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Jüdische Rundschau · 1935-10-22 · Heft 85 (22.10.1935) · page 2

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
40 (1935)
Issue
Heft 85 (22.10.1935)
Date
1935-10-22
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Seite 2 JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 85, 21 X. 1935 Nr. 8. einig. Was Palästina betrifft, so hebt das englischzionistische Organ ״The Zionist Review“ mit Recht hervor, daß die Palästinafrage bei den Wahlen keine Rolle spielen wird, weil sie längst keine Parteifrage mehr ist. Alle englischen Parteien haben sich sukzessive auf die Balfour-Deklaration und das Mandat festgelegt und kein maßgebender englischer Politiker, noch auch die öffentliche Meinung Englands, würden eine Aendcrung ernsthaft erwägen. Die jüdischen und nichtjüdischen Anhänger der Palästinapolitik sollten daher (schreibt ״Zionist Review“) zwar von jedem Kandidaten, welcher Partei auch immer, eine Erklärung bezüglich seiner Stel- Jung zum PaEistinaproblem verlangen, aber sie sollten auf keinen Fall diesen Punkt zu einer Parteifrage im Wahlkampfe machen. Der Aufbau Palästinas tritt jetzt in ein neues Stadium, aber in London ist im Moment wenig zu machen, weil unsicher ist, wie die Regierung der Mandatarniacht nach vier Wochen aussehen wird. Der Koloniennünister Malcolm MacDonald, der großes Verständnis für die Palästinasache hat, gehört bekanntlich der kleinen Gruppe der Nationalen Arbeiterpartei an, deren Zukunft nach den Wahlen noch unbestimmt ist. * Die Zeit ist aber sehr bewegt und niemand kann wissen, wann und wie schnell internationale Entscheidüngen fallen werden. Da England erklärt hat, daß eine bloß englische Aktion gegen Italien itn Falle des Versagens des Völkerbundes nicht beabsichtigt sei, bleibt als aridere Alternative nur die Loslösung Englands vom Völkerbund. Gewiß ist es mehr als diplomatische Drohung zu betrachten, wenn englische Politiker von so einer Möglichkeit sprechen; aber die Dinge entwickeln sich unter Umständen so schnell, daß keine Möglichkeit außer acht gelassen werden darf. Eine Trcnnung Englands vom Völkerbund — und das hielte ein Zusammenbruch der Völkerbundsmaschinerie — würde für die zionistische Politik eine ganz neue Sachl agc schaffen. Denn heute verwaltet England Palästina formell im Namen des Völkerbundes und als dessen Mandatar. Wenn der Völkerbund zerfallt, wird das Fundament dieser politischen Konstruktion unterhöhlt. 111 einer solchen Zeit bedarf es einer höchst wachsamen, aktiven, ideenreichen Politik, um den jüdischen Status zu erhalten und zu festigen. Es ist eine gewisse Beruhigung, daß gerade jetzt Weizmaiin wieder die Zügel der Politik hält. Wir durchleben fraglos die größte Genfer Krise seit Bestehen des Völkerbundes. Wenn der Völkerbund sie erfolgreich überstellt, wird er einen großen Prestigegewinn zu verzeichnen haben. Gerade vom jüdischen Gesichtspunkt ist kein Anlaß, mit den positiven Leistungen des Völkerbundes besonders zufrieden, zu sein. Aber die Zuspitzung der jüdischen Situation in inehreren Ländern demonstriert vor der ganzen Welt die Ausweglosigkeit des jüdisehen Problems, wenn nicht eine legitimierte Instanz eingreift. Es ist uiidenkbar, daß eine ganze Bevölkerungsschicht in der Mitte Europas ohne lErwerbsniögüclikeit und ohne Auswanderungsmöglichkeit zurückbleibt, und daß dieser Vorgang von der Welt ignoriert wird. Die Judenfrage ist eine der Angelegenheiten, die eine koordinierte und systematische Aktion notwendig macht, die geleitet und unterstützt werden muH von einer Weltinstanz, wie sie ein Völkerblind wart*. Der Genfer Völkerbund hat in der Wandermigsregelung versagt. Aber er oder eine neue Instanz wird diese Aufgaben in die Hand nehmen müssen. Die