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Jüdische Rundschau · 1935-10-04 · Heft 80 (4.10.1935) · page 14

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
40 (1935)
Issue
Heft 80 (4.10.1935)
Date
1935-10-04
Page
– (sequence 14)
Language
German
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4ו *•׳-> JD ÖISCHF ״!INnsrM*1| Nr. 80 4, X. 1935 BRIEFE AN DIE REDAKTION Der Zylinder in ■ LambTerg-VGirthc, 3 10. 1935 An die־ ״lüiliH'iie KumlMiiuii‘', Bor Ti in dem LoidudkG »ier \1.70 M(ucü*cn Sic: ,,tu dem Tragen ties /C}׳Iituie!hufr*י au den Feierf«1)4*•11״ lag euv.ivon <!er se/iaion Wurde, die Mob der judi-ehe ) Gn.vVdU'r an die>em Tag zu ^1!>eu vvdnsehSe‘•, und Sie Im־* <4H1׳jfn c־s, tial.׳( eine judi'i Iec < ׳>. nieiiuie in IHsuts־ liküri .,ihren '11' gliedern kni/Tli n.dult^ie,!!«■inj Syuagogenhesueh keinen Z\ oiiilrrliu( zu tragen“. Iי Is kam! Ihier A 11*ohaunm׳ du!! iuiiiH nichf {)eintliehten. Zun.iel ist glaube jr!1, »laß dor /> iiiideiliut. Mir die Mehr/ald der Juden in l k>1׳tst!!’and eben die Ivo *|be> irekung i9־. die iinin bei n 11 *liehen Ani;tw-,011 zu!1a<n,׳n I'ileof. Und!n'MiiS inaGo c-׳. iuuD "t1׳! leier.i heie-ii Lin Gurk auch •ויי■ t! iv* ein/r’ii1 ־) M -,׳ g' 1 »■; ler e itu■ f h. 11־ 1 ׳! le n * r c im!1!׳! e, ״Ai m 1 bk* AG: iiier jm « aw;u/c. A:;/יי;׳ m;! 1־■ in den u 1 -!.:־.• i< I .o:>iyו; .׳•׳ .iS der Synagoge ( iiei'-a.al'a־, die Maimung, sich einiadi zu kleiden, durdi ois an- ^ebnuiit. AU־r Bevor ich nicht \M־iiJ» wo und von wdcliriii Gietidum der Btsuhiuu gdatT winde, *len (iunieindemitdG lern zu 01ן!וז• Ith'en, den Zylindoilm! zu Hau-.־ zu lassen, mochte ich 1'Luhen, duü ganz andere ( i; um le i'nr ilic.'Cü Hesch’u 1» maljg innd >ind. Man woiite um < I• 11!־ -AVilTtt nicht itufidlcn, wenn in.m im /}־linder durch die Strahn n dar Stad! zur Sviuiimto,׳; ־ing : .,man braucht doch sein hidesitnm nidi? sn «1!ich der 1 inwe’t zu ::r'goil‘1 In unserer Gemeinde 1. II. ha! man den Mi'g'iedeni tun ן v, »Idon, den Xyiinderluit am Tage von hör zur Svikiloil׳(' zu hrinai-n hz.w. 11! innen zu la v.c!1, um ihn dort am Feiertage gegen den Spaßenin ו! ein/■!יין11. ׳ hen. liier 1! cg! die Abdehc nur nieh! allen, k nr zuf;0-0. i)e! ilmwri»; auf die fremmon!11 hm in ( )*!euiopa ist au! h 1.1■ 1 it s' l hha'! ig. Der!!regen die "M!ח:.!■: dt n ',mgen T all! o in den :de sieh ganz ei ni nii 1011. und a! u י!׳■־■ wahrend de» Hefen-, •ui יי ab!vgebr.leeloiiie G 5 ... ״ Auch wir luthcn nit/ti; bezüglich de der g«v/1rfo dumJums Kl v uluni Zelindvr Ihtsii imi ent spinn h, /eichen au keineswegs ein hat zu bedeuten. Wv /! •e;nun D!. Dt 1׳R r c h c! nun n. vermut-d, *laß die* Muhändert■ [ rsuchen hui als und wir leugneten auch erwähnten 11 'irkun%en dieser bestritten tevrden, daß der ist, sondern der sozialen enichtvn jüdischen Schicht Position auch ihr äußeres das nach unserer Meinung l römmi^kvil oder feierlich‘ keine sa-ci's /ylmtlerhnto< bansender nnnimnii; nicht die mal ihm b,s kann wohl aber mehl keine jüdische bdnrivh /uug der ins Bürgertum an 1 l nd uvfm mit dieser Ineiiulet, dann braucht A uihlassf'ii der (Red.) I ■ Oi -t; (.U'er 7AI ret:en. ydjen . 