Mannheim
Compact Memory

Jüdische Rundschau · 1935-11-12 · Heft 91 (12.11.1935) · page 2

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
40 (1935)
Issue
Heft 91 (12.11.1935)
Date
1935-11-12
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
96% known words query
IRI
…/2651273-2653827-2653908--27678-2689127
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

3 entity mentions

Seite 2 JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 91,!2 XI. 1935 Vor den englischen Wahlen der Aufbau des Nationalheitns auf diese Weise wesent* lieh gefördert werden. * Neben den Kapitalisten-Ein Wanderern, die auf den Transfer angewiesen sind, spielen natürlich die Zertifikatsanwärter, die der Kategorie der Arbeiter angehören, die entscheidende Rolle bei der Palästinawanderung. Zelintausende junge Juden aller Länder warten auf Zertifikate, ln anderen Jahren wurde immer im Oktober die sogenannte ״Schedule“, d. h. die Zahl und Art der Zertifikate für das nächste Halbjahr, festgesetzt. Es ist ein Zeichen der Vorsicht und zugleich der optimistischen Beurteilung der Lage, wenn die Palästina-Regierung diesmal hiervon abgegangen ist. Denn im Oktober zitterte noch die durch die Kriegsangst entstandene Wirtschafts־ panik nach, die einige Tausend Arbeiter — besonders vom Bau — arbeitslos gemacht hat; unter diesen Umständen konnte sich die Regierung nicht zur Schedule- Festsetzung entschließen. Aber auch ein einfaches Nein zu sprechen, hat die Regierung abgelehnt, weil sie mit Recht der Meinung war, daß aus einer nur vorübergehen־ den Stockung keine so weitgehenden Konsequenzen gezogen werden können. Der Zeitpunkt der definitiven Zertifikats-Festsetzung wurde daher verschoben, und die Regierung hat einen Vorschuß von 1000 Zertifikaten bewilligt. Dies darf man wohl als ein Zeichen dafür begrüßen, daß auch nach Meinung der Regierung die Verhältnisse sich zu normalisieren beginnen. Die Normalisierung ist noch nicht soweit gediehen, daß die ganze Schedule von mehreren Tausenden Zertifikaten (man hofft, nicht weniger als im vorigen Halbjahr, also etwa 8000 zu erhalten) ausgegeben werden kann; aber es ist wie das Blatt, das die Taube in die Arche Noahs zurückbrachte: ein Zeichen, daß die Wasser so weit gesunken sind, daß die grünen Spitzen der Baume schon wieder lierausragen. * In dieser Woche dürfte in Palästina eine rege diplomatische Tätigkeit einsetzen. Der High Commissioner wird von seinem Urlaub aus London zurückkehren; man kann annehnien, daß er diesmal besonders wichtige Besprechungen gehabt hat, da ja für England mehr als bloß interne Palästinafragen zur Debatte stehen. Bekanntlich wurde schon vor langer Zeit die Proklamation des Legislative Council für Wauchopcs Rückkehr in Aussucht gestellt. Wenn dies eintritt, dann stehen wir vor großen Entscheidungen, für die alle Führer der Bewegung bereit sein müssen. Um dieselbe Zeit wie Wauchope wird Dr. W e i z m a n n, der neugewählte Präsident der Jewish Agency und Zionistischen Organisation, in Palästina eintreffen. Dr. Weizmann hat vor seiner Abreise aus London viele Unterredungen gehabt, er hat die maßgebenden Persönlichkeiten der Regicrung, die auch nach den Wahlen maßgebend bleiben durften, insbesondere Kreise des Kolonial-Amtes und Außenministeriums, gesprochen und es wurden verschiedene Plane der Palästina-Politik der nächsten Zeit eingehend erörtert. Auch Ben Qurion, der gleichfalls bisher in London tätig war, kehrt nach