Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 40 (1935)
- Issue
- Heft 91 (12.11.1935)
- Date
- 1935-11-12
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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(vlr.fi 12. XI. 1935 JÜDISCHE RUNDSCHAU Seite II Ohel - Premiere Dusdiinskis ״Stempelbrüder* Tel-Awiw, Ende Oktober 1935 ״Ceterum censeo.“ sagt im Laufe des Abends der Philosoph der ״Stempelbrüder“. Man möchte es fortsetzen,.... daß nun endlich palästinensische Dichter brauchbare hebräische Stücke schreiben sollten. Dies vorausgeschickt — — In Europa und einem großen Teil der Welt heute noch so aktuell wie in der Nachinflations-Epoche, da dieses Drama entstand, das in Berlin spielt und in Berlin uraufgeführt wurde: das Problem der Arbeitslosigkeit. Palästina kennt weder den ״Arbeitslosenunterstützungs-Empfänger“ noch die ״Sternpelkarte“, und so ist schon der Titel ״Stempelbrüder“ uniibersetzbar, und wird abgewandelt in ״min hatnezar“, ״aus der Bedrängnis“....“ Fremd sind die krassen Folgeerscheitiungen der Arbeitsnot, so daß der Regisseur Friedrich Lobe eine dramaturgische Ueberarbeitung vornehmen mußte, bei der eine beim Autor wesentliche Figur (Freddy) gestrichen wurde. Wenn schon hierdurch der Charakter des Stückes, sein Milieu, seine Luft wesentlich verändert werden, so hat das Transponieren ins Hebräische, von Abraham Schlonski an sich mit bewahrtem Oeschick besorgt, noch weit einschneidendere Wirkungen zur Folge. Das Stück ist im Berliner Dialekt geschrieben, der von selbst die Atmosphäre bestimmt. Das Kolorit ist nicht naclizuschaffen. Lobe hat das offensichtlich erkannt und versucht nicht, dieser Veränderung dadurch zu begegnen, daß er der Inszenierung das zurückgibt, was die neue Sprache verwischt. Alles gleitet ein wenig ins ״Bürgerliche“ hinüber. Nicht zuletzt verschiebt sich das Bild der Lorenz-Tochter Pauli. Sie trägt zur Madonnenfrisur ein blaues Kleid mit weißem Krägelchcn und könnte die Tochter eines Arztes oder Anwalts aus dem Berliner Westen sein. Dessenungeachtet gelangt die Schauspielerin Perlmutter zu einigen starken Momenten, insbesondere im letzten Bild, wenn sie aus dem schon von Leuchtgas erfüllten Rauin flieht, gegen die Eltern ankämpfend, die sie mit ״hinüber“ nehmen wollen. Ueberhaupt macht sich die Hand des Regisseurs während des ganzen Abends wohltuend bemerkbar. — Kraßheiten des Textes oder der Situation sind vermieden, und es scheint, daß die Schau- Spieler sich immer sicherer an den naturalistischen Stil gewohnen. Das Chargieren hört allmählich auf. Freilich