1 ׳ die k׳.i 1 u 1 die 11 iu^'iiu*e II ii'ht. vergessen vvtrdmi. I.)ic 1 ühiuMg in der \\'is5e1^t:!1af1 des J uden! ,,n;-. 11:1c. .n ■1;! 1 - •1c: relativ geringen Zahl an Juden, verglicht n mit an U reu jüdi* sehen Zentren der Krde, wieder einmal Krez I-ioe־, An der ’'■־־, i!.׳e die l 'nivt r-iod und i!1re SubhotSu k. Aus diesem Grunde H! es auch eine hhrcnpfiich!, ׳lie-e jüdbehrn <).':ter in Fre/ I -a atd unter zu bi i!!gen. Für den Fad, daß Gcnnimicii sieh dort u reder ,.rekos.■■um im o‘־, sollten ^i׳.• na!ü!li<!1 vmi ilun־n seihst w it der benutzt wen len. Die Immubi'im «. dien verkauft wenien und der Krid!s soll an ■n'e Mitglieder int Beda!!»falle Abessinier I.k־r!iu-(dharibg., 1. Oktober 1935 Sehr geehrte R-dakt ion! l’nter dieser t’cberschrift Irraehfen Sie k!ir־dieh eine Zusehrbt von Simen Sabunon, Heri in» über den cr.-t.eu evangedb sehen Biselit 1f in Jerusalem. Diese bedarf einer Bciiehtigung. Denn Ibhirich v. 'Freit senke, den Sülanion zifier!, sind zwei l'kdder naefrzuwe isen, die nicht uro', [de!-prm!;en Heiden dürfen*. ־Frei! Ss11 ׳ k e .'■juilit von Bischof Alexander ab von einem Bres- 1 a u v r Juden, der erst in der Taufe den Namen Alexander angenommen hatte. Beides ist iaheh. |ler sp:de!c' Jerusalemer Bi'diot hat mit Hrrokm nielits zu tun, sondern er ist in dem!1011 Sbdhrhen Schonknike geboren und hieß von J u g e n d a n S a 1 o m o n vmteiit \,..d!n, utn ifiuen die Auswaielerung und ein neues Leben zu ermöglichen, Dafür werden sic in ihrer neuen Heimal — bildlich gesprochen — ticue Insiimtc gpi'niden. Belegte Teile von Friedhuihr׳sitz müssen natürlich dem Std!u!z der nächstliegenden jutlist lim Gemeinde anempiohlen wer«len. Au! dk-a: Weiac würden nicht nur die Menschen eine Alijah erleben, sondern zu tu ersten Male auch deren Kult- und Kultur* guter. Die Tifora nahmen die Juden bei ihrer VcrueMImng aus Krez Israel in die fTduth mit. die ,,ThoraV• führen T־ bei ihrem Linzug wieder zu!tick. Dr. S ü ß m & n וו M u n t n e r. in Jerusalem A 1 e x a n d e r. Fr war jüdischer hehrer in Sdionlnnke, und ein anderes Mitglied der Familie, Jonas .Alexander, war Buchhand* ler in Rogasen (Provinz Posen). Schon als 20jMl!riger Jüngling ging Salomon Alexander von Schönhinke nach England, wo er sich um eine Stelle ah Schocheth bewarb. Ich habe die Fchensgc’-chiclite Saloinon zAlcxandcrs in meinem Buche ,.O-ddeul sehes Judentum“ aiisführlivh zur Darstellung gebracht, und in Mevers Knnvetsationslexikon (7. Aull., XIII, Bd., Seite 95) is! unter dem Stichwoi! ..Alexander“ hei der über den Bischof cr^diionencn Litera* tur mein Werk angeführt. Trebs׳ bke ist übrigens hier nicht uv■;Ihn!. I loehaehttxjigsvoll IfeiutirK K u r t z i g. Ein Kat an sich aut lösende jiiclisdie Ctcineirulen JlUr ל .15 י־ ׳זין■■׳ lo '5 k: :.