Palästina zurück. Man erwartet für die nächste Zeit die definitive Ressort- Verteilung der Exekutive und die weitere Behandlung der Frage der ״Stellvertreter“, die in Luzern aufgetaucht ist. Damals war in Aussicht genommen, daß jeder Ressortleiter einen gleichfalls den Kongreß-Parteien entnommenen Stellvertreter erhält, ein System, das wir nicht für sehr glücklich halten, weil dadurch die Ausbildung eines unpolitischen Beamtentums, das wir dringend benötigen, beeinträchtigt wird. Die nunmehr vollbesetzte Exekutive wird nicht nur die reguläre Tagesarbeit führen, sondern darüber hinaus die Ausarbeitung großer und entscheidender Projekte für die Ausdchn u n g und Fundierung der jüdischen Siedlung in Angriff nehmen. Andeutungen dieser Art hat Ben Gurion in seinem Kongreßreferat gemacht, worin er vor allem das riesige und noch fast menschenleere Gebiet im Süden des Landes bis zum Golf von Akaba als ein zukunftsreiches Gebiet jüdischer Pionierarbeit bezeiclmete. * Die Hebräische Universität Jerusalems kann zu ihrem ersten gewählten Rektor beglückwünscht werden. Hugo Bergmann ist nicht nur ein Gelehrter und ein Philosoph, er ist ebenso wie als Denker auch als Mensch von großer Lauterkeit und tiefer geistiger Verantwortlichkeit. Wir haben in letzter Zeit auf mehreren Gebieten beobachtet, daß im neuen Palästina man nur allzu schnell geneigt war, Persönlichkeiten um so höher einzuschätzen, je weiter die geistige Entfernung war, aus der sie — häufig nicht aus eigener Wahl — nach Palästina gekommen sind; ihnen gegenüber galt oft der ״Prophet im eigenen Vaterland“ wenig. Bei dem neuen Rektor ist das nicht der Fall. Hier hat eine Figur, die aus der zionistischen Bewegung hervargegangen ist und ihr bedingungslos ihr Leben weihte, ihre Anerkennung gefunden. Bergmann war schon vor dem Kriege als Philosoph in akademischen Kreisen geschätzt und es fehlte nicht an Anregungen, ihm ein Katheder an einer europäischen Universität zu verschaffen, wenn er sich taufen ließe; manche seiner Kollegen, gleich Bergmann aus streng jüdischer Prager Familie stammend, haben tatsächlich diesen Weg gewählt. Bergmann hat auf die akademischen Ehren in Europa verzichtet, und vielleicht war dies einer der Gründe, warum er jahrelang auch in Jerusalem nur Extra-Ordinarius blieb, und erst kürzlich in Luzern mm Ordentlichen Professor ernannt wurde. Die Wahl zum Rektor ist für Bergmann eine persönliche Genugtuung, da er in den letzten Jah* ren häufig wegen seiner unerschrockenen politisch-morali- Der englische Wahlkampf ist in sein letztes Stadium eingetreten. Nur noch wenige Tage trennen uns von dem Wahltag. Die Palästina-Politik Englands ist nicht um kämpft, sondern bildet einen unlöslichen Bestandteil der auf den Völkerbund gestützten Mittelmeerpolitik Englands. Um die Sympathien der jüdischen Wähler zu sichern, haben mehrere führende Politiker auch diesmal (wie bei früheren Wahlen) ihre Treue zur Politik der Balfour-Deklaration zum Ausdruck gebracht. So z. B. hat einer der wichtigsten Männer der heutigen Regierung, Schatzkanzlcr Neville Chamber- 1 a i n, der als Kandidat der Konservativen Partei im Birminghamer Wahlkreis Edgebaston aufgestellt ist, an die englischen Zionisten folgende Botschaft gerichtet: ״Sie können dessen sicher sein, da 14 es die Politik der Regierung ist, das Palästina -Mandat dem Buchstaben und Geiste nach durcheuftihrcn. Sie wird ihre Mandatspflichten ohne Furcht oder Begünstigung erfüllen; unter Wahrung der bürgerlichen und religiösen Rechte der nichtjüdischen Gemeinschaften wird sie fortfahrcii, die Errichtung eines Nationalheims für das jüdische Volk in Palästina zu erleichtern.