Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 40 (1935)
- Issue
- Heft 91 (12.11.1935)
- Date
- 1935-11-12
- Page
- – (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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JÜDISCHE RUNDSCHAU Berliner Rundschau NR. 91, 12. NOVEMBER 1935 Fragen religiöser Erziehung Dreigespräch im Lehrhaus Es ist keine Frage, daß Fähigkeit und Lust zum Diskutieren unserer Zeit verlorengegangen sind. Fast ist es so, als ob die Realität des Lebens alles andere, alles Geistige verdränge. Wenn das Jüdische Lehrhaus den Versuch macht, ein echtes Gespräch wieder aufleben zu lassen, so ist dies aufs wärmste zu begrüßen, selbst wenn das positive Ergebnis nicht dem entspricht, was sich der eine oder andere vielleicht erhoffen mag. War das erste DreigespTäch den Fragen der religiösen Lage gewidmet, so galt aas zweite am letzten Donnerstag (dem eine dichtgedrängte und wißbegierige Hörerschar folgte) der religiösen Erziehung, Dr. Alexander A11mann und Or. Manfred Swarsensky vertraten die religiösen Belange, jeder für seine weltanschauliche Richtung — und zwischen ihnen saß Dr. Paul Eppstein, der für den Typus des Juden sprach, der zum Judentum zurückkehrt, ohne auch in religiösem Sinne festgelegt zu sein. Vier Fragenkor..,,.exe waren es im wesentlichen, die an diesem Abend behandelt wurden. Wir umreißen im folgenden kurz die Standpunkte, die sich bei dieser Diskussion herausschälten. 1. Das Wesen der religiösen Erziehung. Für Altniaun liegt es darin, daß sic im göttlichen Auftrag im Sinne des Gesetzes geschieht. Swarsensky bestreitet die Verbindlichkeit der Totalität des Gesetzes, das durch die Entwicklung in vielen Punkten überholt worden sei. Eppstein lockert die Starrheit der Fragestellung, indem er cinwirft, daß Juden nicht nur in der religiösen, sondern auch in der sozialen Sphäre leben, in der sie nicht minder ״bewußte“ Juden sind. Altmann verlangt in diesem Zusammenhang die Anpassung des Gesetzes an das Leben, aber seine Aufhebung sei nicht möglich, seine Suprematie müsse bestehen bleiben. 2. Religiöse Praxis in dieser Zeit. Eppstein bezweifelt, daß der Jude, der nur vom Wissenmäßigen her ins Judentum vorzustoßen trachte, ein schlechterer Jude sei als der religiöse. Swarsensky hält dafür, daß, obwohl die Menschen unserer Zeit religiös sehr indifferent sind, doch religiöse Keime vorhanden sind, die zu neuen religiösen Lebensformen führen werden. Altmann bestreitet nicht, daß der von Eppstein gezeichnete Typ wertvoll sei, glaubt jedoch, daß allein im Thora-Lernen die Möglichkeit gegeben sei, zur Religion zurückzukchren. Jüdisches Lernen bedeute, sich in den Kreis der Tradition hineinstellen, Zusammenfassend ist zu sagen: beide Rabbiner haben keine Antwort auf die Frage des ״Weltkindes“ gegeben. 