Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 40 (1935)
- Issue
- Heft 86 (25.10.1935)
- Date
- 1935-10-25
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 2 JODISCHI RUNDSCHAU Nr. 96, 25 X. 1?33 Das Londoner Palästina-Banketi Lösung der Juden!"r.ige nach dem Grundsatz der reinliehen Scheidung (vgl. ״Wilhelm v. Humboldt und das Problem des Juden“ von Wilhelm Grau*), Hanseatische Verlagsanstalt Hamburg 1Q'J5). Der Einsatz Humboldts für die Juden erhalt hier nicht nur einen der bisherigen deutseiien Geschichtsauffassung entgegengesetzten Wertakzent, sondern die Haltung des deutschen Staatsmanns Humboldt zur damaligen Jadenfrage wird zum Anlaß einer grundsätzlichen Erörterung der Geschichte jüdischen Einflusses auf die Entwicklung deutsehen Geisteslebens genommen. So völlig anders wir von unserem innerjtulisthen Standpunkt die Akzente bei der Bewertung von Gestalten wie der Rahel «der von Moses Mendelssohns Tochter, Dorothea Schlegel, zu setzen gewohnt sind, das Urteil über Humboldts Gleichbcrechtigungsidecn hat sich in der letzten Zeit selbst bei Kennern der jüdischen Kultur und Geschichte wie Elbogen, die nicht wie Achad llaam die Emanzipation als Selbstpreisgäbe des Judentums schlechthin verneinten, bemerkenswert gewandelt (vgl. Elbogcns neueste Geschichte der Juden in Deutschland, Seite 1 Wilhelm v. Humboldt hat schon 185b seinen klassisehen Biographen in Rudolf Haym gefunden, Eduard Spranger hat das philosophische Werk Humboldts, namentlich sein Humanität-ideal, Bruno Gebhardt sein staatsmannisrhes Wirken dargestellt, die drei Gelehrten unter cisehüptYmli r Auswertung des ausgedehnten Aktenmaterials. 1027 hat dann Kaehler den Nimbus des flumhokltschen ״Idealismus“ ziemlich rauh zerstört, indem er nach/uweisen suchte, daß die charakteristische Lcbcnstheurie Humboldts, das Ideal universaler Selbst- Bildung des ״interessanten“ Individuums, letzten Endes nichts anderes gewesen sei als der Ausdruck eines schöpferischen Unvennögens, einer liililoscn Schwäche des in Wahrheit nicht .,klassischen“, sondern ״romantischen“ Persunlichkeitstypus. Auf diesem Weg der totalen Ver- Schiebung der Gesamtansicht Humboldts geht Grau weiter, indem er auch die Judenbeziehungen Humboldts und vor allem seine Judenpolitik umwerlet. Es handelt sich hier jedoch für uns um viel mehr als um die wissenschaftliche Andersbewertung eines uns vertrauten Geschichtsbildes, das bisher in der neueren jüdischen Geschichte einen Ehrenplatz einnahm. Hier wird zum erstenmnt jüdische Geschichte in Deutschland von der Gegenseite her als Geschichte volksfremder und volksschiidlirbcr Eindringlinge, als Geschichte deutscher Beeinträchtigung durch jüdische Einflüsse dargestellt, nicht etwa gehässig, sondern mit einer bemerkeriswerten Stoffheherrschung und auch methodisch einwnndsfrei; so wie wenn etwa biblischer Stoff vorn anderen Ufer her, von den Amalekitern oder von den Aegyptern mit national-amalekitischen «der ägyptischen Wertakzenten, jedenfalls ausgesprochen antijüdisch behandelt würde. Wir müssen es uns abgewöhnen, darüber unruhig zu werden, unsere Objektivität zu verlieren und beleidigt zu sein. Geber ״Humboldt und die Juden“, seinen Umgang mit jüdischen Persönlichkeiten, die sich über den Durchschnitt erhoben, über sein Gutachten von 180b zur Gleichberechtigungsfrage, über seine judenpolitische Haltung am Wiener Kongreß, über die Statuten der Universität Berlin, ließe sich von unserem innerjüdisehen