“ Aehnlichc Botschaften wurden von Sir Austen Chamberlain und mehreren anderen konservativen Kandidaten erlassen. Die Frage der Gleichberechtigung der Juden ist in England unbestritten. Die faschistische Partei Sir Oswald M o s I « y s, der sich gelegentlich antisemitisch geäußert hat, konnte nicht einen einzigen Kandidaten aufstellen, weil sie sich zu schwach fühlt. Unter den Kandidaten aller Parteien sind zusammen 40 Juden, die aber selbstverständlich nicht als Juden und nicht auf ein jüdisches Programm kandidieren, sondern als gleichberechtigte Bürger ihres Landes; unter ihnen sind mehrere, die sich auch offen als Juden bekennen und betätigen. Das einzige ״jüdische“ Mandat des Landes, das im Londoner Bezirk Whitechapel, wurde bisher von dem liberalen Abg. Jänner gehalten, der auch Zionist ist. Whitechapel, ein Teil des Eastend, wo auch viele Arbeiter wohnen, war aber stets ein Bollwerk der Arbeiterpartei, die auch jetzt gegen Jänner ihren heftigert Wahlkampf führt. Die bisherigen jüdischen Abgeordneten James de Rothschild (Nationalliberaler) und Major Nathan, der sich in letzter Zeit der Labour Party angesclilossen hat, werden voraussichtlos ebenso wie der bekannte prozionistische Abgeordnete Colonel Josiah Wedgwood ohne besondere Schwie- Legislative Council ans 15. XI.? Wie die Jüdische Telegraphen-Agentur erfährt, haben führende jüdische Kreise die Information erhalten, daß High Commissioner Sir Arthur Wauchope, der In dieser Woche wieder in Jerusalem eintrifft, am Freitag, 15. November, die Schaffung des Legislative Council für Pa- 1 5 s t i n a proklamieren wird. ״ Der Council soll aus sechs Mohammedanern, zwei Christen und zehn Engländern bestehen. Für die Juden sollen vier Sitze reserviert werden, die jedoch im Hinblick auf die Ablehnung des Council durch die Juden unbesetzt bleiben dürften. Der High Commissioner wird als Vorsitzender uneingeschränktes Vetorecht gegenüber den Beschlüssen des Council haben. (Wir verzeichnen diese Nachricht mit allem Vorbehalt. — A. d. Red,) Kein gemeinsamer Drive in Amerika New York, 10. November. (JTA.) Auf Grund der Beschlüsse der Exekutive der United Jewish Appeal, durch den in den Jahren 1934 und 1935 das Joint Distribution Committee und der American Palestlne Compaign einen ge- «!einsamen Drive für Aufbauarbeit ln Palästina und sehen Haltung angegriffen, ja erst vor kurzem durch Abdruck eines gefälschten Briefes öffentlich verleumdet wurde, wogegen er sich vor Gericht zur Wehr setzen mußte. Bergmann ist als wissenschaftliche und als jüdische Persönlichkeit eine Zierde der Universität. Der erste Rektor der sich ständig vergrößernden Anstalt übernimmt kein leichtes Amt; es wird erleichtert durch die Zusammenarbeit mit den anderen Trägern der Verantwortung: Dr. Magnes als Präsidenten und Repräsentanten der Universität, Dr. Weizmann als Vorsitzendem des Kuratoriums, Salmann Schocken, der als Vorsitzender der Exekutive die eigentliche Verwaltung zu führen hat. In diesen Händen ist die Universität gut aufgehoben, aber sie beansprucht auch das Interesse des jüdischen Volkes, dem sie dienen will. * An der Wieg« des Zionismus stand zwar der Streit um die Assimilation, und die Problematik der Judenfrage führte die ersten Zionisten zu