scheint die Umschulung des Organes weit größere Schwierigkeiten zu bereiten als die des Körpers. Lea I)cganit z. B. als Mutter Lorenz, schädigt ihre an sich ausgezeichnete Leistung dadurch, daß sie den ganzen Abend über mit einer künstlichen Altfraucn-Stimme spricht, die der Hörer sofort als unecht erkennt und deren Oebrauch überdies sicherlieh die Schauspielerin an restlos freier Entfaltung hindert. Die Dame, die ״mit der Liebe ihr Geld verdient“, ist Frau Schlonsky. Scli’chori und Einstein betreuen ihre Rollen als Arbeitslose passabel. Der Dr. phil. Magnussen ist bei Zach oval in guten Händen. Ausgezeichnet Arasi als Stern. Man glaubt ihm seine wirklich ehrlichen Absichten auf Pauli. Sein Resignieren ist fast edel. Er macht weder zu viel noch zu wenig: die beste Leistung des Abends. Gleich an zweiter Stelle stellt Vogclson als Lorenz. Er will sein ״Recht auf Arbeit“. Schon drei Jahre fordert er cs. Man speist ihn mit Unterstützungen ab. Arbeiten will er. Seine Arme werden ungelenk, sie gehorchen nicht. Er meistert die kleinen Kunstgriffe nicht mehr, die ihn zum guten, gelernten Handwerker machten. Das wirft ihn um. Nicht das ärmliche Dasein, nicht, daß seine Kinder vor die Hunde gehen müssen. Paulis Liebhaber Haase, jung, liebenswürdig, optimistisch, Verse und Pläne machend, alles Elend vergessend, wenn ihn nur ein Mädchen liebt, ist dem Schauspieler Bara b a n anvertraut. Auch seine Leistung ist sehr beachtlich, nur versagt er, wenn er vielzulange Gedichte inmitten einer Szene rezitieren soll. Schauspieler sind in den seltensten Fällen gute Rezitatoren. Man sollte diese Gedichte überhaupt streichen. NIIIIIKIIIIIIIIMIIIIilllllliltllllllllHIIIIItllllllllltllllllilllllllllllllllHIIIMIiniimillllltlltllllimillltllllllllllllltllllMlllllllimillMlin HäcUden fieäap: Jtiwieb-}luH<lscUau ....1...........11111.. Auf keinen Fall aber dürfen sie (wenn der Schauspieler nicht etwa vor die Rampe tritt), von einem unsichtbaren, hinter der Bühne stehenden Klavier in einer rein-naturalistischen Einstudierung begleitet sein. Was von den Einwirkungen des Sprachlichen auf die Stück- Atmosphäre gesagt wurde, greift auch auf das Bühnenbild über. Eine Proletarier-Wohnküche, in der sieben Menschen hausen, sieht anders aus. Die Aufteilung der Szene selbst ist dem Ausstatter Sima jedoch gut gelungen. Des Autors (und früheren Schauspielers) sichere Hand schafft vor allem Rollen und Handlung. Er weiß mit gutem Instinkt der Bühne das zu geben, was sie verlangt. Daß seihst nach wesentlichen Abänderungen und Streichungen vor einem Publikum, das nicht ״Betroffener“, sondern ״Betrad!