Standpunkt noch sehr viel sagen, (fas auf alle Fälle anders ausfiele als die bisherige konventionelle jüdische Geschichtsbetrachtung, aber wohl auch ganz anders als Grau cs sicht. Wir haben uns jedenfalls die neue Erkenntnis an711־ eignen, daß Wilhelm v. Humboldt, der Judenfreund, die Gleichstellung der Juden befürwortet mit dein Hintergedanken vieler Verfechter der Assimilation, nämlich mit dem deutlichen Hintergedanken der Selbstauflösung des Indentums. Hieraus müs<cn wir unsere Konsequcnzen fiir die Beurteilung I funiboldtschcr Ideen zugunsten der Juden ziehet!. Wir kommen dann im Effekt zu gleichen Ergebnissen wie Grau, aus entgegengesetzten Motiven und וזזit ,anderem Ausblicken. Wir dürfen nicht nur mit Genügt 111mg lesen, was der preußische Staatsmanu an Henriette Herz oder i)aviil Fricdländer schrieb; er wollte in Wahrheit um jeden 1 י re i s die Zusammenhange der Juden mit ihrer Vergangenheit und ihrem Volkstum lösen, ohne Gefühl für die tiefere Bedeutung *) Wilhelm Grau hat vor einiger Zeit in der Hamburger Zeitschrift ״Deutsches Volkstum“ (Septemberheft 1035, Herausgeber Dr. Stapel) einen Aufsatz ״Die Judenfrage als Aufgabe geschichtlicher Forschung" verftf fentlicht und darin di׳■ Grundsätze dargelegt, die seitens der neuen deutschen 1!i>toriker-<ieneration bei der Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland anzuwenden sind. Er gibt der Meinung Ausdruck, daß durch die jüdischen Geschiehtssdireiber ■dieses ganze Kapitel in ein falsches Blickfeld {gerückt sei; die deutsche Forschung habe bisher vcrnachiäscjgf, an diesen Teil der Geschichte von einem deutsehen Standpunkt ohne Bc'iieMehtigunjg der jikli:cheu Darstell!,ngen heratizugdicn. Wo immer mau auf das Problem stoße, müsse cs von nun an als ״ein Stück deutschen Schicksak empfunden‘' und ״die Bahn der jüdischen Schwebe verlassen" werden. Das hier behandelte Buch über Humboldt ist wohl als der erste grundlegende Versuch dieser Art in bezug auf die Emanzipation zu werten; gerade das macht es auch für uns so wichtig. Der Verfasser soll, soweit bekannt geworden ist, ,־Hielt innerhalb des neu gegründeten Reichsinstituts für Geschichte des neuen Deutschland, dessen feierliehe Eröffnung am 19. d. Mts. stattfand, ein Institut fiir Judentumshunde leiten. (Red.) (Fortsetzung von Seite 1) Auf der ersten Seite haben wir die Rede des KolonLaK Ministers Malcolm MacDonald beim Bankett des Anglo-Palestinian Club in London wiedergegeben. Wir berichten nachstehend noch über einige der anderen bei diesem Anlaß gehaltenen Reden. Der Vorsitzende! Mitglied des Unterhauses James A. de Rothschild wies in seiner Eröffnungsrede, in der er den Toast auf den Ehrengast Minister MadDonald vorsdtlug, darauf hin, daß der Anglo Palestinian Club mit dem Ziele gegründet wurde, ein engeres Band zwischen der Bevölkerung Englands und derjenigen Palästinas zu knüpfen. Diesem Ziel entspreche es, daß der Klub heute dm Vertreter des Regierung׳:»anites als Gast bei sich begrüße, das mit der Verwaltung jenes kleinen, aber bedeutungsvollen Landes betraut ist. England, sagte der Redner, war stets die Heimat von Freiheit und Toleranz. Fs sei daher nicht überraschend, daß ein Mitglied der Regierung an diesem Abend in ihrer Mitte weilt. James de Rothschild begrüßte sodann den Lorderzbischof von Liverpool und den High Commissioner für Palästina, Sir Arthur W a 11 c!1 o p e, ferner den anwesenden Emigranten- Kommissar des Völkerbundes! |ames G. MacDonald. Die