ihrer großen Konzeption, aber im Laufe der Jahrzehnte, als der Parteienstreit sie abnützte, wurden auch diese Gegensätze zu Schlag- Worten vereinfacht. Angesichts der Polemik, die in den letzten Tagen wieder in jüdischen Zeitungen aufgetaucht ist, empfiehlt es sich, auf das große Werk von Adolf Böhm zu verweisen, das soeben in seiner neuen Ausgäbe und in überaus würdiger äußerer Ausstattung auch in Deutschland zur Ausgabe gelangt. In diesem Werk, das die zionistische Bewegung in ihren geistigen Grundlagen analysiert und ihre Geschichte bis zum Ende des Weltkrieges darstellt, wird auch am Anfang die Mehrdeutigkeit des Wortes Assimilation aufgedeckt und drei Begriffe unterschieden, die Assimilation als geschiehtliehe Tatsache, die Assimilation im Spiegel des Bewußtseins, und die Assimilation als gewolltes Ziel. Nur in dieser letzten Form, die zum Untergang des Judentums führen muß, wurde der Gedanke der Assimilation von den Zionisten bekämpft Dagegen wissen die Zionisten rigkeit wiedergewählt werden. Ferner rechnet man bestimmt mit der Wiederwahl der beiden jüdischen Mitglieder der gegenwärtigen Regierung, des Ministers für Verkehrswesen, Höre B e I i s h a (liberal) und des Unterstaatssekretärs für Luftschiffahrt, Sir Philip Sassoon (konservativ). Eine besondere Rolle in dem Wahlkampf spielt der Führer der liberalen Opposition, Sir Herbert Samuel. Er wird um sein Mandat einen harten Kampf gegen einen Kandidaten der Labour Party und einen Kandidaten des Regierungsblocks zu führen haben. Sir Herbert hat sich sowohl gegen den Vorwurf zu verteidigen, daß er (1931) die Opposition ״verraten“ hat und ins Regierungslager übergegangen ist (er wurde damals Innenminister), als auch daß er die nationale Regierung ״verraten“ hat, als er aus ihr wieder austrat. Gegenüber diesen sachlichen Schwierigkeiten seines Stand- Punktes betont die ״Times“, daß er unter den Kandidaten seines Wahlkreises Darwen die einzige überragende Persönlichkeit ist. Im allgemeinen rechnet man mit einem Sieg der Regierungs koaiition. In jüdischen Kreisen auch außerhalb Englands bringt man insbesondere dem Schicksal des gegenwärtigen Ministers für die Kolonien, des erst 33jährigen Malcolm MacDonald, Interesse entgegen. Es ist durchaus möglich, daß trotz des zu erwartenden Sieges der regierenden Gruppen die beiden kleineren Parteien, die mit den Konservativen koaliert sind, die nationale Arbeiterpartei unter Führung Ramsay Mac Donalds und die Nationaliiberalen unter der Führung Sir John Simons, lei der Wahl Verluste erleiden und daß weder Ramsay MacDonald noch sein Sohn Malcolm MacDonald gewählt werden. Beide kandidieren nämlieh in Industriebezirken, in denen sich die Besserung der wirtschaftlichen Lage bisher erst wenig ausgewirkt hat. Beide werden von Gegenkandidaten der Labour Party aufs schärfste bekämpft und wurden in Versammlungen wiederholt ausgepfiffen. (Der sozialistische Gegenkandidat von Ramsay MacDonald ist der ehemalige Bergwerksminister Shinwell, der Jude — wiewohl jüdisch wenig interessiert — ist.) Sogar für den Fall der Wiederwahl Malcolm MacDonalds ist es nicht sicher, ob er die Leitung des Ministeriums für die Kolonien beibehalten wird, da die Konservativen Anspruch darauf erheben, daß dieses Portefeuille einem ihrer Parteimitglieder zufalle. Vor der letzten Regierungsumbildung war der Konservative Sir Philipp Cunliffe-Lister Kolonialminister und Malcolm Unterstaatssekretär. O 81 e u r 0 p a durchgeführt haben, wird bekanntgegeben, daß beide Organisationen im Jahre t936 ihre Aktionen getrennt durchführen werden, in diesem Jahre wird die gemeinsame Arbeit noch fortgesetzt. 