- ter“ isf, sein Stück an Wirkung nicht verliert, ist Beweis genug, daß hier mehr vorliegt als ״Reportage“. Regisseur und Spieler konnten einen warmen, ehrlich-verdienten Erfolg verzeichnen. Manfred Geis Das Museum Tel-Awiw, dessen Neubau nunmehr fertiggestellt ist und das im Dezember eröffnet werden wird, bittet, ihm hochwertige Kunstwerke (Gemälde, Plastiken, Graphiken, Zeichnungen) zuzuwenden; es benötigt für seine Bibliothek Kunstbiichc-r, Kunstzcitschriften und Kataloge, graphische Originalblätter und Reproduktionen. Die Zentralsammelsteile für die Jüdische National- und Universitätsbibliothek, Berlin W 15, Mcinckcstr. 10 (Bismarck 7165, App. 44), und Dr. Bruno Grießmann, Nürnberg, Königstr. 25, nehmen Spenden zur Weiterleitung entgegen. Voreinsendung von Beschreibung oder Photo von hochwertigen Kunstwerken ist zweckdienlich. Tel-Awiwer Musikbrief Tel-Awiw, Ende Oktober 1935 Die ״P a I e s t i n e S y m p 11 o n i c - P 11 i 111 a r m o ti i c Union“ cröffnele die diesjährige Tel-Awiwer Konzert-Saison mit einem Orchester-Konzert unter Leitung von Professor Edmund Zygman a. G. Man hurte im ersten Teile, der besonders warm applaudiert wurde, Mozarts G.-Moll-Symphonic Nr. 40 11 ml die Chaconne von J. S. Bach in der Busonisehen Transkription, für großes Orchester instrumentiert von Maximilian Sieinherg. Der zweite Teil brachte eine Suite aus der Musik zu Ataeterlinks ״Pelleas und Melisandc“ von Gabriel Faure, Brasilianische Tänze von Milhaud und 4 Polnische Tänze von Alexander Talisman. Das Orchester spielte mit großer Hingabe und stellte an diesem ersten Abend der neuen Saison unter Beweis, daß es heute schon zu einem Ensemble verschmolzen ist, das den Ansprüchen auf künstlerisch wertvolle Interpretation klassischer und moderner Musik gerecht werden kann. Der Dirigent, Prof. Zygman, langjähriger Leiter des Orchesters in Chicago und des Kammerorchesters in Philadelphia, äußerte sich nach dem Konzert bei einem kleinen Bankett begeistert über seine Eindrücke in Erez Israel. Bei der gleichen Gelegenheit ergriff Dr. S. Hildesheimer im Namen des einstweilen gebildeten Arbeitsvorstaiules der ״Palestinc Symphonic-Philharmonic Union“ das Wort. Die Gesellschaft selbst befindet sich zur Zeit im Stadium der Reorganisation mit dem Endziel, eine Allgemeine Pa- 1 ä s t i!1 e 11 s i s c h c M u s i k g e s e 11 s c h a f t zu werden, unter deren Leitung sich das gesamte Musikleben in Erez Israel abwickelt, wobei später Oper, Operette und Kammeroper lniteinbezogen