3. Faktoren der religiösen Erziehung. Swarsensky glaubt, daß es keinen direkten Weg zur Religion durch Erziehung gebe. Es bestehe jedoch vielleicht die Möglichkeit, in der jüdischen Schule den jüdischen Menschen tiefer zu erfassen. Altmann tritt für die stärkere Ausnutzung der Erziehungsfaktoren ״Familie“ und ״Synagoge“ ein, von denen zwar auch er nicht meint, daß sic den Menschen ״urnztiwandeln“ vermögen, die jedoch weitgehend d i e jüdische Atmosphäre zu schaffen imstande sind, die seiner Meinung nach notwendig ist. Swarsensky wendet ein, daß gerade in Berlin der Rabbiner nicht mehr an den einzelnen Juden heran könne und daß man sich notgedrungen damit zufrieden eben muß, wenn die Menschen überhaupt in die Synagoge ommen und auf diese Weise eine Wirkung auf sie ausgeübt wird. 4. Die Wandlung der religiösen Formen. Eppstein weist darauf hin, daß die Jugend in weitem Maße von den überlieferten Formen unbefriedigt sei und sich infolgedessen eigene Wege suche. Er verweist hierbei auf das Beispiel der Werkleutc. Swarsensky erklärt sich prinzlpieil einverstanden mit der Einführung neuer Formen, wendet sich aber gegen die Bejahung religiöser Formen aus weltlichen Gründen, also gegen die Schaffung oder Fortfiihrung jüdischer Tradition ohne religiöse Bindung. Altmann verkündet als Volljudcn d e n, in dem das Gesetz zum lebensmäßigen Ausdruck geworden. Wir könnten nicht auf den Reichtum unserer Gesetze verzichten, nur aus ihnen könne jüdisches Leben erwachsen. Die Hörer folgten der Auseinandersetzung mit gespannter Anteilnahme. Diese Diskussion (die übrigens wesentlich weniger temperamentvoll verlief als die erste) war so recht ein Spiegel der Stimmung und Haltung unserer Zeit: wir erschöpfen uns in Formulierungen, in immer schärferen und genaueren Analysen unseres Lebens, und wir kennen unser Schicksal. Aber es fehlt die entscheidende Tat, von der Erkenntnis zur Verwirklichung fortzuschreiten. Dr. N, In Memoriam Dt, Theodor Simon wurde von dem Freundeskreis des kürzlich Verstorbenen im Hause des Verblichenen eine Erinnerungsfeier veranstaltet. Rabbiner Dr. S. Samuel, ein persönlicher Freund des Verstorbenen, würdigte Obo-hcheck-Qbi. OCR QüdUcfa)1Qt/wknllil{e BIBI IM 93446 dessen vielseitige Persönlichkeit; ferner sprachen Dr. Nathan, der Vorsitzende des Vereins jüdischer Chemiker und Herr Hornung als Vertreter des RjF. Die Redner erwähnten be■ sonders die Lebensheiterkeit, das freundliche Gemüt und die Weltoffenheit, die Theodor Simon auszeiehneten. Die würdig« Feier wurde durch Rezitationen von Fritz Eisenberg und Johanna Meyer, musikalische Vorträge von Stefan v. Antal, Ladislaw Waghalter, Fritz Wallenberg, sowie durch den Oesang Paula Lindbergs, begleitet von Paul Lichtenstern, ver• schönt. — a— Die gute alte Zeit. In einer Kulturbtindveraristaltung sprach am 9. Nov. Max Osborn über die Berliner Salons im ausgehenden IS. Jahrhundert. Er schilderte einchcnd die Lebensform der Henriette Herz und der Rah ei ewiri und wandte sein besonderes Augenmerk dem Einfluß zu, den diese Frauen auf die Zeitgenossen ausübten. Ruth Rayner unterstützte den Vortragenden, indem sie aus den Briefen und Tagebüchern Henriettes und Rahels charakteristisciie Stellen las. Das große Auditorium, das sich vorwiegend aus älteren Menschen zusammensetzte, ließ gern dies« Reminiszenzen an eine scheinbar glückliche Zeit an sich voriiberziehen, ohne daß man den Eindruck hatte, daß die wirkliche Problematik jener Zeit allen recht zum Bewußtsein kam, obwohl wir doch gerade heute sie in ihrer ganzen Tragweite zu überschauen vermögen. -1111. Das Israelitische Krankenheim, Berlin, Elsässer Str. 85, hat Dr. Dzialoszyn ski zum dirigierenden Arzt eineT 2. Chirurgischen Abteilung berufen. Ankündigungen Zionistische Veranstaltungen Frauen-Arbeftsgeraieinschaft für Palästina. (',nippen West und Bayer!