Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 40 (1935)
- Issue
- Heft 84 (18.10.1935)
- Date
- 1935-10-18
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 84 18 X. 1935 JÜDISCHE RUNDSCHAU Seite 3 Für Revision eines KongreßbescMnsses Die V erlegung■ des Organisations- Departements / v«־ Add! 8״™, wie!! In den folgenden Ausführungen setzt sich Adolf Böhm mit gewichtigen Gründen für die Aufhebung eines Kongreßbeschlusses ein. Diese Darlegungen verdienen daher die größte Aufmerksamkeit der Zionisten, besonders der zionistischen Führer in allen Ländern. Einige der Gründe, die gegen die Verlegung sprechen, sind übrigens schon in den Artikeln des Verfassers ״Die Aufgabe" I und II in Nr. 65 und 69/1934 der ״Jüdischen Rundschau״ dargelegt worden. (Red.) Der XIX. Zioiüsrimkongreß hat den Beschluß gefaßt, das Organisationsressort der Bewegung nach Ercz Israel zu verlegen. Wie es so oft auf Kongressen der Fall war, ist auch dieser weittragende Beschluß ohne Debatte durchgedrückt worden und die Abstimmenden waren sich gewiß nicht seiner prinzipiellen Tragweite bewußt. Sonst wäre es nicht möglich gewesen, daß eine Angelegenheit, die von größter Bedeutung ist, in solch überhasteter Weise behandelt worden wäre. Nachstehend seien die Gründe dargelegt, die jenen Be- Schluß als einen abwegigen erscheinen lassen: Die Zionistische Organisation repräsentiert das ganze jüdische Volk. Sie ist Trägerin von dessen Willen, sich die Heimstätte in Palästina zu errichten. Sic führt daher die darauf gerichtete Politik und bestimmt die konstruktive Arbeit im Lande. Palästina ist so gesehen das Objekt ihres Handelns. Daraus allein ergibt sich schon klar, daß vom organisatorischen und politischen Standpunkt aus eine nach außen und innen sichtbare Trennung von Zionistischer Organisation und Jischuw bestehen bleiben muß. Die in Palästina eben ansässigen Juden sind wohl die Avantgarde des jüdischen Volkes, aber nicht dieses selbst. In der Zionistischen Organisation sollen die Notwendigkeiten und der Wille des ganzen jüdisehen Volkes zürn Ausdruck kommen, das sich nach seinen ■eigenen Postulaten und nicht nach den Vorstellungen des jeweilig Ln Palästina sitzenden Teiles der J tuten seine Heimstatte schafft. Infolgedessen ist nicht eine Vermischung dieser zwei verschiedenen Elemente der Wiedergeburt anzustreben, sondern im Gegenteil, eine noch klarere Scheidung, als sie bisher bestanden hat. Der Beschluß, die Organisation »ach Palästina zu verlegen, wird zur Folge haben, daß diese «in Anhängsel des Jischuw׳ werden und damit ihren Grund- Charakter vollkommen verlieren wird. Schon jetzt zeigt sich in der inneren Politik, daß jene Vermengung immer unentwirrbarer wird. Die Parteien, die sich in der Zionistisehen Organisation bilden, greifen nach Palästina über. Es ist aber unerfindlich, was in der allgemeinen und in der lokalen jüdischen Selbstverwaltung Palästinas Kongreßparteien — etwa ״Allgemeine Zionisten‘‘, ״Judenstaatler“ usw. — zu suchen haben und andererseits, warum die vielen Interessenkämpfe in Palästina so stark in der Weltorganisation reflektiert werden müssen. In der Zukunft kann es sich ergeben, daß die Interessen des Jischuw sich nicht immer mit denen des jüdisehen Volkes als Ganzem und der es repräsentierenden Zionistischen Organisation decken werden. Das kann z. B. in der Einwandenmgsfrage