werden soll. Zunächst gilt ihre Sorge vor allem jedoch der Erhaltung, dem Ausbau und der matericllen Fundierung des Orchesters. Es sind in Tel-Awiw monatlich zwei Konzerte geplant, daneben eine Anzahl von Volksmul Schiller-Konzerten. In Jerusalem und Haifa werden Wiederholungen statt finden. Für den Monat November ist je ein Konzert in Tel-Awiw und Jerusalem unter Michael Taube vorgesehen, dessen Tätigkeit in der vergangenen Saison für das Orchester von großer Bedeutung war; ferner die Aufführung־ der Recthovensclien ״Neunten Symphonie'‘ mit Fordhaus Ben-Zisi als Dirigenten und unter Mitwirkung seines Chores, mit dein er im vergangenen Jahre i faul 11s ״Schöpfung“ herausbrachte. Auch die Dirigenten Friedländer und Jacobsohn dürften wieder am Pult erscheinen. Manfred Geis Im Verlag 14״ a t e w a Wehaar ex“ (Natur und Land), Tel-Awiw, der auch eine sehr verdienstliche illustrierte, populär-wissenschaftliche Zeitschrift gleichen Namens herausgibt, ist jetzt ein Buch von J. Kluge ״Kurze Geschi c h t c der C h e m i e“ erschienen. (Schluß des Palästina-Teils) «EBRKISCHE BEILAGE BER JÜDISCHEN RUNDSCHAU *•daafion מנהגיהם (־־?!(הגי״) ותלבשתם (=לגדיך.ם) bf יהודי־?קיליך דומים לאלה של הדרבים יי. 'להכיר82 אותם בין הפלסים83 הךרוןים> תושבי־ המקום. הם סיים בעני4* ובדר!ק ואף הם ק!ח?ים (pp!*) לגאולה. הם?!צפים(=?!ה?ים) שהקרן הקימה לישראל תתן להם jTJP* י=5זך<5די) בקביבה86’ זו.ףו?מ לעבד את אךמתם ולא יצטן־כו(־■יהיו צריכים) להיות פועלים שכירים,* אצל הערבים. הם?!צפים לשעה׳ שןשוב יהודי יתןשב9* קהרי־הגליל היפים <ימק1ם׳יי... ß lc k ס / ר i J " fc. ״ •* 1 i (כבור «עץ וז-סיסף הזנבדי׳י י׳י <H$*f ס$ןי בי^ד. לזן;« י לשלינז לך ך,ןיח• <ןןנדי לכיסי ״?ל Uff 3<ןלו-?גליון י*וז של ת״נזיסף וז?ברי*• שן1)י׳ שןןיחה ^הןת1* של pn ר׳ ו$י*ן־?ר ןש$רגר׳?שף! לי ל4P, ששיס שנוז 4זןן• »מ nwijn ב*1םן אור׳ 1יחור‘ »1 ם1ף nvtpn■ לטי ני0ןא 6יי לא ״?סקחיןתל למ*ל״י *ל IpJ י' *'*‘ו¬ נר'׳ אלא ל!זןך-י nppi״ החזן נ1ן<זלת ר״פיסף" של ד<«1נים׳ שקrpp הלב׳ גקסילח ה״שו!וית״׳ ןןש8(א הזקהל צל änvrjg* הןדוילה של הסזן׳ שילע לוןז1רי על הן1ינים 99ff ר? 8עם ייזוול\!1" ה£1בת יזעילד," ני ד,רב ר׳ «בי זןתין וגם ר' *ך,רון-ני ליי {(ח״י את רן־גר לשום איש׳ רק לאחר?{ים נודע y1בי■ ן5ןןמגית" זי אני רונה לסניז’1 לך׳ לני זמירי׳ את תודתי ין9$נה“ על ל«ודך המניןן• לפגי שנה קתקלתי, ,קלי אני מן-*בע*ס שנה׳ <למ1ד את הקפד, העברית לפי שעילי-תלניד נ״רינד^אי־"׳ אתרי שהזנחתיה“ זה ארןעים שנה ואשרתי ברמים .}ריס,׳'• גשים־ל-ג" יןראתי וןזזריד וזקראתי נל שעיר ושעיי וגם נל ג^יון של ה״מיסף העברי*׳ וקנה קמחהי לרא ת׳ שמאיות?הומות', זה קרנה ^ים התחילי להיניא סיס חיים• לנערי׳ אץ לי ןז;תז הקטנה בל ןןט*רית לדנר עבריה׳ ז!