* scher Platz; 12, ״׳;סיג Iß.30 Uhr. KrsCnjran! Kaufmann, KUi&U’r* 14: Bihelvorlc.-um״. fkrichi über die ht'n1ta״u!12• Vortrag über A. I). Gordon. Leitung: Fnula Niiihunsolm, -- Gruppe Tctnpelbof: 12. Not., 20.30 Uhr, bei Krau Kpfienstein. SchuU.׳nl>un;nn;,r 2: jctika Uevy- Stein: ״Jugend-Alii;1h‘\ - 16. Nov., 13 Uhr, Bibelvorlesuiig, Leitung: Dr. Eva Lübeck, bei Frau Lewin, Teinpclbof. 1 b'henzollcrnkorso 54a. — Gruppe Non! und LKt: 13. \ov., 20.30 Uhr. Heim. Kosenthalor Str. 44: Vortrag Jcttk.i b1־;־v-S׳c1n. — Gruppen Gruncwald und Westend: 14, Nov.. 16,30 Uhr. bei Frau Moses. Gruncwald, Tiabener Str. 2: Mar:׳. ,.Die jüdische Frau und die Forderung der Stunde‘*. — Gruppen Lieht infelde und Nordwcsf: 18. Nov., 16.30 Uhr, bei Fmu Singer, Lesdngstr. 50: Dr. Wera Mahler: ״Wie erobert die Frau Palii s! ina“, — Gruppe Nord und Ost: 12. Nov., 20.30 Uhr, lieim, Rn-ent!!.der Str. 44: Auioenianzipaiion von Pinsker, Leitung: Lillv Glaser. (Ihne die Broschüre mitzubringen.) ־־־— Im Rahmen der Ihalik-LchrWin e: Kurs von Dr. Arthur Prinz: 14. Nov., 20.30 Uhr. Meinekcor. 10: ,,Die Juden in den neuen Ländern“. 20 ״. Nov., 20 Uhr, Loge, KlcRtstr. 10: Vortragsabend von Edith 1 Icrrnstad!־Oeningen. —- Zu allen Veranstaltungen. Gäste willkommen. — Das Büro ist rtur noch Montag bis Freitag von 9 3 Uhr geöffnet. Telephonanrufe und Besuche außerhalb der Bürostunden zwecklos. Berliner Misrachi-Gruppe. Am 12. November, abends 8.30 Uhr, Synagoge Friedenau, Stiemtr. 21. Vortragsabend Thema: ,,Die jüdisdie Frau“. Re-dnrr: Frau Dr. IGigeM •ronetuann, Rahb. I. Broch, Joschua Wollt. Junggruppen der BZV. Sprechstunden!6—18 l hr, Meinekestr. 10, Zimmer 5, IV. Stock. Chor der Junggruppen der BZV. Am 17. November, 17.30 Uhr,!leim, KanMr. 54. Andorn!!: Max van Ulerf, UhLmdar. 130. Neue hebräische Kurse der BZV. Am IG. Nov. beginnen neue Anfängerkurm: 18 Uhr unter Leitung v״n Dr. (Krar Adln im Heim, Kanmtr. 54: — 20 Uhr unter I.eitnng von Herrn SrhäGOer in Weißenare, Berliner Allee 234 (Jüd. Kindrrho! I). Am 18. Nov,. 19 Uhr, im KJW, BleibtTetMr. 50. un'cr Leitung von 1). J. Boimk'in. Per Anbipgeikurm׳-■; in Smgiiiz beginn! in dar nlah nm WA,■he, Termin wird noch hekrmntgegehen. -- Kinmhrnng in die Aggadah-Arbeits* geim'ine'hatt mb Lehmigen {11<M יr,«!-ohי nn'u Leitung von D. J. Hornstein. Beginn am 16, November. 19.30 Uhr. Heini. R<wnthaIor Straße 44. Ku 1111 rabteüimg der li/A’., Mrineke*nr. 10. Tel,: Bismarrk 7105. Kinderspielkreis des Bezirks Zentrum-Nord. Der Bez.it k. Zentrum- Nord der BZV. bec.h>1ahtigt, im Heim, komnthalcr Str. 44, einen Kindcmpiolkreis c inzuriehfen. Mcdthiugen an Lehrer Levvin, Berlin C 25, Münzslr, 10. Fiir diesen Kinderspielkreis wird eine erfahrene und zuverlasMüC Kraft ge.mieht, inbgiiahm mit Kindergärtnerinnen- Examen. Meldungen an obige Adn^e. מגון וז.נ.