akut werden. Aber auch in rein politischen Fragen ist es möglich. Es ist leicht denkbar, daß der Waad Leumi aus Gründen lokaler Opportunität sich mit irgendwelchen Maßnahmen der Regierung einverstanden erklärt, indes die Zionistische Organisation sich aus prinzipiellen Gründen damit nicht zufrieden geben kann. Ein sehr wichtiges Beispiel hierfür kann aus der Vergangenheit angeführt werden: Die Aufhebung der auf Veranlassung der Zionistischen Organisation von Samuel erlassenen Gesetze gegen die Boclenspekulation war von den Vertretern des Jischuw betrieben worden und blieb für unsere Sache ein nicht wieder gutzumachender Schaden. Prinzipienpolitik, die auf weite Sicht eingestellt ist, wie sie die Zionistische Organisation führen muß, wird auch weiter oft kollidieren mit der nach jeweiligen Interessen orientierten Realpolitik. Aus all dem geht klar hervor, wenn es auch merkwürdig klingen mag, daß sich die Zionistische Organisation gerade im Interesse eines zukünftigen jüdischen Palästina nicht mit dem Jischuw identifizieren darf. Eine Unzeitgemäße Vorwegnahme einer erstrebten, aber noch lange nicht realisierten Bedeutung des Palästinazentrums ist schlechte Politik. Dies gilt auch vom Gesichtspunkt politischer Optik, wenn dieser Ausdruck erlaubt ist: Bekanntlich ist von Gegnem oft betont worden, daß ja im Mandat nichts darüber steht, welchen Umfang die jüdische Siedlung in Palästina haben muß, um als jüdische Heimstätte zu gelten. Denjenigen, die zu behaupten geneigt sind, daß schon jetzt dieser Umfang als erreicht erscheinen kann, wird durch eine Verlegung des Sitzes der Zionistischen Organisation im jetzigen Moment nach Palästina zwar kein wirkliches Argument gefiefert, aber sie können diese Verlegung in ihrem Sinne deuten. Diese wäre auch aus anderen außenpolitischen Gründen verfehlt: Bei jeder politischen Demarche in England oder beim Völkerbund würde nach der Verlegung unser Präsident quasi nur wie ein Botschafter des jüdischen Jischuw׳ erscheinen und nicht als Sachwalter des jüdischen Volkes. Dies w׳ird sein Gewicht vermindern und seine Stellung erschweren, denn es wird der Eindruck entstehen, daß er quasi nur vom High Commission er an eine übergeordnete Macht appelliert, nicht, daß er für das jüdische Volk und seine völkerrechtlich anerkannte Vertretung, die Jewish Agency, interveniert. Wenn er sich auch auf die unveränderten Paragraphen des Mandats stützen wird, die Menschen — und auch die Politiker sind nur Menschen — urteilen nach dem Sein und dem Schein, nicht nach dem formalen Recht. Wenn die Zionistische Organisation ihren Sitz in Palästina haben wird, dann werden auch die Landesverbände quasi nur als Palästinacadres erscheinen, nicht aber als Teile der einheitlichen jüdischen Weltorganisation, der das Mandat gegeben worden ist und diese seihst nur als eine Vertretung des jüdischm Jischuw in Palästina. Wie oft bedarf es aber eines direkten Willenseinsatzes und des Gewichtes einer das ganze Judentum umspannenden Zionistischen Organisation, um die politische Arbeit in London und in Genf zu stützen! Wcldies Gewicht sollen diese haben, wenn sie nur als Reflexe von Willensmeinungen in Palästina erscheinen? Mit einem Wort, die Folge der Verlegung kann eine ungeheure Verminderung des Ansehens und des Gewichtes der Zionistischen Organisation sein: nicht das jüdische Volk der