Lage in Europa sei derart, daß die Aemter der Jewish Agency von Menschen belagert werden, die ihre Zulassung; nach Palästina verlangen. Bei vielen dieser Menschen handle es sich um eine Lebensfrage im eigentlichsten Sinne des Wortes. Zu Minister MacDonald und High Commissioner Wauchope sich wendend, erklärte der Redner, in ihrer Hand liege weitgehend das Schicksal dieser Menschen. Es sei ihm bekannt, daß das zuständige Amt in den letzten Monaten Wunderbares geleistet hat; aber die Mitglieder des Klubs hätten die Aufnahmefähigkeit Palästinas schon immer so hoch und höher ein geschätzt, als sie sich jetzt gezeigt hat. Sechs Millionen Pfund sind von der Regierung in Palästina aufgehäuft worden. Sie sollen für trübe Zeiten aufgespart werden, er aber glaube, daß man sic schon heute ausgeben sollte. Seien denn diese trübem Zeiten nicht heute schon da? Ja, mehr als das, eine Zeit von Gewitter und Sturmi Er habe vollen Respekt für die Vorsorge der Palästina-Verwaltung im Hinblick auf einen möglichen Rückschlag. Was ihn betreffe, so würde er jedoch einen Rückschlag in Palästina dem Elend vorziehen, in dem die Juden anderwärts leben müssen. Der Präsident der jewish Agency und der Zionistischen Organisation, Dr. Chain» Weizmann schloß sich dem Toast auf den Kolonienministcr an. Er wies auf die Veröffentlichung des Weißbuches als auf eine der schwersten Krisen in der 50jährigen Geschichte des Zionisinus hin. Im Anschluß daran kam er auf die Korn- und die unverlierbaren Züge ihrer durch Abstammung und Geschichte geprägten Sonderart. Das verwandelte Geschichtsbild verdient, wie die neue Geschicbtsbetrachtung überhaupt, unsere ernsteste Aufmerksamkeit. Mit dem alten Bild der Geschichte der Emanzipation der Juden in Deutschland kommen wir nicht mehr aus. Aus der Rechtsprechung Entlassung eines Nichtariers Die ״T e x t i I - Z e it u n g“ veröffentlicht in Nr, 247 ein Urteil des Reichsgerichts, dem folgender Sachverhalt zugründe liegt. Ein bekannter Wareribauskon/ern, der den jüdischen Gesellschafter eines aufgekauften Spinnerei- und Webereiunter• nelimens übernommen und zum stellvertretenden Vorstandsmitglied bestellt hatte, hob im Verlauf des im Frühjahr 1933 erfolgten Boykotts das Dienstverhältnis unter fristloser Kiindigung aus wichtigem Grunde im Sinne des § (>26 BGB. auf. Es wäre unmöglich, den Nichtarier in seinem bisherigen Amt zu belassen. Eine Weiterarbeit außerhalb des Vorstandes habe sich als nicht durchfi'tlirbar erwiesen. Das entlassene VorstambrnitglieU bestritt die Berechtigung zur fristlosen Aufhebung seines t) i c n s t v e r h ä 11 - n i s s e> s, weil ein in seiner Person liegender wichtiger Grund mangels Verschuldens auf seiner Seite nicht vorliege. Der Entlassene erhob deshalb Klage auf Weiterzahlung; der vereinbarten Dienstbe/iige bis zu einem bestimmten Zeitpunkt, mindestens aber auf das vereinbarte Ruhegehalt Das Reichsgericht gab der Revision statt und verwies die Klage zur nochmaligen Verhandlung an das zuständige Gericht. 