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Jüdische Rundschau · 1935-10-15 · Heft 83 (15.10.1935) · page 9

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
40 (1935)
Issue
Heft 83 (15.10.1935)
Date
1935-10-15
Page
– (sequence 9)
Language
German
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JÜDISCHE RUNDSCHAU Berliner Rundschau NR. 83, 15 OKTOBER 1935 Winterhilfe in Berlin Nachdem, wie an anderer Stelle dieses Blattes gemeldet, die Betreuung der notleidenden jüdischen Bevölkerung einem gesonderten jüdischen Hilfswerk übertragen worden ist, wendet sich die Jüdische Gemeinde Berlin in einem Aufrui, der an der Spitze des letzten Gemeindeblattes erschienen ist, an die jüdische Bevölkerung Berlins mit der Aufforderung, für die Winterhilfe zu spenden. Der Aufruf der Gemeinde ist unterschrieben von sämtlichen Vorstandsmitglicdern, und zwar: Heinrich Stahl, Leo Wolff, Adolf Schoyer, Walter Alexander, Carl Fuchs, Wilhelm Graetz, Salb Hirsch, Georg Kareski, Alfred Klee, Moritz Rosenthal, Kurt Tuchler, Bruno Woyda. Das Büro der jüdischen Winterhilfe befindet sich im Gebäude der Jüdischen Gemeinde, Berlin C2, Rosenstr. 2-4. Zahlungen können zunächst geleistet werden auf das Postscheckkonto der Hauptkasse der Jüdisehen Gemeinde Nr. 42 237 unter der Bezeichnung ״Winterhüte“. Das jüdische Lehrhaus beginnt am 17. Oktober seine Winterarbeit. Fragen grundlegender Art ist die Donnerstagreihe des Lehrhauses (genieiiisam mit der Bialik-Lelirstiitte durcligefiihrt) gewidmet. An ihrem ersten Abend werden Jugendrabbiner Dr. Heinrich Lemmie (Frankfurt a. M.), Rabbiner Dr. Ignaz Mayhaum (Frankfurt a. O.) und Frau Bertha Badt-Strauli über ״Unsere religiöse Situation heute“ ein Ureigespräch haben und damit dem ersten Zyklus der Reibe das Thema geben. Das Problem ״Jüdische Kultur halte“ wird als Abschluß der Reihe allgemein und den ein /,einen Möglichkeiten nach behandelt werden. Einen in sich abgeschlossenen Teil eines auf vier Lehrabschnitte berechneten ersten Gesamtüberblicks über die Grundlagen des jüdischen Wissens bilden die 15 Einführungsvorlestuigen über jüdische Geschichte. In den Umkreis des jüdischen Wissens führen die Arbeitsgemeinschaften liineiri. In einer wissenschaftlichen Arbeitsgemeinschaft wird das Lehrhaiis jungen Wissenschaftlern, besonders der Wissenschaff des Judentums, Gelegenheit geben, über ihre Forscherngen zu berichten. Zahlreiche Fach- und Werkluirse (Sprachen, kaufmännische Fortbildung), technische und handwerkliche Kurse (Fortbildung für Schulentlassene) führen die Arbeit des Lelirhauses an die Praxis des Lebens heran. Das Sekretariat des Jüdischen Lehrhauses, W.50, Marburger Str. 5 (Fernruf: Bavaria B 4, 5587) versendet auf Wunsch kostenfrei den Winterplan und gibt alle Auskünfte. Dem Lehrplan für das Wintersemester entnehmen wir u. a.: Montag-Ei ntührungs-Voriesungeii; Beginn: 4. November;, im Logen haus, Kleiststr. 10 (Roter Saal), jeweils 20.15 Uhr: Jüdische Geschichte; Ignaz Mayhaum: Biblische Geschichte; Alexander Guttrnann: Talmudische Periode; Emil Bernhard Cohn: Der islamische Kulturkrcis; Fritz Bambcrger: Der abendiämlüchc Kulturkreis; Ismar El bogen: Neuzeit. — Arbeits- Gemeinschaften: Offene Arbeitsgemeinschaft über die •Donnerstag-Vortragsreihe (ßainherger, Epstein), Bibel: Die fünf Bücher Moses (Joseph Gutmaiin); Bibel: Jesaja-Texte zum Knecht Gottes (Ignaz Mayhaum); Lektüre und Erklärung auserwählter Psalmen (Meier Spanier); Die Morallehre des Talmud (Alexander Altmann); Altüjdische Sagen, Märchen, yolksgeschichtcn (Emanuel bin Gorion); Lektüre palästincnsisclier Zeitungen — in