ganzen Welt wird man zu sehen und zu hören meinen, wenn sic spricht, sondern nur den kleinen lokalen Jischuw in Palästina. Es ist daher unmöglich, die Zionistische Organisation als Repräsentantin des gesamten jüdischen Volkes aus ihrer räumlicken, soziologischen und naturgegebenen Bedingtheit zu reißen, durch die sie ihre Antriebe erhält und nach denen sie ihre Ziele steckt. Je kritischer die politische Weltsituation sein wird, desto schärfer werden die Schwächen der Position, die sich aus der Verlegung ergeben werden, zutage treten. Gerade jetzt ist die Weltpolitik in ein kritisches Stadium getreten und eine Verlegung in diesem Moment wäre «in schwerer Fehler. Man wende nicht ein, daß der Sitz der Organisation in Erez Israel und jener der politischen Führung in London sein könnte. Es ist etwas anderes, ob der politische Führer, wie schon erwähnt, nur als eine Art Botschafter einer in Palästina verankerten Organisation erscheint, oder ob er am Sitze und im Zentrum der von ihm vertretenen jüdisehen Volksorganisation spricht. In diesem Fall wird man tatsächlich hinter ihm die Kadres der Judenschaft aller Länder sehen, im anderen Fall ■wird man trotz der formalen Lage doch nur die Stimme Palästinas aus ihm sprechen hören, wie oben bemerkt. Die Wirkung der Verlegung auf die innere Kraft der Organisation wäre eine verhängnisvolle. Die Autorität der Exekutive wurde nicht gestärkt, sondern geschwächt werden, indes wir gerade jetzt die ersten Ansätze zu der so lütter notwendigen Kräftigung des Zusammenhaltes unserer Reihen produziert haben. Die Durchführung dieses Beschlusses würde ferner denjenigen, die uns ohnehin vorwerfen, daß wir die Ziele minimalisieren, ihre herostratische Arbeit leicht machen, und es wird ihnen willkommen sein, den Beschluß als einen «׳eiteren Schritt zu der von ihnen behaupteten Liquidation der großen politischen Zielsetzung zu mißdeuten. Ja, sie würden sich nicht nur, wie bisher, in1 Programmatischen als unsere Erben erklären, sondern auch in bezug auf den politischen Standort. Eines der Argumente, die für die Verlegung ins Treffen geführt werden, ist, daß London für das jüdische Volk exzentrisch gelegen ist, nicht im geographischen Sinne, was ja angesichts seiner Lage zwischen Amerika itnd Europa nicht zutrifft, sondern vor allem, weil London kein jüdisches Zentrum ist. Das ist vollkommen richtig. Aber cs ist für die vorliegende Frage nicht entscheidend. Die Lamlcsorganisationeu sind heute so große und lebendige Einheiten, sic stehen zudem mit Palästina in so reger Verbindung, daß cs nicht die wichtigste Aufgabe der Zentrale ist. die jüdische und zionistische Welt zu beleben. Vielmehr hat sie für eien formal richtigen Aufbau der Organisationen, für ihr klagloses Funktionicren zu sorgen und deshalb ist zum Sitz des Organisationsdepartements gerade ein Ort geeignet, der nicht seihst im Sturmzentrum der innerzionistischen Kämpfe gelegen ist. Auf die dringend notwendige Konsolidierung der Unterverbände kann die Verlegung nach Palästina mir ungünstig wirken, Sic würden daun noch mehr als bisher in die Streitfragen des jüdischen Palästina hineingezogen werden, noch mehr als bisher sich verselbständigen wollen, und ihr Charakter wird der von Etappenstationen sein, anstatt von Gliedern des Weltjudentums und seiner Weltrepräsentanz. Der Vergleich mit KKL und Kll trifft