Initiative soll von jüdischer Seite ausgehen, denn in einer Zeit, wo die Welt so viel eigene Sorgen hat, kann kaum erwartet werden, daß die Völker von sich aus etwas in der jüdischen Sache unternehmen, * Die Idee, daß die Juden seihst für sich handeln müssen, da sie sonst von der Brandung verschlungen werden, ist eine der (irundtliesen des Zionismus. Die Juden müssen freilich erst zu planmäßigem Handeln erzogen werden, und dazu gehört stautsniiinnischer Weitblick. Audi be/üglich Palästinas, das sich zwei Jahre lang als Aiifnahmereservoir einer ungeahnt großen Zahl jüdischer Einwanderer bewährt hat, meinen viele, es werde schon von selbst gehen; die Judennot, die die Juden ins Land treibt, werde schon ihre Arbeit machen, und es bedürfe keiner planmäßigen Erfassung, keiner geistigen Erziehung und Vorbereitung und keiner hestimmten jüdischen Gesinnung, Vergeblich haben Zionisten zwei Jahre lang vor einer solchen Auffassung gewarnt. Heute ist die steil aufsteigende Linie der Konjunktur etwas unterbrochen, — wir hoffen nur für kurze Zeit. Durch Ursachen, die nicht mit Palästina selbst Zusammenhängen, hat das Land einen kleinen Wirtschaftliehen Schock erlitten, die Bnubewegung ist ins Stocken geraten, und in den größeren Städten (am wenigsten in Jerusalem) gibt es Arbeitslose. Das darf nicht andauern, denn von allen Ländern drängen ' Arbeitsuchendc nach. Mit Befriedigung hört man, daß die Stadt Tcl-Awiw schnell entschlossen mit Notstandsarbeiten eingreift. Die neue Situation bringt es uns aber mit größter Eindringlichkeit zum Bewußtsein, wie wichtig trotz allem Ueberhantlnehmen der Privatinitiative eine starke jüdisehe kolonisierende Zentralinstnnz ist. Wo das Privatkapital aus diesen oder jenen Gründen in seiner Tätigkeit zu erlahmen beginnt, muß das sogenannte nationale Kapital 711 r Stelle sein, sonst kann der Schaden weit größer werden als notwendig. Die Stockung der Bau- Bewegung wird sicherlich bald überwunden werden, denn da die jüdische Einwanderung weiter anhält, wird auch das Bedürfnis nach Wohnraum sich nicht verkleinern. Aber in der Zwischenzeit bedarf es einer leitenden Hand. Darum muß das jüdische Volk auch die Mittel für die Die französischen Juden und der Zionismus Von unserem Berichterstatter*) K. Paris, im Oktober Der Zionismus in Frankreich ist stets eine Bewegung der Einwanü crerschichten jungen und jüngsten Datums gewesen. Er wurde von Menschen getragen, die die Traditionen ihrer östlichen Heimat großenteils auch in dem neuen Ooius beibehielten und die die Assimilation an die französische Kultur, an die französische Sprache nur ungenügend durchgeführt hatten. Diese ostjüdischen Einwanderer bildeten von ein/e!״e11 Ausnahmen abgesehen eine gesellschaftliche Einheit, die zu der seit einigen Generationen im Lande befindlichen französischen Jiidcnheit nur lose Be- Ziehungen hatte. Trotzdem gelang es der zionistischen Bewegung, auch einige französische Juden von Ruf wie Andre Spire, F.dinond l!e g, Leonce Bernheim u. a. für die zionistische Idee zu gewinnen. Diese französischen Juden blieben aber Außenseiter und fanden mit ihren Ideen bei der Masse der französischen Juden nur wenig Resonanz. Es ist für diese Isolierung der zionistischen Bewegung in Frankreich bezeichnend, daß die Sprache der zionistischen Ver- Sammlungen in Frankreich jiddisch ist, daß es bisher — wenn man von den ״Cahiers Juifs“, die Maxim Piha herausgibt und die nur für einen kleinen Kreise in Frage körnmen — keine zionistisch orientierte repräsentative Publikation in französischer Sprache gab. Die Haltung der französischen Juden gegenüber den Einwanderern ließ zwischen beiden jüdischen Gruppen eine Kluft entstehen, die bisher unüberbrikkbar schien. Die zionistische Bewegung in Frankreich wurde so im doppelten