlichkcit in sich geschlossen, da kein äußerer Faktor auf sie einwirkt: die arabischen Führer erlauben nur eine ökonomische Assimilation an die Juden, bekämpfen jedoch aufs schärfste eine Annäherung an die jüdische Ge- Seilschaft. Diese innere Geschlossenheit und gesellschaftliche Abgeschlossenheit fachen den arabischen Nationalismus und seine extremen Bestrebungen in gewaltigem Maße an. Die Propaganda Da die wirtschaftliche Prosperität im Lande den arabischen Propagandisten ihre frühere Waffe im Kampf gegen den Zionismus entwand, fanden sie eine neue Losung: Euch geht cs gut, aller was werden eure Kinder machen, wenn sieh die Zionisten im Lande vermehren?! Zwar schlug diese Losung nicht so ein wie die früheren allgemein gehaltenen nationalistischen Schlagworte, aber der Waffenschmuggd, noch dazu in einer Zeit der Kriegsgefahr im Mittelmeerberken, lieferte den Propagandisien ein konkretes und dem einfachsten Manne verständliches Schlagwort: Dein Leben ist in Gefahr! Willst du nicht für die kommenden Geschlechter sorgen, so beachte doch die Gefahr für dein eigenes Leben! Diese Faktoren lieferten die .Möglichkeiten für den letzten Streik (über dessen Verlauf in der ״J. R.“ bereits berichtet wurde. — A. d. R.). Bei diesem war ein interessantes Moment zu bemerken: es fehlte di« Einheitlichkeit in den Stre-iklosimgen. Die Nasehischibi- Partei protestierte allgemein gegen die Mandatspolitik, während die Mufti-Fraktion nur gegen den Waffenschmuggel Stellung nahm. Dschemal el Hiisseini, der Vorsitzende der Mufti-Partei, war der Ansicht, dafl die Welt von heute, die sich nach Abrüstung heiser schreit, wenn auch die Taten ganz anders aussehen als die Worte, wahrscheinlich durch die Kunde über ״Bewaffnung“ der Juden in Enipörung geraten werde; man wollte sagen: die Juden wollen das!.and erobern, nicht nur durch Pionierwillen, Wissensclinft und Kapital, sondern mit bewaffn der (iewalt! Aber das Arabertum, in siel! gespalten, folgte nicht in seiner Gesamtheit der 1.0sung von Dschemal, sondern bestand darauf, die großen Forderungen der Politik auf zurollen. Die arabische ()Öffentlichkeit kehrte unterdes zu ihren normalen Geschäften zurück, ohne zu wissen, oh die Einigkeit, die für einen Moment ihre Führung zusammenschloff, anhalten und neue Opfer von ihm fordern wird, dir größer sind als ein Streik im Laufe von zwei Jahren. (Schluß des Palästina-Teils) BAUTEN IN PALÄSTINA : Aclfestes und fünftes Tel-Awiw. ln der Yarkonstrxßc in Tel-Awiw kann man noch für kurze Zeit den Gegensatz bewundern, den wir auf diesem Bilde zeigen: eines der ältesten Häuser der Stadt (d. h. wohl etwa aus dem Jahre 1922!! neben einem der /ängsten, modernsten. Binnen kurlent wird auch dieser Zeuge einer bescheideneren Vergangenheil der Spitzhacke zum Opfer fallen, um einem inodermn Wohnhaus Platz zu machen. *jjfciia» ״SthijtYc auf dem Festland." Die Formen des modernen Schiffsbaus, die von der Architektur übernommen worden sind, finden auch in Erez Israel sinngemäße Anwendung. Die zu geräumigen ״Decks" ausgestalteten Balkons dieses Hauses in Tel-Awiw gehen unmittelbar auf die See hinaus, und seine Bewohner können sich an Bord eines der großen Dampfer wähnen, die draußen vorüberziehen. Fotoi: t. Z. kluUel, JtruBti«n> hitfssi ääkwfj. Da» erste moderne Bürohau» in Jerusalem. Jerusalem ״kommerzialisiert“ sieh viel langsamer als Tel-Awiw und Haifa. Dennoch konnte dort vor kurzem ein großes, modern eingerichtetes Bürohaus eröffnet werden. Es ist von der großen italienischen Versicherungsgesellschaft ,,Assicurazzioni Generali" gebaut worden und vereinigt in sich die Büros einer Anzahl der bedeutendsten Jerusalemer Firmen, sowie eine moderne Gemälde-Galerie.