für die Weltorganisation nicht zu. Diese Fonds haben ihr direktes reales Arheitsfeld im Lande und ihre Aufgabe i;1 der Diaspora ist, die ״Zionsliebe“ wachzulialtcn, was natürlich von Zion aus mit seinen Imponderabilien und seinen Aufbauwerken am vollkoinmensten möglich ist. In der Zionistischen Organisation sind aber die weltweiten Perspektiven, ist der Genius der Herzischen zionistischen Konzeption wachzuhalten, und das EIN HERZ .!CH r Mn dein Gott* (2. B- M. 20,2): Dieses Wort soll Israels Lob kundtun: Als sie vereint am Berge Slnaj standen, um die Thora «1 empfangen, wurden sie alle eines Sinnes, eines Herzens, das Königtum Gottes in Freude auf sich zu nehmen; und mehr noch; sie wurden zu Bürgen, einer für den andern. Meihilia zu .20, 2 (Uebers. v. N. N. Glutin) ist nur möglich, wenn sie in da! Zentren der großen politischen und geistigen Geschehnisse ihren Sitz und Mittelpunkt hat und nicht quasi provinziell in einem von dem großen Strom der allgemeinen Entwicklung fernab liegenden kleinen, von den täglichen Sorgen des Aufbaues erfüllten Lande. Wenn auch der Schreiber dieser Zeilen immer ein Verfechter der strengsten Disziplin gewesen ist, so sind die Bedenken gegen diesen Kongreßbeschluß so zwingend, daß er eine nochmalige Erwägung seitens der li'xckutive empfiehlt. Der Beschluß ist, wie gesagt, ohne Debatte, wie auch ohne vorherige Diskussion in der Presse und in den ׳zionistischen Zirkeln, wahrscheinlich aus rein sentimentalen Gründen gefaßt worden. Die Exekutive würde ihrer Verantwortung nicht gerecht werden, wenn sie einen derart weittragenden Beschluß, der in so überhasteter und u 11 überlegier Weise zustande kam, ohne weiteres ausführen würde. Sie sollte ihn vielmehr zur allgemeinen Erörterung stellen und ihn sodann von der nächsten Aktions-Comite-Sitzung überprüfen lassen. _ Die Verlegung bereits im Gange C5S ras ״Palc(»r“ meldet aus London vom 15. 10.: Die Zionistische Exekutive teilt offiziell mit, daß gemäß dem Beschluß des XIX. Kongresses das Organisations-Department in Kürze nach Jerusalem verlegt wird. Das Datum, wann das Department seine Tätigkeit von Palästina aus aulnehmen wird, wird noch bekanntgegeben. Man nimmt an, daß die I ivjuidation und die Ueberfü hrung des Organisation«-Departments von London Ende Dezember vollendet sein wird. Bis /u einer anderweitigen Verlautbarung ist alle für das Organisations- Department bestimmte Korrespondenz nach London zu adressieren. (Wie cs heißt, soll die Leitung des Organisations- Departments in Jerusalem gemeinsam von Ben üuriom und Rabbi Fischmann geführt werden. — A.d. R.) Zwei jüdische Abgeordnete in Kanada Toronto, 15. Oktober. (JTA.) Bei der Neuwahl des kanadischen Parlaments, bei der die Liberalen einen überwältigenden Sieg über die konservative Partei errungen haben, sind auch die beiden jüdischen Abgeordneten Samuel Jacobs und Samuel Factor wiedergewählt worden. Abg. Samuei Jacobs hat in seinem Wahlkreis Winnipeg, Manitoba 11 (KW) Stimmen mehr erhalten als sein Gegenkandidat Saluste Lavcry. Laven׳, ein Französisch-Katiadier, spielt in der antisemitischen Bewegung des Landes eine bedeutende Rolle. Er hat seinerzeit die Stahlhelm- Organisation begründet, in deren Programm der Antisemitismus an erster Stelle steht. Der Abgeordnete Samuel Factor ist im Wahlkreis Toronto wiedergewählt worden. Die antisemitische