בל אין מן מ$ע!'׳ ש$ז«וז נןסן-סן הןסנים" לקלות *ל נני נא׳י ולהש»ןף שם נקיים ו ריןוניים*׳ וקיא תהל1}ןז• גל(שי-נב1ד פרים• י* פ• (ללויכששדט) ס^רים חדשים: 93^1 ל׳שלם «את מ. הגרום חלק *׳-עברי-גרסני י*א m עתה במהדורה קדשה בהודאה -מנורה*ןינח־-50׳9 מרק■ 30' Sitte. St) Araber 82) erkennen. 33) Fellachen. 34) Arm«t 35) warten. 36) Umgebung; Gegend. *7) gedungene!Tagelöhner). 88) «tob ansiedeln. 89) vorher; vorma!8. I) Bemerkung. 2) Enkelin. 8) ungefähr, 4) Insbesondere. 5) Version. 61 umgekehrt; im Gegenteil. 7) Kunst. 8) Wiederholen. 9) Lob 10) verraten; entdecken. 11) Gelegenbeit. 12) ausdrtteken. 13) wahrhalte. 14) vernachlässigen. 15) wert:.: ״Ich htttete fremde Gärten“, gemeint: sich mit tri mden Sprachen beschäftigt. 16) aufmerksam. 17) ver- ״chlossen; versiegelt. 18) es ist nioht ausgeschloeaen. 19) irgend wann; in absehbarer Zelt. 20) geistig. עברי •אלה. שלא הלכו בגולה׳... ־* ״״' T * T V יפה הוא הזירןד מעכו לצפת: מאחוךיף- ודם התיכון*״ מימיו;ך (= מ^ד ימין) - הרי־ הגליל התךתוף׳ משמאלך(=־מ«ד?מאל) - הרי־הגליל העליון4׳ ומלפניך--יכדכנךת* והירדן. בדיר רואים - שדות־תבואה8׳ עךרי־צ4«ף׳ כרמי־ זיתים8. אכל לחנם תת..ש" לשיבעכרי! רק אם תסור (־סלף)?זן הדרך הישרה ותע־ה (עלה) צפתה (־לצד צפון)׳ תבוא לישוב עברי מיחד במינו0,׳ שאין דומה לו בכל יאיץ. כאן ן=פה) בין הךים גכוהיב נעצים עתיקים " תקזצא ישוב ישן׳ אשר תושביו2׳ 6* עזבו מעולם את אדמתם IJ T ד־ r T V ד: v T ־ : T T ולא הלכו עם אהיקס($וו> בגולה - הוא הכפר3' העבר העתיק בבקעת*,־?קיעין. הפ^ר5׳ א-ז.בףישי מספר על בקורו16 בפקיעין: "אנו הולכים לאותו הכפר העברי׳ שתושביו לא הלכו בגולה• הראשון׳ שפגשס <$צש ”) בכניס־זנו (כניסה18) אל הכפר היה ילד כבך ׳ ז V T r: T ־־ : IV• V V T T T שמוןה ןגב״יאל שמו. כני־הללד י9ים ודילים 1־??י)• בשבזהה ־בהי-גדי;ה) קךסיי אודנו הפעוט (=ד.זקקן) ב״שלום";וךץ לבשי(=לס0ר) את דבר־ בואנו20 לקפד• גם דודו של גבריאל׳ מורה 3ית־ הפקד׳ קדם את פנינו בחךוה (=עןמקה) רבה׳ ןהןמיף אותנו לפו־4: לב א) אל ביתו•?,;י־הוקן דומים הצת (=ן!«ם) לקניי=^ל ל׳ןנים ץל) יהוך־י פפדדי22 וקצת ל : ומרוני23. פי!דאי4־ היו פניהם של אלה׳ שהגלו25.על־ירי?בוכתאצר ןטיטוס׳ כך והאי היו צ־ניהם של אלה-שנמקרו(־־הקכר26) לעבדים בשוקיסי2 שי־ בבל ןרומא. ואולם יהודים אלה׳שאני עומד ל?כי־פךיךי לוחצת28 את ידיהם׳ יהודים אלה. הם!אבותיהם!אבות־אבותיהם לאזעדבו מעולם את מקומם׳ הם לא ןזו89 ש3אן בשום [מן. הם לא הלכו בגולה..." 1) Verbannung. 2) HittelmeeT. 8) die Berge des unteren Galiläa. 4) Ober-Galiläa. 5) Kinnereth (=Gene«aretb)-8ee. 8) Getreidefelder. 7) Schafherden. 8) Oltvengärten. 9) suchen. 10) einzig ln seiner Art. 11) uralt. 12) Einwohner. 13) Dort. 14) Tal; Nledemn*. 15) Schriftsteller. M) Besuch. 17) begegnen. 