ביאליק ע׳ דיה □ונדדות הציוויו! בבו־לין LEHRSTÄTTE CH. N. BIAUK DER B.Z.V. Am Dienstag, dem 12. November: 2. Abend des Zyklus: ״Das öffentliche Leben in Palästina“, S. Tschertok: ״Probleme der städtisehen Selbstverwaltung", Heim, Kantstr. 54. — Am 14. Nov.1 2. Abend des Zyklus: ״Die Juden in den neuen Ländern", Dr. Artur Prinz: ״Die Judenfrage In Amerika“, Meinekestr. 10. Beginn jeweils 20.30 Uhr. — 3. Abend des Zyklus: ״Der Orient" (Ben Altaron) wird vom 14. aut den 2t. November verlegt. 2. Zyklus der jüdischen Geschichte im Rüde der Zeit: 7, Dezember, 17. Dezember und 7. Januar 1936. Arbeitsgemeinschaften: Am 12. Nov.: Benno Cohn: ״Zionismus — gelernt am XIX, Kongreß", Joachimsthaler Str. 13, 20.30 Uhr. — Veranstaltungen de ir Bezirke und Gruppen dt BZV. Dienstags den 12. Nov. 20.30 Uhr Logenhaus. Kleiststraße 30 Fva Stern: Uneer• Kinder in Palftstina (.mit Lichtbildern) Stadtpark Mittwoch, den 13. Nov. 20.30 TJlir Jüdische Schtile, Kaiserdamtn 7S Dr. Walter Schwärzt Entwicklung der jSdisch. Kolonisation in Palästina Westend Mittwoch, den 13, Nov. 20.30 Vhr Oberschöncv/<ide. An d.Wuhlheide 202 Ruderkl.Oberipree Dr, Ernst Bereut: Politische Wandlengen am Mittelocer Oberspne Mittwoch, dem 13. Nov. 20.30 Vhr Konditorei Haast. Flensburger Str. 19 Kurt Loewenstcin: Jüdisches Schicksal in der Galuth Tiergarten Mittwoch, den 13. Nov. 20.30 Uhr Zehlendorf, Kurgar t.Ahengry&d HermannstraOe 9 Jüdische Situation hier — zionistische Antwort, Referent: Dr.Alfred Rabau Zehlendorf Donnerstag, d. 14. Nov, 20.30 Uhr BZV-Heim, Kantstraßc 54 Dr. Hardi Swtrgcnsky: Nach dem Kongreß — wa! nun? Anschließend Bildstreifen ״Der XIX. Zionist«n׳Kongr«ß“ Haleose« Donnerstag, d* 14. Nov. 20.31) Uhr JoachimsthaLStr. 13 Jüd. Club) Dr. Edgar Roten Politische Wandlungen sin MKtelmeer Fehrbelllner PI. Sonnabend, d. 16. Nov. 20.30 Uhr BZV-Heim, Kantstraße 54 Tseabead. Lola Landau berichtet von ihrer ErezJerael-Reise Savigay-Platz Sonnabend, d. 16. Nov. 20.30 IThr Pankow, Mühleostraße לל ErsteVeranstaltun g der Gruppe Pankow. Dr. Alfred Rabau: Jüdische Situation hier — zionistische Anlwort Pankow Sonnabend, d. 16, Nov. 20.30 Uhr BZV-Heim. Rosenthaler Str. 44 Chug iwri chagi^a Zentrum Sonnabend, d. 16. Nov. 20.30 Uhr BZV-Heim, Kantstroße 54 ״Itan Ch•!** Ur. Borodian.ki, Dr. Brot», Dr. Kaleka Kulturabteilung Sonnabend, d-16. Nov. 20.30 Uhr Konditorei Hansa, Flensburger Str. 19 Ssichah klaltth ChuS iwri Harn» Sonnabend. L 16. Nov. 20.30 Uhr BZV-Heim, Landsberger Str.8/ ,,Klelnkunst-ZklaendM Karten zu RM 0,73 u. 1,— bei Feig, Straußberfcr Str. 24, Salinger, Neu« Xönigatr, 74, Haubenstock, Goldaper Str. 9 a Fricdrichsbain Sonnabend, L 16. Nov. 20.30 Uhr BZV-Heim, Brückenstraße 9 Oiieg Schabbat Jannowitz Sonntag, den 17. Nor. BZV-Heim, Landsberger Str.87!7Uhr Chuglwri, 18Uhr Ssiehah fürLeichtfortgeschrittene Fricdricbsh.ln Sonntag, de«1 17. Nov. 20.10 Uhr BZV-Heim, Rosenthaler Sir. 44 ElnweUmoffilai««1 der erweiterten Raume des Heims. Ansprache R.-A, Dr. Alfred Rabau. Mitwirkendc: Dr. Leo Barczinski, Dr. Hains Nathan, Fritz Wallenburg. Vorverkauf bet Salles (Buchhandlung), Grenadierstr. 