111 «len Urteilsgründen wird ausgeführt; Die nichtarische Abstammung eines Dienstverpflichteten (Angestellten usvv.) kann dann ein Grund zu einer fristlosen Lösung des DienstvcrliäItnisses sein, wenn die Weiterbeschäftigung dem Dienstberechtigten (Betriebsführer) vernünftigerweise und nach Treu uml Glauben nicht mehr zugemutet werden kann. Wann dies der Fall ist, kann nur nach den besonderen Umständen des Einzelfalles beurteilt werden. Nur aus ihm ergibt sich, ob nach dem seit der Staat.sernctierung eingetretenen veränderten Anschauungen und Verhältnissen die Zugehörigkeit des Dienstvcrpflichteten zur jüdischen Rasse eine Fortsetzung des Dienstverhältnisses für den Betriebsführer als zumutbar erscheinen läßt oder nicht. In dieser Richtung unterliege das angefochtme Urteil reelitlichen Bedenken. Es meint, noch heute würden zahlreiclie Personen nichtarischer Abstammung 111 kaufmännischen und Wirtschaftliehen Betrieben beschäftigt. Befänden sie sich auch allgemein nicht mehr in leitender Stellung, so habe ja auch der Kläger eine Weiterbcächiiftigung auf leitendem Posten nicht heansprucht. Diese Ausführungen werden der wirklichen miss Ion 2a sprechen, die zum Zweck von Verhaoettangea nach der Veröffentlichung des Weißbuche eingesetzt wurde und deren Sekretär der heutige Kolonienminister war. Bei diesen Beratungen hätten einige erklärt, daß in Palästina für keine Katze mehr Raum sei. MacDonald habe mehr Ver» ständnis gezeigt, und ihm sei es zu verdanken, daß die Verhandlungen einen harmonischen Verlauf nahmen und dazu führten, daß Sir Arthur Wauchope zum High Coat» missioner ernannt wurde. Mit dieser Ernennung habe die Periode der gegenwärtigen Entwicklung Palästinas begonnen. Seit der Zeit, da die Sachverständigen erklärten, es gäbe keinen Platz mehr in Palästina, sind 150000 Mensehen in dieses Land eingewandert. Und je mehr kamen, um s® mehr konnte das Land aufnelimen. Tausende Juden seien heute unsagbarem Elend, der Not ausgesetzt; der Palästina-Regierung könne es zur hohen Genugtuung gereichen, daß sie vieler! von diesen eine Zufluchtsstätte bieten konnte. Dies sei einer der großen moralischen Siege unseres Zeitalters, und mit ihm würden die Namen M ac Do * 11 a 1 d und \V a u c 11 o p e für ewige Zeit verknüpft bleiben. Nach dem Kolouialminister sprach der High Commissioner von Palästina, Sir Arthur Wauchope der sich den anerkennenden Worten des Ministers für Dr. Wei/mami inschloß und sich als Anhänger der Ben Gurionsehen Parole ״Boden und Wasser“ bekannte: Beweis dafür sei die sorgfältige Behandlung des Huleh-Projekts. Wichtig sei auch die Aufforstung, am wichtigsten aber sei es, daß der Baum der Verständigung wachse. Dieser Baum wachse überall in der Welt langsam, in Palästina aber sei er fest verwurzelt; es gelte, Geduld, Voraussicht und vor allem Vertrauen. Der Lorderzbischoi von Liverpool brachte einen Toast auf die religiöse Duldsamkeit aus. Er eriiuierte daran, daß der Papst 1233 auf eine Anfrage der Franzosen, wie die Juden zu behandeln seien, geantwortet hat: so wie die Christen behandelt sein wollten, wenn sie unter Heiden lebten. Professor Haldane sprach über die Hilfe für ausgewanderte Wissenschaftler, Chiefrabbi Dr. J. H. H e r ti wandte sich gegen Beschuldigungen, dw gegen das Volk erhoben werden, das einen Mose«, einen Jesaja, einen Hiliel hervorgebracht hat, Sir Robert Waiey Cohen trat für stärkere Zusammenarbeit zwischen Juden und Arabern in Palästina ein. Auswanderungsoberkammissar James MacDonald wies darauf hin, daß ohne Jüdisches Nationalheim die Lage der Ausgewanderten hoffnungslos wäre. Simon Marks gab der Entschlossenheit zu mutiger Fortführung des Aufbauwerks Ausdruck und Lady Erleigh sprach von der Arbeit des Klubs zur Weckung von Verständnis für Palästina in England und für England in Palästina. Zum Schluß toastete P. Horowitz im Namen des Klubs und Abg. Barnett Jauner auf den Vorsitzenden