18) Eintritt; Eingang. 19) empfangm. 20) unser Kommen. 21) einladen. 22) sephardiach• 28) Samaritaner. 24) sicherlich 25) verbannt werden. 26) verkaaft werden. 27) Markt. 28) drucken- 29) tortbewegen. מוסף וחפ&ג את עקב1ת״נ אחיהן• הן בכו והתיפחו‘, ודמעיות המיות זלגו2' מעיניהן• הדמעות הללו נהפכו«׳ לאבנים שהורית׳ ואלה הן אבני״הבזלת4' הפזוריית5׳ על פני י ד /• ן : (ענו״י זאב וילנאי)_הרי־הגליל• ע1לי־גרמניה לא״י לפגי מאה שבה T T ך• ..... . *T * T ג V *♦ * בעתיון העברי "הארץ* נתפרסמו׳ לפני זמן־מה2 אי־ אלה מכתבים׳ שנכתבו בשנית תקצ״ד׳ תקצ״ה ותקצ״ו והיינו8 לפני ייתר ממאה שנה) ע״י איש אחד אליעזר ברגמן מצעלל (בקרבת העיר ווירצבורג)׳ שעלה אז עם משפחתי לא״י• המכתבים נשלחו מערים שינית בדרך לא״י (וויניציה׳ סריעסט׳ סוריה ועוד) ומירושלים אל חיתני ר׳ מענדיל ריזנבאום בצעלל• עיקר־תכנם׳ של המכתבים הוא - פרשת־ד,נסיעה 6 של העולים מתהנתם" הראשונה ועד ירושלים־ וכל קיריתיהם׳ תיצאיוני הסתכלותם בדרך׳ ידיעות על חיי־היהודים בכל המקימות שעברו דרכם׳ חדשות מדיניות«׳ תוצאות חקירותיהם9 * * * * * בעניני התישבות וכלכלה«־ הצעות לעליה חדשה■ בקשות וכס• יחד עם המכתבים נתפרסמו גם תולדות" האיש אליעזר ברגמן׳ העילה הגרמני מלפני מאה שנה• הוא נולד בשנת 1799 בכפר הינדהיים סמוך2' לגונצנריויזן• בילדותי למד תירה בישיבת הרב וואלף המבורגר בפירט (ע״י נירנברג) ובישיבת הרב אברהם בינג• בשנת 1819׳ כשפרצו3׳ הרדיפות4׳ נגד יה די גליל־ ווירצבורג והיהודים היו מוכרחים לעזיב את ווירצ־ בורג היה גם הוא בין הגולים5׳• בשנת 1823 לקה אותו אל ביתו ר׳ מנדיל ריוזנבאום׳ יהודי עשיר׳ אחד מבאי חצר־ המלך במינכן׳ שבהשתדלותיח" בוטלה׳ כמה גזרות קשיות׳ שנגזרו עי יוזודי־בווריהי" בימים ההם• ר׳ מנדיל זה׳ קבל אחרי גרוש ווירצ־ בורג את הרשות*׳ להתישב באחד הכפרים הסמוכים׳ והודות לאיניציאטיבה הרבה שהראה׳ עלה בידו ליסד שם קהילה יהודית - היא העיר צעלל שבימינו• אליעזר ברגמן היה בראשונה מלמד תורה לבניו של ר׳ מנדיל ולבסוף היה לחתנו20• עייר מכבר באה מחשבה בלבו של ר׳ אליעזר ברגמן לעזוב את הגולה ולצאת על־ מנת 21 להשתקע22 בארץ־ישראל• אולם הדחיפה23 האחרונה באה ע״י המשולח24 ר׳ משה סוזי׳ שיצא אז לאסוף בספים ,לטובת אחינו בני־ישראל בארץ הקדושה" והתאכסן25 בביתו של ר׳ אליעזר• הוא הצית»2 מחדש את הלהבהל׳-‘׳ שבערה בקרבו זה שנים רנות׳ לעלות לא״י׳ ובקיץ שנת תקצ״ד יצא אליעזר ברגמן ומשפחתו בדרך לא״י• יעיד יביא) F0) ־־purpn. 11) seufzen, stöhnen. 12) fließen; triefen. y)_8ich verwandeln. 14) Basalt. 15) zerstreut. 1) veröffentlicht werden. 2) einige Zelt. 3)also; und Rwar. 4) Inhalt 5) Reisebericht; Beschreibasg. 6) Station. 7) Er* gebnis; Resultat 8) politisch. 9) Erforschung. 10) Wirt* Schaft; OekonoBiie* 11» Biographie; Lebenslauf. 12) nah. 18) au8bre<׳hen, 14) Verfolgungen. 15) Verbannter. 