30, MÄbel-Adierstein, Alte Schönhauser Str.58, BZV-Heim, RoscnthalerStr,44 Zenttun-Nord Dienstag, d*o 19. Nov. 2030 Uhr BZV-Heim, FrankfurterAllec 56 Erste Veranitaltung der Gruppe Lichtenberg, Es spricht Rabb. Dr. Mtx Nuubaum. Nähere« in nächster Ausgabe Lichteaherg Rcmabum - Lehrhaus, Berlin Mittwoch, den 30, Novtnbtr 1935, 30.30 Uhr, im Logonhani, Kl«11t1tr. 10 VORTRAG: Univers.-Prof.Dr. Bruno Kisch, Köln Goltesvlaube and ntüurwlsoerschaflliches Weltbild Für fnhibcr von Horerkarteo (RM 1.—) unentgeltlich. Einselkarten zu RM 0,50 im Sekretariat W 50, Passauer Str. 2 (2. GrthA bei Glojjftuer, B 4 5285 u. an der Abendkftsse — Jugendliche unter 20 Jahren haben freien Eintritt Die gute Unterhamng Donnerstag JEDEN Sonnabend u. Sonntag I Konzert — Tanz IMusikscHau[ Tanz-Spiele Nur für Mitgl. d. jüd. Gemeinschaft KO EPP LER BERU Nv Neue KönlgetraBe S ■ Berlins älteste jüdische Tankstelle ■ —— Zugunsten der Jüdischen Winterhilfe —— Sonntag, 17.!,November♦ 20 Uhr, großer Saal des Brttderwereins* Kuffürstenstrafie 113 EINE STUNDE SCHUBERT Ansprache des Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde, des Herrn Direktors Heinrich Stahl Zar Aufführung gelangen: Das LoreUcn-QuIntctt u. Lieder von Schobert Camilla Spir«״ Wilhelm Cuttmnnn, Imn Klein {Klavier) Charlotte Rosen (Violine), Alfred Schlesinger < Viola) Codfried Zeelnndcr <Celltf>, Rudolf Lewy <Contrabaß> Karten zum Preise von RM 1,—, 2,—, 3,-— *Ind erhSItlidi «e^en Kulturbund» Ausweis oder R.-Karte bei den Hauswarten der Jüdischen Gemeinde# Omnien» burger Str. 29 u. Roten str. 2/4, bei den Kastellanen der Synagogen: LGtzowstr.16, Fasanensti79 .־/W, Markgraf״Afbrecf1t»Str. 11/12, Levefzowstr. 7/8» Pestalozzi״ Straße 14/15 und Prinzregcntcnstr. G9/T0, sowie in den Buchhandlungen Kedem, Dahlmanns». 8, Ernst Wotff, Prager Platz 4, und Philo»Verlag# Pariser Str. 44. «f ———- Zugunsten der Jüdischen Winterhilfe — Mittwoch, des 20. November» 20 Uhr N•«• ■yna>|0z•, Or.nltnb.rg.z StraS• 30 Zum entern Male in Berlin: .Die Zerstörung Jerusalems van Ferdinand Hitler Auilührendn: Jüdische Chornnd Orclieeterverelnlgung iDirig. Leo Kopf). Soll iten : Paula Lindherg (All), Hlldegardt Undt (Sopt.), Julius Peluadiowitsch (Berit.), Hann. Nahm 1 Ten.) Kertan zu RM. 5,—, 4,—, 3,—, 2,—, 1.50 und 1,— sind zu haben: Jüdische Gemeinde, Or.nicnbarijcr SlraOe 29!Hauswirt). Roienilraüe 2/4 1 Hauewart), Kaftallaae der Synagogen Fasanenstraße 79/80, Trfazreßenlemtreße 69 70, Kaiseratt. 29/30; Buchhandlungen Kedem, Dihlmensitr.f',Ernst Wölb, Prager PI.4. Philo-Veriag, Pariser Str. 44, Schildberger. Fleusburgsr Sir., Stadtbahnbogen 415 Bevorzugen Ste bitte die sich bei uns empfehlenden Kinos Pelze Anfertigung, Reparat. 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November 1935 (Bußtag), 20 Uhr, Logenbaus (Großer Saal), Berlin W, Kfeiststraße 10 Edith Herenstadt״Oettingen Von ringendem Judentum Dichtungen von Dorothea Baron / Binfilc Brod / Mehler / Percz / Roth / WolfskeM Karten za KM 'S.-, 2.— und I.— bei der JOdiichca Randsdsnu, Meinekestr. 10 <l^d«1> ✓ Budihandlung Kedem, Dahlmannatr. S / Iiuifihandtun t Lippmann, Traatenauatr. 16 / Konditorei Hansa, Flensburgtr Str. 19 / BZV..Heim, Kant F r auenarbeitsgemeinschaft Berlin W15 BZV..Heim, Kantstr. 54, u. Im Logeohaas für Palästina Meinekestr. 10 Berliner Inserenten verlangen Vertreterbesuch