Uebersetzung (Fritz Aronstein); Die wirtschaftlichen Probleme des Paiiistina-Aufbaus (Franz Meyer); Weltwirtschaftliche Informationsstunden, unter besonderer Berücksichtigung des Vorderen Orients (Paul Eppstein); Palästinensisches Recht (Hans Kalisch); Das arabische Volk (Moses Goldmann); Die Jude« in der Welt (Mark Wischriitzer); Die Bevölkerungs- •und Auswanderungsfrage deT Juden in Deutschland (Arthur Prinz); Franz Rosenzveig ״Stern der Erlösung“ (Arnold Metzger). Ferner Kurse aus dem Gebiet der Naturwissenschaft, Philosophie, Psychologie, Kunst, Literatur, Musik usw. Georg Bertram. Man spricht heute viel davon, daß der virtuose Typ des Musikers keinen Raum mehr habe. Sei dem, wie es wolle — der vollendeten Technik, der vollendet trainierten Hand, die ein starres Instrument zum reichen Tönen bringt, wird immer wieder staunende Begeisterung enfgegengebraht. Georg Bertram, der vor seiner lieber- Siedlung nach Amerika sielt mit einer Anzahl von Abenden von uns verabschiedete, ist ein Meister in der Verwandlung des hölzern mechanischen Klaviers in ein Organ von zartesten und mannigfaltigen Stufungen. An zwei großen Werken — Standardwerken jedes Pianisten —, den 24 Preludcs von Chopin und dem Carnavai von Schumann, breitete er seine virtuosen Fälligkeiten zum letztenmal vor uns aus. Er spielt ausgeglichen wie selten einer. Jeden Ton, jeden Akkord setzt er überlegt bin; er formt ihn — mit dem ganzen Gewicht seines Armes — zur vollen Klangsaule. Die Akkorde strömen weit aus, sie haben fast Orgeiwirkung. Bertram ist ein romantischer Spieler. Er pflegt den glänzenden Ton, den er mit Pedalwirkungen unterstützt. Nie wendet er ein ״Secco“ an; er bevorzugt Fülle, und er wacht aufmerksam darüber, jeden harten Schlag, jede Spitze zu vermeiden. So baut er seine Musik mehr von ihrem Klangbild als — ekstatisch sich vergessend — von ihren Eigenspannungen aus aut. Dr. Hans Nathan E. M. Lilien Gedenkausstellung im Jüdischen Museum Anläßlich des 10. Todestages von Efraim M. Lilien zeigt das Jüdische Museum in einer kleinen Ausstellung sehr schöne Radierungen: Köpfe und Landschaften, sicherlich das schönste aus Liticns Gesamtwerk. In Morris Rosenfelds ״Liedern des Ghetto“, in Münchhausens ״Balladen“ spracli der Buchgestalter und darüber hinaus die jüdische Sehnsucht, der jüdische Mensch, damals um die Jahrhundertwende als Pionier. Uns Späteren lag eine Zeitiang das Zeitgebundenc nicht. Diese Radierungen behalten auch jenseits des Jugendstils ihre Bedeutung. Diese Juden ans Buchara, aus Jemen, aus Palästina, aus Rumänien sind mit tiefer Einfühlung als Juden lind als Menschen empfunden, und obwohl sie ganz, naturaiistisch gesellen sind, sind sic alle durch die Vielfalt des jüdischen Schicksals und die Besonderheit der jüdischen Geistigkeit zu einmaligen Gestalten geworden. ״Der Thoraschreiber“, ein großes Blatt mit dem alten Juden, der auf der Erde sitzt, die riesige Rolle, die bereits beschrieben ist, vor sich, mit der Geduld, bis ans Ende seiner Tage diesem Werk ergeben zu sein. Das Fenster augedeutet, aber auf der Erde spiegelt sich sein Abbild. Ein türkischer Jude im Burnus, ein rumänischer Jude, ein spaniolisclier Jude mit langem, weißem Bart und Pelzmütze, ein alter Jude, der einem langen Leben mit Schmerz und I.eitlen nachsinnt, ein jüngerer Jude, verwandt dem Typ des heutigen Cliaiuz, ein Rabbi voll edler Geistigkeit, jung, mit schwarzem Bart. Auch die Volkssitten hat Lilien gut gesellen. Sehr interessant und unerwartet ist eine Landscliaftsidylle, die man bei Scgantini eher vermuten würde. Eine Radierung im braunen Ton, gcnannt ״Der Melker“. Bergluft, Tannen, ein Schafgatter... Virtuose Stadtbilder: Venedig mit Gondeln und fein ziseliertem Stadthintcrgrund. Ein ״Brunnen bei Jerusalem“, eine weniger bekannte Darstellung. Virtuos und lebendig grad heut, wo wir mit neuem Sehen uns gegenseitig betrachten, wächst ein neues Verständnis für Liliens Jugendköpfe, wenigstens für diese, die jenseits der zeitgebundenen Jngendstilauffassiuig stehen. Frische der Auffassung und virtuose Lichtbehandlung sind das Bleibende dieser Köpfe. Ruth Morold Der Maler Eduard Einschlag. Bei Gelegenheit eines Heine-Vortrags sah man in den Räumen der Veranstalterin Frau Weil einige interessante Pastelle und Gemälde des Leipziger Malers Eduard Einschlag. Er gehört in seinen Alle Ihre Bücher von der Buchhandlung am Zoo Fritz Ring Charlottenburg, foachimsthaler Straße 43-44 Mitglied der jüdischen Gemeinde Telefon ßi^niarck 6506 Zusendung׳ noch ollen Stadtteilen Pastellen zu den Meistern einer sehr subtilen Technik intensiver Ausnutzung der Linie und lockerer virtuoser, zarter Farben. Bei einem Pastell ״S 111 d i c 11 k 0 p f eines J 11 d c n“ — ein alter Jude — denkt man an die ausdrucks- und linienstarken Aquarelle von Duwdiwani Kirschen bäum. Das Bildnis eines Schauspielers vom Jüdischen Theater in London ist bemerkenswert gut in der Innerlichkeit und Beseeltheit der Augen und der Mundpartie. Das Gemälde ״Eine Frau am Schminketisch“ sehr gut in der Farbe und in der Linie des Nackens; ein schönes lockeres Blumerstillebcn, ein Strandliiid, bei dem das Meer substantiell und frisch i!1 der Auffassung bemerkenswert ist, lassen von dieser kleinen Auswahl auf ein größeres Werk schließen. Aus einem beigegebenen Merkzettel erfährt man, daß Einschlags Porträts im Besitz von mehreren wissenschaftlichen Instituten und Museen sich befinden. R. M. KauUiaus N. Israel Wie wir auf Anfrage erfahren, wird das Kaufhaus N. Israel in Berlin, Spandauer Straße, nach dem Ableben des Herrn Berthoid Israel in unveränderter Weise im Besitz der GrüiiderSainilie fortgeführt, jetzige Gesellschafter sind die Herren Wilfried Israel und Dr. Herbert Israel. Persönliches. Die goldene Hochzeit des David und Marie Lewinschen Ehepaares wurde im großen Saale des Altersheims Berkaer Straße begangen. Rabbiner Dr. Emil Bernhard Cohn schilderte das Ehepaar in seinem vorbildlichen Wandel und vor allem die unermüdliche Betätigung des Herrn Lewin in der Synagoge und in der Chewra Kadisclia, und Dr. Wittenberg beglückwünschte namens des Vorstandes der Synagoge Grunewald das Jubelpaar. Die Feier wurde von Gesängen des Kantors Casper umrahmt. aiästina-Srumlloniis Keren Haiessofl e.u. Postscheckkonto: Berlin Nr. 10495t Bankkonto: Dresdner Bank, Depositenkasse Kurfilrstendamm 181 Wie das Hebräische in Berlin verfiel Dokumente der Vergangenheit Vor etwa zwei Jahren setzte eine im Judentum Lteutschiands seit mindestens anderthalb Jahrhund erten (wenn. wir von Mendelssohns Tode ausgehen) unerhörte Bewegung ein — ein Massen zu drang zur hebräischen Sprache, der auch heute noch unvermindert anhält. Jene unter uns, die die Hoffnung hegte«, diese Rückkehr zur Sprache der Väter werde aus sich auch den Drang gebären (oder sei sogar schon von dein Drange begleitet), auch zu den Quellen des Judentums und zu seiner Literatur in seiner eigenen Sprache nirückzufiuden, sehen sich freilich — das muß offen gesagt werden — in dieser Hoffnung getäuscht. Die neue Erscheinung war und ist von dem praktischen Bedürfnis, nämlich der Auswainle, ung nach Paläslina, bedingt, sie stellt fast ausschließlich im Dienste der Gegenwart, sie bedeutet