16) Bo* mQhung 17) xuriickgeruteo; dementiert werden. 18) Bayern; (Bavaria). 19) Erlaubnis. 20) Schwiegeianhn• 21) mit der Ab-ieht; um zu ... 22) sich für immer niede 1 isson. 23) Stoß. 24) Abgesandter; Sendbote (Bezeichnung für die von den ״Jeschiwotta“ aur Geldaammlung Beauftragten). 25) Blob einquariieren. 26j anzünden. 27) Flamme. ט״ז חשון תרצ״ו׳ גליון כ nT91, 12. NOV. 1?35 :ןךיע1ת קצרו־ת - בכל ארץ־ישדאל הוחג חג הצי־הייובלי לקיומה של "אם־הקבוצות2 בא״י׳,-דגניה• העתוגות העברית הקדישה מאמרים ורשימות" על יסוד הדבוצה ומיסדיד.4 העיקריים: יוסף בוסל׳ א• ד. גורדון ואחרים. — בתחרויות־הטנים׳!׳ שערך החוג הספורטאי ביפו ושהשתתפו בו ספורטאים מובחרים" מכל הארץ: עברים׳ ערבים ואנגלים׳ זכו המשהקי:! היהירים בשמלנה גביעיםי• זאת היא הפעם הראשונה מיום קיומה של החוג (16 שנה)׳ שיהודים יזכו בתאו* •3האליפות - מחנת־הרדיו בוורשה מסרה לפני זמן־מה קונצרט דתי»* של החזן משה קיוסיוביצקי ומקהלת" בית¬ ד,כנס ת הגדיל בוורשה בנצוחי-׳ של הא׳ אייזנשטדנו. הקונצרט נשמע בבהירות רבה. - בנוכחות8׳ קהל־מוזמניס גדול נפתחה בירושלים תערוכת־התמונות♦1 של הצייר מאני כץ- בין יצירו¬ תיו היפות של האמך•' תיפסיות מקום חשוב יצירותיו מחיי־הארץ: טפוסים"׳ ותמונות מירושלים ואנשיה. — ב׳שנת תרצ״ה יצאו בא״י 500 ספרים (11 ספר יותר מאשר בשנת תרצ״ד) מהם 59 ספרות יפה מקורית7' (רומנים׳ שיריס׳ מחזית ועודו; ספרות יפה מתורגמת8,-36 ספר; םפרות־ילדים~89ן מסית!125 - ובק'ורת3י-12! ספרי-מדע-75! ספרי־למוד •9 מאםפיס-15! ספרי דרוש1« ודת-20! ביאיגרפיית דינזעות בבות־־יעקב (מאגדות א״י) בקרבתי דאש־פנה׳ בדרך מטבריה לצפת׳ נמצא ביר הנקרא גשם "ביר ייסף"׳ בסביבה זו מספרים בני־אדם׳ שזהו הבור שהושלך2 לתיכי ייסף בן יעקב אבינר• בסביבה זו התאספו בני־יעקב הרועים ־ : * ׳ * T *וככחרב3: "ויהי כאשר־בא יוסף אל־אחיו ויפשיטו את־י1םף את־כתנתו• את־כתנת הפסים אשר עליו! וי?ןחוד,ו וישליכו אותו הבירה׳ והבור רק אין ביו מים" ("בראשית" ל״ז׳ כ״ג)• ליא רחיוק מכאן׳ בקרבת המושבה" משמר־הירדן׳ נמצא גשר6׳ הנקרא "גשר בנות־יעקב"• מספרים׳ בי כשמכרו האחים את ייוסף לארחחי-ישמעאלים׳ באו בנית ןעקב מהמזרח ועכרו את הירדן בגשר הזה• בעברן (־= כאשר עברו) את הגשר הגיעה (= באה) אליהן השמרעה8׳ כי יוסף נטרף בשני היה רעה• המית 0התפזרו והתהלכו (= הלכו) בין ההרים והעמקים 1T25 Jahre <,.Jo-wel“*50־ Jahre! 2) ״Kwua&h“ Arbeiter* Siedlung. 3) Notiz. 4) Begründer. &) TenniswettkSmpfe. 0) auserlenen. 1) Poka1. 8) Titel. 9) Meisterschaft. IO) reib piös. U Chor. 12 Stabfhh ung (Dirigieren). 13) Anweucn« he.t H) Bilderaus^tellung. 15) KOnntier. 16) Typen. 17) orivinet! 1s) übersetzt. 19) Kritik. 20) Homilie. I) in der Nähe; nah. 2) geworfen werden. 3) und wiegeschrieben. 4) ausziehen (la^Ren)• 5) Siedlung: Kolonie, 0) Brücke. 7) Karawane. «) Nachricht; Botschaft, fy Tal.