Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 40 (1935)
- Issue
- Heft 91 (12.11.1935)
- Date
- 1935-11-12
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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14 <»,!־׳? jüdische Rundschau Nr. 91, 12. XI. 1935 Fühlungnahme mit den Lehrern Am IG. Nov.: Kurl f ,r\v in-M!!!:ו : .,Di!‘ kl .1 lim Werke eks Zioni" ״US“, Helm, F:1mUU־rg<T Sfr. 87. 17.30 Uhr. —■ Am 16. Nov.: Df. Ch. HorO'linnski: .. hiniulirun■׳ in die jidlisehe Sprache und Literatur“, Heim. Kanuir. 54. 17.30 Uhr. —- ln folgenden hehniischeii Arheit'.^emcin^ ־hafu-n können noch Teilnehmer aufgenommen werden: Mi-r!!!:mNrmmu1, Dr. S. M:!T\ Mitfwoehs 20.30 Uhr. Joachim*;- tiiale:■ Str. 13. - Literatur-Seminar. Dr. S. Kaleko, Montag- 20 Uhr, Heim, Kanutr. 54. --־ Fibel-Seminar, Dr. Ch. Borcxjianski, Sonnabende 19 Uhr. fleim, Kantsir, 54. Voranzeigen Jüdisches Lehrhaus (Sekretariat: W 50. Mnrhurger Str. 5. TU, 114 558 /). Ol jene Ai in•!!-.gerne: üm 1: alt über den Donnerstag - Vortrag: .,ReiigiiUe Krziehung•־ am 14. Nov.. 20.30 Uhr, Loge, KkDmtmiD. Jn siuitliehe Ar bt11־ ^gemein-a׳hallen, dir bereils begonnen 11.dien. Lünncn noch leiindinier autge!a>1mnen werden. Tcrminveriegunß ‘ Arheitseemrinsi'hau, f kldmann: .,Da־; arahbehe Volk־‘, beginnt am 16. Nov18.30 ..־ Ihr. Marburger Sir. 5, | 11. - Handel•,- und Sprachkurse; leehnik; fern ■ii-rhr Uire-di »deי- Kaufmann-, Bmddndtung. Kor7.-ehr in. i ’kunmj ,iphieren, Fu^lSeli. Fr a!170-i-eh, Spanisch, Italienisch. Au -kunire j!n Sekretariat (10 .1, 4 6״ Uhr). I Ihre!Lauen im Sekretariat und ia den \ erkauf •mH Jet!. Rambam-Lehrhaus (S,k!et.n1a1: W50 ־,!'.esiiiuo, 2. 2. Uni», hei Uloguuer, B.oafi.i 52B5K Voranzeige: Am 20- November, 20.30 Uhr, -Lnge Klein 4!.! 0 e, V >1 ן r.ig Pr-.*!. Dr. Bruno Kisch, Köln: ..Bütte--״ glaube und nat urwK־,rnי-׳'h.:ח li(׳he.> Weltbild"'. \ ur! rag-.reihen : (Beginn 20,30 I h!1. 11. November: J.nohoviK: ..Die Flink de- Talriuid-“ (Pnmurgriiirn a!׳. G9-70). ־ Lew: ,.Ihr < ieiae-ge^Tii-lne des Judentum-■ m 1 letzten Fibrhundej J*‘ k'-'Hipjmnddjof 11). -• 14. \'ovembrr: Abt: ״bei!:;־׳htr von (,ויי.; hb Um Do 110 n brn Sukkai" (Fas;men-!1, 79 801; {-!Im: ludw he• Bet«-11 (KlebNtr. 10). Arbeit'־ gemein-!■!!,iOen (Brgluii 2■ 30.׳ i'iai: 12. Nov.: Aitrnann: Feint' von der Um kr In ( Bn :! .1.!? 99 .!!- .:■׳!<:־׳;,׳־>!׳!; i mm : j irmrjabti (< 1 rolle Hamburger Str. 27>. 13. Nnv.: l.״b: f D--<-i :3!ז 'verkeb.r 11,101! }!!di- Mdiem Kr1!■! ׳ i b;• 7 :;eg::׳-:..;!! b.-j; \tü11 :0״ s< d > (!'rinzn-gt'ntensiralh־); j-!׳ : ■!!.:!־-'־י.',dr NB־i״׳Ht-n ('־־■!■ gmun<Uhot 11): |a!ol׳״v!n-■ Pj־־!mm dn g .:־!