־ , d. ti'j di r (io Jiieindo- Ln e d;,!;1/ Dt!: ,!, ., 1 -.׳־ A: .,..u 5. u! / in tiu- 1 de. r IHK . ■Kc :״! jilöl. .!״1.11 1 hur 1 L HD HD Im. 1. 1 D.״:: '■ i) - : r; :! , .; . rr■ ־׳ ׳ n,u hc!;111!'( U'Ü , 1'1-m 1-, ״-/m i-.-I 1-, tri'י־ )״ lMl.ru vt. mig< in׳ intio -־01(111 ׳־.!JH’f n, and iT(• f jUr'l nie IS!!11 V ל s 1! ita! ton 8'ark /!1-.uimD■!! und ■ -N 11-11 vor unr 11:10( '10. Aurii in׳ hemtohder Ami״- 'U111/. 1 Le 1 •'( .rC uni ■ er 1 laohM T (»In־! ■n׳n Go- .'lelil Tun <: w J - ■ i 11 ■111 ntif HD iiidrh und heutt י nicht sitdirr, < 11' Ul Lim ein׳׳ 1 ׳!:! Znuif n•! Mir I,||;nß|• MK ן! )('l!t ho ־•teil ■ui wer- Ge י» n fit (1 it י*'! ,111' Svn.ite d* n. Alh du!!!ס¬ «: 1 '1*1*1 <: w;i re uml Tum!,!״;>! '■־■■ne ■ en ii d-duh,׳N l1;׳״r :!on 1elf ס ctuvimkn iol* MX 1 * M -1-1 1 ״ Kl *{ 'r; י 1< •Im■1• ■1V, ), 1- '1■ an/m.i!en: Si 1״ >. Fi i'-'llmf. Hii.li .ihr),, Ai- Dir Im- 55 rT lohrn (!!י!;! m!0, ui! i M׳m Hill. S.׳ lu;^r noch ( l'H• kiluii ^1,׳־׳ ' r, Hhch, ,ס¬ Ihm Krllli:- au -;t ■)! 1 iriu G Am י hi-. , .)!1 in H Ich. B.; . M ieh! 11' ס׳ Akt "11!MW. Leih riuirn VI-]!;; Ali. i n׳n u! *i!011 d;.;׳•;(! S ח¬ V h.u. .ח¬ M u Ct u. Id ■uv n < «c nu in!> 11!;•“ 1r k rn IUI 1׳ J) ן ai < i, <;! K r 0 t r a e i s •11־01 Ml! tU . ist ־י" -e Tua i 0־! er! am wo! ־d en, bc ■vor sie \n r- SC! st l;;.-i״1., 1 a ü die 1 11;!!;! ■!< du n ,! 1 i l e')'<׳! 1 u, Im 1 ndo ix'i.-hr ־1; zu n Fs! imnujH ׳. •Ir’ Ii'ci!״. n. t i׳. M tn׳r cj ■ \ fg! . d m ( ln dm. Ihn ־T '! ai ״u 1 hk < >'!.d. -< ,״ •111 II. " ־ 11■ .nd nur {1! ü׳v .! 111J' ..J '׳■׳״׳ ■/ TI ■!11' d ■■dt r ■n ■a!: 1׳ L Du;!!an! '־ A-׳ hi IM k!ec Uhfu! tu!; V M: :.t i in . An'!; ,,נ-, .:•,'![ (ז, (irr n T! u,! 1::'h;i A i־ 1 IM Am- Mm,,״ , os a ׳u: ׳tu־ in TG- ״־■״( a o.־ d' d 1 i SO V. ar ('■־ Am iv. und in L! u-׳. <d UI t lief, .:<-!') 1 יי! ■ - ׳• ׳;׳ ' u I' i at ־,-׳ / n>if >d ־. ' M IM ■!,a d-. S« 1 ׳!!. ■ Zeit Juden und Jüdisches im Rundfunk Sonnabend, 5. Oktober: Wim (5071. 7.25: U. a. Riiiiinstein. — WurM-bmi (1345), 15.30: U. a. Mo./kowski. — PrajJ (470). 17.55: r. a. McvciIhci. ](rii.'.f! (fr.m/. 484), 20: l!. a. Oftcnli.!.(!׳־ 11(11111׳>.! ־־ ־ Xaiiouai (1500), 20: l'. a. Sainson \m<i Daiila. von S:1u1!.S;1|.״r. — Wien (507), 22.10: U. a. Mmdclssolin; 23.05: C. a. Wcin!׳er.r(er. Sonntag, 6. Oktober: Riga (515), 15.10:!1. a. Mr-rirlels.whn: 21: Montag, 7. Oktober: I.uxemlmrg (1304), 21.30: U. a. Mendelssohn. KALENDARIUM 1935-40. Woche 5696 — 2. Woche Freilag 4. Oktober 7. Tisdvrl Samstag ״ .5 8. האזינו׳ שבת שובה " Sonntag 6• M 9■ ערב יום כפור " Montag 7• . 10. י ו ם כ פ ו ר " Dienstag 8, . tt. Veviöhnungsfag Mittwoch 9. . 