Sinne eine Oaluthbewegtuig. Die Folge dieser besonderen Schichtung der zionistisehen Bewegung in Frankreich, ihrer Be/iehungslosigkcit zu der französischen und in erster Linie zu der französischjüdischen Gesellschaft war die Uehc-rtragung der zionistisehen Arbeitsmethoden aus dem Osten nach Frankreich. Der französische Zionismus spiegelte getreulich den organisatorisehen Aufbau, die Parteikätnpfe, •die Mentalität des russischen bzw. polnischen Zionismus wieder, dem die Mehrzahl seiner Anteiliger an gehört hatte. Nur waren die Auseinandersctzungen, die in Polen auf der Basis eines Milliorietivolkes geführt wurden, die zur Grundlage das furchtbare soziale Elend eines ganzen Volkes hatten, hier auf ein Miniaturformat reduziert. Die innerzionistische Auseinandersetzung in Frankreich wurde auf diese Weise ־zur rein ״politischen“ Diskussion, zum Kampf zwischen einzelnen Persönlichkeiten. Bis in die jüngste Zeit fehlte der zionistischen Bewegung in Frankreich auch die reale Verbindung mit Palästina. Das Interesse der meisten Juden in Frankreich, auch der Einwamlercr aus dem Osten, beschränkte sich meist auf Beteiligung an den ׳ jüdischen Massenversammlungen,, auf Unter- Stützung der Arbeit von Keren Kajemeth und Keren liajessod. Das Palästina-Amt verteilte bis zur Emigration aus Deutschland jährlich einige vierzig bis fünfzig Zertifikate und hatte Mühe, geeignete Bewerber zu finden. Die Hachscharaharbeit beschränkte sich auf einige Stützpunkte des Hcchaluz, vor allem in Elsaß-Lothringen. Die Masscncin Wanderung aus Deutschland bedeutet auch für die zionistische Bewegung in Frankreich eine bedeutsame Wandlung. Zum erstenmal wurde die Judennot in Frankreich zti einem aktuellen, brennenden Problem. Das zionistische Leben in Frankreich nahm einen neuen Aufschwung, die Hachscharahbewegung wurde zu einer beruf-!!dien Vorbereitung von Hunderten von jungen Leuten, das Palästina-Amt erhielt die Aufgabe, viele Hunderte von Zertifikaten unter viele Tausende vo-n Bewerbern zu verteilen, die in der Alijah den einzigen Ausweg sahen, ln der Feststellung, daß die Aktivierung des zionistischen Lebens in Frankreich durch das brennende Problem der sozialen und menschlichen Nöte der Einwanderer hervorgerufen worden ist, ist bereits die Stärke und die Schwäche der neuen Bewegung enthalten. Sie erhält ihren Elan von dem Palästinawillen von Menschen, die mir zum kleinen Teil früher mit dem Palästina-Aufbau verknüpft waren, die aber jetzt in der Alijah und in der Eingliederrung in das neue jüdische Leben ihre einzige Zukunft sehen. Der gute Wille dieser Menschen, ihr ehrliches Wollen soll keineswegs in Frage gestellt werden, aber diese Eigenschäften reichen nicht aus, um in Frankreich eine starke zionistische Bewegung zu schaffen. Auch der ernste i'.id ehrliche Wille, selbst am Palästina-Aufbau als Handarbeiter, als Landwirt teilzunehmen, •die aktive Mitarbeit dieser Mensehen in Ortsgruppen usw. kann der zionistischer! Bewegung nicht jene geistige Fundierung geben, ohne die ihr jetziger Aufschwung bald als Strohfeuer verbrennen muß. Vor allem aber kann die zionistische Bewegung in Frankreich nur dann zu einem starker! Glied des Weltzio* nismus werden, wenn es gelingt, sie in dem eirtgesessen e n französischen Judentum zu verwurzeln. Wir haben in einem vorangegangenen Artikel von den geistigen und materiellen Wandlungen gesprochen, die den blinden Fortschrittsglauben der französischen Juden erschüttert haben. Es wächst in Frankreich eine Jugend heran, die mit der abweisenden Haltung der Väter gegenüber allen positivjüdischen Richtungen nicht einverstanden ist und die bereit ist, sich ernsthaft mit den Problemen des Judentums auseinanderzusetzen. Aber die zionistische Bewegung in Frankreich ist in ihrem heutigen