׳.;st! 1 < b 1 t'<! J r׳kcH i!\o(‘bu--er 1 Br 48-50). — 14. N 1׳ v.: lte1K11\<־/: llriUgmig drs AlHaip t, Pf i nzt eg( ־n!e: 1- Zwei Konzerte der jüdischen Winterhilfe. Am 17. \uv«n!b 1. 20 \ 11 r,!1: ei! 1 na Bi u i!־i v a « u; K ׳ ,!/!;׳ S•!!nde S.! n! ä 1׳ l! ‘' ■־?,!! i. A 1 •M• : u : 1 i: o Im e | b ■, u i; >׳.!!.!. M U u n k ende; < 0*111111 S| >h a, 11!;!;;! 1 ( h 111 ׳!. Ihne. K:1 Mi | k 1,1 v k! >. Uhu! L!' e iv >Mit ( \ 1 >h ne ), Ahn ׳i :׳:.■•,־<;: :׳־־! [\ n h.11, < 1 י־.i 1! ü d Sa < ח,ז!<Fr (t Vii 1 י) und Kudo'i Leu 1 ( k■ >:U : .h : -1. l\.m:m! i 1!׳: n! U!י » - n r! der t'-ememde. t *r in it11־ -!»Inges CM. 2'», bt! < h •) I\ .i!;!,!< T! I -.1:1! I! 1■ iier S\ n.igt'gen (!יו \\ י-'.׳'!('!]', jeiu-.dem .׳־ u: 1 b ו Nimm N\:eg1g ,! u g׳ ׳ I ׳! b r י2 1 . ז dmgiert b'!׳ K-1j)l. .\11'>1 ו,יח i : bhii-iln1:1.110 ) ׳! i!,g־!ng und ]001^(1;־ ( > reduM « n e!י inigung im kt.-, h ■Vid 1 . ז du 1 e d 1״: in!1 K u i:• 2'Ui de in ן )eilt -uh Und. Sid; ס:!:! .ed.< i.inhui-;׳ (Um. 1 hld! g!ז!b f.in-it t'Soj>ran). luDu Pr 1 ן, .■ ו i; 1\» ן : ■■ ■ h 1 ( B .!: ■n n j!1 m 1! b 1 u;.! nn X ui an ( lVm u׳ l. Kurten bei 11 r n 5!an w.eUr * י (*! l!unu;idu < '!.!!. 1■!u! g-! Str. 29, mir! K־(׳.en- Stuhr 2 b hu d< n 1\1 nh:nui d׳1 ׳ Oui.igngru k a-unm-Ou 78 80. Prinzregmn ׳.71• 09 .! «,ח, ku-u-n. 20-30, u!,• in d׳*n Bmldundlungen Keduu. Unklinmma!. 8, Ktir' Wulil. Psuger Platz 4, 1’hilo- Verlag, Puri-er Str. 44. Vereine Die Gruppe Neue Synagoge im Synagogenverband Berlin ״veranstaltet unter Mitwirkung von Rabbiner Dr. Blumenthai, Dr. SwarsenTv, Dr. WarscKmer und Dr. Wcvl im Trau-aal. ()ranieiihurger Straße 29. Vortrag ■übende: ..Aim der Welt des Talmud‘4. Miidkalieche Umrahmung: ( )herkanfor (h»Ii,min. Lr.'ter Abend am 16. Novemher, abtuaK 8 Uhr. Vereinigung jüdischer Frauen Groß- Berlins (('»ruppr: X'rrband lk*rlin des jüdischen Frauenbünde.^• Am 14. November, 20 Uhr. im Klubheini. Marlmrger Str. 5. i. Teeahend mit Vortrag von Herrn Arnokki: .,A!n dem jiid. \ oSkshumor.“ — Verein gesetrestreuer jüdischer Lehrer. Am 17. November, 16.30 Uhr, Loge. KUuuMr. 10. Ven.umulun-g: .. Jugendbund — Kltornhaus — Selmle“; Redner: Ahr. WuU. \XX׳rluler. Frau Dr. I.evv-Steän, Dr. Ilarry Aj.t. Die Lehrstätte fördert die Schularbeit Die Lchrstattc C 11. N. B i a I i k der B Z V. hat a!11 letzten Sonntag einen ebenso wichtigen wie interessanten Versuch unternommen, innerhalb der jüdischen Lehrerschaft Berlins einen Kontakt heraistellen, der bisher nocli nicht bestand. Eine erfreulich grobe Anzahl von Lehrern, darunter viele, die der zionistischen Idee noch fernstehen, waren erschienen und nahmen mit großem Interesse die