700 Gemeinden haben bisher 1 600 000 Dollar für die Aktion aufgebracht. In 149 Gemeinden sind die Sammlungen noch nicht abgeschlossen. Die Exekutive stellt fest, daß die Zusammenarbeit der letzten Jahre den Sinh für solidarische Verantwortung In den einzeinen Gemeinden erhöht hat, und gibt der Hoffnung Aus- ־ druck, daß dieses Verantworfungsbewußtseln und die freundschaftlichen Beziehungen zwischen den Führern des Joint und des Palestlne Compaign auch 1936 Formen praktischer Kooperation ermöglichen werden. Das Geburtshaus Gustav Mahlers. Das Tschechoslowakische Pressebüro teilt mit: ,!Dieser Tage konstituierte sich in Prag ein Komitee für die Einsetzung einer Gedenktafel am Geburtshause Gustav Mahlers in Kaliste bei Humpolec, an dessen Spitze der Präsident der Tschechischen Musik-Akademie, Dr. J. B. Foerster, und der Vorsitzende der Gesellschaft für Musikpädagogik, bevollmächtigter Minister Dr. Kamil Krofta, stehen. Die tschechische Kulturöffentlichkeit erfüllt so ihre Pietätspflicht für einen Künstler von vorkämpferischer Bedeutung in einer Zeit, da sich der 75. Geburtstag una das erste Vierteljahrhundert des Todes des Künstlers jähren.“ die Tatsache der Assimilation als historischen Vor« gang und als Bewußtseinsspiegelung voll zu würdigen. Sie ist die Basis, auf der sich das Gebäude des weiteren jüdischen Geschehens erhebt. Dieses Geschehen, die inneren und äußeren Erschütterungen eines halben Jahrhunderts, das Erwachen des jüdischen Volkes aus geistiger Enge und sozialer Passivität zu modernem Denken und aktivem Handeln, ist sicherlich ein grandioser Gegenstand für einen Historiker, und Adolf Böhm hat ihn mit geistiger Durchdringung und mit künstlerischer Gestaltungskraft in eine klassische Form gebracht. Heute werden die Menschen, die noch den ganzen Zionismus miterlebt haben, immer weniger, und die jüngere Generation muß die Erinnerung durch das Studium ersetzen. Diesem Bedürfnis versuchte Böhr» schon vor 15 Jahren zum erstenmal abzuhelfen. Seitdem ist viel dazugekommen, und der jetzt erweiterte und gänzlich neu bearbeitete Böhm stößt auch auf ein neues Publikum, nicht nur weil inzwischen wieder eine Generation herangewachsen ist, sondern weil Zehntausende von Juden, darunter auch intelligente und gebildete Juden, die jetzt in die jüdische Sphäre gedrängt wurden, wenig von jüdischer Bildung besitzen und die von Böhm bearbeitete Materie so gut wie gar nicht kennen. Jeder Entschuldigungsgrund für dieses Nichtkennen fällt von nun ab weg, da in der vergangenen Woche ״Die Zionistische Bewegung“ (im Jüd. Verlag) erschienen ist. Dieses Werk wird vielen Kenntnisse vermitteln, aber auch den unbändigen Rhythmus eines Wollcns, das noch nicht vollendet ist, in ihren Adern zum Pochen bringen. Hauptschriflleiier« Dr. Robert. Welt sch, Berlin - Charlottenburg 0 (auch verantwortlich für die Aufnahme von Bildern). Stellvertreter: Kart Loewenstein, BerlinW 15. Anieigenleiteru.verantwortlich für den Inhalt der Anteigen: Hermann Finn, Berlin-Tempelhof. Gültig: Antcigen-Preisliste 4 vom 15. Oktober 1935. Verlag und Anteigenverwaltung: Jüdische Rundschau, Berlin W15, Meinckestr. 10. D.-A, Oktober 37 237. — Druck: Siegfried Scholem, Bln.-SchSneberg.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.