Zustand nicht geeignet, dem französischen Judentum den Weg zum Zionismus zu weisen. Wie kann eine Jugend, die sich mit den geistigen Grundlagen des Zionismus vertraut machen will, die das Judesein von Grund aus wieder neu erleben soll, sich für die Streitigkeilen der Parteien interessieren? Die soziale Not, die die Emigranten zum Zionismus gebracht hat, ist dem eingesessenen Judentum fern. Palästina ist für den französischen Juden meist nur ein schöner Traum, gewiß aber nicht ״die einzige Rettung“. Das französische Judentum verlangt, daß ihm der Palästina-Aufbau, der Zionismus von Menschen nahegebracht werde, die über dieselbe Tradition wie sie verfügen, die im französischen Kulturkreis mit französischer Muttersprac 11 e aufgcwachsen sind. Gelingt es nicht, diese Menschen zu finden, so wird die zionistische Bewegung in Frankreich' stets die Bewegung der junger! und jüngsten Einwandererschichten, eine Bewegung der ״etrangers“ bleiben. Die Gründung der ״Federation Sioniste de France“, die in allernächster Zeit stattfinden wird und die alle zionistischen Gruppen in Frankreich zu einer fruchtbaren Zusammenarbeit Zusammenschlüßen soll, bedeutet einen wichtigen Fortschritt in der Organisation der zionistischen Bewegung in Frankreich. Zum erstenmal wird der französisclie Zionismus eine repräsentative Vertretung haben. Aber die, ״Federation“ bedeutet nur einen äußeren, einen organisatorisehen Zusammenschluß; es kommt darauf an, in welchem Maße sie wirklich die . Judenheit *in Frankreich vertritt. Sie muß, um erfolgreich und auf lange Sicht arbeiten zu können, den Versuch machen, Vertreter des eingesessenen französischen Judentums in die zionistische Arbeit herein nrziehen. Sie muß sich auf eine Jugendbewegung stützen, die mehr und mehr auch von den französisch-jüdischen Jugendorganisationen getragen wird. Sie muß in der Lage sein, eine geistige Auseinander- Setzung mit den assimilatorischen Kreisen zu führen, die sich nicht auf Polemik beschränkt, sondern die eine ernste Diskussion über jüdische Fragen ist. Es muß gelingen, der zionistischen Bewegung in Frankreich eine Elite jüdischer Intelligenzen zu gewinnen, die heute den Zusammenhang mit ihren jüdischen Ursprüngen verloren haben. Um diese Aufgaben zu lösen, bedarf cs der besten Kräfte der zionistischen Bewegung, die heute leider arm an propagandistischen Begabutigen geworden ist. Der Erfolg der Werbungsarbeit des Zionismus im französischen Judentum wird von den Energien abhängen, die man dieser Aufgabe widmet. *) Siehe die beiden ersten Artikel in Nr. 79 und 80. nationalen Fonds bereitstellen, die — in solchen Krisenniomenten wird es deutlicher als je den Schlüssel der Situation in der Hand haben. Mit größtem Interesse haben wir die letzten Mitteilungen von Israel Sieff aufgenommen, aus denen hervorgeht, daß trotz der uninebelten politischen Weltlage das Vertrauen zur Palästinasache auch in der Londoner City ungeschwächt ist. Dieses Vertrauen ist es, das die Entwicklung Palästinas sichert, und es fußt auf dein Vertrauen, das das jüdisehe Volk selbst zu dem Aufbau seines Nationalheims an den Tag legt. Die SachverständignkomntSssüon für Auswandererfragen Genf, 19. Oktober. (JTA.) Die Sachverständigenkömmission, die dem Völkerbundsrat einen Bericht über das Auswaridererprohlcm im Zusammenhang mit dem Vorschlag Norwegens, eine Zentralstelle des Völkerbundes für Auswaiulcrerfiirsorge zu schaffen, erstatten soll, wird aus folgcmlcn Persönlichkeiten bestehen: Sir Horace Rum hold (Großbritannien), Marcele Rolland (Frankreich), Senator de Michaelis (Italien), Gesandter Stefan O s u s k y (Tschechoslowakei) und Michael Hansen (Norwegen). Die Kommission wird am 28. November zu ihrer ersten Sitzung znsanimentreteii. Sie wird Berichte und Empfehlungen