12. «4 Donnerslag ״ .10 15• י• Schnhbftf־Au1ß»ng Berlin Breileu 609, Frankfurt «. MQnehen 6 Aus dem Reich Von uniiren Borlchtorstattorn Chemnitz, Am 13. August ver :m-mdicte die Ort^gMippe eine flcrzl- Bi.djk-I־eier, bei der Precliger Colui, Aschersleben, die Festrede hielt. Die Feier war von (ie-dingen Her ch;du.׳b־׳h׳*n Jugend umrahmt. Gotha. Geheimrat Dr. Behrcnd Pick aus Gotha, früherer Direktor des Gothaer herzoglichen Münzkabinetts und elicrnaliger Professor der Numismatik an der Jenaer Universität, erhielt vor! der Königliehet! NumUmat iM hen Gc-sclbcliaft zu London aU Anerkennung für seine wertvollen wissenmhafilichen Arlieiten die Medaille dieser Gesdischaft. Herne. Am 14. September sprach Bernhard Simmenauer, Herten, über: .,Die Situation der zionistischen Idee“. Nach einleitenden VVorien des Vorsitzenden, Bernd Bergwerk, entwickelte de*־ Referent Zweck und ZT! des Zionismus Krefeld, ln einer aus allen Kreisen der Gemeinde besuchten Veranstahung der ZOG, sprach Dr. Capcdi (Düsseldorf) über: ״Palästina im Aufbau ־— ICrgrhn issr einer Reise“. Regerisbiirg. In einer gut be-mdeen \h־ranst«dtung der neu gegründelen Zionistischen OrGgnippe sprach Manfred Sturmann, München, über Fragen des Zionismu-. Außerdem leitete er einen Oneg Schabbat Ankündigungen Bamberg: Am 5. Oktober: ,,Vor der Aiij;!h*\ Jogrnflkunrlgcbung. Er f-pre! Itrn: Efirlit h, Sttau 1.',, Wievenfeldcr, Stein. R<-;itationen. Gesänge. ■ - Dcuuch-Kronc: Am 8. Oktober spricht Herr Koppdlowski, Stettin: ..Zur jüdischen .Situation na׳h ilcm XIX. Kongreß". — K81nt Zion. \ ercinignng. Am 9. (Iktoher, 20.45 I hr, J'mggruppt. Am 10. Ok-!ober, 20.45 Uhr, A rbri! -kreis. Hcidc Zusammenkünfte im David- VVoHfsohn-lIcini, Cärilion-Ir. 18 22, H. - - Leipzig: Die Israelitisehe Rcligionsgenifindc Veranstalter am 5. Oktober eine Trauerfeier für Raw Knk in der Kz-Chaim-Svnagoge, Otlei-Schill-Straße, 10.15 l'hr: es spricht Rabhiner Dr. Carlebaeli. Familien-Nachrichten , rrofessor Dr. A. Wetzlar, Mannheim, Emil-Hechel• Sfr. 9, begeht am 15. Oktober den 60. Geburtstag. ״Korrespondenzblatt über Auswanderung*- und Siedlung*- wesen“ 1935. Soeben ist die neue Nummer des ״Korresponden7b!attes über Auswanderung*- und Siedlungswescn“ erschienen, das der Hilfsverein der Juden in Deutschland (Berlin W 35, Steglitzer Str. 9) herausgibt. Die neue Nummer zählt 109 Seiten im Quartformat. 76 Länder werden behandelt, und zwar besonders eingehend: Belgien, Frankreich, Groß- Britannien, Holland, Luxemburg, Polen, Portugal, Rumänien. Spanien, Tschechoslowakei, Türkei, Indien, Japan, Mandschukuo, Iran (Persien), Kiuiada, Vereinigte Staaten, Mexiko, Argentinien, Brasilien, Chile, Ecuador, Kolumbien, Paraguay, Venezuela, Südafrika, Australien, Es wird auch über die H AN DS C H U H - LR D R R .