Referate entgegen. Uelier ״Die neue jüdische Schule und die Aufgabe des jüdischen Lehrers“ sprach Hans Gärtner. Er wies auf das Wachstum des jüdischen Schulwesens hin und verglich es mit üer KKL bei der Ausstellung Foto: Herbert Sormmfeld IIIIIIS ■a | » ״. .555 ן vmm K ■r, «r i^ymisn Ulli!mm■ 1w“ : «»•w* der unzureichenden Durchsetzung eines wirklich jüdischen Schulprogramms. Die jüdische Lehrerschaft sei in einem Schwebezustand und ohne klare weltanschauliche Haltung. Dies müsse sich naturgemäß auch auf den Unterricht auswirkeil. Das Ergebnis dieser Uneiuheitlielikeit seien die Kornproniisse in allen wichtigen Fragen: in der Stellung zu Ralästina, im Hebräisch-Uiiterricht und in der Palästina-Kunde. Die Lehrer müßten sich deshalb stärker mit den ideologis c fi e n Grundlage 11 tler jüdischen Existenz, befassen. Sie dürfen die echte Auseinandersetzung nicht länger scheuen. Es müßten innerhalb der Lehrerschaft Kreise geschaffen werden, die sich intensiver mit allen Problemen der jüdischen Schule befassen und sie einer Klärung entgegenzufiihren versuchen. Kleine Nachrichten Der Hechaluz sucht!iir die Frrirhfung einer zentralen Wanderbibliothek geeignete Bücher :ms allen Gebieten. Meldungen an die Tarbnfh-Ahtcilung, Berlin VY 15, Memekcsli20 .־, mit dem Vermerk ,,Bibliothek“. Bar IWiirwah -Termine Am 16. Xovember 20. Mnri'he.-olma״: Joachim Ludwig Reiß, Sohn von Jakob Reiß, NO 43. Bamimstr. 39. Grünleid-Schau: ״Gut gedeckte Tische". Zum IX. Male veranstaltet die Lande.diufer Leinen- und C.ebi!d\vc׳l>en-i K V. Criinfeld, Dr. L. Ehrmann erörterte die Stellung des hebräisehen Unterrichts in der jüdischen Schule. Früher waren die Gebete und einige ausgewählte Stücke der Bibel das Lehrziel — als Ausdruck einer bestimmten gesellschaftliehen Situation. Sieht man jedoch das Judentum nicht nur als Konfession an, sondern als ein geschichtliches Phänomen von ununterbrochener Kontinuität, so sieht auch der Lehrplan anders aus, Dann wird inan nicht bei der Bibel stehen bleiben, sondern das Kind bis zur neuhebräischen Literatur hinführen. Zu fordern sei die tägliche Hebräisch-Stunde, ohne die alle diese Ziele natürlich nicht erreicht werden können. Und im letzten ist alles abhängig vom Lehrer. Man wird darum der Lehrerausbildung ein größeres Augenmerk zmvenden müssen, ebenso der Lehrerfortbildung. Praktische Winke für die Gestaltung des pa- 1 ä s t i n a k 11 n d 1 i c h e n Unterrichts gab Schau! Weinborg, der auf das reiche Anschauungsmaterial hinwies, das der KKL den Schulen zur Verfügung stellen könne, und Anregungeil für die Selbstbetätigung der Schüler gab. Erfreulicherweise war das Anschauungsmaterial