vom Oberkommissariat für Flüchtlingsfürsorge, vom Nansenamt und den an der Auswandcrerfiirsorge interessierten Organisationen studieren. Der Bericht soll der lauuar-Tagung des Völkerbundes vorgelegt werden, und der Völkerburnlsrat soll bei dieser Gelegenheit endgültige Entscheidungen in bezug auf das Auswandererproblem treffen. Anläßlich der Sukkoth-Fcicrtagc haben die -Spitzen der Zivillind Militärbehörden sowie gastliche Würdenträger der anderen Religionsgemeinschaften dem Oberrabbiner von Saloniki, Dr. Zwi Koretz, offizielle Besuche abgestattet Neue Wirtschaftspolitik in Polen Warschau, 19. Oktober, (|TA.) Der stellvertretende Ministerpräsident der neuen polnischen Regierung, Finanzminister Kwiatkowski, hat die Richtlinien der von der Regierung beabsichtigten Wirtschaftspolitik bekanntgegeben,!.Diese Politik sieht insbesondere eine Abkehr von dem bisher angewandten System der staatlichen .Monopolwirtschaft, des sogenannten Etatisnius, und die Stärkung der Privatinitiative vor. Ferner erklärte der Minister, ■daß die Regierung sich bemühen werde, eine wirtschaftliche Gesundung der Landbevölkerung als des wichtigsten Konsumenten der lndustrieprodukte herbeizuführen. Die Regierung verspreche, alle Teile der Bevölkerung zur Teilnahme an dem wärtschaftfichen Wiederaufbau heranziiziehen. In jüdischer! Kreisen wurden die Erklärungen des Ministers mit Befriedigung aufgcnoninicn, da die Monopolwirischart eine der Hanntursaclicii der *Verelendung des polnischen J 11 d e n t u m s war. Die Börse hat auf die Erklärungen des Ministers mit einer Hausse in den Staaispapieren geantwortet. Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendalljah teilt mit: Die Geschäftsführung der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendalijah lag bisher in den Händen von M. Schaffner aus Ain Charod und Eva Stern, Berlin. Herr Schaffner hat sich seit dem 1. Oktober von seiner Mitarbeit zurückgezogen, da er nach eineinhalb Jahren unermüdlicher Tätigkeit für die Jugendalijah das Bedürfnis hatte! wieder 711 seinem eigentlichen Wohnsitz zurückzukehren. Durch das Ausscheiden von M. Schaffner verliert die Arbeitsgemeinschaft eine Persönlichkeit, die durch neue Ideen und deren zielbewußte Durchführung der Jugendahjah unersetzliche Dienste geleistet hat. Itanptschilftkitcr: Dr. Robert Weitst 11, Berlin - Charlottenburg 9 (auch verantwortlich ftir die Aufnahme von Bihlern), Stellvertreter: Kurt L o e w e n 5 t e i n, Berlin W 15. A!•! i!1' ■ itcr u. verantwortlich für den Inhal! der Anzeigen: Hermann F 1 n n, Berlin - Tcmpclhof, Gültig: Arizeigen-I’rci»li«le 4 vom 15. Oktober 1 935. Verlag und Anjcigenverwaliung: Jüdische Rundschau, Berlin AVIS. Meinekestr. 10. D.-A. Sejjt. 3a 137. -— Druck; Siegfried Schalem, Berlin-Schöaebeig. Gegp Wie Presse- Deuts Tarnu genormt stimmte fern her Schreibe lkher S sehen V zu enti; stellen mitteiler ״Wir v können, angelten merkt 1 nicht Firma jüdische es, wem ten wei Sch Die Veranlas für Voll und des heute d Flora ir ha be r scher gestellt. beiden eines St Inhaber, nach wi über sei! aus dem zum Zw tätig gc Inhabern zuständij im Hane cingetra; Einlagen die Bete Jadt In m e 1 n d Reichsbü sehen G Ordnung sehen E die Bürg arbeit ai!' meindeoi a uss et nur sein, gesetz u crworbei meindeoi Gesetzes daß je< meürdebi der Ge! Wohndai bürgerge holt. Reici radschaft Judengc« stellte E Judcnfra. gelöst, d gi e r u ת an das 1 bedarf d nicht jed Soldat ir Offensiv! Nacl auf eine auch üb Blattes: deutsche dem M; men, de gewesen gehabt h Das eine Ver ein j ü d worden botes ge geworde! stein gel Geschäft; den rnu dunklun! leugnete Durch di zu eracl Monaten ha ft veri Der dene An Niendorf nmg A. tungsber׳ versielier Auslände ״ach am

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