־tu dHcft Sp.trH’ii Bacharacli, Berlin T'fG'fctT4T'n1״ allgemeinen Verhältnisse und die Aussichten für zahlreiche Berufe —• Akademiker, Techniker, Kaufleute, Handwerker, Arbeiter usw. — berichtet. Besondere Sorgfalt wird der Erörterung der Möglichkeiten landwirtschaftlicher Siedlung zugewandt. Den Verhältnissen in Argentinien und Brasilien ist ein eigener Abschnitt gewidmet. Nächste Abfahrten nach Palästina. Dampfer Polonia 10. 10. ab Konstanza; Dampfer Carnaro 10. 10. ab Triest; Dampfer Pilsna II. 10. ab Triest; Dampfer Tel-Aviv 11. 10. ab Triest; Dampfer Ausonia 12. 10. ab Triest; Dampfer Gcrusalcmmc 16. 19. ab Triest; Dampfer Kosciuszko 16. 10. ab Konstan־.׳!; Damptcr Palcstina 18. 10. ab Triest; Dampfer Ghampollicn 18. 10. ab Marseille; Dampfer Esperia 19. 10. ab Genua; Dampfer Galilea 23. 10. ab Triest; Dampfer Polonia 24. 10. ab Konstanza; Dampfer Pilsna 24. 10. ab Genua; Dampfer Carnaro 25. 10. ab Triest. Sonderfahrt mit Dampfer Roma 6. 11. ab Neapel. "nri'ii. Alm-1׳ s יו brlnnti• m׳iiu׳ Zhih5!״:]!!:: /n ,li/cli.ik ׳ l,!! 11! rrli. si:t 1) er : 11 ij ,, \ 11 n D.n 1׳I . ׳i. 11. \;,!rr i 6!\ mb. 11.111 n 11׳. ) nr J j/~ di.'ik seiiüllele Alm-l;u- 111;׳n1 J1111:t! ■111׳׳!,ml :111-, miii Ji/elink lltirle ihn;11׳ und lin-h׳.!׳ ihn, mih cj! er c, r ei m< ׳elile. Der Kn.'lhe l-.11' 11. ׳ I re IN I!! 1'1 e -lell -e1ni׳[-e||' lull i):l\Ull. un«l .11/(11 a k 1111־ 'einem \ale1. den .hm״en em 11:11111« e ׳k lernen zu i;>--< 11. .) 1/ehak l«׳eann -i!11׳ ... zu lieiuuluui, für ihn einen 1 ’IM / m e mer Werk').!!( <!! >■־- \\ m k׳•' zu liieSim. Als siel! Dir 111: ׳' eine 1,!■ 11!1 ~׳ <-iIe •ml miden 11.11 le, 11!;״ es keinen gl tick) iilii-i 1-n Kn.di! n;ml Knien, Auch Alm-I.11' I r! - u! e Meli in 'einem llm/en,;110■. <1111 der K 11:11h» lii-jann, die < •״ w 11 ׳mheil en der ., I 1 ei 1 ulen*‘;111/in 11׳In neu. An Siel le seiner /e! 11■ I /!en l\ leider er11; ־1 111׳, '.״ s einen Arbeit.'- iinzug, wie ihn die;mdmeu Vib'dl'leiile Inis/mi, und Ji/ehnk ptlriile zu Alm ■F.Tis mit giil i e׳׳m I ,iielieln zu sagen: ,,Der Knabe wird iinnier mehr einer von 1ms.“ .Um-I׳'ai's pflegde Ji/ehak rineh diesen ihm neuen Wegen (ler Arbeit zu fragen, und die Erklärungen Jizeliaks leurliti-ten ilini ein. Manchmal schien es ihm bei dessen W oi tcri. als oh es keine Heimat mehr auf der Well g*lx>, und auch keinen Heldenmut und keine Kadie melii'. keinen Krimpf auf Lei«■!! und Tod. I)n er ein Mann von l.ebeilrgung war, salf« er manehmal und erkliirle den idin'geri Leulen ׳ler Kolonne das. was er aus dem Munde Jizeliaks gehört halle: ״Diese Leute wissen, daß sie für ewig, alle Tage ihres Lebr'iis, arbeiten 1mi««en, daher vergeuden sie auch ihre Kräfte lixrht auf einmal. Der arheilende Menseli muß tüchtig essen und zu festgesetzten /eilen ruhen, dann wird er aueli nmrgim zur Arbeit fähig sein. Dabei' mlieilen sie geordnet, essen geordnet und ruhen zur rechten Zeit. So hat ihnen vom ersten Tage ihres Kommens an Chrnvadja Ingenieur lwfohlrn. Die f,eute der Kolonne, die um ihn sitzen, 11(ireu die!Verte, sehen die .Maschinen, die die Hügel einebnen, and sagen seufzend und mit dumpfem Verständnis: ,,All das ist das Gehirn des (ihawad ja Ingenieurs!