daher, so könnte man sagen, weniger die Rückkehr zur Sprache der Väter als zu der der Enkel oder der Kinder. Damit soll ja ihr Positives keineswegs unterschätzt werden (jene Feststellung gehurt eben zur Ges a m t Charakteristik der neuen Bewegung). Diese ist vielmehr auch in ihrer heutigen Gestalt denkwürdig genug, und jeder spätere Historiker des Judentums wird;151 ihr nicht achtios Vorbeigehen können. Er, aber auch schon wir!.ebenden, können vielmehr den Kontrast zwischen dieser heutigen Neubelebung des Hebräischen in Berlin und seinem Verfall in dieser Stadt empfinden und an Hand von Dokumenten aus jener Verfallszeit einigermaßen ermessen. Ein ebenso mar- Kaufes wie ergreifendes Dokument dieser Art ist vor allem jener Briefwechsel, der um die Wende des vorigen Jahrnunderts (1709-1800 ׳) zwischen dem damals noch jungen, eben aus seiner Heimat Galizien nach Berlin gekommenem Schalom Fl a k o 11 e 11 und Isaak E u c h u 1 stattfancl. Sieben Jahre zuvor hatte sieh in Königsberg in Preußen eine Ge- Seilschaft der ״Fmmde der lieliräisclien Sprache“ gebildet und sieli an Eueliel in Berlin mit dem Vorschlag, ja mit der eindringlichen Bitte um I lerausgabe einer Zeitschrift in hebräischer Sprache gewandt*). Das war der Auftakt zum Erscheinen des ״I i,1me:1->ef“ (des ,.Sammlers'•), dessen erster Mitherausgeber eben I;1101101 wurde. Das Organ des Heinaisteil erblickte 1785 das I iclit der Welt, vermochte sich aber nur bis 1707 zu halten. Zwei Jahre spater kam nach Berlin der oben erwähnte Sehalom plakohen mit einer hebräischen Abhandlung. Bei ihrer Ueberreirhtmg an Fticliel schreibt er diesem: ״Aus meiner Heimat bin ich in diese Stadt der Weisheit (Berlin. Der Verf.) gekommen 11ml ein hebräisches Manuskript, mein Erstlingswerk, mitgehraebt . . . Bitte, mein Herr, kommen Sie mir zu Hilfe, aber ntieli der hebräischen Sprache, diesem letzten Rest, den Israel von allen seinen alten Kostbarkeiten gerettet. Vor etwa 20 Jahren haben ■Sie lind ihre aufgeklärten Freunde es verstanden, durch einsichtsvolle Arbeit diese Sprache hoch zu erheben. Jetzt aber, leider! sank sie von ihrer Holle zu Boden in dieser Stadt, niemand fragt mehr nach ihr, und auch der ״Meassef“ ging ein. Nun, ich habe zwar nur wenig Hoffnung, ihr ihre Krone wiederzugeben, allein wie der Ertrinkende nach einem gebrechlichen Schilfrohr greift, so heischt unsere von ihren!nächtigen Freunden verlassene Sprache Hilfe auch von so schwachen Menschen, wie ich einer bin. Doch bitte, raffen Sie sich auf, denn ein kraftvoller Al an 11 wie ,Sie wird sie vielleicht wieder aus dem Staube heben können. Denn Sie müssen wissen, daß die Anzahl der Freunde des Hebräisclicn in den Nachbarländern recht groß ist. Wenn Sie die Herausgabe des ״Meassef“ wieder aiifnclnnen werden, werden aber auch die Schwachen neuen Mut schöpfen . . Doch Euclie! erwidert: .Wohl fühle Ich Ihren Schmerz nach. Aber selbst an mich, der ich ja Ihr (iesimiungsgenosse bin, appellieren Sie heute vergeblich. Ich selbst habe (len Kelch der Bitternis, die über das jüdische Volk und seine Gebildeten ging, bis auf die Neige leeren müssen. Die Tage der Eintracht zwischen mir 11 ml 111 einen Volksgenossen sind dahin; jene Tage, da die hebräische Sprache neu aufbiülite und die jüdische Jugend tagaus tagein darauf ausging, diese Blüten zu sammeln. Ach, diese Tage werden nicht wiedcrkomnien. Seitdem diese Jugend in ihrem fkr/eii beschloß, daß die ganze Welt voller Wissen ist, verwart sic die Sprache ihrer Väter. Und auch mir 11 vergaß sie . . . Bitte, gehen Sie überall hin, und Sie werden sehen, ob Sie auch mir einen in