Wahlkampagne hatte vor allem an die durch eine jahrelange Pressekampagne wachgehaltenen jmienfeiudliclieii Instinkte der kanadischen Bcvölkerung franz ö s i s c h c r A b s f a m m 11 n g appelliert. Doch konnte der Kandidat Jean Tissot, der soeben wegen antisemitischer Verleumdung zu 5(1 Dollar Geldstrafe verurteilt wurde, nur 3S()1) Stimmen auf sich vereinigen, während sein siegreicher Gegenkandidat von der Liberalen Partei über lb000 Stimmen erhielt. (Selbstverständlich ist auch die kons ervative Partei Kanadas keineswegs antisemitisch. — A.d.R.) Rassenmerkmale oder Schicksalserzeußnis? Die Frage, ob manche bei Juden verbreiteten Eigenschaften Merkmale der jüdischen Rasse oder Folgeerscheinungen des jü- «fischen Schicksals - ■׳ dir Jahrhunderte hindurch durch die W'irtsvölker erzwungenen Wanderschaft ־ sind, ist oft diskutiert worden. Es ist von besonderem Interesse, hierzu ■die Meinung eines Mannes zu hören, der selbst ein radikaler Antisemit gewesen ist. Die ungarische Zeitung ״tfjsag“ (Budapest) macht aut eine AcuBcrung des zaristisehen Fürsten Truhe tzkoj in vier (der russischen atitibolschewistischen Emigration gewidmeten) Zeitschrift ״l'uras isch « Hefte“ aufmerksam. Die Russen, die »ach der bolschewistischen Revolution ihr Vaterland verlassen mußten, haben das Los des Emigrantentums in vielen Ländern Europas durchgekostet. Sic traben ein Wanderschicksal erfahren, das dem jahrhundertealten jüdischen Schicksal ahnlieh ist. Der alte Fürst Trubetzkoj ist dadurch auch zu einer Revision seiner Anschauungen über Anti• s e m i t i s in u s gebracht worden. .,Die russische Emigration“, so schreibt er jetzt, ,,sieht es am neunzehnten Jahrestage ihres Exils ganz klar, daß diejenigen Eigenschaften, die man früher als typisch jüdi sch-rassisc h e Eigenschaften verbucht hat und welche von glücklicheren Völkern noch heute als solche angesehen werden, nicht die Eigenschaften vier jüdischen Rasse sind, sondern typische ,Emigranten‘• Eigenschaften.“ Dieselben Eigenschaften seien jetzt vielfach bei den russischen Emigranten, die der jüdischen Rasse gänzlich fernstehen, iiach/uvcisett. Der Fürst erklärt am Schluß seines Artikels, daß im Falle des Zusammenbruches des Bolschewismus, wenn die Anhänger des alten Regimes wieder ihre alten Positionen einnehmen würden, deren erste Maßnahme die Ausrottung des Antisemitismus sein müßte. MITTEILUNG Dis Gegenwart, Zukunftsmögiichkeiten und Geschichte des Judentums In 115 Ländern schildert Dr. Mark WIschn I tze r, der bekannte Historiker und Leiter des amtlichen Zentraleres für jüdische Auswanderungsangelegenheiten in seinem Im November erscheinenden Buch DIE JUDEN IN DER WELT Das Buch, das in kurzgefaBter, laicht lesbarer Form geschrieben ist, hat ca. 450 Seiten Umfang und wird kartoniert ca. RM 5.50, In Leinen ca. RM 6.80, kosten. Es ist nicht nur eine nach Ländern geordnete Schilderung der Situation der Juden in der Gegenwart, sondern eine Biographie des jüdischen Daseins in jedem einzelnen Land. Wer eine wirkliche vertiefte Kenntnis der gegenwärtigen iebensverhältnisse der Juden in der Welt zu erlangen sucht, findet In diesem Buch zugleich die geschichtlichen, kulturellen und sozialen Voraussetzungen dieses heutigen Lebens. Bestellungen können schon ab honte durch all« einschlägigen Buchhandlungen entgegengenommen werden. ERICH REISS VERLAG / BERLIN W15