“ ״Diese Leilie sind ander' als die anderen ,Kren«( 11-11*. Es *tnd die Arbeitsleute“ — fährt AI)t1-Fni's in seiner lirllänuig fort — ,.und Arbeit bringt, jedem Menschen Nutzen. Ihre Arbeit vernichtet das Malariafiebrr und bereifet das Oedland vor, reichlichere Ernte zu gehen.“ Alles schließt sieh in den Ohren der Hörenden zu einer Gestalt zusammen, der (ieslall de« weißen Hauses, das auf dem Hügel oben stellt und in dem Ciiawadja Ingenieur wohnt. Der Mensch in den Söhnen dos Oedlands begann sich Iimnorkbar zu machen, begann an den arbeitenden Menschen au glauhen und an die Wahrheit, die der Arbeit in der Kultiirwelt zugrunde liegt. Abii-Fai's wurde zum Lelieihiiieker der beiden Lager, zum lnfrrprelcn der Sprache der Arbeit in der Sprache der Söhne des Oedlands. Auch den 1,eilten des Werks begann die Idee klar z,u werdm. die ..der Alle“ hatte, als er die Oedlandskolonne organisicrle. und die Sleinliauer stimmten den Worten Jizeliaks zu, die er sprach, indem er auf Abu-I-Vis und seinen Sohn deutele׳. ,, V11 f der Well gibt es keine liäuber und Mörder aus eigenein IN dien. I >:1s harte!,eben hat den Menschen gezwungen,!titulier zu werden, aber ein ander(•'. Isesseres Lehen kann ihn ändern. Mer weil'», was aus Abu-Kais geworden wäre, wenn er nicht ins Merk gekommen wäre. Er winde ruliolns in den Hergen umherirren, mil Haehegefulilen 1111 Ile rzert, und würde Möge suchen, seine Itarhe zu kühlen. Kr hätte nicht unterschieden zwischen ,fremd‘ und ,fremd‘, denn die ganze Well, schien ihm wie e i!1 l'Yind.“ Seitdem ,Ihcliak begonnen hatte, mit Ahu-I’ais ins Gesprach zu kommen, und seitdem er die Schrecknisse vernorrimen halte, die iin Gebirge über ihn gegangen ־waren, kannte .li/e!1ak keine Hohe mehr. Seine KrbiUenmg Tiber den Fluch, den der aufgrkhirle Mcmcli überall dahin bringl, wohin er kommt, n,׳ihm immer mehr zu. Diese Erbitterimg surlilp sieh ihren Ausdruck. Er wollte sie sich und seinen Kameraden klarmncheti. (י egen Abend, wenn sie die let/.lcu Bohrlöcher für die Sprengung an der Wand de* Sfeinbruch* beendet halten, kehrte Jizchak zu seine!) Gedanken zurück. Seine Worte waren ein fach 11ml klar und den Xeliel zerteilend, der wie eine Scheide«;*nd zw ischen dem Europäer und den übrigen .Menschen stellt. ״W er bat sie bestellt, mil ihren Kanonen zu kommen und ihren M’eg mit Toten zu besäen? Wern hat die Zerstörung der Gcbirg'heimat; Abu-Fals’ genützl? Wen 11,1t es gestört, daß auf einem der Berge einige Dörfer und Wirtschaften mil Obstgarten und Zirpenherden standen?