zur Hand in Gestalt eines Bruchteils der Ausstellung, die bereits auf dein Luzerner Kongreß zu sehen war. Sie umfaßt Bilder über die Wasserwirtschaft und Aufforstung Palästinas, über die Universität, das Schulwerk, die Kolonisation, kurz alles, was das Leben Palästinas betrifft. Eine Reihe hübscher, von Schülern gefertigter Modelle zeigt, mit welcher Liebe sich unsere Jugend in das Leben des Landes vertieft und wie sie sich in geduldiger Kleinarbeit mit seinen Bedingungen vertraut zu machen sucht. — Auch die im Anschluß an die Führung durch die Ausstellung gezeigten Palästina-Bildstreifen fanden den ungeteilten Beifall der Zuschauer. N. Gemeindeabend in Oranienburg. Am 30. Oktober fand in der Synagoge in Oranienburg ein Gcmeindcabeiid statt. Herr George Cioctz, Berlin, hielt einen Vortrag über ״Jüdische Geschichte und Gegenwart“. Erna Jakobi, am Klavier von Dr. Jakob Schön berg begleitet, sang jüdische Lieder und Arien. Der 1. Vorsitzende I)r. Bacrwald begrüßte die zahlreich versammelte Gemeinde. Die Schachgruppe der BZV. im Bezirk Zentrum-Nord hat sich mit zwei großen Schachveranstaltungen eingeführt. Am 27. Oktober spielte in einer Sirmiltanvorstelluiig bei guter Besetzung Edmund Kaphan gegen 31 Gegner gleichzeitig. Er gewann 25 Partien, verlor •I und machte 2 remis. Am 6. Novemher fand ein Blitzturnier statt. Es wurden 23 Runden gespielt. Ergebnis: 1. Kaphan, gew. 22 Partien, verloren nur 1; 2. Lippschitz 20»4; 3. Schenker KB 2; 4. Kreisberg 17!g; 5, Schreiber 16!4>; 6. f)r. Tabatznik 16. — Geplant ist die Austragung der jüdischen Meisterschaft für Berlin in Schach. — Die Schachgruppe hält an jedem Montag ihre Spielabende im Heim, Rosenthalcr Str. 44, ab. Demnächst beginnt ein Schach-Lehrkurs unter Leitung von Edmund Kaphan. Berlin IV, Leipziger Str. 20-22, und Kurfürslendamm 227. die Schau ״Gut gedeckte Tische“. Bei einem Rimdgimg durch die Griinlcld1■')־‘sdiaite sieht man tilxT 150 gedeckte Tische fiir alle Gelegenheiten. In vier Abteilungen: ..I laus. Hof und Garten; Vom Malzkaffee Itis zum Sekt; Feste tles Lebens; Feste des Jahres" haben die Damen und Herren, die die Tische gedeckt haben, mit Farben- und J'ormensinn stilgerecht ihre Arbeit gelbst. Während tler Schau webt im Haus Leipziger Straße ein Meister der Landes- Inner Weberei auf einem elektrischen Schaftwebsluhl: ,,Die Grünfeld-Dcckc — für viele Zwecke", Die Blinden-Bürsten-Werkstättc ״Friedenau“ (Inh.: Moritz Kosenzweig), Berlin N 54, Sophien-tr, 8, blickt am 15. November auf das 15jah!igc Bestehen zurück. Sie Itcscliäfl igt!reute zusammen 36 Menschen, davon 29 Blinde. 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