dieser Stadt finden werden, der bereit wäre, ihnen zuzuhören, wenn er aus ihreni .Munde hebräisch hört. So haben sieh die Zeiten und die Menschen geändert! Nur eins möchte ich Ihnen raten: Wenn Sie in die Stadt einkchren lind Klage über den Verfall der liebräisrhen Sprache und des hebräischen Buches erheben werden, sollte sich da doch jemand finden, der Ihnen zuhoren sind dessen Auge feucht werden wird, so wissen Sie: das ist der Edle, der Ihnen auch Gastfreundschaft erweisen wird. Iln grüßen Sie bitte in meinem Namen mul dem aller Freunde der hebräisehen Sprache, denn das ist einer von jenem letzten Rest, den der Allmächtige uns noch ubriggdas^eii hat.“ Das ist wahrlich ein sprechendes Zeugnis aus jener Zeit. Auf den Verfall des Hebräischen geht auch Mendelssolins Mitarbeiter Be 11-See w ein in der Vorrede 711 seinem hebräisch-deutschen und deutsch-hebräischen Wörterbuch, den ״Ozar haschoroschim“. Er entwirft eine Skizze der Entwicklung des Hebräischen und teilt diese in sechs Perioden ein, *) Der einschlägige Brief an Euchei, seine Antwort, sowie der oben erwähnte, liier gekürzt wiedergegebene Brief- Wechsel mit Schalom Hakohen finden sich abgedruckt in des letzteren ״Ketaw joscher“, Wien 1820, S. ')5 ff. Veranstaltungen der Bezirke und Gruppen der BZV. Dienstag, den 15. Okt. 20.30 Uhr Logenbaus Kleists traße 10 Dr. Edgar Rosen: Politische Wandlunggn asm Mittelmeer und Palästina Bezirk Schöneberg Mittwoch, den 16. Okt, 20.30 Uhr Kaiscrdaimn 78!Jüdische Schule) Dr. Ernst Marcus: Politische Wandlung*!! am Mittelmeer und Palästina Gruppe Wcstend Mittwoch, den 16. Okt 20.30 Uhr Synagoge LiesentiraBe 3 Dr. Allred Rabaut Geschichte des Zionismus von der Baiiourdcklaratioa bis zum Luzerner Kongreß Gruppe Wedding Donnerstag, d. 17. Okt 20.30 Uhr Synagoge Mussehlstrafie 22 R. Abrahamsohn: Rettung des Einzelnen oder Erlösung des Volkes Bezirk Tempelhot-Kreuzberg Sonnabend, d. 19. Okt. 17 Uhr BZV-Hel« Landsberger Str. 87 Sslehth klalith Chug iwr» Friedriebahain Sonntag;, den 20. Okt. 19 Uhr BZV-Heim Landaberer Str. 87 Simchath-Thora - Abend. Ansprache: R.-A. Dr. Rahau. Mitwirkende: Erika Storni, Hanoi Tabacznik, Simon HerkowiU, S. Jäger, H. Lehmann, N. Wurzeldort Karten zu RM —,80 und 1,20 etnschliettl. Tcegcdeck. im Vorverkauf bei: Feig, Straußberger Str.24, Salinger, Neue Königstr. 74, Haubenstock, Goldaper Str, 9 a, Bezirk Friedrichshain Sonntag, den 20. Okt 20.30 Uhr BZV-Heim Oraoienstrefie 170 Simchat-Thora*Abend, Antpr.: Alexander Adler. Gesang, Rezitation, Ostjüd. Bilderbog., Streichquartett, Kinderchor Bezirk Südost Sonntag, den 20. Okt. 20.30 Uhr BZV-Heim Rosenthaler Str. 44 Simchath-Tbora-Abend. Mit wirkend«?: Erika Storni, Harry Litten, Heisz Makowski, Alexander Modi!, Julius Rosenthai Gruppen Nordring, Mitte und Rosenthaler PL LEONh Die gute Unterhaltung! Kurfürsendämm 155 JEDEN Donnerstag Sonnabend 11. Sonntag 16 Uhr u, 2084 Uhr Kapelle: LEO» JORDAN KONZERT, TANZ, TANZSPIELE Humor 1 Erik Elken, Hellm. Wolff Nur für Nitglieder der jüdiscli. Gemeinschaft mit Aaaweia MAX RIEGEL PariserStr.28 29 J 2 Oliv» 556ל orim M. d. j. Handw.-V. Lief. d. Kraalrenk. Dekorallonsand PoisierarDeiien Spezialität COUCheS—1 O.Kr0nfeld,LuriwiqMrch«tr 9 I (3, d.llhlandalr.l J 2 OUr» 8 t« | Bevorzugen Sie bitia die eich bei uns empfehlenden Kino• KINO-SPIELPLAN . VON DIENSTAG BIS DONNERSTAG . RIV0LI Straße 5-7 Wochcntgi.Ä.SO, Sonnt- 3.30 De» gr. Erfolg, wegen bis Donnerstag, verlängert Hans Alber» in Variete Sch( Mtr-Tlinstcr v.riingen, Altos weji'n SchlHtctnrir. 17, nahe KnnUt 5, 7,9. 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