“ Die Fluchs,ml, die sie gesät, gehl auf. Dann wird es Nacht ringsum: das Eisen und der Zement, werden niedergerissen und iin Felde wie Ruinentrümmer zerstreut, und der OedlandsMilin kriecht aus seinem Hinterhalt hervor, er- *rhaudert und sehüttelt entsetzt den Kopf beim Anblick der Zerstörung, die das Leben verursacht hat. So argmneiitir-i te Jizchak erbittert. Abu-Fals konnte niehl oft. genug diu stille Frage stellen: ,.Warum sind sie gekommen, uns zu vernichten?‘ Dann schien es, als ob die Lufthämmer sich mit doppelter Kraft und Enenric in die Felsen bohrten. Weiße Slaubwftlkeben breiteten *ich rings um die Bohrmaschinen. Die Bohrer drangen zugleich mit dem f .11 fiel ruck immer tiefer ins Herz des Felsens; aber eine große Frage war jetzt über den Ort gekommen: wer weiß, warum wir arn Herzen des Oedlands bohren. Mer weiß, ob nicht alles eines Tages im Sturme w egge fegt wird und von unserer Arbeit keine Spur übrigbleibt?! .... Die Locher in der Steinwand waren bereits fertig. Jiz-!׳hak batte mit von Durst und Staub heiserer Stimme gesprochen, und die Haut seines Gesiebtes war über *eine hervorstehenden Backenknochen gespannt. Die Löcher wurden mit Sprengsloff gefüllt, die Zündschnüre gelegt. Noch ein wenig, und er verbindet der! elektrischen Strom mit den Schnüren, und dann erfolgt die. Explosion, Die Steinhauer rennen eilig in ihre Verstecke, denn das Zeichen war bereit.» gegeben: eins! zwei! -— Jizchak war *chon auf der Höhe des Hügels, da plötzlich sah er den kleinen Fai's auf dem ahgesperrten M ege nun Steinbruch ahnungslos gehen. Jizchak beeilte sich, ihn zu warnen, winkte ihm mit der Hand, und der Knabe entwischte, in den Unterstand. Im gleichen Augenblick erfolgte die Detonation. Die gesprengte Wand spaltete sich mit dumpfem Beben und einer Staubwölke, die über dein Sleinbnieli niederging. Aber während Jizchak noch überlegte, ob er zurückweichen solle oder nicht, fühlte er plötzlich, als ob ein schwarzer Vogel dicht unter seinem Kinn vorbeiflöge. Er fühlte keinerlei Schmerz, nur ein starke* Schwanken *chütteile ihn, und nach einem Augenblick fiel er nieder. Die Steinhauer eilten auf ihn zu, fanden ihn mit zerrissenern, hlnlüherstrftmtem Gesicht daliegen. Sie Inden ihn auf die Schultern und trugen ihn behutsam zur Chaussee, die ins Lager führte. ״Das ist. das Leben des Arbeitsmannes", sagte einer. ״Hier hast du einen Heller für dieses ganze Leben“, •ntwortetc ein anderer. Als die Sleinliauer Jizebnk in» Lagerlnzarett einlieferlen, entstand dort eine große Ansammlung 'von Arbeitern des Werk*. Alle kamen, wie sie waren, schmutzig, bestaubt, herbeigeeilt, um nach dem Befinden de« Verwundeten zu sehen. Die Sorge um Jizchak hatte sie gerufen, denn das Schicksal Jizchak» heute ist das Schicksal *eines Kameraden morgen. Im Lager der Arbeiter stand aufli Abu-Fals, de»en Gesicht die treue Sorge um das Schicksal *eines Freundes ״Abu- Daud' noch mehr verdüsterte. (Fortsetzung folgt)

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