James A. de Rothschild. Sachlage nicht gerecht. Der beklagte Konzern habe darauf hingewiesen, durch die mitteistaiidsfreundlidie und warenhaiisfeindliche Einstellung der Bevölkerung zur Aufnähme von Sanierungsverhandhingcn veranlaßt gewesen zu sein. Die Belassimg nichtarischer Vorstandsmitglieder, auch unter Entfernung von den leitenden Posten, hätte die Gefahr eines völligen Zusammenbruchs begründet Daraus ergebe sieb, wie das Reichsgericht ausführt, daß. der Konzern seine tuehtarischen Direktoren und Angestellten nicht ohne Gefahr behalten konnte, zumal er als ohnehin wirtschaftlich mißliebiger Warenhausbetrieb sieh besonders schweren finanziellen Schwierigkeiten gegeniibcrsah. ln der neuen Verhandlung werden alle diese Umstände bei der Frage der Berechtigung zur fristlosen Auf- Hebung ries Dienstverhältnisses rnit dem nichtarischeii Kläger zu berücksichtigen sein. Wegen Erpressung verurteilt Der ״Bayerische Anzeiger“ in Regensburg berichtet von der Verurteilung eines gewissen Heinrich Wankerl von Scheuer zu sechs Wochen Gefängnis. Der Angeklagte stand längere Zeit mit einer j i'1 d i s c 11 e n Tuchfirma in Augsbürg in Verbindung, die erst unterbrochen wurde, als er wegen Amtsunterschlagung eine Strafe zu verbüßen hatte. Nach Aussetzung der Strafe schrieb er an die Firma einen Briet, in dem es hieß, der Finneninhaber werde sich vielleicht noch entsinnen können, daß er ihm im vorigen Jahre Greuelmärchen erzählte, und daß er ihn auch zu Devisenvergehen verleiten wollte. Weil nun sein Gewissen ihm nicht die erforderliche Ruhe lasse, müsse er den Finneninhaber daran erinnern. Er möchte ihm aber auch weiter sagen, daß er augenblicklich einige hundert Mark notwendig braudien könne, und zwar bis zu einem bestimmten Zeitpunkt. Abgesehen davon, daß kein Nachweis dafür erbracht werden konnte, daß der jüdische Kaufmann irgend etwas Nachteiliges über den Staat oder seine Einrichtungen gesagt hitte, verfolgte der Brief nur den Zweck, ihn einzuschüehtern und ihn zur Herausgabe der benötigten Summe zu zwingen. Wie der Staatsanwalt ausführte, handele es sich um einen Erp r e s s 11 ligsversuch, der noch verwerflicher sei, well ein deutscher Mann einen juden erpressen wollte. Die Zitate in dem Artikel ״Franz. Rosenzweigs Mission“ in Nr. 85 vom 22. Kl. 35 sind dein Buch ״Frapg Rosen» zweigs Briefe“ (Schocken-Vcrlag) entnommen. Hauptsrhrifgdter: Dr. Rotiert Welt sch. Kn! in - Oiartaltcnburg 9 (auch ver.1 ntworüieh für die Aufnahme von Bildern). Stellvertreter: Kurt I. 0 e w c n s t c i n, Berlin W 15. Anz igcnUäter u. verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: llennann F i n n, Berlin - Tempclhof. Gültig: Anzeigen rrci.li-.tc 4 vom 15>. Oktolxr 1935. Verlag und Anzeigen Verwaltung: Jüdische Rundschau, Berlin W 15, Meinekeitr. 10. D.-A. Scpt 39 137. — Druck: Siegfried Scholem, Berlin-Schöneberg. Sachgemäße u. schleunige Duichführung ihrer A U S IV A. NDERUNG nach Palästina und anderen Ländern Ganeralrepräientanz in It A IV A Dipl.-Kaufmann Dr. Paul ScbMirasaaiier HOUSK IF.W1SH CHAMBER Of COMMERCE Haifa, P. O. R 266 * T.lefo* 19? 8t in4ig ma« und Amtsger.- Bat a. D. Dr. Aachner Oberreg.-Rat a. D. R. Kcmpner l«rftai W1$, MriueliaatwAfUi 9 / Telephon: M Bmmank 28*>6 b * n d nii ו*•!••()»« •Aral / 932׳ bi» 11 Uhr und Jöj•-! bia 19 Uhr lohnill durchführbare, leriS Eigenes Büro in TEL-AVIV Dr. Jur. W. Marx! Tel.Aviv 18 Schalora Aleichero Str« Ecke Ben Jahvitia Road s T r a lir-Pr o j »kt•